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Online-Versandhandel gründen, aber wie versenden?

  1. #21
    barnetta

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    Fixkosten hat doch jede Branche, egal was Sie verkauft. Sicher ist das Handling bei online Bekleidungsgeschäften höher, dazu ist die Modebranche stark saisonal/Trend abhänging, was zu den Dumpingpreisen im Ausverkauf führt.

    Die Margen bei den Bekleidungen sind teilwiese so unverschämt hoch, weil die Herstellungskosten schlicht extrem niedrig sind. Das meiste kommt aus Billiglohnländern, sozusagen moderne Sklaverei.

    Und wie gesagt, wenn man etwas aufzieht um davon leben zu können, dann ist das eines. Wenn man es nur als "Hobby" oder Leidenschaft für etwas betreibt, dann kann man auch in einen Markt einsteigen der schon viele Anbieter hat. Voraussetzung natürlich das einem die Fixkosten nicht bankrott machen bzw. man es sich leisten kann. Gerade einen "kleinen" Onlineshop hat man doch relativ schnell aufgebaut, mit relativ tiefen Fixkosten. Wenn sich dann später etwas grösseres daraus entwickelt um so schöner.

    Wenn er es also mit einem Gamestore für PS3 Games versuchen möchte, warum nicht? ICH würde es auch nicht machen. Und verschulden für so etwas würde ich mich erst recht nicht.

    Die Kreditkarten Kosten wälzen übrigens viele Anbieter, zumindest in der Schweiz, auf den Käufer um. D.h wenn ich mit Kreditkarte bezahle, gibt es einen Aufschlag wegen der Komission die der Händler an das Kreditkartenunternehmen bezahlt.

    Und ja, der Markt ist gesättigt. Aber ich bin der Überzeugung wenn man eine gute Idee hat, oder sich auf etwas spezialisiert, dann kann man auch Erfolg haben.

  2. #22
    Blizzard_Black

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    barnetta
    Fixkosten hat doch jede Branche, egal was Sie verkauft. Sicher ist das Handling bei online Bekleidungsgeschäften höher, dazu ist die Modebranche stark saisonal/Trend abhänging, was zu den Dumpingpreisen im Ausverkauf führt.

    Die Margen bei den Bekleidungen sind teilwiese so unverschämt hoch, weil die Herstellungskosten schlicht extrem niedrig sind. Das meiste kommt aus Billiglohnländern, sozusagen moderne Sklaverei.
    Dann müssten ja Modeketten wie H&M mehr Gewinn machen als BP oder Aral. Auch die haben ihre Kosten natürlich. Was sind denn z.B. 200% Marge schon? Wenn ich was für 3 Euro einkauf und 9 Euro verkauf. Das passiert im Internet auch teilweise. Schau dir doch mal die Gebühren von Amazon an. Die verlangen schon 17% Gebühren vom Umsatz. 17% von 9 Euro sind 1,53 Euro. Von den 6 Euro Marge, die du hier angibst, bleiben dann mittendrinnen nur noch 4,47 Euro übrig.
    Wenn wir wirklich konkret sein wollen, rechnen wir halt die Fixkosten auf den Stückpreis mit um. Heizkosten z.B. auch, Stromkosten etc. pp.
    Eine Marge von 100% oder 200% ist doch für billigartikel keine Seltenheit oO. Und das hat nicht nur was mit den Preisen zu tun. Wenn ich ein Autohaus habe, und das Auto mich 30.000 Euro im Einkauf kostet und ich es um 35.000 Euro verkauf, ist es logisch, dass ich keine 100% Marge brauche. Wenn ich aber Dinge für 1 oder 2 Euro verkaufe, ist eine gewisse Marge schon nötig.

    Zitat
    Du hast relativ wenig Ahnung vom Online-Business, oder? Zumindestens sieht es nicht gerade nach tiefgründigem Fachwissen aus in der Branche.
    Nur mal zur Anfrage: Wo soll er denn die günstigen Preise für seine Spiele herbekommen? Wenn er es "Hobbymäßig" macht? Das Spiel muss im Internet im Endeffekt GÜNSTIGER zum Erwerben sein, als beim Laden. Sonst kann man es ja auch gleich beim Laden kaufen. Um den selben Preis wie im Laden hinzubekommen, muss ich schon mal 4,10 Euro versandkosten bei Hermes mit beachten. Dazu noch Verpackungsmaterial - Kartons z.B. Luftpolsterfolie, Noppenfolie. Muss ja gescheit verpackt sein, denn so wie Pakete herumgeschleudert werden, geht da auch ganz schnell was kaputt. Kaputte Ware macht sich beim Kunden nicht gut. Da geht der Paketpreis schon gern mal auf 5 Euro hoch.
    Bei einem Spiel, das im Laden 30 Euro kostet, musst du auf jeden Fall schonmal um 25 Euro einkaufen, damit du mit 0 Euro ausgehst. Wenn du 2 Euro gewinn machen willst, brauchst du 7 Euro Rabatt von 30 Euro. Das sind fast 25% Rabatt. Und da haben wir Verkaufsgebüren bei Amazon noch nicht mitgerechnet, keine PayPal-Überweisung, keine Bankgebühren, keine Umsatzsteuer, keine Kosten für Steuerberater/Finanzbuchhaltung und keine Gewerbesteuer. Da haben wir noch GAR nichts mit eingerechnet. Mit diesen 2 Euro Gewinn oder 25 Prozent Rabatt zahlst du im Endeffekt noch drauf oder machst dir Arbeit für etwas, wo du definitiv nicht besser als +/-0 ausgehst.
    Wenn du also bessere Konditionen bekommen willst, musst du über die MENGE einkaufen. Über die Menge einkaufen kann man nur, wenn man Lieferbedingungen abschließt, meist über mehrere Jahre - 5 Jarhesverträge sind gar nicht so selten. Damit verpflichtest du dich, das zu kaufen. Des Weitern kann man auch nur Menge mit guten Konditionen einkaufen, wenn man auch Geld hat. Zahlungsbedingungen sind halt meistens 14 Tage, selten 1 Monat.

    Zitat
    Anders kommt man aber meistens nicht an ein Unternehmen, wenn man sich nicht verschuldet. -.-
    Ein bestehendes Unternehmen zu kaufen, kostet meist mehrere hunderttausende Euro. Ein Unternehmen zu Eröffnen, ist auch nicht gerade leicht. Schonmal versucht, einen Friseursalon zu eröffnen? Nur mal als Beispiel, weil ich mich hier ein wenig mehr auskenne. Weißt du, was eine halbwegs normale Salonausstattung kostet bei Ausstattern? 30.000 oder 40.000 Euro sind da schneller weg, wie du schaust. Und dann haben wir weder Ware, noch sonstige Ausrüstung wie Scheren, Maschinen, Beleuchtung o.ä. gekauft. Kein Personal eingestellt. Keine Werbung gefahren. Nichts.

    Zitat
    Wie das in der Schweiz ist, weiß ich nicht. Bei uns wirst du bei H&M oder an der Tankstelle keinen Kreditkartenaufschlag bezahlen. Das ist natürlich mit umgerechnet und im Preis drinnen, das ändert aber davon nichts, dass es bei Konzernen wie H&M von der Marge auch noch weggeht, die du hier mit 300% ordentlich bezifferst. Dazu muss man sich halt auch erstmal fragen, wie das zustande kommt. Eine Marge mit 200% heißt, ich hab bei 9 Euro 6 Euro Gewinn, weil ich 3 Euro Wareneinkauf hab. Insgesamt also 2/3 Gewinn am Produkt. Davon gehen aber dann - wie gesagt - noch weitere Kosten weg. Bei H&M z.b. die Miete, Personalkosten, Stromkosten, Heizkosten - die Kosten für dein Kreditkartenunternehmen z.B. - Steuerberater bzw. Finanzbuchhaltung, Umsatzsteuer nicht zu vergessen (hier bei uns 19%).
    Rechne ich jetzt mit 300% Marge, muss ich das, was ich um 3 Euro eingekauft hab, dann halt um 12 Euro verkaufen. Rechnen wir das doch mal anhand eines Internetbeispiels:
    Du kaufst etwas um 3 Euro ein, verkaufst es um 12 Euro. Davon gehen 19% Umsatzsteuer weg, vom Brutto-Betrag auf Amazon beispielsweise noch 17% Gebühren. was bleibt dann übrig?
    Ohne Umsatzsteuer kostet das ganze dann noch 10,08 Euro. Die Amazongebühren wären dann beispielsweise 2,04 Euro. Dann sind wir bei 8,04 Euro. 3 Euro gehen Wareneinkauf weg, sind wir bei 5,04 Euro. Davon bekommst du 48 Cent Vorsteuer noch zurück, sind wir bei 5,52 Euro.
    Da du Selbstständig bist und deine Buchhaltung normal nicht selbst machen kannst, brauchst du einen Steuerberater. Für den zahlst du abhängig von der Größe deines Unternehmens sagen wir einfach mal um die 200 Euro im Monat als relativ kleines Unternehmen noch, das kann man pro Tag umrechnen, nicht auf Stück, weil ich mein fiktives Beispiel jetzt nicht weiter ausführen will. Nehmen wir an, es sind deine 2-3 Bestellungen pro Tag, im Mittel also 2,5. Dann haben wir im Mittel 30 Tage pro Monat, macht also 6,66 Euro pro Tag, also 2,60 euro circa pro Stück. Dann bleiben dir noch 2,92 Euro unterm Strich übrig. Versandkosten mit den 4 Euro hab ich jetzt vernachlässigt, die bezahlt meistens der Käufer, das Verpackungsmaterial kann man noch mit 40-50 Cent berechnen pro Kiste, die du verschickst, dann sagen wir 2,42 Euro bleiben dir unterm Strich über von deinen anfänglichen 9 Euro Gewinnspanne oder auch Marge genannt (300% Marge).
    Da kann ich dir jetzt den effektiven Gewinn angeben bei diesem Beispiel. Das wären OHNE Versandkosten gerechnet 20% Gewinn am Umsatz, mit Versandkosten gerechnet 15% Gewinn am Umsatz.

    Zitat
    Natürlich kann man das. Aber deine Idee ist leider schlecht.
    Geändert von Blizzard_Black (09.05.2012 um 15:05 Uhr)

  3. #23
    barnetta

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    Blizzard_Black
    Dann müssten ja Modeketten wie H&M mehr Gewinn machen als BP oder Aral.
    Ich denke Du mit deinem fundierten Wissen solltest auch rechnen können dass man das so nicht vergleichen kann. Und 300% in der Modebranche sind natürlich nicht immer der Fall bzw. kenne ich mich da zu schlecht aus. Ich kenne aber Einkäufer aus der Mode- und Schuhbranche, und mit denen habe ich schon ein paar mal über Margen etc. gesprochen. Im Textil Bereich sind diese nach wie vor sehr hoch....das ist nun mal ganz einfach so.

    Blizzard_Black

    Du hast überhaupt keine Ahnung vom Online-Business, oder? Zumindestens sieht es nicht gerade nach tiefgründigem Fachwissen aus in der Branche.
    Nur mal zur Anfrage: Wo soll er denn die günstigen Preise für seine Spiele herbekommen? Wenn er es "Hobbymäßig" macht? Das Spiel muss im Internet im Endeffekt GÜNSTIGER zum Erwerben sein, als beim Laden. Sonst kann man es ja auch gleich beim Laden kaufen. Um den selben Preis wie im Laden hinzubekommen, muss ich schon mal 4,10 Euro versandkosten bei Hermes mit beachten. Dazu noch Verpackungsmaterial - Kartons z.B. Luftpolsterfolie, Noppenfolie. Muss ja gescheit verpackt sein, denn so wie Pakete herumgeschleudert werden, geht da auch ganz schnell was kaputt. Kaputte Ware macht sich beim Kunden nicht gut. Da geht der Paketpreis schon gern mal auf 5 Euro hoch.
    Ich habe noch keinen Online Versandhandel gegründet, geführt oder die Buchaltung für selbigen gemacht. Aber 6 Jahre für einen gearbeitet.
    Deine Argumente kann ich alle zu 100% nachvollziehen, und evtl. schreckten Dich meine oberflächlichen Antworten etwas ab.

    Ich hatte aber auch keine Lust eine Grundsatzdiskussion zu führen wie man einen Online Handel wirtschaftlich zu betreiben hat. Darum gehe ich auch nicht weiter darauf ein. Nur soviel, ich finde nicht das man im Internet zwingend günstiger sein muss um etwas anbieten zu können. Selbst ein Anfänger was Marktanalysen angeht weis, dass das Internet gerade dort punkten kann, wo der Kunde eben nicht in den nächsten Laden rennt. Damals in meinem alten Job, waren mind 60% der Kunden aus eher ländlichen Gebieten. Die zahlten gerne etwas mehr, wenn Sie dafür nicht 20 oder 50Km gefahren sind.

    Ich denke das lässt sich natürlich nicht auf Deutschland umwälzen, denn dort ist die "Geiz ist Geil" Mentalität höher als in der Schweiz, und um 5 Euro zu sparen fährt man dort ja auch gerne 60Km mit dem Auto.

    Aber man könnte darüber ewig reden, wie gesagt, ich verstehe deine Argumente zu 100% und wiederspreche Dir ja gar nicht.

    Blizzard_Black
    Anders kommt man aber meistens nicht an ein Unternehmen, wenn man sich nicht verschuldet. -.-
    Um Geld zu machen muss man zuerst investieren, schon klar. Was einem aber nicht zwingt mit Schulden zu starten.
    Man kann ja auch Eigenkapital haben, und ich werde langsam müde zu erklären dass nicht jeder gleich zu den BIG Player gehören möchte.

    Kenne genügend Leute die sich mit einem kleinen Online Shop so nebenbei etwas dazu verdienen, sei es mit Delikatessen, Schuhen oder Musikinstrumenten. Einige davon verdienen nichts und legen drauf, aber Sie machen es aus Spass an der Freude, ein Hobby kostet eben. Dass das wirtschaftlich nichts bringt ist mir auch klar, aber die Möglichkeit besteht. Darum auch meine Frage an den Therad Eröffner, WAS WILLST DU ERREICHEN?

    Blizzard_Black
    Wie das in der Schweiz ist, weiß ich nicht. Bei uns wirst du bei H&M oder an der Tankstelle keinen Kreditkartenaufschlag bezahlen.
    .
    Ich rede ja auch nur vom Online Business, da ist es bei uns gang und Gäbe dass man mit Kreditkartenzahlung einen Aufschlag bezahlt.

    Blizzard_Black
    Natürlich kann man das. Aber deine Idee ist leider schlecht.
    Ich habe auch nicht gesagt dass es eine Supermega Idee ist Aber es wäre eine Spezialität. Ich würde bei uns im Internet einen Onlne Store begrüssen der sich nur auf gebrauchte Spiele und Filme konzentriert. So etwas gibt es bei uns schlicht und einfach (noch) nicht, bzw. habe ich einen Händler der neben Neuware noch gebrauchte Games etc. anbietet. Und ich bestelle dort auch fleissig. Ebay ist in der Schweiz praktisch inexistent, bei uns ist www.Ricardo.ch der Marktleader.

    Auch dort kaufe ich gerne gebrauchte Games und Filme. Aber einen Store der sich nur auf das spezialisiert hat, gibt es nicht.
    In Deutschland ist das Angebot sicher auch grösser, von daher.
    Ob das wirklich laufen würde, kann ich auch nicht sagen, aber es wäre sicher spezieller als irgend ein neuer 0815 Gameshop....

    Gerade vor ein paar Monaten habe ich in einem Wirtschaftsmagazin einen laaaangen Artikel über das Aussterben der kleinen Geschäfte gelesen. Diese werden ja immer mehr von den grossen Mitbewerbern zermahlen. Möchte hier jetzt nicht den ganzen Artikel zitieren Dort waren sich die Experten aber einig, dass man heutzutage als Kleinunternehmer nur noch eine Chance hat, wenn man sich spezialisiert.
    Geändert von barnetta (09.05.2012 um 15:25 Uhr)

  4. #24
    Blizzard_Black

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    barnetta
    Ich denke Du mit deinem fundierten Wissen solltest auch rechnen können dass man das so nicht vergleichen kann. Und 300% in der Modebranche sind natürlich nicht immer der Fall bzw. kenne ich mich da zu schlecht aus. Ich kenne aber Einkäufer aus der Mode- und Schuhbranche, und mit denen habe ich schon ein paar mal über Margen etc. gesprochen. Im Textil Bereich sind diese nach wie vor sehr hoch....das ist nun mal ganz einfach so.
    Die Margen in der klassischen Modebranche werden auch weiterhin so hoch bleiben. Die Gründe dafür hab ich btw sogar hineditiert. Meistens editiere ich meine Posts nochmal, wenn ich etwas geschrieben habe, weil mir dann bestimmte Dinge on Top noch einfallen. Aber gut, andere Geschichte.

    Zitat
    In der Tat, ja. Damit hast du recht.

    [QUOTE]Ich hatte aber auch keine Lust eine Grundsatzdiskussion zu führen wie man einen Online Handel wirtschaftlich zu betreiben hat. Darum gehe ich auch nicht weiter darauf ein. Nur soviel, ich finde nicht das man im Internet zwingend günstiger sein muss um etwas anbieten zu können. Selbst ein Anfänger was Marktanalysen angeht weis, dass das Internet gerade dort punkten kann, wo der Kunde eben nicht in den nächsten Laden rennt. Damals in meinem alten Job, waren mind 60% der Kunden aus eher ländlichen Gebieten. Die zahlten gerne etwas mehr, wenn Sie dafür nicht 20 oder 50Km gefahren sind.[QUOTE]

    Die Internetbranche hat aber - wie jeder andere Branche genauso - auch schon recht viele Anbieter. Wo Kunden etwas suchen, positioniert sich meistens ein Unternehmen. Und mit diesem positionieren sich andere dazu, es kommt zu einem Preiskampf. Irgendwann gibt es Leute, die nichtmehr mithalten können und wieder aussteigen. In meiner Branche schon zahlreich passiert, meist aufgrund mangelnder Konditionen. MIt 500.000 Euro Warenabnahme oder einer Million im Jahr ist man - bei Gott - noch lange nicht bei den Big Player. Im Gegenteil. Zu den Big Player kannst du dich bei diesen Größenordnungen im Monat dazuzählen.

    Zitat
    Aha. Diese Mentalität stimmt schon, aber in Deutschland verbindet man meistens Einkäufe. Da gibt es relativ große Shopping-Center, wo man zum Kleidungskauf gehen kann, und dann nimmt man sich beispielsweise das Spiel nebenbei noch mit. Das macht man für 5 Euro natürlich.
    Die 5 Euro Preisunterschied kann aber derjenige, der die bessern Konditionen hat, leicht anbieten. Das ist das nächste Manko im Internet, warum man mit 2-3 Bestellungen pro Tag, nichts wird. Kaufst du im Internet dann auch bei dem, der 5 Euro teurer ist, wenn dir der auf der Online-Plattform drunter das selbe Spiel 3 oder 4 Euro günstiger anbieten kann?

    Zitat
    Gut, dann sind wir uns ja hier schonmal einig. Dann weißt du ja - genau wie ich - wie der Hase läuft. Das ist ja schonmal gut.

    Zitat
    Du hast recht. Wir sollten keine Grundsatzdiskussionen führen. Ich weiß in meiner Branche, dass 95% aller Leute, die vom selben Lieferanten kaufen wie ich, nichtmal zu den Preisen einkaufen, die ich im Internet anbiete, einfach aufgrund von Mengenkonditionen. Und jetzt bin ich kein "Big Player" wie andere Großhändler, die im Monat wahrscheinlich eine Million als Wareneinkauf haben.

    Zitat
    Hm. Ich persönlich würde keinen Internet-Handel als Hobby betreiben oder betreiben wollen. Aber gut -das muss ja jeder für sich selber wissen. Es wäre trotzdem nicht Gang und Gäbe, hierfür einen Kredit aufzunehmen, um dann pro Produkt draufzuzahlen . Würde mich interessieren, wieso man das dann macht.

    Zitat
    Ist bei Ebay nicht so, bei Amazon kenn ich mich zu wenig aus. Bei selbstständigen Online-Shops kann man das einstellen, das weiß ich, wie es bei euch in der Schweiz gehandhabt wird, weiß ich nicht. Wenn das bei euch so gehandhabt wird, ist das eigentlich nichtmal schlecht. Besser für den Verkäufer.

    Zitat
    Ja, da magst du womöglich sogar recht haben .

    Zitat
    Möglich, die Lage kenn ich nicht genau. Aber dass gewisse Dinge verdrängt werden und mehr auf das Online-Geschäft übergeht, kann ich mir durchaus vorstellen. Allein schon, weil der Mensch bequem ist.

  5. #25
    Leonidas

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    respekt für den mut!

    ein gaming versandhandel zu machen ist wirklich mutig, da eigentlich games, egal ob hard- oder software, ob pc, sony, microsoft, nintendo und co., das immer nur ein nebenprodukt bei einem onlineshop sind! damit macht man kein geld, da müsstest du schon echt sehr gute einkaufspreise haben, die du nicht haben wirst, da ich 5 jahre für einen onlineshop games eingekauft habe und ich mich da auskenne!

    aber ziehs durch und mache deine erfahrung!

    doch trotzdem ein rat von mir! mach das nicht hauptberuflich! ein onlineshop arbeitet meist eigentlich von selbst, sofern du kein service im sinne von callcenter anbieten wirst, was du bestimmt am anfang auch nicht kannst!



    darf ich fragen wie dein shop dann heißen soll?



    zum thema marge: als beispiel - EK 38, VK 59 - rechnet mal was da an marge hängen bleibt... und hier müssen alle kosten gedeckt werden...
    Geändert von Leonidas (09.05.2012 um 16:21 Uhr)

  6. #26
    Gilligan

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    Nalpak
    zum thema marge: als beispiel - EK 38, VK 59 - rechnet mal was da an marge hängen bleibt... und hier müssen alle kosten gedeckt werden...

    21. was will uns der autor nun damit sagen?

  7. #27
    gamespot-online

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    barnetta
    Klar, aber die Frage ist auch was er erreichen möchte. Reich wird er damit sicher nicht, aber wenn es Ihm Spass macht und er nur schon 2-3 Bestellungen pro Tag hätte, ist es doch ok.

    Ich glaube kaum dass er am ersten Tag gleich richtig BIG sein möchte.......aber ja.....
    bei 2-3 Bestellungen am Tag kann man es auch sein lassen, das ist den Aufwand nicht wert... man verkauft ja auch nicht alleine von heute auf morgen mal eben was... gerade im E-Commerce musst du dich unheimlich gut mit rechtlichen Dingen auskennen, da wirste schon für jeden kleinsten Fehler in der Widerrufsbelehrung abgemahnt und darfst dann ca. 650 Tacken auf den Tisch legen, zzgl. Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung mit ca. 5000€ Strafzahlungen bei erneuten Verstößen... und das sind wie gesagt nur die kleineren Verstöße... bei 2-3 Bestellungen am Tag betreibt er den Aufwand dann letztendlich, damit er am Ende seinen Steuerberater bezahlen kann... ich glaube nämlich nicht, dass er sämtliche Steuererklärungen alleine hinbekommt... da muss man sich einfach nur mal die entsprechenden Formulare für Gewerbesteuer-, Umsatzsteuerklärung und Einnahmenüberschussrechnung vom Finanzamt anschauen... das ist alles andere als selbsterklärend...

    dazu dann die bereits genannten Risiken, wie riesige Konkurrenz, kurze Produktlebenszyklen und schneller Preisverfall, digitale Konkurrenz, enorme Kosten für SEO (bei Onlineshop) bzw. Verkaufsgebühren (bei ebay, amazon) etc....
    Geändert von gamespot-online (09.06.2012 um 19:30 Uhr)

  8. #28
    gamespot-online

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    Gilligan
    21. was will uns der autor nun damit sagen?
    falsch... EK ist netto, da USt keine Kosten sind, VK ist brutto... also bleiben knapp 10€ von denen noch Ebay, Amazon und Paypal bezahlt werden will... Fixkosten noch gar nicht berücksichtigt... ich behaupte, dass man da eher mit Minus nach Hause geht... 21€ Marge bei Videospielen hat kein Mensch...

  9. #29
    gamespot-online

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    Wie hat sich der Threadersteller jetzt eigentlich entschieden? Wäre schön mal ein Feedback zu bekommen, nachdem wir uns hier alle die Finger wund getippt haben...

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