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    Bonded Hearts - A tale of rock and fish (Zelda Geschichte)

    Huhu ;D

    Endlich hab ich mal Zeit gefunden meine kleine Geschichte etwas zu bearbeiten und möchte sie hier einfach mal vorstellen,
    vielleicht hat ja der ein oder andere Lust sich das durch zu lesen.

    Ist eine kleine Geschichte über einen Goronen (ich mag die ja echt gerne) und hab selbst wohl noch was dazu gedichtet.
    Meine Geschichten, sind wohl nie wirklich logisch vermute ich, aber ich bin Stolz auf meine kleine Geschichte

    Ich meine, ich hab dort etwas Gefühl mit eingebaut, jedenfalls berührt es mich immer wieder, wenn ich es lese ^^

    Naja, wenn es wer lesen mag, viel Spaß!

    ---

    Dies ist die Geschichte eines jungen Goronen, dessen Leben durch das, was er am meisten Hasst verändert wird.
    Sein Name ist Gorino, jedoch wird er von den andern jüngeren und vielen älteren Goronen als „Gori“ bezeichnet, da er recht klein für sein jugendliches Alter ist.

    Er lebt mit seinem, recht kleinen Stamm, weit abseits des Hauptstammes. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten und härteren Dickschädel, als je ein Fels sein könnte, hat sich eine kleine Gruppe von Goronen vom Hauptstamm abgespalten.

    Der Stamm hat seine Höhle ziemlich tief am Berg geschlagen und ist somit relativ dicht an einem Fluss, was einige der Goronen zwar beunruhigt, aber es wagt sich eh kaum ein Gorone in die Nähe des Flusses, da die Angst vorm Wasser recht verbreitet ist bei den Goronen.

    Am anderen Ende dieser Grenze lebt ein kleines Volk der Zoras, das sich in einer ähnlichen Lage, wie die Goronen befindet, auf sich alleine gestellt und weit weg vom Hauptstamm.

    Differenzen zwischen den beiden Stämmen war nichts ungewöhnliches, doch kam es bei einer Sitzung der Häuptlinge irgendwann so weit, dass die Streitereien zu etwas, wie Hass führte. Ein Funke, der schon seit Jahren geschürt worden war, entflammte sich nun zu einem Feuer des Krieges.

    Der Stammeshäuptling der Goronen und der Zoras konnten die Anwesenheit des Anderen nicht mehr ertragen und es kam zu einer massiven Schlacht an der Grenze beider Völker, unten am Berg Fuße und am Fluss. Viele Goronen, als auch Zoras ließen in dieser Nacht ihr Leben und als es zum alles entscheidenden Ende kam, wo sich die beiden Häuptlinge Auge in Auge gegenüber standen und kurz davor standen es zu Ende zu bringen und zum finalen Schlag ausholten, warf sich ein mutiger Gorone in die Fronten der beiden mächtigen Anführer und ließ sein Leben dabei.

    Die Fassungslosigkeit, das eine einzelne Person sein Leben für das Wohl aller opferte ließ die beiden Innehalten und sie beendeten diese Schlacht.

    Daraufhin beschlossen beide Parteien, dass es von diesem Tag an für beide Stämme verboten sein sollte die Grenze zu übertreten.

    Seitdem kam es auch nie wieder zu einem solchen Vorfall.

    Der Gorone, der bei dieser Aktion sein Leben ließ, war der Vater von Gorino. Seine Mutter fiel ebenfalls in dieser Schlacht. Als Gorinos Vater mit ansehen musste, wie sie starb, nahm er all seinen Mut zusammen um sich zwischen die beiden Häuptlinge zu stellen.

    Zum Zeitpunkt der Schlacht war Gorino grade mal 5 Jahre alt. Den Verlust seiner Eltern nahm der kleine erstaunlich gut auf, er sagte seine Eltern wären Helden und er wäre stolz ihr Sohn zu sein.
    Alleine war er jedoch oft am weinen, denn er würde es zwar nie zugeben, aber für einen Goronen seines Stammes, war er ein sehr weichherziger Steinefresser. Der Verlust seiner Eltern hat den Jungen sehr zerrissen innerlich und er litt jeden Tag darunter alleine aufzuwachsen. Er hatte zwar den Schmiedemeister, der ihn aufgenommen hatte, aber ein wirklicher Vater war er ihm nicht wirklich, auch wenn er ihn mochte und respektierte.

    Jedoch wuchs er beim gesamten Volk auf und lernte hier und dort von jedem etwas.
    7 Jahre vergingen und er hat eine Lehre zum Schmied begonnen, war ein aufgeweckter 12 Jähriger kleiner Goronen Junge. Das Handwerk begriff er schnell und entwickelte auch eine Leidenschaft für Klingen.

    Er ist ein sehr stolzer Gorone und ist der Meinung, sie wären das stärkste Volk von allen.
    Sein Stolz und sein Mut sind leider auch schon soweit ausgeprägt, das er oftmals schon in ÜBERmut wechselt und oft in schlimme Situationen gerät.

    Nicht zu wenig hatte er schon ärger mit seinem Meister und musste sich predigten anhören. Aber er nahm es ihm nicht Übel, er war über die Aufmerksamkeit froh, die er bekam, über jegliche Aufmerksamkeit.

    Nur den Zoras gegenüber verspürt er großen Hass.

    Er sieht in ihnen das pure Böse, Bestien, die ihm seine Eltern gestohlen haben.

    Auch wenn es den Stämmen verboten ist, die Grenze zu überqueren, macht sich Gori oft auf zu der Grenze, nur um für sich alleine zu sein. Das ist der Ort, an dem seine Eltern ihr Leben ließen, deshalb hat dieser Ort etwas Heiliges für ihn.

    Eines Tages machte er sich wieder einmal auf zu der Grenze.

    Er hatte einen kleinen Dolch dabei, den er selbst geschmiedet hat nur für den Fall der Fälle, wenn er außerhalb unterwegs ist. Er bevorzugte Waffen, Klingen Waffen um genau zu sein. Obwohl er sich auch so verteidigen könnte, führt er mit Leidenschaft die Klinge und ist gar nicht mal so schlecht im Umgang damit.

    Allerdings war an diesem Tag etwas anders. Aus der Ferne konnte er eine Gestalt an der Grenze sehen.

    Ein Zora!

    So, wie ihm die alten immer von ihnen erzählt haben! Genau so sah er aus! Gorino konnte wieder den Zorn in sich spüren, er würde diesen Zora ganz sicher zur Strecke bringen und Rache für seine Eltern ausüben.
    Alle nennen ihn ständig "Gori", weil er für sein alter ziemlich klein geraten ist, niemand nimmt ihn wirklich ernst, wenn er sagt, er könnte ganz alleine draußen klar kommen!

    Dieses Mal würde er es allen beweisen, dass er es wirklich kann!

    Er schlich sich langsam an den Zora heran und war vor Zorn so in Gedanken, dass er aus reinem Reflex den Dolch hoch in den Himmel hob und zustechen wollte, bis er etwas seltsames bemerkte, was ihn instinktiv stoppen ließ.

    Es war ein Zora Mädchen in seinem Alter. Sie saß da an der Grenze, den Kopf im Schoß und die Arme um ihre Beine geschlagen vollkommen niedergeschlagen, bitterlich am weinen.

    Sie sagte: "Na los, tu was du nicht lassen kannst, mich hält hier sowieso nichts mehr..."

    Grorino war verwirrt. Er hatte die Zoras immer als bösartige Kreaturen gesehen. Er dachte, sie wären einfach nur durch und durch böse, aber sie...sie war einfach nur...traurig.

    Er hielt immer noch seinen Dolch vor sich, weil er sich nicht sicher war, ob das nicht vielleicht nur ein böser Trick oder Zauber ist, und fragte sie, was das zu bedeuten hat. Das sie aufhören soll ihre bösartigen Zauber zu weben und sich sofort ergeben soll.

    Sie Sah ihn an wurde mit einem mal richtig wütend.

    "Argh ihr seid genauso, wie unser Ältester immer von euch redet!!! Ihr habt keinerlei Einfühlungsvermögen, oder wisst, wie andere sich fühlen!!!
    Es gibt auch andere Völker, die ebenfalls ihre Probleme haben, ihr Steinefressenden Monster!! Nur wegen euch hab ich...hab ich...meine..."

    und daraufhin brach sie in Tränen zusammen und war nicht mehr in der Lage weiter zu reden.

    Gorino konnte es nicht fassen.

    Sie hat es zwar nicht laut ausgesprochen, aber er wusste genau, was sie sagen wollte.
    Er war wie versteinert. Langsam glitt ihm der Dolch aus der Hand und fiel mit der Klinge in dem Boden, wo sie stecken blieb.

    Er dachte, er muss verrückt sein, aber sein Herz ließ es nicht zu, solch einem traurigen Geschöpf etwas an zu tun. Sie konnte unmöglich böse sein, er wusste genau, wie sie sich fühlt.

    Er setzte sich still neben sie, schloss seine Augen und sprach ein Gebet in der Sprache der Goronen zu den drei Göttern.

    Sie war etwas verwirrt und sprang erschrocken auf und sagte "was wird das??"

    Als er fertig war, stand er wieder auf, nahm seinen Dolch, steckte ihn in den Gürtel und ging im langsamen Schritt, wieder in die Richtung, aus der er kam.
    Er hielt jedoch kurz inne und ohne sich um zu drehen sagte er, er habe ein Gebet, an die drei Göttinnen für ALLE Opfer der Schlacht gesprochen.
    Und für seinen Vater, der Held, der sich vor beide Stammeshäuptlinge gestellt hat um diese Schlacht zu stoppen.

    Daraufhin sagte sie nichts mehr und er ging seines Weges zurück zu seinem Stamm.

    Die Nacht musste er viel nachdenken.
    Es gab da draußen ein Zora Mädchen, das dasselbe Schicksal ereilt hatte, wie ihn. Sie litt wohlmöglich jeden Tag so sehr, wie er selbst.
    Die Goronen reden schlecht über die Zoras und andersherum die Zoras über die Goronen.

    Er wusste, was ihr Stammesführer für ein Stolzer Dickschädel war und er war sehr stark am überlegen, ob er nicht vielleicht etwas übertrieben hat, was die Zoras angeht.
    Sein plötzlicher Sinneswandel schockte ihn zutiefst, denn es war lediglich EIN Zora und er kannte sie nicht einmal...

    Das war alles viel zu viel für ihn und er schlief ein.


    In den nächsten Tagen haben sich die beiden oft an der Grenze getroffen und saßen meist nur still nebeneinander um für die gefallenen Opfer der Schlacht zu beten.
    Aus Tagen wurden Wochen und aus Wochen wurden Monate.
    Mit der Zeit haben sie angefangen etwas zu reden und sich näher kennen zu lernen. Nach und nach kamen sie sich immer näher, nicht romantisch, sondern als Freunde.

    Beste Freunde.

    Die kleine Zora heißt übrigens Rumi. Sie konnte es nicht verstehen, dass sich beide Völker so sehr hassen und ist der festen Überzeugung, dass beide Rassen im Grunde ziemlich gleich sind. Für ihren kurzen Ausraster bei ihrer ersten Begegnung hat sie sich auch schon längst entschuldigt und gesagt, dass sie eigentlich so gar nicht denkt.

    Sie wollte immer, dass zwischen beiden Völkern Frieden herrscht und Harmonie statt Ignoranz herrschen würde. Diese Ignoranz beider Völker lässt sie oft sehr leiden.

    Wenn sich die beiden treffen, dann achten sie stets darauf, das ihnen niemand folgt, nicht aus zu denken, was geschehen würde, wenn bekannt wäre, das sich die „Feinde“ treffen und zusammen lachen. Auch sind beide immer auf ihrer Seite der Grenze und übertreten diese auch nicht.

    Ihre Freundschaft wurde mit der Zeit immer tiefer und die beiden konnten sich kein Leben mehr ohne einander vorstellen. Sie waren Seelen verwandte, wie füreinander geschaffen.

    Haben oft zusammen gelacht und Gori hat ihr viel über das schmieden und seiner Ausbildung erzählt.
    Auch über den alten Schmied, der ihn aufgenommen hat und bei dem er lebt. Ein wirklich ruppiger Geselle, der schnell die Geduld verliert, aber im Grunde doch ein großes Herz hat.

    Auch, dass die anderen Goronen sich oft über seine Größe lustig machen, aber ihn das gar nicht stört, da er ein großer Krieger ist, seine eigenen Aussage nach, woraufhin Rumi immer kichern musste.
    Rumi hatte sich niemals über seine Größe lustig gemacht und sagte, das die wahre Größe eines Kriegers seinem Herzen entspricht und Gorino demnach schon ein wirklich großer Krieger ist, was sie ihm immer mit Zwinkern und einem Kuss auf die Wange deutlich machte.

    Sie selbst erzählte ihm auch viel vom Volk der Zoras, das sie zwar auch stolz sind, aber sehr einander Achten und ihr Stammesführer genauso ein Dickkopf ist. Vielleicht sollten sie und Gorino die Führung übernehmen sollten damit endlich Frieden herrscht witzelte sie oft und imitierten oft sehr albern ihre eigenen Stammesführer lachten dann immer aus vollem Hals.

    Alles ging harmonisch und friedlich weiter, für 4 ganze Jahre, die nun ins Land gezogen sind.

    Nach so langer Zeit hatten sie das mit der Grenze nicht mehr so ernst genommen.
    Eines Tages hatte Gori eine verrückte Idee, eine Überraschung für Rumi, etwas das er selbst entdeckt hat.
    Eine Höhle, einige Zeit Fußmarsch entfernt von der Grenze, die nur so mit funkelnden und leuchtenden Steinen so übersät ist!
    Dass das ein Anblick sei, den man gesehen haben muss!

    Diese Idee Schockte sie sehr...klar, sie waren nicht mehr so steif, wie zu Anfang und unternehmen auch jenseits der Grenze etwas unternommen haben, aber immer in Sichtweite der Grenze um einen möglichen Krieg zu verhindern.

    Das wäre verrückt! Was, wenn sie jemand entdecken würde?

    Gorino sagte, dass er ihr die Höhle wirklich sehr gerne zeigen möchte, ein Anblick, den sie im Leben einmal gesehen haben muss!
    Er sagte auch, er ist doch ein großer Krieger und versicherte ihr sie mit allem zu beschützen, was er hat.

    So verbeugte er sich vor ihr und machte eine Geste, um ihr zu sagen, bitte nach Ihnen Königin Rumi.
    Sie lachte nur und sagte sich "Du musst mich mit deinem Übermut angesteckt haben. Na gut gehen wir!"

    So machten sich die beiden auf zur Höhle. Sie war ungefähr 30 Minuten Fußmarsch von der Grenze entfernt, aber zum Glück an einer Stelle, die weniger belebt ist. Hier und da kamen mal Goronen vorbei, aber sie hatten sich gut verstecken können, die Route hatte Gorino selbst ausgesucht, weil sie dort im Schatten waren. Nach einiger Zeit standen sie vor dem Eingang und sahen sich beide an.

    Sie nickten sich beide zu und betraten die Höhle.
    Es war stockdunkel und sie hatten einiges an Weg zurück zu legen um an die Stelle zu gelangen, die er meinte, aber Gori hatte sie fest an der Hand und führte sie, denn er konnte in der Dunkelheit gut sehen. Nach und nach wurde es aber immer heller.
    Sie kamen in einen Weitläufigen Raum und was sie da zu sehen bekam übertraf all ihre Erwartungen.

    Die riesenhafte Höhle war mit abertausenden von Purpur hell leuchtenden Stalaktiten bestückt und erhellte mit ihrem Licht die gesamte Höhle.
    Es war ein wirklich angenehmer und sanfter Ton der den Augen gut tat.

    Beide standen Hand in Hand für einen gefühlten unendlichen Augenblick ohne etwas zu sagen, ohne den Blick von dem Anblick zu lösen.

    Dann sagte sie plötzlich "Danke Gorino. Ich hätte nie gedacht nochmal so glücklich in meinem Leben werden zu können. Danke, einfach für alles."

    Gorino, war etwas perplex von diesem Gefühlsausbruch und konnte eine Träne an Rumis Wange runter kullern sehen, lächelte und meinte, das sie sich wohl besser auf den Weg machen sollten, weil zur Nacht hin die Patrouillen in der Gegend oft Streng und dicht besetzt waren.

    Dann machte er schon ein paar Schritte zum Ausgang des Raumes vor um die Lage zu prüfen.

    Alles schien sicher zu sein.


    Grade als er sich umdrehen wollte um sie zu rufen, riss es Gorino plötzlich die Füße unter den Boden Weg. Ein Beben! Und ein extrem starkes noch dazu! Er wusste, was das bedeutet, die Stalaktiten hier in der Höhle sind zwar allesamt sehr Lang und breit aber er weiß, das sich die Stalaktiten bei einem solch mächtigen Beben nicht lange halten und herab stürzen würden.

    Es ist ein sehr mächtiges und konstantes Beben, welches unmöglich natürlich sein konnte, da in dem Teil der Region Beben zwar nicht selten sind, aber nie so immens waren.
    Aber jeder dieser Gedanken ist jetzt vollkommen unwichtig, denn er muss wieder zu Rumi gelangen, die geschätzt 20 Schritte von ihm entfernt ebenfalls wie gelähmt auf dem Boden liegt.

    Die ersten Stalaktiten beginnen sich schon zu lösen und fallen.

    Grorino setzt den ersten Fuß auf den Boden und kniet.
    Er schaut entschlossen in ihre Richtung, er weiß, dass er jetzt nicht versagen darf!

    Mittlerweile beginnen sich auch die größeren zu lösen und in der Höhle ist ein wildes Durcheinander. Überall fliegen Splitter umher, man könnte meinen die Höhle wäre zu einer Wilden Bestie mutiert und so stark und konstant am Vibrieren ist, das wohl jeden Ausgewachsenen Gorone in die Knie zwingen würde.

    Gorino jedoch konnte mittlerweile schon seinen zweiten Fuß auf den Boden setzten und steht nun, mehr oder weniger, sicher.

    Er setzt all seine Kraft, die sein kleiner, steiniger und muskulöser Körper aufbringen kann frei, wird zu einer rollenden Kugel, durchbricht sämtliche Stalaktiten, die zwischen ihm und Rumi liegen. Er bremst kurz vor ihr ab, schnappt sie sich und rennt mit all der Kraft die noch aufbringen kann Richtung Ausgang, unabhängig, wie viele Prellungen er durch die Kollisionen abbekommt, wie viele Splitter er abbekommt oder Felsen auf seinem Kopf landen.

    Er hat nur ein Ziel, Rumi hier heraus zu bringen.

    Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt er aus der Höhle heraus gerannt und bricht mit Rumi im Arm zusammen.
    Er lag auf dem Rücken und war froh, dass alles noch ein gutes Ende genommen hat.

    Bis er einen richtigen Blick auf sie gerichtet hat.

    Sie lag da, mit einem Oberarm langen Stalaktiten Splitter im Bauch, das Blut floss nur so vor sich hin. Jetzt bemerkte auch er das Blut an seinen Händen.

    Er stammelte nur etwas vor sich hin und wusste nicht, was er tun soll.
    Es war alles seine Schuld! Wäre er nur nicht auf diese blöde Idee gekommen und...

    Aber sie stoppte ihn.

    "Es war nicht deine Schuld...Du...hast mir den schönsten Tag meines Lebens...*Hust*...geschenkt...es war ein Anblick den ich...*Keuch*...genossen habe, weil ich ihn mit dir verbringen konnte...Ich habe mein Leben bereits wieder bekommen dank dir....
    Du hast mich nicht nur aus der Höhle retten können, sondern auch aus mir selbst...Ich...hab deinen Geburtstag nicht vergessen Gorino...Ich *KEUCH*...wollte dir diesen Kristallsplitter eigentlich schenken, den ich fand..."

    Dann zog sie den Stalaktiten Splitter aus ihrem Bauch heraus

    Gorino wollte sie daran hindern, aber sie wehrte nur ab

    "Es ist sowieso zu spät...es haben mich mehrere Splitter tief in mir getroffen...bitte Gorino...führe unsere Stämme zusammen und...*hust*...bringe den Frieden...nicht nur den Stämmen...die ganze Welt ist am leiden...ich...bitte dich...du bist der größte Held, den ich je kennen lernen durfte. Ich habe…Vertrauen in dich…"

    Dann lag sie reglos am Boden, der Kristall glitt ihr aus den Händen.

    Er betrachtete sie noch eine Weile und zeigte keinerlei Emotionen. Er sah, dass sie eine kleine Kette um den Hals trug, mit dem Symbol der Zoras abgebildet.

    Gorino stand auf, steckte sich den Kristall in den Gürtel und brachte Rumi zur Grenze.

    Dort angekommen standen sowohl der Stammesführer der Zoras als auch der der Goronen, die sich wegen des großen Bebens stritten und auch, dass eines der Kinder der Zoras verschwunden sei und ebenfalls eines der Goronen.

    Als Gorino plötzlich mit der Blutüberströmten Rumi zur Grenze kam und sah, wie ramponiert beide aussahen, kam es beinahe zu einer Eskalation,

    Aber Gori sagte sofort, das alles seine Schuld sei und er versucht hat, sie zu retten.

    Die Zoras wurden beinahe Wild, aber der Stammesführer der Zoras beruhigte seine Leute, was alle anwesenden sehr schockierte. Nicht, das er sie stoppte, sondern in dem Ton, in dem er redete.

    "Komm hier her, schau mir tief in die Augen und sag, dass du nicht lügst!"

    Gori trat vor den hochgewachsenen und sehr alten Zora, schaute ihm sehr tief in die Augen und erzählte von dem Unfall und von dem Geschenk. Von ihrer Beziehung zueinander.

    "Hrmm...es mag vielleicht verrückt klingen, aber ich glaube dir. Jetzt guck nicht so verdutzt, es war für mich kein Geheimnis mit euch beiden. Sie kam vor Jahren plötzlich sehr glücklich zurück nach Hause und sie wurde mit der Zeit immer glücklicher. Das passiert nicht einfach so.

    Du hattest einen sehr guten Einfluss auf sie, auch wenn sie es nicht laut aussprach, legte ihre Gestik und Mimik eine solche Freude an den Tag, das es offensichtlich war, dass es sich um Liebe handeln musste.
    Armes dummes Ding…

    Dass es so enden musste ist allerdings eine Tragödie. Ich sehe dir an, dass du sie mit deinem Leben verteidigt haben musst. Ich sehe den Schmerz in deinen Augen…"

    Der Goronen Häuptling sagte darauf "Das ist ja alles sehr Herzergreifend aber einer EURER Leute hat die Grenze übertreten! Dafür muss einer EURER Leute jetzt auch grade stehen und die Strafe auf euch nehmen!"

    Gorino platzte ihm darauf ins Wort, das er die komplette Verantwortung dafür übernehmen würde. Ihm war klar, das Verbannung für die Grenzübertretung die Strafe war, aber das war ihm einerlei. Diese Reaktion seines ach so geschätzten Häuptlings hat ihm nur gezeigt, dass er lieber zum Hauptstamm zurückkehren würde, wenn er eines Tages zurückkehren sollte. Sein Weg würde ihn erst einmal in Welt hinaus führen.

    Jedoch bat er noch darum, sich ein letztes Mal in der Schmiede ein Schwert für die Reise schmieden zu dürfen, da sein Dolch in der Höhle verloren ging.
    Unter grummeln gewährte der Stammesführer ihm diesen letzten Gefallen, betonte aber, dass er zum Sonnenaufgang den Stamm verlassen haben muss.
    Wie gerne würde Gorino ihm den Gefallen sofort gewähren und noch lieber würde er dem Stammesführer…nein, solche Gedanken sollte er vergraben. Es wäre nicht in Rumis Interesse.

    Der Zora Stammes Häuptling kam noch einmal zu ihm und gab ihm Rumis Kette. "Sie hätte es so sicher gewollt. Nimm sie an dich. Du hast der Kleinen ihr Leben wieder geschenkt. Sei gewiss, das du meinen vollsten Respekt hast, junger Gorone."

    Gorino nahm nickend die Kette an sich.

    Er hatte noch einen letzten Blick auf Rumis leblosen Körper werfen können bevor er zurück zur Stammhöhle zurückkehrte und sich die zwei Völker wieder trennten.


    Jedoch hatte er das Gefühl, mit dem falschen Volk mit zu gehen…nicht, das er sich für seinen Stamm schämt, der Hass galt mehr dem, der sich Anführer nannte.

    Der Schmerz in seiner Brust war unerträglich. Aber er wusste, dass er keine Zeit hatte um wieder so zu werden, wie er mal war.

    Er musste stärker werden. Er hatte schon viele Geschichten über einen kleinen Kokiri Bengel, oder Wald Knirpse, wie er sie nannte, gehört. Es soll ein Kind geben, das ein Held sein soll. Ein Kind, das dazu auserkoren war, die Welt vor dem Bösen zu retten.

    Rumi hatte immer an ihn geglaubt und war der Meinung, dass er für größeres bestimmt sei.

    Diese Nacht hatte Gorino keinen Schlaf.
    Er war an der Schmiede und arbeitete die ganze Nacht durch. Sein Lehrmeister unterstützte ihn in dieser Nacht, so gut er konnte.

    Dann fand sein Lehrmeister heraus, das sich das Material, aus dem der Stalaktiten Splitter bestand ebenfalls Schmelzen und zu einer Klinge schmieden lassen würde, die ihresgleichen suchen würde.

    Sein Meister erzählte ihm, dass er als junger Gorone oft Geschichten über diese Stalaktiten gehört hat. Sie seien ein Bindeglied zur Schattenwelt, wo die Toten existieren. Speziell, wenn diese mit dem Blut von Lebewesen in Kontakt kommen. Ammenmärchen, wie er sagte.
    Gorino grübelte über diese Aussage die Nacht noch sehr lange. Rumi wäre somit immer ein Teil von ihm, solange er dieses Schwert bei sich trägt.

    Stunden lang bearbeitete er das Material und formte es mit seinem Herzen. Immer nur mit einem Gedanken und der Stimme Rumi´s im Gedächtnis.

    Das Hämmern seines Werkzeugs erklang auf dem Stahl, wie eine Taktvolle Melodie.

    Als er fertig war und die Klinge abkühlte, fühle er sich nun schon etwas wohler.

    Es war eine Purpur sanft leuchtende Klinge mit einer Inschrift.
    Es sind goronische Ziffern und bedeuten übersetzt "Rumi"


    Zudem hat er das Zora Symbol der Kette entnommen und es am Schaft der Klinge angebracht.

    Noch in dieser Nacht brach er auf, ohne zurück zu blicken, in die weiten von Hyrules Steppe.

    Nicht etwa um die Welt zu retten, er würde es versuchen, aber vielleicht um diese Welt ein klein wenig besser zu machen. Er muss die Welt da draußen kennen lernen. Und vielleicht kann er eines Tages, sollte er zurückkehren, die Stämme und vielleicht auch die Völker vereinen.

    Trotz Verbannung, aus dem Eigenen Stamm.

    Mit Schild und Schwert bewaffnet machte er sich auf ins Unbekannte.

    Dieses Schwert, sollte ihn daran erinnern, niemals zu vergessen. Es leuchtete stets so hell und sanft, wie in den letzten Momenten, in denen sie zusammen waren.

    Es war seine Verbindung zu ihr.
    Es sollte ihn jederzeit daran erinnern, was passiert war.

    Als die Sonne im Horizont aufging machte er sich auf den Weg und lies seinen Stamm hinter sich.
    Die Welt lag nun vor ihm und er machte einen ersten Schritt auf die weite Steppe.

    Er nahm sein Schwert an sich und starrte es im Sonnenlicht an.

    "Dann schauen wir mal, was die Welt so zu bieten hat, Rumi."

    Er steckte das Schwert wieder in den Gürtel und machte sich auf den Weg ins große Unbekannte.
    Diese Reise würde er nicht alleine Antreten, denn Rumi wird immer ein Teil von ihm sein.

    Der Beginn einer Legende.

    Aber das ist eine andere Geschichte.

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    Bonded Hearts - A tale of rock and fish (Zelda Geschichte)

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  3. #2
    Xastor Xastor ist offline
    Avatar von Xastor

    AW: Bonded Hearts - A tale of rock and fish (Zelda Geschichte)

    Erzähl mehr Ich finde, du hast das wirklich sehr gut hingebracht. Zumal die Geschichte wirklich interessant ist.

  4. #3
    LittleGreen LittleGreen ist gerade online
    Avatar von LittleGreen

    AW: Bonded Hearts - A tale of rock and fish (Zelda Geschichte)

    Zitat Xastor Beitrag anzeigen
    Erzähl mehr Ich finde, du hast das wirklich sehr gut hingebracht. Zumal die Geschichte wirklich interessant ist.
    Danke dir ^^
    Manchmal packts mich so und dann bin ich einfach im Fluss und schreibe drauf los
    Was bislang erst 2 mal passiert ist und beide Geschichten habe ich hier veröffentlicht ^^

    Das muss echt von alleine kommen, sonst würde ich die Geschichte echt gerne weiter schreiben.
    Ideen habe ich da schon, aber die Umsetzung ist immer die Sache.

    Über Feedback jeglicher Art freue ich mich aber immer

  5. #4
    LittleGreen LittleGreen ist gerade online
    Avatar von LittleGreen

    AW: Bonded Hearts - A tale of rock and fish (Zelda Geschichte)

    Hab noch mal ein wenig den Anfang umgeschrieben und am Ende rum gewerkelt und ein paar kleinere Fehler behoben.

    Danke an die Moderation, fürs Einfügen.

  6. #5
    LittleGreen LittleGreen ist gerade online
    Avatar von LittleGreen

    AW: Bonded Hearts - A tale of rock and fish (Zelda Geschichte)

    *zweiter Weihnachts push*

    Wenn ich schon mal dabei bin, pushe ich meine beiden Geschichten mal hoch. :P
    Hab leider noch keine Idee für ne weitere Geschichte mit ihm gehabt. :/

    Was mich aber erschrocken hat ist, das ich letztens ein Bild von jemandem gefunden habe, der eine Zora gezeichnet hat,
    die Rumi aus meiner Geschichte zu 100% wieder spiegelt, wie ich sie mir vorgestellt habe.

    Und ich habe auch in etwa ein vorhandenes Bild eines Goronen etwas editiert, das Gorino darstellen soll.

    Zumindest sind das hier Inspirationen für die Beiden, dessen Designs ich gerne irgendwann selber finalisieren würde. Also ohne Rip-Offs. xD



    ---
    Quelle (zur Originalzeichnung der Zora): .:Zora Girl:. by buizelpeace on DeviantArt