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  1. #1
    Ondorion Ondorion ist offline
    Avatar von Ondorion

    The Walker between the Worlds

    Hi,

    ich habe mir die Mühe gemacht, eine kleine Kurzgeschichte zu schreiben.
    Sie handelt von einer Person, die zwischen zwei Welten hin und herreisen kann. Nur weiß diese Person nicht, dass sie dieses Reisen kontrolieren kann.
    Viel mehr ist dies eine Vorgeschichte die ich beizeiten - und wenn sie euch gefällt - weiterschreiben werde.
    Eines vorweg: Die Geschichte erinnert eher an eine Inhaltsangabe mit mündlicher Rede. Nächstes Mal werde ich auch mehr mündlich Rede einbauen.

    Viel Spaß beim Lesen.


    Es hatte wieder begonnen:
    Varancé bequemte sich, nach Hause zu gehen und setzte sich vor den warmen Kamin. Das Feuer prasselte gar lustig vor sich hin und wärmte seinen Körper von den Haaren bis zu den Zehen. Er hat dieses Treiben der Werwölfe schon vor Jahren gesehen, im letzten Dorf vor zwei Jahren ging es schrecklich zu. Er erinnerte sich noch mit Schrecken daran, was sie, die da kamen, mit den armen Dorfbewohnern machten. Sie folterten sie, bis den letzten Atemzug taten und mit Sieges gewissem Lächeln verabschiedeten sie sich von den Armen der Armen. Sie hatten das letzte Dorf vollkommen ausgelöscht, nur noch eine vom Winde umwehte Ruine zeugte noch von den Schrecklichkeiten von damals.

    "Ich werde wohl dieses Mal arg auf der Hut sein müssen, ich möchte nicht schon wieder diese Folter der Werwölfe ertragen müssen", dachte er mit Schaudern an diese Tage. Eines war aber komisch... er war, nach dem er gestorben war, wieder in seiner Welt, der wirklichen Welt, des 21. Jahrhunderts. Und eines Tages - um genau zu sein vor einer Woche - hatte er sich wieder, nachdem er aufgewacht war, hier vorgefunden. Er war ein Wanderer, der diese Erlebnisse immer wieder und wieder durchleben musste. Seine alten Freunde, die er damals verloren hatte, waren wieder hier, sie konnten sich nicht daran er erinnern...er aber schon.

    Was wird wohl diese Mal geschehen?, grübelte er. Er legte seine Hand ans Kinn und rieb sich darüber, wie er es zu tun pflegte, wenn er überlegte.
    Er wusste es nicht...

    Varancé war auch viel zu müde, um darüber nachzudenken, was nun passieren würde, und ob alle überlebten.
    Aber er wollte nicht sterben, das war klar.

    Er legte sich in sein Strohbett und schlief ein.

    In nächtlicher Zeit trieben sich die Werwölfe – am Tage Mensch, in der Nacht Bestie – in ihren Wäldern herum und machten sich auf zu ihrer Herrin.



    Barasko, der Anführer der Unglückseligen kniete vor seiner Herrin nieder und legte den Kopf zum Gruß und zur Bezeugung der Demut auf den Waldboden. Seine Herrin, die zugleich Anführerin und Königin war: Laranah, machte ein Handzeichen, so dass er wieder aufstehen durfte. „Mein Sohn, was hast du mir zu berichten?“, fragte Laranah.
    „Nun, meine Königin, wir haben Fortschritte gemacht. Es wandeln nun zwei neue Verbündete unter uns, und sie haben ganze Arbeit geleistet“, antwortete er ihr.
    „Das Dorf ist fast völlig ausgelöscht, nur noch 10 Personen sind noch übrig, die wir auch noch fressen werden.
    „Gut, mein Sohn, treffe etwaige Vorsorgen und mache dich morgen Nacht auf den Weg.“, entgegnete seine Königin.

    Am nächsten Morgen stand Varancé, mit allen möglichen Vorahnungen, was hätte passieren können und was sicherlich noch passieren würde, auf.

    Es ging seinem Tagewerk, dem Holzhacken nach und freuten sich schon auf die Wahl des Bürgermeisters, der jegliche Vorsorge treffen würde und versuchte, die Wölfe zu finden und zu töten.


    In den nächsten Tagen wüteten die Werwölfe schrecklich unter den Bürgern.
    Zum Bürgermeister wurde Munin, ein Nordmann, gewählt, der aber scheinbar mit seinem Amt heillos überfordert war und seinen krampfhaften Versuchen, die Werwölfe zu finden und ihnen den kurzen Prozess zu machen, war auch kein Glück beschert.
    Von den Werwölfen wurde bisher einer gefunden: Barasko.
    Doch das war offensichtlich ein Fehler, denn die Königin wütete nur umso härter und schrecklicher unter ihnen.
    Varancé Angst wurde nur gesteigert und er wusste, dass bald er der Nächste sein würde…

    Wie vorhergesehen, traf es ihn eines Nachts.
    Er gerade dabei, nach Hause zu gehen, als ihn die Wölfe entdeckten und über ihn herfielen.

    Varancé wurde von den Wölfen eingefangen und in ihr Versteck verschleppt.
    Er wusste, dass ihm nun wieder die Qualen des letzten Males bevorstünden.
    Schon der Gedanke daran bereitete ihm einen Schauer und eine unglaubliche Angst, die mit keinem anderen Gefühl zu vergleichen waren.

    "Was habt ihn nun mit mir vor?" Varancé wandte sich an Lionel, den er schon anfänglich verdächtigt hatte, da er sehr aktiv in das Geschehen eingriff und das Bürgermeisteramt schon lange haben wollte.
    "Oh, das weißt du doch, nicht wahr?", erwiderte der große, struppige Wolf mit einem Grinsen. Das wiederum machte Vara stutzig: Woher wusste der Wolf davon? Ungeachtet dessen, dass dieser Wolf scheinbar schon mal hier gewesen war. "Was? Wer bist du, sag es mir?!", schrie er geradezu.
    Der Wolf fing an zu lachen und schleppte ihn in Richtung Wald. "Dein schlimmster Alptraum, Wanderer".

    Am Versteck fesselten ihn die Wölfe an einen ausgerissenen Baumstamm, der mitten auf der Straße stand, so dass man ihn gut sehen konnte, wenn man meterweit davon entfernt stand.
    Danach holten sie einen Pflock und trieben diesen in seinen Bauch.
    Varancé stöhnte und spie Blut.
    Die Wölfe machten sich einen Spaß daraus, ihm langsam, aber sicher alle Gliedmaßen herauszureißen. Erst, nachdem alle Extremitäten abgebissen waren, labten sie sich seiner und tranken das Blut in großen Massen.
    Er starb qualvoll...

    Stunden später befand er sich wieder in seinem Hotelzimmer bei der Uni.
    Er hatte es wieder durchlebt, und wieder war er zurückkehrt.
    Varancé legte sich erst mal auf sein Bett und schlief mit Alpträumen, die sehr an Werwölfe erinnerten, ein.

    Am nächsten Morgen machte er sich daran, wieder an die Uni zu kommen und legte sich einige Ausreden zu Recht, warum er seinen Pflichten diesbezüglich nicht nachgekommen sei.
    Man wollte ihm nicht glauben, akzeptierte es aber.

    Nach der Uni kam er an einem Friedhof vorbei, auf dem ein sehr auffälliges Grab zum Vorschein kam.


    Auf dem Grabstein stand sein Name...

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    The Walker between the Worlds

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  3. #2
    Bibimaus Bibimaus ist offline
    Avatar von Bibimaus

    AW: The Walker between the Worlds

    Hey, Ondorion!

    Ich finde deine Geschichte echt richtig klasse, vorallem erinnert sie mich total an das Werwolf-Spiel! (Hm, warum bloß? )

    Du hast finde ich einen klasse Schreibstil und ich finde nicht, dass deine Geschichte wie eine Inhaltsangabe wirkt. Für mich wirkt sie eher wie ein Prolog zu einer längeren Geschichte und würde mich deshalb sehr freuen, wenn du weiterschreibst!

    Allerdings würde ich den Schreibstil beibehalten und nicht unbedingt mehr wörtliche Rede einbringen, denn ich glaube, dass in dieser Geschichte Varancés Gedanken eine viel größere Rolle spielen, als das, was er sagt, oder nicht? Also ich finde es zumindest klasse so, wie´s ist und würde das beibehalten.

    Lg, deine Bibi

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