Hallo Community,
ich beginne diesen Thread gleich mal mit zwei interessanten Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Technol..._Singularität
http://www.bertramkoehler.de/Zukunft.htm
Ich habe mich damals schon sehr für dieses Thema interessiert und bin rein zufällig wieder darauf gestoßen. Wird nicht der Mensch - mit seiner sehr begrenzten Lebenserwartung - sondern eine Art Festplatte (möglicherweise in einem Exogerüst) andere Planeten besiedeln?
Die Vorteile liegen klar auf der Hand.
- beinahe unbegrenzte Lebenszeit
- krankheitsunanfällig (bis auf etwaige Computerviren)
- Flugzeiten von mehreren tausend Jahren werden nicht bewusst wahrgenommen. Der Speicher wird erst bei Ankunft reaktiviert.
- Keine Nahrung notwendig
- Besiedelung von relativ lebensfeindlichen Planeten möglich (andre Gravitation, Hitze, Kälte etc.)
usw.
Nachteile wären:
- keine zwischenmenschlichen Beziehungen mehr möglich; es sei denn diese könnten auch simuliert werden.
- wird das "Programm Mensch" vielleicht "irre", da es sich ja bewusst darüber ist dass es im Prinzip nur ein Programm ist? Wo lebt man dann? Was "sieht" man und wie fühlt man?
- bei einem großen Virus könnte die "Menschheit" ausgelöscht werden.
- etwaige Abschaltung der Emotionen, was Gewissen- und Skrupellosigkeit nach sich zieht.
Sehr gläubige Menschen schütteln nun natürlich mit dem Kopf, da der Mensch ja eine Seele, Charakter usw. hat, die/den man nicht einfach kopieren kann. Ich bin da aber mehr Realist und meine tatsächlich, dass der Mensch "nicht mehr" als ein Biocomputer ist. Spielt es eine Rolle ob Eiweißmoleküle etc. oder Computerchips die Arbeit übernehmen?
Rein technisch gesehen sollte es bereits 2045 (siehe Link) möglich sein - natürlich sollte man vorher die Funktionsweise des menschlichen Gehirns verstehen.
Was würden wir sehen, wenn wir einen Blick ins Jahr 2400 werfen könnten? Leben wir nur noch als Daten auf Servern?
Ich finde den Gedanken sehr interessant und nicht abwegig. Im Gegenteil.
Freue mich auf eine angeregte Diskussion.

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