Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Eruka Eruka ist offline
    Avatar von Eruka

    Beitrag Gefangen im Vergangenen

    Hallo, ich arbeite an einem Buch.
    Und wenn ihr möchtet, könnt ihr den ersten Teil gleich lesen
    Um Kritik und/oder Lob wird gebeten, also sagt einfach was ihr davon haltet...
    LG Nessa





    Gefangen im Vergangenen



    Kapitel 1

    Eines Morgens wachte ich auf und sah auf meinem Wecker. Ich stellte fest, dass ich vergessen hatte meinen Wecker zu stellen. „Egal, schwänz ich eben mal.“, dachte ich und blieb im Bett liegen, doch aus irgendeinem Grund konnte ich nicht weiterschlafen. Also kroch ich aus meinem Bett und schleppte mich mühsam zu meinem Gewandschrank, der zwei Meter entfernt stand. Ich konnte gerade noch die Schranktür öffnen und eine schwarze Jogginghose von ADIDAS und ein weißes Sportoberteil, ebenfalls von ADIDAS, rausziehen. Mühselig zog ich mich um und schleppte mich auf allen vieren den Flur, der mir endlos vorkam, entlang. Nach einiger halben Ewigkeit, wie ich fand, kam ich in der Küche an. Verwirrt stellte ich mir die Frage wo unser Koch geblieben war, dann fiel mir aber ein, dass wir seit den schlechten Geschäften meines Vaters, keinen Koch und kein hübsches Hausmädchen mehr hatten. Der weiß-besche Steinboden war eiskalt und ich war mir sicher, in wenigen Minuten an Unterkühlung zu sterben. Doch plötzlich wurde es unter mir warm und mir wurde klar, die Fußbodenheizung hatte sich eingeschaltet. Ich grinste und schleppte mich zum doppeltürigen Kühlschrank. Ich musste mich aufrecken um eine Tür zu öffnen und ein Jogurt herausnehmen zu können. Am liebsten wäre ich nach dieser Schwerstarbeit gleich wieder umgefallen, doch zuerst musste ich mir noch einen Löffel aus der Bestecklade holen und die war fast in fünf Meter Entfernung. Ich sah den Jogurtbecher, den ich in der Hand hielt, an und stellte ihn auf die Theke neben dem Kühlschrank. Ich schloss vorsichtig wieder die Kühlschranktür und klammerte mich an die Arbeitsfläche der Theken. So schlich ich mit zittrigen Füßen den Weg der Arbeitsfläche entlang. Nach circa fünf Minuten kam ich bei der Lade an, öffnete sie, nahm einen Löffel raus und schloss sie wieder. „Puh…“ schnaufte ich und wischte mir mit meiner rechten Hand über die Stirn. Doch nach dieser geschafften Hürde, trat ein neues Problem auf. Ich musste ja wieder zurück zur Theke, auf der mein Jogurt stand. Vorsichtig biss ich mit meinen Zähnen auf den Löffel, um ihn transportieren zu können. Ich klammerte mich wieder an die Theke und schlich zurück. Als ich bei der Hälfte der Strecke war, blieb ich stehen. Da! Da stand ein Foto meiner Mutter… Meine Mutter ist, als ich sieben war, an Brustkrebs verstorben. Ihr Tod lag nun schon neun Jahre zurück, doch trotz allem hatte ich ihren Tod noch nicht ganz verkraftet. Es hieß immer „Die Zeit heilt alle Wunden“ , doch ich persönlich glaubte das nie. Trauer würde immer da sein, egal wie lange sie schon tot war… Früher waren wir eine glückliche Familie, meine Mutter, mein Vater, meine ältere Schwester Penny und ich. Wir waren reich und lebten im Luxus. Nach dem Tod versuchte mein Vater als alleinerziehender Vater alles unter einem Hut zu bekommen. Job als Geschäftsführer, Vater und Manager unseres Lebens. Unser früherer Koch und unser früheres Hausmädchen unterstützen meinen Vater immer wo sie konnten. Doch irgendwann wurde mein Vater im gestresster und aggressiver. Irgendwann begann er meine Schwester Penny zu schlagen. Als Penny 15 Jahre alt war, reichte es ihr und zog zu ihrem Freund. Nach einiger Zeit war mein Vater so aggressiv und gestresst das er auch mich schlug, auch seine Arbeitsleistung lies nach und er wurde gekündigt. Andere Arbeitsstellen bekam er nicht, außer mies bezahlte Nebenjobs. Außerdem konnte er unseren Koch und unser Hausmädchen nicht mehr bezahlen und musste sie entlassen. Nun trug er Zeitungen aus, half bei Würstelbuden aus und machte auch diversere anfallende andere Nebenjobs. Ich ging in die Schule und half im Haushalt. Dennoch wohnten wir noch in unserer riesigen Villa, da mein Vater nie verkaufen wollte. Es gab dauernd Interessenten für die Villa die immer ganz unangemeldet vor unserer Tür standen. Doch Vater lehnte jeden Vertrag ab. Ich starrte auf das Bild meiner Mutter und meine Augen wurden feucht. „Mama“, schluchzte ich, „wieso musstest du gehen?“ Ich merkte das sich meine Hände von der Arbeitsplatte lösten und ich nach hinten fiel. Ich knallte mit meinem Kopf gegen etwas hartes. Doch ich wusste nicht was es war. Mir wurde schwarz vor Augen...


    Kapitel 2

    Ich kam wieder zu mir. Um mich herum war alles dunkel, doch ich hörte Stimmen und dann einen Knall. „Wo konnte ich nur sein?“ fragte ich mich. Ich bildete mir ein zu sitzen und ich empfand diesen unbekannten Ort als ziemlich unbequem. Überall drückte es mich. Da sah ich einen Schlitz durch den Helligkeit drang. Ohne nach zudenken stemmte ich meine Hände gegen die Seite, woher das Licht kam. Plötzlich kugelte ich in die Helligkeit. Ich war anscheinend in einem Schrank gewesen. Jedenfalls war ich in diesem Moment vor dem Schrank und betrachtete alles. Alles sah so aus wie in einem Krankenzimmer. Außerdem hatte ich starke Kopfschmerzen, wieso auch immer… Ich richtete mich vorsichtig auf. Niemand war im Raum. Plötzlich wurde die Krankenzimmertür geöffnet und eine Frau schritt herein… Sie sah so aus wie… „MAMA!“ schrie ich erfreut. Doch die Frau ignorierte mich, sie legte sich auf ein Krankenbett und begann ein Buch zu lesen. „Mama, hörst du mich. Mama, siehst du mich? Mama?“ Keine Antwort. Ich ging zu der Frau und sah auf ihren Hals… Ein großes rundes Muttermal. Es war meine Mutter, ganz sicher. Aber wie war das möglich und wo war ich? Ich wusste noch, dass ich als letzteres in der Küche unseres Hauses gewesen war, aber wie kam ich in ein Krankenhaus. Und vor allem, wie in einen Kasten? Ich war verwirrt, versuchte aber dennoch Mutters Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich schüttelte wild meine Hände vor ihrem Gesicht, lachte laut und machte Witze. Doch nichts half, sie reagierte nicht. Ich legte meine Hand auf ihre Schulter und sah sie an. Sie rührte sich nicht, sie machte nicht mal einen kleinen Zucker. Nichts… „Mama?“ fragte ich verunsichert und leise und nahm meine Hand wieder zu mir. Plötzlich kam ein Doktor durch die offene Tür und schloss sie hinter sich. Er ging zu Mutti und stellte sich neben ihr Bett. „Nun Mrs. Waderwood. Wissen sie schon wie ihr Sohn heißen wird?“ Mama nickte und antwortete Andreas. Mein Atem stockte und mein Herz schlug so schnell, als würde es einen Wettkampf gewinnen. Ich hieß doch Andreas…Waderwood. Ich lief zum Doktor der auf der anderen Bettseite stand und zupfte ihn am Ärmel. Keine Reaktion. Ich zwickte ihn in den Arm, aber keine Reaktion. Ich war verwirrt also trat ich ihn ins Schienbein. Ohne auch nur zu zucken redete er mit meiner Mutter über die Geburt eines Andreas Waderwood. „Hey! Ich bin auch noch da!“ brüllte ich und trat ihn in den Hintern. Er plauderte noch immer. Ich knurrte, doch plötzlich schrie meine Mutter und der Doktor betätigte den Krankenschwesterknopf, bei Mutters Bett. Nach wenigen Sekunden liefen zwei Krankenschwestern in den Raum. Ohne zu wissen was ich tat sprang ich zu Mutti aufs Bett. Der Doktor und die beiden Krankenschwestern zogen das Bett mit Mama und mir zum Aufzug und schoben es rein. Eine Schwester zückte ein Handy und telefonierte mit jemanden und ordnete diesem jemand an, das er sofort in den Kreißsaal kommen sollte, der Doc drückte aufgeregt Knöpfe. Ich war zu tiefst verwirrt. Was geschah hier eigentlich? „Ähm wo bin ich?“ fragte ich perplex. Keine Antwort von niemanden im Fahrstuhl. Plötzlich blieb der Aufzug stehen und das Bett wurde rausgeschoben. So schnell wie die drei konnten, schoben sie das Bett in einen Saal. Dieser Saal hatte grüne Fliesen und eine weiße Fliesen an der Wand. Der Arzt schob das Bett zu einer Wand und eine schlanke Frau mit kurzen blonden Haaren eilte herbei. Sie trug weiße Plastikhandschuhe, weiße CROKS und einen grünen Arztkittel. Ich sprang vom Bett und sah mich um. Plötzlich hörte ich Mama schreien, wieder und wieder. Ich rannte zurück zu ihrem Bett und sah wie sie die Hand einer Krankenschwester hielt und presste. Ich konnte gar nichts hinsehen, doch ich tat es trotzdem. Es war so faszinierend zu sehen wie ein Mensch geboren wurde. Plötzlich sah man einen Kopf und ich musste lächeln. Glücklich meinte die Frau mit den blonden Haaren, der Kopf wäre da. Ich begriff, die Frau war eine Hebamme die zwei Krankenschwestern waren Geburtshelferinnen und Mama hatte anscheinend die Wehen. Ich lief zu Mama und fragte sie ob alles in Ordnung sei. Keine Antwort. Nur Schreie. Der Bauch war inzwischen da… Und dann war das Baby da. Das Baby schrie fürchterlich und Mama sah erleichtert aus und lächelte. Eine Geburtshelferin nahm der Hebamme das Baby ab und trennte die Nabelschnur ab, dann wusch sie es vorsichtig in einer Babybadewanne, die die andere Geburtshelferin während der Geburt vorbereitet hatte. Nun wurde das Kind noch vorsichtig abgetrocknet und anschließend legte es man Mama Auf den Bauch. Mama zog eine Brust aus ihrem Krankenkleid raus und zeigte dem Baby die Brustwarze zum Trinken. Man hörte kleine Schlucke und der Arzt und sein Team waren glücklich. Plötzlich sah ich eine Digitaluhr und einen Kalender über Mamas Bett und mein Herz blieb fast stehen…

    MITTWOCH
    11.August 1993
    16:34

  2. Anzeige

    Beitrag Gefangen im Vergangenen

    Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
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  3. #2
    Trojanerking Trojanerking ist offline
    Avatar von Trojanerking

    AW: Gefangen im Vergangenen

    Die Geschichte bekommt mal ein bisschen Promo von mir^^
    Freue mich auf weiteres.. sollte es online gepostet werden
    kannst dir ja mal meine durchlesen

    grüße Trojanerking

  4. #3
    Eruka Eruka ist offline
    Avatar von Eruka

    AW: Gefangen im Vergangenen

    Zitat Trojanerking Beitrag anzeigen
    Die Geschichte bekommt mal ein bisschen Promo von mir^^
    Freue mich auf weiteres.. sollte es online gepostet werden
    kannst dir ja mal meine durchlesen

    grüße Trojanerking
    Danke.
    Zweites Kapitel ist schon in Arbeit.
    Deine Story "Mein graues Leben" verfolge ich aktiv, keine Sorge.


    EDIT: Zweites Kapitel ist on.

  5. #4
    Trojanerking Trojanerking ist offline
    Avatar von Trojanerking

    AW: Gefangen im Vergangenen

    weiter schreiben *-*
    ist echt gut
    Bin gerade auch am eintippen.. muss aber noch essen machen^^

  6. #5
    Masterboy Masterboy ist offline
    Avatar von Masterboy

    AW: Gefangen im Vergangenen

    Haste sehr gut gemacht 'will mehr'

  7. #6
    Kunterbunt Kunterbunt ist offline
    Avatar von Kunterbunt

    AW: Gefangen im Vergangenen

    Wieso fangen hier alle Geschichten mit "Eines Morgens" an? ..lame.
    Finde es nicht seeeehr Fesselnd etwas und der "Spannungsbogen" wird einfach zuu schnell nach oben gerißen. Du hättest den Anfang besser ausschmücken sollen. ABer sicher will man schnell zum Punkt kommen wenn man die Idee zu einer Story hat wa?
    Ich denke wenn das ein Buch werden soll sind ist es zuviel Info aufeinmal gebasht und die Kapitel zu kurz. Das wäre sicher eine oder 2 Seiten p. kapitel.. etwas wenig wie ich finde. Aber schön das du Spaß am schreiben hast. Fördert die Sprache, die Ausdrucksweise und die Rechtschreibung!
    Ich denke wenn du das Ausbaust kann eine gute Kurzgeschichte daraus werden.

  8. #7
    Eruka Eruka ist offline
    Avatar von Eruka

    AW: Gefangen im Vergangenen

    Kapitel 3

    Mittlerweile war die Geburt des kleines Jungen namens Andreas Waderwood, der am gleichen Tag und zur selben Zeit wie ich geboren wurde, vorbei und Mama und ich waren in unserem Krankenzimmer. Mama kümmerte sich liebevoll um den kleinen, während ich noch etwas verwirrt im anderen freien Bett lag. Ich sah ihr zu wie zärtlich sie ihm Küsse auf seine Nasenspitze gab und ihn sanft umarmte, wie behutsam sie ihn in den Schlaf wiegte und ihn anschließen vorsichtig ins Kinderbettchen legte, wie sie ihn glücklich stillte und danach sich Stilleinlagen in den BH stopfte. Sie sah bei allem was sie tat so fröhlich aus, so sorglos, ich hätte ihr stundenlang zu gucken können. Doch plötzlich klopfte es an der Tür und ein Mann kam herein. Am ersten Blick erkannte ich ihn kaum. Er hatte einen braun bis schwarzen Stoppelbart und schwarze kurze Haare. Er trug schwarze Röhrenjeans und ein weißes Hemd mit einem offenem Sakko. Sein Gesichtsausdruck verriet, dass er schlecht drauf war. Dann erkannte ich ihn, es war mein Vater. Ich sprang aus dem Bett und lief zu ihm hin. Ich wollte ihm umarmen, doch meine Arme griffen durch ihn durch. Ich fragte mich was dieser Mist sollte, doch ich begriff es war sinnlos. Ich warf mich wieder aufs Bett und hörte das Gespräch der beiden mit. Mama hielt den kleinen Andreas fest in ihren Händen und ich bemerkte das sie Tränen in den Augen hatte. „Was willst du…?“ flüsterte sie. Die Mine meines Vaters verzog sich noch mehr und nun sah er wütend aus. „Ich will dein Kind!“ knurrte er. „Nein! Meinen Andreas bekommst du nicht!“ schrie sie. „Das wollen wir doch mal sehen!“ brüllte er sie an und schubste sie aufs Bett. Mutter drückte den Kleinen zum Glück so fest auf ihre Brust, das ihm beim Fall aufs Bett nichts passierte. Ich war geschockt… War das wirklich mein Vater? Der Mann entriss meiner Mutter das Baby, das darauf hin fürchterlich zu Schreien begann. Dann warf er das Kind rücksichtlos in die Kinderwiege und schritt zu Mama ans Bett. Sie kauerte ängstlich im Bett. „Tu mir nichts… Aber noch viel wichtiger ist… Tu Andreas nichts…“ „Du verlogene Schlampe!“ brüllte der Mann und schlug wild auf die wehrlose Frau ein. Sie wehrte sich nicht, stumm ließ sie alles über sich ergehen. Nach circa fünf Minuten hörte der Mann auf und ging wieder. Da lag sie blutend, mit einem blauen Veilchen im Gesicht. Sofort bildeten sich blaue Flecken und Blutergüsse. Leise stöhnte sie. Es hörte sich scherzhaft an. Was war ich nur für ein Idiot? Meine Mutter wurde von meinem eigenen Vater, vor meinen Augen, zusammengeschlagen und ich hatte nichts getan. Was war ich nur für ein Depp gewesen? Die Schreie des Babys waren inzwischen verstummt. Vorsichtig griff die Frau zum Notknopf und wenige Sekunden später kam eine Krankenschwester herein. Zuerst war diese von dem grausigen Anblick geschockt, doch dann fing sie sich wieder und brüllte bei der Tür raus, sie bräuchte dringend einen Arzt. Dann sah sie zu meiner Mutter die leise stöhnte: „Mein Sohn… Er ist wichtiger…“ Dann schlossen sich Mamas Augen. Vielleicht für immer? Ich hatte solche Angst. Plötzlich stürmte eine Ärztin ins Zimmer und beachtete meine Mutti genau, dann ordnete sie der Krankenschwester an, sie solle einen Arztkoffer aus dem OP holen. Gesagt getan. Nach ein paar Minuten war die Schwester wieder da und überreichte stolz der Ärztin den Koffer. Die Krankenschwester war jung und hübsch. Sie hatte blonde gelockte Haare bis zu den Schulterblätter und in dem weißen knielangen Arztkittel sah sie zum Verlieben aus. Solche hübschen Krankenschwester kannte ich bisher nur aus solchen Arztdramen wie ´Romanzen im Krankenhaus`, in denen der fesche junge Arzt Dean immer die hübschen jungen Kolleginnen ins Bett kriegen wollte und nach dieser Nacht die Frauen immer starken Liebeskummer hatten. Dann entschuldigte sich Dean immer bei einem romantischen Dinner für zwei und er spielte sein Spielchen von vorne. Irgendwann hatte Jula, die hübscheste Schwester der ganzen Serie, wie ich fand, keinen Bock mehr auf die ganze Scheiße und kam mit dem dicken fetten Brillenträger Karl zusammen. Doch der gefiel ihr nicht wirklich also machte sie Schluss. Also landete sie letzten Endes wieder mit dem feschen Dean in der Kiste. Ihre Kolleginnen fanden das nicht so lustig und wollten die beiden auseinander bringen. Was aber nicht gelang… Anscheinend waren die beiden wie geschaffen für einander, auch wenn die beiden sich hin und wieder mit Kollegen betrogen, sie waren bis ans Ende ihrer Zeit zusammen. Was ich eigentlich total kitschig fand, aber die Produzenten von ´Romanzen im Krankenhaus` fanden das wohl ein tolles Ende… Tja und plötzlich war es schon um mich geschehen und ich hatte mich in die fesche Krankenschwester verliebt. Die Ärztin kümmerte sich sorgsam um Mutter. Nach einer geschlagenen halben Stunde war Mutter fürs erste verarztet und musste aufgrund dessen noch länger im Krankenhaus bleiben. Was gut für mich war, so konnte ich mich an die fesche Schwester ranmachen…

  9. #8
    Eruka Eruka ist offline
    Avatar von Eruka

    AW: Gefangen im Vergangenen

    Kapitel 4

    Es war Abend geworden und ich saß in meinem Bett und dachte nach. Mama schlief schon, doch plötzlich klopfte es an der Tür. Sie ging auf und die blonde Krankenschwester kam mit einem Tablett, das sie mit beiden Händen trug, rein. Sie stellte es auf den Tisch und dann ging sie wieder. Ich sah ihr nach. „Wie hübsch sie doch ist.“ murmelte ich und schlenderte zum Tisch. Ich betrachtete die Schüssel mit einer braunen Brühe und den kleinen Teller mit einer weißen klebrigen Masse. „Wie eklig.“ meinte ich und rümpfte mir die Nase. Auf einmal hörte ich ein Schnaufen und drehte mich zu Muttis Bett. Sie bewegte sich in ihrem Bett ohne genau zu wissen was sie tat, wie ich feststellte. Plötzlich fiel sie vor lauter bewegen aus dem Bett. Ich hörte ein scherzhaftes Stöhnen und lief zu meinem Bett. Ich wollte den Notknopf drücken, doch meine Hand griff durch. Es war das selbe geschehen wie am Nachmittag, als ich meinen gewalttätigen Vater umarmen wollte. Aber wenn ich durch alles durchgriff wieso konnte ich mich dann auf mein Bett setzen? Ich kapierte das nicht. Dann fiel mir aber was anderes ein… Wo war eigentlich meine Schwester gewesen? Ich dachte kurz nach und versuchte dann wieder und wieder den Notknopf zu drücken. „Verdammt!“ brüllte ich. Plötzlich fing der Kleine Andi zu brüllen an und Mutter rührte sich nicht vom Fleck. Von draußen hörte man Schritte und die Tür ging auf. Es war wieder die Blonde. Ich las ihr Namensschild… „Nina Berklavovic…“ sagte ich langsam. „Nina Berklavovic… NINA BERKLAVOVIC!?“ Mamas beste Freundin? Wollten die mich alle verarschen? Das sollte Nina sein? Nur der Gedanke daran das diese hässliche Jungfrau, die sie heute war, mal so eine fesche Junge Frau gewesen zu sein schien, ließ mir den Atem weg. Während ich dauernd nach Luft schnappte, half Nina meiner Mutter zu Tisch. Die beiden setzten sich auf die Stühle und begannen zu plaudern. Meine Atemzüge normalisierten sich wieder und ich ging zum Tisch, da es keinen weiteren, freien Stuhl mehr gab setzte ich mich einfach auf den Tisch. „Heyo!“ schrie ich glücklich und sah Mutter mit einem fetten Grinser an. Keine Reaktion. „MAN! Was habe ich dir getan?“ brüllte ich. Es half nichts, ich beruhigte mich und hörte den beiden dann zu. „Wer hat dich vorhin so zugerichtet?“ fragte Nina. „Harald…“ „HARALD!? Boah dieses Schwein kann was erleben!“ „Nein lass es Nina,“ meinte meine Mutti, „er ist zu gefährlich.“ „Paperlapapp. Wenn ich vor eurem Haus mit den Bullen aufkreuze sehen wir ja schon noch wie gefährlich er wirklich ist.“ „Nein Nina, lass es einfach...“ Um auf ein anderes Thema zu kommen, lenkte Nina das Gespräch in eine andere Richtung. „Was ist eigentlich mit Penny?“ fragte sie. „Ich weiß es nicht. Meine Eltern melden sich nicht… Ich habe solche Angst um sie…“ „Weißt du was Simone. Ich fahre jetzt zu deinen Eltern.“ „WAS? Was willst du bei denen?“ „Ja nach Penny sehen. Was sonst?“ „ Lass dass bitte Nina.“ „Nein Simone, ich fahre jetzt dort hin und ich werde mit Penny wiederkommen. Iss du derweil fertig, ich sage dem Security, dass Harald dich nicht mehr besuchen kann.“ Stumm nickte Mama und begann die braune Brühe zu schlürfen. Nina ging aus dem Zimmer und ohne zu wissen was ich tat ging ich ihr nach. Sie ging zu einem Security-Mann der beim Eingang zur Kinderstation stand, sie redete kurz mit ihm und gab ihm ein Foto. Wieso hatte die beste Freundin meiner Mutter bitte ein Foto meines Vaters in ihrem Portmonee? Der Mann nickte und Nina ging zum Treppenhaus, ich folgte ihr. Sie schlenderte zum Empfang ich schlenderte ihr nach. Gemeinsam standen wir beim Empfang und sie meldete sich für zwei Stunden vom Dienst ab. Die Dame nickte und Nina ging hinaus. Ich folgte ihr. Die Blondine ging zu einem Roten VW-Golf. Sie stieg ein und suchte was in dem Auto. Ich probierte die Autotür zu öffnen, doch es ging nicht. Dann fiel mir ein das ich durch manche Dinge hindurch griff und mich auf anderen draufsetzen konnte. Also stieg ich durch die Autotür und setzte mich auf den Beifahrersitz. Ich versuchte den Sicherheitsgurt anzulegen, doch ich griff wieder durch. Ich stöhnte gernervt und sah dann zu Nina. Sie war so fesch und doch so hässlich. Sie schnallte sich an und trat aufs Gaspedal.

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