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  1. #541
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    Der Coronavirus

    Das ist dasselbe noch mal in grün ( pun intended ).
    Wenn jemand, weil er z.B. keine PV leisten kann (will?) oder einfach mal in einem Mietshaus wohnt und somit sich das nicht einfach aufs Dach klatschen kann aber andere Dinge tut, die im besten Fall im Freundeskreis sich durchsetzen....dann sei es so. Deine Forderung ist immer noch übertrieben. Du denkst dauerhaft in Extremen.

    BTW ich verstehe dein Argument mit dem klimaneutralen Versand. Allerdings werden hier nicht nur Zertifikate gekauft, wofür das Geld ja Klimaprojekten zugute kommt, sondern wird, bei Amazon zumindest, die "letzte Meile" dann per E-Auto angefahren

  2. Anzeige

    Der Coronavirus

    Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
  3. #542
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Der Coronavirus

    Zitat vieraeugigerZyklop Beitrag anzeigen
    Das ist dasselbe noch mal in grün ( pun intended ).
    Wenn jemand, weil er z.B. keine PV leisten kann (will?) oder einfach mal in einem Mietshaus wohnt und somit sich das nicht einfach aufs Dach klatschen kann aber andere Dinge tut, die im besten Fall im Freundeskreis sich durchsetzen....dann sei es so. Deine Forderung ist immer noch übertrieben. Du denkst dauerhaft in Extremen.
    Das ist natürlich ein Argument. In einem Mietshaus ist die Sache ja eine andere, der Mieter hat ja keine Möglichkeit, bis auf ein Balkonkraftwerk, PV zu installieren. In einem Mietshaus hat der Vermieter aber die Möglichkeit, PV zu installieren. Bei uns ist btw PV installiert. Wir hätten auch "Mieterstrom" umgesetzt, wenn das zum damaligen Zeitpunkt nicht so kompliziert gewesen wäre - da liegt es an der Politik. Wir haben auch Kabel vorverlegt, wo jeder eine 11kw Wallbox oder Ladesäule hinmontieren kann, damit der Mieter später mal sein E-Auto dort laden kann, sobald er sich eins anschafft.
    Die Rahmenbedingungen für Mieterstrom passend umzusetzen, damit das für Vermieter attraktiv ist, ohne sie zu gängeln, das liegt an der Politik und das kann man auch fordern. Es kommt immer dann zum Geschäft, wenn es für beide Seiten vorteilhaft ist. Spart sich der Mieter Stromkosten, weil er PV Strom vom Vermieter beziehen kann, und der Strom die Hälfte kostet, ist das ein Geschäft für beide Seiten, weil er vom Mieter auch mehr bekommt, als von der EEG. Eine PV Anlage mit Volleinspeisung rechnet sich heute nämlich kaum mehr. Wenn ich als Vermieter die Möglichkeit habe, den PV Strom auch mittels Wärmepumpe sinnvoll einzusetzen, z.B. für die Bereitstellung von Warmwasser in einem Mehrfamilienhaus, dann ist das auch ein Weg, den ich jederzeit einschlagen würde. Ich würde dort dann sogar noch die PV erweitern auf der Nordseite. Diese Regelungen und Rahmenbedingungen setzt die Politik aber nicht und derzeit ist es nahezu unmöglich, mittels Wärmepumpe und Warmwassererzeugung mittels PV Überschuss hier etwas zu machen, wovon sowohl Vermieter als auch Mieter profitieren. Aus diesem Grund läuft die PV auf dem Mietshaus zur Volleinspeisung.

    Es gibt kein Investment mit einer höheren Rendite auf diesem Planeten in einer ähnlichen Sicherheit, wie selbst verbrauten Photovoltaik-Strom. Die kwh Strombezug aus dem Netz kostet mich immer 30ct/kwh. Sollen es irgendwo ein paar Cent mehr oder weniger sein. Die Einspeisevergütung von einer neuen PV Anlage liegt bei irgendwo 7ct/kwh. Die Differenz mit jeder verbrauchten kwh liegt also bei 23ct. Jetzt könnte man ja theoretisch selbst mal anfangen, zu messen, wie viel Strom ich insgesamt brauche, wie viel Strom ich jeden Tag brauche und das als Monitoring betreiben, und zu sehen, wie viel Strom ich Tagsüber brauche und am Wochenende. Dann kann ich mir die finanzielle Rendite einer PV-Anlage ausrechnen, und wenn ich das solide ausrechne und einer Bank vorlege, dann bekomm ich dafür auch einen Kredit. Ganz nebenbei ist eine PV Anlage heute auch eine Wertsteigerung fürs Gebäude - wie es eine Gebäudedämmung nunmal auch ist. Sicherheiten sind mit eigenem Häuschen ja wohl vorhanden. Und wenn ich mir dann noch überlege, ob ich auf Wärmepumpe umstelle und mir ein E-Auto zulege - also den Strom der PV-Anlage immer weiter ausreize, nunja, dann rechnet sich die Anlage ja von selbst immer mehr, wenn ich Gas durch Strom und einen Teil Eigenstrom ersetze, und Diesel oder Benzin durch Strom und einen Teil Eigenstrom ersetze.

    Aber da muss man sich halt Gedanken dazu machen und das Ganze auch umsetzen und angreifen wollen. Die PV Pflicht für Neubauten wird ja auch gefordert von gewissen Kreisen, da ist es demjenigen auch scheißegal, ob das dem Bauherren mehr Geld kostet im Invest, oder nicht. Aber das ist halt immer einfach, das von den anderen zu fordern. Sich an der eigenen Nase zu packen ist halt schwieriger.
    Nur: Ich kann doch von anderen Leuten nicht fordern, dass die Klimaneutralität in wenigen Jahren herstellen sollen, wenn ich als Befürworter von Klimaneutralität nicht mal selbst zu diesem Schritt bereit bin.

    Zitat vieraeugigerZyklop Beitrag anzeigen
    BTW ich verstehe dein Argument mit dem klimaneutralen Versand. Allerdings werden hier nicht nur Zertifikate gekauft, wofür das Geld ja Klimaprojekten zugute kommt, sondern wird, bei Amazon zumindest, die "letzte Meile" dann per E-Auto angefahren
    Und das ist klimaneutral? Wenn es Kohlestrom und Strom aus Gaskraftwerken bezieht? Es stößt halt weniger CO2 aus, als ein Auto mit Verbrennungsmotor - Klimaneutral ist auch ein E-Auto heute nicht beim derzeitigen Strommix in DE. Außerdem kam der letzte Amazon Transport zu uns in die Firma mit einem Opel Kastenwagen, wo ein Diesel drin nagelte - E-Autos werden also auch nicht bei Amazon überall auf der letzten Meile verwendet. Und selbst wenn, ist der Transport von Hamburg nach München mit einem 40 Tonner nicht klimaneutral zu bewerkstelligen. Da kann ich mir das ganze schönreden wollen, wie ich nur will.

  4. #543
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    Der Coronavirus

    Das die Politik da Anreize setzen muss, da sind wir uns einig. Hier wurde letztens EINE Ladesäule für einen Sushi Lieferdienst auf dem Parkplatz montiert. Ich weiss nicht mal ob ich da privat ran darf.

    Zu Amazon: Bei uns in der Stadt sehe ich tatsächlich nur noch E-Autos von denen. Ob sie nun grün oder normal geladen werden kann ich nicht beurteilen. Deb Punkt gebe ich dir

  5. #544
    Vachyn Vachyn ist offline
    Avatar von Vachyn

    Der Coronavirus

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen

    Von woher denn? Grüner Strom, den ich von irgend nem Greenwashing Stromanbieter kaufe, bringt außer einem guten Ökogewissen gar nichts. Das ist Verarsche am Stromkunden, damit der Stromkunde sich einreden kann, er produziere ja kein CO2.
    Willst du damit sagen, dass alle Ökostromanbieter reines Greenwashing betreiben, oder gehst du halt einfach davon aus, dass er nicht clever genug ist, den richtigen Ökostromanbieter zu finden?

    Beides ist schlicht ignorant von dir.

    Es gibt mehr als genug ehrliche und gute Anbieter, die aus erneuerbaren Quellen Strom erzeugen. Die E-Werke Schönau zB.
    Es ist natürlich gut, wenn man ökologisch sein will, sich selbst eine PV Anlage aufs Dach zu setzen. Man ist aber nicht weniger Öko wenn man beim entsprechenden Anbieter Strom bezieht.

    Zudem hat das ganze rein gar nichts mit Corona und Kindern zu tun, um die es ihm im ursprünglichen Post eigentlich ging. Wie wäre es also wenn du deine unpassenden, sich ständig wiederholenden und durch leere Worthülsen und oversimplified Zahlenspielen geschmückten, viel zu langen und vor Frust aber auch Überheblichkeit getränkten Kommentare etwas zurückfährst?

  6. #545
    Quietscheente Quietscheente ist offline
    Avatar von Quietscheente

    Der Coronavirus

    Zitat Vachyn Beitrag anzeigen
    Willst du damit sagen, dass alle Ökostromanbieter reines Greenwashing betreiben, oder gehst du halt einfach davon aus, dass er nicht clever genug ist, den richtigen Ökostromanbieter zu finden?

    Beides ist schlicht ignorant von dir.

    Es gibt mehr als genug ehrliche und gute Anbieter, die aus erneuerbaren Quellen Strom erzeugen. Die E-Werke Schönau zB.
    Es ist natürlich gut, wenn man ökologisch sein will, sich selbst eine PV Anlage aufs Dach zu setzen. Man ist aber nicht weniger Öko wenn man beim entsprechenden Anbieter Strom bezieht.

    Zudem hat das ganze rein gar nichts mit Corona und Kindern zu tun, um die es ihm im ursprünglichen Post eigentlich ging. Wie wäre es also wenn du deine unpassenden, sich ständig wiederholenden und durch leere Worthülsen und oversimplified Zahlenspielen geschmückten, viel zu langen und vor Frust aber auch Überheblichkeit getränkten Kommentare etwas zurückfährst?
    Das sind buchhalterische Tricks, dein Strom aus der Steckdose hat genauso viel Atom- und Gasanteil wie jeder andere der Strom aus dem Netz bezieht. Darum geht's doch.

  7. #546
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Der Coronavirus

    Zitat Vachyn Beitrag anzeigen
    Es gibt mehr als genug ehrliche und gute Anbieter, die aus erneuerbaren Quellen Strom erzeugen. Die E-Werke Schönau zB.
    Es ist natürlich gut, wenn man ökologisch sein will, sich selbst eine PV Anlage aufs Dach zu setzen. Man ist aber nicht weniger Öko wenn man beim entsprechenden Anbieter Strom bezieht.
    Ich bin heute der Deutsche Strommarkt - gilt natürlich auch auf der gesamten europäischen Ebene -, betrieben von allen Stromanbietern und Stromproduzenten. Mein Strommarkt beinhaltet 10 Energieeinheiten Kohlekraft, 10 Energieeinheiten Gaskraft, 10 Energieeinheiten Atomkraft, 10 Energieeinheiten Ökostrom.

    Ich hab jetzt 40 Energiekunden mit jeweils einem Bedarf von 1. Würde jeder den durchschnittlichen Strommix beziehen, bekäme jeder 25% Kohle, Gas, Atom und Öko. Jetzt haben ein paar pfiffige Anbieter aber entdeckt, man könne ein paar Mark mehr machen, indem man reinen Ökostrom anbietet, den man auch wirklich vor Ort und rein regional produziert, z.B. mit eigenen Wasserkraftwerken in der Umgebung. Dann bekommen jetzt die 10 Energiekunden, die sich für echten Ökostrom interessieren, 100% Ökostrom und haben ein gutes Gewissen, dass sie ja kein CO2 ausstoßen, weil sie 1ct pro kwh mehr an Strom dafür bezahlen, dass sie diesen guten Ökostrom beziehen, und 75% der verbleibenden Energiekunden bekommen 100% Kohle, Gas und Atomstrom.

    Ich hoffe, diese unglaublich stark vereinfachte Darstellung ist etwas hilfreich.

    Willst du Ökostrom bei dir, der sich rentiert? Dann bau PV aufs Dach.
    Ist dir das nicht genug? Dann bau ne Kleinwindanlage. Die rentiert sich zwar finanziell nie, produziert aber tatsächlich grünen Strom für den Eigenbedarf.
    Das Rumswitchen von Energiemengen ist schlicht und ergreifend ein nettes Spiel, mehr nicht.

    Ganz spannend wird das Spiel in den jeweiligen E-Auto Communities, die teilweise sagen: "Es macht ja überhaupt nix, wenn ich jetzt mehr rumfahr, ich bezieh schließlich Ökostrom und selbst wenn ich mehr lade ist das ja völlig CO2 neutral". Oder "Wenn ich im Winter mein Auto schön eine halbe Stunde lang vorheize, dass es innen drin schön warm ist und der Akku schön aufgeheizt ist, dass meine Rekuperation funktioniert, das kann ich ja alles machen, ich beziehe ja 100% klimaneutralen Ökostrom". Das führt das Ganze noch ad absurdum.

    Zitat Vachyn Beitrag anzeigen
    Zudem hat das ganze rein gar nichts mit Corona und Kindern zu tun, um die es ihm im ursprünglichen Post eigentlich ging. Wie wäre es also wenn du deine unpassenden, sich ständig wiederholenden und durch leere Worthülsen und oversimplified Zahlenspielen geschmückten, viel zu langen und vor Frust aber auch Überheblichkeit getränkten Kommentare etwas zurückfährst?
    Dein Post hat gar nichts mit Corona zu tun. Und ich vernehme aus diesem Teil jede Menge Frust

    Zitat ZhaoYun Beitrag anzeigen
    Du vergisst schlimmen Corona folgen wie Schlaganfälle, vermutlich Diabettes, starke geistige buw körperliche beeinträchtigungen etc.
    Nun, aber es existieren doch Impfstoffe mittlerweile? Für die Kategorie der 12-16 Jährigen, was mit "Jeder 380. Teenager" gemeint ist, gibt es Impfstoffe. Sogar für 5-11 Jährige gibt es Impfstoffe. Die können sich alle impfen lassen, wenn sie und die Eltern das eben wollen.
    Dann muss man halt hingehen? Genauso wie die Ü60er zum Boostern. Heute ist Ende Januar - es sind immer noch 3,5 Millionen Ü60er nicht beim Boostern gewesen, und fast 3 Millionen Ü60er sind gänzlich ungeimpft.

  8. #547
    gamefreake89 gamefreake89 ist gerade online
    Avatar von gamefreake89

    Globale Erwärmung

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Das Kohlekraftwerk muss sich selbst am Markt finanzieren und zusehen, dass es die benötigten Kosten schafft
    Kohle wird um einiges mehr Subventioniert als EE. Etwa 1,9 Prozent Wirtschaftsleistung ( entspricht 70 Milliarden Euro pro Jahr) geht an Kohle Subventionen. Während die Subvention durch die EEG im Rekordjahr 2020 bei 30,9 Milliarden Euro lagen. Kohle erhält also etwa doppelt soviele Subventionen.
    Zusätzlich muss Kohle nicht die Schäden welche sie verursachen begleichen.

  9. #548
    Quietscheente Quietscheente ist offline
    Avatar von Quietscheente

    Globale Erwärmung

    Zitat gamefreake89 Beitrag anzeigen
    Kohle wird um einiges mehr Subventioniert als EE. Etwa 1,9 Prozent Wirtschaftsleistung ( entspricht 70 Milliarden Euro pro Jahr) geht an Kohle Subventionen. Während die Subvention durch die EEG im Rekordjahr 2020 bei 30,9 Milliarden Euro lagen. Kohle erhält also etwa doppelt soviele Subventionen.
    Täglich grüßt das Murmeltier. Wenn morgen alle Subventionen für die Kohle aufgehoben werden, wird genauso viel Kohle verbrannt, nur eben nicht "Made in Germany", sondern aus z.B. Australien oder Südafrika.

  10. #549
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Globale Erwärmung

    Zitat gamefreake89 Beitrag anzeigen
    Kohle wird um einiges mehr Subventioniert als EE. Etwa 1,9 Prozent Wirtschaftsleistung ( entspricht 70 Milliarden Euro pro Jahr) geht an Kohle Subventionen. Während die Subvention durch die EEG im Rekordjahr 2020 bei 30,9 Milliarden Euro lagen. Kohle erhält also etwa doppelt soviele Subventionen.
    Zusätzlich muss Kohle nicht die Schäden welche sie verursachen begleichen.
    Das ist Milchmädchen-Rechnerei. Du beziehst dich hier auf das Working Paper des IWF. Da sind Umweltkosten und Co mit eingerechnet, die als "Subvention" deklariert werden. Das sind keine Subventionen, wo der Staat Unternehmen, die Kohle abbauen, mit Geld fördert.
    Jetzt kann ich als Betreiber eines Kohlekraftwerks, wenn die Kraftwerkskohle aus Deutscher Produktion das Vierfache kostet, aber auch einfach Kraftwerkskohle vom Südafrika, Australien oder China kaufen. Das kostet immer noch das selbe.
    Gut, dann kann ich sagen: Gut, dann belege ich den Import mit CO2 Preisen. Kann man natürlich machen - dann steigt aber natürlich auch der Strompreis. Und mit der Strompreis ist der Strompreis gemeint, den der Bürger, der heute bei Neuabschluss von Verträgen über stellenweise 40ct oder 45ct pro kwh Strom schon jammert, auch bezahlen muss. Genauso wie die Industrie. Bleibt die Industrie in Deutschland oder in Europa, wenn der Strom in Deutschland oder in Europa 30ct/kwh kostet zur Produktion von Gütern, oder geh ich dann nach China, wo der Strom 3ct pro kwh kostet? Oder in die USA, wo der 5, 6, 8ct/kwh kostet?

    Das sind Überlegungen, die hier überhaupt nicht berücksichtigt werden. Als wäre es scheißegal, ob in Deutschland Arbeit existiert und die hier lebende Bevölkerung Wirtschaftsleistung erbringen kann, oder nicht. Wir leben in einer globalisierten Welt, die Mauer ist schon lange Geschichte.

  11. #550
    ZhaoYun ZhaoYun ist offline
    Avatar von ZhaoYun

    Globale Erwärmung

    Und der Preis erhöht sich.

  12. #551
    gamefreake89 gamefreake89 ist gerade online
    Avatar von gamefreake89

    Globale Erwärmung

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Das ist Milchmädchen-Rechnerei. Du beziehst dich hier auf das Working Paper des IWF. Da sind Umweltkosten und Co mit eingerechnet, die als "Subvention" deklariert werden. Das sind keine Subventionen, wo der Staat Unternehmen, die Kohle abbauen, mit Geld fördert.
    Das sind nunmal auch Kosten die wir, die Allgemeinheit, zahlen müssen. Diese zu ignorieren wäre eine verfälschung zugunsten von Kohle. Wenn eine Energieform dafür sorgt das Jährlich Milliarden schäden an Infrastruktur/Gesundheit/Wirtschaft entstehen kann man dies nicht einfach ignorieren sondern man muss dies dann auch bei den Kosten berücksichtigen.
    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Jetzt kann ich als Betreiber eines Kohlekraftwerks, wenn die Kraftwerkskohle aus Deutscher Produktion das Vierfache kostet, aber auch einfach Kraftwerkskohle vom Südafrika, Australien oder China kaufen. Das kostet immer noch das selbe.
    Gut, dann kann ich sagen: Gut, dann belege ich den Import mit CO2 Preisen. Kann man natürlich machen - dann steigt aber natürlich auch der Strompreis. Und mit der Strompreis ist der Strompreis gemeint, den der Bürger, der heute bei Neuabschluss von Verträgen über stellenweise 40ct oder 45ct pro kwh Strom schon jammert, auch bezahlen muss. Genauso wie die Industrie. Bleibt die Industrie in Deutschland oder in Europa, wenn der Strom in Deutschland oder in Europa 30ct/kwh kostet zur Produktion von Gütern, oder geh ich dann nach China, wo der Strom 3ct pro kwh kostet? Oder in die USA, wo der 5, 6, 8ct/kwh kostet?
    Oder man steigt um auf Energie Formen die in der Produktion deutlich Billiger sind wie z.b. Wind, Photovoltaik etc
    Braunkohleanlagen(billigste fossiele Energieform) liegen, wenn man Umweltschäden(Nicht nur Klimaschäden) bzw Schäden an der allgemeinheit bewusst ignoriert, bei 4,59 bis 7,98 Cent pro Kilowattstunde.Bei berücksichtung von Umweltschäden liegen wir bei 21 Cent pro Kilowattstunde für Braunkohle und bei fast 19 Cent pro Kilowattstunde für Steinkohle.
    Onshore Windenergie liegt zwischen 3,99 und 8,23 Cent pro Kilowattstunde .Offshore-Anlagen bei 7,79 bis 9,95 Cent pro Kilowattstunde. PV-Anlagen zwischen 3,71 und 11,54 Cent pro Kilowattstunde(Je größer die Fläche desto billiger die Gestehungskosten).
    Wenn man bei Windenergie Umweltschäden mitreinrechnet sind es etwa weitere 0,28 Cent pro Kilowattstunde.Die Umweltkosten von PV-Anlagen liegen bei 1,64 Cent pro Kilowattstunde


    Vieleicht sollte man mit Blick auf die Energiepreise, Energieformen mit niedrigeren Gestehungskosten fördern. Vorallem wenn diese gleichzeitig weit weniger Schäden für die Allgemeinheit verursachen.

  13. #552
    Quietscheente Quietscheente ist offline
    Avatar von Quietscheente

    Globale Erwärmung

    Zitat gamefreake89 Beitrag anzeigen
    Oder man steigt um auf Energie Formen die in der Produktion deutlich Billiger sind wie z.b. Wind, Photovoltaik etc
    Profit ist aber Umsatz - Kosten. Nur weil die Kosten während der Gestehung (=Wind bläst / Sonne scheint) niedrig sind, müssen das nicht die umsatzstarken Zeiten sein. Der Spotmarkt für Energie sieht an sonnigen Tagen so aus:



    Strom ist also um die Mittagszeit im Sommer mit Brise billig. Die Kosten alleine sind, solange der Überschuss "verloren" geht, völlig unerheblich. Kohle wäre also auch mit höheren Gestehungskosten profitabler.

  14. #553
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Globale Erwärmung

    Zitat gamefreake89 Beitrag anzeigen
    Das sind nunmal auch Kosten die wir, die Allgemeinheit, zahlen müssen. Diese zu ignorieren wäre eine verfälschung zugunsten von Kohle. Wenn eine Energieform dafür sorgt das Jährlich Milliarden schäden an Infrastruktur/Gesundheit/Wirtschaft entstehen kann man dies nicht einfach ignorieren sondern man muss dies dann auch bei den Kosten berücksichtigen.
    Antwort:

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich eine mögliche Sichtweise, die man vertreten kann. Das Problem daran ist aber: Es ist ja nicht so, dass, wenn wir auf 100% erneuerbare Energien umsteigen und Kohle und Gas mit CO2-Preisen bemessen, dass wir dann aus diesen Kosten fein säuberlich raus wären. Wir sind da ja schon gezwungen, dass andere Länder dann auch im gleichen Tempo mitmachen - und aus China, Teilen der EU und den USA kommt da aktuell sehr wenig bei rum. Insofern, wenn man Kostenmäßig argumentieren will, sind das "Sowiesokosten", die anfallen werden, egal, ob wir etwas tun werden, oder nicht.
    Oder man steigt um auf Energie Formen die in der Produktion deutlich Billiger sind wie z.b. Wind, Photovoltaik etc
    Braunkohleanlagen(billigste fossiele Energieform) liegen, wenn man Umweltschäden(Nicht nur Klimaschäden) bzw Schäden an der allgemeinheit bewusst ignoriert, bei 4,59 bis 7,98 Cent pro Kilowattstunde.Bei berücksichtung von Umweltschäden liegen wir bei 21 Cent pro Kilowattstunde für Braunkohle und bei fast 19 Cent pro Kilowattstunde für Steinkohle.
    Onshore Windenergie liegt zwischen 3,99 und 8,23 Cent pro Kilowattstunde .Offshore-Anlagen bei 7,79 bis 9,95 Cent pro Kilowattstunde. PV-Anlagen zwischen 3,71 und 11,54 Cent pro Kilowattstunde(Je größer die Fläche desto billiger die Gestehungskosten).
    Das gilt aber halt nur bei Volleinspeisung. Wenn wir in Deutschland die angepeilten 200 Gigawatt PV haben, leisten die in einem schönen Juni, Juli und Augusttag, wo Deutschlandweit die Sonne scheint, um die 130-150 Gigawatt. Der Strombedarf Deutschlands liegt dann aber bei vielleicht 70, 75 Gigawatt in der Tagesspitze in Deutschland. Da sind also dann irgendwo 65-75 Gigawatt Stromüberschuss - oder ungefähr 50% der PV Leistung an diesen schönen Tagen. Was damit machen?
    Meine PV Anlage erwirtschaftet bei mir im Betrieb im Juni und Juli ca. ein Drittel der Jahresleistung. Den Großteil der Monatsleistung im Juni und Juli entstehen an Tagen mit hoher Sonneneinstrahlung, also den üblichen Badewetter Tagen. An regnerischen und stark bewölkten Tagen kommt auch im Sommer logischerweise nicht so viel PV-Leistung vom Dach. Regeln wir die dann ab? Vergütet die Allgemeinheit dann die entgangene PV-Einspeisung (= Kosten für die Allgemeinheit), oder muss das der Betreiber der PV selbst bezahlen (=man überlegt sich als Volleinspeiser, zu welchem Zuschlagspreis man noch eine PV betreiben will). Die großen Strom produzierenden Anlagen sind logischerweise alles Volleinspeiser, die meisten Bauern mit PV Anlagen mit weit über 100kwp und teilweise an die 1000kwp brauchen den Strom nicht zum Eigenverbrauch - anders als das typische Einfamilienhaus mit 10kwp, oder stellenweise auch 10kwp mit Speicher, im Eigenverbrauch. Da kann ich mit Wärmepumpe und Warmwasser oder dem Laden eines E-Autos schon meinen Strom im Sommer selber loswerden, oder ich stell mir nen Speicher rein, der meinen Nachtverbrauch dann abdeckt.

    Wenn wir hier die "impliziten Subventionen" auf die Allgemeinheit umlegen, unsere fossilen Energieträger dadurch künstlich verteuern, damit sich EE-Energieträger finanziell lohnen, und die Welt zieht aber nicht mit (Was man bei China und den USA halt so sagen kann - vor eineinhalb Jahren hieß es, Aufbruch in den USA, jetz geht's richtig los - wie lang ist Biden noch Präsident, bis eine Amtszeit wieder kaum was passiert ist? Und China hat ja sowieso schon abgwunken...) dann tragen wir diese "impliziten Subventionen" ja finanziell sowieso auch noch mit. Umweltauswirkungen auf Deutschland machen ja nicht Halt an der Deutschen Grenze, nur weil wir hier auf 100% EE Strom ausbauen.

  15. #554
    gamefreake89 gamefreake89 ist gerade online
    Avatar von gamefreake89

    Globale Erwärmung

    Selbst wenn wir Umweltschäden(dabei sind das beiweitem nicht nur Klimaschäden) ignorieren sind die Gestehungskosten von EE immer noch niedriger als die von der billigste Kohleform.
    Die Technologie zum Speichern von Überproduktion gibt es schon längst, sie muss nur noch gebaut werden. Mit fossilen Energie Formen machen wir uns nur abhängig von einer endlichen Ressource und anderen Ländern. Wie man aktuell am Gas merkt, wo der Preis in die Höhe schießt, weil Russland uns aus politischen Gründen den Hanh abdreht.

  16. #555
    ZhaoYun ZhaoYun ist offline
    Avatar von ZhaoYun

    Globale Erwärmung

    Schon deswegen wäre eine Speicheroption sinnvoll.

    Ob es flauten bei Wind und Sonne sind oder ein Zulieferer uns dem Hahn abdreht, verschafft diese Möglichkeit Spielräume.

    Die Gasspeicher sind zurzeit Halbvoll.

    Das reicht dem winter. Mehr nicht!

  17. #556
    ZhaoYun ZhaoYun ist offline
    Avatar von ZhaoYun

    Globale Erwärmung

    https://efahrer.chip.de/news/tausend...toerbar_107062

    Dieser neue Akku soll schnell lade fähig sein und trotzdem statt wie bisher nach 1000 laden ca. 80%, 70% nach 1700 Ladungen haben.

    Bestimmt nicht der große Sprung, aber doch eine beträchtliche Verbesserung.

  18. #557
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Globale Erwärmung

    Zitat ZhaoYun Beitrag anzeigen
    https://efahrer.chip.de/news/tausend...toerbar_107062

    Dieser neue Akku soll schnell lade fähig sein und trotzdem statt wie bisher nach 1000 laden ca. 80%, 70% nach 1700 Ladungen haben.

    Bestimmt nicht der große Sprung, aber doch eine beträchtliche Verbesserung.
    Akku-News und "Durchbrüche" im Labor gibt es jedes Jahr unzählige. Ob es die aber tatsächlich braucht, ist fraglich. Es gibt heute schon Akkuzellen, die für E-Autos und auch den DAU geeignet sind, wo man sich nicht um die Haltbarkeit des Fahrzeug"systems" Gedanken machen muss. Für das E-Auto sind das LFP Zellen, die halten ewig - man redet da von ungefähr 5000 Ladezyklen (=bei einer Reichweite eines E-Autos von 300km = 1,5 Mio km). Das kann der durchschnittliche Autofahrer nicht fahren, da verschleißt im Alterungsprozess das Auto über die Jahre vielmehr, und auch der Akku über die kalendarische Alterung.
    Für den stationären Bereich sind Natrium-Ionen Zellen spannend, wie sie CATL für die Produktion angekündigt hat. Die Ressourcen zur Herstellung solch eines Akkus sind reichlich vorhanden für kurzzeitige stationäre Anwendungen. Wenn die ähnlich viele Ladezyklen schaffen, wie die LFP Akkus, sind das absolute No-Brainer, zeitgleich aber auch kostengünstiger.

    Wer heute im Eigenheim wohnt oder in einem gemieteten Haus oder Wohnung und die Möglichkeit hat, sich einen Ladeplatz anzuschaffen, für den gibt es kaum wirklich rationale Gründe, wieso er sich kein E-Auto zulegen können soll. Die Reichweite kann hierzu kaum mehr als Grund dienen, und das Argument "Das Auto hat keine 1000km Reichweite" zählt für mich persönlich auch nicht - wer ist denn schon mal 1000km am Stück gefahren, ohne mal Pinkeln zu gehn? Und wenn das jemand macht, sollte er ernsthaft überlegen aus Gründen der Gesundheit, mehr zu trinken.
    Immobilien, die heute noch gebaut und geplant werden, ohne zumindest Leerrohre für Ladesäulen für Mieter oder Wohnungseigentümer vorzusehen, sind bei der Fertigstellung des Gebäudes dann schon "Altbau", das sollte einem bewusst sein.

  19. #558
    AndiBcool AndiBcool ist offline
    Avatar von AndiBcool

    Globale Erwärmung

    Gut das hier mehr über die Energiepolitik und Machbarkeit geredet wird als über den Klimawandel & globale Erwärmung.

    Die anderen Länder Weltweit lachen schon lange über uns und betiteln das was hier veranstaltet wird mit der "dümmsten Energiepolitik überhaupt".
    Das trifft es sehr gut wie ich finde.

  20. #559
    ZhaoYun ZhaoYun ist offline
    Avatar von ZhaoYun

    Globale Erwärmung

    Muss ich dir leider zustimmen.

    Unsere Union hat das erfolgreich verhindert.

    Z.b. die Abstandsbegrundung.

    Infraschall.

    Hört man nicht soll aber krank machen.

    Dummer Fun Fakt, Autos erzeugen auch infraschall. In der Konsequenz müssten doch autos abgeschafft.

    Oder die bürokratische Verschleppung. Stichwort jahre bis zur Genehmigung.

  21. #560
    AndiBcool AndiBcool ist offline
    Avatar von AndiBcool

    Globale Erwärmung

    Naja es ist schon ein unterschied, ob mal ein Auto an deinem Haus vorbeifährt oder ob in direkter Nähe 24 Stunden ein Windrad steht, dass Dicht beschallt.

    Ich finde es auch komisch, das Du es anscheinend noch nicht begriffen hast, das mehr Windräder gar nichts bringen und teilweise Naturschutz oder historische Wälder für weichen sollen.

    Solange der jetzt schon überschüssige Strom nicht sinnvoll verwendet werden kann, sei es nun speichern oder Umwandlung in andere Energieformen und der überschüssige Strom nur gegen Zahlung von Geld abgenommen wird, ist das totaler Schwachsinn.

    Ich frage mich ernsthaft, warum man der Politik noch nicht gesagt hat, dass mir Klimaanlagen mit dem überschüssigen Strom betreiben müssen. Die wirken genauso gut gegen die Erderwärmung wie das einsparen von CO2 in Deutschland und machen sogar noch etwas gegen die Wasserknappheit im Sommer, da sie das Wasser aus der Luft holen.
    Ja das ist genauso sinnvoll wie noch mehr Windräder zu bauen, die nicht konstant Strom liefern und der Strom nicht gespeichert wird. Aber hey das Blödsinn lohnt sich ja dennoch, weil ja der damit erzeugte Strom abgenommen und bezahlt werden muss.

    Ja und ein Umbau von Kohlekraftwerken zu Gas Kraftwerken wird so gut gefördert, das die Betreibe das quasi umsonst bekommen: https://buerger-begehren-klimaschutz...kraftwerke.pdf
    Zitat: "Während das Klima also nichts gewinnt,
    finanzieren öffentliche Gelder den nächsten fossilen Lock-In. Betreiber, die ihr
    Kohlekraftwerk auf Gas umstellen, erhalten über den Kohleersatzbonus, in Abhängigkeit
    vom Alter der Anlage, bis zu 390 Euro pro KW. Ein Kraftwerk mit einer Leistung von 100 MW
    kann darüber bis zu 39 Mio. für den Umstieg auf Gas einmalig bekommen. Insgesamt hat die
    Regierung dafür 1,8 Mrd. Euro vorgesehen – die in die Finanzierung fossiler Energieträger
    fließen werden!4 Hinzu kommt die Förderung aus dem Kraftwärmekopplungsgesetz (KWKG), das Anlagen begünstig, die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Dies ist bei den
    meisten Erneuerbaren nicht der Fall, so dass auch diese Förderung fast ausschließlich Fossile
    begünstigt. Erhöht wurde sie in dem Gesetz vor allem für Großanlagen, was der
    Wärmewende weitere Steine in den Weg legt. Die Grundförderung stieg für diese Anlagen
    von 3,1 auf 3,6 ct/kWh. Für Anlagen, die sich in Süddeutschland befinden, gibt es weitere
    Boni.5 Für die Betreiber – insbesondere wenn es sich um finanzschwache Kommunen
    handelt – ist der Umstieg von Kohle auf Gas also enorm attraktiv. Sie erhalten einen großen
    Anteil ihrer Investitionskosten als Förderung und müssen die Fernwärmeerzeugung nur
    geringfügig ändern. "

    Aber hey ich habe mit dem Thema eh schon so gut wie abgeschlossen. Der Industriestandort Deutschland verabschiedet sich mehr und mehr und man kann es den Firmen auch nicht verübeln Deutschland den Rücken zu kehren.

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