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    ARK: Survival Evolved - Review

    Bei ARK handelt es sich um ein Early-Access Videospiel, welches im Genre Survival/Adventure einzuordnen ist und derzeit noch in Entwicklung ist. Ich habe das Spiel vor knapp 2 Monaten gekauft und bereits 200 Spielstunden auf dem Rücken - und ich unterbreche meinen Spielspaß auch nur kurz, um dieses Review auf die Beine zu stellen. Also, worum geht es bei ARK: Survival Evolved?

    In erster Linie strandet man auf einer relativ großen Insel, die eine Fläche von 28 Quadratkilometer aufweist. Das Besondere daran: auf der ganzen Insel befinden sich urzeitliche Tiere, die längst ausgestorben sein sollten - Dinosaurier, und zwar in relativ großer Bandbreite: von leichtfüssigen Pteranodon bis hin zum berüchtigten Tyrannosaurus rex ist alles vorzufinden. Die Insel setzt sich aus diversen Biomen zusammen, dazu gehören beispielsweise die Schnee- und Sumpfgebiete, die kürzlich hinzugefügt worden. In Zukunft wird auch noch ein relativ großes Wüsten-Biom implementiert und generell zeichnet sich auf der Insel, die aus Bergen, Flüssen und Inseln besteht, eine sehr große Vielfalt und Abwechslung ab, die allesamt verschiedene Anforderungen an den Spieler stellen, aber dazu später mehr.

    Man startet wie eben geschrieben am Strand der Insel und muss sich als nächstes die grundlegenden Materialen zusammenknüllen, um leichte Kleidung, Speer und Bogen sowie ein einfaches Haus über den Kopf zu craften, denn das Spiel zeichnet sich ähnlich wie Minecraft durch ein komplexes crafting-System aus. Während man die ersten Stunden von ARK mit Steinschleuder, Bogen und Speer über den Strand hetzen wird, kämmt man im Verlaufe des Spiels den Dschungel mit Maschinengewehr und Schrotflinte ab. Die Technologie findet ihren derzeitigen Abschluss in Granaten, Raketenwerfer und automatisch zielender Geschütztürme. Mit dem technologischen Fortschritt, den man erlangt, kommt man auch an bessere Rohstoffe und kann schließlich aus der anfänglichen Holzbude eine Steinhütte und zuletzt eine regelrechte Metallfestung bauen. Dasselbe gilt für Kleidung - während die ersten Kleider notdürftig aus aus Fauna zusammengebastelt wird, wird man im späteren Verlauf definitiv mit einer Metall-Panzerung ausgerüstet Expeditionen starten.

    Die Dinosaurier verteilen auf der ganzen Insel in die verschiedenen Biome. So sindDire Wölfe - aggressive Hunde - ausschließlich im Schnee-Biom vorzufinden, während der Beelzebufo - ein Riesenfrosch - sich nur in der Sumpf-Gegend aufhält. Der Tyrannosaurus rex sammelt sich mehrheitlich rund um die Gipfel der Berge, während sich die Population von Spinosauriern auf Flüsse begrenzt. Dies garantiert eine hohe Abwechslung der Population und verpflichtet den Spieler dazu, die Insel erkunden, um alle Dinosaurier zu Gesicht zu bekommen. Grundsätzlich nimmt die Stärke und Aggressivität der Dinosaurier im Landesinnern zu. Während man zu Beginn also vor allem mit Vögeln, Schildkröten oder schwachen Raubtieren wie den Dilos zu tun hat, wird es im dichten Dschungel des Festlandes beinahe unmöglich sein, den großen und gefährlichen Giganten der Insel auszuweichen.

    Je nach Biom ist man auch auf unterschiedliche Kleidung angewiesen, da auf der Insel starke Temperaturschwankungen existieren. Im Schnee-Biom ist man auf schützende Fell-Kleidung angewiesen, während man im Sumpf-Biom mit leichten Klamotten auskommt. Es gibt auch einen Taucheranzug für Expeditionen unter Wasser. Je nach Standort hat man also ganz unterschiedliche Anforderungen zu bewältigen.

    Eine große Spezialität im Spiel ist das Zähmen der wilden Tiere. Fast alle Dinosaurier lassen sich zähmen - es ist also möglich, mit riesigen Adlern die Insel im Flug zu besichtigen, auf dem Megalodon, den riesigen Haien der Urzeit, die unheimlichen Tiefen des Ozeans zu bereisen, auf Säbelzahnkatzen über die Insel zu hechten oder auf dem berüchtigten Tyrannosaurus rex die Insel zu erobern. Diese Komponente verleiht dem Spiel unglaubliche Vielfalt, denn alle Dinosaurier im Spiel haben ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten, die sich wunderbar fürs Gameplay ausnutzen lassen. Während man mit dem Riesenskorpion bequem wilde Tiere betäuben kann, um sie anschließend zu zähmen, eignet sich der Argentavis, ein Riesenadler, gut dazu, leichte Beute in die Luft zu heben und aus höchster Höhe fallen zu lassen. Der Raptor eignet aufgrund seiner Geschwindigkeit sowie Geschicklichkeit als schnelles Reittier und der Gorilla kann dich über die Hindernisse werfen. All diese Aspekte der Dinosaurier kommt im PvP nochmals in ganz anderer Bedeutung zum Tragen - denn das Spiel lässt sich entweder PvE - also Spieler gegen die Umwelt - oder PvP - Spieler gegen Spieler - spielen.

    Das Spiel - und das werte ich als grössten Pluspunkt - ist unglaublich vielseitig und verspricht einen langanhaltenden Spielspaß. Ob man mit Freunden im PvE nun das Ziel hat, die Insel zu unterjochen und der Umwelt und den Gefahren der Insel Herr zu werden oder im PvP den Konkurrenzkampf erleben und andere Tribes bekämpfen will, ist jedem selbst überlassen. Ich habe großen Gefallen daran gefunden, die Insel zu erkunden, Dinosaurier zu zähmen, Stützpunkte in den vielen Gegenden zu errichten, die riesigen Ungeheuer des Meeres zu bezwingen oder die dunklen Höhlen zu erkunden. Mit Freunden ist das Spiel eine gelungene Spielerfahrung und es gibt sehr viel zu entdecken und der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ich beispielsweise arbeite gerade an meiner Unterwasser-Basis und habe noch einige Projekte, die ich realisieren werde. Trotz der Tatsache, dass es sich um einen Early-Access Titel handelt, finde ich kaum Mängel im Spiel - bis auf eine Sache, die mich doch recht stört und das ist der einzige Kritikpunkt, den ich habe:

    die Performance ist stark ausbaufähig. Das wird in naher Zukunft sicher behoben, aber auf einige Bugs - wenn auch wenige - und eine sehr schwache Performance wird man wohl Rücksicht nehmen müssen. Trotz stabiler Grafikkarte ist es derzeit nicht möglich für mich, das Spiel ohne Framerate-Einbrüche zu spielen. Das ist zwar lästig, aber für mich bleibt ARK: Survival Evolved trotzdem eines der erfolgreichsten Spiele des Jahres. Die Entwickler sind sehr fleissig und hauen regelmäßig Updates raus, implementieren schnell viele neue Dinosaurier, fügen Objekte und Gegenstände, Waffen und Geräte hinzu und daher lohnt es sich für mich auf jeden Fall, immer auf dem Laufenden zu bleiben. Ich finde das Szenario der fortgeschrittenen Technologie gepaart mit einer urzeitlichen Umwelt sehr interessant und obwohl sich das Spiel in erster Linie wie ein Fantasy-Titel anhört, sind die Dinosaurier sehr realistisch geschaffen worden.

    Daher, ich vergebe diesem Early Access-Titel 8.7/10 Punkten - die Wertung wird sicher nochmal um einiges steigen, wenn die Performance verbessert wurde. Vielleicht gibt es hier ja auch ARK-Überlebende, die ihre Meinung zum Spiel abgeben möchten?

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