Hallo Leute,
vor einigen Jahren hat mich mein Arzt mal auf das Thema Beschneidung angesprochen. Er sagte mir, es wäre gar nicht schlecht sich als "Vorsichtsmaßnahme" beschneiden zu lassen, da es eh nur ein Routine Eingriff wäre. Angeblich finden viele Frauen einen beschnittenes männliches Glied auch ästhetischer und sowieso ist es heute völlig normal sich beschneiden zu lassen. Man hört auch oft des Geplänkel von wegen "es sei viel hygienischer" - wobei ich schon immer gefragt habe was daran hygienischer sein soll. Vor einigen Tagen wurde das Thema aus einem banalen Anlass wieder aktuell, also habe ich mich mal in die Weiten des Netzes begeben und bin momentan einfach nur entsetzt.
Ich habe dutzende Erfahrungsberichte von Männern gelesen, die nicht bereits als Jungen beschnitten wurden sondern sich für eine Beschneidung im höheren Alter ( ab 20-25. Jahren ) entschieden haben - also auch ein Sexleben mit Vorhaut kennen - und jetzt rückblickend im hohen Alter ihre Erfahrungen schildern. Fast ausnahmslos wird die Meinung vertreten, das es sich um den schlimmsten Fehler handelt den die Leute jemals begannen haben.
Die Leute schildern das die Intensität ihres Sexlebens, sei es Masturbation oder Geschlechtsverkehr nach der Beschneidung extrem nachgelassen hat. Viele sprechen von einem Gefühlsverlust in der Eichel, durch die Verhärtung, von mind. 60% fortlaufend im hohen Alter bis zu 95%. Viele sagen im selben Zug auch, das normaler Sex im hohen Alter nicht mehr möglich sei, weil sie keine Empfindungen mehr haben. Entspannung sei beim Sex nicht mehr möglich weil man sich anstrengen muss um zum Orgasmus zu kommen. Einige sagen, das Anal-sex die Einzige Alternative wäre da dort wohl ein Gefühl zum tragen kommt was der Massage durch die damalige Vorhaut ähnelt.
Viele schildern das der Gefühlsverlust sie psychisch sehr belastet. Teilweise wollen sich viele den Gefühlsverlust auch nicht eingestehen und belügen ihre Frau auf die Nachfrage hin, ob der Sex Spaß gemacht hätte. In einem Erfahrungsbericht beschrieb ein Mann den Oralsex mit seiner Frau, jetzt wo er beschnitten ist, als "kauen auf einem gefühllosen Stock" - wo es ihm vor der Beschneidung noch in pure Ekstase versetzt hat.
Mit diesem Wissen lassen sich einige interessante parallelen ziehen. z. B. habe ich schon öftter von Moslems gehört, die sich darüber beschweren das ihre Frauen nach dem 2. oder 3 .Baby "da unten" "weiter" wären und ihnen der Sex deswegen keinen Spaß mehr macht. Die Folge ist dann meist ein Analfetisch oder der Drang nach sehr sehr jungen Frauen ... Jetzt ergibt das natürlich auch einen Sinn. Viele Moslems sind von jung auf beschnitten und können daher gar nicht wissen, das der Gefühlsverlust durch die Beschneidung verursacht wird und nicht etwa die Schuld der Frau ist, die es laut Aussagen der Männer im höheren Alter einfach "nicht mehr bringt".
Ich frage mich nach den Erfahrungsberichten warum dieses Thema offensichtlich in unserer Gesellschaft totgeschwiegen wird. Selbst die Ärzte weisen nicht auf derartige Folgen hin und stempeln der Vorgang als Routine ohne nachhaltige Veränderungen ab.
Was ist eure Meinung zu dem Thema?

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