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  1. #21
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Ja los, die 3D Marks jagen wir jetzt noch durch, sind ja nur noch 2.

    3D Mark 11



    Im 3D Mark von 2010 setzt sich fort, was der 3D Mark Vantage angedeutet hat: stärkere Abhängigkeit vom Grafikkartentakt und weniger starke CPU-Limitierung. Knapp 4% Plus stehen bei der Erhöhung des Takts der HD7870 auf dem Papier. Das ist relativ gesehen die bisher größte Steigerung bei den 3D Marks (Spoileralarm: Und soll es auch bleiben).

    Richtig wohl fühlt sich der Gesamtscore dann aber auch erst mit der RX590. Ein Plus von ca. 6.100 Punkten bedeutet 65% mehr Punkte. Auch hier würde man mit einer stärkeren CPU natürlich noch mehr Punkte herausholen können, aber die Erhöhung zeigt deutlich, dass der 3D Mark 11 viel weniger CPU-limitiert ist, als alle anderen Versionen zuvor, was wohl auch damit zu tun haben könnte, dass hier nicht mehr PhysiX integriert war.

    Für Windows 10 bedeutet der Bench jedoch wieder einen größeren Verlust von ca. 11%.

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    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
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  3. #22
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Zitat Katzenfroh Beitrag anzeigen
    schon heftig was man damals so alles als spielbar erachtet hat und heute ist alles unter 60 fps für viele eine absolute katastrophe ^^

    der pc action 91% gold award sticker gefällt mir

    muss aber sagen. hardware sah damals wirklich noch nach hardware aus. heutige ist ja selbst im mittleren sektor schon recht stark auf optik getrimmt. grüne platinen sieht man ja quasi garnicht mehr und insbesondere grafikkarten schauen wesentlich schicker als damals aus.

    also ich finde den thread mega interessant, ist wie so ne ausgegrabene zeitkaspel^^
    HL2 habe ich allerdings auch nicht sehr lange gespielt. Hat mir irgendwie keinen Bock bereitet. Und da ich HL1 nicht kannte (meine PC-Zeit fing erst an, als CS 1.6 in Internetcafés schon ein heißer Scheiß war und ich wollte mich da aber auch nicht mehr reinintegrieren...), hatte ich zu dem Spiel auch keine Bindung.

    Danke, weiß gar nicht, woher der mal kam.

    Das Grüne Mainboard ist dann aber auch nach dem Aufrüsten in ein HTPC-/Barebone-Gehäuse verschwunden, der neben meinem richtigen PC stand und eigentlich nur für die Einwahl ins DFÜ-Netz zuständig war. Naja, mit dem P4 2,51 GHz ein teurer Router so gesehen.^^


    Die nächste Platine war dann Rot:


    Und der ThermalTake-Kühler hatte tatsächlich auch recht "bissige" Kühlfinnen.

  4. #23
    s.dizioli s.dizioli ist offline
    Avatar von s.dizioli

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Habe sogar noch tatsächlich Fotos von dieser "Schande" gefunden...
    Aber muss echt sagen, das Fenster sieht schon sehr sauber gemacht aus, mit der Gummilippe. Dazu auch nicht einfach rechteckig, sondern mit abgerundeten Ecken und zeigt eigentlich nur das nötiste. Ich hab die Fenster eigentlich nur reingeklebt, oder auch geschraubt.

    Nur am Inneren hättest du noch was machen können, so die Kabel hängen da noch ein Bisschen rum, z.B. Hast wohl auch gerne so Aufkleber auf das Gehäuse gepappt, was?



    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Und ich muss mich korrigieren: Die 6800GT hatte ich anscheinend doch schon früher und demzufolge auch länger drin. Mit der habe ich HL2 in 1024x768 in Hoch mit 4xAA und 8xAF gezockt mit 38fps lt. Canal-Demo. ^^
    Hmm, laut einem Bestellarchiv dass ich noch einsehen kann, hatte ich 2005 ne X800 Pro drin und ein Jahr später dann eine X1900XT. ^^ 2006 folgten zwei X1950Pro im Crossfire Verbund und die 2900XT die in der Benchmark Lista aufgeführt ist, hatte ich am 19.5.2007 bestellst.



    Zitat Katzenfroh Beitrag anzeigen
    insbesondere grafikkarten schauen wesentlich schicker als damals aus.
    Hmm, Geschmackssache.

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten..."Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

  5. #24
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Okay, letzter 3D Mark und letzter benchmark für "Heute", wenn man "heute" als bis zu dem Zietpunkt geltend annimmt, zu dem man in die Heia geht.

    3D Mark



    Im neuesten und noch immer aktuellen Teil der 3D Mark-Serie wurden 4 unterschiedliche Benchmarks getestet.

    Ice Storm Extreme ist ein für mobile Geräte gedachter Test, der gut mit mehr Takt auf der Grafikkarte harmoniert (+2,4% im Score), jedoch nicht von mehr als 8 GB RAM profitiert. Selbst den minimalsten Zugewinn bei der RAM-Takt-Erhöhung von 0,9% könnte man noch als Messtoleranz sehen – allerdings waren alle Durchgänge mit 1333 MHz Ramtakt stets unter 135.000, wohingegen alle anderen Einstellungen stets über 135.000 Punkten lagen.
    Mit 10,5% mehr Punkten kann die RX590 in diesem Test eher unter den Erwartungen zulegen. Es liegt auch der Verdacht nahe, dass dieser Zuwachs allein durch das Mehr an Chiptakt Zustande gekommen ist. Ca. 9% mehr bei der HD7870 resultieren in 2,4% mehr Punkten, ca. 56% mehr Takt (ggü. Standardtakt der 7870) resultieren in 13,1% mehr Punkten – also jeweils ca. um den Faktor 4. Offenkundig sprechen + 13% im Ergebnis bei +56% im Grafikkartentakt für eine starke CPU-Abhängigkeit des Ice Strom Extreme Tests.

    Cloud Gate, der für einfache Notebooks und PCs gedacht ist, liefert ein ähnliches Bild, ist jedoch gänzlich unbeeindruckt von RAM-Geschwindigkeit oder Menge oder auch vom Grafikkartentakt. Gerade einmal +0,7% stehen nach dem Übertakten auf der Haben-Seite. Immerhin schafft die RX590 hier bereits ein Plus von 25,2%. Im Internet finde ich zwar auch Unmengen an Cloud Gate Ergebnissen der RX590 mit ca. 49.000 Punkten, aber bei mir blieb es auch nach mehreren Durchgängen zu unterschiedlichen Zeiten immer bei ca. 20.000, was wohl wieder am schwachen Physik-Score liegen dürfte.

    ISE und CG waren leider zum Zeitpunkt der Windows 10 Nachtests nicht mehr im 3D Mark enthalten und konnten somit nicht unter Windows 10 getestet werden. (Oder ich bin nur ein Blindfisch, aber ich finde sie wirklich nicht mehr...)

    Der Sky Driver Test ist dann schon für Gaming-Laptops und Mittelklasse-PCs gedacht. Dementsprechend erkennt man eine gute Skalierung bei allen Taktverbesserungen: +1% bei mehr RAM-Takt, +3,3% bei Grafrikkarten-Übertaktung. Nur mehr als 8 GB RAM will keine Regung auslösen, muss es bei einem Mittelklasse-Test wohl aber auch nicht.
    Die RX590 schafft ein Plus von 46,2% oder 7.900 Punkte auf das Gesamtergebnis. Für höhere Punkte müsste die CPU im Physik-Test besser abschneiden.

    Windows 10 lässt dann wie durch ein Wunder wieder viele Punkte der RX590 verschwinden und sorgt für ein Minus von 6,7%.

    Im Fire Strike für Gaming-PCs wird dann deutlich, dass die Grafikkarte der wichtigste Part eines für diesen Zweck angedachten Computers ist. Die RX590 kann das Ergebnis der stärksten HD7870 Konfiguration mehr als verdoppeln (+107%). Vorher konnte der Test von Taktzuwächsen bei der Grafikkarte mit +1,5% nur minimalst profitieren – schlicht zu alt war die HD7870, als dass ein bisschen mehr Takt für große Leistungssprünge ausgereicht hätte.
    Aber auch Fire Strike ist nicht gänzlich unabhängig von der CPU. Mit aktuellem Prozessor wären bei den Gesamtpunkten nochmal zweitausend Punkte mehr drin gewesen.
    Insgesamt dürfte der Test aber am ehesten aufzeigen, in welche Richtung sich die Spiele-Benchmarks mit dem Grafikkarten-Upgrade entwickeln dürften.

    Beim aufwändigsten Test des 3D Mark-Parkours ist der Punkteverlust beim Wechsel auf Windows 10 mit 2% dann auch am niedrigsten. 

  6. #25
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Zitat s.dizioli Beitrag anzeigen
    Aber muss echt sagen, das Fenster sieht schon sehr sauber gemacht aus, mit der Gummilippe. Dazu auch nicht einfach rechteckig, sondern mit abgerundeten Ecken und zeigt eigentlich nur das nötiste. Ich hab die Fenster eigentlich nur reingeklebt, oder auch geschraubt.

    Nur am Inneren hättest du noch was machen können, so die Kabel hängen da noch ein Bisschen rum, z.B. Hast wohl auch gerne so Aufkleber auf das Gehäuse gepappt, was?



    Hmm, laut einem Bestellarchiv dass ich noch einsehen kann, hatte ich 2005 ne X800 Pro drin und ein Jahr später dann eine X1900XT. ^^ 2006 folgten zwei X1950Pro im Crossfire Verbund und die 2900XT die in der Benchmark Lista aufgeführt ist, hatte ich am 19.5.2007 bestellst.
    Wenn du mit "nötigste" den Staub auf dem Gehäusebode meinst, dann ja, den hat es sehr gut gezeigt.^^ Die Position hat sich halt ergeben, weil ja der Lüfter Luft auf den CPU-Lüfter blasen sollte. Ob das jetzt irgendwas gebracht hat, weiß ich aber auch nicht. xD

    Die Gummilippe verdedckt zum Glück Unmengen an Grate und neu angesetzten Stichsäge-Versuchen. Irgendo war sie aber leider nicht breit genug, da sah man dann ein bisschen Licht auf der anderen Seite rausscheinen. Glaube an der Stelle, wo ich mit dem Bohrer ein Loch gesägt hatte, damit ich mit der Stichsäge überhaupt einen Anfang hatte. Im 2. Foto sieht man es sogar rechts oben ganz klein. ^^

    Ja, das war halt irgendwie unglücklich. Das Gehäuse hatte echt 0 Komfortfunktionen (war noch ein altes von einem Komplett-PC) und irgendwie war ich auch zu faul.^^ Netzteil war auch noch eins mit ohne modular (eh klar, zu der Zeit) und ja, wo packst den Kabelstrang dann hin...

    Dann hattest du ja in zwei Jahren mehr Grakas, als ich in meiner ganzen Historie.^^

    Ich komme auf: Ti4200 -> 6800GT -> 7900GS (die aber wirklich nur kurz, weil mir die Mehrleistung zur 6800GT zu gering war) -> HD3850 (letzte AGP-Karte) -> HD7870 GHz -> RX590
    Na gut, sind doch 6. Aber wenn man die X1950 CF als 2 zählt, kommst du auf 5. In 2 Jahren, Meine Liste deckt 16/17 Jahre ab.^^
    DIe X1900 war damals aber glaube ich eine sehr gute Reihe von Ati, oder? Oder verwechsle ich das mit der X900?

  7. #26
    s.dizioli s.dizioli ist offline
    Avatar von s.dizioli

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Wenn du mit "nötigste" den Staub auf dem gehäusebode meinst, dann ja, den hat es sehr gut gezeigt.^^
    Naja, ich meinte halt man sieht die wichtige Hardware wie CPU, (Also ja fast ^^) Grafikkarte, Sound/Zusatzkarte und Mainboard und nicht noch die Laufwerkschächte usw. ^^ Vom Kabelstrang. Ja er hängt etwas rein, hätte man vielleicht aber noch irgendwie verwursteln können. Aber ich kann ja viel reden, ohne das Gehäuse zu kennen. ^^''

    Von Zusätzlüftern im Seitenteil ist man sicherlich wegekommen weil sie die Sicht versperrten, aber die Öffnungen vorne und hinten wurden ja auch grösser. Dazu wanderten die Netzteile nach unten und man hat oben oft auch ne Öffnung. In älteren Gehäusen hat es sicherlich noch was gebracht, aber heute ist der Airflow so gut, dass man da glaube ich nichts mehr merkten würde.




    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Die Gummilippe verdedckt zum Glück Unmengen an Grate und neu angesetzten Stichsäge-Versuchen. Irgendo war sie aber leider nicht breit genug, da sah man dann ein bisschen Licht auf der anderen Seite rausscheinen. Glaube an der Stelle, wo ich mit dem Bohrer ein Loch gesägt hatte, damit ich mit der Stichsäge überhaupt einen Anfang hatte. Im 2. Foto sieht man es sogar rechts oben ganz klein. ^^
    Ah, ok, der kleine Punkt ist mir erst jetzt aufgefallen, als ich nochmals genauer hingeguckt hab. Ich hab die Löcher halt nie am Rand gebohrt, sondern irgendwo in dem Teil das ich raussägen wollte, dort war es ja egal und dann hab ich mich zum Rand vorgearbeitet.

    Ja, wenn man das Seitenteil einklebt, dann darf man sich keine grossen Schnitzer erlauben.

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten..."Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...


    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Ja, das war halt irgendwie unglücklich. Das Gehäuse hatte echt 0 Komfortfunktionen (war noch ein altes von einem Komplett-PC) und irgendwie war ich auch zu faul.^^ Netzteil war auch noch eins mit ohne modular (eh klar, zu der Zeit) und ja, wo packst den Kabelstrang dann hin...
    Ja, das kann ich nachvollziehen. Die Gehäuse waren damals schon nocht nicht so optimal und die von Komplett PCs echt das grösste Übel. Ich hatte mal einen HP mit einem von Aussen echt schicken Gehäuse. Aber innen war es echt die Pest. Auch beim Netzteil war jeder Stecker belegt, Nachrüst oder Umbauversuche zogen einen ganzen Rattenschwanz hinterher von Teilen die man dann ebenfalls ersetzen musste. :/ Aber k.A. Bilder hab ich von dem keine, das war glaub auch eher so ein Nebenbei PC und kein wirkliches Projekt.


    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Dann hattest du ja in zwei Jahren mehr Grakas, als ich in meiner ganzen Historie.^^
    Hmm, ja, wie gesagt, mit mir hatte damals nie jemand geschimpft. Und wäre ja nicht so, als hätten es meine Eltern nicht mitgekriegt, wenn ich wiedermal eine Auslegeordnung gemacht habe und überall PC Teile und Werkzeuge usw. gerumgelegen sind.




    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    DIe X1900 war damals aber glaube ich eine sehr gute Reihe von Ati, oder? Oder verwechsle ich das mit der X900?
    Weiss nicht mehr so genau. Zu der Zeit war AMD glaube ich allgemein ziemlich stark. Ich hatte bis auf eine Ausnahme eigentlich immer nur AMDs drin. Die waren zum Teil so stark dass ich teilweise PhysX Spiele spielen konnte. So mehr oder weniger. ^^

    Nach der 2600XT kamen dann ja auch noch einige HD Karten. 3870, 3870 X2 (Dual GPU), 4870, 4870 X2 (Dual GPU), dann 6970 in 2011. OMG

    Ich hab zu der Zeit natürlich schon längst selbst gearbeitet und die GraKas auch immer wieder verkauft und den Erlös in neue investiert. Dazu kosteten die Karten auch einfach nicht so viel wie heute. Gut, wie viel mehr das Geld damals wert war ist wieder ne andere Geschichte. ^^

  8. #27
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
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    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Das "Fenster" war halt einfach nur eine fixe Idee von mir, die halt schnell umgesetzt werden musste. ^^ Hätte das Seitenteil auch nirgendwo eingespannt oder fixiert, sondern einfach nur schräg an einen Schrank in der Garage gelehnt, unten Fuß dagegen und dann ging's ab. Ich glaube, beim Anfangsloch bohren hat sich das ganze Seitenteil sogar ein paar mal mitgedreht, weil ich es nicht gescheit festgehalten hatte. Ach all diese Spielchen damals. Heute kauft man sich das einfach irgendwo.


    Hm, verkauft habe ich nichts, aber ich habe es ja auch immer bis zum äußersten genutzt, sodass den alten Schrott sicher eh keiner mehr hätte haben wollen. Die HD3850 und das Abit Board mit Opteron dürften sogar noch bei uns unterm Bett liegen. Außer die Katzen haben es schon aufgefressen.^^

  9. #28
    s.dizioli s.dizioli ist offline
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    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Ach all diese Spielchen damals. Heute kauft man sich das einfach irgendwo.
    Ja, aber diese Basteleien waren irgendwie ja auch cool und man hat sich handwerklich beschäftigt und u.U sogar was dabei gelernt. ^^ Heute haben die meisten "Gaming" Gehäuse sowieso schon ein Seitenfenster und sind von der Konstruktion her anders aufgebaut. Früher hatte ich noch überflüssige Laufwerkschächte herausgetrennt, heute sind die entweder modular, oder befinden sich in einer Kammer mit dem Netzteil und Halterungen für Optische Laufwerke sind oft gar nicht mehr vorhanden.



    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Hm, verkauft habe ich nichts, aber ich habe es ja auch immer bis zum äußersten genutzt, sodass den alten Schrott sicher eh keiner mehr hätte haben wollen.
    Ich hab die Hardware halt meistens dann verkauft, solange sie noch etwas wert war. Aus heutiger Sicht hätte ich vielleicht lieber weniger Hardware gekauft, dafür die PCs auch behalten. Aber hinterher ist man ja immer schlauer. ^^

    Aber immerhin hatte ich das Glück, dass ein Freund von mir, einen seiner XP PCs an mich abgetreten hat. Habe den etwas auf Vordermann gebracht und kann da drauf einige Spiele spielen die auf Win 10 nicht mehr laufen.

    Aber ja, die "geilen" Modding PCs sind halt weg. Ich hab zwar eh Bock mal wieder etwas zu bauen und in der Wintersaiseon auch viel Zeit. Aber es sollte nicht mehr so exkalieren wie früher.

  10. #29
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
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    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Weiter geht's...

    Aquamark 3




    Das Benchen vom Aquamark war in vielerlei Hinsicht verwirrend. Zum einen reagiert der Benchmark relativ stark auf schnelleren RAM (+3,6% Gesamtscore beim Sprung von 1.333 auf 1.600 MHz), zum anderen interessiert dann die RAM-Menge und der Grafikkartentakt quasi gar nicht mehr – zumindest wenn beides über einem bestimmten Level liegt. Hier sieht man eindeutig, dass der Benchmark stark CPU-limitiert ist, was natürlich am hohen Alter und der Tatsache, dass nur ein Core angesprochen wird, liegt.

    Seltsam ist der starke Verlust an Punkten beim Wechsel auf die RX590, der einen Verlust von etwas über 12% zur Folge hat. Selbst eine starke Untertaktung der RX590 (Chip auf 780 MHz und Speicher auf 7.800 MHz) brachte keine Änderung. Auch mehrere Durchläufe an unterschiedlichen Zeitpunkten der Benchmarksessions brachte hier kein anderes Ergebnis mehr, z.T. schwankten die Ergebnisse dann sogar bis auf 166.000 Punkte herunter.

    Stellvertretend lässt sich sagen, dass bei alten Spielen die Fahnenstange der Performancezugewinne schlicht irgendwann erreicht zu sein scheint, da sich die Grafikkarte langweilt, während sie auf Zuarbeit von der CPU wartet. Deutlich geworden ist das auch im MSI Afterburner, wo selbst bei auf 780 MHz reduziertem Coretakt die Auslastung der GPU permanent nach unten sauste und der tatsächlich anliegende Takt während des Benchmarks stark zwischen 300 (minimaler GPU-Takt) und 780 MHz pendelte.

    Unter Windows 10 habe ich die installierte Version von Aquamark 3 dann leider nicht mehr zum Laufen bekommen.

  11. #30
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
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    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Furmark



    Worauf auf immer der Furmark positiv reagiert, es waren weder RAM noch Grafikkartentakt. Mehr Takt bewirkte im Gegenteil sogar ein Absinken des Ergebnisses um -1,3%. Erst die RX590 kann den Benchmark boosten und steigert das Ergebnis um 131%. Möglicherweise spielen hier also nur die Anzahl der Cores oder TMUs (1280/80 ggü. 2304/144) oder die Größe des VRAMs (2 GB ggü. 8 GB) eine Rolle, die man natürlich durch Übertakten nicht verändern kann.

    Spannend auch hier der Wechsel von Windows 7 auf 10, der eine Punktereduzierung von 6,5% nach sich zieht. Hier habe ich nun auch unterschiedliche Auflösungen getestet. Bei FHD (1920x1080 Pixel) kommt es erwartungsgemäß zu einer niedrigeren Punktzahl (-3,7% bei 17,6% mehr Pixeln auf dem Bildschirm).
    Interessant wird es dann jedoch beim Wechsel auf eine Breitbildauflösung mittels AMD Eyefinity, denn hier steigert sich das Ergebnis gegenüber FHD, obwohl mal eben 82,3% mehr Pixel sichtbar sind. Fragt mich einfach nicht, wieso und weshalb und warum. Ich weiß es nicht.


  12. #31
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
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    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Unigine Supercomposition



    Dieser Benchmark wurde in drei unterschiedlichen Settings getestet.

    In 1080p Medium wird der VRAM der HD7870 noch nicht überschritten, sodass gut zu sehen ist, dass der Benchmark eigentlich gut mit dem angelegten Takt der Grafikkarte skaliert. 5% mehr Punkte landen nach Graka-Übertaktung auf dem Konto. Die RX590 schafft erneut mehr als eine Verdoppelung der Punkte auf +106%. Mehr oder weniger RAM (oder schnellerer oder langsamerer) spielt in dieser Einstellung keine Rolle.

    In 1080p Extreme werden bis zu 3,32 GB VRAM benötigt, was die HD7870 über ihre Grenzen hinaus bringt. Entsprechend deutlich ist nicht nur das Absacken der Punkte um fast 80% gegenüber „Medium“, sondern es zeigt sich auch, dass das Übertakten der Grafikkarte nichts bringt, wenn der Flaschenhals die Grafikspeichermenge ist. Im Gegenteil bringt das Übertakten sogar reproduzierbar 2,5-3% schlechtere Ergebnisse.
    Die RX590 mit 8 GB VRAM kann hier eine deutliche Leistungssteigerung bewirken. +185% und somit fast dreimal so schnell ist die RX590 gegenüber der schnellsten HD7870 Durchläufe. Dass die Steigerung weit höher ausfällt, als noch in „Medium“, dürfte der Beseitigung des VRAM-Flaschenhalses zuzuschreiben sein. Im Verhältnis zu „Medium“ fällt das Ergebnis in „Extreme“ allerdings immer noch knapp 69% schlechter aus. Das zeigt, dass in diesem Test auch andere Belastungen stark erhöht worden sind.

    Obwohl 4K Optimized nominell noch mehr VRAM-Bedarf hat, konnte die HD7870 hier bessere Ergebnisse erzielen, als in 1080p Extreme. Auch konnte mit einer Taktsteigerung auch ein Plus von 5-5,6% erreicht werden. Auch gibt es hier winzig kleine, aber wiederholbare Zuwächse bei mehr RAM-Geschwindigkeit (+1,7%) und mehr RAM-Menge (+0,5-1%).
    Die RX590 reiht sich beim Leistungsplus zwischen dem 1080p Medium und Extreme Test ein, sie schafft 140% mehr Punkte als die HD7870. Den Einfluss der VRAM-Knappheit sieht man allerdings auch im 4K Optimized Test: Während die übertaktete HD7870 noch -63% an Leistung verliert, sind es bei der RX590 „nur“ noch -57%.

    Der Switch zu Windows 10 bietet dann kein konsistentes Bild. In der niedrigsten Stufe kann Windows 10 zum ersten Mal überhaupt ein Plus verzeichnen, das mit 0,8% zwar nur gering ausfällt, aber zumindest da und kein Minus ist.
    In 1080p Extreme schrumpft der Zugewinn auf +0,6% oder 17 Punkte zusammen, was man als Messungenauigkeit abtun könnte. Jedoch sind die Ergebnisse sowohl unter Win 7, als auch unter Win 10 bis auf 2 Punkte Abweichung bei mehreren Durchläufen reproduzierbar.
    Im 4K Optimzed Test mit der höchsten VRAM-Auslastung der drei Tests schlägt das Pendel dann in die andere Richtung aus und verzeichnet ein -0,9% Punkte ggü. Windows 7.

  13. #32
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
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    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Und dann mal zum Abschluss der "synthetischen" Benchmarks, auch wenn das schon halb in den Spielebereich reingeht:

    Final Fantasy XV Standalone Benchmark



    Das allein lauffähige Benchmarktool zum hardwarehungrigen Spiel Final Fantasy XV zeigt wenig Überraschendes, wenn man davon absieht, dass 8 GB Arbeitsspeicher zumindest für den Benchmark völlig ausreichen und mehr keine positive Wirkung bringt. In Anbetracht der Empfehlungen, die bei Full-HD schon 16 GB RAM sind, muss hier die Spiele-Performance wohl von der Benchmark-Performance abweichen.
    Mit mehr Grafikkarten-Takt macht man allerdings auch hier nichts verkehrt, auch wenn +4% natürlich nicht außergewöhnlich sind. Allerdings im Bereich, den auch die anderen Benchmarks schon gezeigt haben.

    Mit +117% performt die RX590 wie man es in einem Spiele-nahen Benchmark erwartet.

    Windows 10 verliert dann wieder 2,7% an Punkten im Vergleich zu Windows 7, was die Erwartungen für die Spiele-Benchmarks nicht unbedingt in unermessliche Höhen steigen lässt.

  14. #33
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
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    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Durchschnittliche prozentuale Veränderung - synthetische Benchmarks



    Abschließend lässt sich zu den synthetischen Benchmarks sagen, dass die RX590 dort trumpfen kann, wo die Benchmarks aktuellen Spielen recht nahe kommen. Die Gesamtergebnisse in älteren und/oder stark CPU-lastigen 3D Marks sind allerdings teilweise doch enttäuschend. Auch wenn reine Physik-Szenarien in Spielen natürlich weder damals noch heute in dieser Form vorgekommen sind/vorkommen, so zeigt sich doch, dass Physikberechnungen auf der CPU + alte Spiele, die möglicherweise noch keine Multicore-Prozessoren unterstützen, nie ihr volles Leistungspotenzial abrufen können werden. Zumindest nicht, wenn zur Physikberechnung PhysiX verwendet wurde und man keine Nvidia-Grafikkarte im System verbaut hat.

    Unterm Strich sind die Zugewinne durch die von 8 auf 24 GB erhöhte RAM-Menge und auch die Erhöhung der RAM-Geschwindigkeit im Schnitt über alle Benchmarks betrachtet vernachlässigbar. Erst durch Übertaktung der HD7870 gewinnt man deutlicher dazu.

    Am meisten Vorschub schafft man dem PC allerdings, indem man ganz schnöde einen neuen Grafikbeschleuniger einbaut.

    Ganz verrückt wurde es dann bei den „Synths“ durch den Wechsel von Windows 7 auf Windows 10.
    Hier stand am Ende über alle durchgeführten Benchmarks (leider liefen unter Windows 10 nicht mehr alle Benchmarks (Aquamark 3) bzw. einige wurden aus dem aktuellen 3D Mark entfernt – Cloud Gate, Ice Storm Extreme) ein fettes Minus von 8,66 % zu Buche.

    Woher das kommt, vermag ich nicht zu sagen, ich könnte mir nur vorstellen, dass Windows 10 mit den ja durchaus noch verbauten älteren Komponenten ein Problem haben könnte (CPU und Mainboard aus 2012, aktuellste Treiber sind natürlich installiert), vllt gab es für Windows 10 auch diverse CPU-Fixes (Stichwolt: Spectre, Meltdown etc.), die die CPU-Leistung verringert haben? Insbesondere in den älteren 3D Marks bilde ich mir ein, dass die CPU-Tests „besser“ liefen. Bei 03, 05 und 06 sind das ja einfach nur in Software (also auf der CPU) berechnete Spieleszenen gewesen, bevor es dann Physikberechnungen etc. geworden sind.

  15. #34
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Na gut, dann legen wir mal mit den ersten Spielebechmarks los.

    Vorwegschickend möchte ich erwähnen, dass aktuell leider einige der gebenchten Spiele nicht starten wegen irgendwelcher blöder DLLS oder Problemen mit vcredist oder was weiß ich. Daher habe ich da keine Win 10 Ergebnisse, sondern nur Ergebnisse bis inkl. Tausch auf RX590 unter Windows 7. Ich schaue mal, wie ich das alles gelöst bekomme, dann ergänze ich die natürlich noch...

    Just Cause 2



    Das Spiel von 2010 interessiert sich nicht sonderlich für die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers. Zumindest nicht im vorliegenden System. Dass übermäßig viel Arbeitsspeicher bei so alten Spiele-Schinken nichts zwangsläufig etwas Gutes ist, zeigen durchgehend weniger fps im Vegleich 24 GB RAM zu 8 GB RAM bei übertakteter HD7870 und tendenziell auch minimalen Verlusten bei auf Standard getakteter HD7870.
    Wenig verwunderlich, dass beim Übertakten der Grafikkarte die fps steigen. Und zwar um 5,5-7%, abhängig vom Test, was eine recht gute Skalierung bedeutet. Dass alle Tests andere Schwerpunkte haben, erkennt man an den unterschiedlichen Ergebnissen.

    Die Steigerungen der RX590 sind von +47% (Asphaltdschungel) über +67% (Sonnenaufgang) bis zu +92% (dunkler Turm).

    Leider ließ sich Just Cause 2 unter Win 10 aufgrund des o.g. „Anwendungsfehlers“ leider nicht starten.

  16. #35
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Hitman Absolution



    Auch Hitman Absolution (Release Ende 2012) profitiert mehr von einer übertakteten Grafikkarte als von mehr oder schnellerem RAM. Bei 8 GB beträgt das Plus +3,8%, bei 24 GB +4,7%, wobei diese höhere Steigerung hauptsächlich darauf zurückgeht, dass beim Standardtakt der HD7870 die Framerate minimal langsamer ist, sobald 24 GB RAM im PC verbaut sind.

    Die Steigerung durch die RX590 beträgt +63% und ermöglicht somit 60+ fps Gaming, auch wenn man das bei Hitman vermutlich nicht zwangsläufig braucht.

    Der Wechsel auf Windows 10 wird mit einem Minus an Framerate von über 6,5% garniert, was man wohl erstmal so hinnehmen muss, aber natürlich auch an den unterschiedlichen Grafikkarten-Treibern liegen kann.
    Den Sprung von 1680x1050 Pixel auf FHD (1920x1080 Pixel) „bestraft“ Hitman Absolution mit lediglich -6,8% an Leistung, was tatsächlich mit zu den besseren Werten im Testparkour zählt.
    Möchte man im Breitbildformat in der Auflösung 3600x1050 Pixel spielen, verliert man gegenüber FHD knapp 32% der frames per second und findet sich auf dem Niveau der HD7870 wieder – hat dafür allerdings deutlich mehr Geschehen um einen herum im Sichtfeld. Und spielbar sind knapp 50 fps bei einem eher ruhigen Titel wie Hitman allemal noch.

  17. #36
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Na gut, dann legen wir mal mit den ersten Spielebechmarks los.

    Vorwegschickend möchte ich erwähnen, dass aktuell leider einige der gebenchten Spiele nicht starten wegen irgendwelcher blöder DLLS oder Problemen mit vcredist oder was weiß ich. Daher habe ich da keine Win 10 Ergebnisse, sondern nur Ergebnisse bis inkl. Tausch auf RX590 unter Windows 7. Ich schaue mal, wie ich das alles gelöst bekomme, dann ergänze ich die natürlich noch...

    Just Cause 2



    Das Spiel von 2010 interessiert sich nicht sonderlich für die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers. Zumindest nicht im vorliegenden System. Dass übermäßig viel Arbeitsspeicher bei so alten Spiele-Schinken nichts zwangsläufig etwas Gutes ist, zeigen durchgehend weniger fps im Vegleich 24 GB RAM zu 8 GB RAM bei übertakteter HD7870 und tendenziell auch minimalen Verlusten bei auf Standard getakteter HD7870.
    Wenig verwunderlich, dass beim Übertakten der Grafikkarte die fps steigen. Und zwar um 5,5-7%, abhängig vom Test, was eine recht gute Skalierung bedeutet. Dass alle Tests andere Schwerpunkte haben, erkennt man an den unterschiedlichen Ergebnissen.

    Die Steigerungen der RX590 sind von +47% (Asphaltdschungel) über +67% (Sonnenaufgang) bis zu +92% (dunkler Turm).

    Leider ließ sich Just Cause 2 unter Win 10 aufgrund des o.g. „Anwendungsfehlers“ leider nicht starten.
    UPDATE

    Just Cause 2



    Das Spiel von 2010 interessiert sich nicht sonderlich für die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers. Zumindest nicht im vorliegenden System. Dass übermäßig viel Arbeitsspeicher bei so alten Spiele-Schinken nichts zwangsläufig etwas Gutes ist, zeigen durchgehend weniger fps im Vegleich 24 GB RAM zu 8 GB RAM bei übertakteter HD7870 und tendenziell auch minimalen Verlusten bei auf Standard getakteter HD7870.

    Wenig verwunderlich, dass beim Übertakten der Grafikkarte die fps steigen. Und zwar um 5,5-7%, abhängig vom Test, was eine recht gute Skalierung bedeutet. Dass alle Tests andere Schwerpunkte haben, erkennt man an den unterschiedlichen Ergebnissen.

    Die Steigerungen der RX590 sind von +47% (Asphaltdschungel) über +67% (Sonnenaufgang) bis zu +92% (dunkler Turm).

    Die Windows 10-Ergebnisse waren dann nicht wirklich konsistent. Während im Test „Der dunkle Turm“, in dem viel Partikel und volumetrische Effekte berechnet werden, ein kleines Plus von 2,2% stand, gaben „Sonnenaufgang“ und „Asphaltdschungel“, die beide sehr statische Tests sind, ordentlich nach (-8,8 % und -9,3%).
    Die Verluste beim Wechsel auf FHD waren dann unterdurchschnittlich mit 2-7% (je nach Test).
    Die Eyefinity-Auflösung sorgte dann erwartungsgemäß für ein größeres Minus und bewegte sich im Rahmen von -17, -30 und -37 Prozent (Grafik von oben nach unten betrachtet). Minus 17% sind – das werden die anderen Benchmarks zeigen – sehr wenig, wohingegen alles zwischen 30 und 40% Minus normal ist.

  18. #37
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Ohje, schon eine ganze Woche keinen neuen benchmark gepostet? :O Jonny, du nachlässiger Typ, du. Dann mal schnell weiter. Und zwar mit:

    Tomb Raider



    Tomb Raider ist der erste Benchmark, der erheblich von mehr als 8 GB Arbeitsspeicher profitiert. Der Leistungsgewinn beträgt ca. 12% (TressFX an) bzw. 15-16% (TressFX aus). Interessanterweise betrifft die Steigerung nur die Durchläufe mit der HD7870, die RX590 kann von mehr Arbeitsspeicher hingegen nicht profitieren. Dies lässt vermuten, dass dies mit dem VRAM zu tun hat.

    Im Vergleich zu den Steigerungen durch die RAM-Größe sind die Zugewinne durch Übertakten der HD7870 schon fast als klein anzusehen. Rund +4,5% (TressFX an) bzw. 4-5% (Tress FX aus).

    Der Leistungssprung durch die RX590 ist enorm (+130%), egal ob mit TressFX oder ohne ist absolut flüssiges Spielen möglich. Der prozentuale Abstand zwischen TressFX an oder aus bleibt jedoch nahezu unverändert (Zugewinn von an zu aus: HD7870 +36%, RX590 +35%). Das zeigt deutlich, dass die damalige Technik von AMD auch heute noch extrem fordernd ist.

    Im Gegensatz zu Hitman Absolution kann Tomb Raider vom Wechsel auf Windows 10 profitieren und gewinnt mit aktiviertem TressFX etwas über 4% an Leistung. Bleibt TressFX aus, ist die Steigerung nur noch im Bereich der Messungenauigkeit (und zudem durch einen leichten Ausreißer bei einem der drei Durchläufe bedingt).

    FHD quittiert Tomb Raider mit einem Minus von 10,5% (TressFX an) bzw. 12,6% (TressFX aus). Auch beim Breitbild ist der fps-Verlust mit nochmals -42,6% (TressFX an) ggü. -37,5% ohne TressFX höher. Wenn man berücksichtigt, dass der Tomb Raider Benchmark eine eher ruhige Szene mit viel Meer und einem sehr nahen Berg zeigt, dürfte er kein „worst case“-Szenario darstellen. Somit dürfte die RX590 in der Eyefinity-Auflösung mit knapp 45 fps im Bench nicht für ingame geeignet sein, solange man TressFX aktiviert lassen möchte. Ob 17% Leistungsplus durchs Deaktivieren von TressFX im Breitbildformat den Braten fett machen, müsste man in der Praxis ausprobieren.

    Um mal zu zeigen, wie die Unterschiede vom sichtbaren Bereich zwischen 1680x1050, FHD und der Eyfinity-Auflösung sind, habe ich versucht, an den gleichen Stellen im Benchmark Screenshots zu machen und habe diese übreinander gelegt:


    Grün = 1680x1050, Gelb= 1920x1080 FHD, Rot=3600x1050 Eyefinity

    Zugegeben, sonderlich perfekt ist mir das nicht gelungen, aber vllt bekommt man ja doch einen kleinen Eindruck.

  19. #38
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Rise of the Tomb Raider



    RotTR blendet im „Sehr Hoch“-Setting eine Warnmeldung ein, dass über 4 GB VRAM empfohlen werden. Dies könnte erklären, weshalb auch im Nachfolger von Tomb Raider 24 GB RAM einen relativ gesehen sehr hohen Leistungsschub bringen (+7 fps über alle „Pure Hair“-Einstellungen). Auch die Frequenzerhöhung des RAM wirkt sich in der „Sehr Hoch“-Einstellung positiv auf die Frames aus (bis zu +14% bei PureHair Sehr Hoch). Gleichzeitig zeigt sich, dass Pure Hair in RotTR weitaus weniger Ressourcen fressend ist als TressFX. Während in Tomb Raider zwischen An und Aus der roten Konfiguration noch 35% lagen, sind es hier nur noch 7%. Mit RX590 schrumpft dieser Unterschied auf 2,9%.

    Die mittlere Qualitätseinstellung zeigt sich dann jedoch wieder unbeeindruckt von 24 GB RAM. Erst die Takterhöhung der HD7870 trägt Früchte. Zwischen +4 und +4,8% (je nach Pure Hair-Einstellung) kann man mit der vorgenommenen Übertaktung herausholen.

    Der fps-Zuwachs der RX590 ist ähnlich ausgeprägt wie im Vorgänger. Maximal +123% (Mittel) und +145% (Sehr Hoch) werden erreicht. Ob 8 GB oder 24 GB Arbeitsspeicher sind dann über alle Einstellungen hinweg wie in Tomb Raider auch völlig egal, da die RX590 genug VRAM besitzt.

    Auch RotTR profitiert vom Wechsel auf Windows 10, jedoch genau anders herum als noch Tomb Raider. Während der Vorgänger beim fordernderem TessFX zulegen konnte und bei TressFX Aus quasi gleich blieb, ist hier die höchste Einstellung die, die am wenigsten – aber dennoch mess-und reproduzierbar – profitiert. Von +1,1% geht es so hinauf bis zu +4,8% allein durch den Wechsel auf Windows 10 (es wurde nicht mit DX 12 gebencht).

    Durch das Hochschalten der Auflösung auf FHD verringern sich die fps um 9-12%, mit der Tendenz der höheren Verluste in der Mittleren Detailstufe.
    Eyefinity bedeutet dann wieder einen Verlust von +/- 40% er Leistung ggü. FHD, was bei +82% zu rendernder Pixel aber auch niemanden verwundern kann. Auch wenn andere Spiele zeigen, dass man diese Pixellast auch mit weniger Verlusten berechnen kann.

    Während man unter 1680x1050 Pixeln zwischen Pure Hair Hoch und Aus immerhin noch 3,3 fps (Sehr hoch) und 4 fps (Mittel) zugewinnen kann, schmelzen die Abstände in FHD schon auf knapp 2 fps (beide Detailstufen) und in 3600x1050 Pixeln sind es schließlich nur noch 0,7 fps (Sehr Hoch) und 1,3 fps (Mittel). D.h. im Gegensatz zu Tomb Raider kann man durch die Deaktivierung dieser Technik wenn es leistungstechnisch knapp mit flüssigem Gameplay wird, kaum noch etwas herausholen. Im Umkehrschluss bedeutet das aber natürlich auch, dass die Aktivierung keine größeren Leistungseinbußen mit sich bringt.

  20. #39
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Nach den Rundungen bei Lara kommen wir nun zu einigen Rund(ung)en auf der Strecke.

    F1 2017



    Bei der HD7870 tut sich nicht viel, wenn es um den RAM geht. Auch das Übertakten der Grafikkarte bringt nur +3,1% (oder ein bisschen mehr als 1 fps). Wirklich Spaß macht F1 2017 in Ultrahoch so zumindest nicht.

    Die RX590 schafft in Ultrahohen Settings dann über 80 fps und somit 150% mehr als noch die HD7870.

    Der Wechsel von Windows 7 auf Windows 10 wird hier tatsächlich mit höheren fps belohnt, nämlich mit satten knapp 5% (4,8%). Beim Wechsel auf FHD verliert man relativ moderate 5,7% und ist somit knapp unter Windows 7-Niveau.

    Will man im Breitbild zocken, klappt das zumindest in meiner Eyefinity-Auflösung nicht mehr ganz in 60 fps. Der Verlust ist mit ca. 30% jedoch im gefühlten und tatsächlichen Durchschnitt.

  21. #40
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    "Jonnys bei weitem unnötigster Benchmark-Marathon aller Zeiten...

    Nun wird es etwas verrückt im Staate Dänemark...

    F1 2015



    Die Grafik von 2015 ist nicht nur eine der hübschesten aus dem ganzen Benchmarkparkour, sondern wirft auch gleich mehrere Fragen auf. Zum einen ist der Leistungsgewinn durch die RAM-Takt-Erhöhung recht hoch (+2,2%), zum anderen steigt die Framerate mit jedem technischen Wechselschritt. 16 GB RAM mehr bringen im Standardtakt der HD7870 immerhin +2,4% Leistung. Die übertaktete HD7870 erlangt nicht unähnliche 3,1%. Die Takterhöhung der HD7870 beträgt +8,3% bei 8 GB RAM und 9% bei 24 GB RAM. Insgesamt steigt die Performance somit von der langsamsten zur schnellsten HD7870-Konfiguration um immerhin +14,2%. Selbst wenn man um die RAM-Aufrüstung herumkommen will, blieben noch +11% fps übrig.

    Was allerdings verwundert ist der viel zu niedrige Sprung, den die RX590 macht. Gerade einmal +4,8% (oder etwas über 2 fps) stehen auf dem Papier. Auch bei mehreren Durchgängen zu unterschiedlichen Zeiten brachte kein anderes Ergebnis. Anders als bei F1 2013 scheint eine CPU-Limitierung nicht sehr wahrscheinlich. Möglicherweise handelt es sich um ein Treiberproblem, das verhindert, dass die RX590 in diesem Spiel voll loslegt.

    Aber auch mit neuem OS und dementsprechend neuem Adrenalin-Treiber von AMD kommt keine richtige Partystimmung auf. Auch wenn es Spiele gibt, die unter Windows 10 schlechter abschneiden, als unter Win 7 und eine Steigerung von 3,2% somit tatsächlich fast schon als achtbar angesehen werden muss, so ist die generelle Performance, insbesondere im Vergleich mit F1 2017. Doch noch immer als miserabel einzuschätzen. Möglicherweise würde hier eine generelle Neuinstallation des Spiels weiterhelfen?

    Die positive Seite ist, dass sich der Verlust beim Wechsel auf Full-HD und sogar Eyefinity absolut in Grenzen hält. Nur -2,7 % bzw. -4,1% stehen auf dem Tableau. Gerade das Ergebnis des Eyefinity-Benchmarks zeigt, dass die knapp 54 bzw. 52 fps in 1680x1050 bzw. FHD so nicht sein können. 82% mehr zu berechnende Pixel können sich unmöglich nur in einem Verlust von 2-3 fps widerspiegeln.

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