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  1. #241
    ZhaoYun ZhaoYun ist offline
    Avatar von ZhaoYun

    Globale Erwärmung

    Tja, wie gut tut es dem Wirtschftstandort Deutschland, wenn Katastrophen sich häufen?

    Und am Ende, das Leben in Deutschland durch die Klima Krise, immer schwerer wird.

    Es ist toll das die Bayern die Optik ihrer wunderschönenLandschaft vor der Vergewaltigung der Stromtrassen schützen wollen.

    Doof ist es aber dass die Grünen Hänge und Täler grau werden, weil die Bäume sterben und die malerischen Dörfer von Fluten für Jahre zerstört werden.

    Unser Beitrag mag klein sein, aber sollte er funktionieren, kann er als Blaupause fungieren, die die Chinesen gerne kopieren dürfen.


    Natürlich ist unser Beitrag gering. Aber wenn wir ihm schaffen, verschaffen wir der Welt ein klein wenig Zeit.

    Ich sehe das Problem auch.

    Sämtliche großen Ziele sind zu dem Jahren angekündigt, wo es schon sehr spät ist.

    Nicht nur China und USA.

    Die EU will Paris einhalten.

    Paris wird schon massive Probleme verursachen und selbst das sehe ich als unrealistisch an. (von Politischen Willen her)

    USA und China haben zwar große Ziele verkündet, aber diese sind weit entfernt und vermutlich zu spät.

    Es scheint die Generation, nach mir die Sintflut zu regieren.

    Aber in Deutschland scheint man mehr so zu tun als, würde man was tun.

    Und ich glaube, dass haben einige Satt.

    Generell haben viele diese Regierung satt.

    Mit dem Scheuer "Audi"Andi(kein Witz, die Autokorrektur macht aus Andi Audi)

    Was der in den Sand gesetzt hat, dafür hatten wir sehr viel gutes für das Klima machen können.

    2 Milliardenfürdie AutobahnGmbH
    ca. 800 Millionen für die Maut.

    Die KlimaE-Roller (so ein Fake)

    Es ist schön, wenn man ne schöne Wirtschaft hat, blöd ist, wenn die KlimaKrise, das Leben Deutschland zur Herausforderung macht.

    Hast allerdings recht, die Chinesen sind auch an dem Niedergang der Solarbranche schuld.

    Allerdings hätte die REGIERUNG versuchen können, entgegenzu lenken. z.b. mit Zöllen.

    Trotzdem ist die Regierung schuld an der Windkraft Misere.

    1 Kilometer Abstand zu drei Häuser.

    2 Kilometer in Bayern zu 8 Häusern.

    Regularien. Einer hat mal versucht ein Windradzu bauen. Die Genehmigungen brauchten solange, dass die Technik so stark fortgeschritten ist, dass sich der Bau nicht mehr rechnet.

    So zerstört man Klimaschutz.

    Übrigens, es ist ja nicht so, dass jeder Strom der in Deutschland produziert wird, auch hier verbraucht wird.

    Wenn wir es schaffen würden viel Windkraft günstig zu erzeugen, dann könnte andere Staaten diese Abnehmen.

    Windkraft, die Dualitätvon Segen und Fluch.

    So günstig, dass sie sich nicht rechnet, so subventioniert, das sie teurer, als Kohle ist.

    Ehrlich gesagt, finde ich man müsste das Kunststück hinkriegen, Windstrom für die Bevölkerung rentabel zu halten, Gleichzeitig aber ihm für die Wasserstoff Erzeugung so zu Vergünstigungen, dass die Produktion keine großen Kosten hat aber Gewinne Garantiert und gleichzeitig ihm für die Wirtschaft Und Bevölkerung attraktiv zu halten.

    Aber dieses Kunststück zu vollbringen, scheint sehr ambitioniert zu sein.

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    Globale Erwärmung

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  3. #242
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    Globale Erwärmung

    Glaube hier passt der Artikel am.Besten. Sehrbinteressant zu lesen

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/so...RPU89NcCvtlFcJ

  4. #243
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    Globale Erwärmung

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Ich weiß aber auch, dass Klimaschutz eine Angelegenheit der Welt ist - und wenn China, Indien und Russland nicht mitziehen, dann hat es überhaupt keinen Effekt, was wir hier veranstalten. Das ist kein Whataboutism, sondern das ist die Realität.
    Dann kann ich Dir diese Sorge nehmen: Auf dem G20-Gipfel haben diese Länder zugesagt, dass sie sich an das Pariser Abkommen halten werden. Was nicht geklappt hat war leider, auf dem G20-Gipfel noch weitergehende Zusagen als in Paris zu bekommen. Es ist aber keine Rede davon, dass China, Indien und Russland nicht mitziehen.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach verliert Deutschland auch irgendwann den Anschluss. Vor 15 Jahren hat man noch müde über die Chinesen gelächelt, als sie mit Fotoapparat in Deutschland rumgekurvt sind und alles abfotografiert haben zum Nachmachen. Autos wie der X5 wurden 1:1 kopiert und hergestellt. Mittlerweile wendet sich aber das Blatt langsam - die Qualität Chinesischer Produkte hat sich drastisch verbessert - ein Made in China Model von Tesla ist in der Verarbeitungsqualität weitaus besser, als eines, das aus amerikanischer Produktion kommt - Hersteller wie CATL oder BYD in der Batterieherstellung sind heute schon Spezialisten. Das Blatt hat sich gewendet. Und während wir hier uns überlegen, ob die Ärztin und der Arzt künftig in das Arzty umgewandelt werden soll, oder ob zukünftig nur noch gegendert werden soll und jedes Wort möglichst Geschlechtsneutral stattfinden soll - und ob neben Ampelmännchen künftig auch Ampelweibchen stehen sollten, lacht sich der Chinese schlapp über uns und zieht längst dran vorbei. Das Erwachen kommt noch.
    Richtig. Die Groko hat in den letzten 16 Jahren jeglichen Fortschritt abgewürgt; insbesondere auf Ansinnen der Unionsparteien wurden Zukunftstechnologien nicht weiter verfolgt, sondern auf die "bewährten" Dinosaurier wie z.B. Steinkohle und Verbrennungsmotoren gesetzt. Statt dessen lancieren die Unionsparteien jetzt eine Debatte ums Gendern. Niemand außer den Unionsparteien (und der AfD) spricht soviel von Gendern, anstelle die wirklichen Themen anzugehen und endlich mal anzupacken. Das sichert Stammwählerstimmen, die nicht an einer wirklichen Veränderung interessiert sind, sondern für die schon ein Gendersternchen eine unüberbrückbare Schwierigkeit darstellt.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Das ist der immer gleiche Blödsinn, der verzapft wird. Der Grund, wieso ein Solarmodul in China gefertigt wird, ist der selbe, wieso auch andere Produkte in China gefertigt werden: China schafft das günstiger. Das ist auch der Grund, wieso Akkus, Smartphones, Chips, ... in China produziert werden und in alle Welt verschickt werden. Ohne die Fertigung in China wären deine unten genannten Einspeisevergütungen nie möglich geworden.
    Wo gibt es denn noch ein Siemens Handy? Ich seh keins mehr - und wenn es noch eins gäbe, wäre die Produktion in China.
    Wenn ein Hersteller die Produktion seiner Produkte ins Ausland verlagert, helfen auch Milchmädchenrechnungen früherer Arbeitsplätze nichts. Frag mal die Nokia-Belegschaft von vor 13 Jahren.
    Da gibt es ein Zauberwort: Patente. Meines Wissens hatten deutsche Firmen vor fünfzehn Jahren genügend Patente auf Entdeckungen im Solarbereich, um Deutschland auf Jahrzehnte einen Vorsprung zu sichern. Wenn man natürlich diese Firmen pleite gehen lässt, gehen diese Patente an den Höchstbietenden, z.B. in China.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Selbst die Produktionszahlen von PKWs in Deutschland ist rückläufig. Wo man immer sagt: Die Autoindustrie, das Rückgrat Deutschlands. Mir würde das Sorgen machen - aber scheinbar gibt es wichtigeres, worüber debattiert werden muss.
    Kann es etwa sein, dass die Welt die teuren Verbrennungspanzer aus Deutschland nicht mehr haben möchte? Wie überraschend!

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Und das ist immer noch teurer, als Braunkohlestrom, Steinkohlestrom - und in Teilen sogar Strom aus Gas. Der Unterschied ist bei diesen Kraftwerken allerdings. Sie sind regelbar. Brauche ich 500kw mehr Leistung, leg ich ne Schippe Kohle drauf oder dreh den Gashahn ein Stück weiter auf und das Kraftwerk produziert es.
    Photovoltaik? Photovoltaik produziert nicht den gewünschten Strom, wenn er gebraucht wird. Photovoltaik produziert den gewünschten Strom, wenn Sonne da ist. Mal ist aber strahlender Sonnenschein und man hat viel Strom, mal ist es aber bewölkt und man hat kaum Strom. Nachts hat man sogar überhaupt keinen Strom.
    Ein Stromnetz bzw. eine Stromversorgung soll aber 24/7 stabil sein. Das geht mit PV nicht - außer man baut Speicher. Batteriespeicher auf Lithium-Ionen-Basis - problematisch für den sonst so grünen Strom, Batteriespeicher in Form von Redox-Flow - schlechter Wirkungsgrad und nicht so leistungsfähig - Batteriespeicher in Form von Salzwasserbatterie - selbes Problem hier. Als Heimspeicherprodukt gibt es jeweils eine einzige Firma, die das jeweilige Batteriespeicherprodukt herstellt bei den letzten beiden. Wenn man in Foren rumliest, kommt da nicht viel bei rum. Obendrein sind die Dinger noch teurer als Lithium-Ionen Speicher.
    Rechnet man die Installationskosten von Speichern und Wirkungsgradverluste in der Speicherung noch mit rein, dann ist PV-Strom ungefähr so teuer, wie Netzbezug vom Stromanbieter - bedeutet statt 74 Euro pro MWH sind wir dann bei 300 Euro pro MWH. Der durchschnittliche Börsenstrompreis würde sich also in Nachtstunden und im Winter - also da, wo man auch Strom braucht - vervielfachen. (...)
    Diese Situation kommmt ja nicht aus der hohlen Hand. Du sprichst hier die Regierungsversäumnisse der letzten Jahre an, indem die bereits vor 30 Jahren absehbaren Probleme mit der Speicherung und konstanten Bereitstellung von Strom nicht angegangen wurden. Dass heisst aber nicht, dass diese Probleme nicht lösbar sind - nur, dass in 16 Jahren Groko leider versäumt wurde, rechtzeitig was zu tun. Deshalb muss jetzt alles sehr schnell gehen.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Der Braunkohlebergbau ist doch wurscht. Erstens wird hier A mit B vermischt, weil der Braunkohlebergbau erhält nicht 4,5 Milliarden Euro vom Staat dafür, dass er jedes Jahr Braunkohle fördert (anders übrigens als PV-Anlagen, die staatlich garantierte Einspeisevergütungen bekommen). Wie sich die Braunkohleförderung zusammensetzt, kann im Internet nachgelesen werden - direkte Subventionen sind weit unter 1 Milliarde Euro pro Jahr, und davon wiederum ist ein großer Teil zur Modernisierung von Kraftwerksparks - im Übrigen das Selbe, was die BRD auch jedem Häuslebesitzer einräumt, der sein Haus energetisch saniert und dadurch die Effizienz seines Gebäudes steigert.
    Insofern ist das kein Argument, aber nun kommen wir zum nächsten:
    Kohlestrom rentiert sich auch, wenn in Deutschland keine Kohle abgebaut wird. Man kann Kohle auch kaufen und verfeuern. Der Börsenpreis für eine Tonne Kohle habe ich schon des Öfteren genannt, die Stromerzeugung eben dieser Tonne Kohle und der damit verbundene Grenzkostenpreis einer kwh Strom aus Kohle habe ich auch schon genannt. Sind vermutlich ungefähr 3ct/kwh, ich weiß es nicht mehr auswendig. Das aber für regelbaren Strom - also auch Strom, der Nachts produziert werden kann, wo eine PV beim Besten Willen keinen Strom mehr produzieren wird.

    Wer behauptet, eine rein grüne und erneuerbare Stromerzeugung wäre gut für den Wirtschaftsstandort Deutschland, der lügt sich in die eigene Tasche.
    Wer behauptet, eine rein grüne und erneuerbare Stromerzeugung wäre günstiger für jeden, als eine fossile, der lügt sich in die eigene Tasche.
    Eine grüne und erneuerbare Stromerzeugung wird zu stark steigenden Preisen im Stromsektor führen, weil die Speicherung von EE-Strom kostenintensiv einerseits ist und mit Verlusten im Wirkungsgrad behaftet ist.
    Natürlich wäre eine rein grüne und erneuerbare Stromversorgung gut, weil wir dann unsere Technologien als Technologieführer verkaufen könnten. Warum war Deutschland jahrzehntelang so gut im Export? Weil wir z.B. im Maschinenbau führend waren. Mir fehlt bei Deinen Ausführungen die Perspektive; Du gehst immer nur vom jetzigen Stand aus, in den wir uns durch Fortschrittsfeindlichkeit und Festhalten an bestehenden Technologien selbst gebracht haben.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Zusammenfassend kann man zu deinem Beitrag halt sagen: Typisch Grün. Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt. (Sorry... Aber wahre Worte sind nicht schön - und schöne Worte sind meist nicht wahr)
    Zusammenfassend kann man zu Deinem Beitrag sagen: Absolut mutlos, ohne jegliche Perspektive. Du kapitulierst vor den angehäuften Problemen und weigerst Dich den zur Verfügung stehenden Gestaltungsspielraum zu sehen. Um das zu rationalisieren, behauptest Du gebetsmühlenartig immer wieder, Deutschland sei alleine in der Bekämpung des Klimawandels. Was faktisch nicht stimmt. Im Gegenteil: Wir können uns zumindest in unserem Lande die Welt so machen, wie sie uns gefällt.
    Und, wie immer in einem Team, müssen wir gleichzeitig darauf vertrauen, dass der Rest der Welt ebenfalls seinen Job macht.

  5. #244
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Globale Erwärmung

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Dann kann ich Dir diese Sorge nehmen: Auf dem G20-Gipfel haben diese Länder zugesagt, dass sie sich an das Pariser Abkommen halten werden. Was nicht geklappt hat war leider, auf dem G20-Gipfel noch weitergehende Zusagen als in Paris zu bekommen. Es ist aber keine Rede davon, dass China, Indien und Russland nicht mitziehen.
    Nun. Wie jeder weiß: Papier ist geduldig.
    Ob Indien und - vor allem natürlich China - deren Ziele einhalten werden, werden wir noch sehen. China hat in 2020 Netto ca. 30 Gigawatt an neuen Kohlekraftwerken installiert. Im Bau befindlich sind derzeit ca. 88 Gigawatt - und geplant sind weitere 158. Dazu hat China in den letzten 20 Jahren einen Zubau von 943 Gigawatt Kohlekraftwerksleistung erzielt. Das bedeutet konkret: Man will die installierte Kohlekraftwerksleistung um weitere 26% erhöhen. Was eine Erhöhung der CO2-Emissionen Chinas von 10% bedeutet, hab ich ja weiter oben im Thread schon erwähnt.
    Mittlerweile stehen 44% der weltweiten Kohlekraftwerke in China. 2/3 der weltweiten Kohlekraftwerksleistung stehen dabei in China, Indien und den USA. Etwa adäquat ist auch der Anteil der weltweiten CO2-Emissionen dieser Länder.

    Da gibt es ein Zauberwort: Patente. Meines Wissens hatten deutsche Firmen vor fünfzehn Jahren genügend Patente auf Entdeckungen im Solarbereich, um Deutschland auf Jahrzehnte einen Vorsprung zu sichern. Wenn man natürlich diese Firmen pleite gehen lässt, gehen diese Patente an den Höchstbietenden, z.B. in China.
    Was für Patente? Die USA haben - vor wie viel, 40 Jahren? - schon PV-Module gebaut? Und was willst du dann patentieren? Panasonic hat z.B. deren eigene Patente auf deren PV-Module - HIT / Heterojunction - wieder ein anderer Modulhersteller verwendet andere Möglichkeiten. Nur weil ein Autohersteller ein Automatikgetriebe entwickelt hat, heißt das nicht, dass niemand anderes mehr Automatikgetriebe verbauen darf.
    Insofern ist das ein Argument, das schön klingt, aber keines ist.

    Kann es etwa sein, dass die Welt die teuren Verbrennungspanzer aus Deutschland nicht mehr haben möchte? Wie überraschend!
    Die Antwort ist simpel und schnell recherchierbar: Nein. E-Autos haben in der weltweiten Neuzulassung einen kleinen Anteil - wobei die dt. Hersteller schon länger E-Autos im Portfolio hatten. E-Golf, E-Smart, Plug-In Hybride - und die Produktpalette an elektrifizierten Modellen wächst weiter. - siehe etron, etron GT, Taycan, ID3, ID4, Cupra, Enyaq, EQS, EQC, iX, i4, iX3, ...
    Falls es dir entgangen sein sollte: Daimler, VW und andere Autohersteller rennen von Auslieferungsrekord zu Auslieferungsrekord - aber die Autoproduktion in Deutschland nimmt halt stetig ab. Produziert wird in anderen Ländern. Woran das wohl liegen mag...

    Diese Situation kommmt ja nicht aus der hohlen Hand. Du sprichst hier die Regierungsversäumnisse der letzten Jahre an, indem die bereits vor 30 Jahren absehbaren Probleme mit der Speicherung und konstanten Bereitstellung von Strom nicht angegangen wurden.
    Das ist typisch grüne Polemik. Womit soll denn gespeichert werden und mit welchem Wirkungsgradverlust? Wie soll eine rein EE-basierte Stromversorgung denn aussehen? Die Frage stellte ich dir schon einmal - und erhielt keine Antwort. Der Grund ist simpel: Es gibt nämlich keine Antwort, wie das in Deutschland vom Ausland unabhängig, klimaneutral und bezahlbar gelöst werden soll. Wenn die kwh Strom künftig 2 Euro kosten darf, ist das kein Thema, dann ist das zügig installiert. Nur produziert in Deutschland dann niemand mehr, weil der Strompreis uferlos ist, und wo kein produzierendes Gewerbe, da schrumpft die Wirtschaft und Arbeitslosigkeit ist das vorherrschende Thema.

    Natürlich wäre eine rein grüne und erneuerbare Stromversorgung gut, weil wir dann unsere Technologien als Technologieführer verkaufen könnten. Warum war Deutschland jahrzehntelang so gut im Export? Weil wir z.B. im Maschinenbau führend waren. Mir fehlt bei Deinen Ausführungen die Perspektive; Du gehst immer nur vom jetzigen Stand aus, in den wir uns durch Fortschrittsfeindlichkeit und Festhalten an bestehenden Technologien selbst gebracht haben.
    Man kann natürlich Realitätsverweigerer sein - kein Problem. Ich kann mir auch wünschen als Hartz 4'ler, dass ich morgen ohne etwas zu tun 2 Millionen Euro auf dem Konto vorfinde. Das wird aber halt nicht passieren. Sowas nennt man Wunschdenken.
    Deutschland hat keinerlei Ressourcen. Weder haben wir ausreichend unproblematisch nutzbare Geothermie, noch haben wir viel Wasserkraft. Wir haben einen Winter mit deutlich weniger solarer Einstrahlung, als im Sommer mit sehr viel solarer Einstrahlung. Wir haben Windkraft - aber nicht dann, wann wir sie brauchen, sondern dann, wann der Wind weht.
    Daran ändert sich nichts - auch wenn man sich noch so viel Technologie und Zukunftstechnologie wünscht. Dafür hätte man andere Wege einschlagen müssen schon vor Jahrzehnten - nämlich eine außerordentliche Förderung der Kernfusion und das Aufrecht Erhalten von AKWs. Die Grünen sind diejenigen, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass Deutschland aus der Atomkraft aussteigt - ohne sie, wäre vielleicht aufgrund der CO2-Thematik erst die Kohlekraft zurückgefahren worden, statt der AKWs - und zeitgleich hat man sich als "Grüne" vor 11 Jahren schon massiv gegen die Kernfusion gewehrt - was eine der Zukunftstechnologien schlechthin wär.
    Die Lösung der Grünen ist nicht Fortschritt. Die Lösung der Grünen heißt Energie-Sparen, PV-Module, Windmühlen, etwas Speicher - und vor allem natürlich Energie-Sparen, notfalls mit Verboten und Einschränkungen - vor allem aber Einschränkungen der Individualität und des eigenen Lebensstils.
    Und: Ich will es stark bezweifeln, dass sich die Emissionen Deutschlands weiter senken werden. Nächstes Jahr zum Jahresende endet die Produktion von Kernenergie in Deutschland. Die Kernenergie produzierte im Jahr 2010 noch 140Twh Strom. In 2018 waren es noch 76Twh, letztes Jahr noch 64Twh. Das abschalten der verbleibenden Kernkraftwerke mit diesen 64Twh Energieerzeugung in 2020 bedeutet, dass die erzeugte Energie von 120% der in 2020 gesamt erzeugten PV-Energie wegfällt. Diese Energiemenge wird zwangsläufig ersetzt werden müssen - durch Wärmepumpen und E-Mobilität wird der Strombedarf sogar noch weiter steigen. Dies wird die Kohle und Gas ersetzen müssen, da brauch ich überhaupt nicht zu überlegen, und dies führt zur Emission von mehr CO2 und verschlechtert die Klimabilanz von Wärmepumpen und E-Mobilität in Deutschland. Hätte man diese 140Twh AKW-Strom noch zur Verfügung, dann hätte man stattdessen die gesamte Braunkohle Verstromung einstampfen können und die CO2-Emissionen im Stromsektor wären drastisch niedriger - und das würde E-Mobilität und Wärmepumpen in Deutschland aus Klimaschutzgedanken sinnvoll machen. Eine Wärmepumpe, die im Winter mit Braunkohlestrom arbeitet, ist nicht klimafreundlich - da ist das Verheizen von Gas in einer Gastherme klimafreundlicher.

    Zusammenfassend kann man zu Deinem Beitrag sagen: Absolut mutlos, ohne jegliche Perspektive. Du kapitulierst vor den angehäuften Problemen und weigerst Dich den zur Verfügung stehenden Gestaltungsspielraum zu sehen.
    Lustig, dass du das zu jemandem sagst, der in diesem Jahr noch auf 85kwp Gesamt-PV Leistung kommen wird und damit ca. 85.000kwh Strom produziert pro Jahr +/- 1500kwh pro Jahr, E-Auto fährt, KfW-40 Haus gebaut hat inkl. Wärmepumpe und Leitungen zu Kfz-Stellplätzen für die Möglichkeit zur Anbringen von Ladesäulen.
    Wenn es so leicht wär in Deutschland, sich autark und kostengünstig mit Energie zu versorgen, denkst du dann nicht, dass ich das längst schon machen würde? Und zwar sowohl als Energieanbieter im Mehrfamilienhaus für Strom und Wärme der Mieter, als auch für mich in meiner Firma mit E-Auto? Mein Eigenverbrauch von PV-Strom lag in den letzten 15 Monaten bei ungefähr 5000kwh - weil ich darauf aus bin, möglichst viel Eigenverbrauch aus der PV zu beziehen für Mobilität einerseits und Gebäudestrom andererseits. Trotzdem hab ich in diesen 15 Monaten noch ungefähr 1300kwh Netzbezug gehabt und hab dort noch nichtmal eine Wärmepumpe installiert, die ich aber gern installieren wollen würde. Mir würde es super gut gefallen, könnte ich Mobilität, Strom und Heizen autark (und damit nach bezahlten Investitionskosten faktisch "kostenlos" und gleichzeitig völlig unabhängig von anderen und bezüglich künftiger Preisentwicklung) nutzen - es ist aber nicht möglich. Gerade als Selbstständiger / Unternehmer fände ich das Ganze doch logischerweise toll, weil Fixkosten sind mir persönlich immer ein Dorn im Auge. Fixkosten sind Kosten, die sich nicht ohne weiteres reduzieren lassen - ich kann mich entscheiden, Strom zu sparen im Gebäude - dann muss ich aber irgendwelche Einschränkungen treffen. Ich kann mich entscheiden, Heizenergie zu sparen - das bedeutet aber, dass ich frieren muss. Ich kann mich entscheiden, weniger Strom zum Autofahren zu brauchen, das bedeutet aber, dass ich nur weniger unterwegs sein darf und dadurch an Lebensqualität verliere, indem ich weniger Freunde treffe, meine Freundin seltener sehen kann oder freizeitlichen Aktivitäten weniger nachgehen kann. Aber grundsätzlich lassen sich diese Kosten nicht auf 0 reduzieren - außer es gäbe Speichermöglichkeiten, mit denen ich mich autark machen könnte. Wie oben beschrieben gibt es das aber nun mal nicht - und ich sehe auch keinen Weg, wie es das jemals einerseits in der Dimension groß genug und andererseits bezahlbar geben wird. Du darfst mich aber natürlich gern erleuchten und mir anhand von praktischen Beispielen aufzeigen, wie ich mit Mut in die Autarkie vorangehen kann, damit ich meinen Vertrag mit Strom- und Gasanbieter kündigen kann - Energie erzeuge ich pro Jahr mehr als genug, dass ich mich autark sowohl in Mobilität, Strom und Heizenergie bewegen kann. Ich hab aber das gleiche Problem, wie Deutschland als ganzes Land: Meine Energie steht dann zur Verfügung, wenn die Naturgewalt eben gerade verfügbar ist - aber nicht dann, wenn ich die Energie benötige. Ich bin natürlich sehr gespannt auf deine Ausführungen, erleuchte mich doch mal.
    Ich bin kein Gegner von sinnvollem Umwelt oder Klimaschutz. Ich bin aber sehr wohl Gegner von wirtschaftlichen Selbstmord.

  6. #245
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    Globale Erwärmung

    Du tust immer noch so, als hätten wir die Wahl.

    Die haben wir aber nicht, bzw. die Wahl ist, ob wir unseren Kindern das Überleben ermöglichen oder nicht. Das geht nicht ohne wirtschaftliche und persönliche Einschränkungen, ist aber das einzig rationale (und menschliche). Wer in Klimaüberlegungen geht mit der Prämisse "der Malle-Urlaub darf aber nicht wesentlich teurer werden", der hat schon verloren.

    Wir sind, als Menschheit, in der Situation dass wir Jahrzehnte über unsere klimatischen Verhältnisse gelebt haben. Da hilft jetzt nur noch die klimatische Insolvenzverwaltung. Und Insolvenz ist immer mit Einschränkungen verbunden.

  7. #246
    ZhaoYun ZhaoYun ist offline
    Avatar von ZhaoYun

    Globale Erwärmung

    Langfristig wird die Umwelt die wichtigste Aufgabe der Staaten werden.

    Ob es nun der Schutz oder die Abwehr der Folgen ist.

    Die Naturkatastrophen werden mehr. Das dürften alle begreifen, außer die Straußen Fraktion. (Kopf in den Sand)

    Es gibt wunderbare Beweise.

    Schau man Gletscher Fotos an, wird einem das Ausmaß bewusst.

    Und das ist nur stand heute.


    Tja, was nimmt man bloß?

    Wirtschaftlicher Selbstmord oder Selbstmord der Menschen und Mord an allen Leben.

    Sollte eigentlich keine schwere Frage sein oder?

  8. #247
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Globale Erwärmung

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Du tust immer noch so, als hätten wir die Wahl.

    Die haben wir aber nicht, bzw. die Wahl ist, ob wir unseren Kindern das Überleben ermöglichen oder nicht. Das geht nicht ohne wirtschaftliche und persönliche Einschränkungen, ist aber das einzig rationale (und menschliche). Wer in Klimaüberlegungen geht mit der Prämisse "der Malle-Urlaub darf aber nicht wesentlich teurer werden", der hat schon verloren.
    Wenn wir in Deutschland autark und ohne Abhängigkeit von einzelnen ein stabiles Stromnetz mit rein EE Strom aufrecht erhalten wollen, dann ist die Entscheidung aber nicht "Oh, kostet der Malle Urlaub im Sommer 30 Euro mehr", sondern "Oh, es hat seit 3 Tagen -20 Grad, es scheint kaum Sonne und geht kein Wind - der Netzbetreiber hat mir die Heizung vor 2 Tagen schon abgedreht im Lastabwurf, damit das Stromnetz nicht in sich zusammenbricht" - "Oh, ich würd ja gern zur Arbeit fahrn, aber der Netzbetreiber hat mir seit einer Woche schon keinen Strom mehr gegeben, damit das Netz nicht zusammenbricht".
    Bei Wärmepumpen ist es (meines Wissens) bereits vorgeschrieben, dass der EVU bei knapp werdenden Strom einfach keinen Strom mehr zuteilen kann und die Wärmepumpe abschaltet - bei Ladesäulen will man es ja künftig auch etablieren. Dass das ohne Grund geschieht, will ich mal genauso bezweifeln, wie dass der ein oder andere beruflich mit Energie tätige, der sich daher damit auskennt, einen Diesel-Generator kauft - für den Notfall.
    Die nächste Möglichkeit ist dann noch, dass man etwas Strom von Norwegen importiert - sowie Atomstrom aus Frankreich und Belgien von an der deutschen Grenze gebauten Atommeilern, die man in Deutschland ja nicht mehr haben möchte - 20km von der Grenze weg sind diese aber völlig okay und der Strom ist gewünscht - genauso wie Kohlestrom aus Polen und Tschechien. Man muss aber trotzdem Angst haben ums Stromnetz, weil in Frankreich in Kältephasen oftmals selbst der Strom knapp wird - in Frankreich wird oft noch mit Strom direkt geheizt und in jeder Kältephase eines Winters musste Deutsche Kraftwerksleistung (die man ja abschalten will...) dafür herhalten, dass in Frankreich nicht die Lichter ausgehen - und möglicherweise sogar in Teilen Europas.
    Eine Wärmepumpe würde bei mir ca. 2000-2500kwh Strom brauchen - den natürlich im Winterhalbjahr, und davon den Großteil davon natürlich in den kalten Wintermonaten bzw. kalten Perioden. Bei einer Luft-Wasser Wärmepumpe ist es ja noch doppelt schlimm, denn: Der Wirkungsgrad der Wärmepumpe sinkt bei steigenden Temperaturhub. Der Temperaturhub ist - einfach gesagt - die Differenz zwischen Temperatur am Verdampfer und Temperatur am Kondensator - also quasi einmal an der Luft und einmal an der Temperatur des Heizungswassers. Sinkt die Außentemperatur, steigt der Temperaturhub, die Effizienz geht runter. Noch dazu steigt mit sinkender Außentemperatur auch die Vorlauftemperatur, damit genügend Heizenergie zur Aufrechterhaltung der Temperatur im Gebäude abgegeben werden kann - das bedeutet: Steigende Vorlauftemperatur heißt Effizienzverlust der Wärmepumpe. Beides tritt simultan bei Kälte ein.
    Das gleiche bei der Mobilität. Im Winter braucht ein E-Auto mehr Strom, als im Sommer. In Kältephasen sogar drastisch mehr, weil eine Wärmepumpe im Auto auch nicht besser arbeitet, als in einem Wohnhaus. Aufgrund von mangelndem Platz arbeitet sie sogar schlechter. Wenn ich ein E-Auto im Winter laden möchte und es richtig kalt ist, muss erstmal der Akku geheizt werden, ansonsten kommt es zu irreversiblen Schäden am Akku.
    Man kann also festhalten: In einer elektrifizierten Welt bzw einem elektrifizierten Deutschland wird der Energiebedarf genau dann steigen, wenn Erneuerbare Energieträger nicht vorhanden sind. In wirklichen Kältephasen ist es windstill - das sieht man jeden Winter - und in wirklichen Kältephasen gibt es auch kaum PV-Strom, weil die Dächer i.d.R. bedeckt sind. Dann wird es keine Lebensmittelmarken geben wie vor 75 Jahren nachm Krieg, sondern Strommarken - ist das ein realistisches Szenario? Hierfür wird es eine Ökodiktatur geben müssen.

    Das sind 3te Welt Verhältnisse, in die man mit dieser Politik schaffen möchte. Denkst du nicht, dass sich das Energieproblem Deutschlands dann selbst lösen wird, indem Industrie und fähige Leute in Scharen aus Deutschland davonlaufen werden? In 15 Jahren bin ich 43 - da bin ich noch in der Mitte meines beruflichen Lebens und halbwegs flexibel. Für Leute, die dann 70-80 sein werden - im Übrigen ein gewichtiger Teil Deutschlands - dürfte in der Flexibilität doch sehr eingeschränkt sein.
    Aber ich danke dir für die Erleuchtung, dass in Deutschland der wirtschaftliche Selbstmord gewählt wird, sollte ich in meiner Lebensplanung als Risiko sicherlich berücksichtigen und daher auch bei meinen weiteren Investitionen.

  9. #248
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    Globale Erwärmung

    Ich glaube, wir reden komplett aneinander vorbei.

    Wenn wir jetzt nicht gravierend unsere Lebensweise umstellen, dann gibt es in 20, 25 Jahren jeden einzelnen Tag im Jahr sowas wie in Ahrweiler oder Erftstadt. Du wirst brandneue Pandemien, Ernteausfälle, Tragödien, Hitzesommer jedes einzelne Jahr erleben.

    Du wirst in 40 Jahren mehrmals im Jahr um Dein Leben kämpfen müssen, anstatt Deinen Ruhestand zu geniessen. Und Du wirst von der Sozialhilfe leben müssen, weil Deine Ersparnisse alle in den Katastrophen drauf gegangen sind. Denn irgendwann zahlt keine Versicherung mehr für Elementarschäden.

    Und Du sorgst Dich um die Wirtschaft...

  10. #249
    ZhaoYun ZhaoYun ist offline
    Avatar von ZhaoYun

    Globale Erwärmung

    Sollte die Klima Krise voll zuschlagen, könnte es sein, dass wir eine komplett andere Gesellschaft werden.

    Das heutige Wirtschaftssystem könnte komplett kolabieren.

  11. #250
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Globale Erwärmung

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Ich glaube, wir reden komplett aneinander vorbei.

    Wenn wir jetzt nicht gravierend unsere Lebensweise umstellen, dann gibt es in 20, 25 Jahren jeden einzelnen Tag im Jahr sowas wie in Ahrweiler oder Erftstadt. Du wirst brandneue Pandemien, Ernteausfälle, Tragödien, Hitzesommer jedes einzelne Jahr erleben.
    Das ist doch Schwachsinn, der Horrorszenarien aufzeigen soll, die so nicht kommen werden.
    Es gibt Länder auf dieser Welt, die mit erneuerbaren Energien gesegnet sind. Norwegen als Beispiel. Island. Selbst die USA, Australien, China, Indien sind von EEs gesegnet. Australien hat das ganze Jahr über Unmengen an PV-Ertrag, der Süden der USA in Kalifornien, Texas, Florida und alle restlichen südlichen Bundesstaaten haben unglaublich hohen PV-Ertrag - die Mitte obendrein noch Windenergie - und in Kalifornien, Texas und Florida ist die "Klimaanlage" eher der Stromtreiber und Energieverbraucher, als die Gebäudeheizung, wie es bei uns mit einem harten Winter der Fall ist.
    Das sind doch Länder, die können (könnten, wenn sie denn wollten) sehr simpel auf rein Erneuerbare Energieträger umschwenken. Die müssen deren Energiebedarf eben nicht in großen Mengen saisonal speichern können - Norwegen und Island überhaupt nicht - und im Süden der USA und in den PV-reichen Gegenden von China kommt selbst im Winter noch eine ordentliche Menge PV-Strom. Das ist in Deutschland halt anders. Wir haben keine stabile Energieversorgung aus Erneuerbaren. In Deutschland gibt es in großen Teilen ja auch ein Klima- und Umweltbewusstsein, aber man ist in den Möglichkeiten beschränkt. Die USA hätten Möglichkeiten zum Abwinken, Klimaneutral zu werden - dort liegt es an der Bevölkerung.
    Ich sorge mich nicht um die Weltwirtschaft, sondern um den Lebensstandard in Deutschland. Nach deinen Vorstellungen und den der FFF-Befürwortern geht es für Deutschland zurück in die Armut, weil die Naivität herrscht, dass Leute, die was auf dem Kasten haben, gerne in Armut, Verbot und Einschränkung leben wollen. Wer in der Geschichte etwas aufgepasst hat, der weiß, was Leute, die was auf dem Kasten haben, dann machen - es zieht sie weg von diesem Land, hin zu Ländern, wo man eben nicht diesen Einschränkungen unterliegt. Der ein oder andere Staat musste gar eine Mauer um sein Land errichten und die Leute bespitzeln, damit fähige Leute nicht abhauen.
    Die Welt besteht nicht nur aus Deutschland.

  12. #251
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    Globale Erwärmung

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Das ist doch Schwachsinn, der Horrorszenarien aufzeigen soll, die so nicht kommen werden.
    Ah, Du glaubst an einen "Klimawandel light".

    Die Wissenschaft schwankt derzeit zwischen einem mittelstarken (Quelle 1) und einem Endzeit-Klimawandel (Quelle 2). Ich wünsche der Menschheit (und vor allem meinen Kindern), dass es nicht so schlimm wird. Leider ist die Erfahrung meines Lebens, dass es meistens schlimmer kommt als gedacht.

    Mich würde interessieren, woher Du die Gewissheit nimmst, dass es nicht so schlimm kommen wird.

    Quelle 1: https://www.heise.de/news/Klima-vera...r-6147059.html
    Quelle 2: https://utopia.de/klimawandel-prognose-2050-142678/

  13. #252
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Globale Erwärmung

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Endzeit-Klimawandel (Quelle 2).
    Ich zitiere aus deiner Quelle:

    "Spratt und Dunlop betonen, dass ihr Szenario für das Jahr 2050 [...] keine wissenschaftliche Vorhersage ist"

    Hier wird bewusst ein dystopisches Bild geschaffen, das mit der Realität überhaupt nichts zu tun hat.
    Möchtest du weitere dystopische Bilder im Kopf haben? In der Eifel lauert ein Supervulkan, der jederzeit ausbrechen könnte - es ist bestätigt, dass dieser wieder aktiv ist und die Erde sich hebt. Ein Vulkanausbruch in der Eifel hätte sicher für Deutschland Folgen. Noch schlimmer ist es allerdings, sollten die phlegräischen Felder in Italien ausbrechen - Europas Supervulkan. Auch hier rumort es, es kann jederzeit zu einem Ausbruch kommen. Ein Ausbruch hätte neben der Unbewohnbarkeit Europas, Ernteausfälle und einen jahrelangen vulkanischen Winter auf der gesamten Welt schwere Folgen.
    Nicht nur Europa hat so ein Ding - auch Amerika - den Yellowstone.

    Wollen wir noch weitere dystopische Bilder mit kaum Wahrscheinlichkeit erörtern und den Untergang der menschlichen Zivilisation herbeibeschwören? Mit Realität hat das nämlich nix zu tun.

  14. #253
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    Globale Erwärmung

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Ich zitiere aus deiner Quelle:

    "Spratt und Dunlop betonen, dass ihr Szenario für das Jahr 2050 [...] keine wissenschaftliche Vorhersage ist"

    Hier wird bewusst ein dystopisches Bild geschaffen, das mit der Realität überhaupt nichts zu tun hat.
    Du zitierst hier aus dem Zusammenhang. Beide Autoren sind keine Klimawissenschaftler und können daher keine wissenschaftliche Studie durchführen. Stattdessen haben sie aus den vorhandenen Studien jeweils den Worst Case rausgesucht. Es ist also keine Studie, basiert aber darauf.

    Lustigerweise gehen sowohl der Weltklimarat als auch Spratt und Dunlop von 3 Grad Erwärmung aus. Beide unterscheiden sich nur darin, ob das eine kleine oder eine grosse Apokalypse zur Folge hat.

    Aber ich sehe, wir drehen uns im Kreis. Wenn wir uns nicht einig werden, wie sich der Klimawandel konkret auswirkt, dann ist jede Diskussion müssig. Ich sehe den Klimawandel ein paar Dörfer weiter, in Erftstadt. Das reicht mir, um den pessimistischen Ausblick für wahrscheinlich zu halten.

    Vor 40 Jahren dachte ich übrigens noch so optimistisch wie Du. Da lagen im Erdkundeunterricht alle Fakten auf dem Tisch, und es war klar dass in 2050 die Welt eine andere sein würde. Damals dachte ich, da kümmert sich schon jemand drum. Das passierte nur nicht. Man sagt, Eigentum verpflichtet. Wenn ich beispielsweise Jeff Bezos wäre, hätte ich schon längst den Regenwald aufgekauft und die Bauern zu Wildhütern umgeschult. Statt dessen reitet der Mann lieber mit einem gigantischen Weltraumpimmel ins All.

  15. #254
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Globale Erwärmung

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Ich sehe den Klimawandel ein paar Dörfer weiter, in Erftstadt. Das reicht mir, um den pessimistischen Ausblick für wahrscheinlich zu halten.
    Nun, wenn wir schon über Eigentum und Jeff Bezos sprechen: Du hast irgendwo anders mal geschrieben, du wohnst in einem Reihenhäuschen. Jetzt kann ich natürlich ganz bewusst ebenso provozierend fragen:
    - Hast du PV + Speicher auf dem Dach und im Keller?
    - Heizt du mit einer effizienten Wärmepumpe? Flächenheizung?
    - Hast du ein Kfz mit alternativen Treibstoffen, das du im Alltag nutzt?

    Wenn alle 3 Dinge Ja. Gratulation! Wenn alle 3 Dinge nein, dann die Frage: Warum nicht?

    Das ist stellvertretend für ein Grünes Phänomen, das auch innerhalb der Fridays for Future Bewegung sichtbar wird:

    "Das die Kluft zwischen Reden und Handeln oft tiefer ist als der Mariannengraben zeigt uns die Grünenaktivistin Luisa Neubauer, bekannt geworden für ihre Brandreden zum Klimawandel auf Schülerdemos und Grünen-Parteitreffen. Frau Neubauers Instagram Profil ist jedenfalls gepflastert mit Fotos von Fernreisen an Orte wie Australien, Indien, Tansania, Marokko und andere."

    https://prime-surfing.de/flugreisen-...oral-pid42288/

    Man würde eigentlich meinen, als Fridays for Future Aktivist meidet man das Flugzeug, wie der Teufel das Weihwasser. Immerhin hat man die mediale Präsenz nun sinnvoll genutzt und noch an einem zweiten Buch mitgewirkt - sicherlich absolut selbstlos. Laut Wikipedia nutzt sie das Flugzeug inzwischen "seltener" - ein Verzicht aufs Flugzeug steht hier nicht. Auch hier wieder die Frage der Vorbildfunktion. Auch kann man sich die Frage stellen zu den Vermögensverhältnissen als Abstammung vom Reemtsma-Clan - ich konnte mir Reisen nach Amerika, Australien, Asien und Afrika in so jungen Jahren nicht leisten neben dem Studium, trotz dass ich sehr viel gearbeitet hatte zu dieser Zeit.

    Deswegen passt sie auch so super zu den Grünen. Zu dem Umweltminister aus BaWü, der für Tempolimit 130 ist (für alle anderen natürlich) und mit >170 in der 120er Zone geblitzt wurde, zu der grünen Gesundheitsministerin Brandenburgs, die ihren Dienstwagen zurück zum Bundestag schickte, weil sie dort ihre Jacke vergessen hatte - grob gesagt für die Doppelmoral, für die die Grünen nunmal stehen: Der Pöbel soll sich einschränken - und natürlich sollen die bösen Reichen und Leistungsträger zur Kasse gebeten werden fürs eigene gute Ökogewissen.
    Aber was solls: Ich wähle Grün. Porsche fahren muss Privileg bleiben. Liebe Grüße, euer Justus.

  16. #255
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    Globale Erwärmung

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    - Hast du PV + Speicher auf dem Dach und im Keller?
    - Heizt du mit einer effizienten Wärmepumpe? Flächenheizung?
    - Hast du ein Kfz mit alternativen Treibstoffen, das du im Alltag nutzt?

    Wenn alle 3 Dinge Ja. Gratulation! Wenn alle 3 Dinge nein, dann die Frage: Warum nicht?
    Dass man unsportlich ist, hindert einen ja nicht daran, Sport gut zu finden, oder? In der Hinsicht dürfte also jeder bei vielen Themen inkonsequent sein.

    Mein Haus hat eine Gasheizung; das wurde mir vor 25 Jahren beim Kauf als umweltschonend verkauft. Damals ging es bei der Umweltfreundlichkeit noch eher um Schadstoffe wie NOx und nicht um CO2; da war Gas unschlagbar. Da das Haus schon fertig war, hatte ich aber sowieso keine Mitsprachemöglichkeit bei der Heizung. Wenn sich die Frage nach der nächsten Heizung oder einem neuen Dach stellt, dann werde ich Solarpaneele prüfen. Deshalb fand ich die Idee gut, bei Neubauten und Umbauten am Dach Solarpaneele vorzuschreiben.
    Mein Auto ist jetzt 11 Jahre alt, relativ sparsam (6 Liter/100 KM), und da ich im Jahr unter 5000 KM fahre, halte ich es für umweltfreundlicher, das noch 5 bis 10 Jahre bis zum bitteren Ende zu fahren, als jetzt ein neues Auto zu kaufen, das ja erst Mal seine Umweltschuld abtragen muss. Dann bin ich sowieso in Rente und werde überlegen, ob ich überhaupt noch ein Auto brauche. Frau und Kinder haben keine Autos und nutzen die Öffis.

    Bin ich jetzt nach Deiner Auffassung würdig genug, mir zu wünschen dass der Planet gerettet wird?

  17. #256
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Globale Erwärmung

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Bin ich jetzt nach Deiner Auffassung würdig genug, mir zu wünschen dass der Planet gerettet wird?
    Ich hätte dir ja ne PN geschrieben auf diesen Diskurs, aber dein Postfach ist voll

  18. #257
    ZhaoYun ZhaoYun ist offline
    Avatar von ZhaoYun

    Globale Erwärmung

    https://www.zdf.de/comedy/die-anstal...-2021-100.html

    Das Quiz ist sehr interessant und das Ende.

  19. #258
    ZhaoYun ZhaoYun ist offline
    Avatar von ZhaoYun

    Globale Erwärmung

    https://m.focus.de/wissen/natur/mete..._13542248.html

    Da scheint der Klimarekord für ganz Europa zu wackeln.

    Hoffen wir mal für ganz Europa, dass es nicht so weit kommt.

  20. #259
    daywalker2609 daywalker2609 ist offline
    Avatar von daywalker2609

    Globale Erwärmung

    In Griechenland herrscht eine extreme Hitzewelle mit Temperaturen von über 40+X grad.

    https://www.tagesschau.de/ausland/eu...aende-101.html

    Eventuell könnte der Europaweite Hitzerekord fallen. Dazu dann natürlich die entsprechenden Nebenwirkungen wie die Waldbrände.

  21. #260
    ZhaoYun ZhaoYun ist offline
    Avatar von ZhaoYun

    Globale Erwärmung

    Leider bereits bekannt.

    Bisher scheint der Record nicht zu fallen, dafür dauert diese Hitze Welle sehr lange an.

    In einen anderen Thread wurde darüber berichtet, dass nun in China eine Batterie ohne seltene Erden entwickelt wurden ist.

    Das könnte vielleicht eine der Schlüssel zur Klimawende sein

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