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    Raul Endymion Raul Endymion ist offline

    Splitter - Sebastian Fitzek

    Splitter - Sebastian Fitzek

    Klappentext:
    Marc Lucas hat ein Problem, und dieses Problem ist ein im wahrsten Sinn des Wortes Existentielles. Bei einem Autounfall hat er vor kurzem, seiner Erinnerung nach, durch eigenes Verschulden seine Frau und sein ungeborenes Kind verloren. Und diese Erinnerung versucht er durch das spektakuläre Experiment einer Privatklinik zu verlieren.
    Aber als Lucas die Klinik wieder verlässt, ohne am Experiment überhaupt teilgenommen zu haben, findet er sich in einem Albtraum wieder. An seiner Wohnung sind die Schlösser und das Türschild ausgewechselt, unter seiner Handynummer meldet sich eine fremde Person, die behauptet, er zu sein. Und dann häufen sich auch noch die Verdachtsmomente, dass seine schwangere Frau noch lebt. Aber: Was ist eigentlich Einbildung, was Erinnerung und was Wirklichkeit? Marc Lucas beginnt, sich der Situation zu stellen – und kommt einem wahrhaft außergewöhnlichen Komplott auf die Spur...


    Buch:
    Ein weiterer Streich aus Fitzeks doch immer wieder überraschenden Schaffenskraft.
    Zur Story steht oben im Klappentext schon mehr als genug, und viel mehr sollte man nicht verraten und ich werde es auch nicht tun, da es sonst das Lesevergnügen schmälern würde.
    Um es mal mit einem Vergleich zu versuchen, geht das Buch in ein ähnliche Richtung wie der Film "The Game" gemischt mit diversen Anleihene an "Oldboy" oder auch "Total Recall". Also eine wilde Hatz auf der Suche nach der "echten" Realität, garniert mit einer ordentlichen Anzahl an Ereignissen, die dem Leser das Gefühl geben endlich den Durchblick zu bekommen, um ihn dann wieder mit einem Neuen Ereignis bzw. einem fiesen Plottwist zu konfrontieren.
    Dabei wird die ganze Bandbreite an Paranoia durchexerziert die ein soclher Stoff hergibt. "Wer bin ich?", "Welche meiner Erinnerungen sind real?", "Wem kann ich vertrauen?", etc.
    Fitzek beweist hierbei ein feinfühliges Gespür bei der Gradwanderung zwischen dem hohen Tempo der Ereignisse ohne dabei jedoch ins Unglaubwürdige abzudriften. Natürlich vom Standpunkt eines reinen Unterhaltungsromans aus gesehen.
    Die Abschluss-Pointe ist so banal wie auch richtig böse.
    Das mag Einigen womöglich etwas sauer aufstoßen die eventuell viel mehr erwartet haben, ich fand das Ende jedoch gerade deswegen toll.
    Von einem moralischen Blickwinkel heraus betrachtet sogar sehr interessant.

    Wie es Fitzek sich inzwischen angewöhnt hat gibt es wieder auch ein paar kleine Querverweise auf seine anderen Bücher. Hat er sich wohl bei Onkel King abgeschaut.

    Freunde von solchen Paranoiathemen sei dieses Buch jedenfalls wärmstens empfohlen.

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