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  1. #21
    Knato Knato ist offline
    Avatar von Knato

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    @Nessa : Ich finde diesen Teil, wie die anderen Toll!
    Der Metallstuhl, der die Form eines eckigen "S" hat, sieht sicher cool aus!

  2. Anzeige

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
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  3. #22
    Zylinder Zylinder ist offline
    Avatar von Zylinder

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Bin ich der einzige dem das Setting und den Plot nicht gefällt?
    Zwar gibt's sowas schon in Massen, aber was soll's. Soll jeder seine pubertäre Kreativität anders auslassen.
    Weiter so Geschichten zu schreiben ist besser als Autos anzuzünden

  4. #23
    Trojanerking Trojanerking ist offline
    Avatar von Trojanerking

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Zitat Big ? Beitrag anzeigen
    Weiter so Geschichten zu schreiben ist besser als Autos anzuzünden
    Auch so ein Auto als Osterfeuer wäre doch auch was feines
    Ich weiß jetzt was ich nächstes Ostern mache

  5. #24
    Knato Knato ist offline
    Avatar von Knato

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Zitat Trojanerking Beitrag anzeigen
    Auch so ein Auto als Osterfeuer wäre doch auch was feines
    Ich weiß jetzt was ich nächstes Ostern mache
    Gehört das hier ins Thema?

  6. #25
    Eruka Eruka ist offline
    Avatar von Eruka

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    @ All
    Ich danke euch für euer Feedback. =)





    Kapitel 4
    Ich wache auf, sehe mich um und ziehe dann mein Handy aus meiner kleinen Hosentasche. „Fünf Anrufe in Abwesenheit“ steht auf meinem Handydisplay, es ist kalt und ich rufe Dad an. Es meldet sich eine aufgeregte Stimme zu Wort. „Alicia, geht es dir gut? Wo bist? Soll ich dich abholen?“ „Ja Dad ich bin es, mir geht es gut und ja könntest du mich bitte abholen.“ „Von wo?“ „Woher soll ich das wissen?“ „Ist jemand bei dir?“ „Ja Trjan.“ „Frag ihn wo ihr seid. Ich hol euch dann.“ „Okay, warte.“ Ich gehe zu Trjan der zwei Meter weiter weg liegt und wecke ihn. „Trjan! Wo sind wir?“ „Was ist…“ „TRJAN! Wo sind wir?“ „Am Hickerkügel.“ Sagt er und dreht sich zu mir. „Dad, am Hickerhügel.“ „Okay, in einer halben Stunde bin ich da.“ Sagt er und legt auf. Ich seufzte und stehe auf. Es ist kalt und ich sehe hinab auf die Stadt, höre dann Schritte und drehe mich erschrocken um, doch es ist nur Trjan der mir tief in die Augen sieht. „Ich hab gelogen.“ Sagt er. „Bei was?“ „Ich stehe nicht auf dich.“ „Nicht? Wieso hast du das dann gesagt?“ „Weil ich dich ablenken wollte.“ „Von was ablenken?“ „Naja, von dem Drama…“ „Aha. Nett gemeint, aber mit deiner angeblichen Ablenkerei hast du mich nur mehr ins Grübeln gebracht.“ „Aha, sorry.“ „Egal. Mein Dad holt uns ab.“ „Echt? Cool.“ „Finde ich nicht.“ „Wieso? So erfrieren wir wenigstens nicht.“ Sagt er mit einem fetten Grinsen im Gesicht. „Hör so zu grinsen, dass macht mir Angst.“ „Echt?“ „Nein.“ Wir beginnen zu lachen, doch plötzlich hören wir ein seltsames Knistern. „Was war das?“ frage ich leise. „Keine Ahnung, aber ich bin mir sicher, dass ich mir gleich ins Hemd mache.“ „Das ist nicht witzig, Trjan.“ „Ich weiß, dass war ja auch ernst gemeint.“ Ich muss kurz kichern und höre es dann wieder knistern und auch manchmal etwas knacksen. „Ich hab Angst und du, Trjan?“ „Ich auch.“ Ich nehme seine Hand und beginne zu reden. „Falls wir uns in diesem Leben, das letzte Mal gesehen haben, möchte ich dir was sagen. Du bist schon seit dem Kindergarten mein bester Freund und das wird immer so bleiben.“ „Und du wirst auch immer meine beste Freundin bleiben, egal was passiert.“ Dann umarmen wir uns fest. Wir hören Schritte, die immer näher kommen und ich spüre wie laut sein Herz pocht. Ängstlich schließe ich meine Augen, schreie und warte dann auf den Tod…

    --- --- ---

    Ich sitze neben Dad im Auto. „Dad. Hör zu, die Aktion im Polizeirevier war bescheuert und das tut mir auch leid, aber…“ „Dir geht’s nicht gut und deshalb machst du scheiße.“ „Äh… Genau.“ „Alicia, du kannst nicht alles mit Mir geht’s scheiße entschuldigen. Das geht so nicht.“ „Ich weiß, aber…“ „Nichts aber!“ Stille. „Dad?“ „Hm?“ „Welcher Tag ist heute?“ „Sonntag, aber in einer halben Stunde Montag.“ „Aha, danke.“ Das Auto bleibt stehen, wir steigen aus und gehen rein ins unser Haus. „Alicia.“ „Hm?“ „Ab jetzt schließt du die Tür immer ab.“ „Dad! Ich bin kein kleines Kind mehr.“ „Alicia!“ „Na gut.“ Sage ich, gehe ins Bad und höre wie Dad die Haustür sorgsam verschließt. Später lege ich mich ins Bett und sehe mich um, doch alles sieht genauso aus wie heute Morgen. Ich seufzte, drehe mich zur Wand, an der meine hübschen Zeichnungen zieren, und schlafe ein.

    --- --- ---

    Mein Wecker klingelt laut und mühsam suche ich den Knopf zum Ausstellen, nach dem ich ihn gefunden und draufgedrückt habe, gähne ich und rapple mich auf. Nach einer viertel Stunde sitze ich angezogen am Frühstückstisch, esse Weißbrot mit Nutella und schaue ständig zu meinem Dad, der mal wieder die Zeitung liest. „Dad… Die Aktion von dir gestern war scheiße.“ „Deine Aktion gestern war auch dumm.“ „Dad, das ist nicht dasselbe.“ „Doch ist es.“ „Nein.“ „Wiedersprich mir nicht.“ „Doch tue ich. Verdammt Dad!!! Ich hatte Todesangst!“ Er sieht von seinem Käseblatt auf und starrt mir in die Augen. „Hör auf das brennt.“ Sage ich ihm und stehe auf. „Das soll es auch. Und jetzt geh deine Tasche packen.“ Meint er und wendet sich wieder der Morgenzeitung zu. „Dad?“ „Hm?“ „Fährst du mich?“ „Nein.“ „Man Dad! Wieso nicht?“ „Weil ich keine Lust habe.“ „Und wie soll ich jetzt in die Schule kommen? Die Schule ist drei Kilometer weit weg und der letzte Bus Richtung Schule ist schon vor einer halben Stunde abgefahren.“ „Fahr mit dem Fahrrad, mit dem Zug oder steig halt bei den Busstationen um. Was weiß ich?“ fragt er mich genervt und sieht von dem Morgenblatt auf. „Man scheiße. Hast du mir wenigstens ein Brötchen gemacht?“ „Nein wozu auch? Erstens bist du schon alt genug um das selbst zu machen und zweitens schmeißt du es sowieso wieder in die Nächte Mülltonne.“ Verwundert sehe ich ihn an und frage. „Woher weißt du das?“ „Du schmeißt die Brötchen immer in die Mülltonne beim Gartentürchen.“ Er wendet sich wieder der Zeitung zu und es wird still, die nur ein bis zwei Minuten anhält. „Kannst du mir Kohle geben damit ich mir was beim Kiosk kaufen kann?“ „Nein. Du bekommst doch eh Taschengeld.“ „Dad, das hab ich schon ausgegeben.“ „Ist das mein Problem?“ „Ja!“ „Eigentlich nicht.“ „DAD! Verdammt, willst du dass ich verhungere?“ „Ach, so schnell verhungert man nicht. Außerdem hast du doch eh Speckreserven.“ „Das stimmt doch gar nicht. Ich bin nicht fett! Ach weißt du was! Leck mich doch.“ Brülle ich, schnappe mein Handy und meinen Schulrucksack, stürme durch die Haustür, hole mein schwarzes Rad raus und fahre Richtung Schule. Nach einer dreiviertel Stunde komme ich zur Schule, wie vermutet bin ich zu spät, doch das ist mir egal. Lässig schlendere ich ins Gebäude und merke das alle Flure wie ausgestorben sind. „Vergiss es.“ Denke ich mir, gehe wieder aus dem Gebäude, schwinge mich draußen auf mein Rad und fahre durch die Gegend bis ich in die Innenstadt gelange und dort irgendwann mitten in der Fußgängerzone stehen bleibe . Ich greife in die Hosentaschen meiner kurzen Jeanshose und finde zufällig einen zehn Euro Schein. Grinsend stecke ich ihn wieder ein und fahre in mein Lieblingscafé, indem ich eine leckere Erdbeersahneschnitte, ein köstliches Sachertorten Stück, ein Glas Orangensaft und eine Tasse Latte Macchiato bestelle. Ich stopfe alles in mich hinein und will dann bezahlen, doch ich habe zu wenig Geld dabei…

  7. #26
    PsychoGamer PsychoGamer ist offline
    Avatar von PsychoGamer

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Also, ich finde... für eine "Ich-Geschichte" etwas wenig Ich's...

  8. #27
    Mertie Mertie ist offline
    Avatar von Mertie

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Zitat PsychoGamer Beitrag anzeigen
    Also, ich finde... für eine "Ich-Geschichte" etwas wenig Ich's...
    Hm interessant zum ersten oder 2. teil hast du gesagt das zuviele ich's drin sind. ^^
    naja finde es soweit super bin schon gespannt auf den nächsten teil

  9. #28
    Rob & Rob Rob & Rob ist offline
    Avatar von Rob & Rob

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Zitat Mertie Beitrag anzeigen
    Hm interessant zum ersten oder 2. teil hast du gesagt das zuviele ich's drin sind. ^^
    naja finde es soweit super bin schon gespannt auf den nächsten teil
    Also das war Ironisch gemeint von ihm, aber ich glaub das merkt man auch.
    Nun zu deiner Geschichte, Nessa.
    Dieses Kapitel find ich schlechter als die ersten beiden, die Gründe werd ich gleich benennen.
    Du baust Spannung an Punkten auf, wo du sie am wenigsten brauchst. Zum Beispiel als die beiden auf dem Hügel aufwachen, ist das eher ein romantischer Moment. Und dann hören sie ein knacken, und plötzlich haben sie Todesangst? Das passt überhaupt nicht.
    Außerdem weiß das Mädchen doch wie viel Geld es dabei hat, nämlich 10 Euro.
    Torte+Kuchen+Orangensaft+Latte Macchiato, da sollte man davor auf den Preis schauen, auch sehr unrealistisch

    Also du siehst, in diesem Teil gibts viel zu meckern, aber nicht allzu viel zu loben, schau das dus nächstes Mal besser machst. Hoffe ich konnte helfen

    MfG simon

  10. #29
    Mertie Mertie ist offline
    Avatar von Mertie

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Zitat simon123 Beitrag anzeigen
    Außerdem weiß das Mädchen doch wie viel Geld es dabei hat, nämlich 10 Euro.
    Torte+Kuchen+Orangensaft+Latte Macchiato, da sollte man davor auf den Preis schauen, auch sehr unrealistisch
    naja es gibt sicher fälle da planen leute sowas und achten dann nicht mehr drauf wenn sie anfangen.
    Okay so wirkt das Mädchen schau also ist es da teils unpassend aber evtl. wird dich nessa dabei was gedacht haben

  11. #30
    PsychoGamer PsychoGamer ist offline
    Avatar von PsychoGamer

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Ja, das Geld reicht nicht, und dann kommt das FBI, eine Schießerei entsteht, aber im letzten Moment wird sie von Spiderman gerettet!

  12. #31
    Mertie Mertie ist offline
    Avatar von Mertie

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    naja okay aber das unrealistische dabei ist nun ein Glas wird sicher höchstens 1 - 1,50€ kosten 8wenn ich mich nicht irre.
    Und Kuchen kostet ja in der Regel auch 1 - 2€

  13. #32
    Rob & Rob Rob & Rob ist offline
    Avatar von Rob & Rob

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Ist aber trotzdem unrealistisch, und außerdem wirst du in der Stadt kein Caffee finden bei dem der Kuchen bzw die Torte unter 2 Euro kostet, ein Latte meistens 3,50, der Orangensaft so 2,50, Torte 2,50 und Kuchen 2,00. Also zumindest in der Stadt sind die Preise normal.
    Aber egal, es geht ja darum das es in der Geschichte unrealistisch wirkt.

    Mfg simon

  14. #33
    Eruka Eruka ist offline
    Avatar von Eruka

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    @ All
    Ja, kann passieren das Alicia etwas unrealistisch wirkt, aber dafür gibt es ja auch eine simble Erklärung, die irgendwann mal geklärt wird.






    Kapitel 5

    „Was hast du dir nur dabei gedacht?“ fragt mich Dad, während wir im Auto sitzen und zur Schule fahren. „Naja… Da ich zu spät in die Schule gekommen bin, dachte ich mir einfach, dass ich da auch gleich schwänzen kann.“ „Das ist nicht dein Ernst, oder?“ „Mein voller Ernst.“ „Sag mal, hast du noch alle Tassen im Schrank?“ „Nein, da du heute eine aus dem Küchenschrank genommen hast.“ „Alicia! Was ist nur mit dir los?“ „Gar nichts.“ „Merkt man.“ „Wenn dich was bedrückt, sag es mir doch einfach.“ „Du würdest das sowieso nicht verstehen.“ „Naja, ich kann ja auch nichts verstehen, wenn ich nicht weiß um was es geht.“ „Dad, lass es einfach.“ Wir schweigen bis wir zur Schule kommen. „Aussteigen.“ Sagt Dad streng. „Ich will aber nicht.“ „Ich will auch vieles nicht.“ Genervt verdrehe ich die Augen und betrete mit ihm das Schulgebäude. Wir steuern meine Klasse an, er klopft und wir treten ein. „Guten Morgen Mr. Pickels.“ Beginnt mein Dad und stupst mich an. Genervt trotte ich zu meinen Platz in der vierten Reihe neben Melissa und setze mich. „Ich würde vorschlagen wir reden draußen.“ Schlägt mein Mathelehrer vor und sagt dann zu den Schülern, welche Aufgaben in seiner Abwesenheit gelöst werden sollen, dann geht er mit Dad aus der Klasse. Kaum ist der Fettsack draußen beginnen mich meine Mitschüler blöd von der Seite anzumachen. „Na bist du noch immer traurig?“ fragt einer spöttisch, ein anderer fragt mich, ob ich echt gedacht hätte, Josh meine es ernst. Die harten Wörter dieser Arschlöcher tun weh und ich sehe verzweifelt zum Fenster. Eine Frau geht gerade mit ihrem Hund spazieren, ein alter Knacker fährt auf einem Rad vorbei und eine blonde Frau streitet sich mit einem Mann. Ich höre wie mich die anderen niedermachen und wie Trjan und Melissa mich verteidigen. Am liebsten würde ich jetzt einfach im Boden versinken…

    --- --- ---

    Meine Biologielehrerin Mrs. May redet ununterbrochen von den wichtigsten Insekten. „Diese Frau ist unerträglich.“ Denke ich mir, warte auf den rettenden Schulschlussgong und stehe dann auf als er endlich ertönt ist. Ziemlich eilig renne ich aus der Schule um noch den nächsten Bus in die Innenstadt zu erwischen, da mein Rad noch immer bei diesem Café steht, vorausgesetzt es hat niemand geklaut. Doch mir verschlägt es den Atem, als ich sehe, dass Dad mit seinem blauen Skoda vor der Schule steht und mir zu winkt. Ich stehe wie angewurzelt da und höre ihn dann sogar schon aus dem Beifahrerfenster rufen. „Alicia! Alicia! Hier bin ich.“ Als ich merke, dass mich meine Schulkameraden belustigt ansehen, werde ich knallrot und steige schnell in den Wagen ein. „Hallo Alicia. Wie war denn heute die Schule?“ „Blöd. Können wir jetzt nach Hause fahren?“ „Ja.“ Sagt er und biegt in die Seitengasse ein. „Alicia?“ „Hm?“ „Packst du bitte zu Hause ein paar Sachen zusammen.“ „Wieso?“ frage ich ihn verwundert und merke erst jetzt, dass er heute gar keine spießigen Klamotten trägt wie sonst. Stattdessen trägt er eine kack-farbene kurze Hose, ein orangenes T-Shirt mit dem roten Aufdruck „Summer“ und einfache braune Sandalen. „Dad.“ „Ja?“ „Was hast du da an?“ „Gewand.“ Sagt er und grinst blöd. Ich gebe ein gekünsteltes Lachen von mir und starre dann auf die Straße. „Dad, wieso soll ich meine Sachen packen? Willst mich auf ein Internat schicken?“ frage ich gekickt, obwohl die Vorstellung auf ein Internat zu gehen toll ist. Süße Jungs, tolle Partys und kein Dad der mir was verbieten kann. Plötzlich reißt Dads Lachen mich aus den Gedanken. „Nein, wir machen Urlaub.“ „Wir machen was?“ „Urlaub.“ „Dad, es ist doch noch Schule.“ „Ja und? Dein Mathelehrer weiß bereits Bescheid.“ „Aha. Und die lassen mich einfach so in den Urlaub fahren?“ „Anscheinend schon, denn sonst hätte dein Lehrer ja dagegen protestiert. Außerdem findet er es auch besser, wenn du dir eine Auszeit gönnst, er meint das du dadurch vielleicht wieder normaler wirst.“ „Aha.“ Normaler? Normaler! Ich bin normal. Was bildet sich der fette Pickels eigentlich ein? „Aussteigen.“ Sagt Dad plötzlich. Knurrend steige ich aus und trotte ihm hinterher zu Haustür. „Wo fahren wir eigentlich hin?“ Er legt seinen Zeigefinger auf den Mund und flüstert: „Wird noch nicht verraten.“ „Mann bist du kindisch. Sagst du mir wenigstens was ich zum Anziehen mitnehmen soll?“ „Naja, etwas Hübsches zum Fortgehen, etwas Freizeitkleidung, Badesachen und halt was, was dreckig werden kann.“ „Aha, danke.“ Sage ich, gehe in mein Zimmer und packe dort dann meinen Reisekoffer.

    --- --- ---

    Dad und ich sitzen im Auto und fahren auf der Autobahn und aus dem Autoradio kommt Musik aus den 80er. Er summt zur Melodie mit und klopft auch manchmal mit dem Lenkrad mit. „Dad?“ „Hm?“ „Kannst du bitte eine andere CD einlegen? Die alte Musik nervt.“ „Tja, mir gefällt sie.“ „Mir aber nicht und wieso hast du eigentlich diese komischen Klamotten an. Bist jetzt in der Midlifecrisis oder was?“ „Nein.“ lacht er und sieht total glücklich aus, „ich freu mich nur so auf den Urlaub und außerdem hattest du recht. Manchmal bin ich wirklich etwas spießig.“ „Etwas?“ Er lacht wieder, während ich das überhaupt nicht lustig finde. „Wo fahren wir hin.“ Frage ich wieder. „Nun sei mal nicht so spießig. Es wird dir gefallen.“ Sagt er und summt zu irgendeiner Frauenstimme. „DAD! Zuerst willst du, dass ich mit dir unter der Schulzeit in den Urlaub fahre, obwohl wir jeden Cent fünfzigmal umdrehen müssen und dann willst du mir nicht mal sagen wohin.“ „Jetzt übertreib mal nicht. Kann sein, dass wir nicht die reichsten sind, aber fünfzigmal umdrehen müssen wir jeden Cent jetzt auch nicht, außerdem ist der Urlaub kostenlos.“ Das Lied mit der Frauenstimme hört auf und eine bekannte Melodie beginnt. Plötzlich beginnt mein Dad mitzusingen und ich erkenne die Melodie. „Dad! Hör auf. Du kannst nicht singen, genauso wenig wie Modern Talking.“ „Ach was, Modern Talking ist die Nummer eins. Die haben wenigstens noch echt gesungen im Gegensatz zu deinen Möchtegern-Stars. Die machen das doch alles nur mehr mit Computern und Tonstudios.“ „Achso, du glaubst Modern Talking hat da nicht nachgeholfen, oder was?“ „Doch schon, aber den Sing-Sang den du dir anhörst besteht doch nur aus Computern.“ „Das ist gar nicht war!“ „Natürlich.“ „Ach halt die Klappe, du hast doch gar keine Ahnung von Musik!“ brülle ich und verschränke meine Arme. Der Gesang von meinem Dad und Modern Talking bringt so dermaßen auf die Palme, dass ich die „Die Hit Giganten - Hits der 80er“-CD rausnehme und die „BRAVO Hits Vol.73“ reinstecke. Dann drehe ich laut auf und warte, dass der erste Song zu spielen beginnt. Plötzlich beginnt S&M von Rihanna aus den Lautsprechern zu dröhnen und Dad schreit auf. „Bist du verrückt?!“ Ich nicke und wippe grinsend mit. Mit knallrotem Tomatengesicht stellt Dad die Musik etwas leiser und fährt dann von der Autobahn ab…

  15. #34
    Mertie Mertie ist offline
    Avatar von Mertie

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Kann sein, dass wir nicht reichsten sind, aber fünfzigmal umdrehen müssen wir jeden Cent jetzt auch nicht, außerdem ist der Urlaub kostenlos.
    Kann sein, dass wir nicht die reichsten sind, aber fünfzigmal umdrehen müssen wir jeden Cent jetzt auch nicht, außerdem ist der Urlaub kostenlos.

    müsste es doch heißen^^

    Sieht aber ganz gut aus bin schon gespannt auf den nächsten Teil Nessa =)

  16. #35
    Lositnot Lositnot ist offline
    Avatar von Lositnot

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Also der neue Teil ist echt gut!
    Ich hätte niemals gedacht das es so schwer ist Geschichten zu schreiben!
    Ich hab auch eine gemacht, die Einleitung hab ich bis jetzt gemacht, das 1 Kapitel war der größte Scheiß und jetzt fällt mir nichts mehr ein.
    Naja.. Respekt an dich!

  17. #36
    Eruka Eruka ist offline
    Avatar von Eruka

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    @ Mertie
    Danke, habs schon ausgebessert. =)

    EDIT:

    @ Meranei
    Dankeschön. =)

  18. #37
    PsychoGamer PsychoGamer ist offline
    Avatar von PsychoGamer

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Wenn du noch 2 Jahre weiterschreibst, musst 'nen Verlag suchen, und dann hast dein eigenes Buch.

  19. #38
    Eruka Eruka ist offline
    Avatar von Eruka

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    @ PsychoGamer
    Das nehm ich jetzt mal als Kompliment.
    Eigentlich hatte ich ja andere Pläne für die Zukunft, aber der ist auch gut. xD

  20. #39
    Eruka Eruka ist offline
    Avatar von Eruka

    AW: Im Schein Der Dunkelheit --- By Nessa

    Kapitel 6

    Mal abgesehen davon, dass das Haus vor uns eine einzige Bruchbude ist, ist der heutige Tag mein schlimmster Tag in meinem Leben. Während Dad unser Gepäck mit Onkel Rudi in die Bruchbude trägt und meine Tante Trudi den beiden wie ein Hund hinterher rennt und ihnen haargenau den Ablauf einer Kuh-Geburt erklärt, werde ich von meiner 15-Jährigen Cousine Tina niedergeschwafelt. Sie redet ununterbrochen über Kühe, über Schweine, darüber das Ferkel das Ferkel nicht grunzt wie ein Ferkel und das Tante Trudis Spinat-Kekse mal wieder wundervoll geschmeckt haben. Es ist unglaublich, doch wie konnte mein Vater seine ganze Kindheit auf diesem veralteten und stinkenden Bauernhof überleben? Manchmal kann ich sogar verstehen wieso meine Mutter abgehauen ist, an ihrer Stelle hätte ich womöglich dasselbe getan. Als ich das Haus von außen fertig begutachtet habe, wende ich mich wieder Tina zu. Ihre derzeitigen Gesprächsthemen sind nun wie lange ich bleiben werde, ob ich Jason, den feschen Hilfsarbeiter schon gesehen habe und wieso ich so komische Klamotten trage. Sie hört einfach nicht auf zureden. Jetzt fällt mir wenigstens ein was ich zu Hause vergessen habe, nämlich Ohrenstöpsel. Ich stöhne und gehe dann an ihr vorbei, hinein ins Haus. Im Haus stinkt und müffelt es, überall sind Katzenhaare und Hundehaare und die Kaninchen laufen frei herum, außerdem liegen hier lauter dunkelbraune Kügelchen, die meiner Meinung nach die Scheiße der Kaninchen sind, herum. „Du heilige Scheiße, in welchen Dreckloch bin ich den hier gelandet?“ frage ich mich in Gedanken und merke wie Tina schon wieder hinter mir steht und weiter quatscht. Meine Güte, kann die nicht einmal ihre Klappe halten? Ich drehe mich zu Tina um und frage dann: „Tina?“ „Ja?“ „Ist dieser Raum das Kaninchenklo?“ „Nö, wieso?“ „Nur so.“ „Eigentlich ist es ja das Wohnzimmer. Komm mit, ich zeig dir die Küche!“ sagt sie, nimmt meine Hand und zieht mich in einen Raum, der braune alte, zum Teil schon rissige, Fließen hat und eine kack-braune Wand, die aussieht als wäre sie mit der Katzenscheiße bemalt worden. „Tina?“ „Hm?“ Ihre grünen Augen funkeln fröhlich und ihre Hand fühlt sich verschwitzt an. „Könntest du bitte meine Hand loslassen?“ Sie sieht erschrocken drein und lässt meine Hand los. „Tut mir Leid.“ Murmelt sie leise und sieht auf den Boden. „Macht nichts. Äh ich hab etwas Hunger. Könntest du mir vielleicht den Kühlschrank zeigen?“ Tina sieht wieder auf und strahlt wie eh und je. „Natürlich. Hier.“ Sie zeigt auf einen braunen Holzkasten, der einen verrosteten Griff hat. Vorsichtig greife ich nach dem verrosteten Griff und ziehe an. Die Tür geht ein wenig auf und mir fliegen Fliegen entgegen, außerdem kommt mir ein ekelhafter Gestank entgegen. Ich muss husten, halte mir dann die Hand vor um nicht zu ersticken und drehe mich zu Tina um. „Hast du vielleicht eine Atemschutzmaske.“ Sie schüttelt den Kopf. „Ein Geschirrtuch.“ Sie nimmt ein verdrecktes Geschirrtuch zur Hand und hält es mir entgegen. Ich winke ab und frage nach einem Taschentuch, sie hält mir zwar eins hin, aber leider ein gebrauchtes. Ich muss einsehen, dass das so keinen Sinn hat, schlage die Kühlschranktür zu und renne so schnell wie möglich nach draußen. Dort beuge ich mich etwas hinunter, stemme meine Hände auf meine Körperseiten und atme langsam ein und aus…

    --- --- ---

    Der Abend ist ins Land gekommen und ich habe den ganzen restlichen Tag versucht Tina, meinen stinkenden Verwandten und dem müffeldem “Haus“ aus dem Weg zu gehen. Die meiste Zeit habe ich mich in der alten leeren Scheune, die weiter abseits liegt, versteckt. Nun sitzen mein Dad, Tina, Tante Trudi, Onkel Rudi und ich beim Abendessen im Wohnzimmer. Während alle anderen essen, trinken und laut herumreden, sitze ich nur da, starre auf den leeren Teller und warte das der Sessel, auf dem ich sitze, einbricht. Das Gulasch mit Würstchen schmeckt ekelhaft und das komische Hirsebier was sie da trinken, stinkt mehr als jede Buttersäure. Einfach zum Kotzen! Hätte der fette Pickels geahnt, wo mich mein Vater hinbringt hätte er ihn womöglich aufgehalten, oder womöglich auch nicht. Ich seufze und frage dann: „Kann ich aufstehen.“ Doch niemand hat mich gehört, geschweige denn mir eine Antwort gegeben. Nochmals frage ich, doch mich hört noch immer niemand. Ruckartig fahre ich hoch und brülle in die Runde: „KANN ICH AUFSTEHEN?“ „Bist du doch schon längst.“ Spottet Onkel Rudi und lacht, grunzt oder wiehert oder was auch immer er da tut und fällt fast vom Stuhl. Wütend sehe ich Dad an, der aber nur blöd grinst. „Leckt mich doch.“ Schreie ich und gehe hinaus. Hinaus in die Nacht. Plötzlich sehe ich eine Gestalt die immer näher und näher und näher kommt. Die Gestalt entpuppt sich als… Typ. Er ist hübsch, ein Stück größer als ich, hat einen Cowboyhut auf und grinst mich blöd an. Er zieht seinen Hut vor mir und sagt: „Abend Lady. Wie geht’s denn so?“ „Bei deinem Anblick schon viel besser.“ Flirte ich und setze mich auf die kalte morsche Holztreppe, er grinst und setzt sich neben mich. Er hält mir seine Hand hin. „Ich bin Jason.“ Ich schlage ein und sage: „Alicia. Alicia Jefferson.“ „Cooler Name.“ Meint er und ich merke wie ich leicht rot werde. Gut das es schon dunkel ist und er es nicht mehr sieht…

    --- --- ---

    Als ich am nächsten Morgen aufwache liege in einem Bett. In einem unhygienischen Bett. Auf dem Bettlaken sind lauter Scheißkügelchen von den Kaninchen, Katzen und Hundehaare und irgendwelche gelben Flecken, die nach Brunze riechen. Die Decke und der Kopfpolster scheinen ebenfalls angebrunzt zu sein. Aber was ich dann sehe verschlägt mir eindeutig die Sprache, da hat doch eindeutig so ein Katzenvieh auf meine gelbe Reisetasche, die am Boden vor dem Schrank liegt, geschissen. Angeekelt schreie ich auf, laufe aus dem Zimmer und dann hinaus aus dem Haus. Draußen angekommen atme ich schwer und merke Schritte hinter mir. „Morgen Alicia.“ Sagt eine Stimme, die sich beim Umdrehen als Dads Stimme erweist. Er hat eine blaue Jeanslatzhose, ein braunkariertes Hemd und schwarze Gummistiefel an, außerdem hält er eine Mistgabel in der Hand. „Wirst du jetzt Bauer, oder was?“ „Ja und du auch.“ Sagt er, lächelt und drückt mir die Mistgabel in die Hand. Er sieht mir meine Verwirrung an und erklärt. „So, wir werden eine Woche wie Bauern leben. Mit…“ „Stinkenden Tieren, ekelhaften Haus, bescheuerten Verwandte und hässlichen Klamotten. Dann viel Spaß.“ Sage ich, drücke ihm die Mistgabel wieder in die Hand und verschwinde in das Dreckslochhaus. In “meinem“ verdreckten Zimmer öffne ich vorsichtig meine Tasche um nicht mit der Tierkacke in Berührung zu kommen und suche dann die hässlichsten Klamotten, die ich mit habe, heraus…

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