Gerade dieses Argument habe ich nie verstanden.Nalpak
Zum einen suggeriert es, alle nicht-beschnittenen hielten nicht viel von Hygiene. Das weise ich aufs entschiedenste zurück. Denn anders als zu der Zeit, als die Beschneidungs-Tradition erfunden wurde, gibt es heutzutage in unserem Lande durchaus genügend Wasser und Seife. Und es ist durchaus erwünscht, sich täglich zu reinigen - etwas, das wohl nicht immer selbstverständlich war.
Zum anderen: Wenn die Hygiene so hoch gehalten wird, dass man sogar vor einer OP nicht zurückschreckt, dann müsste sich jeder Beschnittene auch am ganzen Körper rasieren. Denn anders als so eine läppische Vorhaut sind Haare echt schwer zu reinigen und ein ständiger Hort von Bakterien. Eigenurin ist durchaus sauberer als das meiste, was wir so an uns ranlassen. Alleine so ein Vollbart dürfte auf der Hygieneskala gleichauf mit einem Spülschwamm rangieren - schließlich bekommt er dieselben Dinge ab.
Logisch betrachtet, lässt sich also das Hygiene-Argument nicht halten.

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(bitte fühle sich keienr angesprochen, nur ein scherz, gell)
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