Ich finde daran nichts ungerecht, da es bei den Noten nicht um die gleiche Verteilung geht, sondern eben auch um das Wort, welches hinter der Note steckt.
z.B bei deiner Rechung, dass man bis zu 7,5 Punkten eine 6, ab 8 Punkten eine 5 etc. bekommen müsste.
Das funktioniert nicht, da ein Schüler nun mal eine gewisse Leistung erbracht haben muss, damit sie "mangelhaft" und nicht "ungenügend" ist. Angenommen eine Mathearbeit hat 50 Punkte, 10 davon bekommt man alleine dafür, wenn man beispielsweise immer dazu schreibt, was gegeben und was gesucht ist, wenn man die Aufgabe richtig ins Heft übertragen oder ein Koordinatensystem da stehen hat.
Wenn aber die Winkelsätze und Bruchrechnung abgefragt werden, reicht das nicht, weil man eigentlich nichts gemacht hat.
Punkte für diese "Kleinigkeiten" sind aber wichtig, da sie sonst niemand Ernst nimmt.
Man müsste mit deiner Rechung auch ab ungefähr 15 Punkten eine 4 bekommen. Es ist bei Prüfungen meistens und auch gut so, dass zumindest die Hälfte aller Punkte erreicht werden muss, um eine Prüfung zu bestehen. Wenn es aber 44 Punkte gab, sind 15 zum Bestehen zu wenig und der Geprüfte kann einfach nicht genug, dass man ihm bescheinigen könnte, dass er es kann. Seine Leistung reicht schlicht und ergreifend nicht aus. ("Ausreichend")
Die Note "Sehr gut" wird für besonders gute Leistungen vergeben. "Gut" und "Befriedigend" sind ordentliche Noten, mit denen man sich zufrieden geben kann, aber um eine 1 zu bekommen, muss man halt schon eine überragende Leistung erbracht haben und dass man diese dann schwerer kriegt, sollte klar sein.
Die Notenverteilung richtet sich auch immer nach dem Schwierigkeitsgrad der Arbeit, dem Niveau der Klasse und auch dem Thema. Bei schwierigeren Themen, gibt es schneller Punkte, bei leichten wird halt mehr erwartet.