DaNikolaus
Er legt gar nichts aus, er stellt plausibel warum ihm diese Religion nicht zusagt. Dass es genug Leute gibt, die das akzeptieren und sich darüber freuen, bestreitet wohl niemand.
Was
letztlich hier überhaupt gar kein Thema ist, Plausibiltät bezüglich der moralischen Differenzen im Islam (oder allgemein bezogen auf den Islam) haben hier doch
gerade überhaupt nichts verloren.
Ein guter Freund erzählte mir mal, dass die Menschen, welche den Wahrheitsgehalt des Koran/Islam leugnen, dennoch
gute Taten auf der Erde vollbringen, beispielsweise das Einsetzen für humanistische Rechte, auf der Erde (von Allah) belohnt werden und später ins Feuer gehen, also kann ich der ach so plausiblen Kritik von OmegaPirat nicht wirklich zustimmen.
Sprich: Ungläubige mit humanistischer öffentlicher Beteiligung (Politik) werden von Allah auf der Erde belohnt und wandern dann in die Hölle. Was ist an der Rechtsprechung so schwer zu verstehen? Um belohnt zu werden (nach Ansichten einer gewissen Religion) muss sich dieser Religion annehmen, wer's nicht tut wird (nach den Ansichten einer Religion) bestraft. Wenn er dem Islam beispielsweise beitritt und sich für die humanistischen Rechte politisch stark macht, dann wandert er auch nicht in die Hölle sondern wird belohnt. Jemand der sich dem Islam annimmt und Kinder ermordert, muss sein ganzes Leben lang Reue zeigen, was nicht heißt, dass ihm Gott nach der Tat vergibt.
Aber so läuft das in jeder Religion, wer sich
jener Religion nicht annimmt, wird bestraft: Ein Ungläubiger kann schließlich nicht vor seinem Tod sagen:
"Ich war in keiner Religion, aber ich möchte nach der, der, der und der Religion belohnt werden, weil ich stehts ein guter Mensch war, obgleich ich die Glaubwürdigkeit jener Religionen seit Jahren geleugnet habe."
Käptn Hook
Weil man eben ganz konkret zwischen weltlicher und geistlicher "Urteilssprechung" unterscheiden muss.
Wieso sollte man da differenzieren? Die geistliche Urteilssprechung bezieht sich auf das, was nach dem Tod passiert. Wieso sollte es einen Ungläubigen kümmern, was nach Ansichten jener Religion mit einem nach dem Tod passiert, wenn er sie sowieso für falsch und nicht annehmbar hält? Unsicherheit?