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  1. #1
    OmegaPirat OmegaPirat ist offline
    Avatar von OmegaPirat

    Der neue linke Rassismus

    Hier möchte ich über den immer penetranter auftretenden linken Rassismus in unserer Gesellschaft sprechen.

    Dabei möchte ich als erstes einen sogenannten Mitbürger mit Migrationshintergrund zu Wort kommen lassen, der gute Beispiele anführt.
    https://www.youtube.com/watch?v=CV0HnEYZECI&t=1s

    Punkt 1 antiweißer Rassismus

    Dies wurde schon des Öfteren in diesem Forum angesprochen und wird von Linksextremisten gern als Satire abgetan.
    Hier noch ein Beispiel von antideutschem Rassismus
    Kolumne Habibitus: Deutsche, schafft Euch ab! - taz.de

    Würde es sich lediglich um ein paar unbedeutende Außenseiter der Gesellschaft handeln, könnte man darüber lachen, jedoch wird jene Autorin über Funk mit den öffentlich rechtlichen Rundfunkgebühren finanziert.

    Funk ist sowieso eine Sache für sich. Hier ein Beispiel eines Nichtweißen Rassisten von Funk.
    https://www.youtube.com/watch?v=N26I24bV2pw
    In diesem Medium wird man regelmäßig aufgrund seiner weißen Hautfarbe unter Generalverdacht gestellt.


    Punkt 2 Nichtweiße als politische Waffe
    Unter Generalverdacht wird man als weißer auch gestellt, wenn Asylbewerber ermordet werden, wie das Beispiel des eritreeischen Asylbewerbers zeigt. Erst werden Lichterketten gegen das pöse Räääächsts und Fremdenfeindlichkeit gebildet, weil der böse weiße Mann arme wehrlose Asylbewerber umbringt. Sobald rauskam, dass er von einem Landsmann umgebracht
    wurde, war es mucksmäuschen still. Auf einmal war der ermordete Eritreer gar nicht mehr so interessant und wichtig.

    Beim zweiten Aspekt in diesem Punkt kann ich auch aus eigener Erfahrung berichten. Da ich als Schwuler nicht dazu tendiere mich in eine Opferrolle zu drängen, stoße ich in linken Kreisen auf Unverständnis. Man nimmt aufgrund meiner Sexualität häufig an, dass ich Grünenwähler sein müsse.

    3. Vorliebe für Buntheit
    Erst die Linken bringen mich dazu über Hautfarben nachzudenken. Noch vor 5 Jahren habe ich mir über dieses Thema nie Gedanken gemacht. Ich war nicht einmal politisch interessiert und lebte ganz normal mit Migranten zusammen, ohne mir überhaupt über Migration Gedanken zu machen, wenn ich etwas mit ihnen unternommen habe. In meiner Klasse war auch eine Sri Lankanerin. Die einzige Schwarze an der ganzen Schule. Sie war eine Freundin und ich habe mir nie bewusst über ihre Hautfarbe Gedanken gemacht. Das Wichtigste war, dass sie charakterlich und sprachlich nicht von den anderen Mitschülern zu unterscheiden war.
    Das immer penetrantere Auftreten der Linken zu diesem Thema zwingt mich darüber nachzudenken und mindert meine Akzeptanz gegenüber der Zuwanderung. Denn es wird mir suggeriert, dass meine eigene Herkunft minderwertig sei und durch etwas Besseres Neueres ersetzt werden müsse. Dies löst bei mir einen Schutzreflex aus, so dass ich auch mal gewissen Migranten versehentlich Unrecht tue. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Kurs der Linken das poltische Klima erst vergiftet hat, zu einer Spaltung der Gesellschaft führt und die Entstehung von Pegida, der AFD und der IB erst ermöglicht hat.

    4. Zwangsgermanisierung
    Da kann ich nicht viel zu sagen

    5. Geheuchelte Farbenblindheit
    Es basiert oft auf Erfahrung, wenn man bei einer Gruppe dunkelhäutiger Männer nachts die Straßenseite wechselt. Angst ist eine natürliche Schutzreaktion. Dass man damit diesen Menschen Unrecht tun kann, hat nichts mit Rassismus zu tun. Wie im Video erwähnt, tun dies auch linke Frauen.



    Ergänzend möchte ich noch auf die #MeTwo Debatte hinweisen, wo es darum geht, dass Migranten rumheulen, weil ihnen vermeintlicher Alltagsrassismus entgegenschlägt.
    Wer dahinter echt fiese rassistische Angriffe erwartet, wird leider enttäuscht.
    Dort gilt es als rassistisch, wenn eine Person mit südländischem Touch gefragt wird woher sie komme oder erwähnt wird, dass sie gut Deutsch spreche. Das ist (sofern man hier geboren wurde) maximal nervig und höchstens unbedarft, aber nicht rassistisch.
    In anderen Situationen wird sich darüber beklagt, dass man aufgrund ausländischen Namens bei Bewerbungen abgelehnt wird, ohne einen Beweis dafür zu erbringen, dass dies wirklich der Grund war. Es gibt auch Deutsche ohne Migrationshintergrund, die hunderte Bewerbungen schreiben mussten.
    Da ich Personalverantwortung habe, kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Ich habe Menschen ohne Migrationshintergrund, mit Migrationshintergrund, Frauen ... eingestellt, wenn sie gut genug waren. Nie bin ich auf die absurde Idee gekommen, jemanden wegen seines Namens nicht einzustellen. Es war aber überdurchschnittlich oft der Fall, dass die Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund orthographisch, grammatikalisch und stilistisch mangelhaft waren. Soll ich jetzt solche Personen einstellen, um kein Rassist zu sein? Hier sehe ich die Eltern und die Bildungspolitik in der Verantwortung, dass sie vernünftig Deutsch lernen.
    In der Politik, insbesondere bei der Spd, ist man sogar der Meinung, dass es diskriminierend sei Deutschkenntnisse zu verlangen. Hier ist Deutschland und hier spricht man Deutsch.
    Dieser Punkt ist für mich nicht verhandelbar. Wenn ich mich dazu entscheide nach Frankreich zu ziehen, verlange ich auch nicht, dass die Bevölkerung sich mir anpasst.
    Ein weiteres Beispiel dazu gibt es aus der österreichischen Politik. Die ÖVP und die FPÖ möchten verpflichtende Deutschförderklassen für Migrantenkinder mit schlechten Deutschkenntnissen einführen. Dies nimmt die SPÖ zum Anlass aufzuschreien, dass dies doch ausgrenzend und diskriminierend sei.
    Stattdessen diskutiert man in unserer Politik ernsthaft, dass man Unterrichtsangebote in den Muttersprachen der Migranten anbieten müsse. Das nenne ich Desintegration und eine Unterwanderung der eigenen Kultur. Ich liebe die deutsche Sprache, aber wenn die eigene Sprache nicht geschätzt und verbreitet wird, wird sie zurückgedrängt und irgendwann muss man in Deutschland Personen fragen, ob sie überhaupt Deutsch sprechen. Da ich nicht sprachbegabt bin und meine Interessen woanders liegen, habe ich nicht die Kapazitäten neben Englisch auch noch Türkisch und Arabisch zu lernen damit ich die Menschen in meiner Heimat verstehen kann.

    Weiterhin finde ich es rassistisch, dass Argumente von der Herkunft abhängig sind. Wenn ein Migrant migrationskritisch ist, erzielt dies eine andere Wirkung als wenn jemand ohne Migrationshintergrund dies ist.
    Das gleiche gilt beim Sexismus. Wenn eine Frau gegen Frauenquoten argumentiert, werden ihre Argumente automatisch valider angesehen als wenn ein Mann gegen Frauenquoten argumentiert. Das halte ich für falsch.

    Wenn man sich dann gegen all diese Dinge wehrt. Zum Beispiel indem man sich für die AFD engagiert, wird man ausgegrenzt und diffamiert.
    Dies kann auch zum Jobverlust führen:
    https://www.welt.de/politik/deutschl...itglieder.html
    https://meedia.de/2015/04/17/sag-mir...sachen-pegida/


    Als letzten Punkt möchte ich noch den linken Sprachfetischismus erwähnen. Schwarze heißen neuerdings People of Colour oder kurz PoC. Um nicht sexistisch zu sein, muss man von Migrant*innen schreiben usw.
    Das ist an Absurdität kaum zu toppen.

    Wie erklären sich denn Linke, dass ein böser weißer rassistischer Mann im Alltag völlig unverkrampft mit Migranten zusammenarbeitet und zusammenlebt?

    Zum Schluss noch ein Video welches kritisch die Positionen von Hengameh auseinander nimmt und die ganze Absurdität Neulinker Ideologie aufzeigt
    https://www.youtube.com/watch?v=6KJTu2H_PL4

    Mit Links meinte ich hier stets die neulinke Ideologie, denn Links führt nicht zwangsläufig in diese Ideologie hinein.

    Angesichts solcher Auswüchse darf man sich nicht wundern, wenn manche Leute die Schnauze voll haben und aus Notwehr keine andere Möglichkeit sehen als die AFD zu wählen. Trotz Personen wie Poggenburg oder Höcke.

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    Der neue linke Rassismus

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  3. #2
    Eisuke261990 Eisuke261990 ist offline
    Avatar von Eisuke261990

    Der neue linke Rassismus

    Und ich dachte es geht nun um wirklichen Rassismus der Linke ... schade, wurde enttäuscht.

  4. #3
    gamefreake89 gamefreake89 ist offline
    Avatar von gamefreake89

    Der neue linke Rassismus

    Satire welche Linke verarscht als Beweiß von antideutschem Rassismus seitens der Linken zu nehmen


    Es tut mir leid aber dieser Text ist ja mal extremes overacting, es wird getan als würde man Weiße Männer diskriminieren in dem man nicht mehr andere diskriminieren darf.

  5. #4
    Lositnot Lositnot ist offline
    Avatar von Lositnot

    Der neue linke Rassismus

    Zu viel Melodramatik.

  6. #5
    OmegaPirat OmegaPirat ist offline
    Avatar von OmegaPirat

    Der neue linke Rassismus

    Schade ich war wohl zu naiv zu glauben man könne hier ernsthaft diskutieren. Stattdessen demonstriert ihr selbst was ich anspreche.
    Kann man für euch überhaupt rassistisch gegen Deutsche sein?

    Ersetzt aus dem obigen Text die Taz durch die junge Freiheit. Hengameh durch Peter Meier, deutsche Kartoffel durch Kümmeltürke, deutsche Dreckskultur durch türkische Dreckskultur und fragt euch ob es dann rassistisch ist. wenn ja ist das andere auch rassistisch. Wahrscheinlich hätte dies dann einen medialen Aufschrei gegeben und man hätte mehr Gelder gegen rääächts gefordert.

    Ist es auch Satire wenn eine bei der New York Times angestellte Asiatin tweets schreibt wonach sie es geil findet weiße Männer zu quälen und möchte, dass sie aussterben?

    Das ist echter Rassismus und hier wird rumgeheult weil man nach seiner Herkunft gefragt wird.

    Diese Menschen meinen toternst was sie sagen. Es wird mit zweierlei Maß gemessen und ihr wollt es nicht sehen.

    Letztlich schadet diese Haltung auch den Migranten, da durch diese Herabwürdigung des Eigenen die Akzeptanz dieser schwindet.

  7. #6
    TheRealHook TheRealHook ist offline
    Avatar von TheRealHook

    Der neue linke Rassismus

    Ich finde das Thema sehr interessant, gerade weil dieser Fall vor ein paar Tagen durch die Medien gegeistert ist:

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Ist es auch Satire wenn eine bei der New York Times angestellte Asiatin tweets schreibt wonach sie es geil findet weiße Männer zu quälen und möchte, dass sie aussterben?
    Ich bin mir recht sicher, dass diese Hengameh keine "Satire" fabriziert. Man muss sich nur mal ihre Videos oder Twitter anschauen, die tickt wirklich so. Auch die "neuen" Rassismus-Definitionen wie das Voraussetzen von "Machtgefällen" gehen in diese Richtung.

  8. #7
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist gerade online
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    Der neue linke Rassismus

    Ab dem Punkt das weisse unter Generallverdacht bei Mord an Asylbewerber kommen wusste ich, dass wird. Wurde auch nicht besser. Schade. Potenzial war da.

  9. #8
    Rufflemuffin Rufflemuffin ist offline
    Avatar von Rufflemuffin

    Der neue linke Rassismus

    Wenn du ernsthaft diskutieren willst, solltest du die Gegenseite in deinem Eingangsbeitrag nicht gleich versuchen lächerlich zu machen. Die Erfahrungen, die unter #metwo geschildert werden, gehen weit über die Frage nach der Herkunft hinaus. Lobenswert, dass du Stellenvergaben nicht vom Migrationshintergrund der Bewerber und Bewerberinnen abhängig machst, aber du kannst von dir nicht auf andere schließen. Wenn du den Rassismus, den du selbst nicht erfährst, als "nicht echt genug" bewerten möchtest, ist das dein Ding. Dann wundere dich nicht, wenn man keinen Bock hat, sich auf eine Diskussion mit dir einzulassen, wenn du offensichtlich nur Beiträge haben willst, die dich in deiner Auffassung und deinem Weltbild bestätigen.

    Um es in deinen Worten zu sagen: Bleib sachlich und heul nicht rum.

  10. #9
    OmegaPirat OmegaPirat ist offline
    Avatar von OmegaPirat

    Der neue linke Rassismus

    @Rufflemuffin
    Es wird häufig von Migranten angenommen, dass sie wegen ihrer Herkunft benachteiligt werden. Eine Ablehnung kann aber viele Gründe haben. Es wird so getan als ob als autochtoner Deutscher einem alles zufliegt. Ich kenne autochtone Deutsche, die Hunderte Bewerbungen schreiben oder einfach keine Wohnung finden. Das ist nichts was spezifisch Migranten betrifft. Wieso sind sie sich denn so sicher, dass eine Ablehnung ausschließlich an deren Herkunft liegt? Es mag solche Fälle geben, aber ich glaube dass dies seltener der Fall ist als man meint. Wenn man abgelehnt wurde, bewirbt man sich einfach beim nächsten.
    Wohin soll das denn deiner Meinung nach führen? Zu Migrantenquoten? Was im übrigen eine echte belegbare Diskriminierung wäre.

    Auf der anderen Seite werden deutschfeindliche Ambitionen staatlich gefördert. Wie realhook richtig gesagt hat, ist diese Hengameh sicherlich keine Satire.
    Als Migrant hast du das Privileg dich unbegründet in eine Opferrolle zu begeben. Als Nicht-Migrant hast du nicht dieses Privileg. Als Nicht-Migrant ist es immer die eigene Schuld. Als Migrant kannst du behaupten die Gesellschaft sei Schuld und bekommst dafür noch Unterstützung. Dies kann ich aufgrund meiner Herkunft nicht.

    Als Türke hast du die Medien hinter dir wenn jemand Türken als Kümmelhändler verunglimpft. Als Deutscher ist es den Medien egal wenn Deutsche als Köterrasse bezeichnet werden. Auch vor Gericht werden beide Fälle unterschiedlich bewertet.

    Ein anderes Beispiel. Ein deutscher Schüler geht auf eine Schule in Berlin und ist in seiner Klasse der einzige Nicht-Migrant. Sowas gibt es mittlerweile oft in Deutschland. Er wird von seinen Mitschülern gemobbt, weil er Deutscher ist. Diese Fälle werden in den Medien weitgehenst totgeschwiegen, weil sie nicht in ein bestimmtes Bild passen. Und dann beschwert man sich hier als Migrant weil man möglicherweise angeblich eine Wohnung nicht wegen seiner Herkunft bekommt.

    Es gibt eine strukturelle Deutschenfeindlichkeit in Deutschland, während man als Migrant die Institutionen auf seiner Seite hat.

    Dieses Phänomen beschränkt sich übrigens nicht auf Deutschland.
    Die Schwedenfeindlichkeit in Schweden ist sogar noch größer. Deshalb wurde dort jetzt auch die M Partei groß was das schwedische Pendant zur AFD ist.

  11. #10
    Rufflemuffin Rufflemuffin ist offline
    Avatar von Rufflemuffin

    Der neue linke Rassismus

    @OmegaPirat Woher willst du wissen, dass sie nicht wegen ihres Migrationshintergrundes benachteiligt wurden? Es gibt Personen, die klar kommunizieren, dass es tatsächlich daran liegt. Mein Migrationshintergrund war ein Grund dafür, dass ich in der Grundschule eine schlechtere Empfehlung für die weiterführende Schule bekommen habe, obwohl meine Noten nicht viel besser hätten sein können. Die Begründung war, dass mir zuhause ja keiner hätte helfen können und ich mich auf dem Gymnasium wahrscheinlich nicht so wohl gefühlt hätte, da dort weniger Kinder so wären wie ich. In meinem Umfeld haben viele ähnliche Erfahrungen in der Schule gemacht. Mein Vater hat mich noch auf das Gymnasium bekommen, die meisten meiner Freunde, die ihr Abitur noch gemacht haben, sind den Weg über den Realschulabschluss mit Qualifikation gegangen. Eine hat sich sogar von der Hauptschule Schritt für Schritt hochgearbeitet. Und das ist nur ein Beispiel. Mit 16 habe ich mich in mehreren Märkten für einen Nebenjob beworben, zuvor wurde ich meist abgelehnt, weil ich zu jung war. Ich habe mich bei größeren Supermarktketten auf Stellenanzeigen beworben, habe meine Bewerbungen von mehreren Personen abchecken lassen und habe Absagen bekommen, weil die Stellen angeblich nicht mehr offen waren, nur um die Anzeigen weiter an den Eingängen hängen zu sehen und zwei Wochen später zu erfahren, dass eine Klassenkameradin mit den genau gleichen Voraussetzungen einen der Jobs bekommen hat, nachdem ich eine Absage erhalten hatte. Meinen ersten Job hatte ich in einem türkischen Supermarkt, in dem ich auch mit deutschstämmigen Kollegen gearbeitet habe. Dazu hat mein Vater ähnliche Erfahrungen gemacht, was die Wohnungssuche anging, als ich noch ein Kind war, da ihm nur Wohnungen in Ghettos angeboten wurden, in die er mit seiner kleinen Familie nicht ziehen wollte.

    Nein, ich fordere keine Migrantenquote. Es würde reichen, wenn man Alltagsrassismus ernst nehmen würde, statt ihn klein und nichtig zu reden, so wie du es gerade tust. Deine komischen Vergleiche zeigen genau das auf - du siehst die Benachteiligung nicht, weil du sie nicht sehen willst. Es gibt nicht nur Probleme auf der einen Seite, während die andere rumheult. Man muss sich in diesem Land vernünftig darüber unterhalten können, wie man sich mit mehr Respekt begegnen und Benachteiligungen aufgrund der Herkunft ausräumen kann. Wenn man so anfängt, wie du es hier getan hast, wird das aber nichts. Du kannst nicht erwarten, dass man deine Positionen ernst nimmt, wenn du die Erfahrungen, die nicht in dein Weltbild passen, als irrelevant, falsch oder übertrieben abtust. Du tust damit genau das, was dich an den Medien stört.

    Dass "deutschenfeindliche Ambitionen" gefördert würden, halte ich für eine Verschwörungstheorie. Genauso wie eine strukturelle Deutschenfeindlichkeit in Deutschland. (Ich denke aber auch nicht, dass ausländer- oder migrantenfreindliche Ambitionen gefördert würden oder eine strukturelle Ausländerfeindlichkeit herrsche, nur um das klarzustellen).

  12. #11
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    Der neue linke Rassismus

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Angesichts solcher Auswüchse darf man sich nicht wundern, wenn manche Leute die Schnauze voll haben und aus Notwehr keine andere Möglichkeit sehen als die AFD zu wählen. Trotz Personen wie Poggenburg oder Höcke.
    (2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.
    In welcher Situation findet in der Wahlkabine ein gegenwärtiger rechtswidriger Angriff statt und inwiefern ist die Wahlentscheidung für die AfD dazu geeignet, diesen abzuwenden?

  13. #12
    OmegaPirat OmegaPirat ist offline
    Avatar von OmegaPirat

    Der neue linke Rassismus

    @Rufflemuffin
    Das ist doch jetzt eine Diskussionsgrundlage. Ich habe nicht erwartet, dass mir jemand nach dem Mund redet.

    Vor wie vielen Jahren war dies denn?
    Ein Freund von mir hat sich übrigens auch schonmal beworben, wurde abgelehnt weil es angeblich nicht mehr offen war und hat die Anzeige später wiedergefunden. Das ist eine häufig vorkommende Masche.

    Was findest du an meinen Beispielen komisch?
    Ich finde es macht einen Unterschied, wenn eine Diskriminierung gesellschaftlich anerkannt ist oder wenn sie nicht anerkannt ist. Wenn dir allein aufgrund deiner Herkunft vom Gymnasium abgeraten wird, ist dies eine Diskriminierung. Diese ist aber gesellschaftlich anerkannt, d.h du triffst vielerorts auf Verständnis und Unterstützung.

    Ich hätte Verständnis dafür, wenn jemand aufgrund seiner Herkunft eine Wohnung nicht bekommen würde. Dies auch so kommuniziert würde. Es der Gesellschaft nicht jucken würde und es bei eindeutiger Beweislage vor Gericht abgeschmettert werden würde. Dann fände ich MeTwo gerechtfertigt. Ist dies die Realität in diesem Land? Ich glaube nicht.

    Gesellschaftlich anerkannt ist hingegen nicht Diskriminierung aufgrund der Herabwertung der deutschen Kultur.

    Man muss sich als Deutscher ständig anhören wie rassistisch wir doch seien. Dabei ist Deutschland eines der offensten und tolerantesten Länder der Welt. Man muss sich auch die Frage stellen wieso soviele Migranten hier hinziehen, wenn wir doch so schlimme Rassisten sind.

    Was ist es denn sonst als staatlich gefördert, wenn Menschen wie Hengameh von den ÖR finanziert wird und ihr Gift verbreiten kann. Es ist so als wenn Poggenburg von den ÖR finanziert würde und dann auf youtube von der Auslöschung der Türken fabuliert.

  14. #13
    Dark E Dark E ist offline
    Avatar von Dark E

    Der neue linke Rassismus

    Ich stimme OmegaPirat nur teilweise zu.


    In Amerika ist es noch schlimmer. Da wird vieles als Rassismus bezeichnet, was ich nicht unbedingt Rassismus nennen würde.
    Zum Beispiel die Schauspielerin Roseanne hat (vermutlich wegen Nebenwirkungen ihrer Tabletten) im Twitter eine Politikerin beleidigt. Sie hätte sie natürlich nicht beleidigen sollen. Vorgeworfen wurde ihr Rassismus obwohl sie eigentlich weder was gegen die Hautfarbe noch was pauschalisierendes gegen alle gesagt hat.
    Quelle: Roseanne Barr: Rassistischer Ausfall bei Twitter - SPIEGEL ONLINE

    In Deutschland gab es mal eine Rassismus-Debatte über einen Pullover mit der Aufschrift "The coolest Monkey in the Jungle". Der Junge und seine Mutter fanden das nicht rassistisch sonst hätten die logischerweise bei der Werbung nicht mitgemacht, aber es gab seitens von ganz weit Linken die Behauptung, die Werbung sei rassistisch gewesen.
    Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/arti...r-Werbung.html
    Ich fragte mich, was macht das für einen Unterschied ob ein farbiger oder ein weißer Junge so ein Pullover trägt? Da wurde Rassismus gesehen wo eigentlich kein Rassismus war.


    ---------------------------

    Andererseits gibt es aber auch echten Rassismus, Rechtsextremismus und dergleichen.

    Echter Rassismus ist zum Beispiel bei Pegida zu finden. Nicht alle dort sind so, aber trotzdem zu viele. Pegida-Aktivisten sind deshalb auch oft selbst schuld für das was die von sich geben und über welche dubiosen Quellen die sich fehlinformieren.

    Es gibt von rechten Seiten auch viele Fake News im Internet, wo z.B. den Leuten die Worte im Mund verdreht werden, Dinge aus dem Kontext gerissen werden und auch wo frei erfundene Zitate mit einem Bild gepostet werden. Und die Leser von unseriösen Seiten glauben das einfach ungeprüft und lassen sich dann so einfach aufhetzen.

    Linksextremismus wird man niemals mit Rechtsextremismus bekämpfen können. Andersrum auch nicht.

  15. #14
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    Der neue linke Rassismus

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Nein, ich fordere keine Migrantenquote. Es würde reichen, wenn man Alltagsrassismus ernst nehmen würde, statt ihn klein und nichtig zu reden, so wie du es gerade tust. Deine komischen Vergleiche zeigen genau das auf - du siehst die Benachteiligung nicht, weil du sie nicht sehen willst.
    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Man muss sich als Deutscher ständig anhören wie rassistisch wir doch seien. Dabei ist Deutschland eines der offensten und tolerantesten Länder der Welt. Man muss sich auch die Frage stellen wieso soviele Migranten hier hinziehen, wenn wir doch so schlimme Rassisten sind.
    @Rufflemuffin
    Hat er leider nicht begriffen... Die weiße Kartoffel ist noch immer der Meinung, es gäbe keinen Rassismus von Deutschen, weil er ihn halt nicht mitbekommt.

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Was ist es denn sonst als staatlich gefördert, wenn Menschen wie Hengameh von den ÖR finanziert wird und ihr Gift verbreiten kann. Es ist so als wenn Poggenburg von den ÖR finanziert würde und dann auf youtube von der Auslöschung der Türken fabuliert.
    Seit wann ist der ÖRR Staatsfunk? Per Definition ist er das nämlich gerade nicht. Und ich habe gehört, du stehst auf Definitionen.

  16. #15
    OmegaPirat OmegaPirat ist offline
    Avatar von OmegaPirat

    Der neue linke Rassismus

    Wo habe ich behauptet, dass es keinen Rassismus von Deutschen gäbe?

    Es gibt den Rundfunkstaatsvertrag. Es wurde staatlich angeordnet, dass jeder Haushalt diese Dreckssender finanzieren muss. Dass ich eine Hengameh finanzieren muss, habe ich also dem staat zu verdanken.

    @DarkE
    Was findest du denn bei Pegida konkret rassistisch und wieso laufen dort viele Migranten mit?

  17. #16
    Rufflemuffin Rufflemuffin ist offline
    Avatar von Rufflemuffin

    Der neue linke Rassismus

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    @Rufflemuffin
    Das ist doch jetzt eine Diskussionsgrundlage. Ich habe nicht erwartet, dass mir jemand nach dem Mund redet.

    Vor wie vielen Jahren war dies denn?
    Ein Freund von mir hat sich übrigens auch schonmal beworben, wurde abgelehnt weil es angeblich nicht mehr offen war und hat die Anzeige später wiedergefunden. Das ist eine häufig vorkommende Masche.
    Was genau?
    Meine eigene Erfahrung bezüglich der Schulempfehlung war 2002. Unter Gleichaltrigen war das bei fast allen in meinem Umfeld der Fall. Es kommt immer noch vor - in den vergangenen Jahren hat es die Kinder jüngerer Bekannter betroffen - ich kann aber nicht sagen, ob es im gleichen Ausmaß geschieht. Ich hoffe nicht, da wir im bildungswissenschaftlichen Teil unseres Lehramtsstudiums lernen, dass Schüler mit bestimmten Eigenschaften oder Namen ("Kevinismus") oder Migrationshintergrund häufig bei gleicher Leistung schlechter bewertet werden und darauf Acht gegeben werden sollte, dass das nicht passiert.
    Auf Nebenjobsuche war ich im Zeitraum von 2008 - 2010. Mein Bruder macht derzeit aber die fast die gleichen Erfahrungen. In den vergangenen 10 Jahren hat sich da augenscheinlich nicht viel verändert.


    Was findest du an meinen Beispielen komisch?
    Ich finde es macht einen Unterschied, wenn eine Diskriminierung gesellschaftlich anerkannt ist oder wenn sie nicht anerkannt ist. Wenn dir allein aufgrund deiner Herkunft vom Gymnasium abgeraten wird, ist dies eine Diskriminierung. Diese ist aber gesellschaftlich anerkannt, d.h du triffst vielerorts auf Verständnis und Unterstützung.
    Deine Beispiele sind sehr einseitig und oberflächlich zusammengefasst. Es gibt kein Privileg sich in die Opferrolle zu begeben - da es niemals ein Privileg ist, ein Opfer zu sein. Alltagsrassismus ist die Realität. Man kann sie wahrnehmen oder man kann sie leugnen. Nichtsdestotrotz betrifft dieser vorwiegend Migranten, da sie in der Minderheit sind. Natürlich ist es zu verachten, wenn Rassismus gegen Deutsche betrieben wird. Das stellt den Rassismus gegen Migranten aber nicht besser oder macht diesen nichtexistent. Man bekommt auch als Migrant nur dann Unterstützung, wenn man wirklich nichts dafür kann. Ich habe die Leistung damals erbracht und habe trotzdem eine schlechtere Empfehlung bekommen - ich kann nichts dafür, also bin ich ein Opfer von Diskriminierung. Einem Bekannten werden die Leistungen gestrichen, weil ihm die Jobs, die ihm angeboten werden, nicht gefallen und er sie nicht machen will. Für mehr ist er aber nicht qualifiziert. Selber Schuld. Ob Migrant oder nicht.

    Ich hätte Verständnis dafür, wenn jemand aufgrund seiner Herkunft eine Wohnung nicht bekommen würde. Dies auch so kommuniziert würde. Es der Gesellschaft nicht jucken würde und es bei eindeutiger Beweislage vor Gericht abgeschmettert werden würde. Ist dies die Realität in diesem Land? Ich glaube nicht.
    Wenn ein Familienvater ohne Mietschulden und mit festem Job zwei Jahre lang eine Wohnung suchen muss und immer wieder Absagen kassiert und man ihm nahelegt sich doch in Vierteln umzusehen, in die er besser passt, ist das Diskriminierung. Ob du daran glaubst oder nicht, ist Nebensache. Mein Cousin hatte vor ein paar Jahren erst Schwierigkeiten eine Wohnung zu finden. Die Wohnung, die er fand, hatte er seiner deutschen Freundin zu verdanken, die für ihn zur Besichtigung gegangen war, weil er wegen einer Autopanne verhindert war. Sie hat natürlich gesagt, dass die Wohnung für ihren Freund war, aber nicht, dass er Migrationshintergrund hat (weil es nicht nötig war). Es kann natürlich auch Zufall gewesen sein, da man ihm nie eindeutig gesagt hat, dass es an seiner Herkunft läge. Man hat ihm die Wohnung später auch nicht streitig gemacht. Es hinterlässt aber einen gewissen Beigeschmack.

    Gesellschaftlich anerkannt ist hingegen nicht Diskriminierung aufgrund der Herabwertung der deutschen Kultur.

    Man muss sich als Deutscher ständig anhören wie rassistisch wir doch seien. Dabei ist Deutschland eines der offensten und tolerantesten Länder der Welt. Man muss sich auch die Frage stellen wieso soviele Migranten hier hinziehen, wenn wir doch so schlimme Rassisten sind.

    Was ist es denn sonst als staatlich gefördert, wenn Menschen wie Hengameh von den ÖR finanziert wird und ihr Gift verbreiten kann.
    Deutschland ist eines der tolerantesten und offensten Länder der Welt, ja. Die Mehrheit der Deutschen ist auch nicht rassistisch, auf keinen Fall. Es wird zu schnell zur Rassismuskeule gegriffen, absolut. Aber das ändert nichts daran, dass Migranten häufiger benachteiligt werden. Und seit es Begriffe wie Rassismus- oder Nazikeule gibt, werden tendenziell rassistische Äußerungen und die Reaktionen darauf damit abgeschmettert, dass der Gegenüber zu empfindlich sei oder hinter allem einen Fall von Rassismus wittern würde. Das ist genauso schwachsinnig.


    @Dark E Roseanne hat die Dame mit einem Affen verglichen. Das ist eine der rassistischsten Beleidigungen gegen Schwarze. Die Sklaverei wurde nämlich über Jahrhunderte damit gerechtfertigt, dass Schwarze den Affen ähnlicher seien als dem Menschen und man sie deshalb nicht wie Menschen behandeln müsste. Daher ist die Reaktion, besonders in den USA, mehr als angemessen.

  18. #17
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    Der neue linke Rassismus

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Wo habe ich behauptet, dass es keinen Rassismus von Deutschen gäbe?

    Es gibt den Rundfunkstaatsvertrag. Es wurde staatlich angeordnet, dass jeder Haushalt diese Dreckssender finanzieren muss. Dass ich eine Hengameh finanzieren muss, habe ich also dem staat zu verdanken.
    Du hast gesagt, dass Rassismus in Deutschland kein Problem ist, will für dich (!) vieles was unter Rassismus läuft, keiner ist. Dass die Betroffenen das aber möglicherweise anders betrachten, scheint die nicht wirklich in den Sinn zu kommen. Auch im offensten und tollerantesten Land der Welt kann es (zu viel) Rassismus geben. Bei dir hört es sich aber an nach "seid doch froh, dass es nicht noch mehr ist und geht's a Ruh".

  19. #18
    Freddie Vorhees Freddie Vorhees ist offline
    Avatar von Freddie Vorhees

    Der neue linke Rassismus

    Bin ich zu einfach gestrickt wenn ich einfach versuche andere nicht nach aeusserlichkeiten zu beurteilen und hoffe, dass andere auch so denken? Ich bin mir diverser Probleme bewusst, auch dass es Rassismus aus jeder, in jede richtung gibt. Aber mir persönlich hilfts nicht mit dem finger auf andere zu zeigen.

  20. #19
    OmegaPirat OmegaPirat ist offline
    Avatar von OmegaPirat

    Der neue linke Rassismus

    Zitat Rufflemuffin Beitrag anzeigen
    Meine eigene Erfahrung bezüglich der Schulempfehlung war 2002. Unter Gleichaltrigen war das bei fast allen in meinem Umfeld der Fall. Es kommt immer noch vor - in den vergangenen Jahren hat es die Kinder jüngerer Bekannter betroffen - ich kann aber nicht sagen, ob es im gleichen Ausmaß geschieht. Ich hoffe nicht, da wir im bildungswissenschaftlichen Teil unseres Lehramtsstudiums lernen, dass Schüler mit bestimmten Eigenschaften oder Namen ("Kevinismus") oder Migrationshintergrund häufig bei gleicher Leistung schlechter bewertet werden und darauf Acht gegeben werden sollte, dass das nicht passiert.
    Wieso sollte man jemanden wegen seiner Herkunft anders bewerten? Ich habe ein halbes Jahr an einem Gymnasium ausgeholfen. In einer Matheklasse war ein Junge mit offensichtlichem Migrationshintergrund. Arda hieß er.
    Er war ein Topschüler. Er hatte Talent. Ich habe ihm eine glatte 1 gegeben. Ich sehe keinen Grund ihn anders zu bewerten. Geschieht dies denn bewusst oder unbewusst?
    Ich mache keinen Unterschied zwischen Migranten und Nicht Migranten. Mir ist allein die tatsächliche Leistung wichtig und trotzdem wähle ich AFD. Wie passt das in dein Weltbild?

    Auf Nebenjobsuche war ich im Zeitraum von 2008 - 2010. Mein Bruder macht derzeit aber die fast die gleichen Erfahrungen. In den vergangenen 10 Jahren hat sich da augenscheinlich nicht viel verändert.
    Ein ehemaliger Kollege von mir hat nach seinem hervorragenden Doktor in Physik 1,5 Jahre nach einem Job gesucht und er hat keinen Migrationshintergrund. Meinst du denn nicht, dass man auch falsche Schlüsse ziehen kann?



    Deine Beispiele sind sehr einseitig und oberflächlich zusammengefasst. Es gibt kein Privileg sich in die Opferrolle zu begeben - da es niemals ein Privileg ist, ein Opfer zu sein. Alltagsrassismus ist die Realität. Man kann sie wahrnehmen oder man kann sie leugnen. Nichtsdestotrotz betrifft dieser vorwiegend Migranten, da sie in der Minderheit sind. Natürlich ist es zu verachten, wenn Rassismus gegen Deutsche betrieben wird. Das stellt den Rassismus gegen Migranten aber nicht besser oder macht diesen nichtexistent. Man bekommt auch als Migrant nur dann Unterstützung, wenn man wirklich nichts dafür kann. Ich habe die Leistung damals erbracht und habe trotzdem eine schlechtere Empfehlung bekommen - ich kann nichts dafür, also bin ich ein Opfer von Diskriminierung. Einem Bekannten werden die Leistungen gestrichen, weil ihm die Jobs, die ihm angeboten werden, nicht gefallen und er sie nicht machen will. Für mehr ist er aber nicht qualifiziert. Selber Schuld. Ob Migrant oder nicht.
    Es ist ein Privileg, wenn man aufgrund seiner Herkunft sich ungerechtfertigt in eine Opferrolle begeben kann, um von seinem eigenen Versagen abzulenken. Das bedeutet nicht, dass es manchmal auch gerechtfertigt sein kann.

    Wenn ein Familienvater ohne Mietschulden und mit festem Job zwei Jahre lang eine Wohnung suchen muss und immer wieder Absagen kassiert und man ihm nahelegt sich doch in Vierteln umzusehen, in die er besser passt, ist das Diskriminierung. Ob du daran glaubst oder nicht, ist Nebensache. Mein Cousin hatte vor ein paar Jahren erst Schwierigkeiten eine Wohnung zu finden. Die Wohnung, die er fand, hatte er seiner deutschen Freundin zu verdanken, die für ihn zur Besichtigung gegangen ist, weil er wegen einer Autopanne verhindert war. Es kann natürlich auch Zufall gewesen sein, da man ihm nie eindeutig gesagt hat, dass es an seiner Herkunft läge. Es hinterlässt aber einen gewissen Beigeschmack.
    In welcher Region war dies denn? Ich glaube es gibt da große Mentalitätsunterschiede in Deutschland. Ich war meistens im Nordwesten unterwegs.
    Neuerdings halte ich mich in Baden Württemberg auf.

    Deutschland ist eines der tolerantesten und offensten Länder der Welt, ja. Die Mehrheit der Deutschen ist auch nicht rassistisch, auf keinen Fall. Es wird zu schnell zur Rassismuskeule gegriffen, absolut. Aber das ändert nichts daran, dass Migranten häufiger benachteiligt werden. Und seit es Begriffe wie Rassismus- oder Nazikeule gibt, werden tendenziell rassistische Äußerungen und die Reaktionen darauf damit abgeschmettert, dass der Gegenüber zu empfindlich sei oder hinter allem einen Fall von Rassismus wittern würde. Das ist genauso schwachsinnig.
    Findest du nicht, dass gerade der inflationäre Gebrauch von Superlativen wie Rassismus und Nazi letztlich dazu führen, dass man dies nicht mehr ernst nimmt, wenn jemand wirklich davon betroffen ist?

    Was spricht denn dagegen, wenn man Rassismus als etwas sieht was jeden Menschen unabhängig seiner Herkunft betreffen kann und er von Menschen unabhängig ihrer Herkunft ausgeübt werden kann? Mir geht es hauptsächlich darum, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.
    @Dark E Roseanne hat die Dame mit einem Affen verglichen. Das ist eine der rassistischsten Beleidigungen gegen Schwarze. Die Sklaverei wurde nämlich über Jahrhunderte damit gerechtfertigt, dass Schwarze den Affen ähnlicher seien als dem Menschen und man sie deshalb nicht wie Menschen behandeln müsste.
    Würdest du dies auch sagen, wenn ein Schwarzafrikaner Deutsche mit Affen vergleicht?

    Davon abgesehen lassen sich alle Menschen taxonomisch gesehen als Affenart einordnen. Genauer gehören wir zur Unterordnung der Trockennasenaffen.

    Außerdem finde ich sollte man auch andere Lebewesen als den Menschen nicht schlecht behandeln. Deshalb bin ich Vegetarier geworden, weil ich die Unterstützung von Massentierhaltung moralisch nicht mit mir vereinbaren kann.

    @FredDIE
    Nein. Das wäre der Idealfall.
    Bei mir kommt noch hinzu, dass meine deutsche Identität verloren geht, wenn Deutschland zu viele Migranten in kurzer Zeit aufnimmt, die sich einen scheiß für Deutschland interessieren. Dazu gehören alle Migranten, die in Parallelgesellschaften leben und sich überhaupt nicht bemühen Deutsch zu lernen. Gegen solche Migranten habe ich etwas. Ich frage mich wieso die überhaupt hergekommen sind, wenn die sich nicht für diese Gesellschaft interessieren und alles so haben wollen wie in ihrer alten Heimat.
    Es ist auch so dass ich mich mit meinem Lebensgefährten in bestimmte Regionen in Deutschland nicht mehr hineintraue und das liegt an Migranten mit einer gewissen Religion.

  21. #20
    Rufflemuffin Rufflemuffin ist offline
    Avatar von Rufflemuffin

    Der neue linke Rassismus

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Wieso sollte man jemanden wegen seiner Herkunft anders bewerten? Ich habe ein halbes Jahr an einem Gymnasium ausgeholfen. In einer Matheklasse war ein Junge mit offensichtlichem Migrationshintergrund. Arda hieß er.
    Er war ein Topschüler. Er hatte Talent. Ich habe ihm eine glatte 1 gegeben. Ich sehe keinen Grund ihn anders zu bewerten. Geschieht dies denn bewusst oder unbewusst?
    Ich mache keinen Unterschied zwischen Migranten und Nicht Migranten. Mir ist allein die tatsächliche Leistung wichtig und trotzdem wähle ich AFD. Wie passt das in dein Weltbild?
    Das ist, wie gesagt, sehr lobenswert, nur kannst du nicht von dir auf alle schließen. Es geschieht meist unbewusst. Aber es ist nunmal die Realität. Keine Sorge, mein Weltbild ist noch völlig intakt. Einen AfD-Wähler mache ich an so etwas nicht fest. Dein Startbeitrag sprach eher dafür und dazu habe ich mich bereits geäußert.


    Ein ehemaliger Kollege von mir hat nach seinem hervorragenden Doktor in Physik 1,5 Jahre nach einem Job gesucht und er hat keinen Migrationshintergrund. Meinst du denn nicht, dass man auch falsche Schlüsse ziehen kann?
    Jo, einen Doktor in Physik mit Schülern vergleichen, die in diversen Märkten fragen, ob sie aushelfen können. Darauf lasse ich mich nicht ein. Mal abgesehen davon habe ich die Situation zuvor ausführlicher beschrieben.

    Es ist ein Privileg, wenn man aufgrund seiner Herkunft sich ungerechtfertigt in eine Opferrolle begeben kann, um von seinem eigenen Versagen abzulenken. Das bedeutet nicht, dass es manchmal auch gerechtfertigt sein kann.
    Ungerechtfertgt in die Opferrolle begeben kann man sich immer. Auch als Nicht-Migrant. Dir ging es um die gesellschaftliche Akzeptanz und ich sehe nicht, warum es akzeptierter ist, wenn ein Migrant versagt als wenn ein Nicht-Migrant versagt. Der Migrant kann sich in die Opferrole manövrieren wie er will, das bedeutet nicht, dass es akzeptiert wird.


    In welcher Region war dies denn? Ich glaube es gibt da große Mentalitätsunterschiede in Deutschland. Ich war meistens im Nordwesten unterwegs.
    Neuerdings halte ich mich in Baden Württemberg auf.
    Hessen. Die Situation des Familienvaters war die Erfahrung meines Vaters in NRW. Das ist aber schon länger her.


    Findest du nicht, dass gerade der inflationäre Gebrauch von Superlativen wie Rassismus und Nazi letztlich dazu führen, dass man dies nicht mehr ernst nimmt, wenn jemand wirklich davon betroffen ist?
    Ja. Das verurteile ich auch. Aber mittlerweile werden Relativierungen wie Rassismus- oder Nazikeule inflationär gebraucht.

    Was spricht denn dagegen, wenn man Rassismus als etwas sieht was jeden Menschen unabhängig seiner Herkunft betreffen kann und er von Menschen unabhängig ihrer Herkunft ausgeübt werden kann? Mir geht es hauptsächlich darum, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.
    Mein Problem mit deinen Beiträgen ist zunächst, dass du den Rassismus gegen Nicht-Migranten nicht sehen möchtest. Darauf habe ich dich ja schon hingewiesen. Ich hab nie abgestritten, dass Deutsche Rassismus erfahren können. Ich habe Deutsche deswegen auch nie als Heulsusen bezeichnet und habe auch in meinem Umfeld schon ein paar Diskussionen darüber geführt, dass sich beide Seiten mit mehr Respekt behandeln müssen und man nicht hinter allem rassistische Gründe sehen sollte. Es ist aber nunmal so, dass Rassismus nicht immer gleich ist. Migranten sind in der Minderheit und bekommen einen anderen Rassismus zu spüren als Nicht-Migranten. Dazu gehört ein Alltagsrassismus, den man als Nicht-Migrant nicht oder zumindest deutlich weniger abbekommt. Man wird sich keine Sorgen machen müssen, als Nicht-Migrant aufgrund seiner Herkunft keine Wohnung zu kriegen, oder bei der Jobsuche benachteiligt zu werden. Das sind Probleme, die nur Migranten treffen. Die Opferrolle als Privileg zu bezeichnen, ist daher völlig daneben, da sich dort niemand wiederfinden müssen sollte. Es gilt zu akzeptieren, dass beide Seiten unterschiedliche Erfahrungen mit Rassismus machen. Es hat sich seit meiner Kindheit zwar einiges verbessert, aber solche Erfahrungen können einen Menschen prägen. Ich kam in meinem Umfeld noch besser weg, auch wenn ich nicht ganz ungeschoren davon gekommen bin. Andere hatten es deutlich schwerer und haben ihre Erlebnisse anders verarbeitet und andere Schlüsse daraus gezogen. Man kann nicht alles in einen Topf werfen.

    Würdest du dies auch sagen, wenn ein Schwarzafrikaner Deutsche mit Affen vergleicht.

    Davon abgesehen lassen sich alle Menschen taxonomisch gesehen als Affenart einordnen. Genauer gehören wir zur Unterordnung der Trockennasenaffen.
    Nein, würde ich nicht. Weil die Beleidigung für den Deutschen (sofern er keine schwarzafrikanischen Vorfahren hat, die versklavt wurden) historisch nicht die gleiche Bedeutung und Tiefe hat. Du möchtest, dass in allem mit gleichem Maß gemessen wird. Das wäre möglich, wenn dies schon immer so praktiziert worden wäre - das ist aber nicht der Fall. Unterschiedliche Ethnien und Völker haben unterschiedliches durchmachen müssen, Migranten hatten es vor einigen Jahren noch deutlich schwerer als heute und haben diese Erfahrungen mitgenommen, die sie geprägt haben. Man kann das Ganze ganz gut mit einer Schulklasse vergleichen: Jeder Schüler im Klassenraum hat die gleichen Rechte und Pflichten. Aber jedes Kind ist unterschiedlich, in seinen Begabungen, Interessen und auch, was ihre Geschichte betrifft. Ein Kind, das missbraucht wurde, wird in bestimmten Situationen anders reagieren, als ein Kind, das diese Erfahrung nicht machen musste. Ein Kind, das aufgrund seiner roten Haare schikaniert wurde, wird auf bestimmte Äußerungen anders reagieren, als ein Kind, das mit sowas nie etwas zutun hatte. Jeder sollte bemüht sein, alle gleich zu behandeln und keine Unterschiede aufgrund der Herkunft zu machen. Man kann Menschen aber nicht gleichschalten.


    So. Ich werde die kommenden zwei bis drei Wochen nicht mehr wirklich dazu kommen, an der Diskussion teilzunehmen, da ich an meiner Abschlussarbeit herumschrauben muss, daher wird das wahrscheinlich mein letzter längerer Beitrag zu dem Thema sein. ^^' Ich werde mich dann wieder mit dem Thread befassen, wenn ich mehr Zeit habe. Oder auch nicht. Mal sehen.

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