
Hallo miteinander,
den meisten Usern dürften DACs, gerade in Verbindung mit Kopfhörerverstärkern, wie bei diesem Gerät dem Nuforce uDAC, kein Begriff sein.
Deswegen eine kleine Einleitung.
Was sind DACs und was ist ein Kopfhörerverstärker und wozu brauche Ich das?
Ein Digital-to-Analog-Converter wandelt die codierte Audio Spur in für einen Verstärker verständliches analoges Signal um. Nun sind auf den meisten Mainboards, oder bei Notebooks sehr günstige Wandler verbaut. Ein externer Wandler bietet eine deutlich audiophilere Wiedergabe und verfügt oft über eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten.
Beim Nuforce uDAC ist außerdem ein Kopfhörerverstärker für 3,5mm Klinke oder Chinch verbaut, welcher im Vergleich zur Onboardlösung eine deutlich kraftvollere Wiedergabe ermöglicht.
Ein DAC eignet sich also für Hifi-Fans die ihre Sammlung auf dem PC, Internetradios oder anderes Audio Material wiedergeben möchten, und dabei nicht auf High Fidelity verzichten möchten.
Zurück zum Gerät
Der Nuforce uDAC kostet aktuell ca. 99$, in Deutschland ist er außer über Ebay praktisch nicht zu bekommen. Ich habe ihn für ca. 80€ im Hifi-Forum, gebraucht aber wie neu, erstanden.
Das Nachfolgemodell uDac-2 steht schon in den Startlöchern, gegen Aufpreis wird auch ein Upgrade des Vorgängers möglich sein.
Das Design ist schlicht gewählt, das Gerät selbst ist sehr klein, ca 7x4x2cm, passt also auch perfekt in die Notebook Tasche und ist somit reisetauglich.
Der DAC wird von Windows direkt erkannt, und kann über die Lautstärkeregelung als externe Soundkarte angespielt werden. Als Player verwende Ich Winamp und Foobar, beides ohne Probleme.
Das Gerät bietet auf der Rückseite neben dem USB Anschluss, der zur Verbindung mit dem PC/Mac genutzt wird, einen SPDIF Out, Chinch Ausgänge und einen 3,5mm Klinke Ausgang an der Front. Über einen Poti ist die Lautstärke stufenlos regelbar. Bei eingestecktem Kopfhörer über den Fronteingang wird der Chinchausgang gemutet.

Zum Gebrauch
Was mir zuerst aufgefallen ist:
Das Grundrauschen, wie man es von günstigen Onboardchips kennt, existiert nicht. Selbst bei voll aufgedrehtem Poti (hier werden Kopfhörer schon zu PC-Lautsprechern - nicht zu empfehen!) lässt sich kaum Grundrauschen wahrnehmen, weder im Kopfhörer noch im Lautsprecherbetrieb (Heco Victa 700 und ein Sennheiser Einsteiger Kopfhörer).
Im Hörvergleich zum Onboardchip wird erstmals der riesige Unterschied zwischen einem externen DAC und dem Realtek Chip meiner Soundkarte klar.
Subjektiv klingt alles offener, breiter, direkter und dynamischer, einen Höreindruck präzise zu vermitteln ist allerdings schlichtweg unmöglich, daher sollte man so ein Gerät immer zuerst selbst testen.
Fazit
Ich bin, trotz Einsteiger DAC, von diesem Gerät immer noch überzeugt und möchte es im Alltag nicht mehr missen. Für 99$, oder in meinem Fall knapp 80€ bekommt man einen soliden DAC und Kopfhörerverstärker der sich hinter teurer Konkurrenz nicht verstecken muss. Meine Empfehlung für alle DAC-Einsteiger mit beschränktem Budget.
Die Bilder stehen unter dem Copyright von Bearmann - Hifi Forum, da mir momentan keine Kamera zur Verfügung steht gibt's noch keine eigenen Bilder, ich werde bei Gelegenheit aber hochwertiges Bildmaterial nachliefern. Danke an Bearmann für die Erlaubnis dieses Bild nutzen zu dürfen und danke für dieses tolle Einsteiger Gerät das du mir zu einem echt fairen Preis verkauft hast

Kritik und Rückmeldung erwünscht.

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