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  1. #41
    dARius dARius ist offline
    Avatar von dARius

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Das sind in meinen Augen alles wirtschaftliche Gründe.
    Habe ich das Gegenteil behauptet? Du wolltest ja keine politischen Gründe hören? Oder kreiert man eine Währung auch aus anderen Gründen?

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Ich habe aufgrund meines Studiums gerade keine Zeit für umfassende Analysen.
    Warte! Warst du nicht vor einem Jahr ein 40-jähriger Kinderaufseher...Mann o Mann, anscheinend ist hier im Forum alles möglich...

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Wenn du eine "Spezifizierung" willst, fahr selbst nach Griechenland und schau, wie es dort aussieht. Ich hab dazu keine Lust und mache mir lieber ein Bild aus den Berichten, die man von Zeit zu Zeit aus Griechenland sieht und hört.
    Ich befinde mich gerade in Spanien, sollte nicht viel Unterschied sein. Ich habe genug gesehen und gehört um zu begreifen, dass das Land dringendst Reformen benötigt; einige wurden auch durchgeführt. Vllt. mal Zeit für dich, sich vom Bildschirm wegzudrehen?

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Erste Krise?! Wo lebst du denn? Irland, Griechenland, Portugal, Spanien, Italien, bald auch Frankreich... Das ist für mich keine einzelne Krise, sondern eine Großserie.
    Eben nicht! Die Finanzkrise und Schuldenkrise hat das richtige Problem Europas und der USA hervorgebracht: Die strukturelle Krise! Denn das ist der Kern unseres Problems. Demnach: 1 Krise, da ich der festen Überzeugung bin, dass die anderen nur Symptome der Krankheit waren. Hätten wir ein gesundes politisches und ökonomisches System, wäre es nie zur globalen Finanzkrise gekommen.

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Ich bin kein augeblideter Volkswirtschaftler, woher soll ich dann Lösungsansätze hernehmen?
    Naja, wenn du schon von mir selbiges verlangst...zudem scheinst du nicht zu begreifen, was für Reformen schon durchgeführt worden sind. Wie sah es mit der EU noch vor einem Jahr aus? Oder meinst du so eine Lösung wird von heute auf morgen gelöst?

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Die bringen noch weniger konstruktive Lösungsvorschläge vor als die ganzen Ökonomen, die in deinen Augen alle falsch liegen.
    Nein, ich habe nur deine belanglosen und falschen Aussagen kritisiert - die konntest du von keinem ernstzunehmenden Ökonomen genommen haben. Und falls doch, dann habe ich auch diesen kritisiert.

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Jetzt hab ich meinen ganzen Respekt vor dir verloren.
    Manno...*schnief* Das kannst du mir doch nicht antun...

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Schön, dass du diese Konsequenzen ohne mit der Wimper zu zucken hinnimmst. Dabei verschließt du leider die Augen davor, dass die Probleme erst durch die Einführung des Euros entstanden sind.
    Naja, jetzt bin ich hier aber raus...
    Erst willst du nur mit ökonomischen Gründen argumentieren, und wenn du siehst, dass dein Gelaber keine Grundlage hat, kommst du auf einmal mit dem Humanismus. Dabei habe ich doch behauptet, dass der Prozess schmerzhaft sein wird, aber die Reformen umungänglich sind. Aber bitte, mach weiter so. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert, deine Beiträge zu lesen. Jetzt weiß ich auch, wer die ganzen bescheuerten Populisten im Land wählt und sich dann wundert, wieso diese nichts von den Versprechen einhalten konnten. Bildung FTW

    @ Topas:

    Keine Angst, du hast rein gar nichts verstanden.

  2. Anzeige

    AW: Alternative für Deutschland

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  3. #42
    Topas Topas ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat dARius Beitrag anzeigen

    Jetzt weiß ich auch, wer die ganzen bescheuerten Populisten im Land wählt und sich dann wundert, wieso diese nichts von den Versprechen einhalten konnten. Bildung FTW

    @ Topas:

    Keine Angst, du hast rein gar nichts verstanden.
    dARuis, du erzählst Müll, so wie du schreibst , bist du ein Profiteur des Systems und möchtest deine Pfründe natürlich behalten. Hier kannst du dir dir jegliche Wahl sparen, der Seehofer erklärt das sehr gut , warum das so ist Horst Seehofer - demokratische Entscheidungen (Seehofer-Pelzig) HD - YouTube und hier kannste noch was dazu nachlesen, warum das so ist
    Lobbyist packt aus: EU vereinbart Gesetze im Hinterzimmer „komplett undemokratisch“ | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

    und das ich in deinem Sinne nichts begriffen habe, ist mir schon klar , da hab ich ja auch kein Problem damit, das hat man in der DDR auch zu den Andersdenkenden gesagt, das ist nichts Neues ich erinner nur an Honnies Mauerrede und 4 Wochen später gabs keine mehr

  4. #43
    Marche Marche ist offline
    Avatar von Marche

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Topas Beitrag anzeigen
    dARuis, du erzählst Müll, so wie du schreibst , bist du ein Profiteur des Systems und möchtest deine Pfründe natürlich behalten. Hier kannst du dir dir jegliche Wahl sparen, der Seehofer erklärt das sehr gut , warum das so ist Horst Seehofer - demokratische Entscheidungen (Seehofer-Pelzig) HD - YouTube und hier kannste noch was dazu nachlesen, warum das so ist
    Lobbyist packt aus: EU vereinbart Gesetze im Hinterzimmer „komplett undemokratisch“ | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
    Dass du nur dazu in der Lage bist, dich mit irgendwelchen Links auszudrücken, ohne irgendwelche eigenen Gedankengänge zu erläutern, hast du ja schon in anderen Threads reichlich bewiesen. Aber was du uns im aktuellen Fall eigentlich mitteilen willst, erschließt sich mir nicht. Zwar sprichst du dARius an - zumindest scheint es so -, aber irgendwie hast du da ein ganz anderes Thema... oder so.
    Zunächst ging es hier um die Partei “Alternative für Deutschland“, wobei die Frage aufkam, inwiefern diese Alternative für uns sinnvoll wäre in Hinblick auf die ausgeweitete Finanzkrise in Europa. Dadurch entstand eine lesenswerte Diskussion (die du dir vielleicht auch mal durchlesen solltest, statt nur pauschal zusammenhanglose Links zu posten). Nun allerdings fängst du an, das gesamte Thema ohne richtigen Übergang brutal zu wechseln und stellst die gesamte Demokratie in Frage. Wie können wir dich jetzt verstehen? Bist du gegen den Euro, weil es uns in Deutschland ja anscheinend so schlecht geht? Bist du gegen die “Alternative für Deutschland“, weil man ja sowieso nicht wählen gehen sollte? Oder bist du dir selber nicht sicher, was genau du eigentlich willst?

    Zum Thema:
    Ich finde, dass die Gründung der “Alternative für Deutschland“ kein verkehrter Schritt ist. Eine neue Partei bedeutet ja nicht gleich, dass diese die Lösung aller Probleme ist, schon gar nicht im Falle der Finanzkrise. Allerdings kann so eine Partei die Politik zumindest etwas aufwirbeln, so wie es den Piraten während ihren Hochs gelang. Und sollte diese Alternative einen ernstzunehmenden Anlauf erhalten, werden sich die Politiker der führenden Parteien zumindest in dem Punkt zur Handlung gezwungen sehen, diese Krise und die dafür erdachten Lösungsansätze dem Souverän konkreter erläutern zu müssen. Denn es fehlt in der Bevölkerung schlicht und einfach der Sachverstand bzw. Überblick über dieses Thema, da es den Politikern bislang einfach nicht gelungen ist, zu erklären, wohin wir eigentlich wollten - und warum. Die Leute haben allen Ernstes Angst vor einer Diktatur aus Brüssel. Das ist so absurd, kommt aber dabei heraus, wenn sie es einfach nicht besser wissen. Und das ist ein gefährliches Spiel, denn diese Unwissenheit trägt dazu dabei, dass sich jene, die sich selber nicht richtig zu informieren wissen und nur irgendwelche hetzerischen Links im Internet anklicken und - in fester Überzeugung jetzt das Richtige und alles genauestens zu wissen - diese verbreiten, einseitige Argumente aneignen und vertreten, ohne das Gesamtbild zu betrachten. Gerade in Zeiten von Krisen sehnen sich die Leute nach einem Heilsbringer, weil sie das Vertrauen in den etablierten Parteien verlieren. Und dann neigen sie dazu, alles, was gegen das System eifert, hinterher zu laufen und sperren sich völlig gegen sachverständige Argumente. Wozu das führen kann, wissen die Deutschen ja am besten - zumindest sollten sie das.

  5. #44
    Aurel-

    AW: Alternative für Deutschland

    Meine Stimme haben sie jedenfalls. Die absolute Handlungsunfähigkeit dieser pro Euro-Fachisten ist einfach nicht mehr auszuhalten.

  6. #45
    Gilligan Gilligan ist offline
    Avatar von Gilligan

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Aurel- Beitrag anzeigen
    Meine Stimme haben sie jedenfalls. Die absolute Handlungsunfähigkeit dieser pro Euro-Fachisten ist einfach nicht mehr auszuhalten.
    ich tendiere auch immer mehr dazu, alleine schon aus protest

  7. #46
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Würde vllt nicht schaden, wenn sie im Bundestag einzieht, meine Stimme bekommen sie aber dennoch nicht.

  8. #47
    iHook

    AW: Alternative für Deutschland

    Was willst denn sonst wählen? Lobbyismus oder Links/Rechtsaussen?

  9. #48
    Nicoletta Nicoletta ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Aurel- Beitrag anzeigen
    Meine Stimme haben sie jedenfalls. Die absolute Handlungsunfähigkeit dieser pro Euro-Fachisten ist einfach nicht mehr auszuhalten.
    Habe ich dich immr falsch verstanden, oder verwechsele ich dich?

    Zitat iHook Beitrag anzeigen
    Was willst denn sonst wählen? Lobbyismus oder Links/Rechtsaussen?
    An der rechten Seite hat die CDU/CSU auch schon mal stärker gefischt. Kennt einer noch das Plakat: Komm aus deiner Linken Ecke? Ich will es jetzt nicht verlinken wegen Werbung und so, ist aber einfach zu finden....

    Grundsätzlich aber bin ich auch der Überzeugung, wir brauchen eine Alternative zu dem jetzigen Kurs - und zwar in vielerlei Hinsicht. Eurokratie, hirnlose EU Erweiterung (ich höre heute schon Beschwichtigungen zur Zuwanderungswelle von "gut ausgebildeten" Rumänen und Bulgaren), angekettete Justiz und Presse, absichtliche Fehlinformation zur EU Krise....

    Ich wage mal eine These: Mehr als zehn Jahre Euro, ein vierteldavon mit Euro-Krise, sind schlimmer als der Weg zurück zu Landeswährungen. Den hätten wir in zehn Jahren ebenfalls bewältigt und endlich wieder eine Ebene des Vergleichs hinsichtlich Finanz- und Industriewirtschaft.

    Der Euro ist jetzt (und schlußendlich) eben doch ein sehr teuer Teuro! Nahrungsmittel haben sich von 1991-2001 (also vor dem Euro) nur um 9,6% verteuert, von 2001-2011 aber um 16,3%; Verbrauchsgüter von 16,6% auf 35,2% (Statistisches Bundesamt).

    Wir müssen wohl alle, oder wenisgtens die Meisten, mit unserem geld rechnen, während seit der Einführung des Euros als bargeld aber häufig gekaufte Güter wie Narung und Kraftstoff in den Preisen explodiert sind - und genau das merken wir in der Geldbörse - werden sie gegen einmalge Anschafungen wie Elektrotechnik aufgerechnet, die traditionell schnell billiger wird.

    Eine Partei mit Kompetenz, die sich dem widmet - und nicht wie die Piraten die Hände aufhält - kann die Parteienlandschaft nur bereichern.

  10. #49
    Aurel-

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Nicoletta Beitrag anzeigen
    Habe ich dich immr falsch verstanden, oder verwechsele ich dich?
    Keine Ahnung ehrlich gesagt (?).^^

  11. #50
    Nicoletta Nicoletta ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Aurel- Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung ehrlich gesagt (?).^^
    Passt schon, hätt dich nicht so eingeschätzt!

    Also, wenn ich für ein Jahr König von Deutschland sein dürfte - ich hätte schon ein paar Alternativen....

    1.: Jedes Gehalt wird zu 86% vom Staat annektiert, damit kein Pirat mehr zur Arbeit gezwungen werden kann
    2.: Harz IV wird abgeschafft und jeder bisherige Bezieher bekommt ein monatliches Salär, das dem Durchschnitt der Amtsrichter in Deutschland entspricht.
    3.: Einwanderungshürden und Arbeitsverbote werden komplett und ersatzlos gestrichen
    4.: Wer Wirtschaftsflüchtlinge beschäftigt bekommt die vollen Lohn- und Sozialleistungskosten ersetzt
    5.: Reiche sind doof!
    6.: Einwanderer aus islamischen Staaten haben ein Anrecht auf kostenlose Taxifahrt zum Freitagsgebet (ähnlich wie Dialysepatienten) und Anrecht auf die Erstattung von Kosten für Gebetsteppiche - solange nicht in jedem Dorf eine Moschee steht.
    7.: Eigentum ist doof
    8.: Arbeitslose werden davon befreit sich bei den ARGEs melden zu müssen, es wird ein Recht auf Nichtarbeit in die Verfassung aufgenommen
    9.: Eigeninitiative ist oberdoof
    10: Bildung auch

  12. #51
    Gilligan Gilligan ist offline
    Avatar von Gilligan

    AW: Alternative für Deutschland

    so die AfD hat sich gestern gegründet und die etablierten melden sich mit den ersten stimmen. ist natürlich alles populismus und gefährlich. einschätzungen sehen durchaus potenzial bis zu 20% der wählerstimmen. auf der gegenseite erscheint es in der tat derzeit so, als gäbe es nur ein "anti euro" und mehr nicht:

    t-online.de:
    CDU: Alternative für Deutschland verbreitet "gefährliche Nostalgie"

    ich schau mal was draus wird.

    edit: hier noch ein alternativer artikel:
    spiegel online:

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-894290.html

  13. #52
    Issomad Issomad ist offline
    Avatar von Issomad

    AW: Alternative für Deutschland

    Die AfD verbreitet mit ihrem Anti-Euro-Programm, dass man die Währung einfach mal so wechseln kann wie die Unterhosen.
    Tatsächlich ist Deutschland und die deutsche Wirtschaft allerdings schon viel zu sehr mit dem Euro verzahnt. Die Folgen einer Rückkehr zur DM sind unüberschaubar, werden aber gravierend sein.

    Wenn in der AfD so viele schlaue Köpfe sitzen, dann sollten sie auch ein Programm zur Bewältigung der Nachfolgeprobleme einer Währungsumstellung aus dem Hut zaubern können. Davon habe ich allerdings bisher nichts gefunden

    Ich habe den Eindruck, dass da einige Leute in der Partei viel Geld gegen den Euro gewettet haben und es etwas künstlich forcieren wollen durch Populismus ...

    Wer über das schmale Programm der Piraten meckert, der wird mit dieser Partei auch nicht glücklich werden ...
    Zudem machen große Teile des Vorstandes den Eindruck, als wären sie nur ein Abklatsch der FDP ...

  14. #53
    Nicoletta Nicoletta ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Issomad Beitrag anzeigen
    Die Folgen einer Rückkehr zur DM sind unüberschaubar, werden aber gravierend sein.
    Was ist da der Untschied zum Euro?

    Fehler machen kostet immer Geld - aber man kann wohl schltechterdings behaupten, dass wir noch nicht hingefallen sind, nur weil wir uns noch im freien Fall befinden. Anders als bei der Einführung des Euros würde ein Austritt aus dem Euro die Bevölkerung eingebunden und wüsste, worauf sie sich einlässt.

    Es ist in meinen Augen ein Fehler den Austriit aus dem Euro als undenkbares Szenarion abzukanzeln. selbst jetzt - nach immerhin drei Jahren Eurokrise - ist nichts von einer EU weiten Finanzpolitik zu bemerken, im Moment werden überschuldete Märkte mit viel Geld geflutet und halbseiden erklärt, das Geld käme irgendwann auch wieder zurück. Und man bedenke: Mit Griechenland und Zypern hat Europa nicht einmal 3% (!!!) der Gesamtwirtschaftsleistung des Euro-Raums "gerettet". Lasst das mal 10% werden...

    Außerdem sollte man auch einmal betrachtet, warum - Stand heute - nur nch Rumänien den Euro haben will, uns aber erzählt wird ohne Euro zerbreche die EU....

  15. #54
    Ludwig der Fromme Ludwig der Fromme ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Issomad Beitrag anzeigen
    Die AfD verbreitet mit ihrem Anti-Euro-Programm, dass man die Währung einfach mal so wechseln kann wie die Unterhosen.
    Tatsächlich ist Deutschland und die deutsche Wirtschaft allerdings schon viel zu sehr mit dem Euro verzahnt. Die Folgen einer Rückkehr zur DM sind unüberschaubar, werden aber gravierend sein.

    Wenn in der AfD so viele schlaue Köpfe sitzen, dann sollten sie auch ein Programm zur Bewältigung der Nachfolgeprobleme einer Währungsumstellung aus dem Hut zaubern können. Davon habe ich allerdings bisher nichts gefunden

    Ich habe den Eindruck, dass da einige Leute in der Partei viel Geld gegen den Euro gewettet haben und es etwas künstlich forcieren wollen durch Populismus ...

    Wer über das schmale Programm der Piraten meckert, der wird mit dieser Partei auch nicht glücklich werden ...
    Zudem machen große Teile des Vorstandes den Eindruck, als wären sie nur ein Abklatsch der FDP ...
    Die AfD ist zunächst einmal notwendig, um von dem höchst einseitigen Konsens, der Euro sei alternativlos, wegzukommen. Keiner von den Parteivorsitzenden wird derart blauäugig sein und die Partei als Regierungsalternative sehen. Dazu muss sie sich erst entwickeln, das geschieht nicht über Nacht. Wichtig ist, dass sie euroskeptische Stimmen in die Politik einfließen lässt.

    Weiterhin verbreiten sie nicht die Illusion, man könne Währungen wie Unterhosen wechseln. Die AfD vertritt die Ansicht, dass der frei entscheidbare Austritt aus der Währungsunion das kleinere Übel gegenüber der Euro-Rettung ist. Die Folgen sind natürlich nicht abzusehen. Führt man sich aber die derzeitige Situation vor Augen, die Kette an Staatspleiten und sogar eine Destabilisierung von großen Euroländern wie Italien und Frankreich, kann ein Austritt aus dem Euro nur schwerlich mehr Kosten verursachen. Fakt ist, dass eine weiche Währung vielen Euroländern sehr gut bekommen würde.

    Die AfD als populistisch darzustellen halte ich indes für kurzsichtig argumentiert. Klar, der Ausstieg aus dem Euro wäre ein radikaler Schritt und polarisiert - dennoch stellt er im Grunde nur einen Alternativweg für die derzeitige Europolitik dar. Schließlich ist das kein Nostalgieverein, sondern ein Zusammenschluss aus Ökonomen und Politikern.

  16. #55
    Issomad Issomad ist offline
    Avatar von Issomad

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Ludwig der Fromme Beitrag anzeigen
    Die AfD ist zunächst einmal notwendig, um von dem höchst einseitigen Konsens, der Euro sei alternativlos, wegzukommen. Keiner von den Parteivorsitzenden wird derart blauäugig sein und die Partei als Regierungsalternative sehen. Dazu muss sie sich erst entwickeln, das geschieht nicht über Nacht. Wichtig ist, dass sie euroskeptische Stimmen in die Politik einfließen lässt.

    Weiterhin verbreiten sie nicht die Illusion, man könne Währungen wie Unterhosen wechseln. Die AfD vertritt die Ansicht, dass der frei entscheidbare Austritt aus der Währungsunion das kleinere Übel gegenüber der Euro-Rettung ist. Die Folgen sind natürlich nicht abzusehen. Führt man sich aber die derzeitige Situation vor Augen, die Kette an Staatspleiten und sogar eine Destabilisierung von großen Euroländern wie Italien und Frankreich, kann ein Austritt aus dem Euro nur schwerlich mehr Kosten verursachen. Fakt ist, dass eine weiche Währung vielen Euroländern sehr gut bekommen würde.

    Die AfD als populistisch darzustellen halte ich indes für kurzsichtig argumentiert. Klar, der Ausstieg aus dem Euro wäre ein radikaler Schritt und polarisiert - dennoch stellt er im Grunde nur einen Alternativweg für die derzeitige Europolitik dar. Schließlich ist das kein Nostalgieverein, sondern ein Zusammenschluss aus Ökonomen und Politikern.
    Zwischen dem Grundsatz 'weitermachen wie bisher' und Grundsatz 'kompletter Ausstieg' gibt es aber noch viel Spielraum für einen dritten Weg, der mehr Erfolg verspricht ...

    Mit der Rückkehr zur DM hat man ja auch nichts gewonnen, die Schulden und Verpflichtungen bleiben. Vielmehr sind grundsätzliche Strukturreformen nötig.

    Nationalstaaterei wird auch nichts bringen, vielmehr braucht man einen gemeinsamen EU-Weg, bei dem auch alle mitziehen.
    Wenn Staaten wirtschaftlich schwach sind und auch keine Anstrengungen unternehmen, wirtschaftlich stärker zu werden, dann ist es auch kein Frevel, dass die EU dort stärker in politischen Entscheidungen intervenieren kann oder ihnen ansonsten einen Austritt nahezulegen ... Das gilt auch, wenn andere Staaten die wirtschaftliche Schwäche ausnutzen, das ist auch kein gemeinsamer Weg ...

    Die EU hat nur Zukunftsaussichten, wenn sich die wirtschaftlichen Unterschiede langsam angleichen ...

  17. #56
    Topas Topas ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Issomad Beitrag anzeigen
    Zwischen dem Grundsatz 'weitermachen wie bisher' und Grundsatz 'kompletter Ausstieg' gibt es aber noch viel Spielraum für einen dritten Weg, der mehr Erfolg verspricht ...

    Mit der Rückkehr zur DM hat man ja auch nichts gewonnen, die Schulden und Verpflichtungen bleiben. Vielmehr sind grundsätzliche Strukturreformen nötig.

    Nationalstaaterei wird auch nichts bringen, vielmehr braucht man einen gemeinsamen EU-Weg, bei dem auch alle mitziehen.
    Wenn Staaten wirtschaftlich schwach sind und auch keine Anstrengungen unternehmen, wirtschaftlich stärker zu werden, dann ist es auch kein Frevel, dass die EU dort stärker in politischen Entscheidungen intervenieren kann oder ihnen ansonsten einen Austritt nahezulegen ... Das gilt auch, wenn andere Staaten die wirtschaftliche Schwäche ausnutzen, das ist auch kein gemeinsamer Weg ...

    Die EU hat nur Zukunftsaussichten, wenn sich die wirtschaftlichen Unterschiede langsam angleichen ...
    Tja Isso was schlägst du denn vor? Du denkst doch nicht ernsthaft das sich die Franzosen von uns vorschreiben lassen, dass sie erst mit 67 in Rente gehn sollen. In den 90ern hat dort schon mal jemand eine Reform versucht, nach 4 Wochen Demos und Generalstreik hat man das dann nicht mehr verfolgt. Das einfachste wäre ja, wir bezahlen alles, weil wir ja angeblich die größten Profiteure des € sind guck mal hier, was die Franzosen veranstalten

    Geheim-Operation: Draghi erteilt Frankreich Lizenz zum Gelddrucken | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

    und erklär mal dem griechischen Milliardär er soll auf einmal Steuern bezahlen, selbiges erkläre mal den Italienern und der Mafia... usw. usw. das wird nie was werden, dazu sind die Mentalitäten zu unterschiedlich. Es wird alles in einer Währungsreform enden und es wird Zeit den Resetknopf zu drücken, die Schuldenberge sind zu hoch, das geht gar nicht mehr anders...es wird noch so lange gehn wie die "sogenannten Märkte " es uns abkaufen, das wir die Schlußrechnung bezahlen können, bei vorsichtigen Schätzungen von an die 600Billionen die an Wetten und sonstigen Luftbuchungen unterwegs sind ist das aber ein Ding der Unmöglichkeit. Europas Banken haben 17Billionen Schulden bei einem EK von ca 1,2 Billionen...

    und genau das ist eingetreten, was Fachleute schon vor 16 Jahren wussten

    "Schon fünf Jahre vor der Einführung des Euro, im Jahr 1997, haben Sie, Herr Professor Baring, ihren Mund aufgetan und in seinem Buch “Scheitert Deutschland?” Sätze formuliert, die dem heutigen Leser den Atem stocken lassen. Bereits damals schreiben Sie, man hätte Griechenland niemals in die Europäische Union eingliedern dürfen. “Es wird heissen”, schreiben Sie, “wir finanzieren Faulenzer, die an südlichen Stränden in Cafes sitzen” und weiter “Die Währungsunion wird am Ende auf ein gigantisches Erpressungsmanöver hinauslaufen … Wenn wir Deutschen Währungsdisziplin einfordern, werden andere Länder für ihre finanziellen Schwierigkeiten eben diese Disziplin und damit uns verantwortlich machen. Überdies werden sie, selbst wenn sie zunächst zugestimmt haben, uns als eine Art Wirtschaftspolizisten empfinden. Wir riskieren auf diese Weise, wieder das bestgehasste Volk Europas zu werden.” Wie war damals die Reaktion auf diese prophetischen Worte?

    Arnulf Baring: Na ja, Bundeskanzler Kohl hat, als ich eine Kurzfassung in der FAZ darüber geschrieben hatte, an jeden der fünf Herausgeber einen eigenen Brief geschrieben: Dieser Mann müsse sozusagen aus dem öffentlichen Dialog ausgeschlossen werden, es sei doch unerhört, dass dieses grossartige Projekt durch Schmierfinken wie mich in den Dreck gezogen wird. Ich halte Kohl für einen grossen Politiker. Wie jeder Mensch, ich selbst eingeschlossen, ist er ein Gemisch aus guten und weniger guten Eigenschaften. Sein Idealismus war eben nicht nur gut, sondern auch gefährlich.
    Zur Einführung des Euro führte zum einen die französische Erpressung, der Wiedervereinigung nur zuzustimmen, wenn wir die D-Mark abschaffen, zum anderen die idealistische Vorstellung von Kohl, wenn wir erst einmal eine gemeinsame Währung hätten, würden alle Probleme europäisch solidarisch gelöst werden. Erpressung hier und Idealismus dort haben zur grössten politischen Fehlentscheidung nach 1945 geführt"


    Der € hat nur einer kleinen Clique von Bankstern und Managern genutzt die sich auf Kosten der Allgemeinheit die Taschen bis zum erbrechen vollgemacht haben, dazu noch der Brüsseler Selbsbedienungsladen, die natürlich um Ihre Pfründe bangen ( kann man ja verstehn ) und es war alles schon mal da aber die Politikerbande ist anscheinend völlig lernresistent

    http://www.wiwo.de/politik/europa/es...n/6986728.html

    "1992 hat die Ökonomin Theresia Theurl eine Studie über die Währungsunionen des 19. Jahrhunderts vorgelegt: „EINE gemeinsame Währung für Europa: 12 Lehren aus der Geschichte“. Währungsunionen ohne politisches Fundament zerbrechen wieder, ist Theurls Botschaft, weil sich souveräne Staaten nicht an gemeinsame Regeln halten. Nur wenn sie mit der totalen politischen Vereinigung einhergehen, sind sie unumkehrbar. Theo Waigel und die anderen Euro-Einführer haben das Buch damals vermutlich nicht gelesen. Sie hatten wichtigeres zu tun und schufen Schönwetterregeln für eine blumige Zukunft. Sie hätten sich besser auch mit den verwelkten Visionen der Vergangenheit befassen sollen"

    http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=9813

  18. #57
    Issomad Issomad ist offline
    Avatar von Issomad

    AW: Alternative für Deutschland

    Natürlich hätte man Griechenland mit diesen gefälschten Bilanzen nicht eingliedern dürfen, aber auch nicht den gesamten Ostblock ...

    Die Erweiterungen gingen einfach zu schnell. Man hätte nicht neue Baustellen aufmachen dürfen, wenn die anderen noch nicht mal angegangen wurden ...
    Ich bin ja auch dafür, dass es Ausstiegsregeln aus der EU gibt, vielleicht sogar Zwangsausschlüsse, wenn der betreffende Staat überhaupt nicht mitarbeiten, sondern nur die EU-Subventionen abgreifen will ... Von mir aus dürfen auch Staaten aus dem Euro-Raum austreten, wenn sie es wirklich wollen ...

    Das Hauptproblem sind aber weiterhin Finanzblasen, zu verstrickte Finanzsysteme, Steuerungerechtigkeiten und Vetternwirtschaft ...

    Natürlich kann man den einzelnen Staaten z.B. ein Renteneintrittsalter vorschreiben (67 ist aber albern, selbst für Deutschland, wer arbeitet denn so lange? Eine Minderheit), wenn es eine EU-Mehrheit dafür gibt. Natürlich gibt es einen vernünftigen Konsens nicht, wenn immer mehr Subventions-Länder eingegliedert werden. Das lässt sich ja momentan nicht rückgängig machen und ist von der Wirtschaftslobby wohl auch so gewollt (sprich Absatzmärkte und Billiglohner) ...
    Es fehlt etwas der Wille, die wirtschaftlich schwachen Länder wirklich voranzubringen, weil man den Abstand wahren will ...

  19. #58
    Topas Topas ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    @ Isso

    ja warum werden denn die ganzen bankrotten und korrupten Balkanstaaten eingemeindet? Der nächste ist Kroatien, die jetzt schon pleite sind von der Korruption ganz zu schweigen. Es geht nur da drum das Schneeballsystem des FIAT Geldsystems noch ne weile weiterlaufen zu lassen. Deshalb brauchen die Bankster immer neue Opfer. Der Süden ist nunmal mit dem Norden nicht kompatibel, wer anderes behauptet ist ein Illusionist und lebt auf dem Mond. Guck dir mal "Lets make Money" an, dort erzählt ein EX Weltbanker , wie man Länder in die Schuldenfalle und damit Abhängikkeit bringt, mit der EU ist das auch nicht viel anders...

    Der Süden könnte aber dem Spuk ein Ende machen, spätestens dann, wenn die kritsiche Masse an Leuten erreicht ist, die nichts mehr zu fressen haben und das privatisierte Wasser nicht mehr bezahlen können da reichen die 3000 Mann Eurogendfor auch nicht mehr... hab heute gelesen, dass die Ausbildung bei der franzözischen Armee mittlerweile zu einem großen Anteil aus Häuserkampf und Stadtkampfübungen besteht... na gut bei ihren Moslemgetthos brauchen die das auch

  20. #59
    Der Schmied von Kochel Der Schmied von Kochel ist offline
    Avatar von Der Schmied von Kochel

    AW: Alternative für Deutschland

    Ich verstehe das Problem der Deutschen nicht ganz. Bei jeder Wahl regt man sich darüber auf, dass es immer die gleichen Parteien sind, die immer mit den gleichen Personen die gleichen Dinge sagen. Jetzt kommt da mal eine neue auf den Plan, geführt von Leuten die wenigstens Ahnung von Ökonomie und Volkswirtschaft haben und dann ist das auch wieder nicht recht.

    Mir ist die Partei willkommen. Nicht etwas weil ich mit deren Programm übereinstimme, sondern weil sie ein wenig Abwechslung rein bringen. Sie stellt eine Gefahr für CDU/FDP dar, denn die Wählerschaft ist mindestens ähnlich. Somit kommen beide in Zugzwang und müssen ihre Programme überdenken, denn die Maxime Konkurrenz belebt das Geschäft gilt auch in der Politik.

  21. #60
    Topas Topas ist offline

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Der Schmied von Kochel Beitrag anzeigen
    Ich verstehe das Problem der Deutschen nicht ganz. Bei jeder Wahl regt man sich darüber auf, dass es immer die gleichen Parteien sind, die immer mit den gleichen Personen die gleichen Dinge sagen. Jetzt kommt da mal eine neue auf den Plan, geführt von Leuten die wenigstens Ahnung von Ökonomie und Volkswirtschaft haben und dann ist das auch wieder nicht recht.
    du hast auch noch nichts verstanden das ist alles modernes Kolosseuum der Seehofer erklärt es auch für dich verständlich, warum Wahlen völlig sinnlos sind


    Horst Seehofer erklärt, warum Wählen sinnlos ist - YouTube

    im übrigen wollen die das unselige Erbe von Kohl und Genscher ( EU und € ) bewahren, das ist wie im Herbst 89 als die Stasi schnell noch paar Parteien gegründet hat

    http://deutsche-wirtschafts-nachrich...kohl-bewahren/

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