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  1. #21
    Efege Efege ist offline
    Avatar von Efege

    Anime Fights - Proberunde

    Sehr freundlich von dir

  2. Anzeige

    Anime Fights - Proberunde

    Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
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  3. #22
    Jay Jay ist offline
    Avatar von Jay

    Anime Fights - Proberunde

    Hab gerade meinen Anime abgeschickt. Ich sag's euch, wenn mich jemand gesnipt hat, dann... dann gibt's eine Woche keinen Eierlikör!

  4. #23
    Nevixx Nevixx ist offline
    Avatar von Nevixx

    Anime Fights - Proberunde

    @JTG ich verstehe deine Anmerkung zu dem Punkt mit den Videos. Es geht nicht darum, eine komplette Diskussion mit Videos aufzubauen, sondern mit ihnen als Hilfsmittel zu argumentieren oder falsche Fakten aufzudecken. In meiner Bewertung werden Videos nur dann minimal mitgezählt, wenn diese sinnvoll und präzise eingesetzt werden. Sagst du zB, dass der Fight 15 Minuten ging und jemand sagt, dass das nicht stimmt, sondern nur 10 Minuten waren, dann kann da gerne ein Video als eine Art Faktencheck gepostet werden.

  5. #24
    Nevixx Nevixx ist offline
    Avatar von Nevixx

    Anime Fights - Proberunde

    Die Proberunde ist hiermit eröffnet! Startpost dürfen geschrieben werden und eine Diskussion ist daraufhin erwünschenswert =)

    Ich würde dieses Mal sogar 48 Stunden vorschlagen, da über das Wochenende doch nicht alle immer da sein können. Somit: Ende der Runde am Montag 05.03.2018 um 20:00 Uhr (sollte erst nach der Arbeit noch auf Beiträge eingegangen werden können).

    Viel Spaß!

  6. #25
    Nevixx Nevixx ist offline
    Avatar von Nevixx

    Anime Fights - Proberunde

    Eröffnungsplädoye von @.max :

    DBZ: Goku vs. Vegeta

    Dieser Kampf umschreibt für mich genau den Charakter der Serie. DBZ ist mMn der perfekte Anime wenn es um gute Fights geht.
    Allein schon der Beginn des Kampfes.

    Vegeta hatte sich ursprünglich Babidi "unterworfen" um seine neue Kraft zu erlangen.
    Natürlich tat er das nur um endlich den lang ersehnten Kampf gegen Goku zu bekommen. Beim Turnier zwingt er dann Goku zum kämpfen in dem er die Zuschauer tötet und droht damit weiter zu machen, wenn er sich ihm nicht stellt.
    Der Kaioshin will das natürlich verhindern und bittet Goku nicht zu akzeptieren. Goku droht dem Kaioshin ihn zu beseitigen, wenn er sich weiter in den Weg stellt.
    Damit beginnt der mMn beste Kampf in ganz DBZ. Man sieht Vegeta an, wie sehr er sich darauf gefreut hat und wie viel Spaß es ihm macht, gegen seinen Erzfeind zu kämpfen.
    Der Schlagabtausch läuft auch relativ zügig ab. Keine ewig langen Power-Ups. Einfach nur ein gutes Battle.

    Deshalb mag ich DBZ auch so viel mehr als Super. Der Anime ist eben nicht darauf ausgerichtet, möglich viele und möglichst junge Leute anzusprechen. Hier fließt ordentlich Blut. Hier gibt es noch Beleidigungen. Hier wird dreckig gekämpft. All das macht den Charme des Animes aus und für mich zum besten Klassiker, den man gesehen haben muss.

    Hier noch der gesamte Kampf zusammengeschnitten:


  7. #26
    Nevixx Nevixx ist offline
    Avatar von Nevixx

    Anime Fights - Proberunde

    Eröffnungsplädoye von @Sentinel:

    Meruem vs Netero (HunterxHunter 2011)

    Aus meiner Sicht ist das der beste Anime Kampf, da dieser fast alles beinhaltet: flüssige Animationen, Flashback und der Kampfinhalt bzw. die Fähigkeiten und Skills.

    Ich fange zuerst mit der Animation an: Dieser ist fast an allen Stellen sehr flüssig und passt auch sehr gut zur Atmosphäre im Kampf. Zum Beispiel die Darstellung von Netero; in manchen Stellen hat man sein Kampfwillen durch die Animation sehr stark hervorgehoben - ganz besonders am Ende, wo er nahezu ein groteskes Gesicht hatte.
    Auch die Kampfszenen sind sehr stark, vor allem weil die ganzen Bewegungen sehr präzise und schnell sind. Und während dieser Genauigkeit sind die Details im Hintergrund auch klar erkennbar - man sieht einfach, wo Meruem ständig weggeschlagen wird und er gleichzeitig wieder auf Netero stürmt, um am Ende wieder durch die Gegend zu fliegen. Und das ist der Punkt: Die Animationen sind hier sehr gut, da die Bewegungen sehr symmetrisch sind. Und das bedarf viele präzise, flüssige und genaue Bilder.

    Nun zum Flashback von Netero: Es gibt Fälle, wo man Flashbacks mittendrin hineinpackt, das dann sehr deplatziert wirkt - aber hier war es nicht der Fall. Neteros Flashback erzählte man wie eine "Geschichte" über seiner Person und dazu auch noch ein guter Start zu seinen Fähigkeiten, die er anschließend danach nutzte. Er verbrachte buchstäblich sein ganzes Leben mit meditieren; und dadurch war er am Ende so stark.

    Anschließend der Kampf im Allgemeinen: Wie schon beschrieben, haben wir schon am Anfang eine gewisse Vorstellung über Neteros Skills bekommen. Doch hier zeigt er eine unglaubliche Anwendung seines Nen, da die Bewegungen seines Buddhas mit seinen gebunden sind - diese bewegen sich mit Schallgeschwindigkeit btw.
    Aber: Auch Meruem bewies hier eine unglaubliche Stärke und Durability da er unzählige Schläge ohne Probleme weggesteckt hatte und im selben Atemzug immer und immer wieder auf Netero stürmte. Man könnte zwar sagen, dass der Vorgang wiederholend ist, doch: Genau das ist das Interessante am Kampf: Es ist eine Frage der Zeit bis Netero in demselben Vorgang - dass sich immer und immer wiederholt - schlussendlich doch noch einen Treffer landen konnte. Er versuchte deshalb nur die kleinste Lücke in Neteros Verteidigung zu finden und das nutzte er auch aus.
    Passend zu den Szenen finde ich auch die Metaphern dazu, wie man deren Kampf vorgestellt hatte. Durch "übertriebene Metapher" - z. B. wo sie glatt im All gekämpft hatten - stellte man dar, wie intensiv und konzentriert sie miteinander gekämpft hatten.

    Doch das Ende war ganz klar: Netero unterlag ganz klar Meruem, doch dann machte Netero eine direkte Selbstmord Aktion - siehe die Darstellung bzgl. der Animation - wo er extra eine Atombombe in sich platziert hatte. Bei Bestätigung ging alles in die Luft und endete danach in einer explosiven Blume.

    Das Interessante im Kampf waren auch die Erklärungen des Erzählers, der ziemlich detailliert, mit Metaphern, den Kampfverlauf klargestellt hatte. Das hatte besonders die Atmosphäre im Kampf geprägt und dazu auch noch die Aktionen näher dargestellt, damit der Zuschauer diese besser verstehen kann.
    Die Erklärungen begleiteten ganz klar den Kampf aktiv.

  8. #27
    Jay Jay ist offline
    Avatar von Jay

    Anime Fights - Proberunde

    STARTPOST

    Der perfekte Animekampf muss in meinen Augen alles aus seinem Medium als solches herausholen, er muss besonders sein, ihn vom Rest aller glattgebügelten, vom Perfektionsfetisch durchtränkten Kämpfe hervorstechen lassen und er muss ebenso eine mediale Tragweite für die Industrie im Allgemeinen haben. All das erfüllt der finale Kampf des fast zweistündigen Historienepos Sword of the Stranger. Es gibt Kämpfe, die ihre visuellen Ergüsse auf ein noch nie dagewesenes Maximum zu hieven versuchen, Kämpfe, die ohne viel Schnickschnack beeindrücken mögen, Kämpfe, die mehr mit den strategischen und gedanklichen Raffinessen beider Akteure spielen als sich auf das Werkzeug des Kampfes zu stützen und Kämpfe, denen eine lange Geschichte vorausgeht. Alle funktionieren gemäß ihren gesetzten Visionen, aber meistens nie darüber hinaus. Grandiose Over-the-top-Action wird immer nur Over-the-top-Action sein und ein von Täuschungen und Gedankenspielen geprägtes Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem Detektiv und einem Psychopathen mag zwar den Zuschauer an den Bildschirm fesseln, ließe sich aber nie mit einem Actionfeuerwerk à la One Punch Man vergleichen. Auf der Suche nach dem wirklich perfekten Animekampf wollte ich diese mir im Weg stehenden Genregrenzen überwinden, um etwas zu finden, das allein in seiner Quintessenz unvergleichbar ist. Mit dem Höhepunkt von Sword of the Stranger fand ich nicht nur den zweifelsohne best animierten und dynamischsten Schwertkampf aller Zeiten, sondern auch einen abwechslungsreichen und charakterischen Einsatz des eigenen Körpers, ein für filmische Verhältnisse unfassbar hohes Maß an emotionaler Tiefe, eine Bedeutsamkeit, die das gesamte Narrativ des Filmes auf ihren Schultern trägt, ein geschickter Einsatz der Umgebung als bewusstes Instrument des Kampfes und in dem Zusammenhang ein durchweg strategisches Gefecht. Ein dermaßen abgerundetes Gesamtpaket hatte ich damals wie bis heute in keinem anderen Anime erkennen können, was es für mich zur perfekten Kampfszene in einem Anime macht

  9. #28
    Nevixx Nevixx ist offline
    Avatar von Nevixx

    Anime Fights - Proberunde

    Von den restlichen User habe ich keine Eröffnungsplädoye erhalten. Diese dürfen nun eigenständig ihren Startpost hier online stellen! Solltet ihr gerade keine Zeit haben, könnt ihr das auch noch zu einem späteren Zeitpunkt -> dies gibt keine Abzugspunkte. In Zukunft werde ich mir hierzu noch eine andere Lösung überlegen, damit niemand benachteiligt ist oder sich bereits im Vorhinein mehr Gedanken macht, obwohl keine Zeit wäre, während andere sich die Zeit einfach erst zu einem späteren Zeitpunkt nehmen. Ich hoffe, dass es für die Proberunde so passt

  10. #29
    Efege Efege ist offline
    Avatar von Efege

    Anime Fights - Proberunde

    @Nevixx GIF´s darf man verwenden?

    PS: Ich denke um 20+ kommt mein Post

  11. #30
    Nevixx Nevixx ist offline
    Avatar von Nevixx

    Anime Fights - Proberunde

    Zitat Efege Beitrag anzeigen
    @Nevixx GIF´s darf man verwenden?

    PS: Ich denke um 20+ kommt mein Post
    Natürlich, verwende Gifs, wenn du diese verwenden möchtest.

  12. #31
    Jay Jay ist offline
    Avatar von Jay

    Anime Fights - Proberunde

    @.max Ich kann in deiner Wahl leider nicht erkennen, inwiefern ein mehr als in die Jahre gekommener Kampf eine Chance gegen die zeitgenössische Produktionswucht aktueller Actionserien hätte. Du sagst, DBZ wäre der perfekte Anime, wenn es um Kämpfe geht. Jedoch geht es hier erstens nicht um Serien als ganzes und zweitens nicht um Kämpfe, mit Betonung aufs Plural. Was genau bietet denn DBZ als Plattform, jetzt explizit auf den Kampf um Goku und Vegeta bezogen? Wenn wir gerade bei der in die Jahre gekommenen Animation als auch Grafik bleiben möchten, sehe ich ehrlich gesagt zwar keine schlechte Animation, auf der anderen Seite aber auch tausend Serien, die es mittlerweile besser machen. DBZ ist eine Akkumulation von Klischees. Scheinbare Höhepunkte werden durch längst erwartete Powerups der Charaktere hochgekünstelt, die Kämpfe ziehen sich unnötig in die Länge und bieten zudem eine Umgebung, die trist, schlecht gezeichnet und langweilig ist. Es ist eine weite Wüste. Sword of the Stranger allerdings ist sich seines detailgenauen Umfelds bewusst, es hat einen Sinn. Die beiden Akteure bieten sich einen fesselnden Schwertkampf innerhalb der Tempelanlage und nutzen diese als strategisches Element, um zu gewinnen. Allein dadurch hebt sich mein Kampf von deinem ab. Er ist trotz seines Alters von elf Jahren aufgrund seiner High Budget-Produktion, was DBZ nicht ist, bis heute mit den ganz großen Tieren konkurrenzfähig. Nebenbei, meiner hat auch Blut

    @Sentinel Du hebst bei deinem Kampf die Detailgenauigkeit hervor. Ich würde sie jedoch nicht als herausstechend bezeichnen, wenn man bedenkt, dass es überwiegend in trüben Katakomben gespielt hat. Da ist so etwas schon das Mindestmaß an Qualität, was man erwarten kann. Der Kampf in Sword of the Stranger jedoch streckt sich über eine detailliert gezeichnete Tempelanlage, deren Sinn mehr ist, als einfach nur als Polster für irgendwelche Gegner zu dienen. Sie wird benutzt und hat zudem einen storyintegralen Charakter inne. Mein Film hat sich zu diesem einen Setpiece hochgegipfelt, der alle Emotionen der verstorbenen Charaktere und alle vergangenen Ereignisse in sich trägt, um auf seinen Schultern einen finalen Kampf austragen zu können (nirgendwo anders hätte er stattfinden können), der spannender nicht sein kann. Anders als in deinem Kampf aus Hunter x Hunter konnte man in meinem nicht abschätzen, wie er ausgehen würde. Denn mein Film hat es sich nicht nur zu Herzen genommen, ein Liebesbrief an das Samurai-Zeitalter der japanischen und chinesischen Reiche zu sein, sondern hinterfragt dieses auch in Form von schockierenden und antipolaren Nicht-Klischees. Aufgrund von Ereignissen, die das genaue Gegenteil zu einer loyalen Handlungsweise bilden, wie man es eigentlich von Samurai gewohnt ist, schafft sich der Film eine Atmosphäre, in der man nie weiß, was als nächstes passieren mag. So auch in dem finalen Kampf. Metaphern werden hier übrigens auch benutzt, tragen jedoch eine weitaus fundamentalere Bedeutung in sich, als bloß das Geschehen zu erklären. Sie gehen darüber hinaus

  13. #32
    Efege Efege ist offline
    Avatar von Efege

    Anime Fights - Proberunde

    Zuerst will ich sagen dass es sehr viele Kämpfe gibt die ich als perfekt sehe und es deshalb für mich auch keinen Platz 1. geben kann.Außerdem finde ich die kurzen und knackigen Kämpfe wo es sich eben NUR um´s kämpfen dreht besser.Solche "long ass" Kämpfe sind auf Dauer zu langweilig.Zu viel gerede,Flashbacks und sonst was.

    Aber kommen wir zu meiner Wahl: Sasuke vs Kinshiki

    Zuerst will ich hier die wirklich tolle Animation loben,denn diese ist verdammt gut(sollte sie auch in einem Film aber hey).

    Was ich hier vorallem so klasse finde ist die Tatsache dass der Kampf sofort losgeht.Kein Gequatsche,kein nichts.Die 2 kommen einfach in´s Bild und Kämpfen gegeneinander.Fantastisch.Vom Inhalt fehlt auch nichts:Flashy Animationen,flott und der Anfang is schonmal Top.
    Spoiler öffnen


    Danach gehts erstmal außerhalb des Palastes weiter wo der Kampf sogar noch besser wird.Vorallem die Choreografie ist grandios und sieht wirklich unglaublich gut aus.Da hat man wieder einmal gesehen wie nice die Kämpfe in Naruto sind
    https://imgur.com/gallery/m5NyIMs
    https://imgur.com/gallery/v4IMVsH

    https://imgur.com/gallery/HcJHi3d
    https://imgur.com/gallery/fbf0bCQ


    Dass der Kampf in einem "Unentschieden" endet finde ich auch nicht schlimm,in dem Fall sogar ganz nice,da wir eben schonmal einen Einblick bekommen haben was noch so kommt.

    Nochmal kurz zusammengefasst: Der Kampf bietet genau das was man will,eben einen Flotten und knackigen Kampf und KEINE Sprechsequenzen oder sonst was.Und die Choreografie ist wie gesagt,unglaublich toll

  14. #33
    Jay Jay ist offline
    Avatar von Jay

    Anime Fights - Proberunde

    @Efege Ich stimme dir da in vielen Punkten zu. Was man in Kämpfen viel zu wenig sieht, sind die Kämpfe an sich. Echtzeit-Action ohne großartige Pausen und vor allem ohne jene Worte sind doch die Momente, die den Zuschauer nur noch mehr an den Bildschirm fesseln, ja weil sie eben so direkt sind. Meine Kampfsequenz fällt ebenso wie deine darunter, nur finde ich, hat meine mehr den Sinn dahinter begriffen, was sie letztendlich um einiges besser macht. Auch im finalen Kampf in Sword of the Stranger kämpfen die beiden Samurais wortlos, lassen die Schlagabtausche und die vor Emotionen und Schmerz schreienden Gesichtsausdrücke in rasanten Verfolgungsjagden für sich sprechen. Jedoch investiert sich der Zuschauer auf emotionaler Ebene hier einfach mehr. Sword of the Stranger ist ein aus eigener Feder geschriebenes Historienepos, das nur über ein paar Stunden geht und an kein großes Franchise gekoppelt ist. Allein das ermöglicht es, einen abgeschlossenen Kampf zu inszenieren, in dem alle Gefühle aus den vorigen Stunden mit einem bedeutenden Knall zusammenkommen würden. Und das schafft es wie kein anderer. Durch die geschickt erzeugte Unvorhersehbarkeit, die ich in dem an Sentinel gerichteten Beitrag bereits näher erläutert hab, weiß man, dass es definitiv enden wird, jedoch nicht durch welche Hand. Als ich den Film geschaut hab, hab ich ihm ab diesem Momemt alles zugetraut. Da es alles in allem ein sehr bondenständiges Setting war, wirkte der Kampf auch viel greifbarer als irgendwelche mit Superkräften um sich her schmeißenden Supernatural-Serien. In deinem Beispiel hingegen geht man alles viel nüchterner an. Was man erwartet, ist flotte Haudrauf-Action, bei der wahrscheinlich auch dein Unterkiefer den Boden küssen wird, aber halt nicht mehr. Man erwartet nicht wirklich, dass dort jemand stirbt, gerade nicht Sasuke. Würden sie zudem irgendwelche generischen Phrasen raushauen, würde es zwar den wortlosen Stil unterbrechen, den Kampf an sich aber auch nicht unbedingt schlechter machen. In Sword of the Stranger hat dies allerdings einen geschichtlichen, sehr wichtigen Charakter. Beide Kämpfer waren auf der ein oder anderen Weise an ihr Leben gebunden, kämpften für etwas, für das sie nicht kämpfen wollten. Am Ende jedoch, als sie sich vis-a-vis gegenüberstanden, war alles bedeutungslos geworden, wie vom Winde verweht: Allianzen, Länder, Rassen, Kriege, ihre Stimme... Das wortkarge Gefecht zeigte auf, dass sie sich selbst akzeptierten und endlich in Frieden mit ihrer Vergangenheit waren. Durch den Spiegel des Gegners kam ihre Suche nach einer Antwort zu einem Ende und dazu reichte das Schwert allein. Die Bedeutungslosigkeit des Kampfes machte ihn bedeutsam. Die Nachwirkungen sollten sich bis hin zu den ersten Credits ziehen und würden sich mit einem offenen, frei interpretierbaren Ende verabschieden. Letztlich hatte der finale Kampf nicht nur Einfluss auf das danach, sondern ließ ebenso alle bereits geschehenen Ereignisse in einem völlig neuen Licht erblicken. So eine emotional und narrativ tiefgehende Tragweite hattest du in Sasuke gegen Kinshiki nicht. Da war es ein Kampf von vielen, Teil eines durchkonstruierten Franchises, das in seiner Qualität viel zu häufig geschwankt und geschwächelt hat, als hier überraschen zu können

  15. #34
    Efege Efege ist offline
    Avatar von Efege

    Anime Fights - Proberunde

    Zitat Jay Beitrag anzeigen
    @Efege Ich stimme dir da in vielen Punkten zu. Was man in Kämpfen viel zu wenig sieht, sind die Kämpfe an sich. Echtzeit-Action ohne großartige Pausen und vor allem ohne jene Worte sind doch die Momente, die den Zuschauer nur noch mehr an den Bildschirm fesseln, ja weil sie eben so direkt sind. Meine Kampfsequenz fällt ebenso wie deine darunter, nur finde ich, hat meine mehr den Sinn dahinter begriffen, was sie letztendlich um einiges besser macht. Auch im finalen Kampf in Sword of the Stranger kämpfen die beiden Samurais wortlos, lassen die Schlagabtausche und die vor Emotionen und Schmerz schreienden Gesichtsausdrücke in rasanten Verfolgungsjagden für sich sprechen. Jedoch investiert sich der Zuschauer auf emotionaler Ebene hier einfach mehr. Sword of the Stranger ist ein aus eigener Feder geschriebenes Historienepos, das nur über ein paar Stunden geht und an kein großes Franchise gekoppelt ist. Allein das ermöglicht es, einen abgeschlossenen Kampf zu inszenieren, in dem alle Gefühle aus den vorigen Stunden mit einem bedeutenden Knall zusammenkommen würden. Und das schafft es wie kein anderer. Durch die geschickt erzeugte Unvorhersehbarkeit, die ich in dem an Sentinel gerichteten Beitrag bereits näher erläutert hab, weiß man, dass es definitiv enden wird, jedoch nicht durch welche Hand. Als ich den Film geschaut hab, hab ich ihm ab diesem Momemt alles zugetraut. Da es alles in allem ein sehr bondenständiges Setting war, wirkte der Kampf auch viel greifbarer als irgendwelche mit Superkräften um sich her schmeißenden Supernatural-Serien. In deinem Beispiel hingegen geht man alles viel nüchterner an. Was man erwartet, ist flotte Haudrauf-Action, bei der wahrscheinlich auch dein Unterkiefer den Boden küssen wird, aber halt nicht mehr. Man erwartet nicht wirklich, dass dort jemand stirbt, gerade nicht Sasuke. Würden sie zudem irgendwelche generischen Phrasen raushauen, würde es zwar den wortlosen Stil unterbrechen, den Kampf an sich aber auch nicht unbedingt schlechter machen. In Sword of the Stranger hat dies allerdings einen geschichtlichen, sehr wichtigen Charakter. Beide Kämpfer waren auf der ein oder anderen Weise an ihr Leben gebunden, kämpften für etwas, für das sie nicht kämpfen wollten. Am Ende jedoch, als sie sich vis-a-vis gegenüberstanden, war alles bedeutungslos geworden, wie vom Winde verweht: Allianzen, Länder, Rassen, Kriege, ihre Stimme... Das wortkarge Gefecht zeigte auf, dass sie sich selbst akzeptierten und endlich in Frieden mit ihrer Vergangenheit waren. Durch den Spiegel des Gegners kam ihre Suche nach einer Antwort zu einem Ende und dazu reichte das Schwert allein. Die Bedeutungslosigkeit des Kampfes machte ihn bedeutsam. Die Nachwirkungen sollten sich bis hin zu den ersten Credits ziehen und würden sich mit einem offenen, frei interpretierbaren Ende verabschieden. Letztlich hatte der finale Kampf nicht nur Einfluss auf das danach, sondern ließ ebenso alle bereits geschehenen Ereignisse in einem völlig neuen Licht erblicken. So eine emotional und narrativ tiefgehende Tragweite hattest du in Sasuke gegen Kinshiki nicht. Da war es ein Kampf von vielen, Teil eines durchkonstruierten Franchises, das in seiner Qualität viel zu häufig geschwankt und geschwächelt hat, als hier überraschen zu können
    Der Kampf oder?

  16. #35
    Jay Jay ist offline
    Avatar von Jay

    Anime Fights - Proberunde

    @Efege Exakt

  17. #36
    Sentinel Sentinel ist offline
    Avatar von Sentinel

    Anime Fights - Proberunde

    Zitat Jay Beitrag anzeigen
    Ich würde sie jedoch nicht als herausstechend bezeichnen, wenn man bedenkt, dass es überwiegend in trüben Katakomben gespielt hat.
    Jedoch: In flüssigen Animationen ist es jedoch mehr der Fall, dass man sich auf die eigentliche Qualität beschränkt während alles andere mehr im Hintergrund gehalten wird.
    Demnach würde ich mal sagen, dass die Details trotzdem nicht schlecht waren - und es gab konstante Szenen.

    Aber das war auch nicht mein Hauptgrund, denn dieser war es: Auch die Kampfszenen sind sehr stark, vor allem weil die ganzen Bewegungen sehr präzise und schnell sind. Und während dieser Genauigkeit sind die Details im Hintergrund auch klar erkennbar - man sieht einfach, wo Meruem ständig weggeschlagen wird und er gleichzeitig wieder auf Netero stürmt, um am Ende wieder durch die Gegend zu fliegen. Und das ist der Punkt: Die Animationen sind hier sehr gut, da die Bewegungen sehr symmetrisch sind. Und das bedarf viele präzise, flüssige und genaue Bilder.
    Ich finde die Details sehr gut, weil man den Kampf und viele Moves sehr präzise und symmetrisch darstellt. Meruem und Netero haben buchstäblich in wenigen Sekunden 100 Aktionen durchgeführt, das mit einer schwachen Qualität wohl nicht so gut ankommen würde.
    Dazu kann ich nur Eight Gate Guy vs Madara als Beispiel (im Anime) nehmen, wo man hier gescheitert ist Guys Geschwindigkeit im Manga darzustellen, wo er in einem Move Madara nahezu aus allen Seiten gleichzeitig angegriffen hatte.

    Zitat Jay Beitrag anzeigen
    Mein Film hat sich zu diesem einen Setpiece hochgegipfelt, der alle Emotionen der verstorbenen Charaktere und alle vergangenen Ereignisse in sich trägt, um auf seinen Schultern einen finalen Kampf austragen zu können (nirgendwo anders hätte er stattfinden können), der spannender nicht sein kann.
    Hm, das erinnert mich ein wenig an den Tal des Todes aus Naruto, wo Naruto und Sasuke am Ende gekämpft hatten.
    In diesem Punkt muss ich dir auch recht geben, das hat dein Kampf einfach besser gemacht als meiner, da dieser ebenso eine große Rolle in das Geschehen beider Kontrahenten spielt.

    Zitat Jay Beitrag anzeigen
    Anders als in deinem Kampf aus Hunter x Hunter konnte man in meinem nicht abschätzen, wie er ausgehen würde.
    Wie meinst du das nun genau?
    Der Kampf "Netero vs Meruem" war auch nicht völlig klar, wie der schlussendlich nun ausgehen würde. Denn sowohl Mereums als auch Neteros Darstellung als einer der mächtigsten Charaktere aus HxH hat eine gewisse Vorstellung dem Zuschauer gegeben, dass ein Kampf solcher Kämpfer sehr brutal ausgehen könnte und man nicht genau abschätzen könne, wer denn nun wirklich gewinnen würde.

    Zudem: Netero hatte einfach mal so aus dem Nichts eine Atombombe in seinem Körper angezündet und alles im entsprechenden Umkreis vernichtet. Dieses Move hätte auch Meruem fast vernichtet und man wusste damals auch nicht so ganz, ob er das wirklich überlebt hatte.
    Das war durch und durch ein Plottwist mit dem keiner gerechnet hatte.

    Zitat Jay Beitrag anzeigen
    Metaphern werden hier übrigens auch benutzt, tragen jedoch eine weitaus fundamentalere Bedeutung in sich, als bloß das Geschehen zu erklären.
    Da müsste ich mir den Film mal anschauen um das zu beurteilen.
    Aber damit es schneller geht: Was für fundamentalere Bedeutungen tragen denn diese Metaphern? Dazu muss ich auch erwähnen, dass die Metaphern nur eines der Aspekte sind, die zur Atmosphäre beigetragen hatten. Die Erzählungen des Erzählers hatten den Kampfverlauf stets begleitet, ohne den Kampf selbst auch nur groß zu stören - das harmonierte miteinander ganz klar und deutlich.

  18. #37
    Efege Efege ist offline
    Avatar von Efege

    Anime Fights - Proberunde

    Zitat Jay Beitrag anzeigen
    @Efege Ich stimme dir da in vielen Punkten zu. Was man in Kämpfen viel zu wenig sieht, sind die Kämpfe an sich. Echtzeit-Action ohne großartige Pausen und vor allem ohne jene Worte sind doch die Momente, die den Zuschauer nur noch mehr an den Bildschirm fesseln, ja weil sie eben so direkt sind. Meine Kampfsequenz fällt ebenso wie deine darunter, nur finde ich, hat meine mehr den Sinn dahinter begriffen, was sie letztendlich um einiges besser macht. Auch im finalen Kampf in Sword of the Stranger kämpfen die beiden Samurais wortlos, lassen die Schlagabtausche und die vor Emotionen und Schmerz schreienden Gesichtsausdrücke in rasanten Verfolgungsjagden für sich sprechen. Jedoch investiert sich der Zuschauer auf emotionaler Ebene hier einfach mehr. Sword of the Stranger ist ein aus eigener Feder geschriebenes Historienepos, das nur über ein paar Stunden geht und an kein großes Franchise gekoppelt ist. Allein das ermöglicht es, einen abgeschlossenen Kampf zu inszenieren, in dem alle Gefühle aus den vorigen Stunden mit einem bedeutenden Knall zusammenkommen würden. Und das schafft es wie kein anderer. Durch die geschickt erzeugte Unvorhersehbarkeit, die ich in dem an Sentinel gerichteten Beitrag bereits näher erläutert hab, weiß man, dass es definitiv enden wird, jedoch nicht durch welche Hand. Als ich den Film geschaut hab, hab ich ihm ab diesem Momemt alles zugetraut. Da es alles in allem ein sehr bondenständiges Setting war, wirkte der Kampf auch viel greifbarer als irgendwelche mit Superkräften um sich her schmeißenden Supernatural-Serien. In deinem Beispiel hingegen geht man alles viel nüchterner an. Was man erwartet, ist flotte Haudrauf-Action, bei der wahrscheinlich auch dein Unterkiefer den Boden küssen wird, aber halt nicht mehr. Man erwartet nicht wirklich, dass dort jemand stirbt, gerade nicht Sasuke. Würden sie zudem irgendwelche generischen Phrasen raushauen, würde es zwar den wortlosen Stil unterbrechen, den Kampf an sich aber auch nicht unbedingt schlechter machen. In Sword of the Stranger hat dies allerdings einen geschichtlichen, sehr wichtigen Charakter. Beide Kämpfer waren auf der ein oder anderen Weise an ihr Leben gebunden, kämpften für etwas, für das sie nicht kämpfen wollten. Am Ende jedoch, als sie sich vis-a-vis gegenüberstanden, war alles bedeutungslos geworden, wie vom Winde verweht: Allianzen, Länder, Rassen, Kriege, ihre Stimme... Das wortkarge Gefecht zeigte auf, dass sie sich selbst akzeptierten und endlich in Frieden mit ihrer Vergangenheit waren. Durch den Spiegel des Gegners kam ihre Suche nach einer Antwort zu einem Ende und dazu reichte das Schwert allein. Die Bedeutungslosigkeit des Kampfes machte ihn bedeutsam. Die Nachwirkungen sollten sich bis hin zu den ersten Credits ziehen und würden sich mit einem offenen, frei interpretierbaren Ende verabschieden. Letztlich hatte der finale Kampf nicht nur Einfluss auf das danach, sondern ließ ebenso alle bereits geschehenen Ereignisse in einem völlig neuen Licht erblicken. So eine emotional und narrativ tiefgehende Tragweite hattest du in Sasuke gegen Kinshiki nicht. Da war es ein Kampf von vielen, Teil eines durchkonstruierten Franchises, das in seiner Qualität viel zu häufig geschwankt und geschwächelt hat, als hier überraschen zu können
    So hab mir mal den Kampf angeschaut und muss sagen:Ja,die Choreografie war auch sehr gut,gar keine Frage an sich ein sehr guter Kampf.ABER wenn man sich eben nur den Kampf anschaut,worum es hier ja geht,ist die Musik einfach ein Fehlgriff.Das mag im zusammenhang mit dem Film gut sein,auf den Kampf gesehen passt diese aber nicht.Da diese eher auf die Story aufbaut und nicht auf eine Actionscene.Und Emotionen im Kampf?Von mir aus,ist aber nicht Hauptaugenmerk eines Kampfes.

    Trotzdem ein sehr guter Kampf wo mir persönlich aber die Flashy Animation fehlt und die Musik einfach unpassend ist.Das macht S vs K einfach besser

  19. #38
    Efege Efege ist offline
    Avatar von Efege

    Anime Fights - Proberunde

    @Cao Cao @gamefreake89 @AnnaM91VK09 @Pánthéos

    Haut mal was raus

  20. #39
    Cao Cao Cao Cao ist offline
    Avatar von Cao Cao

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    Zitat Efege Beitrag anzeigen
    Sorry, momentan bin ich irgendwie antriebslos und weiß nicht wirklich was zu schreiben

  21. #40
    Pánthéos

    Anime Fights - Proberunde

    Zitat Efege Beitrag anzeigen
    Bin Wochenende immer nur wenig hier.

    Morgen dann!

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