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  1. #10521
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News

    Da die Kündigung rechtswidrig ist wird immer noch keiner gezwungen.
    Sie hat nicht gegendert, AG meinte dann geh, AN meint Nö, Gericht gibt ihr Recht. Ergo...kein Zwang

    q.e.d

    Natürlich ist das sehr kurz gefasst und wir wissen nicht wie die Arbeit zwischen AN und AG weitergeht.
    Davon ab verstehe ich eh die Aufregung darum nicht. Setz das um. Find es scheisse. Sie muss ja keine Dienstmails o.ä. so berfassen. Somit sehe ich immer noch keinen Zwang.

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    Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News

    Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
  3. #10522
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News

    Ja gut, dann ist der Satz halt falsch. Da kann sich nun jeder freuen. Ich werde ja auch täglich zur Arbeit gezwungen, wenn mir mein Chef Aufgaben gibt. Zum Einkaufen werde ich auch gezwungen, wenn ich nicht verhungern will und - ganz schlimm - manche wollen sogar eine Wiedereinführung des Zwangs, sich trotz erheblicher Krankheit zum Arzt schleppen zu müssen.

    https://www.lto.de/recht/nachrichten...utzbeauftragte
    Laut dem Vertreter des Bundesamtes war es nicht die erste juristische Auseinandersetzung mit der 43-Jährigen. Sie sei schon einmal im Zusammenhang mit einem Corona-Test abgemahnt worden. “Sie weigert sich einfach - und das zieht sich durch”, sagte er. Das Bundesamt wolle sicherstellen, dass in seinen Dokumenten gegendert wird. Wie die Mitarbeiterin es damit persönlich halte, spiele dabei keine Rolle. “Sie kann sprechen wie sie möchte, sie kann auch E-Mails schreiben wie sie möchte.”
    Im überwiegenden Teil ihrer Arbeit wurde die Dame also nicht "gezwungen" zu gendern. Und dass Dokumente einen einheitlichen Stil haben sollen, ist ebenso normal wie nachvollziehbar.

    Im übrigen zwingt mich mein AG auch oft genug, von der DIN-Norm zur Gestaltung von Texten abzuweichen, von anderen Unsinnigkeiten in Texten und Protokollen will ich da gar nicht erst anfangen. Der Zange lauert an jeder Ecke. Wenn man sich gegen alles wegen persönlicher Befindlichkeiten wehrt, dann kann man sich doch direkt beim nächsten Jobcenter melden mit Dauerparkplatz davor.

  4. #10523
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Ja gut, dann ist der Satz halt falsch. Da kann sich nun jeder freuen. Ich werde ja auch täglich zur Arbeit gezwungen, wenn mir mein Chef Aufgaben gibt. Zum Einkaufen werde ich auch gezwungen, wenn ich nicht verhungern will und - ganz schlimm - manche wollen sogar eine Wiedereinführung des Zwangs, sich trotz erheblicher Krankheit zum Arzt schleppen zu müssen.
    Richtig. Da behauptet aber niemand, dass niemand dazu gezwungen wird.
    Ansonsten schöner Whataboutismus.

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Im überwiegenden Teil ihrer Arbeit wurde die Dame also nicht "gezwungen" zu gendern. Und dass Dokumente einen einheitlichen Stil haben sollen, ist ebenso normal wie nachvollziehbar.
    Richtig. Vor allem sollten Behördendokumente in korrekter Sprache formuliert sein.

    Zitat vieraeugigerZyklop Beitrag anzeigen
    Da die Kündigung rechtswidrig ist wird immer noch keiner gezwungen.
    Sie hat nicht gegendert, AG meinte dann geh, AN meint Nö, Gericht gibt ihr Recht. Ergo...kein Zwang

    q.e.d
    Häh?
    Nur weil man standhaft bleibt, heißt das doch nicht, dass die Zwangslage nicht besteht? Die Zwangslage bestand schon darin, dass der Arbeitgeber - eine staatliche Behörde - ihr mit Kündigung drohte, wenn sie nicht gendere (aber niemand wird zum Gendern gezwungen...). Dass sie sich dem Zwang widersetzte und standhaft blieb, eliminiert doch nicht die Zwangslage?

  5. #10524
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

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    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Richtig. Vor allem sollten Behördendokumente in korrekter Sprache formuliert sein.
    Wie die Behörde ihre internen Dokumente verfasst, kann sie ja doch immer noch selbst regeln? Eine Strahlenschutzanweisung ist ja für den internen Gebrauch gedacht.

  6. #10525
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

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    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Wie die Behörde ihre internen Dokumente verfasst, kann sie ja doch immer noch selbst regeln? Eine Strahlenschutzanweisung ist ja für den internen Gebrauch gedacht.
    Wir haben in Deutschland den Grundsatz der ordnungsgemäßen Aktenführung. Die Amtssprache bei uns ist Deutsch. Dem Grundsatz kann man mit einer Fantasiesprache halt nicht genügen.

  7. #10526
    Capt. Clark Capt. Clark ist offline
    Avatar von Capt. Clark

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    Zitat vieraeugigerZyklop Beitrag anzeigen
    Da die Kündigung rechtswidrig ist wird immer noch keiner gezwungen.
    Sie hat nicht gegendert, AG meinte dann geh, AN meint Nö, Gericht gibt ihr Recht. Ergo...kein Zwang

    q.e.d

    Natürlich ist das sehr kurz gefasst und wir wissen nicht wie die Arbeit zwischen AN und AG weitergeht.
    Davon ab verstehe ich eh die Aufregung darum nicht. Setz das um. Find es scheisse. Sie muss ja keine Dienstmails o.ä. so berfassen. Somit sehe ich immer noch keinen Zwang.
    Der Arbeitgeber, in diesem Fall ein staatlicher, hat hier doch glasklar das Gendern vorgeschrieben. Die Konsequenz dieser Vorgabe nicht nachzugehen war die Kündigung. Nach jeder Definition ist das ein astreiner ZWANG. Was soll es sonst gewesen sein?

  8. #10527
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

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    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Wir haben in Deutschland den Grundsatz der ordnungsgemäßen Aktenführung. Die Amtssprache bei uns ist Deutsch. Dem Grundsatz kann man mit einer Fantasiesprache halt nicht genügen.
    Ja dazu müsste man nun wissen, wie genau die Dame gendern sollte bzw ob es dazu ebenfalls explizite Vorgaben gab. Man kann nämlich sehr wohl geschlechtsneutral schreiben und dabei ganz wunderbar die deutsche Sprache einhalten. Dazu müsste man aber natürlich auch Mal ein bisschen den Kopf anschalten. Das wird aber natürlich schwierig, wenn man beim Hören des Wortes "gendern" direkt Puls bekommt.

  9. #10528
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

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    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Ja dazu müsste man nun wissen, wie genau die Dame gendern sollte bzw ob es dazu ebenfalls explizite Vorgaben gab. Man kann nämlich sehr wohl geschlechtsneutral schreiben und dabei ganz wunderbar die deutsche Sprache einhalten. Dazu müsste man aber natürlich auch Mal ein bisschen den Kopf anschalten. Das wird aber natürlich schwierig, wenn man beim Hören des Wortes "gendern" direkt Puls bekommt.
    Nein, das kann man i.d.R. nicht. Das generische Maskulinum ist bereits die neutrale und abstrakte Formulierung.
    In Deutschland wird ein Nomen häufig dadurch gebildet, dass man an den Verbstamm die Endung "er" hängt.

    lehren -> Lehrer
    sprechen -> Sprecher
    pflegen -> Pfleger
    beraten -> Berater

    Dabei sind nicht nur männliche Personen gemeint, sondern alle, die diese Tätigkeit ausüben.
    Da nützt es auch nichts, "Beratender" oder "Pflegender" zu sagen, weil ein "Beratender" ist eine Person mit dem Beruf "Berater", die das jetzt aktuell auch macht. Diese Person bleibt aber trotzdem Berater, wenn sie gerade auf der Couch sitzt und was in der Glotze guckt - also ein Fernsehender ist - oder wenn die Person sich gerade eine halbe Stunde in der Kabine am Klo in der Arbeit einschließt. Dann ist diese Person gerade nicht "Beratender", aber trotzdem immer noch "Berater".

    Und Doppelpunkte, Gendersternchen und anderer Quark ist halt nun einmal grammatikalisch falsch - und andere Begrifflichkeiten führen, wie z.B. als Argument auch im Prozess vor dem Arbeitsgericht vorgebracht - zu Missverständnissen, weil die Präzision in den Begrifflichkeiten leidet.

    Deshalb wehren sich auch viele Sprachwissenschaftler gegen das Gendern. Deutsch ist eine präzise Sprache.

  10. #10529
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen

    lehren -> Lehrer
    sprechen -> Sprecher
    pflegen -> Pfleger
    beraten -> Berater

    Dabei sind nicht nur männliche Personen gemeint, sondern alle, die diese Tätigkeit ausüben.
    [...]
    Deshalb wehren sich auch viele Sprachwissenschaftler gegen das Gendern. Deutsch ist eine präzise Sprache.
    So präzise, dass ich bei deinen Beispielen nicht weiß, ob nur männliche, oder männliche und weibliche Personen angesprochen werden bzw eben betroffen sind.

    Im übrigen konnte man statt "Lehrer" auch "Lehrkräfte" sagen, statt "Pfleger" auch "Pflegepersonal" etc.

    Aber wie gesagt: Einigen fehlt offenbar Vorstellungsvermögen. Und wie auch gesagt: Ohne zu wissen, was da genau geschrieben werden sollte, kann man im konkreten Fall der Behörde nicht vorwerfen, dass eine "Fantasiesprache" verwendet werden sollte. Für manche ist es ja auch schon "gendern", wenn man "Lehrerinnen und Lehrer" schreiben soll...

  11. #10530
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News

    Zitat Capt. Clark Beitrag anzeigen
    Der Arbeitgeber, in diesem Fall ein staatlicher, hat hier doch glasklar das Gendern vorgeschrieben. Die Konsequenz dieser Vorgabe nicht nachzugehen war die Kündigung. Nach jeder Definition ist das ein astreiner ZWANG. Was soll es sonst gewesen sein?
    Na,....keiner

    Ein Zwang wäre komplett alternativlos. Ist es hier nicht. Es hat hier zwar eine Konsequenz...die jedoch als unrichti betitelt wurde also doch kein Konsequenz am Ende. Das Arbeitsverhältnis dürfte allerdings befleckt sein.

    Deswegen ist der Vergleich mit einer Todesdrohung auch völlig daneben.

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    So präzise, dass ich bei deinen Beispielen nicht weiß, in nur männliche, oder männliche und weibliche Personen angesprochen werden bzw eben betroffen sind.

    Im übrigen konnte man statt "Lehrer" auch "Lehrkräfte" sagen, statt "Pfleger" auch "Pflegepersonal" etc.

    Aber wie gesagt: Einigen fehlt offenbar Vorstellungsvermögen. Und wie auch gesagt: Ohne zu wissen, was da genau geschrieben werden sollte, kann man im konkreten Fall der Behörde nicht vorwerfen, dass eine "Fantasiesprache" verwendet werden sollte. Für manche ist es ja auch schon "gendern", wenn man "Lehrerinnen und Lehrer" schreiben soll...
    Erinnert mich an den Fall wo das Femininum genutzt wurde nur um die Beschwerde zum gendern ad absurdum zu führen.

    https://www.merkur.de/deutschland/cd...-94015380.html

  12. #10531
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Im übrigen konnte man statt "Lehrer" auch "Lehrkräfte" sagen, statt "Pfleger" auch "Pflegepersonal" etc.
    Und Berater? Das war ja jenes Beispiel, dem ich mich bewusst ausführlich zugewandt hatte in meiner Ausführung.

    Mit "Pflegepersonal" verkürzt du btw. wieder die Gruppe der "Pfleger". Es gibt nämlich nicht nur Pfleger, die Personal sind. Es gibt auch Pflegefälle, die z.B. durch Angehörige betreut werden und nicht durch Personal. Das sind dann auch Pfleger, aber kein Pflegepersonal.
    Deutsch ist Präzise.

    Die Liste diente des Weiteren lediglich als Veranschaulichung, wie im Deutschen häufig Nomen gebildet werden.

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    So präzise, dass ich bei deinen Beispielen nicht weiß, ob nur männliche, oder männliche und weibliche Personen angesprochen werden bzw eben betroffen sind.
    Das gilt für dein "Pflegepersonal" genauso. Das muss man, möchte man eine Gruppe ansprechen, eben präzisieren - indem man z.B. "die männlichen Pfleger" meint. Oder "das männliche Pflegepersonal". Ansonsten sind alle gemeint.

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Dazu müsste man aber natürlich auch Mal ein bisschen den Kopf anschalten. Das wird aber natürlich schwierig, wenn man beim Hören des Wortes "gendern" direkt Puls bekommt.
    Mir auch nicht verständlich, warum man nicht sachlich bleiben kann. Man hat nicht deshalb die Weisheit mit dem Löffel gefressen, wenn man andere Mitdiskutanten versucht, als "dumm" darzustellen.

  13. #10532
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News

    Zitat vieraeugigerZyklop Beitrag anzeigen
    Na,....keiner



    Erinnert mich an den Fall wo das Femininum genutzt wurde nur um die Beschwerde zum gendern ad absurdum zu führen.

    https://www.merkur.de/deutschland/cd...-94015380.html
    Ja, ich finde eh, man sollte einfach Mal für 50 Jahre das generische Femininum einführen. Sollte ja keinerlei Problem sein, wenn man deutlich macht, dass man er mit gemeint sind...

    Dass der generische Maskulin aus einer Zeit kommt, in der Frauen gesellschaftlich, politisch und beruflich keine Rolle gespielt haben, wird ja gern Mal vergessen. Warum enden die meisten Berufe auf "-er"? Ja weil sie halt zu einer Zeit entstanden/benamt wurden sind, als sie hauptsächlich von Männern ausgeführt wurden. Das sieht man andersrum an bestimmten Berufsbezeichnungen auch. Beispiel: Hebamme. Da gibt es ja nicht Mal eine gescheite männliche Berufsbezeichnung, außer man schreibt es halt in "Geburtshelfer" um. Und bei Hebamme werden ja eben auch Männer mitgemeint.

    Der Aufschrei, würde die Sprache plötzlich dahingehend geändert, dass vermehrt nur weibliche Formen erwähnt wurden, bei denen die Männer (und alle anderen) halt mitgemeint sind, würde vermutlich das Internet explodieren lassen. Aber Frauen und andere Personen sollen das bitte wie die letzten Hunderte Jahre akzeptieren und über sich ergehen lassen.

    Würde sich die Sprache heute entwickeln, sähe sie sicher anders aus.

  14. #10533
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Und Berater? Das war ja jenes Beispiel, dem ich mich bewusst ausführlich zugewandt hatte in meiner Ausführung.

    Mit "Pflegepersonal" verkürzt du btw. wieder die Gruppe der "Pfleger". Es gibt nämlich nicht nur Pfleger, die Personal sind. Es gibt auch Pflegefälle, die z.B. durch Angehörige betreut werden und nicht durch Personal. Das sind dann auch Pfleger, aber kein Pflegepersonal.
    Deutsch ist Präzise.

    Die Liste diente des Weiteren lediglich als Veranschaulichung, wie im Deutschen häufig Nomen gebildet werden.

    Das gilt für dein "Pflegepersonal" genauso. Das muss man, möchte man eine Gruppe ansprechen, eben präzisieren - indem man z.B. "die männlichen Pfleger" meint. Oder "das männliche Pflegepersonal". Ansonsten sind alle gemeint.

    Mir auch nicht verständlich, warum man nicht sachlich bleiben kann. Man hat nicht deshalb die Weisheit mit dem Löffel gefressen, wenn man andere Mitdiskutanten versucht, als "dumm" darzustellen.
    Ich werde mit dir jetzt keine Einzelbegriffsdiskussion führen. Das wird nämlich offensichtlich nichts bringen. Je nach Kontext kann man den Begriff aber sehr wohl geschlechtsneutral mit "beratende Person" beschreiben.
    Denn in welchem Kontext taucht das evtl auf? Dass man bei fehlender Expertise einen "Berater" anheuern soll? Was interessiert mich in dem Moment aber bei einem Berater? Genau, der soll mich beraten. D.h. mich interessiert nur dessen beratende Tätigkeit. Ob der ne halbe Stunde aufm Klo hockt und in der Zeit nicht berät, ist ja dann egal. Im Moment fehlender Expertise soll eine beratende Person diese vermitteln. Und beraten kann nun Mal nur dann werden, wenn auch tatsächlich beraten wird, also der Berater tatsächlich beratend ist.

    In anderem Kontext geht das vllt nicht, z.B. in Texten, in denen sich grundlegend mit Berufsständen auseinandergesetzt wird. Ein LKW-Fahrer ist halt immer LKW-Fahrer, auch wenn er Zuhause sitzt. Und wenn Mäcci dann damit wirbt, dass alle LKW-Fahrer bei Vorlage ihres Dienstvertrages 50% Rabatt bekommen, dann ist es natürlich ein Unterschied, ob sich die Aktion an "LKW-Fahrer", oder "LKW-Fahrende" richtet. Obwohl man natürlich mit ein bisschen gesundem Menschenverstand ohnehin darauf kommen könnte, was da nun wirklich gemeint ist.

    Aber du hast ja dem Amt im vorliegenden Fall unterstellt, es wurde das Gendern in eine Fantasiesprache durch zwang von seiner Angestellten einfordern. Und diese pauschale Aussage ist eben nicht richtig, solange man nicht Mal weiß, welche Textstellen überhaupt in welche "gegenderte" Formulierungen umgeändert werden sollten.

    Edit:
    Oh nein, Gott erschuf die "Pflegeperson".

    Und richtig, bei "-personal" oder "-kraft" sind erstmal alle gemeint. Das ist präzise, weil nicht "alle" oder "nur Männer" gemeint sein können. Es wird aich nicht gesagt: "Ich rede immer nur über die Männer, aber meine halt Frauen mit", sondern beide Geschlechter sind sprachlich gleichwertig.

    Ich meinte eigentlich die sich mit Händen und Füßen währende Dame, um die es hier ja eigentlich ging.

  15. #10534
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Aber Frauen und andere Personen sollen das bitte qie die letzten Hunderte Jahre akzeptieren und über sich ergehen lassen.
    Ja, weil ja die Frauen sooooo gegen die männliche Unterdrückung aufbegehren. Ist die männliche Unterdrückung auch hier mit im Raum?
    Das Gendern wird in der breiten Bevölkerung mit einer weit überwiegenden Mehrheit abgelehnt. Nicht nur mit einer kleinen Mehrheit. Dabei wird das Gendern noch nicht einmal von einer Mehrheit der Frauen befürwortet. In der Regel sind es irgendwelche linken Karens - männliche, wie weibliche -, die auf jeden neuen woken Gedankengang aufspringen und sich für besonders intelligent und/oder elitär empfinden, die sich besonders hartnäckig dafür engagieren. Deshalb soll diese Veränderung ja auch von oben nach unten durchgedrückt werden - wie im Fall der Bundesbehörde (niiiiiiieeeemand wird zum Gendern gezwungen - das ist das nieeeeemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten der Neuzeit geworden) gegen die Mitarbeiterin oder anderer staatlichen Institutionen.
    Welches Geschlecht hatte nochmal die Klägerin gegen das Gendern? Ahhhh. Weiblich.

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Ich werde mit dir jetzt keine Einzelbegriffsdiskussion führen. Das wird nämlich offensichtlich nichts bringen. Je nach Kontext kann man den Begriff aber sehr wohl geschlechtsneutral mit "beratende Person" beschreiben.
    Denn in welchem Kontext taucht das evtl auf? Dass man bei fehlender Expertise einen "Berater" anheuern soll? Was interessiert mich in dem Moment aber bei einem Berater? Genau, der soll mich beraten. D.h. mich interessiert nur dessen beratende Tätigkeit. Ob der ne halbe Stunde aufm Klo hockt und in der Zeit nicht berät, ist ja dann egal. Im Moment fehlender Expertise soll eine beratende Person diese vermitteln. Und beraten kann nun Mal nur dann werden, wenn auch tatsächlich beraten wird, also der Berater tatsächlich beratend ist.
    Die beratende Person ist in der Zeit, in der sie am Klo hockt, aber halt keine beratende Person. Da ist sie eine am Klo sitzende Person. Die trotzdem vom Beruf Berater ist.
    Du bringst ja selbst ein ähnliches Beispiel mit dem LKW-Fahrer und LKW-Fahrenden. Hier sind Missverständnisse absolut vorprogrammiert.

  16. #10535
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Ja, weil ja die Frauen sooooo gegen die männliche Unterdrückung aufbegehren. Ist die männliche Unterdrückung auch hier mit im Raum?
    Ja wenn es weder sprachliche Unterdrückung noch "Unsichtbar machen" durch den generischen Maskulin gibt, dann Sprache ja nichts dagegen, einfach auf einen generischen Feminin zu wechseln? Es sollte dann ja zu keinerlei Protesten der Männer kommen.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Das Gendern wird in der breiten Bevölkerung mit einer weit überwiegenden Mehrheit abgelehnt. Nicht nur mit einer kleinen Mehrheit.
    https://www.forschung-und-wissen.de/...dern-133710651
    Männer lehnen das Gendern deutlich öfter prinzipiell ab (52 %) als Frauen (41 %).
    Die Mehrheit will selbst nicht gendern, was ja auch ok ist und ohnehin jedem frei steht. Niemand wird im Privatleben gezwungen, zu gendern.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Dabei wird das Gendern noch nicht einmal von einer Mehrheit der Frauen befürwortet.
    Ja wenn ich dann direkt von Leuten niedergemacht werde, würde ich mir gendern auch sparen. Kann mir durchaus auch vorstellen, dass Frauen vllt einfach Ruhe vor dem Thema haben wollen. Und wer hält das Thema aktiv und bauscht es auf und macht (politisch) ein riesen Drama draus? Ah richtig, die rechten, konservativen Kreise.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Die beratende Person ist in der Zeit, in der sie am Klo hockt, aber halt keine beratende Person. Da ist sie eine am Klo sitzende Person. Die trotzdem vom Beruf Berater ist.
    Du bringst ja selbst ein ähnliches Beispiel mit dem LKW-Fahrer und LKW-Fahrenden. Hier sind Missverständnisse absolut vorprogrammiert.
    Keine Ahnung, wie ein Missverständnis, das aus dieser Formulierung entsteht, aussehen soll. Entweder sind die Leser entweder zu dumm, um zu begreifen, dass ein "Beratender" auf dem Klo gerade nicht berät, oder sie sind klug genug, dass sie verstehen, dass "Beratender" als geschlechtsneutrale Form gewählt wurde.

  17. #10536
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

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    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Ja wenn es weder sprachliche Unterdrückung noch "Unsichtbar machen" durch den generischen Maskulin gibt, dann Sprache ja nichts dagegen, einfach auf einen generischen Feminin zu wechseln? Es sollte dann ja zu keinerlei Protesten der Männer kommen.
    Theoretisch spräche da nichts dagegen. Außer der ganzen Nachteile, die damit einhergingen.
    Wir könnten auch Mathe neu definieren und ein neues Rechen- und Zahlensystem etablieren. Das muss auch nicht so festgefahren sein. Das hat halt zur Folge, dass in Deutschland zig Millionen Leute plötzlich falsch rechnen - und hier hat es zur Folge, dass zig Millionen Deutsche falsch schreiben und falsch sprechen. Aber wir können dann ja gleich eine Horde von Umerziehungslehrinn beauftragen, die dann anfangen, dem Bürgin das neue Deutsch beizubringen. Natürlich muss der Bürgin dann die Lehrinn und dessen Unterrichtsstunden selbst bezahlen. Ohne, dass der Bürgergeldempfängin hier einen Zuschuss bekommt natürlich.
    Morgen muss ich mir dann noch einen Akkubohrin kaufen. Oder zwei Akkubohrinn. Und mit dem Mixin rühr ich noch Kuchenteig an.
    Ich bin ja eigentlich für Sachlichkeit, aber sowas dämliches hab ich selten vorgeschlagen bekommen.

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Ja wenn ich dann direkt von Leuten niedergemacht werde, würde ich mir gendern auch sparen. Kann mir durchaus auch vorstellen, dass Frauen vllt einfach Ruhe vor dem Thema haben wollen. Und wer hält das Thema aktiv und bauscht es auf und macht (politisch) ein riesen Drama draus? Ah richtig, die rechten, konservativen Kreise.
    Du sagst jetzt quasi von dir aus, dass Frauen prinzipiell einfach mal das schwache Geschlecht sind, weil sie ihre Meinung nicht vertreten können oder wollen gegen Männer? Das ist ziemlich sexistisch von dir.
    Tendenziell gendern Männer, wenn man dem Internet glauben mag, sogar mehr als Frauen. Klar, manche Männer haben einen Schuldkomplex zu bewältigen, weil Patriachat und so. Und manch einer wird natürlich hoffen, dass er, wenn er richtig auf Feminismus macht, vielleicht auch endlich mal wieder eine in die Kiste kriegt. Gibt ja auch Typen, die ihre Angebetete zu nem Typen hinfahren und sie dann von ihm abholen, wenn er seinen Druck in ihr losgeworden ist, in der Hoffnung, er könnte vielleicht irgendwann noch bei ihr einen Treffer landen.
    Aber die starke, unabhängige und selbstbestimmte Frau von heute kann ihre Meinung sicherlich auch ganz gut selbst vertreten. Macht sie in vielen anderen Dingen ja auch.

    Das Ganze ist beim Gendern übrigens genauso wie bei der Quotenfrau. Es herrscht bei beiden Themen eine Asymmetrie.
    In der Realität werden negativ besetzte Begriffe deutlich seltener gegendert. Wenn es um Schwarzfahrer, Verbrecher, [wahlweise negativ besetzter Begriff auswählen] geht, wird deutlich seltener gegendert, als sonst. Das gleiche ist es bei negativ besetzten Berufen. Ich hab noch nie gehört, dass Frauen sich beschweren, dass Müllmänner, Kanalreiniger, [wahlweise negativ besetzter Beruf auswählen] einen zu hohen Männeranteil haben und Frauen in diesen für das Leben existentiellen Berufen daher nicht gesehen werden.
    Quote und Gendern ist immer dann ein Thema, wenn es um positiv besetzte Berufe/Begriffe geht - jedenfalls nicht bei Dingen mit negativem Image.

  18. #10537
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

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    Mathe, eine festgeschriebene Naturwissenschaft auf die so ziemlich alles beruht, mit einer sich mitunter entwickelnden Sprache zu vergleichen ist auch wieder echt wild

    Ich sags gerne wieder. Apfel-> Birne


    Davon ab würde ich eher auf Bürgerin, Lehrerin, Akkubohrerin, Mixerin u.ä. gehen.
    Beschwerst dich über "Fantasiesprache" aber denkst dir selber Unsinn aus statt bestehendes Femininum zu nehmen vom dem die Rede war....komisch

    Schade auch das du direkt mal Mitarbeitende der Kanalreinigung und Müllabfuhr diskriminierst

  19. #10538
    Capt. Clark Capt. Clark ist offline
    Avatar von Capt. Clark

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    Zitat vieraeugigerZyklop Beitrag anzeigen
    Na,....keiner

    Ein Zwang wäre komplett alternativlos. Ist es hier nicht. Es hat hier zwar eine Konsequenz...die jedoch als unrichti betitelt wurde also doch kein Konsequenz am Ende. Das Arbeitsverhältnis dürfte allerdings befleckt sein.

    Deswegen ist der Vergleich mit einer Todesdrohung auch völlig daneben.
    Das ist falsch. Auch unter Zwang hast du immer eine Alternative - der Sinn des Zwangs ist es ja, die Alternative so schmerzhaft zu machen, dass man "freiwillig" dem Zwang nachgeht weil es das kleinere Übel ist. Würde man deiner Argumentation folgen, dann gäbe es de facto keinen Zwang, weil man ja immer eine Wahl hat.

    Und das grundsätzliche Problem bleibt ja bestehen, auch nach dem Urteil: Obwohl das Gendern keine rechtliche Grundlage hat und nach deutscher Rechtschreibung eben falsch ist, wird man wie in dem Beispiel von der Strahlenschutzbehörde dazu gezwungen. Dass das Gericht die Kündigung für unzulässig erklärt hat (aus formellen Gründen, nicht wegen dem Gender-Zwang) hebt die Zwangs-Situation ja nicht aus - diese Bestand ja eben sehr wohl durch den Arbeitgeber, aufgrund dieser Zwangssituation kam es ja eben erst zu dem Rechtstreit. Nach jeder juristischen Definition ist das ein Zwang, eben weil der Arbeitgeber mit Abmahnung und anschließend Kündigung droht. Wenn du Jemanden unter Drohung oder Ankündigung von Rechtsmitteln (hier eben Abmahnung/Kündigung) zu einer Tätigkeit verpflichtet, ist das laut Definition Zwang.

  20. #10539
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

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    Auch wenn dir einer die Pistole an die Schläfe hält hast du ja die Wahl. Kannst ja immer noch sagen: Nein, geb ich dir nicht.
    Keine Zwangslage, weil man hat ja die Wahl. Hab die letzten Tage wieder viel gelernt.

  21. #10540
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

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    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Theoretisch spräche da nichts dagegen. Außer der ganzen Nachteile, die damit einhergingen.
    Wir könnten auch Mathe neu definieren und ein neues Rechen- und Zahlensystem etablieren. Das muss auch nicht so festgefahren sein. Das hat halt zur Folge, dass in Deutschland zig Millionen Leute plötzlich falsch rechnen - und hier hat es zur Folge, dass zig Millionen Deutsche falsch schreiben und falsch sprechen. Aber wir können dann ja gleich eine Horde von Umerziehungslehrinn beauftragen, die dann anfangen, dem Bürgin das neue Deutsch beizubringen. Natürlich muss der Bürgin dann die Lehrinn und dessen Unterrichtsstunden selbst bezahlen. Ohne, dass der Bürgergeldempfängin hier einen Zuschuss bekommt natürlich.
    Morgen muss ich mir dann noch einen Akkubohrin kaufen. Oder zwei Akkubohrinn. Und mit dem Mixin rühr ich noch Kuchenteig an.
    Weil bei "Bohrer" und "Mixer" (sprich: Sachen) ja auch der generische Maskulin zum Tragen kommt...

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Ich bin ja eigentlich für Sachlichkeit,
    Merkt man im Absatz oben jetzt ehrlicherweise nicht. Der ist auf dem Niveau von militanten Gendergegnern, die völlig hirn- und sinnbefreit jedes Substantiv in Sätzen gendern und damit glauben, sich übers Gendern lustig zu machen, im Endeffekt aber nur sich selbst der Lächerlichkeit preisgeben.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    aber sowas dämliches hab ich selten vorgeschlagen bekommen.
    Da redest du jetzt schon von deinem ersten Absatz, oder?

    Aber die offenkundige Lächerlichkeit im zweiten Abschnitt des Absatzes beiseite gelassen: Es gab ja nun vor ein paar Jahrzehnten schon Mal eine Rechtschreibreform. Das hat ja auch funktioniert. Schreiben seitdem trotzdem noch ein paar Altvergessene "daß" statt "dass"? Ja sicher. Entsteht denen deswegen irgendein Nachteil, werden Dokumente, in denen "daß" steht, ungültig, auch wenn sie heute neu geschrieben werden? Nein...
    Und sprechen kann eh jeder wie er will und mir kann auch keiner sagen, dass nicht jeder auch Mal "falsch" spricht (außer natürlich du kennst in deinem Bekanntenkreis niemanden, der das tut, aber das ist dann so wahrscheinlich, wie dass bei anderen nie Mal jemand die Arbeit betreffend geschummelt hat).


    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Du sagst jetzt quasi von dir aus, dass Frauen prinzipiell einfach mal das schwache Geschlecht sind, weil sie ihre Meinung nicht vertreten können oder wollen gegen Männer? Das ist ziemlich sexistisch von dir.
    Wo auch immer da etwas stehen soll, das diese Schlussfolgerung zwingend macht. Ich habe weder davon gesprochen, dass das "Niedermachen" von Männern stattfindet, noch dass Frauen ihre Meinung nicht vertreten können oder wollen.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Tendenziell gendern Männer, wenn man dem Internet glauben mag, sogar mehr als Frauen. Klar, manche Männer haben einen Schuldkomplex zu bewältigen, weil Patriachat und so. Und manch einer wird natürlich hoffen, dass er, wenn er richtig auf Feminismus macht, vielleicht auch endlich mal wieder eine in die Kiste kriegt. Gibt ja auch Typen, die ihre Angebetete zu nem Typen hinfahren und sie dann von ihm abholen, wenn er seinen Druck in ihr losgeworden ist, in der Hoffnung, er könnte vielleicht irgendwann noch bei ihr einen Treffer landen.
    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Mir auch nicht verständlich, warum man nicht sachlich bleiben kann. Man hat nicht deshalb die Weisheit mit dem Löffel gefressen, wenn man andere Mitdiskutanten versucht, als "dumm" darzustellen.
    Gendernde Männer pauschal als trieb gesteuerte cuckolds darzustellen, die mit gendern, um Komplexe auszugleichen oder einen Stich zu landen, ist natürlich an Sachlichkeit nicht zu überbieten.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Aber die starke, unabhängige und selbstbestimmte Frau von heute kann ihre Meinung sicherlich auch ganz gut selbst vertreten. Macht sie in vielen anderen Dingen ja auch.
    Danke, Captain Obvious.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Das Ganze ist beim Gendern übrigens genauso wie bei der Quotenfrau. Es herrscht bei beiden Themen eine Asymmetrie.
    In der Realität werden negativ besetzte Begriffe deutlich seltener gegendert. Wenn es um Schwarzfahrer, Verbrecher, [wahlweise negativ besetzter Begriff auswählen] geht, wird deutlich seltener gegendert, als sonst. Das gleiche ist es bei negativ besetzten Berufen. Ich hab noch nie gehört, dass Frauen sich beschweren, dass Müllmänner, Kanalreiniger, [wahlweise negativ besetzter Beruf auswählen] einen zu hohen Männeranteil haben und Frauen in diesen für das Leben existentiellen Berufen daher nicht gesehen werden.
    Quote und Gendern ist immer dann ein Thema, wenn es um positiv besetzte Berufe/Begriffe geht - jedenfalls nicht bei Dingen mit negativem Image.
    Keine Ahnung, was du hörst und was nicht. Bei Personen, die in der Diskussion Begriffe wie "Bohrin" und "Mixin" verwenden und glauben, sie hatten damit irgendein Argument, will ich auch ehrlich gesagt gar nicht wissen, was die sonst noch so hören um Kopf. Ich beschäftige mich auch zu selten mit der Gender-Thematik, als dass ich dein Nichthören nun irgendwie mit der Realität abgleichen könnte.
    Wenn man aber auf den generischen Feminin wechseln würde, müsste man es natürlich auch bei solchen Begriffen machen.

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