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  1. #1
    Anarky Anarky ist offline
    Avatar von Anarky

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Der Todesfall des George Floyd ereignete sich am 25.Mai 2020, als der 46 jährige Afroamerikaner George Floyd einer gewaltsamen Festnahme unterlag, bei der der Polizeibeamte Derek Chauvin dem wehrlosen Floyd sein Knie über mehrere Minuten auf den Nacken drückte, bis dieser in Folge von Atemlosigkeit verstarb. Grund der Festnahme war ein mutmaßlich falscher 20 Dollar Geldschein, mit dem George Floyd in einem Laden bezahlt haben soll. Außerdem weigerte er sich aufgrund von Klaustrophobie in den zuständigen Polizeiwagen einzusteigen.

    Der Vorfall wurde per Video aufgenommen und führte zu weltweiten Protesten und vereinzelten Ausschreitungen in den USA gegen Rassismus. Auch im Rest der Welt kam es bislang zu Demonstrationen.
    Die Demonstrationen laufen größtenteils friedlich ab, vereinzelt wird aber von Ladenplünderungen und ähnlichen Ausschreitungen in den USA berichtet. Andererseits wird auch von unangemessener Polizeigewalt gegenüber den Demonstranten gesprochen. US Präsident Donald Trump ging so weit, die Nationalgarde einzuschalten.

    Die zuständigen Polizisten wurden inzwischen verhaftet, Derek Chauvin wird Mord zweiten Grades (vorher Mord dritten Grades) vorgeworfen.

    Auch in Deutschland zeigen sich viele Menschen solidarisch mit den Demonstrationen der US Amerikaner gegen Rassismus gegenüber Afroamerikanern. So kam es auch hier zu zahlreichen Demonstrationen (bspw. in Düsseldorf oder in Berlin).

    Was ist eure Meinung? Hat die USA ein Rassismus Problem? Hat Deutschland ein Rassismus Problem? Wie bewertet ihr die Aktionen der Polizeibeamten und was haltet ihr vom Begriff des strukturellen Rassismus? Ab wann fängt Rassismus für euch an?

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    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

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  3. #2
    Valen Valen ist offline
    Avatar von Valen

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Es wurde ein weiterer Schwarzer von der Polizei erschossen, dass dürfte die ohnehin schon angespannte Stimmung in den USA sicher noch mehr anheizen.

    https://www.stimme.de/deutschland-we...143114,4362342

    Wenn ich schwarz wäre und in den USA leben würde, würde ich wohl kaum oder gar kein Vertrauen in die US Polizei haben.

  4. #3
    The Filth The Filth ist gerade online
    Avatar von The Filth

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat Valen Beitrag anzeigen
    Wenn ich schwarz wäre und in den USA leben würde, würde ich wohl kaum oder gar kein Vertrauen in die US Polizei haben.
    Wo ich mir aber die Frage stelle warum. Solange du keine Scheiße baust und dich bei einer Verkehrskontrolle nicht saudumm anstellst sollte dir nix passieren können.

    Es ist nunmal fakt dass Schwarze (genauso wie Latinos) in der amerikanischen Kriminalstatistik stark überräpresentiert sind und deshalb auch öfter kontrolliert werden. Genauso könnte man sich jetzt darüber aufregen dass die Polizei sexistisch sei weil sie mehr Männer als Frauen,Alte oder Kinder kontrolliert-was keiner tut weil jedem klar ist dass Männer mehr Straftaten begehen als besagte andere Gruppen. Höre ich hier den linken BLM Mob aufschreien? Höre ich besagten linken Mob aufschreien wenn deutlich mehr weiße Menschen von Cops getötet werden als Schwarze? Nö. Warum? Weil es nicht in das Weltbild von dem bösen weißen Mann,dem bösen rassistischen Cop und dem Ku-Klux-Klan Präsidenten Trump passt.

  5. #4
    Higgs Higgs ist offline
    Avatar von Higgs

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Man sollte auch bedenken das jeder Ami mit ner Wumme rumläuft im schlimmsten Fall sogar mit nem Maschinengewehr dagegen ist das was wir in DE haben Kindergarten. Ich schätze mal daher die extreme Vorgehensweise der Cops in der USA was aber immer noch nicht rechtfertigt 8 Min auf den Nacken einer Person zu knien der in Handschellen liegt und keinen Widerstand leistet. Vllt mal das Waffengesetz ändern aber dann bekommt man bei den Wahlen sicher keine Unterstützung mehr von den ganzen Konzernen.

  6. #5
    Steve Steve ist offline
    Avatar von Steve

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat The Filth Beitrag anzeigen
    Wo ich mir aber die Frage stelle warum. Solange du keine Scheiße baust und dich bei einer Verkehrskontrolle nicht saudumm anstellst sollte dir nix passieren können.

    Es ist nunmal fakt dass Schwarze (genauso wie Latinos) in der amerikanischen Kriminalstatistik stark überräpresentiert sind und deshalb auch öfter kontrolliert werden. Genauso könnte man sich jetzt darüber aufregen dass die Polizei sexistisch sei weil sie mehr Männer als Frauen,Alte oder Kinder kontrolliert-was keiner tut weil jedem klar ist dass Männer mehr Straftaten begehen als besagte andere Gruppen. Höre ich hier den linken BLM Mob aufschreien? Höre ich besagten linken Mob aufschreien wenn deutlich mehr weiße Menschen von Cops getötet werden als Schwarze? Nö. Warum? Weil es nicht in das Weltbild von dem bösen weißen Mann,dem bösen rassistischen Cop und dem Ku-Klux-Klan Präsidenten Trump passt.
    Es gibt doch auch Statistiken vom FBI. Da sieht man sofort, dass da eine große Diskrepanz herrscht. Weiße müssten dann nämlich ständig auf die Straße und für Unruhen sorgen (und auch gehen Schwarze vorgehen).

    Der Tod von G. Floyd mag zwar tragisch sein, hat aber kaum etwas mit Rassismus zutun gehabt. Es deutet zumindest nichts auf Rassismus hin. Wo sind zum Beispiel die Unruhen gewesen, als Tony Timpa bei einer ähnlichen Situation ums Leben gekommen ist? Die Polizisten machten noch Witze darüber, als er schon tot war. Das muss einen doch schäumen lassen. Aber für Unruhen hat das ganze nicht gereicht. Da nimmt man sich einen Berufsverbrecher an und bauscht das ganze zum Rassismus auf, weil dort die Farbe stimmt. Weiße werden o. wurden gejagt, weiße Frauen grundlos von Schwarzen geschlagen etc. Völlig Banane. Sorry, aber ich kann das alles nicht nachvollziehen. Das einzige was ich an manchen Videos gut fand, dass die schwarzen und weißen Schläger von weißen wie auch von Schwarzen direkt bewusstlos geprügelt worden. Genau so muss man mit Dreckspack umgehen. So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es mitunter auch wieder raus.

    RAW VIDEO: Officer Dustin Dillard's bodycam shows in-custody death of Tony Timpa
    RAW VIDEO: Officer Danny Vasquez' bodycam shows in-custody death of Tony Timpa

    Man darf gespannt sein wie es weitergeht...

  7. #6
    Spike Spiegel Spike Spiegel ist offline
    Avatar von Spike Spiegel

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat Higgs Beitrag anzeigen
    Man sollte auch bedenken das jeder Ami mit ner Wumme rumläuft im schlimmsten Fall sogar mit nem Maschinengewehr dagegen ist das was wir in DE haben Kindergarten. Ich schätze mal daher die extreme Vorgehensweise der Cops in der USA was aber immer noch nicht rechtfertigt 8 Min auf den Nacken einer Person zu knien der in Handschellen liegt und keinen Widerstand leistet.
    Geh mal auf den YT-Kanal PoliceActivity. Da bekommt man authentische und schonungslose Einblicke in die Polizeiarbeit. Besonders ein Video ist mir im Gedächtnis geblieben: Polizei unternimmt eine routinemäßige Verkehrskontrolle bei einer jungen Frau. Alles ganz cool, kein großes Eskalationspotential in Sicht, ein Tag wie immer halt... und von einer Sekunde zur nächsten zieht die Dame plötzlich eine Schusswaffe und versucht den Polizisten zu erschießen, welcher zwei Sekunden schneller war und so sein Leben retten konnte. Diese zwei Sekunden haben über Leben und Tod entschieden. So schnell geht das in den USA. Da ist die Gefahr nun mal höher, dass jemand random eine Schusswaffe mit sich rumträgt. Dies begründet zum Teil die "Überfürsorge" der Officers.

    Und dann ist da Joe Biden, der von Polizisten verlangt das sie während der Hitze des Gefechts Angreifer ins Bein schießen sollen.

  8. #7
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat The Filth Beitrag anzeigen
    Wo ich mir aber die Frage stelle warum. Solange du keine Scheiße baust und dich bei einer Verkehrskontrolle nicht saudumm anstellst sollte dir nix passieren können.

    Es ist nunmal fakt dass Schwarze (genauso wie Latinos) in der amerikanischen Kriminalstatistik stark überräpresentiert sind und deshalb auch öfter kontrolliert werden. Genauso könnte man sich jetzt darüber aufregen dass die Polizei sexistisch sei weil sie mehr Männer als Frauen,Alte oder Kinder kontrolliert-was keiner tut weil jedem klar ist dass Männer mehr Straftaten begehen als besagte andere Gruppen. Höre ich hier den linken BLM Mob aufschreien? Höre ich besagten linken Mob aufschreien wenn deutlich mehr weiße Menschen von Cops getötet werden als Schwarze? Nö. Warum? Weil es nicht in das Weltbild von dem bösen weißen Mann,dem bösen rassistischen Cop und dem Ku-Klux-Klan Präsidenten Trump passt.
    Herzlichen Glückwunsch zur heutigen Statistikverdrehung.

    Ja, es werden mehr Weisse als Schwarze von der Polizei in den USA erschossen. Aus demselben Grund, warum mehr Pferde als Einhörner überfahren werden: Von ersteren gibt es deutlich mehr.
    Wenn man nämlich nur eine Statistik weiter blättert, dann wird das Ganze bezogen auf den Bevölkerungsanteil dargestellt. Und dann sieht man plötzlich, dass der Anteil der von der Polizei getöteten, bezogen auf 100.000 Einwohner derselben Hautfarbe, bei schwarzen drei Mal und bei den Latinos noch zwei Mal so hoch ist wie bei Weissen..

    Wer ausserdem BLM als links bezeichnet, zeigt nur wie weit rechts derjenige selbst steht.

    Quelle: https://www.statista.com/statistics/...-ethnicity-us/

  9. #8
    Cao Cao Cao Cao ist offline
    Avatar von Cao Cao

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat Anarky Beitrag anzeigen
    Hat die USA ein Rassismus Problem?
    Vereinzelte Bundesstaaten fallen dort schon eher negativ auf, in etwa so wie hier manche von den neuen Bundesländern.

    Zitat Anarky Beitrag anzeigen
    Hat Deutschland ein Rassismus Problem?
    Ich denke mal fast jedes Land hat ein Rassismusproblem, das schließt Deutschland nicht aus. In manchen ist der Rassismus deutlich mehr überpresent und in anderen deutlich weniger. Dennoch hat Deutschland in der letzten Zeit auch einen Zuwachs von Rassismus erfahren, denke mal das ist kein großes Geheimnis.

    Zitat Anarky Beitrag anzeigen
    Wie bewertet ihr die Aktionen der Polizeibeamten und was haltet ihr vom Begriff des strukturellen Rassismus?
    Ich sah kein Problem dabei eine Person vorläufig festzunehmen, aber die Art "wie" das verlief und das die Person dabei umkam ist inakzeptabel. Hier wurde ein wehrloser Mann getötet, das ist nicht vertretbar.


    Zitat Anarky Beitrag anzeigen
    Ab wann fängt Rassismus für euch an?
    Rassismus fängt da für mich an, wo jemand grundlos aufgrund seiner Herkunft benachteiligt wird. Wenn jemand nicht eingestellt wurde aufgrund seiner Hautfarbe in einen Job wo dies eigentlich keine Rollen spielen sollte, so ist das klar ein rassistischer Hintergrund. Wenn jemand aufgrund der Hautfarbe von der Polizei härter angegangen wird, ist es rassistisch.
    Das Problem an der Sache ist nur, das wohl kaum ein Arbeitgeber oder Polizist sagen wird, "Weil du schwarz" bist.

    Rückblickend auf die sozialen Strukturen in der USA, wo vor allem Afroamerikaner eher negativ auffallen, kann dies auch ein Beweggrund sein, weshalb die Polizei hier mit doppelter Vorsicht voran geht. Ob das nun richtig ist, darüber kann man streiten. Nicht richtig ist aber jemanden aufn Hals oder Nacken zu knien/draufzutreten bis dieser erstickt. Ob das nun ein rassistischer Hintergrund war, weiß ich nicht. Minnealpolis ist nun nicht gerade dafür bekannt eine sichere Stadt zu sein und die dort arbeitenden Polizisten werden dementsprechend wohl auch nicht allzu locker sein.
    Die Polizei in der USA hat zudem auch nicht solch strenge Aufnahmekriterien wie wir hier sie haben. Da werden durchaus deutlich mehr schwarze Schafe drunter sein als bei uns (Was nicht heißt das unsere Polizei nun top ist)

    Zitat Higgs Beitrag anzeigen
    Man sollte auch bedenken das jeder Ami mit ner Wumme rumläuft im schlimmsten Fall sogar mit nem Maschinengewehr dagegen ist das was wir in DE haben Kindergarten.
    Der Besitz von Waffen in Minnesota ist zwar erlaubt, das tragen in der Öffentlichkeit von solchen aber nicht. Es stimmt allerdings schon das durch die Waffenpolulation auch die Polizei dementsprechend schwerere Geschütze auffährt, bzw. auch deutlich vorsichtiger argieren sollten. Anders als in Deutschland sind in der USA auch keine Militärwaffen verboten (Zumindest viele nicht)

    Zitat Higgs Beitrag anzeigen
    Ich schätze mal daher die extreme Vorgehensweise der Cops in der USA was aber immer noch nicht rechtfertigt 8 Min auf den Nacken einer Person zu knien der in Handschellen liegt und keinen Widerstand leistet.
    Absolut, ich meine die hätten ja sehen müssen das er keine Waffe bei sich hat. Dementsprechend hätten sie das Knie auch wo anders verlegen können. Es bedarf nicht den Hals um jemanden am Boden zu halten, da dies aber so lange vollzogen wurde, sehe ich einen klaren Mangel bei der Polizei wenn es um Disziplin geht. Der ausführende Polizist wird dafür nun auch mit den vollen Konsequenzen zu rechnen haben und in der USA kommt man bei einer Mordklage nicht so leicht mehr ausm Gefängnis heraus.

    Zitat Higgs Beitrag anzeigen
    Vllt mal das Waffengesetz ändern aber dann bekommt man bei den Wahlen sicher keine Unterstützung mehr von den ganzen Konzernen.
    Obama hatte meine ich eine Anpassung bezüglich psychologischer Gutachten gefordert, so das nicht jeder eine Waffe frei erhalten kann. Es gibt auch Bundesstaaten da sind Waffen komplett verboten. Eine Anpassung bezüglich dieser Gutachten würde ich begrüßen, eine Abschaffung der Waffen selbst sehe ich allerdings als schwachsinnig, da es nicht das eigentliche Problem bekämpft nämlich die Ungleichbehandlung und das marode Sozialsystem. Im Falle von George Flody müsste man eher was an der Polizei ändern, vielleicht damit anfangen nicht jeden dahergelaufenen Bewerber zu nehmen. Auch eine neue Strukturierung, inklusive Bildungsfortgänge, sollten normalerweise fester Bestandteil sein.

  10. #9
    Quietscheente Quietscheente ist offline
    Avatar von Quietscheente

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Wenn man nämlich nur eine Statistik weiter blättert, dann wird das Ganze bezogen auf den Bevölkerungsanteil dargestellt. Und dann sieht man plötzlich, dass der Anteil der von der Polizei getöteten, bezogen auf 100.000 Einwohner derselben Hautfarbe, bei schwarzen drei Mal und bei den Latinos noch zwei Mal so hoch ist wie bei Weissen..
    Schwarze begehen mehr als dreimal soviele schwere Straftaten, wie Totschlag oder Mord, im Vergleich zum Bevölkerungsanteil.

  11. #10
    Anarky Anarky ist offline
    Avatar von Anarky

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat TheRealHook Beitrag anzeigen
    Schwarze begehen mehr als dreimal soviele schwere Straftaten, wie Totschlag oder Mord, im Vergleich zum Bevölkerungsanteil.
    Und woran liegt das deiner Meinung nach?

  12. #11
    gamefreake89 gamefreake89 ist offline
    Avatar von gamefreake89

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat Anarky Beitrag anzeigen
    Und woran liegt das deiner Meinung nach?
    Eventuell daran das die Kriminalstatistik nur die Anzeigen bzw Verfahren enthält und nicht die letztendlich Verurteilung. Denn wenn man sich anschaut wie viele schwarze am Ende auch schuldig gesprochen werden sieht die Statistik wieder ganz anders aus. Dann entspricht der Anteil an schwarzen kriminelle nur noch etwa 10-15 Prozent. Was bei einen Bevölkerungsanteil von etwa 12 % gar nicht so ungewöhnlich ist.

  13. #12
    Quietscheente Quietscheente ist offline
    Avatar von Quietscheente

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat Anarky Beitrag anzeigen
    Und woran liegt das deiner Meinung nach?
    Organisierte Kriminalität, unterschiedliche Rollenbilder, fehlende Chancengleichheit weil Schwarze häufiger bildungsfern aufwachsen, Rassismus, Armut, ...

    Zitat TheRealHook Beitrag anzeigen
    Insgesamt haben die meisten Deutschen aber meiner Meinung häufig falsche Vorstellungen von den Dynamiken in den USA. Es gibt dort auch in der Mittelklasse extrem ausgeprägten Rassismus aus allen Bevölkerungsschichten und Ethnien. Die Amis bezeichnen sich gerne als Melting Pot, leben aber abseits der Arbeitsstätten doch ziemlich heterogen.

    Viele typische Gegenden in denen überwiegend Schwarze wohnen, sind auch so kriminell, dass man dort als Weißer nicht hin sollte. Ich hab eine Zeit lang im Großraum LA gelebt, dort kommt auch kein normaler Mensch auf die Idee nachts durch Skid Row zu laufen und auch in meiner Zeit in Dallas hätte ich mich nicht alleine in einige Vororte getraut. Das ist leider ebenfalls Realität. Das schlimme ist, dass viele Bürger, und auch die Polizei, dann nicht mehr zwischen Skidrow und dem Central Park oder der Arbeit unterscheiden und zu Rassisten werden oder die Muster dann für weiße Nachbarschaften kopieren. Trump ist da mit Sicherheit auch nicht der Präsident, der diese Gräben zu überwinden weiß.
    Zitat gamefreake89 Beitrag anzeigen
    Eventuell daran das die Kriminalstatistik nur die Anzeigen bzw Verfahren enthält und nicht die letztendlich Verurteilung. Denn wenn man sich anschaut wie viele schwarze am Ende auch schuldig gesprochen werden sieht die Statistik wieder ganz anders aus. Dann entspricht der Anteil an schwarzen kriminelle nur noch etwa 10-15 Prozent. Was bei einen Bevölkerungsanteil von etwa 12 % gar nicht so ungewöhnlich ist.
    Bei Mord + Totschlag? Never ever! Wenn man einmal in einer amerikanischen Großstadt gewesen ist, weiß man, dass man als Weißer in bestimmten Gegenden nichts verloren hat. Ihr macht euch keine Vorstellungen, wie es dort teilweise aussieht. Dazu kommen massive Drogenprobleme, dir laufen dort alle paar Meter Meth-Abhängige über den Weg. Ich würde mich nach Einbruch der Dunkelheit niemals in so ein Gebiet trauen.




  14. #13
    Anarky Anarky ist offline
    Avatar von Anarky

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat TheRealHook Beitrag anzeigen
    Organisierte Kriminalität, unterschiedliche Rollenbilder, fehlende Chancengleichheit weil Schwarze häufiger bildungsfern aufwachsen, Rassismus, Armut, ...
    Du sagst es ja selber, der höhere Deliktsanteil bei Schwarzen beruht vor allem auf fehlende Chancengleichheit/Rassismus und damit zusammenhängenden Bildungs- und Armutsproblemen.

    Jetzt war die Grundaussage von @The Filth , auf die hier gerade Bezug genommen wird, dass übertriebene Polizeigewalt gegenüber Schwarzen damit zu rechtfertigen ist, dass Schwarze in Amerika statistisch krimineller sind. Schaut man sich nun an, warum Schwarze statistisch krimineller sind, kommt man auf Rassismus und Chancenungleichheit gegenüber diesen als Begründung (sagst du ja auch). Diese Umstände haben sich aus jahrhundertelanger Unterdrückung, Sklaverei und Diskriminierung entwickelt.

    Halten wir also fest: Übertriebene, rassistische Polizeigewalt gegenüber Schwarzen ist damit zu rechtfertigen, dass Schwarze in Amerika statistisch krimineller sind, was wiederum ebenfalls an strukturellem Rassismus liegt. Kurz gesagt: Rassismus wird mit einem Umstand rechtfertigt, der sich aus Rassismus ergibt.
    Ich halte das für äußerst fragwürdig. Wäre die Lösung des Problems nicht eher auf übertriebene, rassistische Polizeigewalt und andere Formen des Rassismus zu verzichten, um die Lebenssituation der Schwarzen in Amerika zu verbessern und somit die Kriminalstatistik zu verringern?

  15. #14
    Quietscheente Quietscheente ist offline
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    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat Anarky Beitrag anzeigen
    Jetzt war die Grundaussage von @The Filth , auf die hier gerade Bezug genommen wird, dass übertriebene Polizeigewalt gegenüber Schwarzen damit zu rechtfertigen ist, dass Schwarze in Amerika statistisch krimineller sind. Schaut man sich nun an, warum Schwarze statistisch krimineller sind, kommt man auf Rassismus und Chancenungleichheit gegenüber diesen als Begründung (sagst du ja auch). Diese Umstände haben sich aus jahrhundertelanger Unterdrückung, Sklaverei und Diskriminierung entwickelt.

    Halten wir also fest: Übertriebene, rassistische Polizeigewalt gegenüber Schwarzen ist damit zu rechtfertigen, dass Schwarze in Amerika statistisch krimineller sind, was wiederum ebenfalls an strukturellem Rassismus liegt. Kurz gesagt: Rassismus wird mit einem Umstand rechtfertigt, der sich aus Rassismus ergibt.
    Ich halte das für äußerst fragwürdig. Wäre die Lösung des Problems nicht eher auf übertriebene, rassistische Polizeigewalt und andere Formen des Rassismus zu verzichten, um die Lebenssituation der Schwarzen in Amerika zu verbessern und somit die Kriminalstatistik zu verringern?
    Du verknüpfst die Symptome mit der Ursache. Deine Ableitung ist überhaupt keine direkte, sondern nur mittelbare Konsequenz aus der Ungleichheit der Chancen. Herbeiführen von Ergebnisgleichheit ist nicht die Aufgabe der Polizei. Die Polizeigewalt ist eine Sache, übermäßige Gewalt gegenüber Schwarzen lässt sich aus der Verteilung schwerster Straftaten über die Ethnien, im Verhältnis zu den getöteten, auf die schnelle nicht feststellen. Ich habe mich in Kontakt mit der Polizei in den USA immer sehr unwohl gefühlt, zumal ich während der Polizistenmorde in Dallas auch dort gewohnt habe und die Stimmung dann noch zusätzlich angeheizt war.

    Polizeigewalt ist also in den USA insgesamt ein Problem, aber bei anteiliger Betrachtung schwererer und schwerer Straftaten relativiert sich die Behauptung, Schwarze hätten ein höheres Risiko durch die Polizei umzukommen.

  16. #15
    Steve Steve ist offline
    Avatar von Steve

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat Anarky Beitrag anzeigen
    Jetzt war die Grundaussage von @The Filth , auf die hier gerade Bezug genommen wird, dass übertriebene Polizeigewalt gegenüber Schwarzen damit zu rechtfertigen ist, dass Schwarze in Amerika statistisch krimineller sind.
    The Filth hat so etwas gar nicht geschrieben. Es ging um Kontrollen, was auch nachvollziehbar ist. Polizeigewalt rechtfertigt hier dagegen niemand. Bitte sachlich bleiben.

  17. #16
    gamefreake89 gamefreake89 ist offline
    Avatar von gamefreake89

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat TheRealHook Beitrag anzeigen

    Bei Mord + Totschlag? Never ever! Wenn man einmal in einer amerikanischen Großstadt gewesen ist, weiß man, dass man als Weißer in bestimmten Gegenden nichts verloren hat. Ihr macht euch keine Vorstellungen, wie es dort teilweise aussieht. Dazu kommen massive Drogenprobleme, dir laufen dort alle paar Meter Meth-Abhängige über den Weg. Ich würde mich nach Einbruch der Dunkelheit niemals in so ein Gebiet trauen.



    Dein Bauchgefühl in allen ehren, aber leider stimmt es nicht mit der gesamt Bevölkerung überein. So ein Bauchgefühl kann einen sehr schnell in dir irre führen. Wenn du Amerikaner fragst wie groß der Anteil an schwarzen in der Bevölkerung ist, wirst auch vielen ein viel zu hohen Wert hören.
    Das es Gegenden mit sehr hoher Kriminalität gibt bestreitet hier niemand, nur geht auch da die Kriminalität nicht nur von einer hautfarbe aus sondern von allen Bewohnern dieser Gegend.
    In der Bronx z. B. Sind nur 6,4 %der Bevölkerung schwarz.So ist das halt mit dem Bauchgefühl man neigt dazu den Anteil stark zu überschätzten.

  18. #17
    Quietscheente Quietscheente ist offline
    Avatar von Quietscheente

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat gamefreake89 Beitrag anzeigen
    Dein Bauchgefühl in allen ehren, aber leider stimmt es nicht mit der gesamt Bevölkerung überein. So ein Bauchgefühl kann einen sehr schnell in dir irre führen. Wenn du Amerikaner fragst wie groß der Anteil an schwarzen in der Bevölkerung ist, wirst auch vielen ein viel zu hohen Wert hören.
    Was für ein Bauchgefühl? Es ist ein Fakt, dass Schwarze bei Mord & Totschlag proportional massiv überrepräsentiert sind. Es ist völlig falsch, dass Schwarze für <15% der abgeurteilten Morde/Totschläge verantwortlich sind. Du kannst ja gerne eine Quelle liefern, die das belegt.

    Zitat gamefreake89 Beitrag anzeigen
    In der Bronx z. B. Sind nur 6,4 %der Bevölkerung schwarz.So ist das halt mit dem Bauchgefühl man neigt dazu den Anteil stark zu überschätzten.
    Auch falsch, es sind 45%. Was soll das eigentlich?! Du hast offensichtlich keinerlei Ahnung vom Zusammenleben in den USA, die Problemgegenden sind sehr häufig extrem segregiert. Die Bronx ist auch längst nicht mehr unter den schlimmsten Gegenden. Die Ursache für die Umkehr war die Zero-Tolerance Strategie in den 90ern, also massiver Polizeieinsatz und starke Strafen.

  19. #18
    The Filth The Filth ist gerade online
    Avatar von The Filth

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    @Anarky

    Strohmannst du hier absichtlich oder hast du meinen Post nicht richtig gelesen weil dir nicht gefiel was ich geschrieben habe? In keinem Satz habe ich Polizeigewalt verharmlost,sondern mich auf die statistisch festgehaltenen Fakten zur unverhältnismäßigen Kriminalität und zur Kontrolle schwarzer US Bürger geäußert. Dass auch Weiße unter dieser zu leiden haben (und zwar belegbar mehr als Schwarze) habe ich ebenfalls erläutert. Also,wo ist bitteschön deine Emphathie gegenüber Menschen deren Haut nicht dunkel pigmentiert ist? Gibts die oder hast du die nur bei Leuten mit dunkler Hautfarbe?

    Ich persönlich sehe übertriebene Polizeigewalt als ein allgemeines Problem in den Staaten,nicht nur eines der auf Rasse fokussierten BLM Community.

  20. #19
    Anarky Anarky ist offline
    Avatar von Anarky

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat TheRealHook Beitrag anzeigen
    Du verknüpfst die Symptome mit der Ursache. Deine Ableitung ist überhaupt keine direkte, sondern nur mittelbare Konsequenz aus der Ungleichheit der Chancen.
    Das ist doch aber genau mein Punkt? Unmittelbar betrachtet, sind erhöhte Polizeigewalt und vermehrte Polizeikontrollen gegenüber Schwarzen mit den hier angesprochenen Kriminalstatistiken zu rechtfertigen. Betrachtet man das ganze jedoch mittelbar und distanzierter, kommt man zu meiner Ableitung. Ich wüsste nicht was gegen mittelbare Betrachtungsweise spricht?

    Zitat TheRealHook Beitrag anzeigen
    Herbeiführen von Ergebnisgleichheit ist nicht die Aufgabe der Polizei.
    Mir ist die rechtliche Lage in den USA leider nicht ausreichend bekannt. In Deutschland ist die Polizei aber als Teil der Exekutive an die Grundrechte gebunden. Zwar ist die Herbeiführung von Ergebnisgleichheit nicht Aufgabe der Polizei, der Allgemeine Gleichheitssatz des Art.3 Abs.1 und die Konkretisierung in Art.3 Abs.3 stellen aber sehr wohl Verpflichtungen für die Polizei dar. Folgt man nun dem Wortlaut des Art 3 Abs.3 ist festzustellen, dass Benachteiligungen wegen Rasse oder Abstammung einen Verstoß gegen das Grundgesetz darstellen. Polizeikontrollen und vor allem Polizeigewalt aus eben diesen Gründen stellen eine solche Benachteiligung dar. Wenn ich mich nicht täusche, gibt es auch in den Amendments der Bill of Rights einen Gleichheitssatz, und diese Amendments binden ähnlich wie die Grundrechte die öffentliche Gewalt. Das Prinzip ist also auch auf Amerika anwendbar. Wohlgemerkt muss die Polizei somit nicht Ergebnisgleichheit herbeiführen, sie darf Bürger aber auch nicht ungleich behandeln (unmittelbar) und damit Ergebnisungleichheit fördern (mittelbar). Vor allem ist es nicht Aufgabe der Polizei, Kontrollen und Gewaltakte aufgrund von Stereotypisierungen durchzuführen.
    Jetzt kannst du natürlich anbringen, dass Kontrollen an- und Polizeigewalt gegen Schwarze nicht unbedingt rassistische Hintergründe haben müssen. Dem ist auch sicherlich oft so. Aber dem ist oft auch nicht so. Ich finde da diesen Artikel recht interessant: https://www.humboldt-foundation.de/web/Haengen-Vorurteile-gegen-Schwarze-und-Polizeigewalt-zusammen-Herr-Calanchini.html



    Zitat TheRealHook Beitrag anzeigen
    Die Polizeigewalt ist eine Sache, übermäßige Gewalt gegenüber Schwarzen lässt sich aus der Verteilung schwerster Straftaten über die Ethnien, im Verhältnis zu den getöteten, auf die schnelle nicht feststellen. Ich habe mich in Kontakt mit der Polizei in den USA immer sehr unwohl gefühlt, zumal ich während der Polizistenmorde in Dallas auch dort gewohnt habe und die Stimmung dann noch zusätzlich angeheizt war.
    Ich verstehe deine Argumentation hier aber nicht. Einerseits widersprichst du der Aussage, Schwarze würden durch die Polizei benachteiligt werden, in dem du sagst, besagte Aussage lasse sich statistisch nicht feststellen (was ich absolut nicht unterschreiben kann). Andererseits basierst du deine Aussage, dass Polizeigewalt in den USA ein allgemeines Problem sei, welches jeden gleichermaßen betrifft, auf persönliche Erfahrungen. Würde ich deiner Argumentationsstruktur folgen, könnte ich theoretisch zahlreiche Videos, Tweets und Posts von Schwarzen und Weißen US-Amerikanischen Bürgern als Beweis für die erhöhte polizeiliche Benachteiligung gegenüber Schwarzen anführen. Du musst mir also auch schon statistisch belegen, wie du zu deiner Aussage kommst. Vor allem kann man hierbei nicht unbedingt die gesamte USA als Bezugsgebiet für eine Statistik nehmen, da jeder Staat eigene Exekutivkompetenzen hat und die Problematik sicherlich in einigen Bundesstaaten ausgeprägter ist als in anderen.

    Zitat Steve Beitrag anzeigen
    The Filth hat so etwas gar nicht geschrieben. Es ging um Kontrollen, was auch nachvollziehbar ist. Polizeigewalt rechtfertigt hier dagegen niemand. Bitte sachlich bleiben.
    Er nahm doch direkten Bezug auf den Fakt, dass ein weiterer Schwarzer in den USA zu unrecht erschossen wurde und man sich als Schwarzer in diesem Land unsicher gegenüber der Polizei fühlen müsse? Und selbst wenn es ihm nicht um Polizeigewalt sondern um Polizeikontrollen ging, dann ändert sich ja nichts an der von mir geschilderten Problematik oder? Ersetzt man in meinem Beitrag das Wort Gewalt mit dem Wort Kontrolle, bleibt die Grundaussage immer noch gleich.

  21. #20
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    George Floyd, weltweite Proteste und struktureller Rassismus

    Zitat TheRealHook Beitrag anzeigen
    Du verknüpfst die Symptome mit der Ursache. Deine Ableitung ist überhaupt keine direkte, sondern nur mittelbare Konsequenz aus der Ungleichheit der Chancen. Herbeiführen von Ergebnisgleichheit ist nicht die Aufgabe der Polizei. Die Polizeigewalt ist eine Sache, übermäßige Gewalt gegenüber Schwarzen lässt sich aus der Verteilung schwerster Straftaten über die Ethnien, im Verhältnis zu den getöteten, auf die schnelle nicht feststellen. Ich habe mich in Kontakt mit der Polizei in den USA immer sehr unwohl gefühlt, zumal ich während der Polizistenmorde in Dallas auch dort gewohnt habe und die Stimmung dann noch zusätzlich angeheizt war.

    Polizeigewalt ist also in den USA insgesamt ein Problem, aber bei anteiliger Betrachtung schwererer und schwerer Straftaten relativiert sich die Behauptung, Schwarze hätten ein höheres Risiko durch die Polizei umzukommen.
    Und jetzt erkläre mir nochmal, warum der höhere Anteil von schwarzen bei schweren Straftaten begründet bzw. erklärt, warum man als Schwarzer ein höheres Risiko hat, von Polizisten getötet zu werden? Insbesondere im Hinblick auf die letzten Tötungen, die ja offenkundig in keinem Zusammenhang mit vorangegangenen schweren Straftaten standen. Außerdem ist es auch schlicht irrelevant, wie die Verteilung bei Mord und Raub etc. aussieht, solange Schwarze nicht plötzlich.massenhaft bei Polizeikontrollen anfangen, diese Straftaten ggü den Polizisten zu verwirklichen.

    @Spike Spiegel
    Ja, ungeheuerlich, dass jemand verlangt, dass Polizisten ihr Schießtraining anwenden. Im aktuellen Fall aus Atlanta stellt sich doch auf jeden Fall die Frage, warum auf die "Bedrohung" mit einem Taser mit tödlichen Schüssen geantwortet wird. Dass das Opfer keine andere Schusswaffe gehabt haben kann, hat man ja hoffentlich vorher durch Leibesvisitation geprüft. Für tödliche Schüsse gab es daher nicht wirklich einen von außen nachvollziehbaren Grund.


    Und das Argument, das hier von jemandem.kam, "Wenn man selbst keine Scheiße baut, wird man auch nicht erschossen" ist an Lächerlichkeit ohnehin nicht zu überbieten. Darf ich als Bürger eines Landes vllt ganz einfach davon ausgehen, bitte nicht durch Polizisten erschossen oder getötet zu werden, solange ich meinerseits niemanden mit dem Leben bedrohe?

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