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Ergebnis 41 bis 46 von 46
  1. #41
    frable frable ist offline
    Avatar von frable

    AW: Gender Mainstreaming

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Richtig. Aber die tun das dann auch freiwillig. Wenn ich als Mann früher tauglich nicht zum Bund hätte wollen, hätte ich Zivildienst leisten müssen. Diese Zeit wird mir in meinem Leben "gestohlen" für etwas, was ich vielleicht überhaupt nicht machen möchte und mich überhaupt nicht juckt.
    Ich finde, wer immer Gleichstellung fordert, der sollte Gleichstellung auch überall fordern, und nicht nur dort, wo es einem gerade lieb und recht ist. Von den jeweils härtesten Feministen finde ich diese Erbenspickerei nämlich wirklich ätzend.
    Da stimme ich dir zu, letztlich gilt aber Gleichheitssatz und das auch nicht ohne Grund.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Wie viele Frauen gibt es denn, die auch rumpöbeln? Handgreiflich werden, aus irgendwelchen Gründen? Ich kenne und kannte da genügend, mich hatte in der Innenstadt vor einiger Zeit auch eine mal völlig grundlos angepöbelt. Vielleicht besoffen? Auf Drogen? Was weiß ich.. Jetzt habe ich selbst als Typ vor einer Frau kräftetechnisch wenig Angst, aber wie viele mittlerweile "kräftige" Frauen gibt es denn auf dieser Welt, und wie viele Tunten als Typen gibt es, die rumheulen, wenn ihr Fingernagel abgebrochen ist? Gibt es dann künftig auch Tuntenparkplätze, weil die auch Schutz bedürfen?
    Ich verstehe was du damit sagen möchtest, eine deine Argumentation ist völliger Humbug. Du vergleichst ja nun Äpfel mit Birnen. Es wird auch keine Blindenparkplätze geben . Was ich damit verdeutlichen möchte, natürlich hast du recht man darf das ganze auch nicht überstrapazieren. Wenn jetzt jeder seinen eigenen Parkplatz bekommt, dann muss man in der Innenstadt bald keinen freien sondern einen passenden Parkplatz suchen. Generell ist es aber richtig das man Frauen diese Möglichkeit bietet, auch hier kann ich nur auf den Gleichheitssatz verweisen und anmerken das ich sehr froh bin das es solche Parkplätze für meine Freundin gibt.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Und zum Thema Frauenquote kann ich nur sagen: Ich finde eine Quotenregelung definitiv nicht gut. Wer behauptet, es gibt keine Frauen in Führungspositionen, der irrt und lügt ohnehin. Da fallen mir einige Frauen schon ein, die es auch ohne Quote schon gab. Die Frage ist doch auch: Wie viele Männer von 100 wollen in eine Führungsposition gelangen und etablieren sich entsprechend, und wie viele Frauen von 100 möchten in eine Führungsposition kommen und etablieren sich entsprechend. Kann es vielleicht auch sein, dass sich deutlich weniger Frauen auf Führungspositionen fixieren, weil sie das vielleicht auch gar nicht möchten? So viel Zeit für den Job zu opfern, z.B.?
    Wie viele Frauen arbeiten Teilzeit? Aus welchen Gründen? Und wie viele arbeiten Teilzeit, auch wenn sie Vollzeit arbeiten könnten? Wie viele Frauen machen sich Selbstständig? Und wie viele Männer?
    Für mich ist eine simple Quotenregelung wie diese einfach Nonsens, und ich lehne das auch strikt ab. Führungspositionen heißen nicht grundlos so, das sind die absoluten Schlüsselpositionen in einem Unternehmen, und man sollte auf diese Position gelangen, weil man sich aus 100 Männern und Frauen dafür am besten qualifiziert hat, und nicht weil man gesetzesmäßig irgendeinem Geschlecht angehört.
    Wenn du meinen Beitrag aufmerksam gelesen hast, dann hast du bestimmt festgestellt das wir gar nicht so unterschiedlicher Meinung sind. Ich gebe dir soweit recht, dass man Schlüsselpositionen nach Fähigkeiten besetzen soll - unabhängig vom Geschlecht. Dennoch ist es aber wichtig, dass auch in Führungspositionen die Belegschaft ein stückweit repräsentiert wird und darum ist es wichtig das es Frauen in Führungspositionen gibt. Der Anteil sollte aber nicht allgemein festgelegt sein, sondern sich an der Belegschaft orientieren. Ich halte nicht die Quote an sich für Nonsens sondern das man den Prozentsatz festlegt und dabei der Unternehmen außen vor lässt. Dadurch sind Frauen in Führungspositionen überrepräsentiert und da liegt - aus meiner Sicht - der Hund begraben.
    Abschließen möchte ich noch eines zum Thema Führungspositionen sagen. Es geht doch in diesen Geschäftig häufig nicht mehr um Befähigung o.ä.. Wenn du die richtigen Leute kennst, hast du meist schon ein Fuß in der Tür. Wenn dein Papa in diesem Geschäft ein Name hat, dann bist du als Sohn automatisch befähigt. Die Chancen auf dieser Ebene sind ohnehin nicht fair.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Aber, wie sagt man so schön, glücklicherweise: First World Problems.. Anderswo hat man wichtigere Probleme als ob ein Gebäude nun Studentenwerk oder Studierendenwerk heißt...
    Da übereinstimmen wir zu einhundert Prozent . Das hält nicht nur du für Schwachsinn

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    AW: Gender Mainstreaming

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  3. #42
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    AW: Gender Mainstreaming

    Zitat frable Beitrag anzeigen
    Da stimme ich dir zu, letztlich gilt aber Gleichheitssatz und das auch nicht ohne Grund.
    Das kann ich auch ad absurdum führen, indem ich sage: Wo ist die Gleichheit, wenn ich als Mann zum Bund muss oder Zivi machen muss, meine Banknachbarin in der Schule aber nicht, nur weil sie ein Mädel ist . Gleichheit wäre es, wenn ich das verpflichtend für alle mache, und jedem die Wahl oder die Möglichkeit biete: Such es dir freiwillig aus, Bund oder Zivi, egal ober Frau oder Mann, jeweils für die selbe Zeitdauer.

    Ich verstehe was du damit sagen möchtest, eine deine Argumentation ist völliger Humbug. Du vergleichst ja nun Äpfel mit Birnen. Es wird auch keine Blindenparkplätze geben . Was ich damit verdeutlichen möchte, natürlich hast du recht man darf das ganze auch nicht überstrapazieren. Wenn jetzt jeder seinen eigenen Parkplatz bekommt, dann muss man in der Innenstadt bald keinen freien sondern einen passenden Parkplatz suchen. Generell ist es aber richtig das man Frauen diese Möglichkeit bietet, auch hier kann ich nur auf den Gleichheitssatz verweisen und anmerken das ich sehr froh bin das es solche Parkplätze für meine Freundin gibt.
    Das bestreite ich ja doch auch gar nicht. Aber es wäre doch einmal interessant zu erfahren, wie eine Kampfemanze darauf reagiert, wenn man ihr das an den Kopf wirft...

    Wenn du meinen Beitrag aufmerksam gelesen hast, dann hast du bestimmt festgestellt das wir gar nicht so unterschiedlicher Meinung sind. Ich gebe dir soweit recht, dass man Schlüsselpositionen nach Fähigkeiten besetzen soll - unabhängig vom Geschlecht. Dennoch ist es aber wichtig, dass auch in Führungspositionen die Belegschaft ein stückweit repräsentiert wird und darum ist es wichtig das es Frauen in Führungspositionen gibt. Der Anteil sollte aber nicht allgemein festgelegt sein, sondern sich an der Belegschaft orientieren. Ich halte nicht die Quote an sich für Nonsens sondern das man den Prozentsatz festlegt und dabei der Unternehmen außen vor lässt. Dadurch sind Frauen in Führungspositionen überrepräsentiert und da liegt - aus meiner Sicht - der Hund begraben.
    Abschließen möchte ich noch eines zum Thema Führungspositionen sagen. Es geht doch in diesen Geschäftig häufig nicht mehr um Befähigung o.ä.. Wenn du die richtigen Leute kennst, hast du meist schon ein Fuß in der Tür. Wenn dein Papa in diesem Geschäft ein Name hat, dann bist du als Sohn automatisch befähigt. Die Chancen auf dieser Ebene sind ohnehin nicht fair.
    Ich muss sagen, der Denkanstoß gefällt mir zum ersten Teil des Textes. Beim zweiten Teil des Textes hast du natürlich auch recht, Vitamin B ist immer von Vorteil, dabei hat es noch nicht einmal zu tun ob es der Vater oder ein Bekannter ist. Die Frage ist doch andererseits auch: Sollte derjenige der Position nicht gewachsen sein oder dauerhaft die Sollvorgaben verfehlen, beginnt das Stühlerücken wieder von vorne. Sieh dir doch mal an, wie schnell die Positionen in der Chefetage wechseln, wenn es in der Firma nicht rund läuft..

  4. #43
    frable frable ist offline
    Avatar von frable

    AW: Gender Mainstreaming

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Das kann ich auch ad absurdum führen, indem ich sage: Wo ist die Gleichheit, wenn ich als Mann zum Bund muss oder Zivi machen muss, meine Banknachbarin in der Schule aber nicht, nur weil sie ein Mädel ist . Gleichheit wäre es, wenn ich das verpflichtend für alle mache, und jedem die Wahl oder die Möglichkeit biete: Such es dir freiwillig aus, Bund oder Zivi, egal ober Frau oder Mann, jeweils für die selbe Zeitdauer.
    Dann hast du den Gleichheitssatz nicht in vollen Umfang verstanden. Denn deine Argumentation im Bezug darauf ist ad absurdum. Frauen und Männer sind unterschiedlich - sind sind nicht gleich und dürfen deshalb auch nicht gleich behandelt werden. Genau aus diesem Grund heißt es "wesentlich Gleiches sei rechtlich gleich und wesentlich Ungleiches seiner Eigenart entsprechend rechtlich ungleich zu behandeln". In dieser Hinsicht ist unsere Verfassung bzw. deren Interpretation durch das BVerfG sehr fortschrittlich und aus meiner sich auch vollkommen richtig.

    Ich möchte aber anmerken, dass ich es auch nicht immer fair finde und es mich das ein oder andere mal geärgert hat . Aber ich erkenne das durchaus an, da ich der Meinung bin das das BVerfG recht hat - auch in seiner Begründung. Was bleibt uns? Grundwehrdienst musste man eh machen, egal ob Frau es auch tun musste oder nicht . Viel ärgerlicher ist doch, dass es ihn heute nicht mehr gibt .

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Das bestreite ich ja doch auch gar nicht. Aber es wäre doch einmal interessant zu erfahren, wie eine Kampfemanze darauf reagiert, wenn man ihr das an den Kopf wirft...
    Da bin ich vollkommen bei dir

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Ich muss sagen, der Denkanstoß gefällt mir zum ersten Teil des Textes. Beim zweiten Teil des Textes hast du natürlich auch recht, Vitamin B ist immer von Vorteil, dabei hat es noch nicht einmal zu tun ob es der Vater oder ein Bekannter ist. Die Frage ist doch andererseits auch: Sollte derjenige der Position nicht gewachsen sein oder dauerhaft die Sollvorgaben verfehlen, beginnt das Stühlerücken wieder von vorne. Sieh dir doch mal an, wie schnell die Positionen in der Chefetage wechseln, wenn es in der Firma nicht rund läuft..
    Da gebe ich dir recht. Außerdem stimme ich dir vollkommen zu, dass Frauen es durch so eine Quote natürlich leichter haben in eine Führungsposition zu kommen als Männer - zumindest behaupte ich das einfach mal .
    Ja die wechseln wirklich schnell - letztlich bleibt abzuwarten ob und wie die Quote unternehmen verändert. Da ich nie eine Topmanager Position besetzen werden bin ich gespannt

  5. #44
    Dark E Dark E ist offline
    Avatar von Dark E

    AW: Gender Mainstreaming

    Ein Video vom 25.02.2016
    Die Politikerin Frau v.Storch kritisiert Gender-Mainstream auf eine witzige Art und Weise das ist sehenswert
    ab Minute 17:22

    https://youtu.be/6P-F-16ft5Q?t=17m22s

  6. #45
    Spike Spiegel Spike Spiegel ist offline
    Avatar von Spike Spiegel

    Gender Mainstreaming



    Emanuel Cleaver, Abgeordneter der Democrats und Pastor, beendet das
    Eröffnungsgebet des US-Repräsentantenhauses mit den Worten: "Amen and A-Woman".



    Vor einigen Jahren war das noch ein Meme.

    show

  7. #46
    ayu-butterfly ayu-butterfly ist gerade online
    Avatar von ayu-butterfly

    Gender Mainstreaming



    Savs Kinder sollen keine Schmerzen erleiden
    RTL.de

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