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07.02.2026, 14:07 #10541vieraeugigerZyklop
Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News
Sehe ich grundsätzlich ein. Wir merken allerdings in diesem konkreten Fall, wenn man dem "Zwang" nicht nachgibt dann ist genau nichts passiert letzten Endes. Und die Einzigen die es mal wieder hichpushen sind natprlich die Konservativen weil man so dumm ist sich wegen dem "Genderkampf" vor den Karren spannen zu lassen weil wir ja keine anderen Probleme haben. Sieht man ja gut hier im Forum.
Vllt kann man das als Interpretationsspielraum sehen. Ich sehe keinen Zwang da, wenn mir Dinge am Job nicht schmecken, diesen verlassen kann. Weiterhin...ist es wirklich Zwang, wenn ea lediglich um ein Infodokument geht, das für den Gebrauch aufbereitet wird? Die Dame muss in keinen Dienstnails gendern, nicvt im Umgang mit Kollegen oder auf dem Büroflur sowie privat. Für mich macht das nen Unterschied.
Hast du ja augenscheinlich nicht. Der Verlust des Lebens und die Entscheidung dem Job einfach dann tschüss zu sagen, weil einem dort was nucht gefällt, sind immer noch zwei andere Paar Schuhe. Denn das wäre der sog. absolute Zwang.
Ich frage mich ob du auch mal ohne Gleichnis bei etwas auskommst.
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Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
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07.02.2026, 17:02 #10542Kathakiris
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08.02.2026, 01:19 #10543Blizzard_Black
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Äh, doch?
Die gute Frau wurde gekündigt. Die gute Frau wird keinen Lohn bekommen haben, sich arbeitslos gemeldet haben und Kündigungsschutzklage erhoben haben - samt der finanziellen Nachteile, die damit unweigerlich einhergehen. Also ist sehr wohl etwas passiert - auch wenn man das nicht einsehen möchte, weil man beharrlich die Ansicht vertreten möchte, dass keine Zwangslage oder Zwang herrschte, und dass das alles nicht so schlimm sei, weil man selbst Sympathien für das hegt, was jene Frau nicht machen wollte. Insofern ist das "Gleichnis" von mir durchaus dogmatisch dasselbe, nur die Konsequenz ist im Detail eine andere. Eine Konsequenz gibt es in beiden Fällen, abhängig davon, ob man sich dem Druck beugt, oder nicht.
Nein, aber das sind auch Nomen. Nomen werden in der Regel gebildet, indem man an den Verbstamm die Endung "er" hinten dran hängt.
lehren -> Lehrer
sprechen -> Sprecher
mixen -> Mixer
bohren -> Bohrer
beraten -> Berater
[...]
Wenn die Endung jetzt statt "er" dann "in" lauten soll, dann natürlich für alle entsprechenden Nomen?!
Scheinbar scheint das von dir nicht verstanden worden zu sein, ansonsten hätte man den Rant mit "Lächerlichkeit", und das Schlechtmachen der Begriffe "Mixin" und "Bohrin" sich auch sparen können, welche als logische Schlussfolgerung bei einer entsprechenden von dir vorgeschlagenen Änderung der Nomenbildung dann eben korrekt wären - weil ein Argument oder Stringenz erkenne ich da wirklich nicht mehr in deinem Beitrag.
Scheinbar hätte Captain Obvious manch Offensichtliches doch noch einmal erklären sollen. Ich dachte aber, wenn man selbst etwas fordert, wüsste man, welche Konsequenz sich daraus ergäbe.
Und weil dein Einwand kam, man wüsste doch überhaupt gar nicht, wie gegendert werden sollte: Man kann sich dazu auch einfach 5 Minuten informieren - nämlich so, wie das auch allgemein bekannt ist und wie das der Ottonormalbürger auch versteht - mit Gendersternchen, was von der überwältigenden Mehrheit der Bürger, der Mehrheit der Männer und auch der Mehrheit der Frauen abgelehnt wird in diesem Land.
https://www.jura.cc/rechtstipps/kuen...iche-hinweise/Die Klägerin hatte das Dokument gemäß den bestehenden Vorgaben zur Rechts- und Verwaltungssprache erstellt. Eine schriftliche Dienstanweisung zum Gendern lag nicht vor, obwohl sie danach gefragt hatte. Die Vorgesetzten verlangten dennoch nachträglich die konsequente Verwendung von Gendersternchen und Doppelnennungen, was die Mitarbeiterin aus den genannten Gründen ablehnte.
Die Vorgesetzten wollten die gute Frau also zu grammatikalisch falschem Deutsch zwingen, nachdem sie das Dokument ordnungsgemäß erstellt hat, entsprechend den bestehenden Vorgaben unserer Sprache - was gesetzlich auch so vorgesehen ist. Die Amtssprache in unserem Land ist Deutsch, und wie bereits geschildert, nicht irgendeine Fantasiesprache. Und die Vorgesetzten wollten sie auch nicht schriftlich dazu auffordern. Und als sie sich weigerte, wurde sie schlussendlich rausgeschmissen.
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08.02.2026, 01:46 #10544Jonny Knox
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Ja, dann sag mir doch, wie man bei einem Bohrer männliche und weibliche Bohrer gleichermaßen meinen kann/soll? Der generische Maskulinum bezieht sich schon rein denklogisch nur auf Personen. Dass der auch bei Sachen (Dingen) zum Tragen kommt, wäre mir neu. Die haben nämlich keine Geschlechter, die es zu unterscheiden oder eben "mitzumeinen" gilt. Und selbst wenn man es doch so wäre: Wäre ja voll kompliziert, den gtenerischen Feminin dann halt nur bei Personen und personenbezogenen Begriffen anzuwenden (was sich aus der vorangegangenen Diskussion ja eigentlich auch verdeutlicht hat).

Den nauf die Idee "Bohrin" zu sagen, käme halt wirklich niemand, außer Leute, die meinen, sie wären ganz gescheit.
Von daher bezieht sich der Vorschlag, stattdessen doch einfach den generischen Feminin zu verwenden, offenkundig eben auch nur auf Substantive mit Personenbezug (eben die, bei denen man derzeit den generischen Maskulin verwendet oder gendert).
Keine Ahnung, warum du dich hier so dumm stellst. Aber an einer sachlichen Auseinandersetzung bist du ja offenkundig nicht interessiert. Womit sich ja auch schon meine Prophezeiung, allein die Nennung, man könne das ja mal machen, würde für einen Aufschrei bestimmter Kreise sorgen, bewahrheitet hat.
Naja, von meiner Seite aus war es das mal zur "Gender-Diskussion". Ich wollte ja eigentrlich nur darauf hinaus, dass eine geschlechtsneutrale Sprache (und sdarum geht es ja eben beim Gendern), eben nicht automatisch oder zwangsläufig eine "Fantasiesprache" sein muss.
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08.02.2026, 02:14 #10545Blizzard_Black
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Ernsthaft? Wer ist denn Mr. Unsachlich und kommt in dieser Diskussion (und btw, nicht nur in dieser) fortwährend pöbelnd um die Ecke?
Das war dein erster unsachlicher Einwand auf eine ansonsten bisher rein sachliche Diskussion - bis zu dem Zeitpunkt, als ich auf das interne Dokument mit dem Grundsatz der ordnungsgemäßen Aktenführung entgegnete:
Um nicht wieder unsachlicherweise Captain Obvious genannt zu werden, kann ich mir die Ausführungen zu dem ersten Satz sparen. Zweiter Satz ist eine reine Unterstellung deinerseits. Denn weder bekomme ich mit meinen zum bis zu diesem Zeitpunkt rein sachlichen Ausführungen, dass in Deutschland die Amtssprache Deutsch ist, Gendern falsches Deutsch ist und dass auch für interne Vorgänge der Grundsatz der ordnungsgemäßen Aktenführung und damit die Amtssprache und keine Fantasiesprache - was Gendersternchen nun einmal sind - gilt, Puls, noch ist irgendetwas davon schwierig. Also bitte, pack dich zuallererst einmal an der eigenen Nase, bevor du anderen Unsachlichkeit vorwirfst und zeitgleich beginnst, andere als dumm und mit weiteren bloßen Unterstellungen darzustellen.
Danach folgten weitere:
Aber ich hätte kein Interesse an einer sachlichen Auseinandersetzung... Merkst du eigentlich noch irgendwas?
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08.02.2026, 02:46 #10546Jonny Knox
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Also die Zitate zwei und drei waren ja offenkundig nicht auf dich bezogen, das hatte ich auch schon erklärt. Dein Einsatz gegen vermeintliche Beleidigungen forenfremder Personen ist zwar ehrenwert, wird aber schon allein durch deine Signatur völlig ad absurdum geführt.
Alle anderen Zitate von mir stammen aus Beiträgen, nachdem du die Diskussion mit "man müsste dann auch Bohrin und Mixenin sagen" schon auf ein vllt für Facebook typisches Niveau (darauf bezig sich bzw auch das "hirn- und sinnbefreit") gebracht und dabei auch das Wort "dämlich" verwendet hast (wollte es nur erwähnen, nachdem du dich ja offensichtlich an dem Wort "Lächerlichkeit" störst).
Deine Entrüstung ist daher wirklich niedlich. Meine Einschätzungen hast du dir aber mit deinen Beiträgen selbst zuzuschreiben.
Nachdem wir nun einen netten Plausch hatten, sollten wir den Thread, der ja eigentlich eh kein Diskussionsthread sein soll, aber nicht mehr allzu ausgiebig für ... das hier ... nutzen.
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08.02.2026, 03:00 #10547Blizzard_Black
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Lol, ich bezeichnete den Vorschlag, Nomen künftig mit der Endung "in" statt "er" zu bilden, als dämlich und begründete das auch mit den Konsequenzen - nämlich, dass ein relevanter Teil der Leute fortan falsch schreiben und sprechen wird.
Ganz davon abgesehen, dass Sprache sich gewöhnlich nicht von oben nach unten durchgedrückt entwickelt - weshalb bis auf einige Karens - männlich, wie weiblich - und außerhalb von sich selbst als elitär und intelligenter als der Durchschnitt empfundenen Kreisen das niemand sonst macht und auch nicht machen möchte, wie mehrere Umfragen in aller Deutlichkeit zeigen.
Da das generische Maskulinum ebenfalls ein Nomen ist und sich der Struktur der übrigen Nomen anpasst - mixen -> Mixer, lehren -> Lehrer, ist das Bilden der Nomen mit weiblicher Endung "in" keinesfalls irgendwie dumm, lächerlich oder man würde sich dabei dumm stellen. Die logische Konsequenz daraus ist nämlich, dass aus mixen dann Mixin wird, und aus lehren dann Lehrin, denn es folgt der Struktur, wie Nomen nun einmal in Deutsch regulär gebildet werden.
Der Rest ist Papperlapapp. Wir kennen beide deinen Diskussionsstil, und dass du vermehrt hier gern einmal auf persönlicher Ebene stichelst, provozierst und unsachlich agierst.
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08.02.2026, 03:09 #10548Jonny Knox
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08.02.2026, 03:17 #10549Blizzard_Black
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Ähm, das generische Maskulinum ist das Nomen des jeweiligen Wortes. Das generische Maskulinum ist die Folge daraus, dass das Nomen des jeweiligen Verbs halt sowohl männliche als auch weibliche Personen umfasst, die diese Tätigkeit verüben. Das generische Maskulinum unterscheidet dabei nicht zwischen Männlein und Weiblein - genauso wenig, wie es Bohrer, Mixer oder jede andere Sache tut.
Bildet man jetzt Nomen einmal so und einmal anders, bräche das völlig die Grundstruktur, wie Nomen im Deutschen nun einmal i.d.R. gebildet werden. Mit Vernunft hat das dann nichts mehr zu tun. Insofern ist "Mixin" und "Bohrin" dann halt die logische Konsequenz. Und das ist alles andere, als dumm oder sich dumm zu stellen.
Der Vorschlag kam von dir, vielleicht auch in der Hoffnung, man würde pauschal und prinzipiell einfach alles ablehnen. Dasselbe hat Spike schon einmal in einer Waffendebatte versucht, vielleicht auch in der Hoffnung, ich würde mich für ein generelles Verbot von Waffen in Bürgerhand aussprechen, weil das ja dann auch für Muslime gelten würde. Worauf ich entgegnete, was daran jetzt das Problem sein soll - und er dann meinte, dass man sich in rechten Kreisen dann mit Händen und Füßen dagegen wehren würde, sinnbildlich gesprochen.
Ich benenne hier Argumente. Die sind an Logik, Struktur und Präzision geknüpft. An optischer Attraktivität und guter Lesbarkeit eines Textes, die mit Doppelpunkten als Gendern und dem übers Knie brechen der Vermeidung des generischen Maskulinum habe ich mich dabei noch nicht einmal bedient.
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08.02.2026, 09:37 #10550Jonny Knox
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Ja da sind wir eben doch bei "dumm stellen". Es ist doch wohl selbsterklärend, dass man im Kontext der "Gender-Diskussion" wohl kaum den Akkubohrer oder Standmixer verweiblichen will. Das scheitert ja schon daran, dass es eben keinen weiblichen Akkubohrer oder Standmixer gibt, die man sprachlich mit abbilden will...
Das ist übrigens auch vermutlich allen, außer offenbar dir, klar.
Konrad-Adenauer-Stiftung (öffnet ein PDF):
Der DudenDas generische Maskulinum bezeichnet die Verwendung der maskulinen Form, wenn bei
Personenbezeichnungen das natürliche Geschlecht keine Rolle spielt oder wenn Frauen und
Männer gleichzeitig angesprochen werden sollen.
Es gibt zu dem Thema Online auch zahlreiche Arbeiten, die aber ebenfalls sinngemäß wiedergeben (Uni Bern - Google-Link, öffnet PDF):In der öffentlichen Diskussion um geschlechtergerechten Sprachgebrauch spielt der Ausdruck „generisches Maskulinum“ eine große Rolle. Gemeint ist damit die geschlechtsübergreifende Verwendung eines maskulinen Wortes wie der Arzt bzw. die Ärzte für alle Menschen mit diesem Beruf
Das generische Maskulinum ist also die Fähigkeit maskuliner Personenbezeichnungen, geschlechtsabstrahierend verwendet zu werden, insbesondere wenn es nicht um konkrete Personen geht.
Du sagst ja selbst, dass das Nomen "sowohl männliche, als auch weibliche Personen umfasst" - und kommst dann mit dem Akkubohrer an.
Außerdem ist die weibliche Form von "Lehrer" halt auch nicht "Lehrinn" (warum auch immer da 2 "n" sind am Ende, aber du hast es ja mehr als einmal so geschrieben, also wird es wohl Absicht gewesen sein), sondern "Lehrerin". Die weibliche Form von Bürger ist Bürgerin und nicht Bürgin (das wäre nämlich die weibliche Form von "Bürge"). Und warum man beim generischen Feminin weiterhin maskuline Artikel verwenden sollte (wie von dir in #10536 getan), das weißt wohl auch nur du allein.
Also ja, wir sind bei "dumm stellen". Das ist doch sowas von offensichtlich...
Nein, mein Vorschlag war nicht, alle auf "-er" endenden Worte statt dessen auf "-in" enden zu lassen. Das hast du dir halt so ausgedacht. Mein Vorschlag war, den generischen Maskulin (im Kontext der Gender-Diskussion - also dort wo Personen oder Personengruppen betroffen sind) durch den generischen Feminin zu ersetzen. Und die feminine Wortform von "Lehrer" ist halt nicht "Lehrinn", sondern "Lehrerin".
Aber wir haben ja schon festgestellt, dass es bei solchen sinnbefreiten Wortschöpfungen wie "Lehrinn" oder "Akkubohrin" ganz offensichtlich nicht mehr um eine sachbezogene Diskussion geht.
Was du ja auch mit - formulieren wir es für die zartbesaiteten unter uns mal vorsichtig - weit hergerholten Argumenten und Schauermärchen, wie das dan naussehen würde, tust.
Keine Ahnung, warum du in Diskussionen immer wieder Aussagen von anderen Usern mit einbringst. Das sind weder Doppelaccounts von mir, noch kann man mir deren Aussagen anderweitig vorhalten. Es gibt auch keine im Geheimen agierende Gruppe an Usern, die sich in Chats abspricht, wie man dich am besten ärgern kann und dann ganz gezielt Dinge schreiben, die du doof findest.

Ja gut. Danke fürs Erklären, wäre mir sonst bei "Akkubohrin" und "Lehrinn" tatsächlich entgangen.
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08.02.2026, 11:40 #10551vieraeugigerZyklop
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Und hier liegst du wieder falsch. Wenn man sich erinnert habe ich des öfterrn gesagt das gendern ebenfalls bescheuert finde. Der feine Unterschied ist jedoch, das ixh es nicht jedem auf die Nase binden muss, keinen "Kampf" dagegen führe, wer es machen will machen lasse oder halt einfach drüber lese weil man sich da dran gewöhnt und es den Lesefluss dann auch nicht mehr stört. Sowas geht. Kann jeder schaffen
Blizzard_Black

Damit ist das Thema auch für mich durch. Wenn du dich weiter für Banalitäten entrüsten willst dann tu dir keinen Zwang an.
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08.02.2026, 13:56 #10552Blizzard_Black
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Ja. Jetzt hast du wunderbar erklärt, was das generische Maskulinum ist und warum das generische Maskulinum das ist, was es ist. Das generische Maskulinum bezeichnet lediglich, dass das gewöhnliche Nomen - Lehrer - gebildet aus dem Verbstamm von "lehren" = "lehr" Plus Endung "er" = "Lehrer" für alle Geschlechter verwendet wird und daher sowohl männliche als auch weibliche Personen umfasst. Verwendet wird hierfür aber das gewöhnliche Nomen, wie auch bei allen anderen Nomen, die auf die Endung "er" enden und durch diese Wortbildung entstehen, wie Nomen i.d.R. nun einmal entstehen. Das gilt also für den Lehrer, den Berater, den Mixer und den Bohrer gleichermaßen.
Das generische Maskulinum ist das Nomen des entsprechenden Wortes.
Die weibliche Version des Nomens wird dadurch gebildet, dass man an das Nomen die Endung "in" hängt. LehrerIN, BeraterIN, PflegerIN.
Sinnvoll wäre dein Vorschlag, wäre die Bildung des Nomens dann mit der Endung "in" - also Verbstamm + "in" als Endung. lehren -> Lehrin, bohren -> Bohrin, mixen -> Mixin,, ... - dann wäre bei Personen die männliche Form dann Lehriner oder Berateriner. Das hätte wieder Logik und Struktur - ließt sich halt ungewohnt und für mein Empfinden scheiße.
Insofern ist das von mir geschilderte weder dumm, noch sich dumm stellen, sondern die logische Konsequenz. Es macht keinen Sinn, Nomen einmal so zu bilden und einmal wieder anders und einen Tohuwabohu zu fabrizieren. Eine Vielzahl von Sprachwissenschaftlern stemmt sich nicht grundlos gegen das Gendern und der Rat für deutsche Rechtschreibung, der das zuständige Gremium für die Festlegung unseres sprachlichen Regelwerks ist, weigert sich auch fortwährend, Gendern mit Doppelpünktchen und anderem Unsinn als Regelwerk für die deutsche Sprache aufzunehmen und hat dafür seine Gründe.
Die Fraktion, die ansonsten immer am lautesten "Hört auf die Wissenschaft" ruft, wenn es darum geht, das eigene Programm durchzudrücken, fordert hier exakt das Gegenteil dessen, was "die Wissenschaft" hier empfiehlt. Es ist das gleiche wie mit der Brandmauer. Heute nützt mir die Brandmauer, dann wird das ganz laut geschrien. Morgen nützt mir die Brandmauer nicht, dann stimme ich gegen Mercosur mit den Leuten, bei denen ich sonst immer Brandmauer schreie. Es ist das gleiche wie mit der Quotenfrau, die die Quote nur in attraktiven Berufen möchte, aber nicht bei der Müllabfuhr oder Kanalreinigung - und es ist das gleiche beim Gendern, wo der Verbrecher und der Schwarzfahrer und weitere negativ assoziierte Begriffe statistisch signifikant deutlich weniger gegendert werden, als positiv assoziierte Begriffe - wie bereits einmal erwähnt.
Insofern scheitert auch zum wiederholten Male dein Versuch, mir ein Verlassen einer sachbezogenen Diskussion attestieren zu wollen.
Nein, tu ich eben nicht. Ich lehne Dinge nicht pauschal ab, sondern begründe sie. Hier hab ich das gemacht, indem ich Argumente wie Logik und Struktur, Leserlichkeit und Lesefluss und sprachliche Präzision angeführt habe, die dagegen sprechen. Das ist mein Empfinden, und das kann man auch vertreten. Das ist kein pauschales Ablehnen oder das doof zu finden, weil dann die vermeintlich männliche Form, die es ja eigentlich nicht ist, weil es tatsächlich die geschlechterneutrale Form nun einmal als generisches Maskulinum ist (du schreibst ja selbst, der Bohrer in der Mixer ist ja auch weder männlich noch weiblich - es ist DER BohrER - also kann man da laut deiner Schlussfolgerung eben kein Geschlecht daraus ableiten, was auch völlig korrekt ist - und das gleiche ist es eben auch bei Lehrer usw.) in den Hintergrund rückt und nur noch die weibliche Form dann die dominierende Form ist. Das ist mir scheißegal. Wenn ich als Mann in eine Welt hineingeboren worden wäre, in der es Bohrin, Mixin und Lehrin die jeweiligen Nomen sind, dann würde ich mich deswegen nicht als nicht gesehen empfinden und fordern, dass man jetz gendern müsse. Das wäre für mein Empfinden eine ziemliche Opferrolle, wenn man seinen Selbstwert als Mann daraus zieht, dass die Wortendung des Nomens jetzt auf "Er" statt "In" enden müsste - und das hab ich für meinen Teil jedenfalls nicht nötig.
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08.02.2026, 14:30 #10553Jonny Knox
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https://de.wikipedia.org/wiki/Generisches_Femininum
Und jetzt darfst du mir gern erklären, wie man da auf die geniale Idee kommt, dass dabei Worte wie "Akkubohrin" oder "Lehrinn" entstehen würden...Als ein generisches Femininum (von lateinisch genus „Geschlecht, Gattung, Art“, und femina „Frau“)[1] bezeichnet man die Verwendung einer grammatisch femininen Personenbezeichnung, zu der es ein maskulines Gegenstück gibt (bspw. Lehrerin/Lehrer), in einem geschlechtsübergreifenden (generischen) Sinn. Bei einer solchen Verwendung bezieht sich die feminine Form nicht nur auf Frauen, sondern auf Personen aller Geschlechter.
Zu unterscheiden ist grundsätzlich zwischen
- Feminina, denen ein Maskulinum gegenübersteht (etwa Lehrerin/Lehrer),
-geschlechtsneutralen Feminina wie Geisel, Koryphäe, Person oder Wache (sogenannte Epikoina), für die es keine Maskulinform gibt.
Nur die erstgenannten Personenbezeichnungen sind – als spiegelbildlicher Gegenentwurf zum generischen Maskulinum – als generische Feminina zu betrachten.
Ansonsten ergibt die Diskussion aber wirklich spürbar keinen Sinn, weswegen es das an der Stelle für mich gewesen ist. Deine Antwort (falls es eine geben wird) werde ich natürlich lesen, aber egal welchen Inhaltes sie sein wird, nicht mehr kommentieren.
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08.02.2026, 14:52 #10554Blizzard_Black
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Was ist daran eigentlich so schwer zu verstehen? Schreibe ich auf chinesisch oder was? Ich hab das doch ausführlich bereits mehrmals erklärt
Ein Nomen wird in Deutschland i.d.R. dadurch gebildet, dass auf den Verbstamm - also die Grundform des Verbes - das Tun-Wort - die Endung "Er" gehängt wird.
lehren -> Lehrer
fahren -> Fahrer
bohren -> Bohrer
schleifen -> Schleifer
mixen -> Mixer
drucken -> Drucker
Das generische Maskulinum besagt lediglich, dass bei Personen die Verwendung des Nomens, welches sich nun einmal so bildet, geschlechterübergreifend verwendet wird. Es gibt hierfür kein Grundnomen, das auf "in" endet. Die weibliche Person des Nomens wird dadurch gebildet, dass an die Endung des jeweiligen Nomens "in" gehängt wird. Eine Bildung eines männlichen Nomens gibt es nicht, weil das männliche Nomen identisch wäre mit dem entsprechenden Nomen.
Etwas anderes wäre es nur, wenn man die Nomenbildung mit "in" macht - Bohrin, Druckin, Lehrin - oder eine männliche Form des Tätigen einführt - Lehrerer, Beraterer, Fahrerer.
Das hätte Struktur und Logik. Das macht die deutsche Sprache aber nicht, sondern sie verwendet das generische Maskulinum geschlechterübergreifend, indem das gebildete Nomen für alle Geschlechter gilt. Und zwar für alle - also nicht nur für Mann und Frau, sondern auch für die drölfzig erfundenen Geschlechter, die sich sonst diskriminiert und nicht gesehen fühlen. Und wenn man dann explizit weibliche Personen ansprechen möchte, dann ist es "die Lehrerin" als Einzelperson oder "die Lehrerinnen", wenn die Gruppe ausschließlich aus Frauen besteht, indem an das Nomen einfach ein "in" oder "innen" gehängt wird bei der Mehrzahl - und ansonsten eben das Nomen, das sich, wie bereits mehrmals erwähnt, in unserer Sprache nun einmal so bildet.
Mein Beispiel mit "Lehrinn" wäre die Mehrzahl gewesen. Scheint auch nicht verstanden worden zu sein. Bei LehrerN hängt man bei der Mehrzahl dann auch ein N an. Ich wollte nur demonstrieren, wie scheiße das optisch aussieht. Dass das nicht verständlich war, wenn ich sonst gern unsachlicherweise von Mr. rein Sachlich himself als Captain Obvious bezeichnet werde, war mir nicht klar. Wann ist denn etwas offensichtlich, und wann nicht?
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23.02.2026, 17:25 #10555Jonny Knox
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Xavier Naidoo ist wieder zurück im Dorf der Verrückten.
https://www.tagesschau.de/faktenfind...stein-100.html
War eh irgendwie klar, dass seine "Entschuldigung" von vor 4 Jahren nur Marketing-Fake war..."Wir reden hier von Menschenfressern. Wir reden nicht von normalem Sextrafficking und jungen Frauen. Die fressen unsere Babys", sagte der Sänger Xavier Naidoo in die Mikrofone der Journalisten und Streamer - offenbar in Anspielung auf die Epstein-Affäre. Auch die deutschen Politiker und die Justiz seien in Pädophilenringen verstrickt, glaubt Naidoo: "Bis mir was anderes bewiesen wird, muss ich leider davon ausgehen."
"Das sind Teufel, Dämonen, Kinderfresser. Das sind keine Menschen", sagte Naidoo an anderer Stelle und führte seine kruden Gedanken weiter aus. "Unwissentlich haben wir bestimmt alle schon einen Menschen gefressen." Ein großer Chipshersteller würde seine Produkte mit "embryonalen Gewürzmitteln" versehen. Denn "denen ist das Allerwichtigste, dass wir alle Kannibalen werden. Mit ihnen zusammen, damit wir alle in die Hölle runterfahren."
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24.02.2026, 10:49 #10556ayu-butterfly
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Ein neues Video aus der Bar‑Brandkatastrophe in Crans‑Montana, das klar zeigt, wie das Feuer ausbrach.
https://www.facebook.com/share/r/1ZC8kbj9RC/
https://www.facebook.com/share/r/1893GWRf9X/
https://www.bluewin.ch/de/news/schwe...h-3112290.html
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25.02.2026, 11:01 #10557ayu-butterfly
Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News
Mutter von fünf Kindern wollte Trennung
https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhr...oetet-100.htmlSchon im Jahr 2024 sei die Frau einmal zur Polizei gekommen. Sie habe darüber berichtet, dass sie seit Jahren unter häuslicher Gewalt leide und immer wieder geschlagen werde.
Es ist unfassbar traurig, dass eine Frau, die sich von ihrem Partner trennen wollte, auf offener Straße so brutal getötet wurde. Mein Mitgefühl gilt den fünf Kindern, die nun ohne ihre Mutter auskommen müssen.
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03.03.2026, 18:46 #10558Jonny Knox
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Schockierenderweise stellt sich im Zuge der iranischen Angriffe auf Dubai heraus, dass man dort als Influencer seltsamerweise gar nicht frei entscheiden darf, was man dort wo postet...
https://www.n-tv.de/leute/Dubai-Infl...d30425438.html
Sind nicht während Corona auch ein paar der Gestalten nach Dubai ausgewandert, weil sie sich in Deutschland scheinbar unfrei und zensiert gefühlt hatten...?Es sind häufig Videos, die sich quasi nicht voneinander unterscheiden. Viele von ihnen starten mit einer Aufnahme der Influencerin oder des Influencers, die sorgenfrei ihren Alltag in Dubai genießen. Wahlweise gibt es dazu noch Bilder eines abstürzenden Flugzeugs oder einer anfliegenden Rakete. Darüber der Text: "Du lebst in Dubai. Hast du keine Angst?" Dann ein Schnitt und der Schriftzug: "Nein, weil ich weiß, wer uns beschützt." Dazu in allen Videos dieselben Zeitlupen-Aufnahmen von Scheich und Dubai-Herrscher Muhammad bin Raschid Al Maktum und seinem Anhang in weißen Roben, die zu epischer Musik mit entschlossenem Blick durch die Gegend laufen, in die Kamera zwinkern oder gewichtig in die Ferne schauen.
[...]
Dabei war der Ton direkt nach den Angriffen bei einigen erst ein anderer. Anfängliche Posts, die Schäden zeigen, wurden wieder gelöscht. Mehrere Medien berichten von einer Story der Influencerin Zara Secret, die demnach schrieb: "Wir dürfen nichts posten! Ich musste alles löschen!" Auch dieser Beitrag ist inzwischen aus ihrem Profil verschwunden. "Bei uns ist alles den Umständen entsprechend in Ordnung. Ich weiß nicht, was ich sagen darf und was ich nicht sagen darf", sagte Influencerin Nathalie Bleicher-Woth. Deswegen habe sie Inhalte wieder gelöscht.
[...]
Der "Welt" gegenüber berichteten Dubai-Influencer und Einwohner von Zensur. Eine Influencerin, die dem Artikel zufolge lieber anonym bleiben will, stellte klar: "Bestimmte Themen dürfen in der Öffentlichkeit nicht stattfinden. Das weiß jeder. Die Leute halten sich an diesen Verhaltenskodex. Wir sind Gäste." Für ein "Angst-Narrativ" sei kein Platz, das wurde laut der Influencerin auch von der Regierung unmissverständlich so kommuniziert. Wer sich nicht an die Regeln hält, wird vorgeladen, muss in U-Haft und kann das Visum oder die Arbeitslizenz verlieren und abgeschoben werden. Kritik an der Regierung, den Behörden und ihrer Arbeit stehen in den Emiraten unter Strafe. Wer "den Ruf, das Ansehen oder die Würde" der Emirate beschädigt, so heißt es, dem drohen bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von umgerechnet bis zu 117.000 Euro.
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04.03.2026, 19:27 #10559Blizzard_Black
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Ne, wir treten bei Regierungskritik einfach die Haustür früh morgens ein und beschlagnahmen Handys, PCs und Tablets. Und manche Staatsanwälte stellen sich dann hin, und nennen das als die viel größere Strafe - ohne Urteil, ohne Anklage, ohne Feststellung der Schuld.
Und dann muss man nach dem Instanzenzug erst das Bundesverfassungsgericht anrufen, damit dieses der Richterschaft mal wieder um die Ohren haut, was Meinungsfreiheit in unserem Land eigentlich bedeutet.
Klar, ist nicht so wie Dubai - aber ganz richtig läuft's bei uns auch schon länger nicht mehr.
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12.03.2026, 19:00 #10560ayu-butterfly
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Vertuschung in Neuköllner Jugendklub aufgedeckt
Ohne Medienberichte wäre der Fall womöglich länger vertuscht geblieben, und das Opfer hätte nicht die notwendige öffentliche Unterstützung bekommen. In einem Jugendklub in Berlin‑Neukölln wird derzeit wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe auf eine 16‑jährige Schülerin ermittelt.
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https://www.ardmediathek.de/video/rb...HVibGljYXRpb24



McLaren scheint im Moment nicht die Software zu haben, um den Kompressions-Trick im Mercedes-Motor wirklich zu aktivieren. Dabei fahren sie ja...
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