Umfrageergebnis anzeigen: Welche Geschichte ist euer persönlicher Favorit

Teilnehmer
8. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Treffen von Entscheidungen (Auf Abwegen)

    6 75,00%
  • Die 2 Seiten einer Medaille (Der Wolf und das Schaf)

    0 0%
  • Pilot Chapter eines typischen Mangas (Saigo no Sunset)

    2 25,00%
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Ergebnis 61 bis 80 von 106
  1. #61
    Eisuke261990 Eisuke261990 ist offline

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    Auch die Jury muss Kritik abkönnen und mit Verlaub gesagt, die aktuelle Jury hat weder vom Schreiben noch vom Bewerten eine Ahnung.
    Jegliche Kritik der Jury ist einfach nicht richtig argumentiert und es wirkt am Ende so, dass die Punkte vorher schon klar waren und am Ende man die Begründung besucht hatte.
    Allein der Kritikpunkt "Logik" zeigt dies doch schon. Ich hoffe echt, dass keiner von euch jemals Autor werden sollte, denn logisch Denken kann die Jury anscheinend nicht.

    Beispiel:
    Schüchternheit hat nichts mit nicht vorhandenen Zivilcourage zutun - und das kann dir jeder Psychologe sagen. Desweiteren setzt Schüchternheit bei Zivilcourage erst dann ein, wenn der betroffene die Lage als eine Art Gefahr wahrnimmt und ein Autounfall ist echt keine Gefahr (in der Situation gibs dann wieder ein bis zwei Logiklöchern, daber darauf wird gar nicht eingegangen). Klar hat die Geschichte auch Logiklöcher, aber die meisten die von der Jury aufgezählt werden sind einfach lächerlich und zeigt eigentlich nur, was für ein beschränktes Weltbild existieren muss.
    Stattdessen bekommt eine Geschichte, in der neun jährige Kinder mit einer Waffe umgehen können und einen Menschen umbringen können, mehr Logikpunkte? Und die Polizei ist zu blöd für eine richtige Spurensicherung? Das strotzt doch nur so von Logiklöchern - außer es ist ein Universium wo die Polizei nie einen Mordfall aufklärt und alle Kinder schon ab 5 Jahren mit Waffen rumballern lernen.

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    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

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  3. #62
    Kibaku Kibaku ist offline
    Avatar von Kibaku

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    @Eisuke261990 Sachte, sachte, es ist nur ein Wettbewerb, und deinen Beitrag als non-Teilnehmer finde ich etwas grenzwertig. Kritik sollte auch mal sein, das ist natürlich normal, aber deine Unterstellungen helfen keinem weiter, weder können die Jury was damit anfangen noch die Teilnehmer. So sieht definitiv keine Kritik aus mit der man was anfangen kann.

  4. #63
    Narutofreak1412 Narutofreak1412 ist offline
    Avatar von Narutofreak1412

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    So, ich hab mir jetzt mal Zeit genommen um alle kommentierten Bewertungen nochmals durchzulesen und mir persönlich Notizen zu machen. Auf die einen oder anderen Dinge möchte ich auch noch eingehen:

    Zitat Kakashi Hatake Beitrag anzeigen
    · Stil
    Der Schreibstiel war flüssig und man kam gut mit. Eine Kleinigkeit hat mich nur gestört, das der Lehrer teilweise einfach mit Sensei benannt worden ist, was soweit ja richtig ist, man im normalen gebrauch aber nie so sagen würde. Normalerweise verwendet man wenn es um eine Person geht deren Nachname und den Tittel. Sensei alleine würde ich nur verwenden, wenn es um Lehrer im allgemeinen geht nicht um einen bestimmten.
    8 von 10 Punkten
    Ja, da stimme ich dir zu. Ein Freund, dem ich die Geschichte zum Kontrolllesen gezeigt habe, hatte das auch angesprochen und wir haben und eine Weile darüber den Kopf zerbrochen was man stattdessen nehmen könnte. Weil mein Hauptproblem war, dass ich nicht nicht ständig "Yamashita-sensei" oder "der Lehrer" verwenden wollte. Als uns aber schließlich nichts zufriedenstellendes eingefallen ist, hab ich es so gelassen, da wir es in der Nacht zur Deadline gelesen haben und keine Zeit mehr da war um ne Nacht drüber zu schlafen. Aber stören tut es mich auch und wäre für Vorschläge, was man da nehmen könnte, echt dankbar.

    Zitat Poseidon Beitrag anzeigen
    Thema 3: Pilotchapter eines typischen Mangas

    Originalität (5/10)
    Auch hier wird es kritisch.. Ich persönlich finde es sehr gelungen und sehr originell. Allerdings fehlen her auch Vergleichsmöglichkeiten in Bezug auf andere Mangas.
    Hier verstehe ich nicht so ganz wie du das meinst. Ist es bei der Kategorie "Originalität" nicht gut, wenn man es nicht gleich mit anderen typischen Mangas vergleichen kann?
    Oder meinst du, dass du selbst nicht genug Manga gelesen hast, welche in die Richtung gehen, und dass deswegen Vergleichmöglichkeiten fehlen?

    Zitat Poseidon Beitrag anzeigen
    innere Logik der Welt des Werkes (5/10)
    Alles sehr logisch und schlüssig geschrieben. Aber es gibt auch hier Kleinigkeiten, die sich eingeschlichen haben.
    Es wird von vornerein gesagt, dass der Sensei nicht ganz rein ist, eine schwarze Uhr wird aber nicht beschrieben ?
    Am Spielplatz wird keine Farbe des Sensei genannt und auch keine schwarze Uhr erwähnt, im Krankenzimmer wurde aber eine schwarze Uhr in einem Schüler direkt erkannt.
    Zudem wurde gesagt, je länger jemand befallen ist, desto schwieriger wird es, Life clock und die schwarze Uhr auseinander zu halten. Der Schüler war umgeben von einer lodernden gelben Aura und war wohl kurz vor dem Tod. Wie konnte also die schwarze Uhr ohne Probleme alleine getroffen werden?
    Beim ersten Punkt ist der Sensei zu weit weg, außerdem ist es ja generell auf dem Spielplatz schon recht düster. Das ist als würdest du bei Abenddämmerung versuchen wollen ein Bild auf einem T-Shirt von jemandem zu sehen, der ca. 100 Meter entfernt steht. Auch bei der Verfolgung sind die Beiden extrem vorsichtig und folgen ihm in großem Abstand. Erst als sie bei der Lagerhalle sind können sie die schwarze Life Clock richtig erkennen.
    Aber das Ganze wurde von mir nicht klar genug beschrieben, deswegen ist es kein Wunder, dass so eine Frage aufkommt. Ich hab ich mir das mal notiert.

    Btw. Die schwarze Life Clock im Schüler war auf dem Dach. Chytharo ist nie zum Krankenzimmer gegangen - Das war nur eine Ausrede mit der er den Unterricht verlassen hat.

    Beim zweiten Punkt stimme ich dir auf jeden Fall zu, das ist schon ein größerer Fehler, den ich fixen muss. Es wird zwar nicht direkt gesagt, dass die Aura über die Zeit immer dunkler und undurchsichtiger wird, aber durch Yuuko's Satz kommt es definitiv so rüber.
    Entweder schreibe ich es so um, dass Chytharo anfangs mitbekommt wie der Schüler befallen wird und der Typ steht auf dem Dach nicht kurz vor dem Tod oder ich erkläre die Undurchsichtigkeit damit, dass der besessene Sensei ja offensichtlich nicht normal ist und seine Aura viel dunkler und dichter als bei einem normalen Akuma no Sanran ist.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Ich finde es aber toll, dass der Autor sich an manchen stilistischen Mitteln versucht hat! Besonders ins Auge fiel mir der Vergleich der Wolken am Anfang mit „weißen Bällchen“. Das klingt unheimlich niedlich. J Nicht der tollste Vergleich, aber er hat mich sehr zum Schmunzeln gebracht!
    Hehe, danke ^^
    Ich hatte sie erst als schweifende Schleier beschrieben, aber ich wollte, dass man sich als Leser hier besser in Chytharo hineinversetzen kann. Also, dass es sich wirklich wie eine Erleichterung anfühlt dort alleine zu liegen und Ruhe von alledem zu haben. Deswegen hab ich es hier verniedlicht, auch wenn es vielleicht ein wenig out of place wirkt, wenn man es mit meinen sonstigen Beschreibungen vergleicht.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    und sie dann aber anmacht, wo sie denn einfach so hingeht
    Chytharo fragt sie nach seiner Fähigkeit und Yuuko sagt Chytharo dann, dass er zu dem Spielplatz kommen soll. Er fühlt sich zwar schon unbewusst zu ihr hingezogen, eben weil sie nach so langer Zeit der einzige Mensch ist, den er wirklich sehen kann, aber es sind keine romantischen Gefühle involviert (zumindest in dem Pilot noch nicht :P).

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Hinzu kommt, dass er erst meckert, er wolle nicht mit dem Vornamen angesprochen werden und dann duzt er ihn selbst.
    Ja, das ist gewollt. Obwohl er eigentlich ein guter Freund ist, zwingt er sich selbst dazu Abstand zu halten und den Lehrer zu siezen. Als er dann aber aus der Haut fährt, lässt er sich von den Emotionen leiten und die Fassade fällt.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    aber der Punkt ist, dass ich nicht sagen könnte, ob ich den Protagonisten mag oder nicht, nicht einmal, ob ich ihn irgendwie sympathisch finde, weil ich ihn noch nicht gut genug kenne. Ich sehe Teile seiner Vergangenheit und lese Dinge, die er sagt, aber ich weiß nicht, wie er tickt, wie er denkt. Das gleiche bei dem Mädchen. Auch wenn sich die Meinung über einen Charakter im Laufe einer Geschichte ändern kann, was ja oft genug vorkommt, kann ich hier noch nicht wirklich ein Urteil über irgendwas abgeben. Deshalb, und das tut mir voll Leid, weil ich auch das Nachwort gelesen habe: 4/10
    Es ist völlig in Ordnung ^^ Ich kann das absolut nachvollziehen. Ich weiß nicht, ob ich es auch im Nachwort erwähnt hatte, aber im anderen Thread hatte ich auf jeden Fall erwähnt, dass ich weiß, dass Charakterisierung meine große Schwäche ist. Ich habe mich mehrere Tage ausschließlich mit Charakterisierung beschäftigt, mir Tipps aus dem Internet geholt, Charakter-Profile angefertigt und mir eben auch deren komplettes Leben verinnerlicht, sodass ich versucht habe mir vorzustellen wie wohl so jemand drauf wäre, wenn er das alles durchgemacht hat und so und so aufgewachsen ist. Ich finde aber auch, wenn die Charaktere mehr Leben haben als sonst üblich bei mir, dass man das definitiv noch besser hätte machen können und deren Charaktereigenschaften besser in die Story eingebaut gehört hätten. Allerdings muss ich hier sagen, dass ich keine Ahnung habe wie ich das anstellen soll. Ich weiß nicht, ob es an meinen Defiziten liegt, aber anderen Charakteren interessante Denkweisen zu geben, die die Story vorantreiben, wird in gewisser Weise wohl immer meine größte Schwäche sein. Storydriven Plots fallen mir bei Fantasy-Storys deutlich leichter als Characterdriven Plots. Witzigerweise ist es bei pseudo-autobiographischem Schreiben, also wenn ich eine Story in Ich-Perspektive schreibe, dessen MC auf mir selbst basiert, genau andersrum. Da wird fast die komplette Geschichte durch die Gedanken und Gespräche erzählt und Action kommt kaum vor. Ich habe in dem Bereich schon Kapitel verfasst, die ausschließlich aus Gedanken und Gesprächen bestehen.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Wenn der Protagonist seit frühester Kindheit nur Farben sieht und seither von seinen Wahrnehmungen so stark beeinflusst wird, dass er die Anwesenheit anderer Menschen auf längere Zeit nicht erträgt, sodass er den Unterricht eher verlassen muss, warum spricht der Lehrer und Freund (!) so, als bekäme er erst jetzt was davon mit? („Du solltest zum Arzt“, „Was ist los mit dir?“) Der müsste das doch schon kennen.
    Er weiß das nicht. Chytharo hat ja als Kind schnell bemerkt, dass ihm niemand glaubt, und deswegen versucht er einfach vor sich hin zu leben und möglichst allein zu bleiben, weil ihm ja quasi gar nichts anderes übrig bleibt. Er verlässt ja auch nicht jeden Tag den Unterricht, aber es kommt regelmäßig vor und der Lehrer ist ein herzensguter aber auch naiver Mensch, deswegen macht er sich Sorgen, dass Chytharo so oft "zum Krankenzimmer geht".

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Warum denkt er, wenn er gerade im Kopf hat, dass ihn alle für verrückt halten, an seine Mutter? Ihr Tod ist zehn Jahre her und er weiß noch nicht, dass er sie getötet hat. Wo ist der Zusammenhang?
    Es halten ihn nicht alle für verrückt, nur ein wenig sonderbar. Wenn er rumerzählen würde, dass er nur Silhuetten sieht und jeder ne Sanduhr im Bauch hat, dann würden ihn alle für verrückt halten

    Einen Zusammenhang gibt es in der Szene aber nicht. Er will seinen Kopf frei bekommen und legt sich auf das Dach, um zu entspannen. Er schaut sich die Wolken an, macht die Augen zu und schweift dann gedanklich ab. Man könnte sagen, dass er etwas einnickt, wodurch er dann die Bilder von damals wieder sieht.
    Achja, und er weiß schon die ganze Zeit über, dass er seine Mutter getötet hat. Nur der Zuschauer soll das nicht sofort erfahren. Ich wollte, dass der Leser, wenn Chytharo das im Kampf in der Halle rausbrüllt, überrascht ist und sich dann denkt "Aha, deshalb sieht er seine Fähigkeit so sehr als Fluch. Das könnte auch den Flashback vom Anfang erklären".

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Warum reagiert er direkt so aufgeregt, als er den Typen mit der dunkleren Silhouette sieht? Er weiß doch noch gar nicht, was das bedeutet? Wenn er keine Ahnung hat, was das bedeutet, wovor hat er dann Angst? Dass die Viecher unterschiedliche Farben haben, weiß er doch von Anfang an. (Gelb, Grün, Blau…)
    Die Akuma no Sanran sind immer schwarz. Nur die Auren von normalen Menschen haben unterschiedliche Farben.
    Die Szene, wo er hinter dem Wassertank sitzt und sein Körper so extrem reagiert passiert automatisch. Also er denkt nicht aktiv, dass es gefährlich ist, sondern sein Körper reagiert von alleine - Wie ein Instinkt. Er spürt einfach die Verderbnis und die unheilvolle Aura. Dieser Anblick und diese Aura lassen ihn fast verrückt werden. So wie zum Beispiel Sasuke, der bei Zabuza vs Kakashi fast verrückt geworden ist und sich beinahe selbst umgebracht hätte, obwohl die noch fast gar nichts gemacht hatten und sich nur auf Jonin-Level gegenüberstanden.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Ich möchte ganz ehrlich sein: Ich hatte mir mehrere Mal vorgenommen, die Story durchzulesen und habe es erst beim letzten Mal geschafft, weil ich nicht dabei bleiben konnte. Spätestens ab dem Teil mit der Klinge am Ende war ich die ersten Male immer raus. Das liegt daran, dass das überhaupt nicht mein Genre ist, dementsprechend ist diese Story einfach nicht mein Fall. Ich hoffe aber, dass der Autor weitermacht. Er wirkt auf mich wie ein sehr kreativer und heller Kopf, der den ein oder anderen mit dieser Geschichte sehr glücklich gemacht haben wird. Er wirkte im Nachwort auch sehr sympathisch und wenn er weiterschreiben will, was ich hoffe, auch wenn ich es nicht lesen würde, denn mehr schreibende Menschen braucht das Land, würde ich ihm empfehlen, auch mal etwas anderes zu lesen als einen Manga! Aber immerhin Harry Potter hat er gelesen. Das gibt schon mal einen Pluspunkt.

    Ich hoffe, man kann meine Bewertung nachvollziehen.
    Wow, also dafür, dass dir das Genre überhaupt nicht zugesagt hat und du mehrmals raus warst, hast du die Kritik aber sehr positiv formuliert! Hättest du das jetzt nicht erwähnt, dann hätte ich gedacht, dass sie dir persönlich richtig zugesagt hat xD
    Die genannten Punkte kann ich alle nachvollziehen und ich bedanke mich auch für das Lob. Das hilft und motiviert mich echt ungemein!


    Also insgesamt bei allen Kritiken ist mir vor allem aufgefallen, dass mehrere Leute Schwierigkeiten damit hatten das System mit den Akuma no Sanran, den Life Clocks ect. vollständig zu verstehen und es sich vorzustellen zu können. Daraus schließe ich, dass ich es nicht klar und einfach genug beschrieben habe. Außerdem wurde der schnelle Erzählstil oder fehlende Beschreibungen kritisiert, was ich auch völlig nachvollziehen kann. Rufflemuffin hat das Problem, was ich ja auch so ähnlich im Nachwort schon beschrieben hatte, super erfasst:

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Was ich damit meine, ist folgendes: Die Geschichte wirkt so, als hätte der Autor einen Manga im Kopf – Zeichnungen mit Sprechblasen, die er von Seite zu Seite wiederzugeben versucht. Das funktioniert aber nicht immer, da das Tempo der Geschichte im Fließtext anders rüberkommt. Es geht für mein Empfinden zu schnell und die für den Protagonisten eines Shounen Manga typischen Charakteristika werden einem einfach vorgesetzt, statt sie weiter zu begründen und in einen Kontext zu bringen. Hätte man die Story in einer Zeichnung vor sich, wäre die Situation eine andere, da dann alles zusätzlich noch verbildlicht würde. Es werden zwar manche Erklärungen zwischen geschoben, aber irgendwie reicht mir das nicht so ganz…
    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Wie bereits bei der Bewertung zur Umsetzung des Themas erwähnt, passiert sehr viel sehr schnell hintereinander, ohne dass man sich, wie ich finde, wirklich in das Geschehen reindenken kann, besonders ab der Mitte, da der Autor, so kommt es mir vor, eine Abfolge von Bildern im Stile eines Mangas im Kopf hatte und diese dann einfach durchgegangen ist, ohne zu bedenken, dass der Leser die Bilder in seinem Kopf nicht sehen kann und die Abläufe für ihn so schwer vorstellbar sind. Ein weiteres Indiz dafür sind die vielen Dialoge und der Part mit den vielen „Wechseln“.
    Ich hatte es tatsächlich als Storyboard im Kopf, also als Bilder und teils auch Animationen. Dann habe ich versucht das, was mein Kopf mir gezeigt hat, zu erzählen und zu beschreiben. Aber an einigen Stellen hat mir da das Feingefühl gefehlt mich in eine andere Person hineinversetzen zu können, die diese Bilder nicht sieht.

    Was meintest du eigentlich mit Wechseln? Das, wo der Akuma no Sanran erst Yuuko übernehmen will und dann zum Schluss ein Teil der Aura noch Chytharo befällt?

    Naja, auf jeden Fall ist die andere größere Schwäche die Charakterisierung, wo ich mich allerdings ein wenig hilflos fühle. Ein Nachteil war es auch, dass die Story quasi erst der Anfang einer großen Handlung ist. Dadurch wird vieles nicht aufgeklärt und viel Charakterentwicklung und Charakterisierung passiert auch noch nicht. Dadurch sind völlig berechtigt Punkte verloren gegangen, was bei einer abgeschlossenen Kurzgeschichte vielleicht nicht passiert wäre.

    Ich sollte mal mehr gute Novels lesen, um mir anzuschauen, wie man Anime-Storys in Textform einfach und verständlich in gutem Tempo rüberbringt


    Schließlich möchte ich mich noch einmal vernünftig und ganz herzlich bei allen Leuten bedanken, die die Geschichten gelesen und bewertet haben. Die Kritik und die Anmerkungen helfen mir wirklich sehr meine Story zu verbessern und unabhängig von meiner Platzierung die ich erreicht habe, könnte ich mir vorstellen die Story weiter auszubauen und zum Beispiel monatlich ein Kapitel zu schreiben.

    Genauso würde ich mich darüber freuen, in Zukunft von euch @Rufflemuffin @Pánthéos weitere Geschichten lesen zu dürfen, die gerne auch etwas länger sind, denn mein Interesse ist auf jeden Fall geweckt und ich könnte mir vorstellen, dass Pantheos einen echt tollen Krimi schreiben könnte, welcher mit falschen Fährten den Leser in die Irre führt

    Ich freue mich schon auf das Nachwort von Rufflemuffin und die Kritiken der Jury stehen ja auch noch aus. Vielleicht bringen diese ja etwas Licht ins Dunkel, weil ich würde mir schon gerne wünschen, dass der Wettbewerb nicht so negativ endet, damit man sich in Zukunft vielleicht sogar auf ein Neues wiedertrifft - Diesmal mit vorgegebenem Thema.

  5. #64
    Nevixx Nevixx ist offline
    Avatar von Nevixx

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    Weder eine Stimme, noch eine Kritik hast du hier abgegeben. Und zum Ende hin kritisierst du nur das Endergebnis?

    Von der Jury-Seite ist es bisher kaum zu aufgelisteten Kritikpunkten gekommen. Diese werden sich in den einzelnen Bewertungen der 3 Jurymitglieder wiederspiegeln. Außerdem muss man wirklich einen schlechten Tag gehabt haben, wenn man nur wegen einer "nicht übereinstimmenden Meinung" direkt die Möglichkeit verneint, ein Autor zu werden.

    Ich erinnere mich noch zurück, als du ein Jurymitglied eines Wettbewerbes gewesen bist. Auch wenn ich der Endbewertung der Jury eigentlich nicht zusagen konnte, so hat man das eben so hingenommen. Deswegen meinte ich doch nicht gleich, dass du hoffentlich nie ein Videobearbeitungsprogramm bedienen wirst

    Die aufgelisteten Punkte sind aus dem Kontext heraus eventuell auch nicht klar verständlich und werden wie gesagt noch mal genauer erläutert.

    Zudem scheinst du den Kritikpunkt nicht ganz verstanden zu haben: "Innere Logik des Werkes" -> die Geschichte an sich muss zusammenpassen, nicht die Logik hinter dem Möglichen der realen Welt.

    Also ruhig Blut und ganz locker bleiben.

    Zitat Eisuke261990 Beitrag anzeigen
    Auch die Jury muss Kritik abkönnen und mit Verlaub gesagt, die aktuelle Jury hat weder vom Schreiben noch vom Bewerten eine Ahnung.
    Jegliche Kritik der Jury ist einfach nicht richtig argumentiert und es wirkt am Ende so, dass die Punkte vorher schon klar waren und am Ende man die Begründung besucht hatte.
    Allein der Kritikpunkt "Logik" zeigt dies doch schon. Ich hoffe echt, dass keiner von euch jemals Autor werden sollte, denn logisch Denken kann die Jury anscheinend nicht.

    Beispiel:
    Schüchternheit hat nichts mit nicht vorhandenen Zivilcourage zutun - und das kann dir jeder Psychologe sagen. Desweiteren setzt Schüchternheit bei Zivilcourage erst dann ein, wenn der betroffene die Lage als eine Art Gefahr wahrnimmt und ein Autounfall ist echt keine Gefahr (in der Situation gibs dann wieder ein bis zwei Logiklöchern, daber darauf wird gar nicht eingegangen). Klar hat die Geschichte auch Logiklöcher, aber die meisten die von der Jury aufgezählt werden sind einfach lächerlich und zeigt eigentlich nur, was für ein beschränktes Weltbild existieren muss.
    Stattdessen bekommt eine Geschichte, in der neun jährige Kinder mit einer Waffe umgehen können und einen Menschen umbringen können, mehr Logikpunkte? Und die Polizei ist zu blöd für eine richtige Spurensicherung? Das strotzt doch nur so von Logiklöchern - außer es ist ein Universium wo die Polizei nie einen Mordfall aufklärt und alle Kinder schon ab 5 Jahren mit Waffen rumballern lernen.

  6. #65
    Rufflemuffin Rufflemuffin ist offline
    Avatar von Rufflemuffin

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    Zitat Narutofreak1412
    Chytharo fragt sie nach seiner Fähigkeit und Yuuko sagt Chytharo dann, dass er zu dem Spielplatz kommen soll. Er fühlt sich zwar schon unbewusst zu ihr hingezogen, eben weil sie nach so langer Zeit der einzige Mensch ist, den er wirklich sehen kann, aber es sind keine romantischen Gefühle involviert (zumindest in dem Pilot noch nicht :P).
    Ah, okay. Er war die ganze Zeit so gemein zu ihr und hat sie übertrieben angepampt, von wegen „Hast du was an den Ohren?!“, „Wovon zur Hölle sprichst du?!“ und so. Da hat sich mir diese besondere Verbindung, die sich anbahnt, noch nicht erschlossen. Außerdem dachte ich mir beim Lesen: „Natürlich geht sie weg, du Idiot, was wunderst du dich?“

    Er weiß das nicht. Chytharo hat ja als Kind schnell bemerkt, dass ihm niemand glaubt, und deswegen versucht er einfach vor sich hin zu leben und möglichst allein zu bleiben, weil ihm ja quasi gar nichts anderes übrig bleibt. Er verlässt ja auch nicht jeden Tag den Unterricht, aber es kommt regelmäßig vor und der Lehrer ist ein herzensguter aber auch naiver Mensch, deswegen macht er sich Sorgen, dass Chytharo so oft "zum Krankenzimmer geht".
    Ja, das wurde deutlich. Aber ich meine, er hat es seit seiner Geburt und der Sensei spricht ihn an und sagt: „Du kapselst dich ständig von deinen Klassenkameraden ab und fehlst oft im Unterricht. Ich mache mir wirklich Sorgen um dich!“ Er muss sich dann doch schon fast sein ganzes Leben abgekapselt haben und immer mal wieder im Unterricht gefehlt haben, wie du sagst „regelmäßig“. Ich find’s etwas seltsam, dass dem Lehrer das erst in der geschätzt 10. Klasse auffällt irgendwie.

    Die Akuma no Sanran sind immer schwarz. Nur die Auren von normalen Menschen haben unterschiedliche Farben.
    Die Szene, wo er hinter dem Wassertank sitzt und sein Körper so extrem reagiert passiert automatisch. Also er denkt nicht aktiv, dass es gefährlich ist, sondern sein Körper reagiert von alleine - Wie ein Instinkt. Er spürt einfach die Verderbnis und die unheilvolle Aura. Dieser Anblick und diese Aura lassen ihn fast verrückt werden. So wie zum Beispiel Sasuke, der bei Zabuza vs Kakashi fast verrückt geworden ist und sich beinahe selbst umgebracht hätte, obwohl die noch fast gar nichts gemacht hatten und sich nur auf Jonin-Level gegenüberstanden.
    Mit Naruto Vergleichen kann ich wenig anfangen, aber ich kann mir denken, was du meinst. Okay, dass sie immer schwarz sind, wurde mir nicht klar. Ich bin von dieser Stelle „Sofort fiel Chytharo auf, dass etwas nicht stimmte, denn es war kein kräftiges helles Gelb wie üblich, sondern eher ein trübes, pulsierendes Dunkelgelb.“ ausgegangen, dass es eben dunkelgelb war.

    Wow, also dafür, dass dir das Genre überhaupt nicht zugesagt hat und du mehrmals raus warst, hast du die Kritik aber sehr positiv formuliert! Hättest du das jetzt nicht erwähnt, dann hätte ich gedacht, dass sie dir persönlich richtig zugesagt hat xD
    Die genannten Punkte kann ich alle nachvollziehen und ich bedanke mich auch für das Lob. Das hilft und motiviert mich echt ungemein!
    Naja, die persönliche Meinung ist ja nur ein Punkt. Nur, weil mir das Genre nicht so zusagt, bedeutet es ja nicht, dass die anderen Kriterien nicht erfüllt worden seien.

    Was meintest du eigentlich mit Wechseln? Das, wo der Akuma no Sanran erst Yuuko übernehmen will und dann zum Schluss ein Teil der Aura noch Chytharo befällt?
    Das: „Er selbst als Baby in einem dunklen Raum mit 6 Säuglingen und murmelnden Erwachsenen im Hintergrund, Wechsel, er selbst als kleines Kind blutend auf dem Boden liegend und vor ihm eine Leiche, Wechsel, er selbst im Mittelschul-Alter in einem leeren, möbellosen Apartment, Wechsel, er selbst in seinem jetzigen Alter, wie er vor dem Schultor vor wenigen Stunden Yamashita-Sensei's Hand wegschlug.“

    Zitat Kakashi Hatake
    Die Nebenfiguren waren auch ausreichend beschrieben. Manchmal kam der Hauptcharakter etwas „Schwul“ rüber, ka ob das so gewollt war…
    Öhm, ja, klar, war das gewollt. Er weiß nur noch nicht, dass er es ist und spürt zum ersten Mal eine gewisse Anziehung zum männlichen Geschlecht, was ihn so verwirrt.

    Zitat Jacky89
    Die Reaktion „Danke“ ist enorm seltsam. Er bekommt zwei Fragen gestellt und antwortet mit „Danke.“ Das ergibt nicht wirklich Sinn.
    Abgesehen davon habe ich nichts weiter zu sagen. Ich denke mal, meine Einschätzung bis hierhin reicht.
    Dazu wollte ich die ganze Zeit was sagen, hah.
    Luke ist sehr nervös, was man ihm ansieht, zum Beispiel an seiner Blässe - er konnte zuvor ja noch nicht einmal essen, so aufgeregt ist er. Sie weiß, dass er nervös ist, da sie ihn ziemlich gut kennt, hat das Ausmaß aber etwas unterschätzt. Die Frage „Bist du krank?“ impliziert, dass er kränklich aussehen muss, was ihm in der Situation nicht hilft und seine Unsicherheit nur noch weiter in die Höhe treibt, weil er das Gefühl hat auch äußerlich aus der Reihe tanzen zu werden. Das „Danke“ ist daher sarkastisch gemeint, weil sie für ihn auch hätte sagen können "Du siehst scheiße aus.".

  7. #66
    Narutofreak1412 Narutofreak1412 ist offline
    Avatar von Narutofreak1412

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Ja, das wurde deutlich. Aber ich meine, er hat es seit seiner Geburt und der Sensei spricht ihn an und sagt: „Du kapselst dich ständig von deinen Klassenkameraden ab und fehlst oft im Unterricht. Ich mache mir wirklich Sorgen um dich!“ Er muss sich dann doch schon fast sein ganzes Leben abgekapselt haben und immer mal wieder im Unterricht gefehlt haben, wie du sagst „regelmäßig“. Ich find’s etwas seltsam, dass dem Lehrer das erst in der geschätzt 10. Klasse auffällt irgendwie.
    Ja, also als Kind war er ja noch nicht so. Selbst nachdem seine Mutter gestorben ist hat er das noch nicht soooo realisiert, aber unter anderem wegen einem Ereignis, welches man noch nicht kennt, ist Chytharo so geworden. Auf jeden Fall meinte Yamashita ja auch, dass Chytharo damals noch lebensfroh war und dass ihm die Sache von damals wohl immer noch zu schaffen macht. Also er denkt, dass es Chytharo hauptsächlich so aufgrund des Ereignisses geworden ist, aber eigentlich spielt die Sache mit den Silhouetten schon eine große Rolle in seinem Verhalten. Aber ja, er ist seit mindestens seiner kompletten Schulzeit schon so, also gut 10-11 Jahre. Vielleicht hilft es ja, wenn Sensei in dem Gespräch erwähnt, dass er es schon so lange beobachtet hat und dass es ihn jedes Mal schmerzt ihn so zu sehen? Auch wenn Chytharo dann wegläuft wäre es vielleicht gut in Sensei's Gedanken zu erwähnen, dass Chytharo jedes Mal so reagiert, wenn er ihn darauf ansprechen will.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Mit Naruto Vergleichen kann ich wenig anfangen, aber ich kann mir denken, was du meinst. Okay, dass sie immer schwarz sind, wurde mir nicht klar. Ich bin von dieser Stelle „Sofort fiel Chytharo auf, dass etwas nicht stimmte, denn es war kein kräftiges helles Gelb wie üblich, sondern eher ein trübes, pulsierendes Dunkelgelb.“ ausgegangen, dass es eben dunkelgelb war.
    Das hat sich auf die Aura des Schülers bezogen und nicht auf den Akuma no Sanran. Der Akuma no Sanran ist aber schuld daran, dass die Aura des Schülers so dunkel ist und pulsiert. Quasi wie wenn man schwarz mit hellgelb mit nem Wasserfarbenset mischen würde. Echt schade, dass ich in Photoshop ne 0 bin und ich auch niemandem in dem Bereich kenne, sonst könnte ich mal Beispiele zeigen. In Novels im Anime/Manga-Stil sind auf dem Cover und zwischen den Kapiteln ja auch oft Bilder der Chars und von Effekten, sodass man als Leser sofort weiß wie man sich bestimmte Dinge vorstellen soll.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Das: „Er selbst als Baby in einem dunklen Raum mit 6 Säuglingen und murmelnden Erwachsenen im Hintergrund, Wechsel, er selbst als kleines Kind blutend auf dem Boden liegend und vor ihm eine Leiche, Wechsel, er selbst im Mittelschul-Alter in einem leeren, möbellosen Apartment, Wechsel, er selbst in seinem jetzigen Alter, wie er vor dem Schultor vor wenigen Stunden Yamashita-Sensei's Hand wegschlug.“
    Ah ja. Da wusste ich tatsächlich nicht, wie ich diese schnelle Abfolge von Bildern beschreiben sollte ohne Details zu verraten >.<

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Dazu wollte ich die ganze Zeit was sagen, hah.
    Luke ist sehr nervös, was man ihm ansieht, zum Beispiel an seiner Blässe - er konnte zuvor ja noch nicht einmal essen, so aufgeregt ist er. Sie weiß, dass er nervös ist, da sie ihn ziemlich gut kennt, hat das Ausmaß aber etwas unterschätzt. Die Frage „Bist du krank?“ impliziert, dass er kränklich aussehen muss, was ihm in der Situation nicht hilft und seine Unsicherheit nur noch weiter in die Höhe treibt, weil er das Gefühl hat auch äußerlich aus der Reihe tanzen zu werden. Das „Danke“ ist daher sarkastisch gemeint, weil sie für ihn auch hätte sagen können "Du siehst scheiße aus.".
    Oh, das ist interessant!
    Ich hatte es nämlich so interpretiert, dass er verwirrt und aufgeregt ist, also dass er den Kopf voller Gedanken hat. Deshalb hat er sich nicht auf die Fragen konzentriert und antwortet, ohne es wirklich mitzubekommen, völlig daneben.

  8. #67
    Rufflemuffin Rufflemuffin ist offline
    Avatar von Rufflemuffin

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    Zitat Narutofreak1412 Beitrag anzeigen
    Ja, also als Kind war er ja noch nicht so. Selbst nachdem seine Mutter gestorben ist hat er das noch nicht soooo realisiert, aber unter anderem wegen einem Ereignis, welches man noch nicht kennt, ist Chytharo so geworden. Auf jeden Fall meinte Yamashita ja auch, dass Chytharo damals noch lebensfroh war und dass ihm die Sache von damals wohl immer noch zu schaffen macht. Also er denkt, dass es Chytharo hauptsächlich so aufgrund des Ereignisses geworden ist, aber eigentlich spielt die Sache mit den Silhouetten schon eine große Rolle in seinem Verhalten. Aber ja, er ist seit mindestens seiner kompletten Schulzeit schon so, also gut 10-11 Jahre. Vielleicht hilft es ja, wenn Sensei in dem Gespräch erwähnt, dass er es schon so lange beobachtet hat und dass es ihn jedes Mal schmerzt ihn so zu sehen? Auch wenn Chytharo dann wegläuft wäre es vielleicht gut in Sensei's Gedanken zu erwähnen, dass Chytharo jedes Mal so reagiert, wenn er ihn darauf ansprechen will.
    Ja, zum Beispiel.


    Das hat sich auf die Aura des Schülers bezogen und nicht auf den Akuma no Sanran. Der Akuma no Sanran ist aber schuld daran, dass die Aura des Schülers so dunkel ist und pulsiert. Quasi wie wenn man schwarz mit hellgelb mit nem Wasserfarbenset mischen würde. Echt schade, dass ich in Photoshop ne 0 bin und ich auch niemandem in dem Bereich kenne, sonst könnte ich mal Beispiele zeigen. In Novels im Anime/Manga-Stil sind auf dem Cover und zwischen den Kapiteln ja auch oft Bilder der Chars und von Effekten, sodass man als Leser sofort weiß wie man sich bestimmte Dinge vorstellen soll.
    Ah, okay.. der Unterschied wurde für mich an der Stelle nicht klar, aber ich hatte ja schon angemerkt, dass ich mir unsicher war, ob ich die Weltordnung in der Geschichte richtig verstanden habe. Wenn du weiter an der Geschichte arbeiten möchtest und sie ohne Seitenbegrenzung vielleicht nochmal etwas ausführlicher umschreiben willst, kannst du mir die neue Fassung gerne zeigen. Ich würd dir dann Feedback aus der Sicht eines Vollnoobs geben, ob man mitkommt oder ab wann es wieder schwierig wird.
    Ich hatte letztes Semester auch ein Seminar, für welches ich einen Tagebucheintrag und eine kleine Kurzgeschichte schreiben musste, wozu wir einen Workshop zu Charakterisierungen hatten. Ich kann meine alten Sachen rauskramen, wenn du daran interessiert bist.




    Oh, das ist interessant!
    Ich hatte es nämlich so interpretiert, dass er verwirrt und aufgeregt ist, also dass er den Kopf voller Gedanken hat. Deshalb hat er sich nicht auf die Fragen konzentriert und antwortet, ohne es wirklich mitzubekommen, völlig daneben.
    Oh, ja, das geht auch. Gibt sich an der Stelle aber nicht viel, denk ich. Hauptsache man merkt, in welcher Verfassung er ist.

  9. #68
    Cyanwasserstoff Cyanwasserstoff ist offline
    Avatar von Cyanwasserstoff

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    Guten Abend zusammen.
    In einem Word Document habe ich alle mir wichtig erscheinenden Kritikpunkte der Jurychats zusammengefasst, teilweise auch zitiert ohne Namen zu nennen.

    Die Zusammenfassung der Jury Kritik findet ihr hier : https://drive.google.com/file/d/0B0S...ew?usp=sharing

    Wir sind natürlich auch offen für jede Form von Kritik, aber dann bitte sachlich und ohne persönliche Angriffe.

    Grüsse Cyan

  10. #69
    Rufflemuffin Rufflemuffin ist offline
    Avatar von Rufflemuffin

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    Da in der Zusammenfassung zur inneren Logik genau die Dinge aufgelistet stehen, die du mir hier schon genannt hattest und auf die ich bereits reagiert hatte, habe ich dazu nicht mehr viel zu sagen. Die Punktevergabe für dieses Kriterium ist mir nach wie vor schleierhaft, besonders, wenn ich jetzt sehe, was in meiner Geschichte im Vergleich zu den anderen kritisiert worden ist und man zum Teil deutlich größere und zahlreichere Logikfehler (mal abgesehen davon, dass da noch einige sind, die nicht einmal aufgelistet wurden) einfach kleiner gemacht hat als sie sind, während bei mir auf Dinge gepocht wurde, die nicht wirklich unlogisch sind. (z.B. die Sache mit der Schüchternheit und der Zivilcourage)

    Nichtsdestotrotz: Vielen Dank für den Wettbewerb, Cyan.

  11. #70
    Sentinel Sentinel ist offline
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    Zitat Rufflemuffin
    *(z.B. die Sache mit der Schüchternheit und der Zivilcourage)*
    Nun, was das betrifft, war das eben in der Situation vollkommen unklar, ob er jetzt nun rational handelte oder seine Entscheidungen unlogisch sind. Mal bewahrte er einen kühlen Kopf, um die Situation zu analysieren, aber bei der nächsten Sekunde rennt er schon zum Wald los und kann kaum noch etwas wahrnehmen (noch nicht einmal die Stimme von Patrick). Danach sieht er den Typen per Zufall auf den Boden und spürt nur noch enorme Wut. Nachdem die beiden ein wenig gesprochen hatten, greift er zu seinem Smartphone und ruft seinen Vater an.

    Selbstverständlich kann ein schüchterner Junge Mut zeigen und bei solch einer Situation eingreifen. Jedoch war das alles gleichzeitig für ihn ein sehr mächtiges Schock, weil seine Freundin auch noch darunter war. Man beschrieb zwar in der Geschichte, dass das ihn vollkommen fertig machte, und er sich danach aufrappelt, aber gleichzeitig macht er vollkommen willkürliche Handlungen. Die Beschreibungen auf die Situationen widersprechen sich zum Teil - was ich zumindest so interpretiere. Die Szene mit dem Smartphone kann ich mir sowieso nicht erklären.

    Die innere Logik befasst sich doch auch mit den Entscheidungen, die der Junge traf. Die 3 Werke kann man - mMn - sowieso nicht so gut miteinander vergleichen, da sie verschiedene Thematisierungen besitzen.

    Zitat Rufflemuffin
    Nachdem mir bereits Jammer und Nörgelei vorgeworfen worden sind, obwohl ich meine Zweifel immer begründet und nicht sinnlos rumgestänkert habe, habe ich auch nicht den Eindruck, dass man hier wirklich offen für Kritik ist.*
    Auch wenn du derzeitig nicht den Eindruck von uns ermittelst, kann ich dir schonmal sagen, dass z. B. Cyan ein sehr sachlicher Diskutant ist, der offen für Kritik ist. In meinen Fall kann ich auch gerne darüber offen und sachlich diskutieren, was z. B. deine Kritikpunkte angehen - natürlich, solange sie sachlich bleiben.
    Ich denke, Nevixx bezog sich mit seiner Aussage auch auf die Vorwürfe, dass wir z. B. Narutofreaks Geschichte nur so gut bewerteten, weil das zufällig eine Geschichte über einen Anime oder Manga ist. Und mal ehrlich: Ich finde solch einen Vorwurf doch sehr unfair gegenüber uns. Wir feiern nicht alles, was mit Anime/Manga zutun hat. Für mich gibt es auch Geschichten, die ich absolut nicht ausstehen kann (z. B. SAO), und das ist ein Anime. Nur weil die Geschichte etwas mit einem Anime oder so zutun hat, heißt das nicht gleich, dass dieser automatisch Pluspunkte bei mir, Cyan oder Nevixx sammelt. Soweit traue ich es den beiden zumindest zu, eine gewisse Objektivität beizubehalten.

    Wir haben jede Geschichte nach den Punkten bewertet, die man dort finden konnte. Dazu kann ich dir - und allen anderen - auch sagen, dass gar kein Wort über die Autoren des Werkes fiel. Wir versuchten, so objektiv wie möglich zu sein. Aber man kann nicht versprechen, dass jeder mit dem Endergebnis zufrieden ist. Schlussendlich interpretiert man immer etwas anderes hinein. So tut es mir sehr leid, dass dir das Ergebnis gar nicht zusagt und wir eben nicht nach den idealen Vorstellungen bewertet hatten.

  12. #71
    Z3D Z3D ist offline
    Avatar von Z3D

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    Mir erschließt sich der Sinn des Wertungskriteriums "Themaumsetzung" nicht. Ein solches Kriterium sollte nur herangezogen werden, wenn jeder Teilnehmer über das gleiche Thema hätte schreiben müssen, um eben einen möglichst objektiven Vergleich zu gewährleisten. Ansonsten sind die Voraussetzungen für die jeweiligen Geschichten doch vollkommen andere.

    Geschichte 1 und 2 haben Schwerpunkte gewählt, die anspruchsvoll zu meistern sind und bei denen Diskussionsbedarf aufkommt. Geschichte 3 hingegen hat es sich zum Thema gemacht einfach alle Stereotypen zu bedienen, ein typischer Einstieg zu einem Manga eben. Natürlich fällt es dann leichter Geschichte 3 mehr Punkte in "Themaumsetzung" zu geben. Das heißt aber nicht, dass die Qualität letzten Endes besser war. Hätte ich das Apfelkuchenrezept meiner Tante eingereicht und als Thema "typisches Apfelkuchenrezept" angegeben, dann hätte auch ich das Thema genau getroffen. Das Rezept ist aber keine eine literarische Meisterleistung und schmecken tut mir der Kuchen obendrein auch nicht.

    Was ich damit sagen will: Wertungskriterien sollten hier dazu dienen die "Qualität" der Geschichte in Zahlen zu erfassen. Diese steht und fällt aber nicht damit, dass man sich verbissen an einen Schwerpunkt gehalten hat. Am Ende geht es nur darum wie dem Leser die Geschichte gefallen hat. Wenn man unbedingt eine "Aufgabe" stellen will und sehen will wie die Teilnehmer diese umsetzen, dann sollte man diese auch selber stellen, sodass durch gleiche Voraussetzungen eben ein objektiver Vergleich möglich ist.

    Auch Charakterisierung der Figuren würde ich nicht zwingend als Wertungskriterium aufführen. Bei einer solch kurzen Geschichte sollte es dem Verfasser freistehen inwiefern er seine Schwerpunkte setzt. Wenn es nicht für nötig gehalten wird alles genau zu charakterisieren, dann ist dies doch auch in Ordnung. Sollte der Jury etwas als unpassend aufstoßen, dann können sie das ja immernoch erwähnen. Am Ende fühlt sich der Schreiber womöglich ja noch so als müsse er eine Checkliste abarbeiten würde (Themabezug hier, Charakterisierung Charakter A, Charakter B etc.), die ihn in seiner Kreativität einengt, nur um möglichst viele Punkte zu ergattern. Wäre schade, wenn die Geschichte darunter leiden müsste.

    Was die Bewertung an sich betrifft: Mir kommt es so vor, als wurde manchmal das Haar in der Suppe gesucht, während an anderer Stelle dann ein Auge zugedrückt wurde. Insgesamt also ein wenig uneinheitlich. Ich finde es allerdings super, dass ihr zumindest versucht Rede und Antwort zu stehen, um das Ganze ein wenig transparenter zu gestalten.

  13. #72
    Rufflemuffin Rufflemuffin ist offline
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    Zitat Sentinel Beitrag anzeigen
    Nun, was das betrifft, war das eben in der Situation vollkommen unklar, ob er jetzt nun rational handelte oder seine Entscheidungen unlogisch sind. Mal bewahrte er einen kühlen Kopf, um die Situation zu analysieren, aber bei der nächsten Sekunde rennt er schon zum Wald los und kann kaum noch etwas wahrnehmen (noch nicht einmal die Stimme von Patrick). Danach sieht er den Typen per Zufall auf den Boden und spürt nur noch enorme Wut. Nachdem die beiden ein wenig gesprochen hatten, greift er zu seinem Smartphone und ruft seinen Vater an.
    Ich verstehe nicht so recht, an welcher Stelle er etwas analysiert haben soll. Meinst du, als er an den Unfallort kam und eine Vermutung darüber aufstellte, wie es zu dem Unfall gekommen ist? Zu dem Zeitpunkt hat er nur die Trümmer gesehen. Er wusste noch nicht, wer im Auto sitzt. Hatte zwar Angst, keine große Hilfe für die Unfallbeteiligten sein zu können, da seine Erste Hilfe Kenntnisse verstaubt sind, was aber eben nicht bedeutet, dass es in einer solchen Situation realistischer wäre, wenn er weggegangen wäre. Das ist absurd.
    Er rennt auch nicht in den Wald. Er entdeckt Ellie und steht komplett neben sich. Erst als er sich wenige Schritte von ihr entfernt und bemerkt, dass das andere Auto leer steht, fragt er sich, wo der andere Fahrer ist. Diesem gibt er in dem Moment auch noch nicht die Schuld, da er noch nicht weiß, wer Schuld hat. Er sieht aber, dass der Fahrer in den Wald gegangen sein muss, da die Straße klar ist und vermutet, dass er auch verletzt sein könnte. Dazu ist keine großartige Analyse notwendig, da es nach einem Unfall mit dem Todesopfern auf der Hand liegt, dass der Typ mit hoher Wahrscheinlichkeit verletzt ist und möglicherweise nach Hilfe sucht. Dass er flüchtig ist, weiß Luke zu dem Zeitpunkt noch nicht. Er taumelt in den Wald und kann kaum was wahrnehmen. Als er diesen Menschen dann am Boden findet und ihn wiedererkennt, sich daran erinnert, in welchem Zustand er auf der Party war, vollkommen weggetreten, sich in ein Auto gesetzt hat und im Gegensatz zu seiner Freundin eben noch lebt und wohlmöglich für ihren Tod verantwortlich ist (was Sinn macht, weil er sich zu Beginn ja kurz Gedanken gemacht hat, wie es zu dem Unfall gekommen sein muss und dass der Fahrer, der den beiden Toten und Ellie entgegen kam, von der Spur abgekommen sein müsste), wird er wütend.

    Ich finde es auch komisch, dass kritisiert wird, dass er direkt ihn für schuldig hält und nicht den anderen Fahrer. Mal abgesehen davon, dass er zunächst wie betäubt in den Wald geht ohne irgendjemanden wirklich zu beschuldigen bis er eben jenen Typen trifft, warum sollte er, wenn er diesem Menschen, von dem er weiß, dass er absolut fahruntüchtig war, gegenübersteht, an die anderen denken? Sie sind zu dem auch noch tot. Ich meine, das ist doch nicht realistisch. In einer solchen Situation denkt man doch nicht an jede einzelne Person, die irgendwas dazu beigetragen haben könnte. Luke ist kein Detektiv, der die Unfallursache zu ermitteln versucht, sondern ein Teenager. Würde ich an einem Unfallort vorbeikommen und wenige Meter weiter einen total dichten Typen antreffen, der da verletzt im Gras liegt, würde mich auch ankotzen, dass er sich so hinters Lenkrad gesetzt hat und er wäre auch die Person, die ich als erstes für schuldig halten würde.

    Selbstverständlich kann ein schüchterner Junge Mut zeigen und bei solch einer Situation eingreifen. Jedoch war das alles gleichzeitig für ihn ein sehr mächtiges Schock, weil seine Freundin auch noch darunter war. Man beschrieb zwar in der Geschichte, dass das ihn vollkommen fertig machte, und er sich danach aufrappelt, aber gleichzeitig macht er vollkommen willkürliche Handlungen. Die Beschreibungen auf die Situationen widersprechen sich zum Teil - was ich zumindest so interpretiere. Die Szene mit dem Smartphone kann ich mir sowieso nicht erklären.
    Es macht ihn die ganze Zeit fertig, dass sich das ändert, steht da mit keinem Wort. All seine Handlungen werden durch seine Empfindungen aus dieser Situation heraus gelenkt. Zu der Szene mit dem Smartphone: Er ist sauer und der Mann will, dass er ihn tötet. Luke muss sich also entscheiden, ob er es tut oder nicht. Er ist zwar sauer, aber das macht ihn noch nicht zum Mörder. Genau das ist einer der Punkte, in dem er sich von dem Täter unterscheidet. Ich denke, die wenigsten wären in der Lage, jemanden umzubringen. Sein Vater ist zudem Polizist und das ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Da er das Handy gerade sowieso in der Hand hält, weil es dunkel ist und er das Licht braucht, ruft er seinen Vater auch an. Er entscheidet sich dagegen, dem Menschen sein Leben zu nehmen und wendet sich an die nächste Person, die ihm in den Sinn kommt, die ihm helfen kann.

    Die innere Logik befasst sich doch auch mit den Entscheidungen, die der Junge traf. Die 3 Werke kann man - mMn - sowieso nicht so gut miteinander vergleichen, da sie verschiedene Thematisierungen besitzen.
    Zwei der Geschichten spielen in der realen Welt mit einer gleichen Weltordnung, von daher lassen sie sich durchaus miteinander vergleichen. Die innere Logik sollte sich auf die ganze Geschichte beziehen und nicht nur auf die Umsetzung des Themas, welches noch ein Extrakriterium war. Wenn ihr das Gefühl hattet, dass ihr sie nicht fair miteinander vergleichen könnt, hättet ihr das Kriterium auch rausnehmen können. Abgesehen davon fallen seine Entscheidungen auch nicht einfach so vom Himmel, dass sie 4 von 10 Punkten rechtfertigen würden. Sie beinhalten keinen echten Widerspruch, jedenfalls nichts, was sich nicht irgendwie anhand des Textes erklären ließe.

    Auch wenn du derzeitig nicht den Eindruck von uns ermittelst, kann ich dir schonmal sagen, dass z. B. Cyan ein sehr sachlicher Diskutant ist, der offen für Kritik ist. In meinen Fall kann ich auch gerne darüber offen und sachlich diskutieren, was z. B. deine Kritikpunkte angehen - natürlich, solange sie sachlich bleiben.
    Gegen Cyan würde ich auch niemals etwas sagen. Mit ihm habe ich mich auch schon privat über das Thema unterhalten. Zu dir kann ich auch noch nicht viel sagen, da du dich, glaube ich, zum ersten Mal zu dem Thema geäußert hast. Doch dass du dich einer Diskussion stellst, spricht schonmal für dich.

    Ich denke, Nevixx bezog sich mit seiner Aussage auch auf die Vorwürfe, dass wir z. B. Narutofreaks Geschichte nur so gut bewerteten, weil das zufällig eine Geschichte über einen Anime oder Manga ist. Und mal ehrlich: Ich finde solch einen Vorwurf doch sehr unfair gegenüber uns. Wir feiern nicht alles, was mit Anime/Manga zutun hat. Für mich gibt es auch Geschichten, die ich absolut nicht ausstehen kann (z. B. SAO), und das ist ein Anime. Nur weil die Geschichte etwas mit einem Anime oder so zutun hat, heißt das nicht gleich, dass dieser automatisch Pluspunkte bei mir, Cyan oder Nevixx sammelt. Soweit traue ich es den beiden zumindest zu, eine gewisse Objektivität beizubehalten.
    Wenn er das so meint, soll er das auch so sagen. Er sagte zu dem Punkt Bewertungen, dass man statt rumzuheulen bei sich selbst nach Verbesserungen suchen soll und nicht bei der Jury, was ein Bild der Unfehlbarkeit der Jury vermittelt. Wenn ich die meisten genannten Kritikpunkte an der inneren Logik meiner Geschichte nicht nachvollziehen kann und nach einer ausführlichen Kritik denke, dass die Beurteilung dieses Kriteriums unverhältnismäßig erfolgt ist und ich das begründen kann, halte ich die Kritik an der Jury für durchaus berechtigt.

    Ich muss an der Stelle zugeben, dass ich auch denke, dass Narutos Geschichte möglicherweise positiver bewertet worden ist, weil sie dem Genre entspricht, von dem alle Mitglieder der Jury bekennende Fans sind.

    Wir haben jede Geschichte nach den Punkten bewertet, die man dort finden konnte. Dazu kann ich dir - und allen anderen - auch sagen, dass gar kein Wort über die Autoren des Werkes fiel. Wir versuchten, so objektiv wie möglich zu sein. Aber man kann nicht versprechen, dass jeder mit dem Endergebnis zufrieden ist. Schlussendlich interpretiert man immer etwas anderes hinein. So tut es mir sehr leid, dass dir das Ergebnis gar nicht zusagt und wir eben nicht nach den idealen Vorstellungen bewertet hatten.
    Es geht nicht um das Ergebnis, sondern dass ich nicht verstehe, warum mir in einer Kategorie mehr als die Hälfte der Punkte abgezogen worden sind, oder eben so:

    Zitat Z3D
    Was die Bewertung an sich betrifft: Mir kommt es so vor, als wurde manchmal das Haar in der Suppe gesucht, während an anderer Stelle dann ein Auge zugedrückt wurde. Insgesamt also ein wenig uneinheitlich.
    Die ganze Diskussion macht irgendwie eh keinen Sinn. Es fällt mir nur schwer gewisse Beiträge so stehen zu lassen oder zu überlesen. Die Geschichte ist immerhin sowas wie mein Baby. Argh.

  14. #73
    Sentinel Sentinel ist offline
    Avatar von Sentinel

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    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht so recht, an welcher Stelle er etwas analysiert haben soll. Meinst du, als er an den Unfallort kam und eine Vermutung darüber aufstellte, wie es zu dem Unfall gekommen ist?
    Jaein, ich meine die Stelle, als er Ellie sah und ihr Puls überprüfen wollte, aber nichts fand.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Zu dem Zeitpunkt hat er nur die Trümmer gesehen.
    Zu welchem Zeitpunkt? Dieses Zeitpunkt passt jedoch nicht in meine beschriebene Stelle mit überein. Denn dort sah er schon längst die "Leichen".

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Hatte zwar Angst, keine große Hilfe für die Unfallbeteiligten sein zu können, da seine Erste Hilfe Kenntnisse verstaubt sind, was aber eben nicht bedeutet, dass es in einer solchen Situation realistischer wäre, wenn er weggegangen wäre.
    Das habe ich auch nicht behauptet, dass das realistischer wäre, wenn er einfach weggegangen wäre. Was ich unlogisch fand, ist einfach das Beschriebene, dass er versuchte, einen kühlen Kopf zu bewahren, aber in der nächsten Sekunde vollkommen alleine zum Wald ging - was angesicht der Situation einfach vollkommen falsch ist. Rational wäre es, wenn Luke:

    A) den Krankenwagen gerufen hätte und möglicherweise auch noch die Polizei; wegen dem Fahrerflucht

    B) nicht in den Wald gehen würde - schon gar nicht alleine. Er müsste in diesem Moment wirklich auf die zuständige Polizei warten, seinen Papa am besten anrufen, oder auf Patrick warten, der ihn ja schon verfolgte

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Er rennt auch nicht in den Wald. Er entdeckt Ellie und steht komplett neben sich.
    Richtig; und wegen dem Schock, versuchte er sich auch zu beruhigen, was er ja auch schaffte, ansonsten würde das...

    "Luke rappelt sich langsam auf und geht ein paar Schritte zurück, um in das andere Fahrzeug sehen zu können"

    ...ja nicht stehen. Ob er es nun genau versucht hat, das Ganze zu analysieren oder sich nur ein besseres Bild zu verschaffen, spielt hierbei keine Rolle.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Ich finde es auch komisch, dass kritisiert wird, dass er direkt ihn für schuldig hält und nicht den anderen Fahrer.
    Was soll daran komisch sein? Er legte ja auch den Verdacht auf eben diese Person, dass dieser Schuld an die Tragödie trägt.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen davon, dass er zunächst wie betäubt in den Wald geht ohne irgendjemanden wirklich zu beschuldigen bis er eben jenen Typen trifft, warum sollte er, wenn er diesem Menschen, von dem er weiß, dass er absolut fahruntüchtig war, gegenübersteht, an die anderen denken?
    Der Verdacht auf den Täter stellte er, bevor er zum Wald ging. Und wenige Sätze davor beschreibte man ebenso, wie sich Luke eben doch Gedanken um die anderen Typen machte. Damit du verstehst, was für eine Szene ich meine, werde ich wieder die entsprechende Stelle zitieren:

    "Wo wollte sie mit den anderen beiden überhaupt hin? Warum hat sie ihm nicht Bescheid gesagt, ihn nicht gesucht oder gewartet, bis sie ihn gefunden hatte?"

    Zweifelsohne legte er den kompletten Fokus nicht nur auf den Täter, sondern auch auf die beiden Schwachköpfe, die Ellie mitgenommen hatten. Zudem wusste er doch davor gar nicht, ob der Typ geflüchtet ist, oder wegen den Verletzungen abgehauen ist. Erst, als er den Täter wirklich sah - und sich natürlich auch daran erinnerte, was für einen Eindruck dieser hatte für ihn; nämlich einen richtig schlechten - hatte er seine Bestätigung und wurde wütend.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Würde ich an einem Unfallort vorbeikommen und wenige Meter weiter einen total dichten Typen antreffen, der da verletzt im Gras liegt, würde mich auch ankotzen, dass er sich so hinters Lenkrad gesetzt hat und er wäre auch die Person, die ich als erstes für schuldig halten würde.
    Na, "wenige" Meter wären es, wenn der Typ auf der anderen Straßenseite vollkommen verletzt liegen würde. Luke fand den betrunkenen Fahrer schließlich im Wald. Und ja; jeder wäre bei so einer Situation auf den Schuldigen pissed - ist doch wohl logisch. Außer, man besitzt Nerven aus Stahl und demjenigen ist echt alles egal.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Es macht ihn die ganze Zeit fertig, dass sich das ändert, steht da mit keinem Wort.
    Das änderte sich nur kurzzeitig, weil Luke danach im Wald wieder vollkommen fertig war.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Er ist sauer und der Mann will, dass er ihn tötet. Luke muss sich also entscheiden, ob er es tut oder nicht. Er ist zwar sauer, aber das macht ihn noch nicht zum Mörder. Genau das ist einer der Punkte, in dem er sich von dem Täter unterscheidet. Ich denke, die wenigsten wären in der Lage, jemanden umzubringen. Sein Vater ist zudem Polizist und das ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Da er das Handy gerade sowieso in der Hand hält, weil es dunkel ist und er das Licht braucht, ruft er seinen Vater auch an. Er entscheidet sich dagegen, dem Menschen sein Leben zu nehmen und wendet sich an die nächste Person, die ihm in den Sinn kommt, die ihm helfen kann.
    Waren wir uns nicht einig, dass Luke gar nicht den psychischen Zustand hatte, um rationale Entscheidungen zu treffen? Es wäre vollkommen richtig, wenn er seinen Papa auf dem Unfallort angerufen hätte und ihm über den Unfall und den Schuldigen berichtet hätte. Aber er geht - ohne wirklich zu Denken, er konnte vor lauter Schock noch nicht einmal Patrick hören, der zu ihm schrie - zum Wald, wo sich sein Zustand noch weiter verschlechtert, er sieht immer wieder Bilder von seiner Freundin, sein Körper fühlt sich taub an, er spürt noch nicht einmal mehr die Kälte, die auf seinem Gesicht klatscht. Und als er den Typen gefunden hatte, der auch noch vollkommen betrunken und wahrscheinlich unter Drogen war, fühlte sich die Trauer und sonstiges in riesiger Wut. Okay, alles bis jetzt korrekt. Der Typ hat gestanden, dass er auch noch den Typen auf den U-Bahn getötet hatte. Eine Person, die in kurzer Zeit soviel leidet, und kaum noch denken kann, kann im nächsten Moment doch nicht einfach so seinen Smartphone rausholen und seinen Vater anrufen.
    Wie schon gesagt: Kurz, bevor er sich aufrappelte, könnte er noch die Gelegenheit haben, seine Gedanken zu sammeln und zumindest versuchen, logische Entscheidungen zu treffen. Es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, wie dieser in solch einer Situation reagiert. Luke wurde uns als schüchterner, introvertierter Junge vorgestellt, der sich schon in der Party vollkommen unwohl gefühlt hatte. Und seine Reaktionen konnte man am Unfallsort glassklar sehen, wie ihn das Ganze mitnimmt - nämlich sehr. Schon davor versuchte er, einen kühlen Kopf zu bewahren, indem er die Augen schloss und sich an den Erste-Hilfe-Kurs erinnerte. Aber nachdem er seine beste Freundin sah, ging gar nichts mehr; anscheinend. Denn einige Minuten danach rappelte er sich auf und sah sich nochmal die Lage an, und danach ging es ihm wieder ziemlich beschissen.

    Wie du das jetzt sicherlich feststellen kannst, ist das nicht so sicher, wie sein Zustand war. Und mit Sicherheit kann man gar nicht von einer Person erwarten, am Ende in der gesamten Situation auch nur zu versuchen, rationale Entscheidungen zu stellen. Und schon gar nicht, im Konflikt zu stehen, eine Person, wo man im Moment die absolute Abneigung gegenüber diesem führt, zu töten - und demnach war es auch nicht wirklich denkbar, den Smartphone rauszuholen und den Vater anzurufen. Schließlich waren seine Gedanken vollkommen woanders, er konnte nicht mehr an etwas anderes denken - hat man sogar noch extra beschrieben. Ich hätte in solch einer Situation jedenfalls nicht mein Vater angerufen, der bei der Polizei ist: In diesem Moment sind solche Randinformationen einfach unnötig und man denkt gar nicht daran.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Zwei der Geschichten spielen in der realen Welt mit einer gleichen Weltordnung, von daher lassen sie sich durchaus miteinander vergleichen.
    Nein, eben nicht, weil sich die Thematik der beiden Geschichten mit etwas vollkommen anderes beschäftigt:

    Auf Abwegen: Die Geschichte beschäftigt sich damit, was Luke für Entscheidungen trifft, eben in einer "Was wäre, wenn...?"-Richtung

    Der Wolf und das Schaf: Die Geschichte beschäftigt sich damit, beide Seiten einer Medaille zu beleuchten, bzw. näher zu erläutern, was das für Morde sind und was hinter den unterschiedlichen Taten hintersteckt

    Wie du siehst, beschäftigt sich die innere Logik mit vollkommen anderen Dingen, obwohl sich die beiden Geschichten in der gleichen Welt und -ordnung befinden.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Die innere Logik sollte sich auf die ganze Geschichte beziehen und nicht nur auf die Umsetzung des Themas, welches noch ein Extrakriterium war.
    Das stimmt, jedoch ist das auch äußerst wichtig, eben die Umsetzung des Themas zu bewerten, denn diese gehört auch zu der innere Logik. Wenn nämlich ein Widerspruch in das Konzept gefunden wurde, hat man nämlich ein Fehler in die Logik eingebaut - ist so.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon fallen seine Entscheidungen auch nicht einfach so vom Himmel, dass sie 4 von 10 Punkten rechtfertigen würden. Sie beinhalten keinen echten Widerspruch, jedenfalls nichts, was sich nicht irgendwie anhand des Textes erklären ließe.
    Naja, ich sage es schonmal im Voraus:
    Evtl. werden wir uns wieder zusammentun, um nochmal über diesen Punkt zu diskutieren, ob 4 Punkte tatsächlich nicht zu übertrieben ist. Ich kann jedoch nicht garantieren, dass man am Ende eine Bewertung von 8-10 gibt - denn einige Widersprüche sind ganz klar zu erkennen; siehe oben. Oder aber, gar nichts wird verändert. Aber deine Argumente und Kritik haben mich dazu gebracht, um zu überlegen, ob wir die Bewertung nicht doch verändern sollten. Schließlich sollte jeder Spaß daran haben, und es wäre nicht toll, wenn die eine Bewertung für dich oder den meisten unfair vorkommen dürfte.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Gegen Cyan würde ich auch niemals etwas sagen. Mit ihm habe ich mich auch schon privat über das Thema unterhalten. Zu dir kann ich auch noch nicht viel sagen, da du dich, glaube ich, zum ersten Mal zu dem Thema geäußert hast. Doch dass du dich einer Diskussion stellst, spricht schonmal für dich.
    Du kannst auch Narutofreak und Cyan fragen, dass ich ziemlich gerne diskutiere - solange die Diskussion sachlich behandelt wird. Und Diskussionen dieser Art hatte ich schon zu häufig geführt - hab schon mit dem Zählen aufgehört. xD Aber ich kann schonmal sagen, dass Nevixx auch gut diskutieren kann. Nicht umsonst diskutierten wir mehrere Stunden auf Skype.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Wenn er das so meint, soll er das auch so sagen. Er sagte zu dem Punkt Bewertungen, dass man statt rumzuheulen bei sich selbst nach Verbesserungen suchen soll und nicht bei der Jury, was ein Bild der Unfehlbarkeit der Jury vermittelt.
    Mhm... Das war dann wirklich etwas unglücklich formuliert. Aber wie du ja siehst, geht die Jury eben jetzt auf deine Kritik ein und versucht, Gegenargumente zu finden.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Wenn ich die meisten genannten Kritikpunkte an der inneren Logik meiner Geschichte nicht nachvollziehen kann und nach einer ausführlichen Kritik denke, dass die Beurteilung dieses Kriteriums unverhältnismäßig erfolgt ist und ich das begründen kann, halte ich die Kritik an der Jury für durchaus berechtigt.
    Natürlich; es steht dir frei, Kritik an uns auszuüben. Nur sollte man im Klaren darüber haben, dass das auch nicht einfach war, die gesamten Bewertungen zu diskutieren und dass das eine Menge an Zeit gekostet hatte. Will ich nur mal eben so gesagt haben!


    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Ich muss an der Stelle zugeben, dass ich auch denke, dass Narutos Geschichte möglicherweise positiver bewertet worden ist, weil sie dem Genre entspricht, von dem alle Mitglieder der Jury bekennende Fans sind.
    Mal ehrlich: Ich kenne noch nicht einmal die Vorlage der Geschichte von Narutofreak. Und es ist auch unsinnig zu glauben, man würde automatisch alles positiv bewerten, weil das dem Genre entspricht. Man kann Animes oder Mangas auch mit Filme oder Serien vergleichen: Für jeden gibt es Favoriten und Serien/Filme, die man einfach nur beschissen findet. Bei den Animes ist das nicht anders. Nur weil das animiert ist und einen speziellen Stil aufweist, heisst das noch lange nicht, dass jede Serie oder Geschichte automatisch etwas positives ist. Was meinst du wohl, wie oft ich mich schon kritisch geäußert hatte bei Animes, die mir so gar nicht gefallen hatten? Ja; ziemlich oft.

    Und wie ich es schon sagte, traue ich Cyan und Nevixx mit Sicherheit zu, unparteiisch bewertet zu haben. Auch sie haben Serien oder Animes, die sie mögen und welche, mit denen sie absolut nichts anfangen können. Cyan kann z. B. gar nichts mit Naruto anfangen, während Nevixx den Anime noch gut (?) findet. Demzufolge finde ich es schade, dass man uns solche Dinge vorwirft, obwohl wir für solche Bewertungen viel Arbeit investiert hatten. Meinetwegen kann man unsere Bewertungen gerne kritisieren - so wie du das ja tatest - und auch generell das System hinter der Jury kritisieren; wems gefällt oder nicht. Aber für mich hört der Verständnis schon auf, wenn man meint, uns solche Dinge zu unterstellen und persönlich zu werden. Ich meine: Inwiefern sollte uns sowas helfen?! Kritik ist dazu da, um größenteils auch Fehler aufzuzeigen, was man verbessern könnte, oder was man gar ganz auslassen sollte, oder was man auf jeden Fall so weiter durchführen sollte, usw. Aber Dinge wie "Ihr habt doch keine Ahnung.", "Ihr solltet keine Autoren werden, weil ihr nicht logisch denkt" können uns in dem Fall gar nicht helfen! Deswegen finde ich es gut, dass man hier versucht, seine Kritik zu begründen und sachlich zu bleiben.

    Mehr habe ich dazu auch nicht mehr zu sagen.

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um das Ergebnis, sondern dass ich nicht verstehe, warum mir in einer Kategorie mehr als die Hälfte der Punkte abgezogen worden sind, oder eben so:
    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Die ganze Diskussion macht irgendwie eh keinen Sinn. Es fällt mir nur schwer gewisse Beiträge so stehen zu lassen oder zu überlesen. Die Geschichte ist immerhin sowas wie mein Baby. Argh.
    Siehe oben. ^^ Das ist auch dein gutes Recht, wenn dir das schwer fällt, die Beiträge so stehen zu lassen. Cyan, Nevixx oder ich sind gerne dazu bereit, mit dir über die einzelnen Bewertungen und Punkte zu diskutieren.

  15. #74
    Rufflemuffin Rufflemuffin ist offline
    Avatar von Rufflemuffin

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    Bin gerade auf dem Weg nachhause. Ich antworte sofort drauf.

  16. #75
    Poseidon Poseidon ist gerade online
    Avatar von Poseidon

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    mal was anderes: Warum wird eig auf die Rationalität der Entscheidungen gepocht? Seit wann ist der Mensch ein rational entscheidendes Wesen? in 90% der Fällen sind die menschlichen Entscheidungen emotional, da der Mensch ein sozial geleitetes Wesen ist. Alle Entscheidungen kommen aus dem Bauch.... nicht immer ist diese Entscheidung logisch nachvollziehbar für außenstehende, für die eigen Person jedoch das Logische... insofern finde ich es schade, dass genau darauf herumgestochert wird. Für mich als "innere Logik" des Werkes sind die Entscheidungen zwar wichtig, diese müssen aber nicht immer logisch sein, da sie, wie schon gesagt, auch im realen Leben nicht immer logisch sind. Insofern finde ich alle Entscheidungen, die getroffen wurden, nachvollziehbar und insofern nicht der inneren Logik widersprechend.

    Oder anders gefragt: Wie hätte man selber an so einem Unfallort reagiert. Man ist überfordert, sieht Verletzte und will helfen. Die Idee sich Hilfe zu rufen ist aber meistens nicht die erste Idee... sondern das Helfen an sich ist das Erste, was einen in den Sinn kommt.

  17. #76
    Sentinel Sentinel ist offline
    Avatar von Sentinel

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    Zitat Poseidon
    Alle Entscheidungen kommen aus dem Bauch.... nicht immer ist diese Entscheidung logisch nachvollziehbar für außenstehende, für die eigen Person jedoch das Logische... insofern finde ich es schade, dass genau darauf herumgestochert wird. Für mich als "innere Logik" des Werkes sind die Entscheidungen zwar wichtig, diese müssen aber nicht immer logisch sein, da sie, wie schon gesagt, auch im realen Leben nicht immer logisch sind. Insofern finde ich alle Entscheidungen, die getroffen wurden, nachvollziehbar und insofern nicht der inneren Logik widersprechend.
    Natürlich erwartet man nicht, dass man rationale Entscheidungen treffen muss, jedoch kann man - wie ich das in meinen obrigen Beitrag nun mehrere Male beschrieben habe - einige Widersprüche sehen, was den Entscheidungen betrifft. Z. B. die Szene mit dem Smartphone, und und und.

  18. #77
    Rufflemuffin Rufflemuffin ist offline
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    Jaein, ich meine die Stelle, als er Ellie sah und ihr Puls überprüfen wollte, aber nichts fand.
    Was soll daran komisch sein? Er legte ja auch den Verdacht auf eben diese Person, dass dieser Schuld an die Tragödie trägt.
    Der Verdacht auf den Täter stellte er, bevor er zum Wald ging. Und wenige Sätze davor beschreibte man ebenso, wie sich Luke eben doch Gedanken um die anderen Typen machte. Damit du verstehst, was für eine Szene ich meine, werde ich wieder die entsprechende Stelle zitieren:

    "Wo wollte sie mit den anderen beiden überhaupt hin? Warum hat sie ihm nicht Bescheid gesagt, ihn nicht gesucht oder gewartet, bis sie ihn gefunden hatte?"

    Zweifelsohne legte er den kompletten Fokus nicht nur auf den Täter, sondern auch auf die beiden Schwachköpfe, die Ellie mitgenommen hatten. Zudem wusste er doch davor gar nicht, ob der Typ geflüchtet ist, oder wegen den Verletzungen abgehauen ist. Erst, als er den Täter wirklich sah - und sich natürlich auch daran erinnerte, was für einen Eindruck dieser hatte für ihn; nämlich einen richtig schlechten - hatte er seine Bestätigung und wurde wütend.
    Zunächst einmal: Danke. Ich hab nicht verstanden, wie ihr darauf kommt, dass er sich zwischenzeitlich beruhigen und die Lage seelenruhig analysieren würde. Jetzt weiß ich zumindest, welche Stelle ihr meint.

    Die Fragen, die er sich stellt, sind keine Analysefragen. Als ich die Szene schrieb, hatte ich überlegt, wie ich agieren und reagieren würde. Wenn man etwas sieht, was einen schockiert oder erschüttert, ist die erste Frage, die man sich in der Regel stellt, die nach dem "Warum", auch wenn man wahrscheinlich niemals eine Antwort auf diese Frage kriegen wird. Wenn die beste Freundin stirbt, ist man unmöglich in der Lage, rational zu handeln.
    Ich meine, wenn ich in den Nachrichten höre, dass ein Kind ums Leben gekommen ist - sei es durch einen Unfall oder Mord - frage ich mich immer, warum das passiert ist, warum es ausgerechnet dieses Kind treffen musste, wo denn die Mutter gewesen ist, warum sie nicht besser aufgepasst hat, wie es den Eltern jetzt gehen muss, warum niemand anderes anwesend war, der hätte helfen können. War jemand da? Warum hat er nicht geholfen? Wenn das Kind zu einem anderen Zeitpunkt da gewesen wäre, würde es dann noch leben? Wieso ist es nicht zuhause geblieben? War es ein Ehrenmord? Ein Sexualverbrechen? Warum ist die Welt so ungerecht? Womit hat es das verdient?! Die meisten dieser Fragen wird niemand jemals beantworten können. Trotzdem stellen sie sich, weil es einem schwer fällt, klar zu kommen. Und das tote Kind kenn ich nicht einmal.
    Es ist eindeutig, dass sich ein Autounfall ereignet hat, doch kann Luke das Ereignis nicht verarbeiten. Diese Fragen dienen aber nicht zur Analyse; dazu ist er in seinem gegenwärtigen Geisteszustand nicht in der Lage. Das erkennt man im Satz unmittebar davor, in dem beschrieben wird, in welcher Verfassung er ist:

    "Er zittert, flucht verzweifelt und spürt, wie seine Augen feucht werden."

    Richtig; und wegen dem Schock, versuchte er sich auch zu beruhigen, was er ja auch schaffte, ansonsten würde das...

    "Luke rappelt sich langsam auf und geht ein paar Schritte zurück, um in das andere Fahrzeug sehen zu können"

    ...ja nicht stehen. Ob er es nun genau versucht hat, das Ganze zu analysieren oder sich nur ein besseres Bild zu verschaffen, spielt hierbei keine Rolle.
    In seinem Gedankenmassaker, in dem er sich diese vielen Fragen stellt, stößt er irgendwann auf den zweiten Fahrer.

    "Und was ist mit dem anderen Fahrer, war es seine Schuld? Der andere Fahrer, das zweite Auto."

    Das bedeutet nicht, dass sich etwas an seiner Verfassung geändert hätte. Dass er sich "aufrappelt" heißt nicht, dass sein Kopf wieder klar ist. Er lehnt zuvor über ihr und richtet sich anschließend auf und ignoriert seine weichen Knie.

    Na, "wenige" Meter wären es, wenn der Typ auf der anderen Straßenseite vollkommen verletzt liegen würde. Luke fand den betrunkenen Fahrer schließlich im Wald. Und ja; jeder wäre bei so einer Situation auf den Schuldigen pissed - ist doch wohl logisch. Außer, man besitzt Nerven aus Stahl und demjenigen ist echt alles egal.
    Der Unfall hat am Waldrand stattgefunden, nicht auf der anderen Straßenseite, sodass man die Straße nicht erst überqueren müsste. Da der verletzte Fahrer nicht auf der Straße lag, kann er nur in die andere Richtung, also in den Wald, gelaufen sein. 10-15 Meter sind auch "wenige" Meter, jedenfalls nach meiner Definition.
    Mir fällt gerade allerdings eine Sache auf: Als ich die Geschichte plante und schrieb, war ich schon einige Zeit in England und der Ort, den ich in der Geschichte beschreibe, ähnelt einem, in der Stadt, in der ich gewohnt habe. Sprich, in meiner Geschichte gilt Linksverkehr. Das hätte ich vorher erwähnen sollen, sorry. Daran hab ich nicht gedacht. ^^'


    Das habe ich auch nicht behauptet, dass das realistischer wäre, wenn er einfach weggegangen wäre. Was ich unlogisch fand, ist einfach das Beschriebene, dass er versuchte, einen kühlen Kopf zu bewahren, aber in der nächsten Sekunde vollkommen alleine zum Wald ging - was angesicht der Situation einfach vollkommen falsch ist. Rational wäre es, wenn Luke:

    A) den Krankenwagen gerufen hätte und möglicherweise auch noch die Polizei; wegen dem Fahrerflucht

    B) nicht in den Wald gehen würde - schon gar nicht alleine. Er müsste in diesem Moment wirklich auf die zuständige Polizei warten, seinen Papa am besten anrufen, oder auf Patrick warten, der ihn ja schon verfolgte.
    Es ist nicht vollkommen falsch, da man in einer solchen Situation keinen klaren Kopf bewahren kann und das tut Luke auch nicht.

    Es wäre auch das besonnenste gewesen, zunächst den Unfallort abzusichern, was er ebenfalls nicht gemacht hat. Luke lässt sich von Augenblick zu Augenblick tragen. Er sieht seine Freundin, möchte nicht glauben, dass sie tot ist und überprüft ihren Puls. Er stellt Fragen über Fragen, weil er nicht verstehen kann, was passiert ist, warum es ausgerechnet ihr passieren musste und kommt so auf den anderen Fahrer. Er fragt sich, wo dieser ist, kommt auf den Wald und geht hinein.
    Er trifft keine rationalen Entscheidungen, weil er dazu nicht in der Lage ist. An einen Krankenwagen denkt er dementsprechend nicht.
    Es ist auch kein Wunder, dass er alleine in den Wald geht, da er keine Gefahr erwartet was den Flüchtigen betrifft. Mal abgesehen davon, dass er durch seinen Zustand diese Eventualität nicht in Betracht zieht, bleibt ihm nur die Vermutung, dass der Typ verletzt ist. Es besteht für ihn zwar auch die Möglichkeit, dass er flüchtig ist, allerdings kann er an der Stelle nicht ahnen, dass er bewaffnet sein könnte. Dass er Angst im Dunkeln hätte, ist auch nicht gegeben. Er kennt den Wald. Als er ihn anfangs mit Ellie durchquert, hat sie Angst, er aber nicht.

    An der Stelle möchte ich noch etwas zu Lukes Charakterisierung sagen: Luke ist nicht grundsätzlich feige. Er ist nervös wegen der Party, geht aber hin. Auf der Party denkt er daran, Joey zu schlagen, als dieser über seine Schwester redet. Luke ist zwar schüchtern und weiß mit vielen Situationen nicht umzugehen, was ihn unsicher und ängstlich macht, aber er hat einen gewissen Stolz. Er hält sich auf der Party nur zurück, weil er weiß, dass Joey wahrscheinlich stärker ist und mehr Leute dort kennt, die ihn unterstützen würden. Außerdem ist es seine erste Party und er will sich da nicht gleich prügeln und Aufmerksamkeit auf sich ziehen. An einem anderen Ort hätte er ihn damit möglicherweise konfrontiert. Dass er nicht mit dem Mädchen geschlafen hat und weggegangen ist, war auch keine Entscheidung aus Feigheit, sondern sein Wille. Er fühlt beim Rummachen nichts und verspürt zum ersten Mal eine gewisse Anziehung zum gleichen Geschlecht, was ihn die ganze Zeit auf der Party verfolgt und was er nicht Einordnen kann. Dass er sich Patrick danach nicht stellt, sondern flüchtet, geschieht aus Überforderung. Er weiß nicht, wie er die Situation erklären soll und ist panisch.

    Aus dieser Perspektive ist seine Reaktion, in den Wald zu gehen, natürlicher und plausibler als Hilfe zu holen, weil er keine Gefahr für sich sieht und denkt, dass man den Opfern eh nicht mehr helfen könne. Er weiß nur: Da ist noch einer. Dass Patrick ihm gefolgt ist, weiß er nicht.



    Das änderte sich nur kurzzeitig, weil Luke danach im Wald wieder vollkommen fertig war.
    Wie gesagt: Es ändert sich nichts.



    Waren wir uns nicht einig, dass Luke gar nicht den psychischen Zustand hatte, um rationale Entscheidungen zu treffen? Es wäre vollkommen richtig, wenn er seinen Papa auf dem Unfallort angerufen hätte und ihm über den Unfall und den Schuldigen berichtet hätte. Aber er geht - ohne wirklich zu Denken, er konnte vor lauter Schock noch nicht einmal Patrick hören, der zu ihm schrie - zum Wald, wo sich sein Zustand noch weiter verschlechtert, er sieht immer wieder Bilder von seiner Freundin, sein Körper fühlt sich taub an, er spürt noch nicht einmal mehr die Kälte, die auf seinem Gesicht klatscht. Und als er den Typen gefunden hatte, der auch noch vollkommen betrunken und wahrscheinlich unter Drogen war, fühlte sich die Trauer und sonstiges in riesiger Wut. Okay, alles bis jetzt korrekt. Der Typ hat gestanden, dass er auch noch den Typen auf den U-Bahn getötet hatte. Eine Person, die in kurzer Zeit soviel leidet, und kaum noch denken kann, kann im nächsten Moment doch nicht einfach so seinen Smartphone rausholen und seinen Vater anrufen.

    Wie schon gesagt: Kurz, bevor er sich aufrappelte, könnte er noch die Gelegenheit haben, seine Gedanken zu sammeln und zumindest versuchen, logische Entscheidungen zu treffen. Es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, wie dieser in solch einer Situation reagiert. Luke wurde uns als schüchterner, introvertierter Junge vorgestellt, der sich schon in der Party vollkommen unwohl gefühlt hatte. Und seine Reaktionen konnte man am Unfallsort glassklar sehen, wie ihn das Ganze mitnimmt - nämlich sehr. Schon davor versuchte er, einen kühlen Kopf zu bewahren, indem er die Augen schloss und sich an den Erste-Hilfe-Kurs erinnerte. Aber nachdem er seine beste Freundin sah, ging gar nichts mehr; anscheinend. Denn einige Minuten danach rappelte er sich auf und sah sich nochmal die Lage an, und danach ging es ihm wieder ziemlich beschissen.

    Wie du das jetzt sicherlich feststellen kannst, ist das nicht so sicher, wie sein Zustand war. Und mit Sicherheit kann man gar nicht von einer Person erwarten, am Ende in der gesamten Situation auch nur zu versuchen, rationale Entscheidungen zu stellen. Und schon gar nicht, im Konflikt zu stehen, eine Person, wo man im Moment die absolute Abneigung gegenüber diesem führt, zu töten - und demnach war es auch nicht wirklich denkbar, den Smartphone rauszuholen und den Vater anzurufen. Schließlich waren seine Gedanken vollkommen woanders, er konnte nicht mehr an etwas anderes denken - hat man sogar noch extra beschrieben. Ich hätte in solch einer Situation jedenfalls nicht mein Vater angerufen, der bei der Polizei ist: In diesem Moment sind solche Randinformationen einfach unnötig und man denkt gar nicht daran.
    Die Entscheidung ist nicht rational; sie ist die naheliegendste. Egal, wie schlecht es ihm geht, in dem Moment, in dem er vor dem Täter steht, hat er nur zwei Optionen: Ihn töten oder Unterstützung holen. Der Junge ist wütend und kann nicht klar denken. Die Konsequenz davon ist aber nicht gleich, dass er zum Mörder wird. Er kommt aus einer guten Familie, ist gebildet, wurde gut erzogen und ist sehr sensibel. Seinen Charakter verliert er nicht gänzlich, auch nicht in solchen Ausnahmesituationen, das wäre zuweit hergeholt. Er denkt nicht wirklich nach, aber er ist noch immer dieselbe Person, wenn auch geistesabwesend und weiß, dass er keinen Menschen töten kann, weil er kein Mörder ist.
    Die Hilfe, die er holt, ist auch nicht irgendein Polizist. Er wendet sich an seinen Papa, den Mann, an den er sich immer wenden kann, der immer für ihn da gewesen sein sollte. Sein Papa kennt ihn, wie am Anfang der Geschichte deutlich wird. Auch wenn er ihn anfährt, vertraut er ihm mehr als einem Fremden. Er ist an dieser Stelle genauer betrachtet also wieder ein kleiner Junge, der die Hilfe seinen Vaters sucht. Das ist weniger eine rationale "Entscheidung", sondern eine emotionale.



    Nein, eben nicht, weil sich die Thematik der beiden Geschichten mit etwas vollkommen anderes beschäftigt:

    Auf Abwegen: Die Geschichte beschäftigt sich damit, was Luke für Entscheidungen trifft, eben in einer "Was wäre, wenn...?"-Richtung

    Der Wolf und das Schaf: Die Geschichte beschäftigt sich damit, beide Seiten einer Medaille zu beleuchten, bzw. näher zu erläutern, was das für Morde sind und was hinter den unterschiedlichen Taten hintersteckt

    Wie du siehst, beschäftigt sich die innere Logik mit vollkommen anderen Dingen, obwohl sich die beiden Geschichten in der gleichen Welt und -ordnung befinden.
    Mit Verlaub, das ist doch dämlich. Wenn man diesem Prinzip folgt, hätte ich mehr Punkte für die innere Logik bekommen müssen, wäre Luke im Wald einem Einhorn begegnet und auf ihm davongaloppiert, um vor der "unangenehmen Situation zu flüchten" und das kann doch wirklich nicht euer Ernst sein.

    Die innere Logik beschäftigt sich nicht nur mit der Thematik, sondern ob die Geschichte insgesamt in sich logisch und schlüssig ist, sonst könnte man irgendeinen Scheiß zusammenschreiben, der keinen Sinn ergibt, solange das Thema getroffen wird.


    Das stimmt, jedoch ist das auch äußerst wichtig, eben die Umsetzung des Themas zu bewerten, denn diese gehört auch zu der innere Logik. Wenn nämlich ein Widerspruch in das Konzept gefunden wurde, hat man nämlich ein Fehler in die Logik eingebaut - ist so.
    Euren Punkten nach habt ihr nur die Themenumsetzung bewertet. Darum geht's ja. Sonst lassen sie sich so nichtmal ansatzweise erklären. (Auch wenn die Entscheidungen in meiner Story nicht wirklich unlogisch sind.)


    Natürlich; es steht dir frei, Kritik an uns auszuüben. Nur sollte man im Klaren darüber haben, dass das auch nicht einfach war, die gesamten Bewertungen zu diskutieren und dass das eine Menge an Zeit gekostet hatte. Will ich nur mal eben so gesagt haben!
    Komm mir nicht mit Zeit, mein Freund! Was das Thema Zeit betrifft, könnt ihr uns hier garrrr nichts!


    Mal ehrlich: Ich kenne noch nicht einmal die Vorlage der Geschichte von Narutofreak. Und es ist auch unsinnig zu glauben, man würde automatisch alles positiv bewerten, weil das dem Genre entspricht. Man kann Animes oder Mangas auch mit Filme oder Serien vergleichen: Für jeden gibt es Favoriten und Serien/Filme, die man einfach nur beschissen findet. Bei den Animes ist das nicht anders. Nur weil das animiert ist und einen speziellen Stil aufweist, heisst das noch lange nicht, dass jede Serie oder Geschichte automatisch etwas positives ist. Was meinst du wohl, wie oft ich mich schon kritisch geäußert hatte bei Animes, die mir so gar nicht gefallen hatten? Ja; ziemlich oft.

    Und wie ich es schon sagte, traue ich Cyan und Nevixx mit Sicherheit zu, unparteiisch bewertet zu haben. Auch sie haben Serien oder Animes, die sie mögen und welche, mit denen sie absolut nichts anfangen können. Cyan kann z. B. gar nichts mit Naruto anfangen, während Nevixx den Anime noch gut (?) findet. Demzufolge finde ich es schade, dass man uns solche Dinge vorwirft, obwohl wir für solche Bewertungen viel Arbeit investiert hatten. Meinetwegen kann man unsere Bewertungen gerne kritisieren - so wie du das ja tatest - und auch generell das System hinter der Jury kritisieren; wems gefällt oder nicht. Aber für mich hört der Verständnis schon auf, wenn man meint, uns solche Dinge zu unterstellen und persönlich zu werden. Ich meine: Inwiefern sollte uns sowas helfen?! Kritik ist dazu da, um größenteils auch Fehler aufzuzeigen, was man verbessern könnte, oder was man gar ganz auslassen sollte, oder was man auf jeden Fall so weiter durchführen sollte, usw. Aber Dinge wie "Ihr habt doch keine Ahnung.", "Ihr solltet keine Autoren werden, weil ihr nicht logisch denkt" können uns in dem Fall gar nicht helfen! Deswegen finde ich es gut, dass man hier versucht, seine Kritik zu begründen und sachlich zu bleiben.
    Versetz dich in meine Lage. Ich mache bei einem Wettbewerb mit, der aus irgendeinem Grund im Anime&Manga Bereich gestartet wurde. Ich habe mich erst angemeldet, nachdem mir versichert wurde, dass auch "normale" Stories eingereicht werden dürfen. Dann will man den Wettbewerb in zwei Kategorien einteilen, damit es fair bleibt. Dann wurde uns eine Jury präsentiert, die ausschließlich aus Animefans besteht. Und dann wurden die Kategorien doch zusammengelegt, weil es zu wenige Teilnehmer gibt. Auch das Argument "Wir wussten nicht, wem welche Story gehört" zieht nicht, weil offensichtlich ist, welche Geschichte in der Welt der Anime und Manga spielt. Meine Geschichte kommt bei den Userbewertungen recht gut weg. Ich habe sie vorher ein paar Leuten zum Probelesen geschickt und die Reaktionen stimmen mit den Userkritiken mehr oder weniger überein. Die Jurybewertung hingegen unterscheidet sich in zwei Punkten vollkommen vom vorherigen Feedback, obwohl die Mitglieder der Jury nicht qualifizierter sind, die Geschichten zu bewerten als alle anderen Leser. Als Cyan dann noch die ausführliche Kritik präsentiert hat, bei der ich an zwei Stellen das Gefühl hatte, man hätte die Story nicht richtig gelesen oder absichtlich fehlinterpretiert, hat sich die Vermutung manifestiert. Ich habe ein paar Leuten, die sagten, dass es für mich doch ziemlich gut ausseht noch spaßeshalber gesagt, dass ich am Ende daran scheitern werde, weil ihr alle aus dem Bereich kommt. Ich denke, meinen Gedankengang sollte man soweit nachvollziehen können.

    Ich finde es aber gut, dass du dir die Zeit nimmst, mit mir über die Geschichte und dieses Thema zu sprechen.

  19. #78
    Poseidon Poseidon ist gerade online
    Avatar von Poseidon

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    Zitat Sentinel Beitrag anzeigen
    Natürlich erwartet man nicht, dass man rationale Entscheidungen treffen muss
    Warum wird dann die ganze zeit auf Rationalität rumgehackt? Wie vorher von einigen anderen außer @Rufflemuffin auch schon gesagt, kommt es mir vor, als würde man das Haar in der Suppe suchen.

    Durch deine Punktevergabe und Argumentation sind für dich also:

    1. ein Kriminalpolizist, der Blut auf dem Fell seiner Tochter nicht als Blut identifizieren kann
    2. 9-Jährige mit Waffen und Wissen, wer welche Straftaten begangen hat

    logischer, als soziale, emotionale Entscheidungen, die man selbst im realen Leben nicht immer als logisch erachten kann.

    Ich kann nur zu der Medaillengeschichte verweisen, da diese ähnliches Umfeld hat. Eine reale Welt und nicht eine ausgedachte in einem Manga verwendet Welt.
    Und das kann ich zB nicht verstehen... einige Entschiedungen gegen solche Aussagen (vgl. 1./2. die teilweise nicht mal bei der Kritik angesprochen wurden?... zweifelhaft)

  20. #79
    Rufflemuffin Rufflemuffin ist offline
    Avatar von Rufflemuffin

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    @Sentinel: Eine Sache habe ich noch vergessen: Er holt das Smartphone nicht erst raus, um seinen Vater anzurufen. Er holt es schon raus, nachdem er über die Beine des Täters gefallen ist. Es ist so dunkel, dass er nichts sehen kann, also bleibt ihm keine andere Wahl als sein Handy als Lichtquelle zu benutzen, um zu sehen, was da gerade um ihn passiert. Da er das Telefon bereits in der Hand hält, als er darum gebeten wird, den Täter zu töten und diese Handlung nicht ausführen kann, tut er das erste und einzige, was ihm in der Situation wirklich noch bleibt: Er ruft jemanden an.

  21. #80
    Pánthéos

    AW: Fanfiction/Original Story Schreibwettbewerb Bewertungsthread

    Zitat Poseidon Beitrag anzeigen
    Warum wird dann die ganze zeit auf Rationalität rumgehackt? Wie vorher von einigen anderen außer @Rufflemuffin auch schon gesagt, kommt es mir vor, als würde man das Haar in der Suppe suchen.

    Durch deine Punktevergabe und Argumentation sind für dich also:

    1. ein Kriminalpolizist, der Blut auf dem Fell seiner Tochter nicht als Blut identifizieren kann
    2. 9-Jährige mit Waffen und Wissen, wer welche Straftaten begangen hat

    logischer, als soziale, emotionale Entscheidungen, die man selbst im realen Leben nicht immer als logisch erachten kann.

    Ich kann nur zu der Medaillengeschichte verweisen, da diese ähnliches Umfeld hat. Eine reale Welt und nicht eine ausgedachte in einem Manga verwendet Welt.
    Und das kann ich zB nicht verstehen... einige Entschiedungen gegen solche Aussagen (vgl. 1./2. die teilweise nicht mal bei der Kritik angesprochen wurden?... zweifelhaft)
    Find es ja nett das du Ruffle den Rücken stärken willst, aber dafür mir und meiner Geschichte ein Messer in eben selbigen zu stoßen ist nicht die feine englische Art. Vor allem wenn man das ganze nicht so ganz durchblickt hat wie ich nach deiner Bewertung feststellen durfte.

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