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[Review] Nuforce uDAC - USB DAC

  1. #1
    iHook

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    5.664


    Hallo miteinander,
    den meisten Usern dürften DACs, gerade in Verbindung mit Kopfhörerverstärkern, wie bei diesem Gerät dem Nuforce uDAC, kein Begriff sein.

    Deswegen eine kleine Einleitung.

    Was sind DACs und was ist ein Kopfhörerverstärker und wozu brauche Ich das?

    Ein Digital-to-Analog-Converter wandelt die codierte Audio Spur in für einen Verstärker verständliches analoges Signal um. Nun sind auf den meisten Mainboards, oder bei Notebooks sehr günstige Wandler verbaut. Ein externer Wandler bietet eine deutlich audiophilere Wiedergabe und verfügt oft über eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten.

    Beim Nuforce uDAC ist außerdem ein Kopfhörerverstärker für 3,5mm Klinke oder Chinch verbaut, welcher im Vergleich zur Onboardlösung eine deutlich kraftvollere Wiedergabe ermöglicht.

    Ein DAC eignet sich also für Hifi-Fans die ihre Sammlung auf dem PC, Internetradios oder anderes Audio Material wiedergeben möchten, und dabei nicht auf High Fidelity verzichten möchten.

    Zurück zum Gerät

    Der Nuforce uDAC kostet aktuell ca. 99$, in Deutschland ist er außer über Ebay praktisch nicht zu bekommen. Ich habe ihn für ca. 80€ im Hifi-Forum, gebraucht aber wie neu, erstanden.

    Das Nachfolgemodell uDac-2 steht schon in den Startlöchern, gegen Aufpreis wird auch ein Upgrade des Vorgängers möglich sein.

    Das Design ist schlicht gewählt, das Gerät selbst ist sehr klein, ca 7x4x2cm, passt also auch perfekt in die Notebook Tasche und ist somit reisetauglich.

    Der DAC wird von Windows direkt erkannt, und kann über die Lautstärkeregelung als externe Soundkarte angespielt werden. Als Player verwende Ich Winamp und Foobar, beides ohne Probleme.

    Das Gerät bietet auf der Rückseite neben dem USB Anschluss, der zur Verbindung mit dem PC/Mac genutzt wird, einen SPDIF Out, Chinch Ausgänge und einen 3,5mm Klinke Ausgang an der Front. Über einen Poti ist die Lautstärke stufenlos regelbar. Bei eingestecktem Kopfhörer über den Fronteingang wird der Chinchausgang gemutet.



    Zum Gebrauch

    Was mir zuerst aufgefallen ist:
    Das Grundrauschen, wie man es von günstigen Onboardchips kennt, existiert nicht. Selbst bei voll aufgedrehtem Poti (hier werden Kopfhörer schon zu PC-Lautsprechern - nicht zu empfehen!) lässt sich kaum Grundrauschen wahrnehmen, weder im Kopfhörer noch im Lautsprecherbetrieb (Heco Victa 700 und ein Sennheiser Einsteiger Kopfhörer).

    Im Hörvergleich zum Onboardchip wird erstmals der riesige Unterschied zwischen einem externen DAC und dem Realtek Chip meiner Soundkarte klar.
    Subjektiv klingt alles offener, breiter, direkter und dynamischer, einen Höreindruck präzise zu vermitteln ist allerdings schlichtweg unmöglich, daher sollte man so ein Gerät immer zuerst selbst testen.

    Fazit
    Ich bin, trotz Einsteiger DAC, von diesem Gerät immer noch überzeugt und möchte es im Alltag nicht mehr missen. Für 99$, oder in meinem Fall knapp 80€ bekommt man einen soliden DAC und Kopfhörerverstärker der sich hinter teurer Konkurrenz nicht verstecken muss. Meine Empfehlung für alle DAC-Einsteiger mit beschränktem Budget.

    Die Bilder stehen unter dem Copyright von Bearmann - Hifi Forum, da mir momentan keine Kamera zur Verfügung steht gibt's noch keine eigenen Bilder, ich werde bei Gelegenheit aber hochwertiges Bildmaterial nachliefern. Danke an Bearmann für die Erlaubnis dieses Bild nutzen zu dürfen und danke für dieses tolle Einsteiger Gerät das du mir zu einem echt fairen Preis verkauft hast

    Kritik und Rückmeldung erwünscht.
    Geändert von iHook (02.10.2010 um 11:38 Uhr)

    • #2
      iHook

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      120 Views und keine Rückmeldung?

    • #3
      CotU
      Na dann bin ich mal der erste.. =o)

      Gut geschriebenes Review über ein mir vollkommen neues Gerät.
      Schön das Du eine Begründung gegeben hast was ein DAC ist, bzw. wozu man es brauchen kann!

      Ob ich mir sowas kaufe, muss ich mir aber gut überlegen... soo viel Musik über den PC höre ich nicht, und mit den Kopfhörern arbeite ich eigentlich auch nicht. =o)

      Dennoch, super geschrieben!!!

    • #4
      DD64

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      Ich hätte da eine Frage...

      Weißt du zufälligerweise ob dieses Gerät einen besseren Sound als eine Soundkarte die per PCI oder PCI-Express eingebaut ist, liefert?
      Ich spiele nämlich mit dem Gedanken mir eine Auzentech X-Fi Bravura zu kaufen (Info: Auzen X-Fi Bravura from Auzentech, Inc. : World First soundcards for Music, HTPC, and Gaming.)
      Oder würdest du den Nuforce uDAC - USB DAC eher für den Mobilen Einsatz empfehlen?

    • #5
      iHook

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      Gut, Sound ist wie gesagt immer subjektiv, ich kann deswegen nicht wirklich viel dazu sagen.

      Allerdings ist ein USB-Gerät meiner Meinung nach zukunftssicherer; wer weiß ob du in 3-4 Jahren noch Destkop PCs verwendest, und nicht längst auf Notebooks umgestiegen bist, außerdem hätte ich Angst, dass mir die Software bei so einer Karte in den Sound "reinpfuscht", Ich habe dafür aber auch nicht das entsprechende Hintergrundwissen, was in diesen Treibern abläuft.

      Es ist auch die Frage, was du damit befeuern möchtest, für Kopfhörer empfiehlt sich so ein KHV wie der Nuforce sicherlich, wenn du nun aber ein 5.1 System zuhause stehen hast, wirst du damit nicht viel anfangen können.

      Fazit: Probieren geht über studieren, für Stereo würd ich den getesteten KHV ausprobieren.

      Grüße

      P.S Danke für die Blumen euch zwei

    • #6
      Dagobert Duck

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      Sehr interessantes Teil, hab es noch nie gesehen aber bin gleich dran interessiert.

      Da ich sehr viel Wert auf guten Sound lege, schau ich mir das mal genauer an, denn Kopfhörer finden bei mir oft Verwendung

      Ansonsten lies sich das Review gut lesen, ich hab alles verstanden und vorallem die Ausdrucksweise gefällt mir =)


      lg

    • #7
      iHook

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      Dankesehr

    • #8
      Masterboy

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      Sehr schönes Review, hat mir geholfen

    • #9
      iHook

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      Tatsächlich? Interesse an so einer Karte?

    • #10
      iHook

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      2,5 Jahre nach dem Test habe ich das Interface immer noch in Benutzung und bin weiterhin zufrieden. Der Poti-Regler klemmt mittlerweile etwas am Gehäuse und hat unter dem abnehmbaren Regler für unschöne Kratzspuren gesorgt, technisch tut das dem ganzen aber keinen Abbruch.

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