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  1. #21
    Gilligan Gilligan ist offline
    Avatar von Gilligan

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Und ich nehme stark an, dass du das auch nicht tust.
    vertu dich da nicht. du bist noch relativ frisch hier im forum, aber dARius ist wohl einer der wenigen hier im forum, die ein fundiertes wissen bzgl. ökonomie haben. für mich ist er ist er mit OmegaPirat auf einer ähnlichen stufe, wenn auch auf anderem gebiet. das nur am rande

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Und wieder die Exportkeule, die von den Befürwortern gerne geschwungen wird. Erstens: Die EU ist wichtig. Behauptet auch niemand was anderes, selbst die schärfsten Eurokritiker nicht. Und zweitens: Deutschland war vor Einführung des Euros schon Exportweltmeister. Der Euro hat weit weniger Einfluss auf die deutsche Exportwirtschaft ausgeübt als gerne dargestellt wird.
    was ja auch stimmt, dass gerade für deutschland ein abschaffen des euro nachteile hätte. wenn die d mark wieder eingeführt werden würde, wäre sie sehr stark, im gegensatz zu anderen europäischen nationalen währungen, was sich im export über die preise bemerkbar machen würde und zu absatzeinbußen bzw. exporteinbußen führen würde.

    ich sehe das zwar, frage mich aber dennoch, ob diese lösung, also das wiedereinführen der nationalen währungen, nicht unter dem strich die wirtschaftlichere wäre, auch wenn die folgen wirtschaftlich ne katastrophe wären. aber fraglich bleibt doch, ob die wirtschafts- und finanzkrise, speziell im euroraum, nicht teurer kommt, wenn weiterhin so gesteuert wird, wie bisher.

  2. Anzeige

    AW: Alternative für Deutschland

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  3. #22
    pr0found pr0found ist offline
    Avatar von pr0found

    AW: Alternative für Deutschland

    vertu dich da nicht. du bist noch relativ frisch hier im forum, aber dARius ist wohl einer der wenigen hier im forum, die ein fundiertes wissen bzgl. ökonomie haben. für mich ist er ist er mit OmegaPirat auf einer ähnlichen stufe, wenn auch auf anderem gebiet. das nur am rande
    Der ist länger hier als du glaubst...

  4. #23
    Gilligan Gilligan ist offline
    Avatar von Gilligan

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Verdugo Beitrag anzeigen
    Der ist länger hier als du glaubst...
    ist für den normaluser nicht ersichtlich. nur komisch, dass er dARius dann falsch einschätzt. tut aber auch nix zur sache.

  5. #24
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Brumpa Beitrag anzeigen
    Unser Wirtschaftssystem hat noch nie funktioniert. Man tut nur so als ob. Tatsächlich aber beruht alles darauf, dass man letztlich pleite geht. Und zwar ausnahmslos. Einer nach dem anderen. Die wirtschaftlich Schwächeren trifft es zuerst. Aber letztlich sind wir alle Griechenland.
    Was für ein unendlicher Schwachfug. Kein Mensch geht pleite, wenn er nicht mehr ausgibt, als er einnimmt.

    Oder dass nur mehr Kredite gewährt werden dürfen, die maximal innerhalb von 1-2 Jahren zurückgezahlt werden können.
    Du hast nicht sonderlich viel Ahnung von Wirtschaft, hm? Wie soll eine Firma, die Millionen investiert in Maschinen etc., Kredite in 1-2 Jahren zurückzahlen? Wie soll - um nur im Privatbereich zu bleiben - jemand, der sein Haus baut, seinen Kredit in 2 Jahren zurückzahlen? Also das funktioniert - bei Gott - nicht wirklich. Damit können 99% aller Eigentumbesitzer sich kein Eigentum schaffen. Außer man löst ständig alte Kredite durch neue, kleinere Kreditsummen ab, in deiner 1-2 Jahresfrist - was das allerdings bringen soll, außer einen enormen Bürokratieaufwand, ist mir nicht ersichtlich.
    Allgemein verstehe ich dein Problem mit den Zinsen nicht wirklich. Wenn eine Bank 5% Zinsen kassiert, ist das im Endeffekt eine Gebühr. Wie eine Parkgebühr. Beim Parkplatz zahlst du die Abnutzung des Parkplatzes als blödes Beispiel und bei der Bank zahlst du eben das Verlustrisiko und dass man alternativ nicht mit dem Gut arbeiten kann. Was darin dein Problem sein soll, mit den Zinsen, verstehe ich nicht. Das ist simple Statistik, wie ein Zinssatz zustande kommt.

    Es braucht keine Zinsen, damit die Leute investieren.
    Das nicht. Aber es braucht Zinsen, damit Leute, die Geld haben, einen Anreiz besitzen, es zu verleihen. Oder leihst du jemand anderen freiwillig 1 Million, wenn du ne Million hast, mit dem Risiko, dass er dir nur 30% oder - vllt sogar 70% wieder zurückzahlt? Dafür gibt es Zinssätze. Die Bank verdient damit eben Geld.

    Zinsen bewirken nicht, dass sich die Leute vernünftig verhalten, sondern motivieren erst recht, auf Kosten aller möglichst viel Kapital zu horten.
    Das ist der nächste Unsinn. Zinsen bewirken nämlich genau das Gegenteil. Leute, die Geld haben, geben es der Bank oder einem Unternehmen über Kuponanleihen o.ä., damit das Unternehmen arbeiten kann. Die Bank gibt es dem Unternehmen oder dem Privatmann, der sich damit ein Auto kauft oder ein Haus baut. Auch das kurbelt die Wirtschaft an. Das Unternehmen kann sich mittels den Krediten Maschinen besorgen etc. - ob dus glaubst oder nicht, aber der Großteil der deutschen Unternehmen hat eine Eigenkapitalquote von unter 30%. D.H. 70% sind Fremdfinanziert - mit Verlustrisiko, das durch Zinssätze ausgeglichen wird, je höher der Zinssatz, desto größer das Verlustrisiko.
    Gäbe es keine Zinsen, hätte kein Mensch mehr einen Anreiz, sein Geld zu verleihen und würde es sattdesssen unterm Kopfkissen bunkern. Wieso sollte man dann auch sein Geld verleihen und Risiken eingehen?

  6. #25
    Ludwig der Fromme Ludwig der Fromme ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Gilligan Beitrag anzeigen
    vertu dich da nicht. du bist noch relativ frisch hier im forum, aber dARius ist wohl einer der wenigen hier im forum, die ein fundiertes wissen bzgl. ökonomie haben. für mich ist er ist er mit OmegaPirat auf einer ähnlichen stufe, wenn auch auf anderem gebiet. das nur am rande
    Ich will ja nicht sagen, dass er im Vergleich zu anderen Menschen wenig über Ökonomie weiß. Meinetwegen kann er top-informiert sein, aber die Wahrscheinlichkeit, dass eine große Zahl an VWL-Professoren (!) etwas mehr Fachwissen als Ottonormal-User hat, ist in meinen Augen sehr sehr hoch.



    Zitat Gilligan Beitrag anzeigen
    ich sehe das zwar, frage mich aber dennoch, ob diese lösung, also das wiedereinführen der nationalen währungen, nicht unter dem strich die wirtschaftlichere wäre, auch wenn die folgen wirtschaftlich ne katastrophe wären.
    Vermutlich wäre es die humanere. Wirtschaftlich lässt sich das (für Deutschland) erst nach vollzogener Wiedereinführung der Nationalwährungen bestimmen. Bei den anderen Euroändern kann man mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass Nationalwährungen die bessere Alternative sind.

    Zitat Verdugo Beitrag anzeigen
    Der ist länger hier als du glaubst...
    Nein, ich bin wirklich erst seit kurzem hier.

  7. #26
    Topas Topas ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    es war schon vor 23 Jahren klar, dass der Mist nicht funktionieren wird Denn sie wussten, was sie tun

  8. #27
    dARius dARius ist offline
    Avatar von dARius

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht viel von der globalen Ökonomie. Und ich nehme stark an, dass du das auch nicht tust. Warum unterstellst du dann einer Vielzahl an renommierten Ökonomen, nichts von Ökonomik zu verstehen?
    Zitier mir diese "renomierten" Ökonomen und ich werde gegen jeden ein Argument finden. Denn wenn jemand was veröffentlicht, liegt oft ein anderer Grund vor. Und von Ökonomik verstehe ich zufällig was, sonst hätte ich kaum was gepostet. Auch wenn dies wohl eher nicht Gebrauch ist.

    Deine Ökonomen raten im besten Fall Ländern wie Spanien und Italien aus der EU auszusteigen, aber nicht Deutschland. Wieso? Ganz einfach, weil man durch die Schwächung der Währung die Kompetitivität wiederherstellen könnte. Denn Kompetitivität ist eine Funktion von realen Gehältern (W/P) und dem Wechselkurs. Wenn der Wechselkurs steigt, sinkt die Kompetitivität des Landes, da Preise für Produkte relativ teuer werden als die anderer Länder, ceteris paribus. Wenn die Preise steigen, hast du den gleichen Effekt. Um die Kompetitivität eines Landes widerherzustellen, was würdest du machen? Folgendes:
    a) Währung schwächen
    b) Gehälter kürzen

    Alternative b) passiert gerade in den meisten südeuropäischen Ländern, da diese die Währung nicht ändern können (sind ja zusammen mit Deutschland in einer Währungsunion). Also, was raten deine renomierten Ökonomen diesen Ländern? Aussteigen aus der EU, da dieser Schritt deren Währung automatisch abschwächen würde und diese an Kompetitivität gewinnen würden. Damit würden die Risikofaktoren (also die Risikoländer) die Eurozone verlassen und die Stärkung des Euro (und somit die Senkung der Kompetitivität Deutschlands würde beginnen - was Lohnkürzungen mit sich ziehen würde - du verstehst warum). Und nun, wenn wir dem selben Gedankengang folgen, welche Vorteile hätte Deutschland davon?

    wobei W für Löhne steht, und E für den Wechselkurs. Nun, man kann die Produktivität eines Landes ändern, indem man an den zwei Variablen "rumfuchtelt". Zum Beispiel, senkt man die Löhne oder steigert man oder senkt man die Produktivität, so

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Was du da von dir gibst ist Propaganda und Stammtischgewäsch. Jeder merkt doch, dass seit der Einführung des Euros etwas falsch läuft. Die Bundesregierung argumentiert da nur mit den maroden Staatstrukturen in den betroffenen Ländern. Doch vor dem Euro haben diese auch wunderbar funktioniert. Italien ist in der G8, und steht jetzt kurz vorm Abgrund. Wie soll das mit dem Euro in solchen Ländern weitergehen? Italien braucht eine flexible Währung, ansonsten drohen Lohnkürzungen und noch mehr Sparpakete. Ich behaupte, dass der Euro ZUR ZEIT gar nicht funktionieren kann.
    Vorab Italien: Jedes Land, das über eine Verschuldung von über 100% vom BIP zu leiden hat, da hat nicht die Politik das sagen, sondern die Finanzmärkte, die die Länder finanzieren. Egal, wer gewählt wird: Die Politiker können nicht das tun, was sie wollen, sondern in der Sitatuation was ihnen vorgegeben wird. Insofern reagiert Europa so überraschend kühl auf das Wahlergebnis in Italien, das sich letzte Woche ohne Probleme auf den Finanzmärkten weiteres Geld beschaffen konnte. Also, egal wer letzten Endes gewählt wird, Reformen in Italien und Co. werden durchgeführt, um deren Kompetitivität wiederherzustellen. Nur so werden sie sich auf den Finanzmärkten Geld zu annehmbaren Zinsen leihen können. Ansonsten klopft die IMF an die Tür und führt selbst die Reformen durch. Da kannst du die südostasiatischen und südamerikanischen Länder darüber fragen - denen hat der Besuch der IMF so sehr gefallen, dass sie seit dem wie verrückt sparen, um einen weiteren Besuch unter allen Umständen zu vermeiden.

    Stammtischgelaber? Genau, du Schlaumeier. Informier dich mal lieber abseits des Internets was auf der Welt los ist und schau dir gleich wenn du dabei bist die Daten an. Dann wirst du den tieferen Sinn, von dem ich rede, auch verstehen. Oder warum glaubst du, dass Merkel so fest an der EU hält - aus Nächstenliebe?

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Und wieder die Exportkeule, die von den Befürwortern gerne geschwungen wird. Erstens: Die EU ist wichtig. Behauptet auch niemand was anderes, selbst die schärfsten Eurokritiker nicht. Und zweitens: Deutschland war vor Einführung des Euros schon Exportweltmeister. Der Euro hat weit weniger Einfluss auf die deutsche Exportwirtschaft ausgeübt als gerne dargestellt wird.
    Stimmt, aber damals war Deutschland nicht so kompetitiv wie heute (vor Reformen Schröders) und die anderen EU-Staaten konnten mithalten. Zudem hatten wir ja in der westlichen Welt eine Immobilienblase, wo jedes Land seinen Finanzmarkt ausbaute. Griechenland konnte sich Geld zu fast den gleichen Konditionen wie Deutschland leihen. Deutschland hat als einer der wenigen Länder seinen Industriesektor beibehalten und die Löhne sind relativ stabil geblieben, während in Ländern wie Spanien und Frankreich diese gestiegen sind. Ergo hat Deutschland an Kompetitivität gegenüber diesen Ländern stark zugelegt, ja diese abgehängt. Und da Deutschland die besseren Produkte, zu niedrigeren Löhnen, aber zu gleichen Preisen verkauft, verkauft es auch mehr Produkte an andere Länder. Nun, diese positive Außenhandelsbilanz müsste eine Währungskorrektur mit sich bringen (mehr von den deutschen Produkten wird nachgefragt - mehr deutsche Währung - also müsste diese steigen und die deutschen Produkte teurer machen). Wieso fand diese Korrektur nicht statt? Weil Deutschland in der gleichen Währungsunion wie Griechenland, Spanien und Portugal ist (PIIGS) - die eine negative Außenhandelsbilanz haben (verkehrtes Spiel im Vlg. von vorhin). Hätte Deutschland immer noch die DM, wäre das Gleiche wie in der Schweiz oder Japan passiert, wo die Währung vor allem bei Ausbruch der Krise in die Höhe geschossen ist - Gift für die exportgeleitete japanische und schweizerische Wirtschaft. Wieso ist diese gestiegen? Weil Länder wie China Geldreserven von diesen Ländern u.a. gekauft hat (jetzt wirds langsam kompliziert). Die Schweizer haben darauf ihre Währung zum Euro angelehnt und per Gesetz darf der CHF relativ zum Euro die Grenze von 1.20 CHF nicht unterschreiten. Die Japaner pumpem Yen wie verrückt, um den Markt zu damit zu fluten und damit eine Abschwächung der japanischen Währung zu erlangen, um so die Exporte anzukurbeln. Langfristig, und das wissen auch deine "renomierten Ökonomen", bringt ein sog. "Monetary Easening" - also massive Erhöhung des Geldangebots nichts weiteres als Inflation - die zukünftige Generation muss also für diese Entscheidungen zahlen. Das wissen auch die USA, die nun QE3 angekündigt haben. Wieso? Weil die momentane Schuldenkrise durch Inflation gelöst werden könnte. Nach dem 2. Weltkrieg hatte die USA auch eine Verschuldung von über 100% und hat diese durch Inflation einfach bereinigt. Wieso aber ist die Inflation durch diese Maßnahmen jetzt nicht gestiegen? Weil dies Zeit in Anspruch nimmt. Sobald das Geld, das die Notenbanken gepumpt haben in die Realwirtschaft kommt, wirst du sehen, was Hyperinflation und Überangebot an Geld mit sich bringt. Denn:

    M*V=Y*P

    Dies bedeutet, dass das nominale BIP (Y=reales BIP; P=Preis) gleich dem Geldangebot und der Schnelligkeit des Geldumlaufs (V; also, wie schnell Geld in der Volkwirtschaft zirkuliert) ist. Da das Geldangebot gestiegen ist, müsste doch entweder das Preisniveau (=Inflation) oder Bruttoinlandsprodukt (Y) gestiegen sein. Inflation ist kaum gestiegen und BIP auch nicht. Wieso? Weil V gesunken ist - auch wenn Notenbanken Geld in die Wirtschaft gepumpt haben, so wird es nicht ausgegeben - Banken andern Geld statt es zu leihen (weil Angst vor erneuter Krise). Langfristig gesehen wird V steigen und da die Erhöhung des Geldangebots nur Infaltion mit sich bringt (P steigt), kannst du dir ausmalen, was passieren wird. (Ach ja, dazu auch etwas von deinen renomierten Ökonomen: Kritik an Phillipskurve - Langfristigkeit).

    Ergo - der Währungskrieg ist schon lange ausgebrochen. Das ist nicht das Zitat eines Populisten, sondern das erste Mal durch den brasilianischen Finanzminister getätigt und von Nobelpreisträgern wie Stiglitz und Krugman längst bestätigt. Der Euro ist natürlich nicht die einzige Komponente für den deutschen Exporterfolg, aber wichtiger als du hier darstellen möchtest. Also, etwas tiefer graben das nächste Mal...

    Und nun mal so nebenbei: Deutschland ist schon lange nicht mehr Exportweltmeister.

  9. #28
    Ludwig der Fromme Ludwig der Fromme ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    Zitier mir diese "renomierten" Ökonomen und ich werde gegen jeden ein Argument finden.
    Wär ja seltsam, wenn nicht. Dann wär die Krise keine Krise, wenn es einen eindeutig richtigen Weg gäbe. Hier geht es darum, welche Alternative den kleinsten möglichen Schaden anrichtet.



    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    Deine Ökonomen raten im besten Fall Ländern wie Spanien und Italien aus der EU auszusteigen, aber nicht Deutschland.
    Im Moment ja - aber weitere Länder werden folgen, da eine flexible Währung für wirtschaftsschwächere Länder extrem wichtig ist. Und wenn Deutschland am Ende alleine in der Währungsunion verbleibt, kann es ja gleich wieder die DM einführen.


    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    Informier dich mal lieber abseits des Internets was auf der Welt los ist und schau dir gleich wenn du dabei bist die Daten an. Dann wirst du den tieferen Sinn, von dem ich rede, auch verstehen. Oder warum glaubst du, dass Merkel so fest an der EU hält - aus Nächstenliebe?
    Und wo soll ich mich informieren? Kein Mensch kann wissen, was da oben abläuft, und nach welchen Motiven gehandelt wird. Es sprechen aber alle Anzeichen dafür, dass hier keine Politik für das Wohl der Bürger verfolgt wird, sondern purer Lobbyismus. Und nochmal: Die EU hat rein gar nichts mit der Währungsunion zu tun.




    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    ...
    Der Euro ist natürlich nicht die einzige Komponente für den deutschen Exporterfolg, aber wichtiger als du hier darstellen möchtest. Also, etwas tiefer graben das nächste Mal...
    Ich streite auch nicht ab, dass der Euro gar keine Rolle für Deutschlands Exportwirtschaft spielt. Aber Die Frage ist doch, ob die paar Euros aus den Exporten das Zusammenbrechen der halben Eurozone kompensieren können. Auch auf Deutschland wird es massive Auswirkungen haben, wenn der ach so wichtige europäische Binnenmarkt auf einmal wegfällt und Abermilliarden für die Rettung dieser Staaten verbrannt werden.
    Und dass Deutschland nicht mehr Exportweltmeister ist, war mir durchaus bewusst; mir ging es nur darum zu sagen, wie du richtig erkannt hast, dass die deutsche Exportwirtschaft schon vor dem Euro blendend funktioniert hat.

  10. #29
    Issomad Issomad ist offline
    Avatar von Issomad

    AW: Alternative für Deutschland

    Zeig mir mal anhand einer gründlichen Analyse, welcher andere Weg den kleinst möglichen Schaden anrichtet ...

    Ich lese hier nur Vermutungen, dass es wahrscheinlich ohne den Euro besser läuft ... Aber das sind Vermutungen und man kann auf Vermutungen hin nicht die Währung umstellen.
    Wenn das dann auch wieder in die Hose geht, hat man doppelt bezahlt ...
    Der Grund, warum Deutschland auf die D-Mark umstellen sollte, wurde auch noch nicht erschlossen. Dass die Südländer langfristig mit flexiblen Währungen besser fahren, mag schon eher einleuchten, aber bei Deutschland und anderen wirtschaftsstarken Nationen tut es das nicht ... Da wäre es in dem Zuge logischer, einige Länder aus dem Euro-Raum auszuschließen

    Die Schulden und Bürgschaften, die Deutschland übernommen hat, gehen übrigens bei einer Währungsumstellung auch nicht weg, also bringts nichts. Es werden eher mehr Schulden, wenn die eigene Währung plötzlich stärker wird, was zu erwarten ist ...

    Der Außenhandelsüberschuss von Deutschland betrug übrigens im Letzten Jahr 171 Mrd. Euro (210 Mrd. Dollar). Da haben die 'paar Euro', die man weniger einnehmen wird bei einer Umstellung auf eine stärkere Währung, eine Größenordnung von zig Milliarden ...

  11. #30
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Im Moment ja - aber weitere Länder werden folgen, da eine flexible Währung für wirtschaftsschwächere Länder extrem wichtig ist. Und wenn Deutschland am Ende alleine in der Währungsunion verbleibt, kann es ja gleich wieder die DM einführen.
    Nein. Die nächste Möglichkeit, die es gibt - das mit den Währungen, die nicht auf- und abwerten können hatte ich auch in einem anderen Thread schon mal gebracht - ist, dass man das BRD-System in Europa aufzieht. Wirtschaftlich schwache Länder erhalten einen Länderfinanzausgleich von wirtschaftlich starken Ländern, unter der Bedingung, dass politisch alles einheitlich geregelt wird. Würde dann heißen, dass eben nicht jedes einzelne Land sein Süppchen kochen darf, sondern dass es eine Gesetzgebung in Europa selbst gibt, die wirklich was zu sagen hat, und nicht über ein lächerliches Glühbirnenverbot entscheidet. Aufs System Deutschland betrachtet dürfte dann nämlich auch nur Bayern mit BaWü eine "BRD" sein und der Rest müsste seine eigene Währung haben, die man dann gegen Bayern und BaWü auf- und abwerten kann.

  12. #31
    dARius dARius ist offline
    Avatar von dARius

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Wär ja seltsam, wenn nicht. Dann wär die Krise keine Krise, wenn es einen eindeutig richtigen Weg gäbe. Hier geht es darum, welche Alternative den kleinsten möglichen Schaden anrichtet.
    Die wirst du hier im Thread ganz bestimmt nicht finden. Denn wir befinden uns gerade in der Ökonomik in einem seltsamen Trend - vom Dogmatismus zum Pragmatismus. Ergo, da die Regeln, die in den letzten Jahrzehnten aufgestellt wurden, die letzten Jahre über Bord geworfen wurden, ist man ratlos. Es ist eher ein Trial and Error Approach, das sich zur Zeit abspielt. Also, Sternstunde für Populisten!

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Im Moment ja - aber weitere Länder werden folgen, da eine flexible Währung für wirtschaftsschwächere Länder extrem wichtig ist. Und wenn Deutschland am Ende alleine in der Währungsunion verbleibt, kann es ja gleich wieder die DM einführen.
    Eben nicht. Denn der Euro wurde
    a) nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen eingeführt
    b) würde der Schulden- und Zinsstand der verschuldeten Länder ins Unermessliche schießen, wenn diese auf ihre alte Währung umsteigen
    c) Hat man sich bereits geeinigt, eine Lösung MIT dem Euro zu finden.

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Und wo soll ich mich informieren? Kein Mensch kann wissen, was da oben abläuft, und nach welchen Motiven gehandelt wird. Es sprechen aber alle Anzeichen dafür, dass hier keine Politik für das Wohl der Bürger verfolgt wird, sondern purer Lobbyismus. Und nochmal: Die EU hat rein gar nichts mit der Währungsunion zu tun.
    Der erste Satz ist purer Populismus. Wenn du dich etwas bildest und die Zusammenhänge in der Volkswirtschaft siehst, wirst du sehr viele Sachverhalte verstehen, die sich momentan abfinden. Zum Beispiel können sehr viele nicht verstehen, wieso die Löhne in den Südländern sinken - wenn man sich die Gleichung von mir oben ansieht, wird es ersichtlich. Ich habe aber nie behauptet, dass dies kein schmerzhafter Weg sei.

    Zum Thema EU: Die EU hat doch was mit Währungsunion zu tun, denn langfristig möchte man die ganze Union in die Währungszone einbinden. Dass durch die momentane Krise der Prozess ins Stocken geraten ist - ja in Frage gestellt wurde - mag sein. Zudem ist fraglich, ob sich Länder wie GB und Schweden, gegeben der Währungskrise 1994 jemals in eine gemeinsame Währungszone trauen. Aber zu behaupten, dass EU nichts mit Eurozone zu tun hat, grenzt an Lächerlichkeit.

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Ich streite auch nicht ab, dass der Euro gar keine Rolle für Deutschlands Exportwirtschaft spielt. Aber Die Frage ist doch, ob die paar Euros aus den Exporten das Zusammenbrechen der halben Eurozone kompensieren können. Auch auf Deutschland wird es massive Auswirkungen haben, wenn der ach so wichtige europäische Binnenmarkt auf einmal wegfällt und Abermilliarden für die Rettung dieser Staaten verbrannt werden.
    Diesen Punkt habe ich doch bereits vorhin besprochen. Der Grund, warum sich Merkel jetzt stärker für die Eurozone einsetzt ist, weil die Krise sich auf Länder wie Italien und Frankreich verbreitet hat und die deutsche Writschaft das zu spüren bekommen hat. Man betrachte da mal nun den Ifo-Index. Die Exporte in die Eurozone sind zurückgegangen, was sich auch auf die deutsche Wirtschaft ausgewirkt hat - dieses Jahr nur mehr ein Wirtschaftswachstum von 0.6% erwartet, falls sich was nicht massiv verändert.
    Ob die Rettung sich auszahlt? Anscheinend schon, denn glaub mir: Die Berater Merkels gehören zu den besten Ökonomen weltweit. Merkel wird schon Kosten und Nutzen verglichen haben, bevor sie auch nur einen Euro ausgegeben hat.

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Und dass Deutschland nicht mehr Exportweltmeister ist, war mir durchaus bewusst; mir ging es nur darum zu sagen, wie du richtig erkannt hast, dass die deutsche Exportwirtschaft schon vor dem Euro blendend funktioniert hat.
    Ja, aber dann hättest du auch hinzufügen müssen, dass diese unter der DM gerade unter der Krise deutlich gelitten hätte und dass sie DANK dem Euro so hohe Zuwächse die letzten Jahre verbucht hat.

    Zitat Issomad Beitrag anzeigen
    Zeig mir mal anhand einer gründlichen Analyse, welcher andere Weg den kleinst möglichen Schaden anrichtet ...
    Gerne, wenn du mir die richtigen Fragen stellst. Ich werde hier nicht alles aufzählen, was ich darüber weiß. Das wären sehr viele Seiten, die sowieso niemand lesen würde...

    Zitat Issomad Beitrag anzeigen
    Ich lese hier nur Vermutungen, dass es wahrscheinlich ohne den Euro besser läuft ... Aber das sind Vermutungen und man kann auf Vermutungen hin nicht die Währung umstellen.
    Wenn das dann auch wieder in die Hose geht, hat man doppelt bezahlt ...
    Eben nicht!
    Es sind Tatsachen. Falls du mein Beispiel mit der Schweiz und Japan noch einmal liest, kannst du e auf Deutschland replizieren.

    Das mit dem Bezahlen habe ich schon erklärt. Wenn du es nicht verstanden hast, kann ich dir nur empfehlen, es noch einmal zu lesen...und wieder, und wieder...

    Zitat Issomad Beitrag anzeigen
    Der Grund, warum Deutschland auf die D-Mark umstellen sollte, wurde auch noch nicht erschlossen. Dass die Südländer langfristig mit flexiblen Währungen besser fahren, mag schon eher einleuchten, aber bei Deutschland und anderen wirtschaftsstarken Nationen tut es das nicht ... Da wäre es in dem Zuge logischer, einige Länder aus dem Euro-Raum auszuschließen
    Sehr gut! Eine Aussage ohne jegliche Analyse ist doch immer wieder erfrischend und ernstzunehmend...

    Zitat Issomad Beitrag anzeigen
    Die Schulden und Bürgschaften, die Deutschland übernommen hat, gehen übrigens bei einer Währungsumstellung auch nicht weg, also bringts nichts. Es werden eher mehr Schulden, wenn die eigene Währung plötzlich stärker wird, was zu erwarten ist ...
    Oh mein Gott...Wenn die Währung Deutschlands stärker wird, werden die Schulden billiger!!! Das ist ja das Problem der Südländer. Wenn Griechenland auf die Drachme umstellt, wird es mehr für die Schulden zahlen; Deutschlands Schulden werden geringer, also billiger als im Vgl. zum Euro, da die DM in die Höhe schießen würde. Die Schulden wurden ja unter dem Euro gemacht. Wenn die DM relativ zum Euro stärker wird, dann wird es relativ weniger Schulden zahlen. Zudem, falls die Südländer aus der Eurozone aussteigen sollte, ist mit einer Zinsentlastung für Deutschland zu rechnen. Aber das wärs dann auch mit den Vorteilen... Leuchtet das ein?

    Zitat Issomad Beitrag anzeigen
    Der Außenhandelsüberschuss von Deutschland betrug übrigens im Letzten Jahr 171 Mrd. Euro (210 Mrd. Dollar). Da haben die 'paar Euro', die man weniger einnehmen wird bei einer Umstellung auf eine stärkere Währung, eine Größenordnung von zig Milliarden ...
    Hast du schon mal was von Sarkasmus gehört? Oder hast du nicht verstanden, dass ich für die Beibehaltung des Euro bin?
    Denn das war meine Aussagen, die sich auf Ludwig den Frommen bezog - ich wollte genau sagen, dass Deutschland - und das wird dir jeder Ökonom bestätigen - vom Euro am MEISTEN wirtschaftlich gesehen profitiert. Lies mal bitte zwischen den Zeilen...

  13. #32
    Ludwig der Fromme Ludwig der Fromme ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    a) nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen eingeführt
    Dann nenn mir einen weiteren Grund. Aber bitte nicht den europäischen Frieden.


    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    b) würde der Schulden- und Zinsstand der verschuldeten Länder ins Unermessliche schießen, wenn diese auf ihre alte Währung umsteigen
    Ländern wie Griechenland kann es gar nicht mehr schlechter gehen. Da herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände.


    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    c) Hat man sich bereits geeinigt, eine Lösung MIT dem Euro zu finden.
    Und so langsam kristallisiert sich heraus, dass dieser Weg ins Nichts führt. Eine Währungsunion, die von Krise zu Krise schlittert, wird auf lange Sicht keinen Erfolg haben.


    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    Ob die Rettung sich auszahlt? Anscheinend schon, denn glaub mir: Die Berater Merkels gehören zu den besten Ökonomen weltweit. Merkel wird schon Kosten und Nutzen verglichen haben, bevor sie auch nur einen Euro ausgegeben hat.
    Schön, wie naiv du die Bundesregierung als Heilsbringer für das Deutsche Volk darstellst. Glaubst du wirklich, dass Merkel nur auf ihre tollen Ökonomen hört?

    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    Aber zu behaupten, dass EU nichts mit Eurozone zu tun hat, grenzt an Lächerlichkeit.
    Gut, ich präzisiere: Die EU hat in dieser Diskussion gerade nichts mit der Währungsunion zu tun.

    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    Diesen Punkt habe ich doch bereits vorhin besprochen. Der Grund, warum sich Merkel jetzt stärker für die Eurozone einsetzt ist, weil die Krise sich auf Länder wie Italien und Frankreich verbreitet hat und die deutsche Writschaft das zu spüren bekommen hat. Man betrachte da mal nun den Ifo-Index. Die Exporte in die Eurozone sind zurückgegangen, was sich auch auf die deutsche Wirtschaft ausgewirkt hat - dieses Jahr nur mehr ein Wirtschaftswachstum von 0.6% erwartet, falls sich was nicht massiv verändert.
    ...und damit bekämpft die Bundesregierung allerhöchstens die Symptome einer kranken Währungsunion.

    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    Zum Beispiel können sehr viele nicht verstehen, wieso die Löhne in den Südländern sinken - wenn man sich die Gleichung von mir oben ansieht, wird es ersichtlich. Ich habe aber nie behauptet, dass dies kein schmerzhafter Weg sei.
    Schmerzhaft für die betroffenen Staaten, ja. Glaubst du, dass die Lohnkürzungen einfach schlucken werden? Der breiten Masse geht es doch jetzt schon schlecht genug. Das wird höchstens den Populismus auf den Plan rufen, wirtschaftlich und sozialpolitisch gesehen ist das ein Todesurteil. Aber uns Deutsche betrifft das ja nicht, wir Leben weiterhin wie die Maden im Speck.

  14. #33
    Topas Topas ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat dARius Beitrag anzeigen

    Hast du schon mal was von Sarkasmus gehört? Oder hast du nicht verstanden, dass ich für die Beibehaltung des Euro bin?
    Denn das war meine Aussagen, die sich auf Ludwig den Frommen bezog - ich wollte genau sagen, dass Deutschland - und das wird dir jeder Ökonom bestätigen - vom Euro am MEISTEN wirtschaftlich gesehen profitiert. Lies mal bitte zwischen den Zeilen...
    das kann man aber mit Sicherheit nicht so pauschal sagen: Es haben einige wenige Großkonzerne und die Oberschicht sich die Taschen reichlich gefüllt, zu Lasten der Arbeiter und des Mittelstandes. 10 Jahre Reallohnsenkung und einen prozentual höheren Niedriglohnsektor als die USA, sagen eigentlich alles. Deshalb hat man ja ein halbes Jahr den Armutsbericht neusprechmässig verbessern müssen, bis es passt. Was uns der ganze Mist wirklich kostet, hat man hier ansatzweise versucht zu eruieren
    http://www.goldreporter.de/was-uns-d...et/news/30724/

    Vor dem Euro hat doch auch die EU und der Binnenmarkt funktioniert, warum soll das nach dem Euro nicht mehr so sein? Wenn die EU in der jetzigen Form als Brüsseller Diktatur mit untergeht, wäre das auch kein Verlust

    Wenn das Murksel das Wohl des Volkes im Auge gehabt haben sollte, dann hätte sie aber nicht das Ermächtigungsgesetz ESM unterschrieben. Dort werden sich alle unsere "angeblichen" Gewinne aus dem Euro in gigantischen Schulden verwandeln, das ist anscheinand das längerfristige Ziel. Es hört sich zur Zeit an wie im März 45: Der Endsieg ist Gewiss! Wenn man sich aber letzten Donnerstag die Illner angehört hat, will man uns wahrscheinlich medial langsam auf die Zeit nach dem Endsieg vorbereiten. Dort trafen erstmals 4 Eurogegner auf 2 Befürworter, die bezeichnenderweise Politiker waren und laufend was vom europäischen Friedensprojekt faselten. Die Zeiten scheinen sich zu ändern
    maybrit illner - ZDF.de

    und hier noch was von der Wirtschaft, die was davon verstehen, nicht die Ökonomen, deren Prognosen regelmässig falsch sich
    X Movie - GoldSeiten.de

  15. #34
    Nicoletta Nicoletta ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Issomad Beitrag anzeigen
    Es reicht auch nicht, nur gegen den Euro zu sein. Man muss auch verdeutlichen, wie man den Rattenschwanz, der am Euro dranhängt, bewältigen will.
    So siehts aus. Wie sowas endet kann man sich ja am Dahinsiechen der Piraten ansehen. Nur Forderungen ohne Lösungsansätze werden keiner Partei ein dauerhaftes Überleben sichern können. Hinzu kommt, dass es fast unmöglich ist jede Implikation in seinen Auswirkungen abzuschätzen. Den Euro abzuschaffen ist nicht nur eine an sich gute Idee, sondern nichts anderes als die Korrektur eines historisch einmaligen Fehlers von Politikern die sich selbst ein Denkmal setzen wollten und völlig überfordert waren - und zudem Millionen von Europäern bevormundet und belogen haben.

    Aber in der Tat wird man es wohl durchziehen müssen - ähnlich wie Stuttgart 21. Andersrum: Wenn wir uns jetzt vom Euro trennen und all die Kosten auf uns nehmen, wird es ganz Europa am Ende besser gehen. Nicht zuletzt weil Staatspleiten, wie sie jetzt drohen, lnage vorher erkannt werden würden. Ich mein: FUxCK IT! Meine Generation hat die Zone gekauft, füttert Millionen von Sozialflüchtlingen, rettet unentwegt Banken und zwar "alternativlos" weil sie angeblich "systemrelevant" sind. Der von einer Mehrheit getragene Schritt zurück zur DMark würde ein immenses Symbol an die Politik bedeuten sich nicht weiter ohne Rückendeckung des Volkes selbst profilieren zu wollen. In jedem Land das als Startmitglied zum Euro-Raum gehören sollte und die Bevölkerung befragt hat wurde, wurde der Beitritt abgelehnt! In Deutschland wäre dasselbe passiert. Sowohl mit Euro als auch mit dem Kauf der Zone.

  16. #35
    Topas Topas ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    @sugar

    in einem liegtst du allerdings falsch: Das ist kein "einmaliges "Ereignis, Währungsverbünde gabs schon genug und die allermeisten sind gescheitert. Siehe Latainische Münzunion. Spätestens dann, wenn die Südschiene im warsten Sinne des Wortes den Kitt aus dem Fensterahmen, sofern noch solche Fenster da sind, frisst, wird der gesamte Laden incl. EU implodieren wie die EX SU Anfang der 90er und davor fürchten sich die Brüsseler Bürokraten: um ihre warmen Sessel, fetten Gehälter und satten Renten die sich dann in Luft auflösen. Da ja alle Befürworter von den Fachleuten schon vor 20 Jahren aufgeklärt wurden, wie das enden wird, gehören die alle in den Knast, wegen Insolvenzverschleppung, Verschleuderung von Volksvermögen usw.

    das stand schon im Herbst 11 in der Welt:

    "In ihrer Regierungserklärung sprach sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für das Primat der Politik aus und forderte gleichzeitig eine Rückkehr zu marktwirtschaftlichen Mechanismen. Einerseits ist die Eurozone in ihrer jetzigen Form als Stück europäische "Friedensordnung" alternativlos. Andererseits sollen Verluste bei künftigen Staats- oder Bankenpleiten in der Währungsunion zu Lasten von Investoren gehen. " Währungsunion : Euro verursacht große europäische Depression - Nachrichten Geld - DIE WELT

    Was ist davon eingetreten?? Nix , nada ... wir retten jetzt auch noch die russischen Mafiagelder in Zypern völlig alternativlos natürlich

  17. #36
    Nicoletta Nicoletta ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Topas Beitrag anzeigen
    in einem liegtst du allerdings falsch: Das ist kein "einmaliges "Ereignis,
    Ich hätte vielleicht dazu schreiben sollen: Wobei zwei extrem starke Währungen aufgegeben wurden.

    Und der Eindruck von Politik und Gesellschaft unterscheiden sich ja nicht nur beim Euro, da gibt es noch Preissteigerung, Überfremdung, Ausländerkriminalität, BahlsenKesks etc...

  18. #37
    Topas Topas ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Welche extrem starken Währungen? Ich rechne dazu nur die DM, den Gulden und evtl. noch die Finnmark, der Rest gehört zu den Weichwährungen. Wir sollten uns nur Island als Bsp. nehmen und schon wäre einiges tutti palettie

  19. #38
    dARius dARius ist offline
    Avatar von dARius

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Dann nenn mir einen weiteren Grund. Aber bitte nicht den europäischen Frieden.
    Gemeinsamer Binnenmarkt; Transaktionskosten, die beim Außenhandel entstehen, wenn man von einer Währung auf die andere umstellen muss; geringere Risiken durch einen größeren Markt; mehr Macht für die Notenbank (die unabhängig von der Fiskalpolitik agiert); etc.
    Das kannst du aber auch alles nachlesen, lieber scores...

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Ländern wie Griechenland kann es gar nicht mehr schlechter gehen. Da herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände.
    Sehr gut. Noch so eine Aussage ohne jegliche Spezifizierung oder Analyse. Aber von mir verlangen, dass ich auch alles idiotensicher erkläre. Nun gut:

    Griechenland ist das Ergebnis von Politikversagen und Mismanagement in den letzten Dekaden. Zum Beispiel: Durch die Einführung des Euro hat sich der Zinssatz für griechische Zinsen verringert. Nun, ein Land kann Geld auf 2 Weisen verdienen: Durch Steuern oder Schulden. Du kennst ja die Misstände im griechischen Steuersystem. Also haben Länder wie Griechenland Schulden zu fast den gleichen Bedingungen wie Deutschland bekommen, ohne zu wissen, wie sie es zurückzahlen sollen. Denn, um die Zinsen zurückzuzahlen, muss dein Wirtschaftswachstum größer sein als der Zinssatz, was du auch momentan nicht beobachten kannst. Aber was hat das die momentane Regierung gekümmert? Politiker denken oft nicht langfristig nach - die damalige Regierung hat sich nur für einen Horizont von max 4 Jahren gekümmert, nicht mehr. Die, die danach kamen waren die, die alles ausbaden sollten. IMF und besonders die EZB greifen diesen Ländern unter die Arme - sorry, Länder wie Spanien und Griechenland können nicht die gleichen Löhne wie Deutschland bei einer schlechteren Produktivität haben. Der Transformationsprozess ist schmerzhaft, aber unumgänglich. Das habe ich bereits erklärt, aber anscheinend willst du es nicht verstehen. Lieber die Drachme zurück, die den Zinssatz der Südländer in die Höhe schießen lassen wird und die Währung abwerten wird; somit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Leute, die denen Geld geliehen haben (besonders deutsche Geldinstitute) nichts mehr davon sehen. Nun kannst du dich ja auch fragen: Na und, dann lass sie nicht zahlen? Dann denkst du wie ein Politiker, denn das wäre eine kurzfristige Lösung, denn würdest du in Zukunft jemanden Geld leihen, wenn dieser dir die alten Schulden nicht zurückgezahlt hat. Frag mal Argentinien...

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Und so langsam kristallisiert sich heraus, dass dieser Weg ins Nichts führt. Eine Währungsunion, die von Krise zu Krise schlittert, wird auf lange Sicht keinen Erfolg haben.
    Hmhmmm...soweit ich weiß, ist das unsere erste Krise...aber bezaubernd, deine Wortwahl und Argumentation.

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Schön, wie naiv du die Bundesregierung als Heilsbringer für das Deutsche Volk darstellst. Glaubst du wirklich, dass Merkel nur auf ihre tollen Ökonomen hört?
    Nein, sie hört sich lieber dein unsachliches und argumentloses Gelaber an...
    Soweit ich weiß ist Deutschland am besten aus der Krise rausgekommen, da es die nötigen Reformen unter Schröder durchgeführt hat, die alle anderen jetzt schmerzhaft machen müssen. Wessen Idee war das? Habe ihn nicht alle damals kritisiert - war nicht seine Idee, sondern von klugen Ökonomen. Aber Hauptsache alle haben sich am Anfang aufgeregt und ihn als "unfair" dargestellt, weil ja die Menschen leider nicht langfristig denken.
    Nächster Punkt: Aber nein, ich glaube tatsächlich nicht, dass alles was die Regierungen kompetent sind und es gibt zig Beispiele, bei welchen man nur den Kopf schütteln kann. Aber dies ist nicht mein Thema hier.


    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Gut, ich präzisiere: Die EU hat in dieser Diskussion gerade nichts mit der Währungsunion zu tun.
    Doch. Wenn wir über die Währungsunion reden, dann haben potentielle Kandidaten in der Diskussion auch was zu sagen.

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    ...und damit bekämpft die Bundesregierung allerhöchstens die Symptome einer kranken Währungsunion.
    Die Währungsunion ist geschwächt und änderungsbedürftig, aber von dir habe ich bis jetzt nichts konstruktives gehört. Also, bezieh mal Stellung und nenn mir deine Vorschläge. Aber bitte halt dich etwas länger als 2 Zeilen bei deinen Ausführungen, gegeben der Komplexität des Sachverhalts.

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Schmerzhaft für die betroffenen Staaten, ja. Glaubst du, dass die Lohnkürzungen einfach schlucken werden? Der breiten Masse geht es doch jetzt schon schlecht genug. Das wird höchstens den Populismus auf den Plan rufen, wirtschaftlich und sozialpolitisch gesehen ist das ein Todesurteil. Aber uns Deutsche betrifft das ja nicht, wir Leben weiterhin wie die Maden im Speck.
    Haha. Dazu habe ich mich genug geäußert und glaube, dass es keine weiteren Kommentare braucht. Ich habe nicht behauptet, dass die Regierungen nicht abgewählt werden. Die neue Regierung wird sich aber nach dem Gelaber und Wahlen vor dem Problem stellen: Löhne runter oder Arbeitslosigkeit rauf. Oder meinst du, die Betriebe kommen einfach wieder, wenn sie die Wahl zwischen Südeuropa und weitaus produktiveren und kompetitiveren Ländern haben.
    Aber bitte, schauen wir mal, wem die Zeit Recht geben wird.

    Zitat Topas Beitrag anzeigen
    das kann man aber mit Sicherheit nicht so pauschal sagen: Es haben einige wenige Großkonzerne und die Oberschicht sich die Taschen reichlich gefüllt, zu Lasten der Arbeiter und des Mittelstandes. 10 Jahre Reallohnsenkung und einen prozentual höheren Niedriglohnsektor als die USA, sagen eigentlich alles. Deshalb hat man ja ein halbes Jahr den Armutsbericht neusprechmässig verbessern müssen, bis es passt. Was uns der ganze Mist wirklich kostet, hat man hier ansatzweise versucht zu eruieren
    Was uns die Euro-Krise wirklich kostet | Goldreporter
    Schön...wieso auch was erklären, wenn man einen Internetlink posten kann, der nicht ernst zu nehmen ist. Und dann auch alles glauben, was auf einer Plattform steht, die von keiner ernstzunehmender Stelle korrigiert/kommentiert wird. Ich google gleich, ob der Planet flach ist...

    Das mit der Reallohnerhöhung ist aber leicht erklärt. Nach den 90ern hat Deutschland extrem an Kompetitivität verloren. Um diese wiederherzustellen, mussten die Löhne runter. Willst du eine extreme Senkung in einem Jahr oder lieber langsam über die Jahre verteilt? Zudem ist Deutschland eines der wenigen europäischen Länder, in denen die Löhne nach der Krise gestiegen sind. Frag mal die Spanier bei einer Arbeitslosigkeit von über 26% nach, was sie so von ihrer alten Regierung halten? Jeder wünscht sich von seiner Regierung die gleiche Effizienz, nämlich dass sie den gleichen Weg wie Deutschland gegangen wäre und die nötigen Anpassungen vor der Krise getroffen hätte. Anstatt befinden sich viele Staaten (auch Frankreich und bald Großbritannien) in einer Krise, die vom Wirtschaftssektor als auch von der Regierung selbst Opfer verlangen wird. Und Italien? Egal, wer gewinnt - er wird nicht viel Entscheidungsgewalt haben. Nicht bei einem Schuldenstand von über 100%.

    Und dann bringst du noch die USA als Beispiel zu Deutschland...Die USA stehen am Rande der Pleite und gerade hat doch Obama Kürzungen der öffentlichen Gelder angeordnet und entwickelt einen Plan, wie er die USA nach dem Modell "DEUTSCHLAND" kompetitiver machen kann. Und dann fängst du auch noch von Armut an? Besuch mal die USA, dann wirst den Unterschied zu Deutschland schnell bemerken... Ich vergleiche mich, seit wann man alles mit einem schlechten Beispiel vergleicht...

    So viel Kopfschütteln kann ich gar nicht...


    Zitat Topas Beitrag anzeigen
    Vor dem Euro hat doch auch die EU und der Binnenmarkt funktioniert, warum soll das nach dem Euro nicht mehr so sein?
    Lies mal meinen Punkt mit den Ineffizienzen der verschiedenen Währungen in der EU. Und wieso funktioniert? Bevor dem hatten wir doch nicht einmal einen Binnenhandel, sondern Krieg zwischen den verschiedenen Staaten. Also, wenn wir von 0 starten und dann auf 1 kommen (also kein Handel zu Handel mit verschiedenen Währungen), ist dies doch ein Fortschritt, oder nicht? Aber wieso sollten wir uns nicht von 1 zu 2 hinbewegen?

    Zum Rest deines Posts äußere ich mich nicht einmal. Lern erst einmal dir selbst eine Meinung zu bilden, anstatt auf andere Meinungen blindlings zu hören und diese hier zu posten. Und dann nicht einmal einfache Zusammenhänge erkennen...Ich habe nie gesagt, dass ich alles glaube, was Ökonomen sagen. Lieber schaue ich auf Indikatoren und höre ernstzunehmende Meinungen, anstatt alles zu kopieren, was sich populistisch anhört und andere beschuldigt. Aber bitte, mach weiter so: Wir leben in einem freien Land und wie du das Recht hast deine Meinung von dir widerzugeben habe ich das Recht, nicht darauf einzugehen.

  20. #39
    Ludwig der Fromme Ludwig der Fromme ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    Gemeinsamer Binnenmarkt; Transaktionskosten, die beim Außenhandel entstehen, wenn man von einer Währung auf die andere umstellen muss; geringere Risiken durch einen größeren Markt; mehr Macht für die Notenbank (die unabhängig von der Fiskalpolitik agiert); etc.
    Das kannst du aber auch alles nachlesen, lieber scores...
    Das sind in meinen Augen alles wirtschaftliche Gründe.


    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    Sehr gut. Noch so eine Aussage ohne jegliche Spezifizierung oder Analyse.
    Ich habe aufgrund meines Studiums gerade keine Zeit für umfassende Analysen. Wenn du eine "Spezifizierung" willst, fahr selbst nach Griechenland und schau, wie es dort aussieht. Ich hab dazu keine Lust und mache mir lieber ein Bild aus den Berichten, die man von Zeit zu Zeit aus Griechenland sieht und hört.


    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    Hmhmmm...soweit ich weiß, ist das unsere erste Krise...aber bezaubernd, deine Wortwahl und Argumentation.
    Erste Krise?! Wo lebst du denn? Irland, Griechenland, Portugal, Spanien, Italien, bald auch Frankreich... Das ist für mich keine einzelne Krise, sondern eine Großserie.


    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    Die Währungsunion ist geschwächt und änderungsbedürftig, aber von dir habe ich bis jetzt nichts konstruktives gehört. Also, bezieh mal Stellung und nenn mir deine Vorschläge. Aber bitte halt dich etwas länger als 2 Zeilen bei deinen Ausführungen, gegeben der Komplexität des Sachverhalts.
    Ich bin kein augeblideter Volkswirtschaftler, woher soll ich dann Lösungsansätze hernehmen? Das ist die Aufgabe der Politik, und deshalb ist es in meinem Interesse, dass endlich mal Leute an die Macht kommen, die noch klar denken können. Hast du schonmal Vetreter unserer Regierungskoalition reden gehört? Die bringen noch weniger konstruktive Lösungsvorschläge vor als die ganzen Ökonomen, die in deinen Augen alle falsch liegen.


    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    Nein, sie hört sich lieber dein unsachliches und argumentloses Gelaber an...
    Hahaha, und ich hab dich noch für intelligent genug gehalten, dass du über Lobbyismus Bescheid weißt. Jetzt hab ich meinen ganzen Respekt vor dir verloren. Ich hoffe, dass du es wenigstens schaffst, dieses Schlagwort in Google oder sonstwo nachzuschlagen. Dann reden wir weiter.


    Zitat dARius Beitrag anzeigen
    Löhne runter oder Arbeitslosigkeit rauf.
    Schön, dass du diese Konsequenzen ohne mit der Wimper zu zucken hinnimmst. Dabei verschließt du leider die Augen davor, dass die Probleme erst durch die Einführung des Euros entstanden sind.

  21. #40
    Topas Topas ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    @ dARius

    du sagst es ja selber , aufgrund des billigen Geldes hat der Süden 6 Jahre lang eine Scheinblüte gehabt. Das ist jetzt vorbei, die alten Probleme kommen jetzt wieder hoch, die waren alle schon lange vorher da. Früher haben die einfach die Währung abgewertet, jetzt müssen sie die Löhne senken, die ohnehin viel zu stark gestiegen waren. Das Problem ist nur, dass sich das Wahlvolk dort mittlerweile dran gewöhnt hat. In Spanien haben sich die Staatsausgaben innerhalb von paar Jahren verdoppelt und daran will natürlich niemand was strukturell ändern. Also machen wir so weiter, bis wir gemeinsam untergehen. Spätestens dann, wenn der deutsche Michel nix mehr zu fressen haben wird und dessen Spareinlagen offiziell für verlustig erklärt werden, weg sind sie schon lange, wird es auch hier in der Kiste rumpeln. Davor fürchtet sich die politische Klasse, weil die dann evtl. zur Rechenschaft gezogen werden würde. Höre dir das Interview von dem Reizle mal bis zum Ende an

    Ich sehe einem Systemreset recht entspannt entgegen
    wenn ich dich richtig verstanden habe, sollen wir den Euro um jeden Preis erhalten auch wenn alles andere in Europa dadurch in Schutt und Asche geht?? Na dann mal zu die Südländer werden das sicher nicht bis zum ganz bitteren Ende mitmachen und als nächstes ist FR fällig, dann geht der Laden sowieso den Bach runter, da bin ich guter Hoffnung. Du scheinst eines zu vergessen: D kann mit Sicherheit nicht alle der dann präsentierten Rechnungen bezahlen, darauf läuft es ja hinaus. Im letzten Jhd brauchte man 2 konventionelle Kriege um D seines Reichtums zu berauben, diesmal macht man es auf diese Weise. Alles gut, alles perfekt...

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