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  1. #1
    koyla koyla ist offline

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    Hallo,
    an alle Deutsch Experten, ich habe hier einen Layout Text meiner Freundin. Sie studiert gerade an der FH in Mainz und zwar Kommunikationsdesign. Jetzt musste sie einen Text zusammenfassen der benotet wird. Es wäre sehr hilfreich, wenn hier einige den Text nach Rechtschreibfehlern, Satzbau, Grammatik und Kommasetzung überprüfen könnten. Ich bedanke mich schon im voraus für alle hilfreiche Antworten.

    Hier der Text:

    In Schumachers Werke ist die Materialität von Farbauftrag und Farbe sowie die Schwarzlinie auffallend. Die Schwarzlinie, die in all seinen Bildern mit einer dynamischen Kraft zum Ausdruck kommt, begleitete ihn seit jeher.

    Im figurativen Stil fing Emil Schumacher in den 30iger-Jahren an zu malen. Es waren vor allem einfache Interieurs, die er in dieser Zeit hervorbrachte. Diese Arbeiten wurden jedoch wegen der Kriegsjahre unterbrochen. Während dieser Jahre entstanden einige Aquarelle, die die Gegenstandswelt aufsuchen.
    Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Schumacher vor einem neuen Anfang. Er begann zeichnerisch von vorne. Nach einem Besuch in Paris vollzog der Künstler 1951/52 den Schritt in die Abstraktion. In seinen Bildern verschwanden die Gegenstände, was aber noch entscheidender war, die Farben banden sich nicht mehr an die Form. Es ging ihm nicht mehr darum, mit Farbe etwas darzustellen. Da die Farben dick auf den Bildträger aufgetragen wurde, hat man den Eindruck, dass die Farben in den Raum treten. Ferner werden die Farben stofflich greifbar. Indem Schumacher immer wieder Flächen übermalte, entstand ein dichtes Geflecht aus verschiedenen Farbschichten, die Einblicke in die Tiefen gewähren.
    1957 begann Schumacher Reliefs zu erstellen, die er als „Tastobjekte“ bezeichnete. Sie entstanden indem er die Materialität von Bildträger und Farbe erforschte. Bei diesen Tastobjekten wurde der Bildrahmen zerstört, weil der Künstler sich ganz auf das Bildzentrum konzentrieren wollte. Die Tastobjekte lehrten ihn zum einen, dass das Bild ein Körper ist, in den man hineinarbeiten und herausbrechen konnte und zum anderen, dass man Fremdkörper wie Stroh, Sand, Papier, Draht, Nägel usw. benutzen konnte um sie mit den Farben im Bild zu kombinieren. Wichtig war ihm nur, dass alle Materialien mit dem Bild verschmelzen.
    Schumacher hasste das glatte, das Oberflächliche. Er wollte immer in die Tiefe gehen.

    Er benutzte meist nur eine Farbe, manchmal kam auch eine zweite Farbe hinzu. Schumachers Bildfarben sind Rot, Gelb, Braun und Blau. Auch Grün, aber eher seltener.

    Seine Bildformate, die immer größer wurden, sprengen das Bildformat und gleiten in den Raum. Emil Schumacher ist aber nie wirklich in den Raum vorgedrungen. Er blieb meist im Bereich der pastosen Farbkruste.

    Das Werk Schumachers ist ein lebenslanges Wechseln zwischen Abstraktion und Figuration.
    Ihm ging es mehr um den Malprozess an sich. Er war ein Maler, dem man keinen Stil zuweisen kann, er war einfach Frei in seinem Schaffen, einfach Stillos.

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  3. #2
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    AW: Text überprüfen

    Zitat koyla Beitrag anzeigen
    In Schumachers Werken [ist] sind die Materialität von Farbauftrag und Farbe sowie die Schwarzlinie auffallend. Die Schwarzlinie, die in all seinen Bildern mit einer dynamischen Kraft zum Ausdruck kommt, begleitete ihn seit jeher.

    Im figurativen Stil fing Emil Schumacher in den dreiß[30]iger [-] Jahren an zu malen. Es waren vor allem einfache Interieurs, die er in dieser Zeit hervorbrachte. Diese Arbeiten wurden jedoch wegen der Kriegsjahre unterbrochen. Während dieser Jahre entstanden einige Aquarelle, die die Gegenstandswelt aufsuchen.
    Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Schumacher vor einem neuen Anfang. Er begann zeichnerisch von vorne. Nach einem Besuch in Paris vollzog der Künstler 1951/52 den Schritt in die Abstraktion. In seinen Bildern verschwanden die Gegenstände.[,] W[w]as aber noch entscheidender war:[,] D[d]ie Farben banden sich nicht mehr an die Form. Es ging ihm nicht mehr darum, mit Farbe etwas darzustellen. Da die Farbe[n] dick auf den Bildträger aufgetragen wurde, hat man den Eindruck, dass die Farben in den Raum treten. Ferner werden die Farben stofflich greifbar. Indem Schumacher immer wieder Flächen übermalte, entstand ein dichtes Geflecht aus verschiedenen Farbschichten, die Einblicke in die Tiefen gewähren.
    1957 begann Schumacher damit, Reliefs zu erstellen, die er als „Tastobjekte“ bezeichnete. Sie entstanden, indem er die Materialität von Bildträger und Farbe erforschte. Bei diesen Tastobjekten wurde der Bildrahmen zerstört, weil der Künstler sich ganz auf das Bildzentrum konzentrieren wollte. Die Tastobjekte lehrten ihn zum einen, dass das Bild ein Körper ist, in den man hineinarbeiten und aus dem man herausbrechen [konnte] kann und zum anderen, dass man Fremdkörper wie Stroh, Sand, Papier, Draht, Nägel usw. benutzen kann [konnte], um sie mit den Farben im Bild zu kombinieren. Wichtig war ihm nur, dass alle Materialien mit dem Bild verschmelzen.
    Schumacher hasste das glatte, das o[O]berflächliche. Er wollte immer in die Tiefe gehen.

    Er benutzte meist nur eine Farbe, manchmal kam auch eine zweite Farbe hinzu. Schumachers Bildfarben sind Rot, Gelb, Braun und Blau. Auch Grün, aber eher seltener.

    Seine Bildformate, die immer größer wurden, sprengen das Bildformat und gleiten in den Raum. Emil Schumacher ist aber nie wirklich in den Raum vorgedrungen. Er blieb meist im Bereich der pastö[o]sen Farbkruste.

    Das Werk Schumachers ist ein lebenslanges Wechseln zwischen Abstraktion und Figuration.
    Ihm ging es mehr um den Malprozess an sich. Er war ein Maler, dem man keinen Stil zuweisen kann, er war einfach [F]frei in seinem Schaffen, einfach [S]stillos.
    Habe mal das Falsche in [] gesetzt und meine Ergänzungen in Fettschrift. Stilistisch ließe sich noch einiges verbessern, aber für den Anfang reicht's.

    Viel Erfolg!

  4. #3
    koyla koyla ist offline

    AW: Text überprüfen

    vielen dank falls es noch meinungen oder hilfreiche vorschläge gibt bitte posten danke schön

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