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  1. #1
    Decodaz Decodaz ist offline

    Schlacht um Verdun...hölle auf Erden?

    Hallo,
    ich würde gerne mit euch über diese bekannte schlacht reden...da sie wohl eine der größten der geschichte war....und mich diese epoche sehr interessiert....mein Uropa war bei der schlacht dabei. Er war Sanitäter. Seine Doktorarbeit hat er über "Kriegsblindheit nach Hinterhauptschüssen" geschrieben....das is echt heftig...hier mal nen paar fakten zu den ereignissen:

    -Die Schlacht war eine der größten im ersten Weltkrieg, sie ging vom 21. Februar 1916 - 20. Dezember 1916...das sind fast 10 Monate

    -Das Deutsche Reich kämpfte gegen die Entente cordiale

    -Die Franzosen verteidigen ihre Festung, und die Deutschen können die Front nicht durchbrechen


    Wikipedia:

    Die Schlacht um Verdun gilt vielen Historikern als die grauenvollste Schlacht der Weltgeschichte - häufig wird auch von Der Hölle von Verdun, der „Knochenmühle“ oder „Blutpumpe“ geredet. Sie markiert den Beginn der großen Materialschlachten des Ersten Weltkrieges - niemals zuvor war die Industrialisierung des Krieges so deutlich geworden.


    Ihr fragt euch sicher, warum ich das eröffnet habe. Gute Frage. Ich würde gerne mit euch darüber reden, warum etwas weniger als 1.000.000 Millionen Soldaten fast nen Jahr verbittert Kämpfen, und dann am Ende 6 Tote pro m² hinterlassen...




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    Schlacht um Verdun...hölle auf Erden?

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  3. #2
    billsux

    AW: Schlacht um Verdun...hölle auf Erden?

    Wer sich für das Thema interessiert, dem empfehle ich den Film bzw. das Buch "Im Westen nichts neues".
    Ich weiß zwar nicht mehr genau ob die Geschichte in Verdun spielt, auf jedenfall aber im 1. Weltkrieg und in Frankreich. Darin wird auch der Stellungskrieg thematisiert.

  4. #3
    SaintCroix SaintCroix ist offline
    Avatar von SaintCroix

    AW: Schlacht um Verdun...hölle auf Erden?

    Normale Schlachten gingen höchstens 3 Tage..aber diese 10 Monate. Die Leute dachten sie kämpfen in einem Ehrenvollen Mann gegen Mann Krieg, mussten aber feststellen das es sich nur um Graben und Schusswaffen kriege gehalten hat. Gekämpft wurde mit Granate , MG , Mp etc...wobei man bedenken musste das die damaligen Maschinengewehre eine Trefferrate von 1 Treffer auf 1000 Schuss hatten. Die Deutschen wollten den Franzosen das "Blut aussagen"
    Daher auch der Name Blutpumpe...die Generäle rechneten mit 4 tote Franzosen auf 1 toten Deutschen..ist auf alle Fälle ein interessantes Thema.

    lG SaintCroix

  5. #4
    Decodaz Decodaz ist offline

    AW: Schlacht um Verdun...hölle auf Erden?

    Hier mussten auch soldaten feststellen, das sie sterben ohne ihrem feind ins auge geguckt zu haben...die geschütze, etc...hab ja schon aus ziemlich großer distanz gefeuert...waren aber ziemlich ungenau....aber natürlich spielte sich auch sehr viel in/um den schützengräben ab....

  6. #5
    Kaffeetrinker Kaffeetrinker ist offline
    Avatar von Kaffeetrinker

    AW: Schlacht um Verdun...hölle auf Erden?

    Zitat Decodaz Beitrag anzeigen
    ....

    Ich würde gerne mit euch darüber reden, warum etwas weniger als 1.000.000 Millionen Soldaten fast nen Jahr verbittert Kämpfen, und dann am Ende 6 Tote pro m² hinterlassen...
    Die Frage können Dir sicher heute nur noch ganz wenige (alte) Menschen (wenn überhaupt) beantworten.

    Ich selber denke das es überwiegend mit der Erziehung der damaligen Zeit zusammen hängt.
    Soweit ich das noch aus meinem Geschichtsunterricht in Erinnerung habe, sind die Soldaten damals 'gerne' für ihr Land in den Krieg gezogen. Allein die Tatsache können sich heute sicher nur die wenigsten vorstellen.

    Evtl. kam noch eine gewisse Unerfahrenheit oder ein Trugschluß der Generäle (oder der gesamten Menschheit?) mit den modernen Waffen dazu.
    Nach dem Motto 'wir haben die neusten und stärksten Waffen, warum soll das schief gehen?' Ähnlich wie es bei dem Wettrüsten mit Atomwaffen nach dem Zweiten Weltkrieg war.
    Nur wurde dabei vergessen, daß die andere Seite die gleichen / ähnliche Waffen hat. Und bei dem Verschießen von paar Milliarden Granaten (allein in Flandern sollen es während dem Ersten Weltkrieg eine Milliarde Granaten gewesen sein) ist übersehen worden, dass bei dem ganzen Material auch Menschen dabei waren.

    Auf der anderen Seite blieb dem einzelnen Soldat im Schützgraben nichts anderes übrig als beim Angriff mit zu machen. Diejenigen die sich weigerten drohte der sichere (!) Tod durch die eigenen Offiziere. Die hatten den Befehl jeden der sich verweigert (Fahnenflucht) zur Aufrechterhaltung der Moral vom Rest der Truppe zu erschießen.

  7. #6
    Decodaz Decodaz ist offline

    AW: Schlacht um Verdun...hölle auf Erden?

    Das stimmt wohl. Damals waren die Leute, die für ihr Land in die Schlacht zogen noch Helden. Die wenigen die wiederkehrten, wurden wie Helden empfangen. Nur viele (mein Uropa eingeschlossen) haben das nicht verarbeitet. Was die da erlebt haben, kann man als außenstehender absolut nicht nachempfinden. Viele sind da auch durchgedreht, und aus den Schützengräben aufs Feld, und somit dem sicheren Tod entgegen gerannt, weil sie es nicht mehr ausgehalten haben...schon schlimm...

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