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24.10.2025, 13:22 #4941Blizzard_Black
News [National und International]
Zweifellos. Dem entspricht ja auch der Satz "Man darf nicht alle über einen Kamm scheren". Allerdings muss man fairerweise auch dazu sagen, dass man, bevor man ins Bürgergeld rutscht, auch erstmal ein Jahr lang Arbeitslosengeld beziehen kann. Und im Arbeitslosengeld gibt es auch noch Möglichkeiten, dieses zu verlängern - z.B. wenn man aufgrund einer längeren Erkrankung Krankengeld bezieht, ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld für diesen Zeitraum und setzt sich erst danach weiter fort.
Man rutscht also nicht instant ins Bürgergeld, jedenfalls wenn man vorher als Arbeitnehmer tätig war.
Wer mit 55 oder 60 arbeitslos wird in seiner Selbstständigkeit und daher keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld hat und selbst während der Selbstständigkeit keine Rücklagen fürs Alter gebildet hat, mit dem hält sich mein Mitleid in Grenzen...
Und wer als Beamter aus dem Beamtenverhältnis entlassen wird, der muss schon was größeres verbockt haben... Auch da hält sich größtenteils mein Mitleid in Grenzen.
Insofern: Wir haben ein System, das so ziemlich jeden abfedert, in vielen Fällen für mindestens ein Jahr mit vielen Verlängerungsmöglichkeiten und Hilfestellungen, diesen Zeitraum auch verlängern zu können, einen neuen Job zu finden oder Unterstützung für die Selbstständigkeit zu bekommen. Und das, bevor man überhaupt erst einmal ins Bürgergeld fällt!
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04.11.2025, 10:52 #4942daywalker2609
News [National und International]
Viele Bundesländer fordern eine Pflicht für digitales Bezahlen. Damit ist natürlich nicht die Abschaffung von Bezahlen mit Bargeld gemeint, sondern einfach das die Geschäfte eine weitere digitale Zahloption anbieten müssen.
https://www.t-online.de/finanzen/akt...die-karte.html
Für mich absolut sinnvoll, kommt nur wieder Jahre zu spät. Ich finde das generelle Bezahlen mit Bargeld schwierig, auch wenn ich immer ein wenig Bargeld dabei habe. Aber ich will mir nicht erst überlegen wie viele Bargeld ich eventuell brauchen könnte, dann zum Geldautomaten zu gehen, Geld abheben um dann passend im Geschäft zu bezahlen. Und ich denke es geht vielen Menschen halt genauso, grade bei Spontankäufen.
Von daher macht eine digitale Option in Geschäften halt auch einfach viel Sinn. Ich selber habe es im Jahre 2025 erlebt das viele kleinere Geschäfte keine Kartenzahlung anbieten. Das ist zwar deren gutes Recht, ich habe dann aber meine Einkäufe wo anders erledigt, sprich die kleinen Geschäfte hatten dann gar keinen Umsatz.
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04.11.2025, 15:48 #4943Eisuke261990
News [National und International]
Einflussreicher Republikaner: Früherer US-Vizepräsident Dick Cheney ist tot
Quelle: https://www.spiegel.de/ausland/frueh...4-73c622b7d1a2Er prägte als Vizepräsident maßgeblich die US-Politik nach den 9/11-Anschlägen und stand für die republikanische Partei alter Prägung: Der konservative Politiker Dick Cheney ist jetzt im Alter von 84 Jahren gestorben.
[...]
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04.11.2025, 16:29 #4944vieraeugigerZyklop
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04.11.2025, 16:53 #4945Eisuke261990
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04.11.2025, 18:41 #4946ayu-butterfly
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SPD-Politiker will bei AfD-Regierungsübernahme im großen Stil Daten löschen
https://www.welt.de/politik/deutschl...-loeschen.html
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05.11.2025, 14:01 #4947Eisuke261990
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Demokraten-Erfolg in New York City: Wahlsieger Mamdani sagt Trump den Kampf an
Quelle: https://www.spiegel.de/ausland/zohra...c-7a32c2ac7a10Zohran Mamdani wird New Yorks nächster Bürgermeister. Bereits in seiner Siegesrede wendet er sich an US-Präsident Donald Trump: »In diesem Moment der politischen Dunkelheit wird New York das Licht.« [...]
Wird eine sehr unterhaltsame Zeit auf uns zukommen, was die Wortgefechte angeht, denn es gab auch noch weitere Wahlschlappen für die Republikaner und Trump:
In den Bundesstaaten Virginia (Abigail Spanberger) und New Jersey (Mickie Sherill) gewannen jeweils die demokratischen Kandidaten das Rennen um die Gouverneurs Posten.
Hintergrund ist eine nun auch immer stärker werdende Unzufriedenheit bzgl. der Politik der Republikaner und Trump.
Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/am...raten-100.html
Die beiden demokratischen Gewinnerinnen wollen nun die Grabenkämpfe beiseite legen und sich mehr auf die Politik konzentrieren, welche der Bevölkerung betrifft: Bekämpfung der Inflation und hohe Mieten.
Mal zum Vergleich: Die Inflation in Deutschland und im Euroraum liegt bei ca. 2,0 und leicht darüber - in den USA hingegen immer wieder bei 3,0 und darüber. Trumps Antritt hatte zwar auch kurzzeitig eine Besserung bewirkt, aber danach gabs wieder einen Anstieg der Inflation. - Die Stimmung in den USA ist daher nicht so rosig, wie Trump es gerne nach außen hin bzgl. seiner Politik verkaufen will.
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05.11.2025, 16:42 #4948vieraeugigerZyklop
News [National und International]
Wer hätte gedacht das man mit rechter bis rechtsextremer Politik beschissen fährt als normales Volk?
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05.11.2025, 18:29 #4949vieraeugigerZyklop
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Zumindest gegen eine extremistische Gruppierung geht der Staat jetzt vor: Muslim Interaktiv
https://www.n-tv.de/politik/Innenmin...e26141534.html
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07.11.2025, 06:32 #4950daywalker2609
News [National und International]
Damit das Sparziel von Merz aufgeht, müssten knapp 600.000 Bürgergeldbezieher in Vollzeitjobs vermittelt werden.
https://www.fr.de/wirtschaft/damit-m...-94012638.html
Und vor allem müssten sie ja auch langfristig dann im entsprechenden Job arbeiten, sprich es hilft nicht die über Zeitarbeitsfirmen zu vermitteln wo die Bezieher nach 3 Monaten wieder Bürgergeld brauchen.
Sprich von den Schätzungsweise knapp 4 Millionen erwerbsfähigen Beziehern, müsste also knapp jeder 7 vermittelt werden. Zumal ja auch viele Aufstocker dabei sein dürften, wo deren Lohn einfach nicht ausreicht um über die Runden zu kommen.
Es zeigt halt einfach die Problematik an. Ja der Sozialstaat ist zu aufgebläht und macht es Tota-Verweigern auch einfacher sich keinen Job zu suchen. Aber diese Verweigerer stellen halt nur einen Bruchteil da.
Wie will man 600.000 Menschen in Vollzeitjobs bringen? Nicht das an der Idee etwas schlecht ist, ich denke die Rechnung ist relativ einfach, dass jeder der arbeitet ein Gewinn ist (zahlt Steuern, hat mehr Geld für Konsum zu Verfügung und auch ein besseres Selbstwertgefühl) aber in der heutigen Zeit, empfinde ich diese 600.000 vermittelten Personen, als eine utopische Zahl.
Alleine durch eine Bereinigung des Sozialstaats wird man Deutschland nicht stabiler aufbauen. Man müsste auch wieder über eine Einführung der Vermögenssteuer nachdenken und ich denke bei diesen Leuten ist da mehr Geld zu holen, als beim depressiven Bürgergeld Empfänger der aufgrund seiner Erkrankung einfach keine Option für den Arbeitsmarkt darstellt. Doch das sehen Merz und die CDU ja anders....
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07.11.2025, 20:17 #4951Blizzard_Black
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Hm. Die Arbeitslosenquote in den USA liegt bei 4,2 Prozent, in Deutschland bei 6,2 Prozent, in Europa bei 6,0 Prozent und in der Eurozone bei 6,3 Prozent...
Ja. Das ist halt auch mitunter eine politische Entscheidung. Trump will, dass die USA sich exportlastiger aufstellen und will hierfür eine künstliche Schwächung des Dollars. Sieht man sich den Wechselkurs Euro/Dollar an, dann hat man das auf jeden Fall hinbekommen. Eine Schwächung der eigenen Währung führt natürlich dazu, dass die Preise für die eigenen Produkte im Ausland günstiger werden. Zeitgleich steigt natürlich der Preis für alles, was importiert werden muss - das befeuert dann natürlich die Inflation.
Ein Teil der Inflation wird sicherlich auch dadurch befeuert werden, dass bei einer Arbeitslosigkeit von um die 4% die Arbeitnehmer auch eine entsprechende Marktmacht haben und ihre Lohnforderungen auch besser durchsetzen können. Bei 20% Arbeitslosigkeit, wo ich auf jede freie Stelle 15 fähige Bewerber bekomme, ist keine Preissetzungsmacht für den Arbeitnehmer vorhanden - weil da hocken eben noch 14 andere, die denselben Job für dasselbe Gehalt machen würden.
Bei 4% Arbeitslosigkeit, wo der Arbeitnehmer in Fachbereichen schon in der Lage ist, sich das attraktivste Unternehmen auszusuchen, dem er seine Arbeitskraft zur Verfügung stellen möchte, ist die Sache natürlich ganz anders. Und auch der Unternehmer ist dann im Zugzwang, er braucht die Arbeitskraft ja, um sein Projekt anfertigen zu können, weshalb er die Arbeitsleistung überhaupt nachfragt. Insofern wird auch das die Inflation befeuern - genauso wie das Thema Zoll u.a..
Inflation ist natürlich für jeden scheiße, der Geldvermögen hortet. Das Geld auf Festgeld, Tagesgeld oder Bargeld daheim verliert fortwährend an Kaufkraft.
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08.11.2025, 14:07 #4952vieraeugigerZyklop
News [National und International]
Und jetzt? Seit Trump angetreten ist gehts vielen Leuten beschissener. Z.b Farmer...eine Gruppe die ihn oft gewählt haben, Das soziale Auffangnetz droht zu kippen das Arbeitslose kein Essen, Babynahrung etc mehr haben. Du betrachtest nur wieder Zahlen ohne Einordnung.
Blizzard_Black
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08.11.2025, 16:25 #4953Blizzard_Black
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Ich betrachte Zahlen. Oder wie du das nennst, "Fakten". Du dagegen argumentierst "moralisch" oder "gefühlt".
Natürlich hat die Zollpolitik, wie jede andere politische Entscheidung auch, Auswirkungen und Konsequenzen. Das ist auch in Deutschland und Europa mit politischen Entscheidungen tagtäglich der Fall, dass Berufsgruppen von Entscheidungen der Politik profitieren, während andere Berufsgruppen unter derselben politischen Entscheidung leiden.
Mich erinnern solche Plattitüden an "Twitter wird es zu Ostern 2023 nicht mehr geben" und "Russland wird an Weihnachten 2022 die Munition ausgegangen sein!".
Falls es dir nicht entgangen ist: Der Hype um KI findet in den USA statt. Europa hat ein Regularium von mehreren tausenden Seiten erlassen. Softwarehersteller deaktivieren Funktionen mittlerweile lieber für Europa, als sich regulatorischen Zwängen der EU anzupassen - siehe z.B. Apple. Das sind Dinge, die zeigen, welche Macht man der EU von Außen zuspricht: Keine.
Und auch ansonsten: Das normale Volk stellt den Großteil der Wähler. Die wenigsten sind steinreich oder extrem arm. Und die USA sind ebenso wenig eine Diktatur, sondern haben legislative Organe.
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09.11.2025, 11:07 #4954vieraeugigerZyklop
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Ich würde jetzt nicht sagen das Berichte von entsprechenden Personen das es denen mit Trumps Politik schlechter geht eine moraöische oder gefühlte Argumentation ist. Das ist ebenfalls faktisch. Deine Zahlen sind auch Fakten. Natürlich. Nur, so empfinde ich es, ohne Kontext.
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09.11.2025, 11:30 #4955Jonny Knox
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In der Praxis bestehen diese "legislativen Organe" derzeit und gefühlt seit Amtsantritt ausschließlic haus Donald Trump. Oder wurde der außenpolitische Kurs durch die Parlamente bestimmt und abgesegnet? Wurden die Zölle durch die Parlamente entschieden? Haben die Parlamente die Einwanderungs-Politik beschlossen und gehen die Vorgaben, denen sich Universitäten beugen müssen, wenn sie nicht aus der staatlichen Finanzierung ausgeschlossen werden wollen, auf eine Bestimmung der Parlamente zurück?
Wenn ja, dann bekommt man davon verdammt wenig mit. Aber wie nennt man das noch mal, wenn eine Person in einem Staat "alles" entscheidet (und hörige Vasallen in den Ministerialämtern diese Entscheidungen ausführen lässt)?
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10.11.2025, 02:22 #4956Blizzard_Black
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Nun, auch bei uns wird nicht jede Entscheidung vom Parlament getroffen. Wir haben auch Rechtsverordnungen, durch die die Exekutive ermächtigt ist, ohne Zustimmung des Parlaments Dinge zu ändern und zu beschließen. Das heißt aber deshalb noch lange nicht, dass das ein Ewigkeitsrecht ist. Das Parlament kann jederzeit hingehen und diese Ermächtigung aus der Welt schaffen, wenn die ganze Sache oder der Umfang der Sache der Legislative dann doch nicht in den Kram passt. Es würde mich sehr wundern, wenn das in den USA anders wäre - schließlich ist das ja der Eckpfeiler der Demokratie schlechthin, dass nichts in Stein gemeißelt ist und dass das geltende Recht jederzeit durch entsprechende Mehrheiten geändert werden kann. Obama nannte die USA jedenfalls mal als "we are also a nation of laws" und dass man sich mit hinstellen und "to yell" das Leben zu einfach mache, und dass man stattdessen "the democratic process" nutzen müsse und "to fight for" diese Idee müsse, dass die Mehrheitsverhältnisse in der Legislative das Recht entsprechend setzen oder ändern. Insofern - that's it.
Die USA sind eine Demokratie und ein Rechtstaat. Handelte der US Präsident unrechtmäßig, werden die Entscheidungen des Präsidenten dann wohl auch einkassiert - genauso wie unrechtmäßige Entscheidungen des Ministerpräsidenten, der Bundesregierung, des Verkehrsministers oder welchem Teil der Exekutive bei uns auch kassiert werden würden, wenn das unrechtmäßig abliefe. Mir haben die Corona Entscheidungen auch nicht geschmeckt und ich habe hier schon unzählige Dinge ausgeführt, weshalb ich die Ära Corona als Versagen unserer Justiz benenne - aber hier gibt es ja auch zahlreiche Leute, die sagen, das sei alles so in Ordnung gewesen und rechtskonform, sogar mit höherrangigem Recht. Ja sorry, dann muss man halt auch so stringent sein und das in den USA auch anerkennen, auch wenn es einem persönlich dann diesmal eben nicht schmeckt, wie das dort drüben nun läuft und was alles möglicherweise dann rechtmäßig ist. Man kann sich nicht hinstellen und über die Leute lachen, die die BRD unter Corona als Corona Diktatur dargestellt haben, und zeitgleich dasselbe dann bei den USA machen, wo man die "angefeindeten" Leute hierzulande als geistig minderbemittelt dargestellt hat... Man muss sich schon entscheiden. Man kann Entscheidungen des Gerichts kritisieren und seine Kritik begründen - das hab ich bei Corona zu Hauf gemacht, dass man das Ganze auch anders hätte entscheiden können, vor allem mit Blick darauf, dass unser Grundgesetz ja das Bollwerk der Freiheit gegen einen übergriffigen Staat sein soll, und dass unser Verfassungsgericht die Aufgabe hat, den Staat bei Freiheitseingriffen in Schach zu halten - alles ist erlaubt, solange es nicht aus wichtigem Grund verboten werden muss, und den wichtigen Grund für das Verbot muss der Staat überzeugend liefern und beweisen und darstellen, dass er sorgfältig auch weniger einschneidende Möglichkeiten berücksichtigt hat und eben nur diese möglichst wenig einschneidende Maßnahme gewählt hat, die unbedingt erforderlich für die Maßnahme ist. Das Gefühl hatte ich bei Corona bei weitem nicht, habe ich oft genug ausgeführt, wurde hier im Forum oft genug kritisiert.
Wenn man unzufrieden ist mit den eingeräumten Befugnissen des jeweiligen Organs, kann die Legislative die eingeräumten Befugnisse halt auch beschneiden oder ein Gesetz erlassen, dass dieses Gebaren nicht (mehr) möglich ist oder klare Vorgaben machen, unter welchen strengen Gesichtspunkten so ein Gebaren (noch) möglich ist - Ausnahmezustand, Weltkrieg, whatever - denn maßgeblich in einer Demokratie ist halt das, was die Legislative beschließt. Und in den USA ist es kein Neuland, dass der Präsident mittels Dekreten durchregiert. Von Jimmy Carter in 1981 bis zurück zu einschließlich Theodore Roosevelt um 1900 rum hat jeder Präsident der USA mehr Dekrete erlassen, als Trump in seiner ersten Amtszeit.
Ob die Festlegung der Zölle durch den Präsidenten rechtmäßig war, wird ja in Kürze entschieden. Auch das kann einem schmecken, oder nicht schmecken - ist aber dann gerichtlich vom obersten Gericht der USA so entschieden worden. Und selbst wenn die Zölle nicht rechtmäßig gewesen sein sollten - mir ist hier aus Forumla noch der Spruch in den Ohren hängen geblieben, der da lautete Mut zur Verfassungswidrigkeit (Ergo also Rechtswidrigkeit) - die Gewaltenteilung ist nicht umsonst da. Wenn das Kredo hier für uns für unser Land gilt, dann kann ich dasselbe Gebaren im Ausland dann eben auch nicht kritisieren.
Insofern: Nein, die USA sind halt eben keine Diktatur. Man wird nicht dadurch zur Diktatur, dass die eingeschlagene politische Richtung einem persönlich missfällt.
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10.11.2025, 20:22 #4957daywalker2609
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Die CDU reagierte irritiert auf den Protest der SPD gegen die neuen Bürgergeldreformen :
https://www.handelsblatt.com/politik...100172834.html
Das Verhalten sei laut dem CDU Politiker Radtke, bizarr. Auch die Aussage dassDie Koalition sei „in schwierigem Fahrwasser“: Die Zustimmung sei gering, die Herausforderungen seien gewaltig. Niemand könne verlangen, sein Wahlprogramm zu 100 Prozent umzusetzen. „Daher ist ein Mitgliederbegehren kein gutes Signal – weder für das Klima in der Koalition noch für die Führung der SPD“
Aber es war natürlich vollkommen in Ordnung das die CDU, sich geschlossen gegen die mögliche Ernennung von Brosius-Gersdorf gestellt hat.
Diese Wendehalspolitik mit den Aussagen, plus den fürchterlichen Linnemann, plus das Wirtschaften in die eigene Tasche, machen für mich die CDU schlichtweg unwählbar.
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11.11.2025, 23:57 #4958Vachyn
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12.11.2025, 09:08 #4959Eisuke261990
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Und wenn man die Werte dann getrennt von einander vergleicht, merkt man, dass Deutschland seit fast 10 Jahren konstant ist was diese Werte angeht:
Seit 2016 liegt man zwischen 5,5 und 6,8 Prozent (USA hatte da deutlich mehr Ausschläge nach oben und unten durch die Krisen).
Das sind Prozentwerte, die hatte man zuvor nur zwischen 1955 bis 1981 (in der BRD, DDR gabs glaube ich keine offiziellen Zahlen) prozentual [stark] unterboten.
Was man aber nochmal hervorheben sollte, weil ja so oft über den Osten geschimpft wird:
Während den Folgenjahren der Wiedervereinigung waren die %-Werte im Osten zwar fast doppelt so hoch wie im Westen - haben sich aber ab ca. 2010 angeglichen und liegen in den letzten Jahren nur noch bei ca. 2-3 % Unterschied zum Westen.
Aber wie Vachyn anmerkte, muss man natürlich auch immer darauf schauen, wie die Werte nun im Vergleich zu früher erhoben werden usw.
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12.11.2025, 16:41 #4960Blizzard_Black
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Also laut Statista lag die Arbeitslosenquote in Deutschland in 2019 bei 5,0%. Sie sank von den Schröder-Reformen beginnend quasi stetig bis ins Jahr 2019 hinein, und legte seither eine Kehrtwende ein. Das deckt sich halt auch ganz simpel mit der verfehlten Wirtschafts- und Industriepolitik des mindestens letzten halben Jahrzehnts.
Unterm Strich ist es aber halt auch egal, weil ich lediglich die beiden Wirtschaftsstandorte Deutschland/Europa mit den USA verglich. Es wird unter Trump ja gerne versucht, einen Abgesang auf die USA zu halten - das war in seiner letzten Amtszeit halt auch schon so, weil Republikaner = Böse und Trump = Ultra Böse - wenn man nämlich weiß, wer der böse ist, dann hat der Tag Struktur.
De Facto hat sich die USA aber halt im letzten Jahrzehnt oder die letzten 15 Jahre deutlich besser wirtschaftlich entwickelt, als Deutschland und die EU. Da braucht man halt nur auf die reinen Zahlen zu gucken, dann sieht man das. Das BIP der USA ist drastisch stärker gewachsen in diesem Zeitraum, als das von Deutschland und das von der EU. Und eine florierende Wirtschaft steht halt nun einmal auch für den Wohlstand eines Landes.
Bei uns kaschiert man es gerade, weil mit "Sondervermögen" als Euphemismus für eine Phase exorbitant hoher Verschuldung der Staatskonsum angekurbelt wird - das reicht bei uns dafür, dass nächstes Jahr 0,X% Wirtschaftswachstum anstehen, Glückwunsch, das muss man bei so einer massiven Staatsverschuldung und zusätzlichen Staatsausgaben erst einmal schaffen, ein Wachstum knapp über der 0...



6 Einsendungen bis jetzt - da geht noch mehr bei der letzten Runde des Jahres!!!
I'm with stupid