Phlosophie ist schon etwas tiefgründigeres als nur so einfache Diskussionen. Es ist auch deutlich ernsthafter. Allerdings auch ein recht verwirrendes Thema, liest man mal die Bücher von Sigmund Freud, Friedrich Nietzche und co.^^
LOL, da hast Du ja gerade die richtigen rausgepickt^^Cao Cao
) Sophies Welt, ist interessant zu lesen bin halt nur bis seite 100 gekommen durch einen längeren Krankenhausaufenthalt.Also ich bin der Meinung das so etwas wie Philosophie nicht wirklich auf Video zu bekommen ist. Philosphie entwickelt sich aus jeden selbst. Aber Bücher lassen eigene Vorstellungskraft erschaffen, da du dir keine Bilder als Beispiel nehmen kannst. Sophies Welt finde ich ist etwas unübrsichtlich, aber an sich ein gutes BuchAliceD
So ähnlich wollte ich es auch sagen, um zu sagen, dass man Philosophie nicht wirklich studieren kann?Cao Cao
Das will ich auch nicht auf Video haben, wie Du schon schreibst lassen Bücher die eigene Vorstellungskraft ihren lauf.Cao Cao
Geändert von AliceD (06.08.2012 um 15:21 Uhr)
Man kann Philosophie nur für sich selbst vereinbahren. Jeder denkt sich seinen Teil daraus, das ist wie mit der Bibel, oder den Koran. Es hat mehrdeutigkeit und das Verstehen ist nicht leicht, da man quasi "Um den heißen Brei herumredet"AliceD
Ich lese auch gerne Bücher, aber nicht soviel wie ich Fernsehr schaue oder zocke. Bücher habe ich in meinen Leben etwa 250-300 gelesen, vieleicht auch etwas wenigerAliceD
Bücher weichen immer von Büchern ab, zumal Bücher Grundlagen eines Film sind und für die Verwendung dann eben etwas zusammengefasst werden, oder bei bedarf verändert. Lediglich Filme die ohne irgendeinen vorheriegen Einflus von Büchern, oder Spielen erschaffen wurden, von denen kann man ausgehen das die Bücher, die Nachträglich verfasst wurden identisch mit diesen sei. Es ist einfacher aus einen Film, ein Buch zu machen als umgekehrt.AliceD
Ich persönlich finde, das Spiele etwas mehr der Philosophie näher treten können, als Filme, da man letzendlich selbst das Spiel beeinflusst. Aber nur wenige haben sind wirklich philosophisch und wenn höchstens von der Geschichte herAliceD
Kenn ich leider auch nicht. Ich werde mal in der Bibliothek demnächst vllt. diese mal ausleihen^^AliceD
Hmm... traurigAliceD
Cao Cao
Die universitäre Philosophie hat (sollte) einen gesellschaftlichen Nutzen haben. Jeder Philosoph der sich mit einem neuen Thema beschäftigt, wird sich zuerst die Frage stellen: Was kann ich wissen? Und natürlich beschäftigt man sich daher zu erst mit vorhandenen Erkenntnissen. Warum das Rad neu erfinden?AliceD
Gut erkannt, genau das macht es so interessant^^Aurel-

Dem kann ich nur zustimmen, wahr nur eine Frage der Zeit, bis Du Dich hier meldestAurel-


Die konkrete These zu erfassen ist in manchen Werken schwer. Das liegt aber nicht daran das ein Thema wirklich abstrakt ist, sondern weil es so formuliert wurde. Die drei Kritiken von Kant haben bspw. einen Umfang von ca. 1000 Seiten. Wenn man seine Begründungen und Beweise weglässt, kann man seine Thesen auf ein DIN4 Blatt schreiben. Die meisten Thesen von Philosophen sind auf einen Punkt gebracht, sonst habe ich ja keinen Erkenntnisgewinn und somit keinen Nutzen.Cao Cao
Geändert von Aurel- (06.08.2012 um 15:53 Uhr)
dann kann man doch eigentlich sagen, dass jegliches gespräch oder die einfache behandlung eines themas bereits als philosophie beschrieben werden kann. philosophie behandelt immer bestimmte themen, das format ist egal. das wirft für mich die frage auf, was denn philosophie genau ausmacht.Aurel-
Geändert von Gilligan (06.08.2012 um 16:42 Uhr)
. . . Generell würde ich sagen, dass die Erkenntnisse aus der Philosophie immer aus der Reflektion kommen. Dabei geht es vor allem darum, das Handeln des Menschen und die Auswirkungen auf die Umwelt zu ergründen, ohne darüber zu urteilen bzw. eine Wertung vornehmen zu müssen. Es geht also oft viel mehr um Ursachen- und "Ist-"Forschung, als um eine konkrete Problemstellung die gelöst werden will - wie etwa in der E-Technik. Das besondere dabei ist daher die Fragestellung und die Herangehensweise an eine Thematik. Der Erkenntnisgewinn der daraus gezogen wird, hat einen ungemeinen Wert sich selbst und auch das Handeln des gegenüber oder ganze Konstrukte zu verstehen. Daher hatte die Philosophie auch einen großen Einfluss auf die Politik in der Antike, die ja quasi nur von Philosophen betrieben wurde. Das ist heute leider nicht mehr der Fall und eine große Diskussion zwischen Freidenkertum und Hochschulphilosophie , die zwar hervorragende Leute hat, aber auf die heutige Gesellschaft nicht mehr abstrahlt und keinen konkreten Mehrwert hat. Zu deinen beiden Fragen: Hat die Philosophie einen Anspruch darauf sich abzugrenzen? Nein hat sie nicht. Grenzt sie sich ab? Ja - weil gewisse Leute es so wollen.
Geändert von Aurel- (06.08.2012 um 17:19 Uhr)
Diese Wortkreation finde ich durchaus abstraktCao Cao
ich kann mir vorstellen, dass manch diskussion tiefgründiger sein kann als eine philosophie. deine definition "P. behandelt tiefgründigere dinge" ist dann ja wiederum nur themenspezifisch. @Aurel- `s erläuterung stellt hingegen den menschen und sein handeln in den mittelpunkt. also eigentlich eine verbindung der thematik mit dem menschen. was bei einer "normalen" diskussion ja nicht zwangsläufig sein muss. aber eine diskussion kann aus meiner sicht immer tiefgründig sein.Cao Cao
Danke dir für die Anteilnahme.Cao Cao
Zitat
Die Naturwissenschaften sind deskriptive Wissenschaften während die Philosophie ihren Schwerpunkt auf Hermeneutik legt.Gilligan
Das stimmt so nicht. Es wird zwar viel Hermeneutik betrieben, aber Philosophen beschäftigen sich auch mit logischen Strukturen. Aussagen und Prädikatenlogik sind zwei Teilbereiche der Philosophie, die sie mit den Mathematikern verbindet. Und vor 100 Jahren war jeder Physiker/Mathematiker auch Philosoph.OmegaPirat
Den stimme ich ja auch zu. Aber eine tiefgründige Diskusion würde aus meiner Sicht, in Richtung Philosophie gehen. ^^Gilligan
Wenn nicht ein Film darüber gedreht wird, kann es nicht so toll seinAliceD