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  1. #1
    Krankfried Krankfried ist offline
    Avatar von Krankfried

    Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten

    Liebe Forumlaner, Krankfried kommt in Frieden.

    Wie es in letzter Zeit durch die Medien geht stehen die Amis kurz vor dem Bankrott. Die Staatsverschuldung von 14,3 Billionen Dollar ist rekordverdächtig. (Nur zum Vergleich: Mit einer Billion könnte man Einfamilienhäuser mit je einer Million Wert in einer Reihe von Moskau bis New York bauen) Nun hat Obama gestern den Republikanern ein Ultimatum von 36 Stunden gestellt in dem er eine Lösung des Problems in Zusammenarbeit mit den Demokraten erwartet. Die Chinesen drohen damit, den Geldhahn zuzudrehen und im August ist die Supermacht vielleicht pleite.

    Ein Staatsbankrott diesen Ausmaßes ist unvorstellbar, siehe die Folgen des vergleichsweise winzigen Griechenlands....

    Stooooooooooooooooooooooooooooooooooooop, immer mit der Ruhe.

    Die Chinesen wissen ganz genau, dass es die Weltwirtschaft ruinieren würde, den Amis den Hahn zuzudrehen. Die Schulden ware immer da, nur ist gerade Sommerlochzeit. Nicht abstreiten lässt sich die Tatsache, dass immenses Einsparungspotenzial besteht. Sozialversicherung usw. vonseiten des Staates gibt es nicht einmal, doch am meisten könnte man wohl beim Rückgrat der Staaten (Zitat George Bush) einsparen: Der Army.

    http://www.netzwerk-regenbogen.de/ruestetat08.gif

    (Russland und China sind Militärstaaten? So, so.....)

    Anhand dieser netten Grafik hier erkennt man, was die US-Armee an Geld verschlingt, eine utopische Summe, welche jedes andere Land in eine tiefe Krise stürzen würde welches sich nicht dadurch finanzieren möchte auf Pump zu leben.

    Was sagt ihr? Droht der letzten Supermacht die Pleite? Welche Folgen würde diese Pleite haben? Und wie könnte sich der Abbau der Army darstellen?

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    Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten

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  3. #2
    cell300 cell300 ist offline
    Avatar von cell300

    AW: Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten

    "Selbst wenn die Gratwanderung missglücken sollte, zu einer Staatspleite der USA wird es auf keinen Fall kommen. Mexiko und Island mussten sich in einer fremden Währung verschulden, in Dollar, Euro, Yen oder Schweizer Franken. Die USA hingegen verschulden sich in ihrer eigenen Währung. Und um Dollar herzustellen, braucht die Notenbank nicht einmal mehr Papier. Ein paar Handgriffe am Computer-Keyboard genügen."

    Mit einer Weltwirtschaftskrise ist zu Rechnen, aber das USA Pleite geht ist schon allein dank der Mächtigen Bank nicht möglich.

  4. #3
    Krankfried Krankfried ist offline
    Avatar von Krankfried

    AW: Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten

    Genau dies ist das Problem. Der Dollar wird immer weniger wert und somit die eigene Wirtschaft geschwächt bis es den Gläubigern reicht und sie den Geldhahn zudrehen.

  5. #4
    cell300 cell300 ist offline
    Avatar von cell300

    AW: Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten

    Tja Obama wird wohl der Sparkurs eingeschlagen werden müssen und die Militär-Präsenz durch verminderte Geldmittel, dezimiert werden.
    Was wiederum tausende von Arbeitsplätzen kosten dürfte, aber wohl der bessere Weg ist als die komplette Wirtschaft mit runter zu ziehen.

    Nur sehe ich da wenig Hoffnung wenn man Amerika mal Charakterisiert fällt mir da nur ein Wort ein "Größenwahnsinnig"

  6. #5
    xallex xallex ist offline
    Avatar von xallex

    AW: Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten

    Zitat cell300 Beitrag anzeigen
    Tja Obama wird wohl der Sparkurs eingeschlagen werden müssen und die Militär-Präsenz durch verminderte Geldmittel, dezimiert werden.
    Was wiederum tausende von Arbeitsplätzen kosten dürfte, aber wohl der bessere Weg ist als die komplette Wirtschaft mit runter zu ziehen.
    Weniger amerikanische Kriege? Finde ich gut. Wenn es nicht so wäre, dass die USA die Weltwirtschaft mitzienen würde, würde ich in jubel ausbrechen, falls die USA pleite sein würde (wobei sie das ja schon längst ist).

    Zitat cell300 Beitrag anzeigen
    Nur sehe ich da wenig Hoffnung wenn man Amerika mal Charakterisiert fällt mir da nur ein Wort ein "Größenwahnsinnig"
    Ich denke die werden die Schuldengrenze (Was ist das denn überhaupt für ein Bescheuertes Gesetz) anheben und dann so weitermachen. Die Politik kriecht dort doch nur der Wirtschaft in den Hintern.

    Europa sollte sich endlich unabhängiger machen von den USA und den Ratingargenturen. AAA für die USA? Das ich nicht lache. Gegen den US Amerikanischen Haushalt ist Griechenland grund solide

  7. #6
    Samyra

    AW: Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten

    Zum Problem wird das im Moment ja eigentlich nur, weil dort schon langsam wieder der Wahlkampf anfängt. Die Republikaner wollen sich gegen Obama profilieren. Irgendwann werden sie aber sicher einen Kompromiss finden, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein kompletter Stillstand lange durchgehalten werden kann.

    Aber ich frage mich schon, wie viele Schulden eigentlich noch gemacht werden können, bis das ganze System mal zusammenbricht. Nicht nur in den USA, sondern auch hier in Europa und generell in der Welt. Man muss sich diese enormen Summen nur mal vor Augen halten. Das kann doch niemand jemals wieder zurückbezahlen, da müsste schon ein Wunder passieren.

  8. #7
    Nicoletta Nicoletta ist offline

    AW: Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten

    Zitat Samyra Beitrag anzeigen
    Aber ich frage mich schon, wie viele Schulden eigentlich noch gemacht werden können, bis das ganze System mal zusammenbricht. Nicht nur in den USA, sondern auch hier in Europa und generell in der Welt. Man muss sich diese enormen Summen nur mal vor Augen halten. Das kann doch niemand jemals wieder zurückbezahlen, da müsste schon ein Wunder passieren.
    Zunächst einmal müsste man sich fragen, bei WEM sich die Staaten der USA Geld geliehen haben. Es ist ja nicht so, das sie zu scores (s.a.w.) gegangen sind und gefragt habe: Ey, haste mal ne Billion?

    Man leiht sich das Geld vom Steuerzahler, in der Form, dass man ihnen Staatsanleihen verkauft. (Ich weiß, ist ein bischen sehr simpel, aber trotzden zutreffend) Wenn Amerika nun droht zuviel Schulden aufzunehmen, werden sie erheblich sparen müssen - und das werden gerade wir Deutschen merken. Haben wir uns doch immer recht gut rausgehalten. Auch wenn es gleich wieder Administratorenkritik handelt:

    Wer wissen will, wie es die USA geschafft haben, den Schuldenberg in Höhe von 14 Billionen Dollar anzuhäufen, kommt nicht darum herum, einen Blick auf die immensen Militärausgaben zu werfen, vor denen vor llen wir Deutschen uns drücken. Die Kosten für Einsätze überall in der Welt - vor denen wir uns scheuen - summieren den Militärhaushalt der USA allein für dieses Jahr auf 500 Milliarden Euro. Vor dem 9/11 war der Etat gerade einmal halb so hoch. 250 Milliarden Euro jedes Jahr, seit 11 Jahren allein aufgrund dessen, dass wir uns auf die USA als Partner berufen dürfen...

    Die USA wird keine Staatskrise erleben, zu viel Geld ist vorhanden und zu viele Länder sind abhängig von dieser größten Volkswirtschaft. Sommerlochtheater! Amiland stand schon vor finanziell größeren Aufgaben - zum Beispiel bei der Bankenpleite...

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