Ergebnis 1 bis 2 von 2

Thema: Atomic Blonde

  1. #1
    Miya Miya ist offline
    Avatar von Miya

    Atomic Blonde

    Berlin, November 1989: Kurz vor dem Fall der Berliner Mauer wird ein MI6-Offizier tot aufgefunden. Er sollte Informationen einer geheimen Quelle auf der Ostseite der Stadt in den Westen schmuggeln – genauer gesagt: eine Liste mit allen Namen der auf beiden Seiten Berlins tätigen Spione. Doch die Liste wird bei der Leiche nicht gefunden. Gebrieft von ihrem MI6-Vorgesetzten Gray (Toby Jones) und dem CIA-Chef (John Goodman) wird die erfahrene Spionin Lorraine Broughton (Charlize Theron) in das Pulverfass sozialer Unruhen, Spionageabwehr, gescheiterter Missionen und geheimer Hinrichtungen geschickt, um die streng vertrauliche Liste und damit die Identität britischer Agenten zu sichern, deren Leben davon abhängen. Lorraine trifft den Ex-Geheimdienstler David Percival (James McAvoy), der ein wichtiger Kontaktmann ist – und sie trifft die verführerische französische Agentin Delphine (Sofia Boutella)…

    Starttermin Deutschland: 24. August 2017
    Regie: David Leitch
    Mit Charlize Theron, James McAvoy, Sofia Boutella u.a.
    Genres: Action, Spionage



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    Atomic Blonde

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  3. #2
    Miya Miya ist offline
    Avatar von Miya

    Atomic Blonde

    Charlize Theron mischt das Berlin der Wende auf.

    David Leitch, der einigen vielleicht im Zusammenhang mit Deadpool 2 etwas sagt, zeigt hier einen Spionagethriller mit reichlich Action und viel Zeitgeist. Die Story ist nicht unbedingt neu, man bekommt das, was man bei dem Thema erwartet. Zeitweise war es etwas schwierig zu folgen, wer jetzt mit wem zusammenarbeitet, bis sich zum Ende hin alles auflöst - das war sicher auch ein Stück weit gewollt. Trotzdem, das hätte man etwas besser machen können. Allerdings sticht der Film durch seine herausragenden Stunts, die Vertonung und die Bilder hervor. Bild und Ton sind schon ein kleines Kunstwerk für sich, das dem Film einen ganz besonderen Stil verpasst. In der Originalfassung sprechen die "Deutschen" auch ein grammatikalisch gutes Deutsch, was für mich immer ein Zeichen von Qualität ist. Die Macher haben sich hier tatsächlich mit dem Thema auseinandergesetzt.

    Übrigens, Til Schweiger spielt zwar mit, aber in einer Nebenrolle, in der er zum Glück nicht viel reden muss. Und zumindest in der Originalfassung hat er es geschafft dabei auch nicht zu nuscheln.

    Für mich ein gelungener Kinobesuch. Es ist kein Film, den man unbedingt gesehen haben muss, aber ein paar Stunden im kühlen Kino oder gemütlich zuhause auf dem Sofa durchaus wert.