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  1. #1
    Loki Loki ist offline
    Avatar von Loki

    Liste aller Xbox 360 User Reviews

    So, hier nun wie versprochen unser nigelnagelneuer Thread mit EUREN Reviews zu aktuellen aber auch älteren Xbox 360 Spielen, sowie Arcade Games vom XBL Marktplatz.

    Zusätzlich zu den Forenregeln gilt:

    - Kein Kopieren von anderen Seiten (!)
    - Eine gewisse Gliederung (Einleitung, Grafik, Story - etc., Pro und Contro, Wertung, Fazit) sollte zu erkennen sein
    - Auch eine Reschtschriebprühfung kommt immer gut ;-)
    - Lest euer Review nochmal durch bevor ihr es postet (!)

    * Ich behalte mir vor die Zusatzregeln ggf. zu aktualisieren, erstmal schau´n wie´s läuft. =)


    Na, dann wollen wir mal. Damit es mit der Zeit nicht zu unübersichtlich wird, werden hier im Eingangspost alle Reviews von A-Z aufgelistet. Natürlich werden die Autoren auch namentlich erwähnt. Habt ihr euren Test im jeweiligen Spiele-Thread gepostet, stellt den HyperLink (#1, rechts oben über 'Bewerten') dazu hier rein, ich editier ihn dann in den Startpost. Wenn ihr wollt, könnt ihr hier das Review auch gleich komplett posten.

    Kommentare dazu sind erwünscht, Tipps und Änderungsvorschläge was den Thread angeht bitte hier posten.

    Wie ihr seht hab ich schonmal angefangen. Damit die Liste schnell wächst, könnt ihr ebenso bereits verfasste Reviews verlinken.


    Also, haut in die Tasten. ^^/



    =======================================
    Liste der User Reviews für XBox 360 und Arcade Titel
    =======================================



    B

    Batman: Arkham Asylum - DEV

    Bioshock - Blob

    Burnout Paradise Ultimate Box - Slice


    D

    Dead Space - Loki

    Dragon Ball: Raging Blast - BlackPoisen


    E

    Eternal Sonata - Zurbo

    Eternal Sonata - DEV


    F

    Fable 2 - DEV

    Fable 2 - Kompany

    Far Cry 2 - Loki

    Fifa 09 - Kompany

    Forza Motorsport 2- Zurbo


    J

    James Bond: Ein Quantum Trost - Helgo


    K

    Kingdom under Fire: Circle of Doom - Zurbo


    L

    Left 4 Dead - Max @ home

    Lost Odyssey - Zurbo


    M

    Mirror's Edge - Slice


    N

    Need for Speed: Undercover - Slice


    P

    Prince of Persia - Loki



    Pro Evolution Soccer 2009
    - Kompany


    R

    Rock Band - Zurbo


    S

    SEGA Superstar Tennis - Zurbo

    Skate 2 - Slice


    T

    Tales of Vesperia - Dev


    X

    X-Blades - Slice

  2. Anzeige

    Liste aller Xbox 360 User Reviews

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  3. #2
    Kompany Kompany ist offline
    Avatar von Kompany

    AW: Liste aller Xbox 360 User Reviews

    Fifa 09

    Grafik&Sound
    Die Grafik ist wirklich toll, da kann man nicht meckern. Der Rasen sieht richtig gut aus und ist in 3D, die Stadien sehen gut aus und das drum herum auch. Es ist aber schade, dass die Faces bei den kleinen Clubs nicht so gut aussehen. Manchmal erkennt man die Spieler gar nicht. Aber da müssen wir noch Geduld haben, denn EA benutzt seit ein paar Jahren ein aufwendiges 3D-Programm für die Faces und bei 30 Ligen und einer so großen Anzahl von Spielern dauert es lange bis man die meisten Spieler gut erkennen kann. Konami macht die Faces z.B. in 2D, also alles wird abfotografiert. Momentan sieht das zwar gut aus, vielleicht sogar besser als bei Fifa, aber das wird sich in den nächsten Jahren ändern, da diese Technik nicht mehr next-gen-reif ist. 2k benutzt auch die Technik von EA und der Vorteil ist ganz klar die Mimik der Spieler bei Toren, Fouls, vergebenen Chancen etc., denn die sieht bei den 2k -und EA-Spielen deutlich besser aus als bei PES.

    Der Sound bei Fifa gefällt mir dieses Jahr wirklich gut. Die Fangesänge haben sich zwar nicht groß verändert, aber man hört nun auch Rufe von Fans und vom Trainerteam wie z.B. "Geh nach Hause" oder "Spiel den Ball ab". Auch die Spieler schreien auf dem Platz, besonders wenn sie eine gelbe oder rote Karte kriegen. Dann beschweren sie sich und sagen irgendwas, aber leider versteht man das nicht wirklich, da es erstmal leise ist und es ist wohl eine Fantasiesprache. Ansonsten hört man noch viel Gemurmel von den Fans und das sorgt für eine sehr gute Atmosphäre. Es fühlt sich bzw. hört sich so an, als ob man auf der Tribüne sitzt. Dann gibt es jetzt auch noch einen Stadionsprecher, der die Aufstellung und die Torschützen ansagt.
    Der Kommentator gefällt mir nicht, aber das ist ja schon normal geworden. Einen guten deutschen Kommentator gab es noch bei keinem Fußballspiel und das wird wohl auch so bleiben. Leider kann man keinen englischen Kommentator wählen, denn die sind immer besser als die deutschen.
    Insgesamt gefällt mir der Sound ganz gut. Es sind viele neue Kleinigkeiten dazu gekommen und diese sorgen für eine noch bessere Atmosphäre. Große Veränderungen habe ich da auch nicht erwartet.

    Gameplay
    Mir ist bei den ersten Spielen sofort aufgefallen, dass sich das Spiel ganz anders, nämlich besser als in der Demo spielt. Das hat mich echt positiv überrascht und ich bin froh, dass EA das Gameplay in der Vollversion noch verbessert hat.

    Das Gameplay wirkt auf mich sehr realistisch, weil viele neue Sachen hinzugekommen sind und es ist nicht mehr so träge wie Fifa 08. Man kann ja die Gameplaygeschwindigkeit einstellen und selbst auf langsam finde ich es noch angenehm. Es ist auf jeden Fall dynamischer und flüssiger geworden.
    Was mir auch noch sehr gefällt, ist die Tatsache, dass man gegen verschiedene Mannschaften anders spielen muss. Spiele ich z.B. mit Köln gegen die Bayern, dann habe ich eigentlich nur eine Chance, um zu gewinnen, nämlich auf Konter spielen. Spielt man nun mit Bayern gegen Köln, dann kontrolliert man das Spiel zwar, aber man muss aufpassen, denn man kann leicht ausgekontert werden. So habe ich z.B. mit dem HSV gegen Hoffenheim verloren. Ich hab das Spiel die ganze Zeit kontrolliert, aber hab meine Chancen nicht genutzt und irgendwann haben sie mich eiskalt ausgekontert und haben ihr Tor gemacht und haben danach gemauert und den Sieg nach Hause gebracht. Ich hab zwar verloren, aber ich fand es sehr geil, wie die CPU gespielt hat. Das war jetzt nur ein Beispiel von vielen. Jedes Spiel spielt sich anders und es wirkt so unglaublich realistisch. Ich sitze die ganze Zeit mit solchen Gesichtern vor dem TV . Man kann da EA nicht genug danken. Unglaublich, wie sie den Hebel umgelegt haben und das Gameplay so verbessert haben. Man denke da nur an Fifa 05-07 und auch teilweise Fifa 08. Die Kurve zeigt deutlich nach oben und hoffentlich geht das konstant weiter.

    Mir ist auch noch aufgefallen, dass das Spielfeld größer ist als bei der Demo. Bei der Demo war das Spielfeld etwas zu klein und alles war so eng nebeneinander. Das hat mir nicht gefallen und es freut mich, dass das Spielfeld bei der Vollversion nun größer geworden ist. Ansonsten ist auf dem Spielfeld die ganze Zeit was los, es wird geschoben, gezerrt, gerangelt, gehakt (bei Laufduellen) und noch vieles mehr. Immer ist was los und jeder Spieler hat momentan was zu tun, auch wenn er nicht am Ball ist. Diese ganzen Aktionen machen das Spiel noch realistischer. Es ist einfach nur geil anzuschauen und man sieht in jedem Spiel andere Sachen und ist einfach nur glücklich.

    Zu den Animationen muss ich ja nicht viel agen. Die sind einfahc nur gut und bei der Vollversion sind nun auch viele andere hinzugekommen. Die Dribblings, die Zweikämpfe, die Ballführung, alles sieht einfach nur toll aus. Ganz klar gibt es bei Fifa 09 die besten und meisten Animationen, die jemals ein Fußballspiel hatte.

    Die Steuerung gefällt mir auch ganz gut und man kann schön direkt spielen und das alles ohne Verzögerung.

    Die Schiedsrichter sind nun endlich auf dem Platz zu sehen und pfeifen ganz gut. Manchmal geben sie bei klaren Fouls, die gelbwürdig sind keine gelbe Karte, aber ansonsten pfeifen die wirklick gut und man fühlt sich nicht verpfiffen, wie das bei Fifa 08 teilweise der Fall war. Die Schiedsrichter sind auch nicht einfach Luft, die können angeschossen werden. Das gefällt mir wirklich gut, da ich einmal dank dem Schiri ein Konter überlebt habe
    Nun kommt aber eine Sache, die mir ganz und gar nicht gefällt und zwar die Sache mit dem Vorteil. Ich werde gefoult, Schiri sagt Vorteil und ein Spieler von mir schnappt sich die Kugel und rennt alleine aufs Tor zu und nun gibt der Schiri Foul und meine gute Chance ist verpufft. Das hat EA nicht wirklich gut gemacht, aber zum Glück kommt das nur selten vor.

    Die Torhüter gefallen mir wirklich sehr. Erstmal sieht bei denen alles toll aus, also Paraden, Abschläge, Abwürfe etc. Die Torhüter sind nun auch viel beweglicher und dynamischer als bei Fifa 08, sie stehen also schnell auf und sind nicht so träge wie bei Fifa 08. Bei den Torhütern gibts wirklich nichts zu meckern, ganz klar sind es die besten Torhüter, die es jemals bei einem Fußballspiel gegeben hat.

    Online-Modus
    Ich hab den Online-Modus noch nicht getestet, da ich erstmal nur offline spielen wollte. Ich werde später was zum Online-Modus schrieben, aber der Online-Modus von Fifa ist eh immer top und bis jetzt habe ich nur Gutes von dem Online-Modus gehört.

    Modi
    Be-A-Pro, Manager-Modus, Liga-Modus etc. Alles gefällt mir ganz gut, vor allem der Manager-Modus. Da und da gibt es ein paar Kleinigkeiten, die nervig sind, aber bei den vielen guten Sachen gehen die unter und man bemerkt sie nicht mehr bzw. findet sie nicht mehr so schlimm. An den Modi kann man wirklich sehr lange hängen und Langzeitmotivation ist gegeben.

    Negativ
    -nachträgliche rote Karten
    -Die Vorteilsituation, auch wenn das sleten vorkommt
    -man kann die Rückennummern der Spieler nicht wählen (Manager-Modus)
    -man kann im Manager-Modus keine Spieler kaufen, deren Verein nicht vorhanden ist wie z.B. Arshawwin oder so. Aber das kann man zum Glück umgehen, in dem man die Spieler, die man haben möchte im Editor zu der Liste mit den Vereinslosen Spielern hinzufügt. Ich habe es noch nicht getestet, aber es soll funktionieren
    -der Editor. Ganz klar der größte Schwachpunkt bei Fifa 09. Man kann nur wenig machen. Der Editor muss verbessert werden
    -viele Ballverluste im Mittelfeld, aber vielleicht braucht das einfach nur Übung
    -wie oben schon gesagt die Faces bei den kleinen Vereinen
    -Be-A-Pro-Season nur 4 Jahre
    -Die Tricks mit dem rechten Analogstick sind einfach überladen. Es ist sehr schwer einen Trick erfolgreich auszuführen und da der Spieler jedes mal anders steht, muss man den Analogstick jedes mal anders drehen. Aber vielleicht muss man das einfach nur üben. Die Tricks sind auf jeden Fall eine große Herausforderung

    Fazit
    Ich liebe das Spiel jetzt schon und bin schon süchtig. Ich kann es kaum abwarten das Review zu Ende zu schrieben, um endlich zocken zu können
    Wer ein realistisches Spiel haben möchte, wo man sein Spiel aufbauen muss, wo sich jedes Spiel anders spielt, wo es viele Angriffs -und Verteidigungsmöglichkeiten gibt, wo die Grafik und die Atmosphäre toll ist, wo alle Modi geil sind und Langzeitmotivation vorhanden ist und noch vieles mehr, der kann bedenklos zu Fifa 09 greifen.

    Ich kann das Spiel nur jedem empfehlen, auch den PES-fans, die die Demo von Fifa 09 gezockt haben und nicht überzeugt sind. Leiht euch die Vollversion aus und spielt das Spiel mal ein paar Stunden und ihr werdet es lieben, denn viele Sachen wie z.B. das Gameplay und der Sound (noch noch viele andere Sachen) sind in der Vollversion viel besser. Ich kann auch jedem PES-fans empfehlen das Spiel nicht ständig mit PES zu vergleichen. Fifa ist einfach anders und man muss sich drauf einlassen. Es spielt sich einfach anders und meiner Meinung jetzt auch besser. Jeder muss selbst wissen, was er sich kauft, aber man sollte Fifa 09 auf jeden Fall eine Chance geben und damit meine ich nicht, dass man kurz die Demo spielen sollte oder kurz die Vollversion. Man sollte wie gesagt die Vollversion ein paar Stunden spielen und dann bin ich sicher, dass ihr auch begeistert sein werdet.

    So, ich hoffe, dass mein Review euch gefallen hat. Ich zock jetzt erstmal weiter Fifa 09

  4. #3
    Kompany Kompany ist offline
    Avatar von Kompany

    AW: Liste aller Xbox 360 User Reviews

    Pro Evolution Soccer 2009

    Als erstes fällt einem natürlich das Menü auf. Solche Sachen sind wohl sicherlich Geschmacksache und haben mit der Qualität des Spiels wenig zu tun, aber dennoch stört mich der Stil vom Menü, die Farben gefallen mir auch nicht und ich finde es nicht gut, dass man nicht alle Menüpunkte auf dem Bildschirm sehen kann und für ein paar Menüpunkte ganz runter scrollen muss. Insgesamt kommt das Menü ein bisschen kindisch rüber. Das Menü sollte meiner Meinung nach professionell aussehen und nicht so kitchig. Allgemein gefällt mir die Benutzeroberfläche von PES 2009 nicht wirklich und ich finde die von Fifa 09 besser.

    Die Soundtracks sind mir bis jetzt positiv aufgefallen. Zum ersten Mal gibt es auch bei PES gute Lieder. Das ist sicherlich auch Geschmacksache, aber ich wollte es nur anmerken. Mir gefallen die Soundtracks auf jeden Fall sehr.

    Grafik
    Man merkt deutlich, dass die Grafik im Gegensatz zu PES 2008 besser geworden ist, aber das war auch bitter nötig und in Zeiten von next-gen darf man auch eine angenehme Grafik erwarten. Dennoch hat die Grafik noch viel Luft nach oben und irgendwie sieht es für mich nicht realistisch aus, sondern so "comichaft". Wenn ich die Grafik von PES 2009 mit der von Fifa 09 vergleiche, dann sieht die Grafik von Fifa 09 für mich auf den ersten Blick besser aus und es kommt realistischer rüber.
    Die Spielgesichter sind bei PES 2009 wirklich toll. Man erkennt so gut wie alle Spieler und die Stars sind nahezu perfekt dargestellt. Im Vergleich zu den Gesichtern von Fifa 09 liegt PES 2009 deutlich vorne.
    Sicherlich kann man noch sagen, dass die Trikots nicht wirklich gut aussehen und dass die Liebe zum Detail fehlt, aber dafür gibt es ja Patches. Die Torwarthandschuhe, die ein bisschen zu groß sind und die langen Hosen fallen einem nach ein paar Spielen nicht mehr auf und man gewöhnt sich dran. Es ist also alles halb so schlimm wie es auf Screenshots aussieht.
    Die Stadien und die Fans sehen schlecht aus, aber das nervt mich nicht wirklich, da man das nur beim Replays bemerkt.

    Sound
    Zu den Soundtracks habe ich ja oben schon etwas gesagt. Ansonsten sind mir bis jetzt eigentlich nur negative Sachen zum Sound eingefallen. Mir gefällt eigentlich nur der Sound bei Pfosten -und Lattentreffern. Die Kommentatoren sind einfach nur nervig und ich hab sie nach ein paar Spielen ausgeschaltet. Seit 3 Jahren reden sie den gleichen Mist und Konami macht einfach nix. Die Fangesänge sind wirklich schrecklich. Die Fangesänge kommen sehr langweilig rüber und die Atmosphäre leidet darunter. Ich weiß nicht, was sich Konami dabei gedacht hat. Wenn ich mir die Fangesänge von Fifa 09 ansehe, dann kann ich bei PES 2009 nur den Kopf schütteln. Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als die Kommentatoren und die Fangesänge auszuschalten und eigene Lieder zu hören.

    Modi
    Ich hab mit Arsenal eine Meisterliga angefangen und hab bis jetzt nur 4 Spiele gemacht. Aber eigentlich hat sich so gut wie nichts verändert. Es ist wirklich schade, dass Konami in diesem Bereich nix macht. Ist es denn z.B. so schwer eine richtige Währung einzubauen? Oder braucht man dafür auch eine Lizenz? Und es ist wieder nervig, dass ich ein paar Spieler nach zwei Spielen auswechseln muss, weil sie müde sind. Das ist schon seit Jahren so und Konami macht nix. Nach 3-4 Spielen muss man fast die gesamte Mannschaft auswechseln und muss mit einer B-Mannschaft spielen. Das mindert den Spielspaß in der Meisterliga enorm.

    Den Become a Legend Modus habe ich auch gespielt, aber ich kann gleich sagen, dass der Modus so gut wie nichts taugt. Als erstes ist mir die schlechte Kameraführung aufgefallen. Ich spiele momentan einen Stürmer und wenn der Ball auf den Flügeln ist, dann sehe ich gar nicht, was die Spieler da machen d.h. ich weiß nicht, ob gleich eine Flanke kommt und kann mich nicht richtig positionieren. Und kann mir jemand sagen, wie ich einen Pass anfordern kann? Der Computer spielt ja eigentlich nur Mist und oft passen die gar nicht im richtigen Moment. Als Stürmer langweiligt man sich da vorne und muss sich den Mist der CPu ansehen. Die KI gefällt mir bei dem Modus überhaupt nicht.
    Ich habe ein Angebot von Manchester City bekommen und bin erstmal dahin gegangen. Ich habe 8 Trainingsspiele gemacht und habe 2 Tore geschossen und habe ein paar Vorlagen gemacht und trotzdem durfte ich nicht spielen. Nicht mal auf der Bank sitzen durfte ich. Die Trainingsspiele sind wirklich sehr langwielig und sorgen für viel Frust. Seit wann gibt es denn im Training Schiris, die gelbe und rote Karten verteilen + Linienrichter mit Abseits und so? Einfache Trainingseinheiten wie Torschuss oder Dribblings (um Kegeln laufen oder so, wie bei PES 6) wären hier viel besser gewesen.
    Nach den 8 Trainingsspielen habe ich ein paar Spiele übersprungen und ich hab danach wieder ein paar Trainingsspiele gemacht, aber ohne Erfolg. Ich durfte immer noch nicht spielen. Daraufhin bin ich aus Frust zu den Blackburn Rovers gegangen und ich durfte dort nach zwie Spielen mit der A-Mannschaft tranieren. Dann habe ich den Modus erstmal verlassen, weil ich total fertig war mit den Nerven. Mir gefällt zwar der Be-A-Pro-Modus von Fifa 09 bis jetzt viel besser, aber dennoch ist es doch erfreulich, dass Konami mal einen neuen Modus bietet. Das ist bei Konami nicht selbstverständlich.

    Den CL-Modus habe ich noch nicht getestet, aber so toll wird der eh nicht sein. Ansonsten ist alles wie beim Altem.

    Animationen
    Im Gegensatz zur Demo sind in der Vollversion ein paar neue Animationen hinzugekommen, vor allem bei Zweikämpfen und Fouls, aber dennoch ist das alles insgesamt zu wenig, vor allem wenn ich mir die vielen tollen Animationen von Fifa 09 ansehe. Da kann sich Konami eine Scheibe abschneiden.

    Torhüter
    Die Torhüter sind zwar im Gegensatz zu PES 2008 besser geworden, aber sie sind trotzdem noch schlecht. Am meisten nerven mich die Abpraller und die Tatsache, dass leichte Schüsse, die sogar zentral auf das Tor kommen nicht gehalten werden. Das sorgt für viel Frust. vor allem wenn man wegen solcher Fehler ein Spiel verliert. Mir gefallen da die Torhüter von Fifa 09 besser, auch wenn sie manchmal zu gut sind. Eine Mischung aus beidem wäre wohl perfekt.

    Schiris
    Bis jetzt finde ich die Schiris ganz ok. Manchmal pfeifen sie zu kleinlich, aber insgesamt sind sie ganz gut und die Relation bei den Karten stimmt.

    Steuerung
    Die Steuerung ist bei PES wie immer präzise und man kann schön direkt spielen und kombinieren. Man kann nun auch mit den rechten Analogstick tricksen und manuelle Pässe spiele ich mit den Steuerkreuz. Das klappt alles bis jetzt überraschend gut. Bei der Steuerung stört mich eigentlich nur eine Sache und zwar, dass man bei Pässen, Abwürfen, Einwürfen und teilweise bei Flanken die Stärke nicht bestimmen kann. Bei Fifa 09 kann man mit dem Torwart einen schnellen und langen Abwurf machen und kann so schnell kontern. Das ist bei PES 2009 leider nicht möglich. Das ist wirklich das einzige, was mich bei der Steuerung ein bisschen nervt. Aber ansonsten ist alles gut.

    Online-Modus
    Den Online-Modus konnte ich leider nicht testen. Unsere Videothek hatte das Spiel einen Tag vor dem Release und einer hatte das Spiel vor mir und hat den Code schon benutzt.

    Gameplay
    Nun kommen wir wohl zum wichtigsten Punkt. Ich muss aber vorab sagen, dass ich mich damit schwer tue, das Gameplay von Fußballspielen genau zu beschrieben. Das Spielgefühl von PES 2009 erinnert mich irgendwie an das von PES 6 und das ist schon mal positiv. Die Gameplaygeschwindigkeit ist im Gegensatz zu PES 2008 langsamer geworden und es wirkt nicht mehr so arcadelastig. Ich muss sagen, dass mir die Spielmechanik von PES 2009 wirklich sehr gefällt und zusammen mit der (fast) perfekten Ballphysik sorgt das für ein tolles Spielerlebnis. Es gibt keine Raketenschüsse wie bei PES 2008. Ein Seitenwechseln sieht sehr realistisch aus und die Schüsse auf das Tor fühlen sich richtig gut an. Die Zirkulation des Balles ist sehr realistisch und sieht einfach toll aus. Ich persönlich habe bei PES 2009 ein tolles Spielgefühl und es spielt sich einfach geil. Der Kern stimmt einfach und die negativen Punkte gehen dabei einfach unter. Wichtig ist es wie immer auf dem Platz und das drumherum ist nicht so entscheidend.
    Das Gameplay wirkt für mich sehr dynamisch und man kann viele verschiedene Spielzüge spielen und es gibt sehr viele Möglichkeiten ein Tor zu erzielen. Das gefällt mir wirklich sehr und das macht PES ja auch im Endeffekt aus.

    Sonstiges
    + Der Editor
    + Das Radar
    + Replays
    + Schöne Wettereffekte
    + R1+X ist nicht so effektiv
    + Trainings-Modus

    - Bei Abseitswiederholungen ist die Kamera zu weit links
    - Torhüter gehen manchmal durch den Pfosten durch
    - Die Elfmeter
    - Der Rasen
    - Keine Fanblöcke
    -Schlechte Präsentation

    Fazit
    Ich bin von PES 2009 wirklich positiv überrascht und ich hätte nicht gedacht, dass mir das Spiel trotz der vielen negativen Sachen so viel Spaß macht. Das Spiel ist für mich aber leider noch nicht fertig, da die Transfers noch nicht fertig sind und außerdem warte ich noch auf einen guten Patch. Ich werde mir PES 2009 also erst in ein paar Wochen/Monaten kaufen, weil dann bestimmt ein paar gute Patches draußen sind und vielleicht wird das Spiel bis dahin noch etwas billiger.
    Ich persönlich finde sowohl PES 2009 als auch Fifa 09 gut. Beide Spiele haben ihre Vor -und Nachteile. Fifa 09 werde ich auf der Konsole zocken und PES 2009 auf dem PC. Das ist wohl die beste Lösung. Fifa 09 macht mir online sehr viel Spaß, vor allem die Matches gegen User von pes-x oder 10 vs 10.
    PES 2009 macht mir bis jetzt offline viel Spaß und ich werde wohl gegen meinen Bruder/gegen Freunde viel Spaß haben. Letzendlich bin ich froh, dass wir dieses Jahr mit Fifa 09 und PES 2009 zwei tolle Spiele haben, die vieles zu bieten haben und mehr können wir als Fußball-fans nicht verlangen. Die Qualität der beiden Spiele wird EA und Konami noch weiter nach vorne bringen und der enge Konkurrenzkampf kann uns Spielern ja nur gut tun. Wir sollten lieber die zwei Spiele genießen, statt die andere Fraktion ständig sinnlos zu bekriegen und schlecht zu machen. Das Fanboy-Gelaber können wir uns echt sparen.

    So, das wars erstmal von mir. Ich hoffe, dass euch mein kleines Review gefallen hat.

  5. #4
    Kompany Kompany ist offline
    Avatar von Kompany

    AW: Liste aller Xbox 360 User Reviews

    Fable 2

    Grafik
    Die Grafik gefällt mir richtig gut. Mehr kann man bei Rollenspielen eh nicht verlangen. Die Welt sieht richtig gut aus und ist mit schönen Farben gefüllt. Die Grafik ist halt typisch Fable. Die Welt hat viel Charme und ist sehr abwechslungsreich. Dazu noch der Tag/Nachtwechsel, der wirklich toll aussieht. Die Lichteffekte sind auch herrlich, vor allem wenn die Sonne am frühen Morgen aufgeht und einen blendet
    Die Wettereffekte sehen auch toll aus. Das Wetter passt sich dem echten Wetter an. Momentan regnet es im Spiel z.B. sehr oft. In Sommer wird es dann z.B. nicht mehr regnen. Schnee gibt es auch. Ich finde die Idee wirklich toll. Insgesamt sieht die Märchenwelt von Fable 2 gut aus und bietet viel fürs Auge, auch wenn die Bodentexturen technisch eher schlecht sind.

    Sound
    Der Sound ist wirklich grandiös. Der Soundtrack ist echt gut und die vielen Melodien passen sich dem Spielgeschehen an. Die Hintergrundsmusik ist mal laut, mal leise und bietet mit den tollen Soundeffekten eine gute Stimmung. Die deutsche Sprache gefällt mir auch richtig gut. Da bin ich echt positiv überrascht. Normalerweise ist man bei den meisten Spielen an schlechter deutscher Synchronisation gewohnt. Bei Fable 2 ist das anders. Die Synchronsprechern sind gut und bieten eine tolle Unterhaltung. Insgesamt ist der Sound sehr gut und bietet mit der tollen Grafik eine tolle Atmosphäre.

    Gameplay
    Das Gameplay ist so ähnlich wie bei Fable 1 und es hat sich nicht wirklich viel verändert. Das Kampfsystem ist ganz gut, aber leider gibt es jetzt kein Mana mehr. Das finde ich wirklich sehr schade, da sowas einfach dazu gehört. Man kann die Zauber so oft verwenden wie man möchte. Aber zum Glück sind die Zauber nicht so stark, sodass es wenig bringt, wenn man die ganze Zeit nur zaubert. Es ist zwar schade, dass man kein Mana mehr hat, aber wenigstens ist eine gute Balance vorhanden. Die Zauber sind leider auch ein bisschen zu umständlich und die Steuerung lässt da zu wünschen übrig. Wenn man viele Zauber lernt, dann muss man immer RT drücken, um zwischen den verschiedenen Zauber hin und her zu wechseln und wenn man gerade im Kampf ist, dann kann das schon nervig sein. Ansonsten muss ich sagen, dass das Spiel ein bisschen schwieriger hätte sein können. Bis jetzt hatte ich keine Situation, wo ich mir dachte "Das schaffe ich nie ..." oder ein Boss, für den ich noch davor leveln müsste oder so. Aber das Spiel lässt sich gut spielen und das Gameplay fühlt sich gut an. Das Gameplay ist zwar nicht perfekt, aber dennoch ganz gut. Die Kämpfe machen viel Spaß, vor allem wenn man später noch neue Fähigkeiten lernt und die Gegner immer schwieriger werden. Letzendlich ist das Spielgefühl entscheidend und das finde ich bei Fable 2 gut.

    Sonstiges
    Bei Fable 2 gibt es viel zu viele Deatils, sodass ich unmöglich alle nennen kann. Bei fast jeder Quest kann man sich frei entscheiden, wie man die Quest bewältigen möchte und alle Entscheidungen haben ihre Auswirkungen auf die Spielwelt. Die Charakterentwicklung ist wirklich sehr geil und man kann durch eigene Handlungen sogar die ganze Welt verändern. Die Atmosphäre ist in den Städten wirklich toll und ich höre oft den Leuten zu, um zu erfahren worüber sie sich unterhalten und oft sind es interessante und lustige Gespräche und manchmal geben sie auch wichtige Infos frei. Es macht auch Spaß den Kindern beim Spielen zuzuschauen. Ich weiß nicht warum, aber ich beschäftige mich mehr mit der Märchenwelt als mit den Quests.
    Man kann nun auch arbeiten z.B. als Schmied, Barkeeper etc. Man hätte die Arbeit zwar ein bisschen schwieriger und abwechslungsreicher gestalten können, aber in erster Linie finde ich es toll, dass man arbeiten kann und dadurch Geld verdienen kann. Man kann nun auch so gut wie alle Gebäude kaufen wie z.B. Häuser, Kneipen, Läden, Tempel etc. Die Innenausstattung der Gebäude kann man selbst gestalten. Insgesamt ist die Idee mit den Immobilien ganz gut. Dadurch ist die Langzeitmotivation auch sehr hoch, da man viel Geld verdienen muss, um sich viele bzwl alle Gebäude zu kaufen. Nicht wenige werden das Ziel haben alle Gebäude zu kaufen.

    Bei Fable 2 wird man im ganzen Spiel von einem Hund begleitet, der einem im Kampf unterstützt, Schätze findet etc. Allgemein ist die Idee mit dem Hund ganz gut, aber es wäre meiner Meinung nach besser gewesen, wenn man bestimmen könnte, ob man ein Hund haben möchte oder nicht. Man wird gezwungen ein Hund zu nehmen. Dazu kommt noch, dass der Hund oft irgendwo hängen bleibt, vor allem wenn man schwimmt und dann aufs Land geht. Der Hundert verändert sie auch wie der Charakter. Wenn man also böse handelt, dann sieht der Hund nicht so niedlich aus und wird von den Menschen auch nicht gestreichelt oder so. Insgesamt ist die Idee mit dem Hund ganz gut, aber man hätte da mehr raus holen können.
    Bei Fable 2 kann man jetzt auch heiraten und Kinder kriegen. Wenn man Sex hat, dann kann man entscheiden, ob es geschützter oder ungeschützter Sex sein soll. Beim ungeschützten Sex kann man Kinder und Krankheiten kriegen. Das Aussehen vom Kind richtet sich nach dem Charakter. Wenn man böse handelt, dann entwickelt sich das Kind auch böse. Insgesamt eine gute Neuigkeit und es sorgt für viel Spielspaß.

    Ein großer Negativpunkt sind die trägen Menüs und die nicht vorhandene Minikarte auf dem Bildschirm. Um eine einigermaße gute Karte zu sehen, muss man sich durch die trägen und unübersichtlichen Menüs quälen. Eine Weltkarte ist leider nicht vorhanden. Die Wege zum Ziel werden durch einen glitzernden Streifen gezeigt. Das stört mich wirklich sehr, da man quasi dazu gezwungen wird den Streifen zu folgen und schnell die Quest zu machen. Dabei verzichtet man oft darauf auch andere Wege zu nehmen, um ein paar geheime Sachen zu finden. Ich persönlich versuche immer alles zu erkunden, aber das ist gar nicht so einfach, weil eine Minikarte auf dem Bildschirm fehlt und der Streifen bringt einen immer dazu die Quest zu machen. Man kann leider nicht sehen, wie groß die Welt insgesamt ist. Es sind nur Karten von den einzelnen Bereichen vorhanden. Die Menüs sind wie gesagt träge und unübersichtlich. Das stört mich schon sehr. Die Ladezeiten sind leider auch ein bisschen zu lang. Dazu kommt noch die Kamera, die nicht immer gut ist. Vor allem in Gebäude wird die Kamera oft unübersichtlich. Diese "Kleinigkeiten" sind in der Summe schon nervig.

    Zu der Story kann ich bis jetzt nicht viel sagen, da ich das Spiel noch nicht durch gespielt habe, aber bis jetzt ist die Story weder schlecht noch besonders gut und packend.
    Leider gibt es bei Fable 2 auch keine Plattenrüstungen mehr. Es gibt nur Stoff und Leder und die Rüstungen haben keine Schutz-Boni oder so. Bei den Rüstungen steht meistens nur "x% Attraktivität" oder "-x% Attraktivität". Ich finde es schon schade, dass es keine Plattenrüstungen mehr gibt und dass die Rüstungen nicht besonders gut aussehen und eher unwichtige Boni haben. Viele Waffen gibt es irgendwie auch nicht und da fehlt auch die Liebe zum Detail beid en Waffen. Bis jetzt hatte ich kein "WOW-Effekt" bei einer Waffe. Naja, vielleicht ändert sich das später noch und ich entdecke epische oder legendäre Waffen ...

    Der Coop-Modus ist leider sehr unfertig (man wollte ihn ja eigentlich mit einem Patch nachliefern) und hat viele Mankos, der Host hat alle Zügel in der Hand und für einen Mitspieler lohnt es sich fast nicht teilzunehmen: Man kann seinen eigenen Charakter nicht verwenden, man kann nichts einkaufen, wenn der Host das Spiel pausiert (also auch wenn er nur einkauft), steht auch beim Mitspieler alles still. Der Coop-Modus ist sowieso total unnötig. Sowas braucht Fable nicht. Es wäre besser gewesen, wenn sie die Zeit sinnvoller genutzt hätten, wie z.B. Bugs entfernen oder so. Der Coop-Modus ist ganz klar die schlechteste Neuerung!

    Fazit
    Wer Fable 1 mochte, wird bei Fable 2 auch viel Spaß haben. Die Märchenwelt sieht sehr gut aus, hat viel Charme und ist abwechslungsreich gestaltet. Die Kämpfe sind packend und machen viel Spaß. Das wichtigste ist für mich die Atmosphäre und das Spielgefühl und das gefällt mir bei Fable 2 sehr. Es macht viel Spaß durch die Gegenden zu laufen, mit den Leuten zu sprechen, sie zu unterhalten etc. Es fühlt sich einfach toll an, wenn alles nicht so linear verläuft und man alles entscheiden kann und die Auswirkungen in der tollen Welt betrachten kann. Leider hat das Spiel einige Macken, die in der Summe nervig sind. Die Entwickler haben leider nicht alles aus Fable 2 raus geholt. Sachen wie träge und unübersichtliche Menüs, keine Minikarte auf dem Bildschirm, lange Ladezeiten etc. sind schon nervig und bremsen ein wenig den Spielspaß. Trotz der Macken ist Fable 2 gut spielbar und macht viel Spaß. Ich persönlich würde Fable 2 86% geben. Das Spiel verdient meiner Meinung nach wegen den o. g. Macken keine Wertung im 90er Bereich. Die Magazine übertreiben heutzutage leider viel zu viel und geben zu gute Wertungen. Allgemein kann man die meisten Wertungen heutzutage gar nicht mehr ernst nehmen. Ich muss aber auch, dass wir Spieler an diese Entwicklung eine gewisse Mitschuld haben. Wenn ein Spiel heutzutage keine Wertung im Bereich der 90er bekommt, dann wird das Spiel schon als Durchschnitt oder schlecht abgestempelt.

  6. #5
    Zurbo Zurbo ist offline
    Avatar von Zurbo

    AW: Liste aller Xbox 360 User Reviews

    Lost Odyssey


    Grafik 8/10
    Die Grafik ist vielfach umstritten und teilt wohl die Japano-RPG-Nation. Die einen finden sie richtig gut, die anderen furchtbar veraltet. Ich zähle wohl zu ersteren. Das Spiel bietet eine sehr effektgeladene und schöne Grafikumgebung. Die Charaktere sehen größtenteils einfach klasse aus, aber ab und an wundert man sich doch, was da passiert ist: So sehen die Hände der Charaktere aus der Nähe einfach nur lieblos gestaltet und verdammt eckig aus. Gelegentlich kommt es leider zu Frameeinbrüchen, die aber im Großen und Ganzen nicht stören. Großes Plus: Die Rendervideos sind ein grafischer Hochgenuss!


    Steuerung 9/10
    Die Steuerung ist wie bei jedem rundenbasierten RPG: In Zufallskämpfen hat man ein Kampfmenü, über welches in aller Ruhe die Befehle gegeben werden können. Außerhalb der Kämpfe bewegt man sich mit dem linken Analogstick und kann sich mit dem rechten im ca. 90° Winkel drehen. Ganze Kameradrehungen sind nicht möglich, aber auch nicht nötig, da die Bildausschnitte immer optimal sind. Nette Dreingabe: Zieht man den rechten Trigger, so kann man stufenlos in die Umgebung reinzoomen. Gelegentlich lässt sich so noch ein verstecktes Item finden. Das Menü ist sehr übersichtlich und angenehm zu navigieren. Mit den Bumpern kann man schnell zwischen den Charakteren wechseln und so zügig vergleichen und Einstellungen vornehmen.


    Sound 10/10
    Der Sound ist einfach nur spitze: Angenehme, passende und atmosphärische Hintergrundmusiken, gute Kampfsounds und eine aalglatte englische Synchronisation. Insgesamt stehen 5 verschiedenen Sprachen zur Verfügung, wobei die deutsche eher mäßig ausfällt. Wer das Original will, kann auch auf japanisch stellen. Untertitel zu allen Sprachen gibt es in der jeweilig eingestellten Sprache der Konsole.


    Gameplay 9/10
    Keine gigantischen Innovationen: Das gewohnte rundenbasierte Kampfsystem mit bis zu 5 Spielercharakteren, die in 2 Reihen Formation einnehmen. Durch beliebige Gruppenzusammenstellung ist Raum für taktische Neigungen gegeben. Die KI in den Kämpfen ist ungewohnt gemein: Kann ein Charakter schnell getötet werden, wird er als erstes und aus allen Rohren attackiert. Das macht natürlich Sinn und ist nur fair. Mancher Bosskampf gestaltet sich so allerdings schon etwas schwierig. Zu schwer wird es aber nie. Interessant ist das Ringsystem: Man kann aus bestimmten Items Ringe herstellen, die den eigenen Angriff verbessern. Gute Idee, aber nur mäßige Ausführung. Die meisten Ringe sind eher schlecht als recht und es dauert lange, bis man denkt: "Wow, das bringts!" Die Story von Lost Odyssey könnte genialer nicht sein. Sehr sympathische Charaktere und ein sehr interessanter Hauptplot. Durch Rückblenden in die Erinnerung des Hauptcharakters entwickelt man immer mehr Nähe zum Charakter selbst.


    Fazit
    Überall liest man es: Lost Odyssey ist das Final Fantasy für die XBox 360. Stimmt das auch? Ich würde sagen ja! Das Universum könnte eines von Final Fantasy sein, das Kampfsystem ist gleich und selbst das Skillsystem ist das aus dem neunten Teil. Aber deshalb ist das Spiel ja nicht schlecht! Im Gegenteil: Mit Lost Odyssey gibt es endlich ein erwachsenes und ausgereiftes Japano-Rollenspiel für die XBox. Wir haben hier keine Konkurrenz zu Mass Effect, aber ein passendes Gegenstück von der anderen Erdhälfte. Ich kann dieses Spiel jedem empfehlen, der auch nur ansatzweise Gefallen an Rollenspielen findet. Lange war ich nicht mehr so zufrieden mit einem Spiel, wie ich es jetzt bin. Eine Spielzeit von 40-60 Stunden (je nachdem wieviel man levelt und wieviele Secrets man erforscht) ist auch der passende Umfang für ein solches Spiel.

    Wertung: 89%

  7. #6
    Helgo Helgo ist offline
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    James Bond-Ein Quantum Trost

    Einleitung
    So, als ich gehört habe, das ein neues James Bond Spiel rauskam, war ich so froh, das ich die Tage gezählt habe.Danach noch ein Schmankerlie Engine von CoD4!

    Grafik:8/10
    Da die Engine von CoD4 übernommen würde, sieht die Grafik recht schön aus.Das gesicht von Daniel Craig ist gut nachgemacht, sowie den ganzen Nebencarakteren.Durch die vielen verschiedenen Schauplätzen, hat man immer eine Abwechslung im Bild,einmal ist man in Afrika, einmal in einem Hotel und Bad, ein anderen Mal muss man sich durch einen Zug durchkämpfen.
    Online hackt die Grafik kein Bisschen.Die Goldenen Waffen sehen Edel aus und nicht billig.Wie z.b. im Modus Goldener Colt.

    Story9/10
    Wer den Film "Ein Quantum trost" und hauptsächlich "Casino Royale" gesehen hat, wird sich schnell dort zurechtfinden.Ein wenig gewundert habe ich mich aber , warum das Spiel "Ein Quantum Trost" heißt! Fast 3/4 des Spiels stammt aus Casino Royale!Man findet in dem Game viele Levels, die man gleich mit dem Film vergleichen kann.Wie z.b. mit Dem Bombenleger in Afrika aus Casino Royale.Man findet aber auch eher unbedeutsame Szenen, wie wieder aus Casino Royale, der Monenegro Zug.Dort wo sich Bond und Vesper zum ersten mal Treffen.Eigentlich nichts besonderes im Film,im Spiel jedoch muss sich james durch den ganzen Zug durchkämpfen und viele Leute umbringen.
    Leider nur 5 h Spielzeit

    Gameplay10/10
    Das Gameplay ist gut ausgereift.Wer CoD4 gespielt hat, wird sich in James Bond sehr schnell zurechtfinden!Durch das Deckungssystem macht es das ganze ein wenig Spannender.Überall stehen Rote Fässer herum, auf die man schießt und Herden von gegnern und euren Kopf fliegen.
    Zu den Waffen,Es gibt viele gute,z.b. Die m99, eine Normale Pistole, die ihr immer dabei habt, mit Schalldämpfer oder Ohne.Es gibt Mg´s Schrotflinten und alles was das Zockerherzchen begeistert.Die 4 Schwierigkeitsstufen sind eig. auch kein Problem

    Online 9/10
    Der Online Modus ist sehr gut!Ohne ihn hätte ich mir das Game nicht gekauft, wegen den mageren 5 h Spielzeit!
    Man muss sich Geld verdienen um damit dann Waffen zu kaufen,Granaten,Gadgets und vergoldung.
    Viele Modi gibt es,neben dem normalen Team deathmatch, auch Bond duell,Dort muss Bond alleine gg. 6 Spieler kämpfen und Bomben entschärfen.
    An sich gibt es 10 Modis

    Übersicht:
    +Totales Bond Feeling
    +Gute Grafik
    +Tolle Story
    +Sau guter Online Modi

    -Wenig Spielzeit
    -Kein RangSystem Online

    9/10
    Fazit:Sehr gutes Bond Game, Guter Online Modi, was will man mehr?

  8. #7
    Slice Slice ist offline
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    X-Blades

    Fesselnde Story ? Fehlanzeige !

    Eine gute und spannende Story kann man bei X-Blades leider nicht erwarten. Dafür wurde das große Augenmerk auf den spielerischen Inhalt gesetzt.
    Das Spiel beginnt mit einem kurzen Intro, in dem man Ayumi sieht, die schöne leichtbekleidete Frau, die man bei X-Blades spielt. Sie betritt einen Laden mit allerlei Artefakten. Als Sie 2 dieser Artefakte zusammenfügt, die eine schwarze Kugel in der Mitte haben, geht das Licht aus und rote Augen erscheinen in der Dunkelheit. Einige Kreaturen erscheinen und entführen den Ladenbesitzer. Daraufhin wird Ayumi attackiert und nach einem kurzen Kampf ist die Monsterbrut dann auch schon wieder besiegt. Nachdem Ihr dann ein neues Spiel gestartet habt, folgt die nächste Zwischensequenz, die nicht direkt etwas mit der zuvor angesprochenen Szene hat.
    Ihr befindet euch in einer Art Antiken Wüstenwelt und macht euch auf die Jagd nach Artefakten.
    Im späteren Verlauf gibt es übrigens nur selten Zwischensequenzen, die die Story weitererzählen.

    Prince of Persia meets Devil May Cry


    Wenn man zum ersten Mal ins Spiel einsteigt, wird man sich wundern, dass die Grafik schon sehr nach dem neuesten Abenteuer des Prinzen aus Persien, denn auch hier findet man eine Art Cell-Shading-Optik vor. Dies ist natürlich nicht negativ gemeint, da X-Blades gerade durch die Grafik glänzt und seinen eigenen Stil hat. Es ist eine Art Mischung aus Cell-Shading und Comic-Look. Leider sind die Areale aber immer sehr linear aufgebaut und auch grafisch nicht sehr abwechslungsreich. Man spielt immer in einem Gebiet, das nur aus einem einzigen ,,Raum“ besteht. Diese haben zwar manchmal 2-3 Ebenen, aber man kann z.B. nicht durch eine Tür etc. in das nächste Gebiet gelangen. Dies ist nur möglich, indem man alle Monster besiegt, die einem in Scharen auf die Pelle rücken.
    Dabei ist die Monstervielfalt eigentlich noch ganz akzeptabel, auch wenn anfangs immer nur die selben Gegner erscheinen und man schon mal 30 krebsartige Monster töten muss, bis eine andere Art auftaucht. Ziemlich nervig ist auch, dass in fast jedem zweiten Level ein kleiner oder auch großer Bossgegner wartet, der erledigt werden muss.
    Dabei kann man schon mal die Übersicht verlieren, wenn eine Horde von Gegner einen attackiert. Ab und zu gibt es aber auch Geschicklichkeitslevel, in denen es keine Gegner gibt, aber Ihr wohlbehalten das andere Ende des Raumes erreichen müsst. Dabei gibt es z.B. Fallen wie riesige Klingen, die von der Decke nach unten schnellen und euch schwer verletzen können.

    Von der Abwechslung her, reicht das Spiel leider nicht an den Genreherrscher Devil May Cry ran. Die Animationen der Monster und von Ayumi hingegen sind da schon um einiges besser. Flüssige Bewegungen und die Inszenierung der Spezialangriffe, auf die wir gleich noch eingehen werden, tragen zu einer recht guten Atmosphäre bei.

    Die Macht der Magie


    Magie und Zauber spielen eine sehr wichtige Rolle in X-Blades. Ohne diese Macht wäre man ziemlich aufgeschmissen, da man nämlich mit der X-Taste (Xbox360) nur normale Schlagangriffe wirken kann. Dabei schlägt Ayumi mit ihren beiden Blades zu, die übrigens auch einen Feuermodus besitzen, der durch RT (Xbox360) ausgelöst wird.

    Kommen wir nun zu den verschiedenen Zaubern, die Ihr nach und nach freischaltet und dann mit den im Kampf erhaltenen „Seelen“ bezahlen könnt.
    Diese erhaltet Ihr durch das besiegen von Gegnern und durch das Einsammeln von Goodies, die im Level versteckt sind. Auch die Art der Magie ist zu beachten, da manche Gegner sich z.B. nur mit Feuermagie bezwingen lassen. Es gibt beispielweise Feuer, Wasser und Erdmagie, aber auch noch viele andere. Ihr könnt Feuerbälle schleudern, eine Art Bannkreis erzeugen oder auch Zauber zur Verbesserung eurer Waffe wirken. Insgesamt gibt es über 15 verschiedene Zauber, die Ihr den 4 vorhandenen Slots zuweisen könnt und dann mit den Tasten B, Y, LT und RT (Xbox360) auslöst, je nachdem in welchem Slot sich der Zauber befindet.
    Magie ist vor allem auch gut gegen fliegende Gegner, die nämlich ziemlich oft auftauchen. Besonders schön ist auch, dass es bei jeder Benutzung eines Zaubers zuerst eine kleine „Zwischensequenz“ gibt, die diesen einleitet. Das ist wirklich sehr schön anzuschauen und ist eine action- und effektreiche Abwechslung.

    Fazit


    An die Genregröße Devil May Cry reicht X-Blades leider nicht heran, aber ist grafisch und spielerisch auf keinen Fall schlecht. Die verschiedenen Magieangriffe und großen Horden von Gegner sorgen für Stimmung, auch wenn keine richtige Atmosphäre aufkommt. Die Story ist leider nur nebensächlich.

    Bewertung

    Story 3 von 5 Punkten

    Grafik 4,5 von 5 Punkten

    Steuerung 4 von 5 Punkten

    Inhalt 4 von 5 Punkten

    Innovativität 3,5 von 5 Punkten

    Gesamtwertung 19 von 25 Punkten


    PS: der Test ist von mir auf Technewz.eu veröffentlicht worden, also bitte nicht löschen, ist nicht kopiert (beim Skate 2 Test genauso)

  9. #8
    Slice Slice ist offline
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    Skate 2

    Boy oder Girl – Deine individueller Style

    Nachdem das Intro, das übrigens mit echten Darstellern und wie ein richtiger Film gemacht ist, vorbei ist, muss man sich zunächst überlegen, ob man als Boy oder Girl spielen möchte. Diese lassen sich dann natürlich auch noch bearbeiten, wie z.B. die Anpassung der Gesichts- und Körperformen, sowie die Auswahl verschiedener Frisuren. Anschließend stylt man seinen Charaktere dann noch mit vielen lizensierten Markenartikeln von z.B. Elements. Es gibt alle möglichen Kleidungsgegenstände, wie Schuhe, Hosen, T-Shirts, Hoddys, Mützen und andere Accessoires. Da wird wirklich jeder fündig. Zuletzt verändert man noch die Rollen und das Deck (die Unterseite) des Boards. Danach steigt man dann in das Spielgeschehen ein.

    San Vanelona – Die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten ?

    Wie bereits im Vorgänger, steuert Ihr euren Charakter durch die Stadt San Vanelona, durch die Ihr euch komplett frei bewegen könnt. Es gibt viel zu erkunden, wie z.B. versteckte Spots oder Pools in denen Ihr skaten könnt. Habt Ihr keine Lust mehr, durch die Stadt zu cruisen oder schnell zu einer bestimmten Challenge wollt, dann öffnet die Karte im Pausenmenü. Dort kann man dann aus den verschiedenen Challenges und Standorten wählen und sich direkt dorthin ,,teleportieren“ lassen. Dieses Feature ist natürlich sehr praktisch, wenn man nur mal schnell eine Challenge machen will und keine Lust hat, erst mal dorthin zu fahren. Ansonsten ist die Stadt eigentlich sehr abwechslungsreich und wird so schnell nicht langweilig. Überall sind Bänke, Treppengeländer und andere Dinge zu finden, die zum Skaten missbraucht werden können: Aber Vorsicht, denn je nachdem wo Ihr skatet, könnten Sicherheitsbeamte hinter euch her sein, die versuchen, euch zu verhaften. Für diesen Fall kann man einen Kollegen über das Handy anrufen, der einen vor den Angriffen der Security schützt, wenn man mal in der Klemme stecken sollte. Ihr seid auch nicht alleine in der Stadt unterwegs, denn Euch begegnen an allen Ecken andere Skater und Passanten, was für eine natürliche und lebendige Umgebung sorgt. Auch wenn das mal stören kann, wenn man gerade mitten in einer Challenge ist und die Passanten im Weg stehen.

    It´s Challenge Time

    Um die Story voranzutreiben, müssen verschiedene Challenges gemeistert werden. Dazu gehören besondere Karriere Events, unterschiedliche Wettbewerbe, die über mehrere Runden gehen, Renn durch die Stadt und viele Bonusmissionen. Die Auswahl ist sehr ausgewogen und für jeden ist etwas dabei. Die vielen verschiedenen Aufgaben werden so schnell nicht langweilig und machen wirklich viel Spaß, auch wenn der Schwierigkeitsgrad teilweise sehr unausgewogen ist. Habt Ihr eine Challenge gewonnen, bekommt Ihr einige Dollar auf euer Konto, dass Ihr dann für neue Klamotten oder Skateparks sparen könnt. Für die Meisterung einer Karriere-Challenge schaltet man außerdem noch verschiedene Kleidungsstücke frei, die nämlich nicht alle von Anfang an verfügbar sind. Viele der Challenges sind aber gerade für Anfänger sehr schwer und dadurch kann es schon mal sein, dass wenn man die Challenge nach 20 Versuchen immer noch nicht geschafft hat, die Lust verliert, noch weiter zu machen.

    Hall of Meat

    Hierbei handelt es sich um eine Art neuen Spielmodus, der immer aktiv ist, wenn Ihr durch die Stadt cruist. Hiermit macht es auch Spaß, wenn man sich mal auf den Hosenboden setzt. Wer dies so spektakulär und hart wie möglich macht, wird mit Hall of Meat Punkten belohnt. Für einen richtig harten Sturz bekommt Ihr dann auch in einem Menü angezeigt, welche Verletzungen Ihr euch zugezogen habt. Es gibt sogar verschieden Stürze, die gemacht werden müssen, wie z.B. einen Passanten beim Stürzen zu treffen. Der Hall of Meat Modus sorgt immer für ein wenig Spaß zwischendurch.

    Spaß und Frust liegen nah beieinander

    Gehen wir nun auf die Steuerung, den Schwierigkeitsgrad, die Grafik, und die damit folgenden ,,Probleme“ ein. Die Steuerung ist im Gegensatz zum Genre-Rivalen, den Tony Hawks Spielen, wie im ersten Teil schon sehr innovativ. Der rechte Stick ist für die Tricks und Sprünge da, was aber erst nach einiger Eingewöhnungszeit gut klappt, da man schon mal leicht die Übersicht verlieren kann und die Sprünge genau timen muss. Vor allem wenn man Grinden will, ist das Timing sehr wichtig, da man durch die sehr realistische Spiel-Engine schon mal schnell zu Boden geht, was aber nicht negativ gemeint ist. Einzig das Laufen ohne Board ist etwas hakelig und hölzern, was aber nicht weiter schlimm ist, da man fast nie absteigen muss. Die Grafik allgemein ist auch sehr anschaulich, vor allem die verschiedenen Charaktere in den Zwischensequenzen und die eigene Spielfigur sehen sehr natürlich und realistisch aus. Da wir gerade beim Thema Realismus sind, muss auf jeden Fall vor dem für Anfänger extrem schweren Schwierigkeitsgrad gewarnt werden. Dies liegt vor allem daran, dass wie schon gesagt auf Realismus gesetzt wird, was auch wunderbar klappt. Dazu tragen vor allem die sehr schönen Animationen der verschiedenen Tricks und Skater bei.

    Fazit

    Im Großen und Ganzen gibt es nicht viel an diesem Spiel auszusetzten. Grafik, Gameplay und Steuerung können überzeugen und man wird viele Stunden mit diesem Spiel Spaß haben. Allen Skateboard-Fans ist das Spiel auf jeden Fall zu empfehlen, aber auch alle anderen sollten sich dieses Spiel nicht entgehen lassen.

    Bewertung

    Grafik 4 von 5 Punkten

    Gameplay 5 von 5 Punkten

    Steuerung 4 von 5 Punkten

    Umfang 5 von 5 Punkten

    Spielspaß 4 von 5 Punkten

    Gesamtwertung 22 von 25 Punkten

  10. #9
    Mr Banane Nr 1 Mr Banane Nr 1 ist offline

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    Wollte nur mal sagen. Du hast das Review von fELIXADER von Viking vergessen. Nur wegen dem Review hab ichs auch geholt

  11. #10
    Loki Loki ist offline
    Avatar von Loki

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    Zitat Mr Banane Nr 1 Beitrag anzeigen
    Wollte nur mal sagen. Du hast das Review von fELIXADER von Viking vergessen. Nur wegen dem Review hab ichs auch geholt
    Das Review muss hier vom jeweiligen User auch gepostet werden, damit ich es oben verlinken kann.

  12. #11
    Slice Slice ist offline
    Avatar von Slice

    AW: Liste aller Xbox 360 User Reviews

    Zitat loki Beitrag anzeigen
    Das Review muss hier vom jeweiligen User auch gepostet werden, damit ich es oben verlinken kann.
    hast oben nur meinen skate 2 test verlinkt.. hast den X-Blades test (eins drüber^^) vergessen

  13. #12
    Loki Loki ist offline
    Avatar von Loki

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    Zitat Slice Beitrag anzeigen
    hast oben nur meinen skate 2 test verlinkt.. hast den X-Blades test (eins drüber^^) vergessen
    Sorry, übersehen. Ist nun verlinkt.

  14. #13
    Slice Slice ist offline
    Avatar von Slice

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    Burnout Paradise Ultimate Box

    Adrenalin ohne Pause

    Ein Burnout-Spiel sorgt immer für jede Menge Spaß, Spannung und Adrenalin und auch bei Burnout Paradise ist dies nicht anders. Hier gibt es keine Story oder Zwischensequenzen, die eure Karriere weitererzählen und das ist auch gut so. Eine Story ist bei einem Spiel wie Burnout einfach überflüssig. Dadurch wird der wirklich gute Spielfluss nicht unterbrochen.
    Ein Ziel im Spiel gibt es trotzdem und zwar das Erreichen der Burnout-Fahrerlizenz.
    Dies erreicht Ihr durch das Gewinnen der vielen Challenges.

    Optik und Sound


    Die Grafik ist auch sehr schön anzuschauen, der Verkehr wirkt sehr lebendig und die Automodelle sehen auch sehr detailliert aus. Aber am Schönsten an dem neusten Burnout ist, schon wie bei den Vorgängern, das fantastische Schadensmodell, das sehr realistisch ist.
    Auch das Geschwindigkeitsgefühl ist sehr gut gelungen.

    Es sind außerdem sehr viele Songs enthalten, die zur guten Atmosphäre des Spiels beitragen. Auch bei den Motorensound ist nichts auszusetzen.

    Autowracks statt Neuwagen


    Nun gehen wir auf den Fuhrpark ein.
    Insgesamt gibt es im Spiel 75 Autos und auch einige Motorräder, von denen Ihr am Anfang 1 Auto und 2 Motorräder fahren könnt. Aber sehr schnell habt Ihr dann auch schon ein paar weitere Autos freigeschaltet.
    Da es allerdings kein Geld im Spiel gibt, kommen nach einer bestimmten Zahl von Siegen, verschiedene Autos in die Stadt, denen Ihr einen Takedown verpassen müsst. Schafft Ihr dies, wird das Autowrack zu eurem Schrottplatz gebracht, auf dem übrigens auch die Fahrzeuge gewechselt werden. Dort kann auch eine andere Lackierung für euren Wagen gewählt werden.
    Ihr könnt euer Auto aber natürlich auch an einer der vielen Werkstätten reparieren lassen.

    Rasen, Crashen, Siegen

    Die Vielfalt der verschiedenen Challenges ist sehr ausgewogen.
    Kommen wir zuerst zu den normlen Rennen, die schon ziemlich außergewöhnlich sind, da man keinen bestimmten Weg vorgegeben hat, sondern nur einen Zielpunkt. Ihr müsst meistens quer durch die halbe Stadt rasen, euch den schnellsten Weg suchen und als Erster im Ziel ankommen. Der nächste, schon altbekannte, Spielmodus ist Road Rage. Dabei habt Ihr ein bestimmtes Zeitlimit, in dem Ihr einer vorgegebenen Zahl von Gegnern einen Takedown verpassen müsst.
    Dann gibt es noch Marked Man, wobei Ihr unbeschadet das Ziel erreichen müsst und den Crash-Modus, in dem Ihr so viele Autos wie möglich schrotten müsst. Außerdem gibt es noch einige Challenges für bestimmte Wagen und natürlich spezielle Motorrad-Challenges.
    Die Challenges startet Ihr übrigens an den zahlreichen Ampeln in Paradise City.
    Neben den normalen Challenges könnt Ihr Zeit- und Crashrekorde auf jeder Straße aufstellen, sowohl Offline als auch Online.

    Fazit

    Für Fans der Burnout-Serie ist dieses Spiel auf jeden Fall ein Pflichtkauf, da es noch besser als der letzte Teil ist und sehr viel Spaß macht. Auszusetzen ist nur, dass man schon mal schnell die Übersicht verlieren kann und man schon mal an einer Wand landet, die man zuvor gar nicht bewusst gesehen hat. Man sollte auf jeden Fall mal einen Blick riskieren.

    Bewertung

    Grafik 4 von 5 Punkten

    Sound 4 von 5 Punkten

    Spielspaß 5 von 5 Punkten

    Abwechslung 4 von 5 Punkten

    Gesamtwertung 17 von 20 Punkten

  15. #14
    Slice Slice ist offline
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    Need for Speed Undercover

    Ab in den Underground

    Genau dorthin begebt ihr euch im neusten Need for Speed Teil. Allerdings nicht als Street-Racer, sondern als Polizist. Man wird in die Underground-Szene eingeschleußt, um dort gegen die Anführer von Underground-Crews zu ermitteln und zu stellen. Indem man Rennen fährt, treibt man damit die Story voran und trifft auf einige unterschiedliche Charaktere im Spielverlauf. Leider ist die Story aber nicht allzu packend und rückt damit ziemlich in den Hintergrund. Im Vordergrund stehen nämlich hauptsächlich die verschiedenen Rennen und Verfolgungsjagden, die man sich mit der Polizei liefert.

    Rennen, Verfolgungsjagden, Nebenjobs

    Dies ist natürlich der Hauptbestandteil des Arcade-Racers. Im Story Modus fährt man, wie schon angesprochen, verschiedene Arten von Rennen, um die Story voran zu treiben und genug Geld zu verdienen, um neue Autos zu kaufen. Die bekannten Rennarten Drift und Drag gibt es bei Undercover leider nicht mehr, aber dafür gibt es eine Art Highway-Rennen, bei dem man den Gegner über den Highway jagt und ihn weit genug hinter sich lassen muss. Ansonsten gibt es wieder die bekannten Rennarten, wie z.B. Sprintrennen und Rundkurse. Schade ist hier, dass die Gegner immer wieder aufholen, egal wie gut man fährt. Außerdem ist das Balancing der Autos ziemlich verwunderlich, denn man kann mit seinem Anfangswagen schon leicht gegen teure und schnelle Wagen, wie z.B. Lamborghinis gewinnen.

    In Undercover wurden auch wieder die Verfolgungsjagden eingebaut, die es zum letzten Mal bei NFS Most Wanted gab. Verstößt man oft genug gegen die Verkehrsregeln, hat man schon bald die Polizei im Nacken. Später wird man auch wieder von Polizeihelikoptern verfolgt. Leider sind die Verfolgungsjagden oftmals eher nervig als spannend. Dazu trägt vor allem die teilweise nicht besonders schlaue KI bei, denn es ist z.B. keine Seltenheit, dass die Polizeiwagen flüchten, anstatt den Spieler zu jagen. Außerdem gibt es noch Nebenjobs im Spiel, die man von verschiedenen Charakteren bekommt. Diese laufen so gut wie immer nach dem Prinzip ,,Häng die Polizei ab und fahre dann das Auto zum Zielpunkt“ ab, was natürlich ziemlich eintönig ist. Insgesamt sind die Verfolgungsjagden ein wenig enttäuschend.

    Grafik & Tuning

    Schon in der Anfangs-Rennsequenz fällt die schlechte Framerate auf. Das spielt ruckelt nämlich teilweise stark, was für ein Konsolenspiel nicht verständlich ist. Gerade in den Kurven geht die Framerate ziemlich in den Keller. Insgesamt gesehen ist die Grafik ansonsten recht gut, bis auf ein paar kleine Dinge, wie z.B. oft pixeligen Schatten. Die Fahrzeugmodelle sehen dafür sehr gut aus. Diese kann man natürlich durch Tuning-Teile und verschiedene Lackierungen noch verschönern. Leider ist das Tunen aber auch nicht mehr so komplex, wie in den Vorgängern. Es gibt keine allzu große Auswahl an Tuning-Teilen mehr und die getunten Teile fallen am Wagen kaum auf.

    Sound

    Die Motorengeräusche sind auch nicht besonders gut gelungen. Fast alle Autos haben den beinahe gleichen Sound, was sich natürlich nicht gut anhört. Denn wenn ein einfacheres Auto sich genauso anhört wie z.B. ein Lamborghini, wundert man sich schon. Die Musik bzw. Songs im Menü und im Spiel direkt sind hingegen um einiges besser und ziemlich ausgewogen. Die Songauswahl ist gut gekungen.

    Steuerung

    Im Gegensatz zu NFS Pro Street ist die Steuerung diesmal wieder weitaus arcadelastiger ausgefallen. Man muss sich teilweise aber erst einmal an die Steuerung von vielen Autos gewöhnen, da viele davon sehr stark übersteuern und somit am Anfang sehr schwer zu steuern sind. Umso länger man spielt, desto besser wird das Fahrgefühl allerdings auch. Die Steuerung ist nicht übermäßig gut aber trotzdem recht gut gelungen.

    Fazit

    Ein Blick auf Need for Speed: Undercover lohnt sich auf jeden Fall, aber eher für Leute, die noch nicht oft NFS gespielt haben, denn den Need for Speed-Fans fallen die negativen Punkte sofort auf. Auch wenn leider die Negativpunkte überwiegen, macht das Spiel nach einigen Rennen dann doch einigen Spaß und man kann vielleicht über ein paar Kritikpunkte hinwegsehen.

    Wer gerne Need for Speed: Undercover spielen möchte, kann bei unserem Gewinnspiel mitmachen. Denn da habt ihr die Chance eines von zwei NFS:Undercover-Fanpakete zu gewinnen.

    Bewertung

    Grafik: 3 von 5 Punkten

    Sound: 3,5 von 5 Punkten

    Steuerung: 4 von 5 Punkten

    Atmosphäre: 3 von 5 Punkten

    Spielumfang: 4 von 5 Punkten

    Gesamtwertung 17,5 von 25 Punkten

  16. #15
    Slice Slice ist offline
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    Mirrors Edge

    Hüpfen, Drehen, Festhalten, Klettern

    Dies sind wohl die häufigsten Bewegungen im Spiel und schon im ersten Kapitel hat man keine Zeit mehr seinen Fingern eine Pause zu gönnen.

    Kaum hat man dann die erste Sequenz gesehen, schlüpft man in die Haut von Faith und startet im Trainingsparcour, wo einem die wichtigsten Sprünge und Kombinationen erklärt werden. Hat man das Training abgeschlossen beginnt auch schon die erste Mission.

    Die Geschichte handelt von den Runners, bei denen es sich um Boten handelt die hoch über der Stadt Nachrichten überbringen. Runners versuchen so schnell und geschmeidig es geht sich fortzubewegen und genau das solltet ihr auch tun um den Cops zu entkommen, die euch relativ oft im Nacken hängen werden und nicht gerade friedlich gesinnt sind.

    Story Ende! Was dann?

    Nachdem ihr die Story entweder auf „Leicht“ oder „Normal“ absolviert habt, schaltet ihr den Schwierigkeitsgrad „Schwierig“ frei. In diesem werden die Gegenstände die auch als Hilfe dienen nicht mehr rot markiert und ihr werdet von mehr Cops verfolgt. Damit ihr danach das Spiel nicht gleich weglegt, hat DICE dem Spiel noch einen Time-Trial Modus hinzugefügt, den man aber relativ schnell absolviert hat.

    Grafik

    Der neue Spross aus dem Hause Electronic Arts hat natürlich auch grafisch einiges zu bieten. Die Grafik sollte so realistisch wie möglich gehalten werden, was auch prima gelungen ist. Das Spiel hat allerdings auch einen teilweise sehr gewöhnungsbedürftigen Stil. Gerade in Gebäuden verliert man schon mal die Orientierung, außer man lässt sich nicht von knallbunten Gängen und Büros ablenken. Gelbe, rote oder auch blaue Büroräume sind nämlich keine Seltenheit in Mirrors Edge. Wenn man sich allerdings erst mal daran gewöhnt hat, sind auch die Innenräume der Gebäude sehr schön anzusehen.

    Die Außenbereiche, in denen man sich die meiste Zeit bewegt, sind besonders schön. Man springt von Dach zu Dach und sieht schon auf einige Entfernung jedes kleine Detail. Grafisch glänzt das Spiel außerdem durch eine sehr große Weitsicht. Die Gebäude sind äußerlich sehr einfach gehalten, denn ca. 95% der Hochhäuser sind Weiß. Dies passt aber sehr gut zu dem Gesamtbild und der Stimmung des Spiels.

    Der gegnerischen Einheiten, meist Polizisten und Spezialkommandos, sind leider nicht sehr detailliert gestaltet. Sie sehen auch leider fast alle gleich aus. Charaktere mit denen man interagieren bzw. in Zwischensequenzen redet, sind hingegen um einiges detailreicher.

    Gameplay und Steuerung


    Das Gameplay ist natürlich die große Stärke von Mirrors Edge, denn dieses Spielprinzip ist noch fast vollkommen ungenutzt und macht wirklich Spaß. Das Spiel hat die in Frankreich erfundene Sportart Parcour als Vorbild und macht daraus ein spannendes Actionspiel, in dem man sich oftmals Verfolgungsjagden in schwindelerregenden Höhen liefert. In der Ego-Perspektive springt man über Geländer, überwindet Häuserschluchten und bekämpft Polizisten, die einem an den Kragen wollen. Dabei ist die Steuerung sehr einfach gehalten, denn man rutscht mit LT (XBOX360) oder L2 (PS3) über den Boden und springt mit LB (XBOX360) oder L1 (PS3).

    Findet man mal nicht den Weg, dann wird dieser Rot angezeigt, allerdings nur bei den normalen Schwierigkeitsstufen. Auf der Stufe schwer erhält man, wie schon oben erwähnt, keinerlei Hilfen.

    Auf ein HUD (Human Interface Display) wird komplett verzichtet, was die fesselnde Atmosphäre noch weiter verstärkt. Es macht wirklich sehr viel Spaß, einfach mal die Gegend zu erkunden und über die mit vielen Gegenständen gespickten Hochhausdächer zu laufen und zu springen.

    Die Kampfsequenzen wirken manchmal allerdings etwas unausgereift. Es gibt zwar verschiedene Schläge und Tritte, sowie eine Möglichkeit, seine Gegner mit Y (XBOX360) oder Dreieck (PS3) zu entwaffnen, doch wirkt das alles nicht sehr intuitiv und ziemlich schwer. Durch ein Zeitlupenfeature, das man mit der Taste X (XBOX360) oder Viereck (PS3) aktiviert, werden die Kämpfe allerdings ein wenig einfacher.

    Sound

    Die Soundkulisse ist, ebenso wie das Gameplay, sehr atmosphärisch. Verschiedene Technosongs begleiten den Spieler durch das Spiel und passen sich der jeweiligen Spielsituation an. Wenn man z.B. gerade angegriffen oder von einem Helikopter verfolgt wird, wird die Musik lauter und schneller, wenn man gemütlich über die Dächer springt, wird sie ruhiger und leiser. Die Musik passt sehr gut zum Stil des Spiels und wird niemals nervig oder störend.

    Fazit

    Mirrors Edge ist ein sehr gutes Spiel, das ein ungenutztes und sehr gut umgesetztes Spielprinzip bietet. Die schöne Atmosphäre steigert den Spielspaß noch zusätzlich. Das Spiel ist vor allem für jeden zu empfehlen, der Abwechslung vom normalen Spiele-Portfolio sucht.

    Versionsunterschiede:

    Mirror’s Edge ist wie wir finden eher auf die Tastenbelegung der PS3 ausgelegt, da man die Tasten zentraler gelagert hat.
    Jedoch tritt bei der PS3 Version bei den Kanten leichtes Flimmern auf.
    Ansonsten sind die beiden Versionen identisch. Die Spieldauer ist leider auch etwas kurz geraten, aber das kann man aufgrund des tollen Games auch mal in kauf nehmen.

    Grafik: 4 von 5 Punkten
    Gameplay: 5 von 5 Punkten
    Steuerung : 4 von 5 Punkten
    Sound: 4 von 5 Punkten
    Gesamtwertung: 17 von 20 punkten

    kannst ja meinen und den von banane verlinken^^

  17. #16
    DEV DEV ist offline
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    Auf Wunsch vom Eternal Sonata Thread hier rein kopiert. Einfach eine allgemeine Übersicht von mir, hab jedoch auf Prozentwertungen und dergleichen verzichtet. Hab jetzt noch schnell einige Punkte hinzugefügt die mir noch im Nachhinein aufgefallen sind.

    Erstmal die Geschichte des Spieles. Auf die Story war ich schon im Vorfeld ziemlich gespannt und im Nachhinein betrachtet wurde ich auch nicht wirklich enttäuscht. Sicher, an einigen Stellen war der Ablauf ziemlich langatmig um nicht zu sagen langweilig, aber trotzdem hat die Story auch einige Pluspunkte zu verzeichnen. Die Charaktere der Geschichte waren allesamt auf ihre eigene Art gut gelungen. Besonders Frederic, Graf Walzer und Beat stachen für mich sehr positiv heraus, doch auch sonst gab es so gut wie keinen Charakter den ich nicht mochte. In dieser Hinsicht haben die Entwickler eigentlich alles richtig gemacht.

    Die Musik ist wirklich eines der Lichtblicke in diesem Spiel, was besonders in einem Spiel das von einem der berühmtesten Komponisten aller Zeiten handelt quasi ein Muss sein sollte. So gut wie jedes Stück war wirklich wunderschön komponiert und passte hervorragend zur jeweiligen Gegend und Situation. Dazu dann noch die hervorragenden Werke von Chopin selbst die immer wieder mitsamt einzelnen Episoden seines Lebens ins Spiel gestreut wurden. Erst durch dieses Spiel habe ich den "Poet des Klaviers" erst kennengelernt und seine Musik hat mich sofort begeistert.
    Die Charakterstimmen selbst waren auch recht gut gelungen und passten ebenfalls zur jeweiligen Person. Die Synchronsprecher arbeiteten alle wirklich professionell, was in einem solchen textlastigen Spiel auch der Fall sein sollte. Hab mich auch gefreut eine bekannte Stimme aus Tales of Symphonia wiederzuerkennen

    Die Grafik war nicht schlecht und hat mir auch gut gefallen, auch wenn sie meiner Meinung nach unter XBOX360-Verhältnissen lag. Sie hat ihren Dienst jedoch gut erfüllt und in einem solchen Spiel ist eine atemberaubende Grafik ohnehin kein Muss. Die verschiedenen Areale waren allesamt recht schön anzusehen. Ob das verschneite Barock oder die weite Steppe vor Forte, man konnte erkennen wie sehr die Entwickler mitunter auch ins Detail gingen.

    Sauer aufgestoßen ist mir jedoch, dass man im ganzen Spiel nur quasi von einen Dungeon zum nächsten gehetzt wurde. Es gab einfach keine "Verschnaufpausen", wo man mal abseits dieser ewigen Monsterklopperei unterwegs war. Hatte man eine spärlich bewohte Ortschaft erreicht, verweilte man meist nicht wirklich lange dort bevor es dann wieder zur nächsten monsterverseuchten Gegend ging. Die meisten Dungeons verliefen auch komplett ohne Rätsel und nur nach dem "von A nach B"-Prinzip, was mit der Zeit wirklich sehr eintönig wurde. Besonders wenn sie in so großer Zahl und oft mit mehreren Dungeons aufeinandergereiht auftreten.
    Auch die ewiggleichen Monster waren mit der Zeit etwas nervig, die meisten Monster im späteren Spielverlauf waren stärkere Abwandlungen von schon bekannten Kreaturen, die sich lediglich in der Farbe unterschieden. Selten gab es mal eine neue Kreatur und falls doch wurde sie wenig später höchstwahrscheinlich ohnehin wieder kopiert.

    Dann das Kampfsystem, zu welchem ich eine eher gespaltene Meinung habe. Auf der einen Seite hab ich auf diese Art noch in keinem Videospiel gekämpft, doch auf der anderen Seite wurde dieses System mit der Zeit viel zu simpel und eintönig. Es lief quasi immer nach dem selben Schema ab und bot viel zu wenig Abwechslung. Einfach in der Oberwelt ein Monster am Besten von hinten erwischen, draufkloppen und warten bis es besiegt ist. Dank dem viel zu einfachen Schwierigkeitsgrad, der bei mir im Laufe des ganzen Spieles nur ein Game Over verursacht hatte, waren manche der Kämpfe schlicht und einfach nur Zeitverschwendung da die Gegner selbst erst gar nicht zum Angriff kamen.
    Dass die Angriffe der Helden oder die Form mancher Monster von Schatten und Licht abhing, war zwar auch keine schlechte Idee aber für den Kampfverlauf auch nicht wirklich maßgebend. Meist hatten die verschiedenen Charaktere auf beiden Seiten starke Angriffe was es eigentlich egal machte ob man jetzt in Licht oder Schatten stand. Einzig für Chopins Heilung war mir eine Arena mit relativ viel Licht wichtig, doch ansonsten war es für mich eigentlich völlig irrelevant.
    Dann noch der Itemfaktor. Es war im Spiel viel zu einfach an Geld zu kommen, z.B. mit Beats Kamera. Konnte mich dadurch mit unzähligen Heilungsitems eindecken und hatte so nie wirkliche Sorgen im Kampf mal ohne Heilung dazustehen. Besonders nicht mit Frederics Heilungsangriffen im Team.

    Negativ betrachte ich noch die enormen Abstriche gegenüber der PS3-Version des Spieles.
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    Finde ich wirklich schade, vorallem da ich nie die Wahl zwischen beiden Versionen hatte und deshalb die abgeschwächte XBOX-Version kaufen musste.

    Trotzdem, Eternal Sonata war besonders musikalisch und storymäßig ein großartiges Spiel und ich habe nicht bereut es mir zu kaufen. Manchmal war die ganze Dungeondurchquerung zwar ein wenig eintönig, aber die Story hat mich immer wieder ermutigt doch noch weiterzuspielen und herauszufinden was als nächstes passiert. Kann das Spiel also geduldigen Rollenspielfans durchaus empfehlen, auch wenn man aufgrund der vielen Unterschiede lieber zur PS3-Version greifen sollte.

  18. #17
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    (Hoffe es ist in Ordnung wenn ich dieses Review einfach mal hier reinschreibe)

    Hab mir vor ein paar Wochen Fable II besorgt und bin heute mit der Story fertiggeworden. Ich werd also wie schon bei Eternal Sonata einfach mal ein allgemeines Review über das Spiel schreiben und diverse Punkte erwähnen die mir gefallen haben und die weniger toll waren. Kleine Spoiler sind jedoch enthalten, vorallem bei der Story sollten jene die sich das Spiel noch nicht geholt haben und nichts erfahren möchten eher vorsichtig sein.

    Zuerst mal die Story:
    Mir hat die Story eigentlich recht gut gefallen, mit ihren kleinen Wendungen und Höhepunkten. Sie wurde glaubhaft erzählt, die storyrelevanten Charaktere waren alle stimmig und hatten meist eine interessante Persönlichkeit und auch vom Verlauf her war die ganze Geschichte eigentlich in Ordnung. Allerdings war die allgemeine Story trotzdem ein wenig zu gradlinig. Es stand quasi von Anfang an fest was getan werden musste und was das primäre Hauptziel war, in dieser Hinsicht gab es keine großen Wendungen. Man wusste gleich worum es ging, die (raren) Wendungen selbst fanden sich nur in den kleineren Zielen. Nebenbei war die Story mitsamt dem restlichen Spiel auch ein bisschen zu kurz. Und das Ende...
    Spoiler öffnen


    Musik und Sprachausgabe:
    Die Musik war eigentlich recht gut und auch sehr stimmig, das ganze Spiel über. Sie hat gut zur jeweiligen Gegend gepasst, auch wenn richtige Ohrwürmer eigentlich ausblieben. Kann jedoch nicht über die Qualität der einzelnen Tracks klagen.
    Die Sprachausgabe hat mir für eine deutsche Synchronisation wirklich überraschend gut gefallen. Die Stimmen waren meist sympatisch und passten zur jeweiligen Person. Reavers Arroganz und Egoismus kam z.B. perfekt rüber, genau wie Teresas eher mysteriöse Stimme oder die gnadenlose Stimme des Kommandanten. Sicher gab es hin und wieder mal stimmliche Ausrutscher, die konnten aber nicht über die wirklich gut gelungene deutsche Synchronisation hinwegtäuschen. Haben deutsch synchronisierte Spiele nicht immer mit Professionalität geglänzt, so ist Fable II durchaus ein Beispiel wie man es richtig macht und auch machen sollte.

    Grafik:
    Die Grafik hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und sie wirkte mit diversen Spielereien auch wirklich zum Teil "Next-Gen". Die majestätischen und wunderschönnen Sonnenuntergänge sind ein eindeutiges Beispiel dafür. Aber auch sonst, bei den Menschen, den Gebäuden und den allgemeinen Levelstrukturen konnte ich nie klagen oder hatte den Eindruck hier wäre etwas mehr nötig gewesen. Richtige "Wow-Effekte" gab es in dieser Hinsicht zwar nie oder selten, aber trotzdem gefiel mir die Grafik sehr gut.

    Steuerung:
    Die Steuerung ist irgendwie ein zweischneidiges Schwert für mich. Einerseits ist sie in den Kämpfen wirklich gut gelungen und auf der anderen Hälfe hab ich immer wieder Probleme mir diverse Tastenbelegungen zu merken und lasse mitten in der Stadt auch unbewusst mal einen Zauber los obwohl ich eigentlich etwas komplett anderes vorhatte. Die ganzen Tasten wirken vielleicht ein bisschen zu überladen mit den unzähligen Befehlen. Sicher, alles Übungssache, aber vorallem anfangs hatte ich gewisse Probleme jetzt auch das zu tun was ich eigentlich vorhatte. Lag aber vielleicht auch an mir, in den Kämpfen selbst kam ich mit der Steuerung auf jeden Fall recht gut klar. Die Spezialangriffe mit dem Schwert funktionierten gut, genau wie das schnelle Wechseln zwischen Schwert und Fernwaffe. Das Zaubersystem ist hingegen jedoch weniger gelungen, es ist mitten in einem Kampf einfach zu hektisch mal eben schnell den Zauber zu wechseln wenn man ohnehin schon von allen Seiten umzingelt ist. Aber da ich ohnehin kein Magier bin und deshalb Zauber so gut wie nie benutzt habe war auch das verschmerzbar.
    Das Menü und die Navigation durch jenes hingegen hätte wirklich besser sein können, das wirkte auch hier alles viel zu überladen und war sehr unübersichtlich. Mit diesem Menüsystem konnte ich nicht wirklich viel anfangen und brauchte auch ein wenig Zeit um mich dort endgültig einzuarbeiten. Hätte man besser machen können, meiner Meinung nach.

    Gameplay/Schwierigkeitsgrad:
    Das Gameplay selbst war für mich relativ spaßig und auch fesselnd. Es gab eigentlich fast immer was zu tun in Sachen Nebenquests und dergleichen. Aber auch sonst standen mir viele Möglichkeiten offen. Familie gründen, Häuser kaufen und mit Möbel einrichten (Aber bitte hier nicht eine Art "Sims" erwarten xD), Geld durch kleinere, mitunter auch eintönige Minispiele verdienen, die Welt nach Gargoyls und anderen Schätzen erkunden, etc.
    Es gab wirklich sehr viel zu tun, vorallem das Gut oder Böse-Feature war ein interessanter Aspekt. Man hatte in vielen Quests die Qual der Wahl, ob man einer Person hilft oder sie im Stich lässt und dergleichen. Je nachdem wie man sich entscheidet verändert sich nach und nach das Aussehen des Helden und man wird bei den Bürgern von Albion entweder beliebt und vergöttert oder gehasst und gefürchtet. Das ist auch wirklich sehr gut gelungen, immer wieder schmeißen einem Städtler irgendeinen Satz zu je nachdem wie man sich verhält und verhalten hat. Zudem winken für beide Seiten interessante Vorteile, bis hin zur Beeinflussung des Aussehens einer gesamten Ortschaft und anderen kleinen Locations. Händler vergeben Rabatte je nachdem wie sehr sie den Helden mögen oder wie sehr sie sich vor ihm fürchten und man lernt je nachdem wie man spielt andere Ausdrucksmittel mit denen man die Leute beeinflussen kann. Und manche Quest erhaltet man schließlich nur wenn man gut/böse genug ist. Mir gefällt dieses Feature und es wurde mitunter auch recht nett ins Detail gegangen, auch wenn das Ganze sicher noch ausbaufähig gewesen wäre. Auch die ganzen anderen "Spielereien" wie ein eigenes Haus kaufen und eine Familie gründen haben das Spiel wirklich positiv ergänzt und die Motivation auch abseits der Hauptstory gesteigert. Nur zu viel sollte man sich von all dem auch nicht erwarten, es sind zwar nette Zusatzfeatures aber eben auch nicht wirklich mehr.
    Der Hund hingegen war eine sehr positive Anreicherung in das Gameplay des Spiels. Er war eigentlich immer recht nützlich und es gefiel mir von diesem treuen Gefährten fast immer begleitet zu werden. So fühlte ich mich nicht immer so "alleine" in den dunklen Verließen des Landes und es war eine willkommene Abwechslung sich in einem Rollenspiel mal aktiv auch um einen einen Hund zu kümmern. Das kann in einen möglichen Nachfolger ruhig weitergeführt und auch verbessert werden.
    Der Schwierigkeitsgrad hingegen war viel zu einfach angesetzt, hauptsächlich durch einen wichtigen Aspekt: Man konnte nicht sterben. Das Einzige was man verlor wenn die Leiste leer wurde waren jene Erfahrungspunkte die während dem Kampf noch am Boden rumlagen, danach konnte man mit voller Energie einfach weitermetzeln. Sowas wie ein Game Over gab es nicht und machte das Spiel Schwierigkeitstechnisch fast schon lachhaft einfach. Einfach nochmal schnell alle Kugeln ansaugen bevor man starb und schon war man vor einem Tod gefeilt. Tränke kaufen? Wozu, hat ohnehin keine große Auswirkung wenn die Leiste mal leer wird. Wirklich schwach wie einfach es dem Spieler da gemacht wurde, Kämpfe wurden dadurch nie unschaffbar und Gegner auch nie wirklich gefährlich. Bin enttäuscht von diesem Schwierigkeitsgrad, zumal man auch sehr selten mal über ein Rätsel stolperte.

    So, glaube ich habe alle wichtigen Punkte des Spieles ungefähr erwähnt. Mir hat Fable II wirklich sehr gut gefallen und es fesselte bis zum Ende, die erwähnten Kritikpunkte haben dann letztendlich aber doch einen negativen Beigeschmack hinterlassen. Trotzdem, wer solche Action-Rollenspiele gerne spielt und auch abseits der Hauptstory sich mit dem Spiel beschäftigt wird sicher seinen Spaß haben.

  19. #18
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    Hab den Post mal aus dem Arkham Asylum-Thread hier rein kopiert. Hoffe das geht so in Ordnung.

    So, gestern hab ich das Finale des Spieles geschafft. Also werd ich jetzt mal nen Bericht über meine Eindrücke des Spieles schreiben, was mir gefallen hat und was weniger toll war. Ich werde versuchen Spoiler so gut es geht zu vermeiden, bzw. sie in einen Spoilerkasten setzen. Trotzdem, lesen auf eigene Gefahr.

    Erstmal zur Story des Spieles (Werde die Story detailliert bis zum Ende erklären, also nichts für jene die das Spiel noch durchzocken möchten):

    Spoiler öffnen


    Die Grafik gefiel mir eigentlich sehr gut, ich konnte nicht wirklich meckern während ich durch Arkham streifte. Zwar konnte ich niemals sagen dass mich die Grafik direkt umgeworfen hat, doch sie hat ihren Job sehr gut erledigt und trug auch einiges zur düsteren Atmosphäre bei. Sicher gab es hin und wieder kleinere Schnitzer, besonders bei den Zeitlupen-Kills steckte schon der ein oder andere Gegner kurz zur Hälfte in Batmans Umhang, aber über solche Kleinigkeiten kann ich selbst zumindest gut hinwegsehen.

    Die Atmosphäre selbst war wirklich sehr gut gelungen und eigentlich das ganze Spiel über stimmig. Auch wenn man immer wieder auf verbündete Wachen traf, den Großteil des Spieles fühlte man sich komplett alleingelassen in diesem dunklen, düsteren Irrenhaus.
    Jokers ständige Durchsagen trugen auch ihren Teil zur guten Atmosphäre bei, genau wie die Gespräche der Wachen und Gegner. Mich konnte das ganze Szenario durchaus mitreißen und deshalb ist die Atmosphäre in dem Spiel ein weiterer Pluspunkt.

    Auch die Musik wusste zu gefallen und trug auch einen großen Teil zur Atmosphäre bei. Es gab zwar keine wirklichen Ohrwürmer die mir noch im Nachhinein im Gedächtnis blieben, aber die Soundkulisse hat wirklich immer zur jeweiligen Situation gepasst und war meiner Meinung nach auch nie wirklich deplatziert. Natürlich war sie die meiste Zeit nur recht düster und auch beklemmend, aber das gehört ja zum ganzen Setting des Spieles und zu Batman allgemein dazu.
    Das Spiel wurde deutsch synchronisiert und deshalb bin ich immer besonders gespannt ob in dem Fall auch etwas ordentliches herauskommt. Gleich am Anfang des Spieles konnte man schon viele bekannte Sprecher der deutschen Filmszene heraushören. Batman wurde z.B. von seinem Sprecher in Dark Knight gesprochen was für mich ein großer Pluspunkt ist. Da Heath Ledgers Synchronstimme wohl nicht zu dieser Erscheinung des Jokers gepasst hätte hat man dort einen anderen Sprecher genommen, der aber auch einen sehr guten Job gemacht hat. Weiß jetzt gar nicht ob dieser Sprecher schon in den früheren Cartoons rund um Batman im Einsatz war, fakt ist dass er keine Probleme hatte den Joker überzeugend rüberkommen zu lassen. Ich mochte die Stimme und könnte nicht sagen welcher deutsche Sprecher das eventuell besser machen hätte können, von daher bin ich zufrieden.
    Auch Gordons Sprecher kam mir gleich bekannt vor und auch die Stimmen von Oracle, Quincy und Dr. Young hab ich schon öfters gehört. Die Stimmen der Gauner und Wächter hingegen waren zwar auch nicht schlecht gewählt, sie wiederholten sich jedoch einfach viel zu oft. Besonders bei den Gegnern fiel das immer wieder auf, dass immer die gleichen Sprecher am Werk waren. Das wurde mit der Zeit dann auch fast schon ein bisschen nervig, aber kein wirklicher Minuspunkt. Liegt wohl einfach daran dass es nur wenige unterschiedliche Gegnertypen gibt.

    Das Gameplay selbst war einer der großen Pluspunkte im Spiel. Man fühlte sich wirklich das ganze Spiel über wie Batman und handelte auch wirklich wie der dunkle Ritter. Besonders bei den Räumen mit den bewaffneten Gegnern kommt das stark zur Geltung, wenn man sich einen Gegner nach dem anderen herauspickt und in dessen Folge Angst bis hin zu Panik unter den übrigen Schurken verbreitet. Der Umstand dass man gerade in diesen Räumen verdammt vorsichtig sein muss um nicht über den Haufen geballert zu werden gibt der Sache einen angenehm taktischen Touch. Passte man nicht auf oder schaltete man einen Gegner im Beisein von anderen Gegnern aus war man schnell mal komplett durchsiebt und in dessen Folge tot. Hat mir wirklich gefallen dass man sich in diesen Räumen kein stumpfes Drauflosstürmen leisten durfte, sondern sehr strategisch vorgehen musste.
    Aber auch sonst wurde einiges geboten, die Gadgets von Batman waren nicht nur in den Kämpfen hilfreich. Je weiter man im Spielverlauf fortschreitet, desto mehr Gegenstände bekommt man und desto mehr kann man Arkham Island letztendlich auch erkunden. Es lohnt sich dank einiger Nebenquests durchaus zu gewissen Orten zurückzukehren und sich dort nochmal genau umzuschauen, vielleicht kommt man dank einem neuen Gegenstand an Orte die zuvor noch unerreichbar waren. Gefällt mir wirklich, da man trotz dem recht linearen Verlauf so eine gewisse Freiheit bekommt.
    Die Story selbst ist sehr linear vorgegeben, es gibt quasi nicht sowas wie eine Entscheidungsfreiheit. Durch einige simple Nebenquests wird das ganze etwas aufgelockert, aber man sollte sich nicht zu viel versprechen. Diese Quests sind eigentlich nur nicht unspaßige "Sammelaufgaben", mehr verrate ich an der Stelle aber nicht.

    Das Kampfsystem war auch eines der Lichtblicke im Spiel, es machte Spaß Jokers Handlanger mit ordentlichen Kombos zu vermöbeln. Einfach drauflosprügeln ist nicht, man braucht mitunter ziemlich gute Reflexe um einen kommenden Angriff kontern zu können um nicht getroffen zu werden. Und das ist nicht immer einfach wenn die Gegner einem regelrecht umkreist haben, besonders wenn dann noch gewisse Waffen im Spiel sind. In diesen Kämpfen musste man wirklich ziemlich aufpassen und gut reagieren, sonst schluckte man gleich mal Staub.
    Wie gesagt, ich mochte die Kämpfe, auch wenn sie im weiteren Verlauf vielleicht auch mal etwas eintönig werden können.

    Kommen wir zu den Bosskämpfen, für mich einer der wichtigsten Punkte in einem guten Spiel. Ich pack den Absatz mal in einen Spoiler, da ich die Bosse auch beim Namen nennen werde und auch wie ich die jeweiligen Kämpfe gegen sie fand.
    Spoiler öffnen


    Abschließend kann ich sagen dass Batman: Arkham Asylum eindeutig zu einem meiner besten Käufe dieses Jahres gehört. Das Spiel konnte mich den ganzen Verlauf über fesseln und wurde in der Zeit von rund 15 Stunden nie wirklich langweilig. Sicher hat auch dieses Spiel seine Mankos, doch diese können nicht über das restliche, geniale Gameplay hinwegtäuschen. Es wundert mich überhaupt nicht wenn das Spiel das "beste Superhelden-Spiel bisher" genannt wird, denn diesen Titel hat es sich eindeutig verdient. Auch Nicht-Fans der Reihe sollten wenigstens mal probezocken, sonst könnte ihnen unter Umständen einer der besten Action-Titel des Jahres entgehen. Ich habe den Kauf zumindest auf keinen Fall bereut.

  20. #19
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    Bin jetzt auch mit dem Tales of Vesperia-Review fertig und werd es wie immer auch in diesen Thread reinkopieren.

    So, bin diese Woche nach ungefähr zwei Monaten mit Tales of Vesperia fertiggeworden.
    Werd auch hier wieder ein Review zum Spiel schreiben und über meine Eindrücke zu den unterschiedlichen Punkten berichten.

    Zuerst mal zur Story: Über die Geschichte des Spieles kann ich überhaupt kein schlechtes Wort verlieren, im Gegenteil. So eine spannende und durchwegs fesselnde Story habe ich in einem Videospiel schon ewig nicht mehr erlebt. Es gab für mich keinerlei Tiefpunkte, nach jeder einzelnen Cutszene wollte ich wissen wie es mit dem Verlauf und den Helden jetzt wohl weitergeht. Eine überraschende Wendung jagte die Nächste und immer wieder musste man sich neu einstellen, das ganze Spiel über. Das hat mir wirklich verdammt gut gefallen, einfach weil das die Story nicht linear war, das Ziel nicht vorgegeben war. Gegner kamen und gingen und wenn man glaubt man hat die größte Bedrohung beseitigt geht es gleich noch heftiger weiter und man sieht sich wieder einer neuen Gefahr entgegen. So müssen Storys wirklich erzählt sein und die Geschichte konnte mich auch das ganze Spiel über durch ihre Erzählweise und Glaubwürdigkeit fesseln. Vielleich könnte man hier negativ bemerken dass die Geschichte ab und an vielleicht etwas langatmig war, doch das fiel fast überhaupt nicht auf. Negativ wäre vielleicht noch, dass die Story eigentlich trotz allem linear vorgegeben war. Nebenquest gab es zu Anfang hin so gut wie gar keine, erst später kommen die dann teilweise zur Geltung. Hätten ruhig ein bisschen mehr Quests auch zwischendurch sein können, quasi "Finde und besiege dieses Monster" oder "Bring mir dies oder das" usw. War jetzt aber auch kein derart negativer Aspekt.
    Übrigens ist die Story auch verdammt lang, wie gesagt habe ich zwei Monate für das Spiel gebraucht. Aber ich bin nicht jemand der jetzt den ganzen Tag nur zockt, sondern spiele immer wieder in kleinen Portionen. Trotzdem, Langzeitspaß sollte für eine Weile garantiert sein, so schnell ist man mit dem Spiel auf keinen Fall durch.
    Ich werde noch ein paar Details der Story anschneiden, wer das Spiel noch nicht durchgezockt hat sollte den Spoiler besser in Ruhe lassen.
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    Auch über die Charaktere kann ich nur Gutes berichten. Tales of Vesperia ist wirklich eines der wenigen Rollenspiele in denen ich wirklich keinen Charakter, ob Held, Bösewicht oder NPC, nicht leiden konnte. Meine Favouriten sind in dem Fall wohl Yeager, Raven und Yuri, aber auch sonst gab es wirklich Niemanden den ich nicht wenigstens ein bisschen sympatisch fand. Und das hat bisher noch fast kein Rollenspiel bei mir geschafft. Jeder fügte sich hervorragend ein und hat eine glaubwürdige Rolle im Spiel bekommen, niemand wirkte deplatziert. Selbst Yeager mit seinem herrlich deutschen Akzent war überhaupt nicht fehl am Platz. So muss es wirklich gemacht werden was die Sympathien und die Tiefe der Charaktere in einem Rollenspiel angeht. So und nicht anders.

    Die Grafik war auch ganz gut gemacht. Der Stil der Reihe, die animeartige Grafik, wurde wirklich hervorragend fortgeführt. Natürlich hat auch dieses Spiel frei nach seinen Serienvorgängern keine wirklich herrausragende Grafik, braucht es auch nicht mal. Ich war komplett zufrieden und nie hatte ich den Eindruck hier wäre ein bisschen mehr Grafik wohl doch besser gewesen. Die Städte und Umgebungen wirkten allesamt sehr detailliert, auch wenn besonders die Städte manchmal leider nur aus einem kleinen Areal bestanden.
    Auch in den Kämpfen erfüllte die Grafik ihre Arbeit sehr gut. Besonders manche Zaubereffekte sind einfach nur schön anzusehen, doch auch sonst sehen die Kämpfe allesamt sehr solide aus. Wüsste auch nicht was ich hier bemängeln könnte, mir hat die Grafik auf jeden Fall komplett ausgereicht, das ganze Spiel über.

    Die Musik war für mich wirklich ein wahres Festmahl für die Ohren. Es gab so viele wunderschöne Stücke, immer hat die Musik zur jeweiligen Situation gepasst und klang nebenbei auch noch toll. Ob bei einem hitzigen Bosskampf oder einem gemütlichen Wald, die Lieder haben immer einen großen Teil zur Atmosphäre beigetragen. Allerdings...
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    Das war jetzt aber auch der einzige Punkt der mir in dieser Hinsicht negativ aufgefallen ist, ansonsten hat die Musik wirklich einen hervorragenden Job getan, manchmal mehr und manchmal weniger.

    Auch die Sprachausgabe konnte durchaus begeistern, jede Stimme passte wirklich wunderbar zum jeweiligen Charakter. Nicht nur das, auch machten alle Sprecher einen hervorragenden Job ihre jeweiligen Charaktere auch glaubwürdig rüberkommen zu lassen. Was bei solch einem text- und ergo auch sprachlastigen Spiel wirklich eine anständige Leistung ist. Kann auch hier überhaupt nicht meckern, in Sachen Synchronisation ist ToV wirklich eines der Beispiele wie man es richtig machen sollten.

    Jetzt zum allgemeinen Gameplay. Außerhalb der Kämpfe gab es nichts wirklich Neues: Man spazierte wie üblich durch Städte, Dungeons, oder die Weltkarte, suchte nach Schätzen, sprach mit Leuten, löste mitunter einige Rätsel und bei Berührung mit einem Monster kam es gleich zum Kampf. Das wurde alles ganz normal und serientypisch umgesetzt, wüsste nicht was man hier kritisieren könnte. Die unterschiedlichen Dungeons waren ab und an mal mit dem ein oder anderen Rätsel gespickt, welches mitunter auch ein wenig zum Nachdenken anregen konnte. Auch ein positiver Aspekt, dass man diese Areale nicht immer stur durchlaufen musste während die einzige Schwierigkeit die herumstreunenden Monster sind.
    Berührte man eines dieser Monster kam es dann sofort zum Kampf. Auch ein großer Pluspunkt dass man die Monster serientypisch sehen kann und man im gewissen Rahmen selbst entscheiden kann ob man kämpfen will. Ich hasse Zufallskämpfe in Rollenspielen...
    Nett umgesetzt wurde auch die Möglichkeit der Überraschungangriffe seitens des Spielers, der hinterhältigen Angriffe seitens der Monster oder die Begegnungallianzen, falls grad mehr als nur ein Untier unmittelbar in der Nähe ist. Besonders Begegnunsallianzen sollte man unter Umständen tunlichst vermeiden, besonders wenn die Gegner so schon schwer genug sind. Das kann einem durchaus auch manchmal Kopf und Kragen kosten, also sollte man schon auf der Oberwelt vorsichtig sein um nicht in eine solche Falle zu tappen.
    Die Kämpfe selbst laufen serientypisch in Echtzeit in einer begrenzten Arena statt. Zu viert kloppt man dann auf die Monster ein, wobei die restlichen drei Spieler vom Computer gesteuert wird. Auch hier gibt es nicht viel auszusetzen, die Kämpfe sind immer relativ spaßig, gut ausbalanciert und funktionieren gameplaytechnisch wirklich sehr gut. Man kann einfach drauflosprügeln und nebenbei starke Spezialangriffe zünden, man übernimmt den Magier-Part und heizt den Gegnern mit fetten Zaubern ein oder man übernimmt die Heilung der Truppe und lässt die Waffen einfach stecken. Man hat die Wahl welches Teammitglied man wählt und welchen Kampfstil man bevorzugt, ich selbst habe mich für den klassischen Offensiv-Kampf mit Yuri entschieden. Man kann nebenbei auch unter verschiedenen Kampfstrategien (Defensive, TP sparen, usw.) wählen und auch welche Angriffe die restlichen Teammitglieder überhaupt einsetzen sollten, sodass man seine Truppe dem jeweiligen Gegner immer gut anpassen kann.
    Ein bisschen negativ anzumerken wäre vielleicht dass die computergesteuerten Spieler nicht immer so reagieren wie man es gerne hätte, quasi dass die Heilerin nur einen einzigen Charakter heilt wenn eigentlich alle kurz vorm Abkratzen sind oder jemand die negative Statusveränderung eines Kumpels nicht heilen will obwohl er die passende Fähigkeit besitzt. Da muss man den Kampf eben immer wieder mal kurz unterbrechen und selbst die Befehle geben, aber sonst sind die restlichen Mitglieder eigentlich immer eine recht ordentliche Hilfe in den Kämpfen.
    Auch sonst gibt es einige kleinere Aspekte die einen den Kampf erleichtern können, wie eine auffüllbare Leiste die bei Aktivierung den jeweiligen Charakter zur wahren Kampfbestie mutieren lässt. So kann man den Gegner für kurze Zeit mit Angriffen regelrecht vollhageln und gleichzeitig auch noch einen netten Final-Angriff starten. Die Tatsache dass auch diverse Bossgegner dazu fähig sind, sollte man dabei jedoch nicht aus den Augen verlieren.
    Auch die Möglichkeit, normale Gegner (Nicht Bossgegner) unter gewissen Umständen mit einem einzigen Schlag zu besiegen, ist gegeben. Unter bestimmten Umständen leuchtet manchmal ein Symbol auf und drückt man genau in diesem Moment den passenden Knopf, kann man den Gegner mit einem einzigen Streich zur Hölle schicken.
    Sind auch nette Ergänzungen zum gewöhnlichen Kampf und geben dem ganzen auch ein wenig mehr Variationsfreiheit.

    Der Schwierigkeitsgrad wurde im normalen Durchgang ebenfalls gut getroffen. Sind manche Gegner mitunter wirklich ein Kinderspiel, können die Bosskämpfe schon mal das ein oder andere Game Over verursachen oder zumindest die Itemvorräte rapide schrumpfen lassen. Wobei das natürlich auch auf den Spieler ankommt und je nachdem wie man trainiert. Ich zumindest hatte immer wieder mal Probleme bei bestimmten Bossen, die aber nach mehreren Versuchen meist beseitigt wurden. War ohnehin mal wieder sehr erfrischend, in letzter Zeit konnte mich selten ein Spiel derart fordern wie ToV.

    So, ich denke ich habe damit alle wichtigen Punkte angeschnitten. Zusammenfassend muss ich wirklich sagen dass Tales of Vesperia das beste und fesselnste Rollenspiel war das ich seit einer langen Zeit gespielt habe. Für mich schlägt es das ebenfalls großartige Tales of Symphonia eindeutig in Sachen Story und Spielspaß. Es fällt mir wirklich schwer irgendwelche negativen Punkte herauszupicken, einfach weil ich meinen ganzen Durchgang über so gut wie keine finden konnte. Immer war ich motiviert weiterzuspielen, nie gab es Situationen wo ich mir sagen musste das hätte jetzt wirklich nicht sein sollen. Ich kann das Spiel wirklich jedem Rollenspielfan ans Herz legen der auf eine gute und vorallem lange Story, sympatische Charaktere quer durch das Spiel verteilt und einem durchwegs guten und fordernden Kampfsystem wert legt. Ich bin einfach nur begeistert was für ein durchwegs gelungenes Rollenspiel die Entwickler hier abgeliefert haben.

  21. #20
    Slice Slice ist offline
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    Hab auch mal wieder ein paar neue Reviews Aufgrund der Länge, der Bilder und der Videos poste ich nur mal die Links, kann ein Mod ja ändern falls das nicht in Ordnung ist^^ btw die Tests sind alle von mir, hab ja glaube ich schon mal hier geschrieben, dass ich dort Redakteur bin^^

    Guitar Hero Metallica
    Test: Guitar Hero Metallica : TechNewz.eu

    Wolfenstein dt.
    Test: Wolfenstein *UPDATE* : TechNewz.eu

    Dirt 2
    Test: Colin McRae Dirt 2 : TechNewz.eu

    Need for Speed SHIFT
    Test: Need for Speed SHIFT : TechNewz.eu

    Guitar Hero 5
    Test: Guitar Hero 5 : TechNewz.eu

    Halo 3 ODST
    Test: Halo 3 ODST : TechNewz.eu

    Marvel Ultimate Alliance 2
    Test: Marvel Ultimate Alliance 2 : TechNewz.eu

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