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  1. #1
    Kitsune

    Rotes Gesicht Faszination Wasser

    Wie wir wissen, ist Wasser der Ursprung aller uns bekannten Lebensformen, aber das ist natürlich jetzt belanglos, denn hier geht es um Videospiele!

    Bevor ich in meiner Ausführung untertauche, verweile ich noch etwas auf der Wasseroberfläche. Wave Race 64 ist hier ein schönes Beispiel, dass man zum einen viel Spaß "darauf" haben kann und zum anderen, das es eine gewisse Faszination auf dem Spieler ausübt. Der geniale immer unterschiedliche Wellengang schafft eine gewisse Einzigartigkeit. Klar wird hier keine Realität erreicht, letztendlich ist jeder programmierte Algorithmus nur begrenzt zufällig, aber eine Abwechslung ist gegeben. Natürlich birkt jede hohe Welle auch das Potenzial sich gegen den eigenen Rennverlauf auszuwirken, aber das Wellenrennen bleibt faszinierend.

    Okay, steigen wir hinab in die Tiefe. Endless Ocean 2 zeigt mir, dass die Unterwasserwelten interessant, aber auch abschreckend sein können. Mir überkommt ein ungutes Gefühl, wenn ich in der Arktis immer tiefer tauche und kaum was sehe. Ich würde sogar behaupten, dass sich eine gewisse Abneigung breit macht. In einem solchen Moment möchte ich ungern weiter vordringen und das Gefühl ist sogar stärker als in so manchen Resident Evil.
    Aber es gibt noch positive Emotionen im feuchten Nass. So ist die Bewegung etwas ähnlich wie in der Luft. Nur mit dem Unterschied das man nicht nach unten bewegt wird (wenn nicht gerade ein Strudel wie in Super Mario 64 in der Nähe ist). Ich würde sogar behaupten, im virtuellen Wasser kann man sich allgemein besser bewegen als in virtuellen Lüften. Oder besser gesagt: Man hat eine bessere Kontrolle, da man sich oft auch langsamer bewegen kann.
    Immer noch in Endless Ocean 2 unterwegs begegnen dem Spieler viele Tiere und zumindest nahe der Oberfläche auch viele Pflanzen. Sonst gibt es sowas nur in geringer Anzahl und eher zur Steigerung der Atmosphäre.

    Nicht ganz so tief ist man in anderen Games unterwegs. In Metroid Prime beispielweise sind es nur ein paar Meter. Aber das ist schon genug um ihre Bewegung erheblich einzuschränken, es sei denn sie hat trägt den Gravity Suit.
    Das man sich als Landbewohner unter Wasser nicht ganz so frei bewegen kann, wie auf dem Land wird meistens ignoriert. Zumindest fallen mir kaum Beispiele außerhalb der Metroid-Reihe ein.

    Zurück am Land hat man ein ganz anderes Bild vom Wasser. Ich erinnere mich daran, wie ich in The Legend of Zelda - Ocarina of Time vor dem nicht ganz so großen Hyrule-See stand. Ich rüstete mich mit der Zora-Rüstung und den Eisenstiefel aus, wodurch es mir ermöglicht wurde mich am Grund des Sees bewegen zu können ohne mir Gedanken über die Atmung machen zu müssen. Ich blickte der aufgehenden Sonne entgegen und das Wasser nahm einige Rot- bis Gelbtöne an. Es gab zwar keine Wellen, aber das Wasser sorgte für einen glaubhaften Verwischeffekt - zumindest der damaligen Technik entsprechend. Auch der Sound wurde etwas verändert. So hört sich das Heulen des Wolfes bei Nachteinbruch auf witzige Art verfremdet an. Ob dies in etwa der Realität entspricht konnte ich bisher noch nicht testen.

    Zum Schluss wenden wir uns mal von den visuellen Eigenschaften und den Bewegungsmöglichkeiten ab und widmen uns der Hintergrundmusik. Eigentlich hat es nichts mit dem flüssigen Element zu tun, aber es scheint das ungeschriebene Gesetz zu geben, dass es unter Wasser stets richtig gute Musik gibt. Selbst bei größter Action bleibt sie meist entspannt und weiß zu verzaubern.

    Wie findet ihr die weiten, virtuellen und endlichen Wasserwelten?

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    Rotes Gesicht Faszination Wasser

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  3. #2
    Yieva Yieva ist offline
    Avatar von Yieva

    AW: Faszination Wasser

    Ich muss gestehen, dass ich ausnahmslos alle Wasserwelten in Games hasse, die ich bisher durchgespielt habe. Ob nun bei Mario 64, Kingdom Hearts oder Monster Hunter...wenn ne Wasserwelt kommt denke ich sofort 'och nö'. Ich bin mit der Steuerung überfordert und die Behäbigkeit nervt mich extrem. Oft ist es dann noch so, dass man zusätzlich auf den Sauerstoffbedarf achten muss. Ich bin immer sehr froh, wenn ich diese Level hinter mir habe. ^^ Ich finde die Unterwasserwelt an sich auch sehr schön und interessant, aber ich bin einfach nicht gemacht für die Bedingungen.

  4. #3
    PsychoGamer PsychoGamer ist offline
    Avatar von PsychoGamer

    AW: Faszination Wasser

    Kann dazu nicht wirklich viel schreiben, außer dass ich die Wasser-Abschnitte bei Tomb Raider damals gehasst habe! Schlechte Sicht, man weiß nicht wohin & die Zeit ist begrenzt, na klasse! Umso besser, wenn man sich das Wasser dann auch noch mit fleischfressenden Piranhas teilen muss. Das Ende vom Lied (im Wasser ist es still) waren dann meist gurgelnde Würgegeräusche von Mrs. Croft...

    Fazit: Wasser im Spiel = Generell sch#!$$#. In der Realität jedoch... ohne Wasser keine Lebewesen, ohne Wasser keine Cola, ohne Wasser kein Waschen, ohne Wasser nix los! Ich behaupte mal, dass wir von dem blauen H20 (hiess das so?) weitaus abhängiger sind, als von elektrischem Strom, Licht & Technikkram (Handy, PC, Internet), ohne es bewusst zu wissen. (und zu schätzen)

    Wasser = toll (gepriesen sei der Erfinder, wer auch immer das sein mag...)

  5. #4
    Kitsune

    AW: Faszination Wasser

    Eine absolute Hier-hasse-ich-Wasser-Serie hab ich vollkommen vergessen: Sonic the Hedgehog.

    Man ist sehr träge unter Wasser und meist kommt man nicht so schnell heraus. Dann läuft die ganze Zeit ein Countdown runter, der erst bei den letzten drei oder fünf Sekunden sichtbar wird. Begleitet wird der ganze Spaß mit einer schrecklichen Terrormusik.


    Regen ist auch eine interessante Form von Wasser in Games. Meist wirkt es dramatischer, aber auch dunkler. So ist es als Link in Ocarina of Time zu Zelda eilen wollte und dann sieht, wie Impa mit ihr wegreitet und plötzlich Ganondorf auf seinem schwarzen Ross erscheint. Etwas anders war es in Majora's Mask, als das Horror Kid Schutz unter einem Baum suchte und zum ersten Mal auf Taya und die andere Fee stieß. Hier ist der Regen Grund dafür, dass die drei sich begegnen und anfreunden.

    Ansonsten kenn ich Regen nur rein aus dem Zufallswetterprinzip. Besonders in GTA San Andreas gab es manchmal schlimmen Platzregen, so das man kaum noch was sah.

  6. #5
    Mizzy Mizzy ist offline
    Avatar von Mizzy

    AW: Faszination Wasser

    Mir geht es so wie Yieva. Gerade in Jump'n'Runs wie Mario finde ich Wasserwelten oft nervig. Sie sehen zwar schön aus und bringen Abwechslung rein, aber die Steuerung wird so ungenau und träge.
    Wenn ich nicht gerade rein muss finde ich Wasser in Spielen aber an sich sehr faszinierend. Daran zeigt sich oft wie realistisch die Welt wirklich ist, zumindest in Spielen, die diesen Anspruch haben. Weil Wasser immer noch sehr aufwendig zu erschaffen ist. Bei Watch Dogs fand ich das Wasser (in der PC-Version) zum Beispiel sehr gelungen. Sowohl die Gewässer als auch der Regen. Ebenso war es in Heavy Rain ein zentrales Element, das sehr viel Atmosphäre gebracht hat.

  7. #6
    Kami Burn

    AW: Faszination Wasser

    Ich schließe mich hier der allgemeinen Meinung an,Wasserlevel sind scheiße. Ob es nun in Super Mario,Kingdom Hearts I,Super Metroid oder GoW ist,Wasserlevel (oder Elementarlevel) schließen in Spielen immer ein Handycap mit ein.

    Was man jedoch positiv betrachten kann ist die Entwicklung der Grafik von Wasser im Laufe der Videospielgeschichte. Tümpelte man in Tomb Raider noch in trüber,hässlicher Brühe rum,ist die Auflösung der Wasser und Regentexturen wie in einen AC Black Flag (oder um ein älteres Spiel zu nennen: Bioschock) einfach nur schön anzusehen.

  8. #7
    Cao Cao

    AW: Faszination Wasser

    Zitat Chronoswelle Beitrag anzeigen
    Wave Race 64
    Ohne Witz, aber das hat damals richtig gebockt
    Die Wassertexturen waren wirklich gut. Später bei Far Cry war es nahezu perfekt

  9. #8
    Krieg Krieg ist offline
    Avatar von Krieg

    AW: Faszination Wasser

    Zitat Yieva Beitrag anzeigen
    Ich muss gestehen, dass ich ausnahmslos alle Wasserwelten in Games hasse, die ich bisher durchgespielt habe. Ob nun bei Mario 64, Kingdom Hearts oder Monster Hunter...wenn ne Wasserwelt kommt denke ich sofort 'och nö'. Ich bin mit der Steuerung überfordert und die Behäbigkeit nervt mich extrem.
    Ich hab es vor allen bei Tomb Raider 1,2,3 usw gehasst, bin immer sau oft abgesoffen.^^ Oder wie auch schon genannt Sonic oder Mario. Bei den neuen Tomb Raider (2013) hat mich das zb gar nicht so gestört das Lara nicht mehr schwimmen könnte.^^ Ecco The Delphin was ja nur Wasser spielt war auch nie so meins.^^

  10. #9
    Sub-Zero91 Sub-Zero91 ist offline
    Avatar von Sub-Zero91
    Zelda OoT - Wassertempel
    Spricht für sich.

  11. #10
    iVhyn iVhyn ist offline
    Avatar von iVhyn

    AW: Faszination Wasser

    Den Hass gegen Wasser in Spielen finde ich in einigen Fällen wirklich berechtigt, andererseits kann Wasser viel Dynamik in eine Spielwelt bringen weswegen ich es als willkommene Abwechslung sehe.

  12. #11
    Memorandum

    AW: Faszination Wasser

    Einerseits finde ich kann Wasser ein sehr gutes Mittel sein um die Immersion zu verstärken, z.B. als Barriere statt unsichtbare Wand oder hernanahendes Übel in Form einer Flut etc. Andererseits ist es das allernervigste in Spielen schwimmen zu müssen. Alles ist viel langsamer, hakelig und total mühsam.

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