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  1. #1
    WWE-FAN WWE-FAN ist offline
    Avatar von WWE-FAN

    Frage Wo liegt der Unterschied`?

    Sorry für diese dumme Frage,aber es wird immer so viel über vista, xp etc. geredet!Aber wo ist eigentlich der Unterschied zwischen den betriebssystemen?

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    Frage Wo liegt der Unterschied`?

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  3. #2
    oso79de oso79de ist offline

    AW: Wo liegt der Unterschied`?


  4. #3
    warlaan warlaan ist offline

    AW: Wo liegt der Unterschied`?

    Die Frage nach dem Unterschied zwischen XP und Vista beantwortet der Link allerdings noch nicht. Deswegen versuche ich jetzt mal ein paar Sachen zu nennen, die sich von XP zu Vista geändert haben.

    Als erstes ist zu nennen, daß Vista höhere Hardwareanforderungen stellt als XP. Für viele Rechner ist Vista deswegen gar keine interessante Option.
    Sobald die Hardware aber ausreichend gut ist, machen sich die Anforderungen nicht mehr bemerkbar. Auf meinem Athlon 64X2 4400+ mit 2GB Ram und Radeon X1950Pro habe ich keine Performanceunterschiede bei Spielen feststellen können.

    Jetzt aber ein paar Vorteile von Vista gegenüber XP:
    Am offensichtlichsten aber nutzlosesten ist das neue Design. Leider kann man es nicht besonders stark verändern, ein Design wie das von XP zu basteln ist beispielsweise nicht möglich. Man kann aber auf das ganz schlichte graue Design von Win 98 (oder welches war das?) umschalten.
    Alle Balken und Fenster sehen halt aus wie aus Glas, also leicht durchsichtig und abgerundet.

    Interessanter finde ich da die integrierte Software und die neuen Systemelemente.
    Erstmal auch hier das, was nicht funktioniert, damit mir keiner vorwerfen kann, ich wäre parteiisch:
    Als erstes ist da die Systemreparatur per Installations-DVD zu nennen. Nach meiner Erfahrung müllt Vista weitaus weniger zu als XP, so daß ich wohl nicht so bald Vista mal neu installieren werde, nur um es wieder schneller zu machen. Aber die Systemreparatur benutzt man ja auch eher aus anderen Gründen - ich habe sie eigentlich immer nur aus einem Grund benötigt: wenn der Master Boot Record beschädigt war. Für Laien: wenn der Rechner startet, schaut er erst ins BIOS, von welchem Medium er booten soll. Steht da "Festplatte", dann schaut er auf der ersten Festplatte, wo er die Daten findet, die er laden soll. Dort steht meist ein kleiner Eintrag, der auf das Bootmenü verweist. Dieses wiederum leitet dann an die installierten Systeme weiter.
    Wenn man also eine Festplatte austauscht (wie ich es gerade gemacht habe) oder eine beschädigt wird, dann muß man gegebenenfalls den Bootsektor wiederherstellen, obwohl das System selbst gar nicht betroffen war.
    Diese Aufgabe konnte man unter XP mit fdisk oder anderen Tools erledigen. Diese Tools laufen unter der Reparaturkonsole von Vista nicht mehr. Viel peinlicher finde ich aber, daß die automatische Reparatur solche winzigen Fehler nicht hinbekommt. Ich habe sie nach dem Plattenumbau durchlaufen lassen und nach einer halben Stunde (!!) hat sie mir mitgeteilt, daß sie Updates heruntergeladen hat, die Platte auf Hardwarefehler überprüft, und noch ein paar Sachen gemacht hat, den Fehler aber nicht beheben konnte. Daß man dafür jetzt eine halbe Stunde warten musste liegt an der Erwartung der Entwickler, daß schon der erste Button jeden zweiten Benutzer überfordern könnte, also kann man lieber gar nichts einstellen.

    Das zweite Feature, das nicht funktioniert, ist der DVD Maker. Vista soll eigentlich ein Programm integriert haben, mit dem man Video-DVDs erstellen kann. Eigentlich funktioniert das auch, nur kann man auch hier wieder nur das Menü auswählen und den Text ändern, andere Gestaltungsmöglichkeiten gibt es unverständlicherweise nicht (Text verschieben, Grafiken auswählen etc.). Das ist aber auch nicht so schlimm, weil die Menüs herausragend gut aussehen, viel besser als bei allen anderen Programmen, die ich kenne.
    Leider gilt das nicht für den erstellten Film. Bei mir braucht das Programm in der Regel mehrere Stunden für eine DVD, die dann so miserabel konvertiert wurde, daß man selbst normale Untertitel nicht besonders gut lesen kann.
    Deswegen ist der DVD Maker für mich nutzlos. Wenn jemand andere Erfahrungen gemacht hat, kann er das ja gerne posten, vielleicht kann ich ja doch etwas verbessern.

    Jetzt aber zu den Sachen, die funktionieren:
    Zum einen wäre das der Media Center. Dieser hat die Funktionen, die man früher nur unter der speziellen Media Center Edition von XP bekam. Das heißt, daß man zum Beispiel mit einer kompatiblen Fernsehkarte den Computer in einen digitalen Videorekorder verwandeln kann. Ich rate dann allerdings, zu einer Karte mit Hardwareencoderchip zu greifen. Mit einer solchen kann ich jetzt allerdings komfortabler und gleich hochwertig aufnehmen, als bzw. wie ich es früher nur mit meinem sündhaft teuren Standalone-HD-Rekorder konnte. Funktionen wie eine Programmvorschau, in der man auch nach Namen oder Stichworten suchen kann, runden das ganze ab. Für mich persönlich hat sich der Kauf von Vista schon durch dieses Programm gelohnt.

    Außerdem gibt es viele kleinere Softwarezugaben wie den Sidebar, der noch uninteressant ist, weil er kaum eine gute Anwendung bieten kann, von einer Uhr, Systemmonitoren und Währungsumrechnern mal abgesehen.

    Am wichtigsten finde ich aber die neuen Systemprogramme, bei denen Vista vor XP wirklich deutlich die Nase vorn hat. So konnte man früher nur per msconfig ersehen, welche Programme automatisch beim Systemstart geladen werden. Unter Vista geht das auch mit dem Softwareexplorer, der über den Defender zu erreichen ist.
    Dieser bietet sehr viel mehr Informationen zu den Programmen (Dateiname, Beschreibung, Herausgeber, Dateipfad, -größe, -version, Installationsdatum, und ein paar andere) und zeigt außerdem nicht nur Autostartprogramme an, sondern nach Wahl auch alle laufenden Programme und alle Programme mit Netzwerkzugriff.
    Ein anderes sehr wertvolles Tool ist die Leistungs- und Zuverlässigkeitsüberwachung. In dieser findet man zB eine Übersicht, welches Programm wann abgestürzt ist, so daß man Fehler viel leichter diagnostizieren kann.
    Auch dieser Fehlerreport, den man auch unter XP immer schon abschicken konnte, ist jetzt unter Vista endlich sinnvoll (nennt sich "Problemberichte und -lösungen"). Ich habe schon einige Probleme durch die Tipps, die ich daher erhalten habe, beheben können, obwohl ich mich doch sehr gut mit Rechnern aukenne. Für welche Programme es jetzt ein Update gibt oder welche Hardware noch nicht unterstützt wird, kann man halt nur wissen oder nicht, da hilft einem Erfahrung mit Computern wenig. Solche Sachen sagt einem jetzt aber diese Funktion.

    Ebenfalls neu und sehr praktisch ist die verbesserte Suchfunktion. Dadurch erhält man wieder etwas von der Funktionalität alter Systeme wie DOS. Wenn ich beispielsweise diese Problemberichte und -lösungen aufrufen will, dann brauche ich nicht mehr umständlich in irgendwelchen Menüs rumzuklicken, sondern kann einfach auf die Windowstaste drücken, die Anfangsbuchstaben eingeben und auf Enter drücken und schon ist das Programm gestartet. (Man braucht nichtmal zu warten, bis die Suchfunktion fündig wurde, wenn man weiß, wieviele Buchstaben man eingeben muß, damit die Suche eindeutig ausgeht.)

    Unter der Haube wurde auch einiges verändert, so daß manche Programme nicht mehr kompatibel sind. Das sind allerdings weniger als man meinen würde, wenn man sich hier so in den Foren umsieht. Außerdem gibt es auch Programme, die unter XP SP2 nicht mehr liefen aber unter Vista wieder (so zum Beispiel Age of Wonders Shadow Magic).
    Zu diesen Änderungen gehört auch DirectX 10, das mit der Tradition bricht und nicht einfach nur die bestehenden Methoden verbessert und ein paar neue hinzufügt, sondern mehr oder weniger völlig neu geschrieben ist. Leider hat das auch zur Folge, daß das mit den Spielen auch geschehen müsste, und deswegen wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, bis die ersten echten DirectX-10-Spiele erscheinen. Alles, was auch unter DirectX 9 läuft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit kein echtes DX10-Spiel sondern nur ein bißchen aufgepeppelt. (Ich habe selbst als Hobby unter DX8, 9 und 10 programmiert, deswegen erlaube ich mir eine Meinung dazu.)
    Daher halte ich auch die Aussage, daß sich DirectX10 unter XP nicht sinnvoll realisieren ließe, für glaubwürdig. Wenn die beiden Versionen 9 und 10 dafür ähnlich genug wären, dann könnte man auch die Bibliotheken viel leichter mit einander verschmelzen. Stattdessen sind unter Vista immer sowohl DX10 als auch DX9 installiert, und man muß beide getrennt updaten.

    Ich habe jetzt bestimmt noch vieles vergessen, weil mir vieles auch schon völlig normal geworden ist und es mir wohl erst wieder auffiele, wenn ich mal wieder XP benutzen würde.
    Insgesamt würde ich sagen, daß manches viel besser geworden ist, vieles nur verändert wurde (Arbeistplatz heißt jetzt Computer etc.), und wenige Elemente nicht funktionieren, aber welches System war schon vor den Service Packs perfekt?

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