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  1. #21
    Yieva Yieva ist offline
    Avatar von Yieva

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Zitat bloody*mary Beitrag anzeigen
    Wenn die meisten dieser Meinung sind (zudem auch ich), verstehe ich nicht, warum dies nicht in die Köpfe der Lehrer geht.
    Also ich sitze quasi an der 'Quelle' und hab mal meinen Vater gefragt. Er ist der Meinung, dass zumindest in seinen Fächern (Mathe/Chemie/Physik) die Intelligenz oder besser gesagt, die entscheidenden kognitiven Fähigkeiten doch eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Er hat die Erfahrung gemacht, dass manchen Leuten eben gewisse Grenzen gesetzt sind, wenn sie nicht eigenständig denken können. Beispiel: Er macht am Montag gemeinsam mit der Klasse ne Aufgabe und sagt, dass diese Art im Test drankommen wird. Die fleißigen Schüler pauken was das Zeug hält und dennoch scheitern diejenigen, denen die mathematische Begabung fehlt, weil sie nicht begreifen, dass sie eigentlich die Aufgabe von Montag in 'grün' auf dem Blatt Papier stehen haben. Das ist dann ein Punkt, an dem man mit reinem Auswendiglernen nicht weiter kommt. Es ist wie im Sport - trainieren kann jeder, aber manchen Leuten sind aufgrund ihrer Veranlagung eben Grenzen gesetzt. Aber natürlich sind die mathematischen Denkfähigkeiten auch nur ein winziger Teil eines großen Ganzen. Jeder hat Stärken und Schwächen, deswegen kann man meistens nicht pauschal von 'dumm'/'schlau' sprechen.

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    AW: Gute Noten = Intelligenz?

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  3. #22
    New Meta Knight New Meta Knight ist offline
    Avatar von New Meta Knight

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Das Noten etwas über den Bildungsstand eines Menschen sagen, würde vorraussetzen, dass man in der Schule die Dinge vermittelt bekommt, die wichtig sind...
    Soweit ich weiß, sollen die Schüler ja eine Allgemeinbildung erhalten und das kreative Denken soll gefördert werden...

    Ich geh noch zur Schule, und dem ist nicht so.
    Mathe ist ein Pflichtfach, obwohl niemand, der nicht Elektrotechniker oder Architekt wird, den Kram, den wir jetzt in der 11. Klasse machen, jemals brauchen wird (wenn Integrale zur Allgemeinbildung gehören, dann sind 95% der Menschheit schonmal nicht allgemein gebildet).
    Aber solche Dinge, die man wissen sollte, zum Beispiel den Unterschied zwischen bestimmten Kulturen, wie es um die Weltpolitik steht, oder die Hintergrundgeschichte bestimmter Länder oder so...Nein, das gibts nicht.
    Ich hab kein Erdkunde mehr, nicht weil ich nicht wollte, sondern weil es nicht in meinen Stundenplan passte. Ich hab mir schon noch extra Kunst dazugewählt und hab zwei Stunden mehr pro Woche, damit ich mehr Unterricht habe, der die Kreativität fördert, aber statt dass jeder Englisch, Politik, Erdkunde, Geschichte, Musik und Kunst, die einzigen Fächer, die anscheinend irgendwie Allgemeinbildung und Kreativität befürworten, bis zum Ende machen muss, hock ich noch im Lateinunterricht. Ja, weil das feste Übersetzen alter Texte auch so sehr die Kreativität fördert und es definitiv jeder wissen sollte. Nichts gegen Latein, nebenbei, ich behaupte nur, andere Fächer sind wichtiger.
    Und selbst in Geschichte habe ich jetzt fast 2 Jahre hören dürfen, wie böse die Nazis waren, aber es gab nur 2 VERDAMMTE SÄTZE darüber, dass die USa Atombomben auf Japan geschmissen hat! Wer schreibt dieses Lehrplan, George Bush?!

    Einer meiner Lehrer sagte mal, wir gehören später zu den Menschen mit höherer Bildung, weil Abitur und so...
    Ein paar Leute in meinem Jahrgang wissen immernoch nicht den Unterschied zwischen China und Japan, haben wegen Kony 2012 rumgeheult, ohne zu wissen was Uganda ist und dass der Kerl da schon mehrere Jahre war, können nicht einen richtigen englischen Satz aussprechen, aber haben trotzdem gute Noten, weil sie das lernen, was man lernen muss (oder die Lehrer etwas pervers sind und für alle Mädchen, die halbwegs gut aussehen, sofort 11 Punkte im Mündlichen verteilen).

    Es ist so unglaublich ätzend, von Allgemeinbildung keine Spur. "Wieviele Felder hat ein Schachbrett?" "Wo liegt Quebec?" "Wie hieß der Anführer den Mongolen im alten China?" Sowas gehört zur Allgemeinbildung. Und nicht "x² - ab * ((1/2,5241c) / 3xa³)....Löse auf!"
    Und wer in der elften Klasse ist, im Englischleistungskurs hockt, und immernoch in jedem Satz das "S" in der dritten Person vergisst, weshalb ständig "He do" statt "He does" gesagt wird, da kann doch was nicht stimmen. Ich bin nicht wirklich übermäßig intelligent, und dazu bin ich auch noch stinkfaul, aber was Allgemeinbildung angeht kann ich meinen 3-Stunden Ausflügen aus Langweile auf Wikipedia danken, und nicht der Schule -___-
    Und ich stufe mich selbst immernoch als dämlich ein, weil ich eben genau weiß, dass ich nach der siebten Klasse im Großteil der Fächer Dinge gelernt habe, die ich niemals brauchen werde. In Deutsch ein eigenes Gedicht schreiben, das fördert Kreativität, auch wenn es nach 6 Jahren einigen Leuten zu langweilig wird. In Chemie irgendwelchen Kram lernen, den ich laut meinem Chemielehrer nur brauche, wenn (kein Witz) ich mal Chemielehrer werden sollte, nicht.


    In Kurzfrom:
    Noten sagen Nichts über den Intellekt eines Menschen aus, weil die Dinge, in denen man benotet wird, fast vollständig unnötig sind. Den wichtigen Kram lernt man nur in den ersten Schuljahren oder in ein paar wenigen Fächern durchgehend.

    So, genug aufgeregt : |

  4. #23
    Ezio Ezio ist offline
    Avatar von Ezio

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Naja, aber da von der Abwesenheit, oder von mir aus auch geringerer, Intelligenz zu sprechen halte ich schlicht für falsch.

    Ich habe, laut Aussage meiner Lehrer damals, ein ausgeprägtes analytisches und vor allem logisches Denkvermögen und dennoch bin ich in Mathe gescheitert. Ich habe im letzten Jahr zum Abi meinen Mathelehrer zur Verzweiflung gebracht, weil er sich das nicht erklären konnte.

  5. #24
    Graf Koks Graf Koks ist offline
    Avatar von Graf Koks

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Zitat bloody*mary Beitrag anzeigen
    Ja, wie man schon aus dem Titel rauslesen kann, möchte ich euch gerne etwas fragen. Kann man anhand von Noten wirklich erkennen, ob jemand intelligent ist? Heißt das, wenn man schlechte Noten schreibt, dass man dumm ist?
    Ich sage es mal so: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein dummer Schüler schlechte Noten schreibt, ist um einiges höher als dass ein schlauer Schüler schlechte Noten schreibt.

    Zitat bloody*mary Beitrag anzeigen
    Einige Leute ab und zu sogar Lehrer sind genau dieser Meinung: Schüler mit guten Noten sind intelligent und Schüler mit schlechten Noten werden als dumm abgestempelt! Typische Aussage wäre: "Mit diesen Noten schaffst du es nicht weit!"
    Und womit? Mit Recht! Noten sind ein Leistungsindikator und wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Ob man zu faul oder zu blöd für die Mathe-Klausur war, ist irrelevant. Man war schlicht und einfach zu schlecht und muss das nächste mal mehr tun.

    Zitat Hogan88 Beitrag anzeigen
    Das eine hat mit dem anderen absolut nichts zu tun. Wie der vieräugige schon sagte, viele Hochbegabte kacken in der Schule einfach ab weil sie sich langweilen, sich unterfordert fühlen dadurch auch oft Stinkenfal sind, haben schlechte Noten, bleiben desöfteren sitzen, obwohl ihre Birne voll von Potenzial ist dort alles wegzurocken
    Das ist doch ein Ammenmärchen! Das ist vielleicht bei einem von tausend Leuten so - wenn überhaupt! Wir hatten in unserer Klasse auch so einen Fall, ein Mädchen mit 20 Jahren nun auch in der gymnasialen Oberstufe angekommen, war als kleines Kind mal in einem Hochbegabtenclub. All ihr Unvermögen war also nur Resultat ihres unglaublich komplexen und unterforderten Geistes. Ihre Eltern rannten also von Fachmann zu Fachmann, leider wollten ihr die Hochbegabung nur die wenigsten attestieren. Lehrer und Schüler, die sie so während ihrer Schulzeit erleben durften, waren geschlossen der Meinung, dass der nächste Einstein wohl noch eine Zeit auf sich warten liese. Den Eltern war es egal - Mein Kind kann doch gar nicht dumm sein!

    Dieses Argument "Ich würde doch können - wenn ich nur wollen würde!" ist doch nichts als irgendwelche Schönmalerei. De facto kannst du eben nicht, sonst würde man es ja machen. Ein achsotolles Potential bringt dir herzlich wenig, wenn du nichts daraus machst. Wir haben in der Schule auch immer gesagt, wenn ein Mädchen wieder 13+ Punkte bekommen hat: "Ja wenn ich jeden Tag fünf Stunden lernen würde, dann wär ich noch besser!". Toll für das Ego aber ansonsten bringt das nicht viel, denn im Endeffekt war sie besser. Konjunktiv zählt im Leben nichts - Hätte, Hätte, Fahradkette!

    Zitat bloody*mary Beitrag anzeigen
    Wie seht ihr das? Welche Meinung vertritt ihr?
    Ich bin der Meinung, dass du anstatt diesen Thread hier zu öffnen, lieber lernen solltest um von deinen schlechten Noten runterzukommen! Ansonsten wird nämlich nichts aus dir!

  6. #25
    Sanchez Sanchez ist offline

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Also mit ein bisschen schleimen und auswendig lernen (für die Klausuren) oder ein Handy mit Internetverbindung zu haben, reicht. Falls man nicht gelernt hat, warum auch immer, geht man mit dem Handy aufs Klo und googelt die antworten, oder man lässt sich krankschreiben für die Klasur und nimmt die mindestens 15 weiteren Tage zum üben. Und für gute mündliche Noten muss man eigentlich nur ein wenig schleimen und auch ein bisschen wissen.

    So haben viele schon ein zweier Abitur geschafft. Und wurden natürlich im höchsten Maße gelobt, Intelligent waren diese Herren aber keines falls.

    Unabhängig von der möglichkeit unser Schulsystem leicht zu überlisten, weiß man heute zum Beispiel, das das Gehirn nicht einfach wie das eines Genies arbeitet, nur weil es viel auswendig lernen kann. Es sind verschiedene Bereiche im Gehirn, die geschult werden müssen. D.h. also nur weil jemand gute Noten, in der trockenen Theorie auf weißt, heißt das nicht, das er sich in der Praxis, die oft bunter ist, nicht dumm anstellt.

  7. #26
    Ezio Ezio ist offline
    Avatar von Ezio

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Intelligent genug um eine Lösung zum Ziel zu finden. Keine Ahnung wo ihr euer Abi gemacht habt, aber bei meinem Gymi lief das nicht. Gut ok, war der sogenannte zweite Bildungsweg, aber die Anforderungen waren da nicht minder gering. Vielleicht ist die Motivation der Schüler die diesen Weg gehen eine andere.
    @Graf Koks, dumm ist grundsätzlich erstmal niemand. Es gibt durchaus Menschen die nicht zu blöd sind oder zu faul und trotzdem eine Klausur nicht bestehen.

  8. #27
    ARRMATEY

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Wieso ist niemand grundsätzlich dumm?

  9. #28
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Zitat InZendi Beitrag anzeigen
    ... weil die meisten Lehrer selbst dumm sind
    Hier kkmmt meist hinzu das sie auf alten festgefahrenen Wegen fahren.

  10. #29
    narutofan1 narutofan1 ist offline

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Noten haben mit Intelligenz überhaupt nichts zu tun.
    Mein Cousin ist hochbegabt und er hat in der Grundschule nur schlechte Noten gehabt nach dem er ,aber in der 3ten Klasse die aufgaben der 4 ten Klasse bekommen hat sind seine Noten besser geworden und er hat sogar dann direkt nach der 3ten Klasse auf die 5te Klasse Gymnasium gewechselt.
    Und langweile ist auch ein Grund für schlechte Noten genau so wie zu große Klassen,Lehrer,Faulheit,Pubertät,Familiäre Probleme ect.
    Man kann schlau sein wie man will wenn man ,aber zb ein Eltern teil usw. grade Verloren hat sackt die Schulleistung automatisch ab genau so wie die Pubertät die Schulnoten im durch schnitt 1-2 Noten verschlechtert.
    Ich hatte zb. vor der Pubertät nur 2er ,aber als die Pubertät eingesetzt hat haben sich meine Noten auf 4er und 5er gesenkt genau so wie bei 90% der Klasse
    ,weil ich einfach anderes im Kopf hatte als schule als die Pubertät wieder nachgelassen hat sind auch meine Noten wieder besser geworden.

    Und ich bin ja nicht dümmer und dann wieder Schlauer geworden

  11. #30
    Issomad Issomad ist offline
    Avatar von Issomad

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Zitat Nightclaw Beitrag anzeigen
    Das ist aber recht subjektiv, jeder kann sich was anderes darunter vorstellen. Was gehört für dich zur Allgemeinbildung?
    Allgemeinbildung bedeutet, dass man zu (fast) allen Themen etwas Gehaltvolles sagen kann.

    Leider wird dies im späteren Leben aber kaum noch gebraucht. Die Vermittlung/Eintrichterung von spezifiziertem Wissen fängt schon in der Schule an und spätestens in der Ausbildung/Studium geht die Wissenvermittlung nur noch in eine Richtung. Allein mit einer guten Allgemeinbildung hast du auf dem Arbeitsmarkt sowieso keine Chance, weshalb es nur im privaten Bereich gebraucht werden kann ...

  12. #31
    OmegaPirat OmegaPirat ist offline

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Zitat Yieva Beitrag anzeigen
    Also ich sitze quasi an der 'Quelle' und hab mal meinen Vater gefragt. Er ist der Meinung, dass zumindest in seinen Fächern (Mathe/Chemie/Physik) die Intelligenz oder besser gesagt, die entscheidenden kognitiven Fähigkeiten doch eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Er hat die Erfahrung gemacht, dass manchen Leuten eben gewisse Grenzen gesetzt sind, wenn sie nicht eigenständig denken können. Beispiel: Er macht am Montag gemeinsam mit der Klasse ne Aufgabe und sagt, dass diese Art im Test drankommen wird. Die fleißigen Schüler pauken was das Zeug hält und dennoch scheitern diejenigen, denen die mathematische Begabung fehlt, weil sie nicht begreifen, dass sie eigentlich die Aufgabe von Montag in 'grün' auf dem Blatt Papier stehen haben. Das ist dann ein Punkt, an dem man mit reinem Auswendiglernen nicht weiter kommt. Es ist wie im Sport - trainieren kann jeder, aber manchen Leuten sind aufgrund ihrer Veranlagung eben Grenzen gesetzt. Aber natürlich sind die mathematischen Denkfähigkeiten auch nur ein winziger Teil eines großen Ganzen. Jeder hat Stärken und Schwächen, deswegen kann man meistens nicht pauschal von 'dumm'/'schlau' sprechen.
    Diese Erfahrung mache ich auch ständig. Es gibt Menschen, die können einfach nicht abstrakt denken. Hin und wieder kommt es vor, dass ich ein Problem von allen möglichen Seiten durchleuchte, es rauf und runter erkläre, aber nicht im Kopf des Anderen ankommt. Bei einigen scheitert es schon daran zu verstehen was ein Integral ist und andere verstehen nicht was ein Hilbertraum ist. Man muss die Tatsache anerkennen, dass hier jeder Mensch von Natur aus unterschiedliches Potential hat, was sich nicht durch Fleiß ausgleichen lässt.

  13. #32
    Cao Cao

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Zitat bloody*mary Beitrag anzeigen
    Ja, wie man schon aus dem Titel rauslesen kann, möchte ich euch gerne etwas fragen. Kann man anhand von Noten wirklich erkennen, ob jemand intelligent ist? Heißt das, wenn man schlechte Noten schreibt, dass man dumm ist?

    Einige Leute ab und zu sogar Lehrer sind genau dieser Meinung: Schüler mit guten Noten sind intelligent und Schüler mit schlechten Noten werden als dumm abgestempelt! Typische Aussage wäre: "Mit diesen Noten schaffst du es nicht weit!"

    Wie seht ihr das? Welche Meinung vertritt ihr?
    Das schließe ich eigentlich aus, da sich die Noten hauptsächlich auf Fachgebiete beziehen und nicht alle auf das Allgemeinwissen.
    Der eine ist dann eben schlauer in Mathe, und der andere eben in Biologie. Wenn jetzt einer in jeden Fach gute Noten hat, muss es nicht zwingend heißen das er auch wirklich intelligenter ist, sondern das seine Logik besser ausgeprägt sind. Andere hingegen lernen einfach etwas mehrmals, bis sie es abspeichern und dann in einer Klausur wiedergeben, wobei sie den Inhalt noch immer nicht verstanden haben. Man kann also nicht wirklich sagen ob Person A mit einen Notendurchschnitt von 1,0 intelligenter ist als Person B mit 3,0.

    Anderes Beispiel:
    Leute die einfach keine Lust haben zu lernen, oder sich mit den Themen beschäftigen landen schon mal bei einer 5 oder 6. Allerdings heißt dieses nicht, das sie dumm wie Brot wären, sondern kann es auch genau so gut sein das ihnen das Thema zu langweilig ist, weil sie es schon alles kennen.
    Da müssen manche nicht mal lernen, um eine sehr gute Arbeit zu schreiben.

    Es ist ziemlich schwer nur anhand von Noten herauszufinden, wie intelligent man ist. Es kann ja auch so sein, das Schüler A der Liebling seiner Lehrerin ist.
    IQ Tests sind auch nicht unbedingt mehr wert als ein Lügendetektor-Test.

    Es ist also an sich alles zu hinterfragen.

  14. #33
    Worry Worry ist offline

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Meiner Meinung nach kann man nicht pauschalieren, ob gute Noten auch Intelligenz beweisen.

    Ich selber habe meine Schulzeit gehaßt, und dementprechend wenig habe ich gelernt, nur das, um über die Runden zu kommen und immer wieder versetzt zu werden. Und dementprechend schwer war es auch, damals einen Ausbildungsplatz zu bekommen, mit einem gerade bestandenen Abschlusszeugnis.

    (Allerdings habe ich vor zwei Jahren auf meine alten Tage noch ein Informatik-Studium abgeschlossen, und zusätzlich ein Diplom als Multi-Media-Designerin erworben. Lernen macht Freude, wenn es denn ein Stoff ist, der einen interessiert, keine Mitschüler mobben und die Lehrer nicht selber unzureichend ausgebildet sind.)

    So meine ich dann auch, daß Migranten-Schüler, die schlechte Noten haben, nicht unbedingt dämlich sein müssen, sie kommen oft nur mit der Sprache nicht klar. In ihrer Heimat wären sie vielleicht die Cracks. Aber diese Fälle sind wohl eher seltener, ebenso wie Hochintelligente, die einfach wegen Desinteresses durch`s Raster fallen.

    Fakt ist, daß unsere Leistungsgesellschaft immer mehr Wert auf Ausbildung und gute Noten legt. Woran soll man auch sonst den "Bildungsstand" eines Bewerbers messen? Zudem meine ich, daß es immer schwieriger für die Schüler wird, gute Noten zu bekommen, bei dem Bildungsnotstand in Deutschland. Wie soll ein begabter Schüler denn sein Wissen beweisen, wenn der Bildungsstand einer Klasse durch den hohen Migranten-Schüler-Anteil auf das Niveau dieser Schüler heruntergezogen wird, die Lehrer mit den Lehrplänen hinterherhinken?

    Die einzige Chance sind dann wirklich nur weiterführende Schulen, in denen wirklich nur die "Ausgesiebten", die auch lernen wollen, unter sich sind.

  15. #34
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Zitat narutofan1 Beitrag anzeigen
    Noten haben mit Intelligenz überhaupt nichts zu tun.
    Mein Cousin ist hochbegabt und er hat in der Grundschule nur schlechte Noten gehabt nach dem er ,aber in der 3ten Klasse die aufgaben der 4 ten Klasse bekommen hat sind seine Noten besser geworden und er hat sogar dann direkt nach der 3ten Klasse auf die 5te Klasse Gymnasium gewechselt.
    Und langweile ist auch ein Grund für schlechte Noten genau so wie zu große Klassen,Lehrer,Faulheit,Pubertät,Familiäre Probleme ect.
    Man kann schlau sein wie man will wenn man ,aber zb ein Eltern teil usw. grade Verloren hat sackt die Schulleistung automatisch ab genau so wie die Pubertät die Schulnoten im durch schnitt 1-2 Noten verschlechtert.
    Ich hatte zb. vor der Pubertät nur 2er ,aber als die Pubertät eingesetzt hat haben sich meine Noten auf 4er und 5er gesenkt genau so wie bei 90% der Klasse
    ,weil ich einfach anderes im Kopf hatte als schule als die Pubertät wieder nachgelassen hat sind auch meine Noten wieder besser geworden.

    Und ich bin ja nicht dümmer und dann wieder Schlauer geworden
    Das kann ich so unterschreiben. Die 6. Klasse war meine Null Bock Phase. Ich habe keine Problem das zu zugeben aber ich hattebso eine Null Bock Phase das ich ne Ehrenrunde drehte in der 6.
    War aber das beste was mir passieren konnte rückwirkend betrachtet. Jedenfalls wurden auch bei mir nach dieser Phase die Noten wieder besser. Also kann man das ganze nicht verallgemeinern.

  16. #35
    Kakashi Hatake Kakashi Hatake ist offline
    Avatar von Kakashi Hatake

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Zitat vieraeugigerZyklop Beitrag anzeigen
    ich hattebso eine Null Bock Phase das ich ne Ehrenrunde drehte in der 6.
    nur ein jahr lang? bei mir ging die von der 5 bis ende der berufsschule....

    ich hatte nie bock auf schule oder lernen aber irgendwie hab ichs dann doch immer zu nem passabelen zeugnis geschafft. auch wenn ich in der zwischenzeit immer schlechter da gestanden habe waren meine abschlusszeugnise meist ok.

    daher würde ich auch nicht sagen, das die inteligenz von den noten abhängt, das hängt davon ab, wie begeistert man in der schule ist. (obwohl ich doch sagen muss das jemand dern nen iq einer banane hat auch meist schlecht in der schule war/ist)...

    aber noten geben meiner meinung nach nur aufschluss über die fähigkeit arbeiten und prüfungen zu schreiben.

  17. #36
    Cao Cao

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Zitat Kakashi Hatake Beitrag anzeigen
    nur ein jahr lang? bei mir ging die von der 5 bis ende der berufsschule....

    ich hatte nie bock auf schule oder lernen aber irgendwie hab ichs dann doch immer zu nem passabelen zeugnis geschafft. auch wenn ich in der zwischenzeit immer schlechter da gestanden habe waren meine abschlusszeugnise meist ok.

    daher würde ich auch nicht sagen, das die inteligenz von den noten abhängt, das hängt davon ab, wie begeistert man in der schule ist. (obwohl ich doch sagen muss das jemand dern nen iq einer banane hat auch meist schlecht in der schule war/ist)...

    aber noten geben meiner meinung nach nur aufschluss über die fähigkeit arbeiten und prüfungen zu schreiben.
    Ich glaube das jeder normale Mensch mal eine "Null-Bock" Phase hat

  18. #37
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Zitat Kakashi Hatake Beitrag anzeigen
    nur ein jahr lang?
    Sagen wir es so....das war die Hochphase

  19. #38
    Aid187 Aid187 ist offline
    Avatar von Aid187

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Zitat Nightclaw Beitrag anzeigen
    Das ist aber recht subjektiv, jeder kann sich was anderes darunter vorstellen. Was gehört für dich zur Allgemeinbildung?
    Also ein bekannter von mir ist in der Personalabteilung tätig (in einer sehr großen und bekannten Firma). Er hat mir mal gesagt, das bei denen im Test zur Allgemeinbildung sachen abgefragt werden wie z.B. wie viele Bundesländer hat Deutschland oder wie viel Kontinente gibt es usw. Und jetzt erzähl mir nicht, das gehört nicht zur Allgemeinbildung.

  20. #39
    Aurel-

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    Zitat Aid187 Beitrag anzeigen
    Jemand der eine gute Allgemeinbildung hat, ist meistens auch sehr intelligent. Deshalb gibt es ja heutzutage bei vielen Firmen vor/nach dem Vorstellungsgespräch noch mal einen Allgemeinbildungstest. Wenn den einer total verkackt, also gar nichts weiß, kann man sich schon denken, wie weit der Bewerber denken kann.
    Zitat Aid187 Beitrag anzeigen
    Also ein bekannter von mir ist in der Personalabteilung tätig (in einer sehr großen und bekannten Firma). Er hat mir mal gesagt, das bei denen im Test zur Allgemeinbildung sachen abgefragt werden wie z.B. wie viele Bundesländer hat Deutschland oder wie viel Kontinente gibt es usw. Und jetzt erzähl mir nicht, das gehört nicht zur Allgemeinbildung.
    Dein Beispiel zeigt doch sehr schön , dass Allgemeinbildung - hingegen deiner Behauptung - nichts mit Intelligenz zu tun hat. Bildung muss einem widerfahren - Intelligenz ist naturgegeben. Beispiel:

    In China gehört es zur Allgemeinbildung die Nationalversammlung um 1913 - 2005 erklären zu können. In Deutschland hingegen ist Allgemeinbildung zu wissen welche Rolle der Deutsche Bundestag einnimmt.

    Du bewirbst dich hier in Deutschland, dein Personaler stellt fest, dass du die Rolle des Deutschen Bundestages kennst, nach deiner Logik sollte er daraus schließen, dass du Intelligent sein musst.

    Nachdem du jetzt in Deutschland Karriere gemacht hast, ziehst du nach China. Der dort ansässige Personaler fragt dich, nach der Funktion der Nationalversammlung. Dies kannst du nicht beantworten - weil dir die geforderte Allgemeinbildung in China nicht vermittelt wurde. Aus deiner Logik folgt daraus der Schluss, dass du jetzt nicht mehr Intelligent bist. Also ist Intelligenz quasi Standort abhängig ?

  21. #40
    Aid187 Aid187 ist offline
    Avatar von Aid187

    AW: Gute Noten = Intelligenz?

    [QUOTE=Aurel-;4318427]Bildung muss einem widerfahren - Intelligenz ist naturgegeben.QUOTE]

    Da haste natürlich recht.

    Trotzdem habe ich perönlich schon öfter im Leben die Erfahrung gemacht, das Leute mit einer guten Allgemeinbildung, intelligent sind.

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