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  1. #1
    David007 David007 ist offline

    Instagram, TikTok, Social Media & Co.



    Hallo zusammen,

    die sozialen Medien nehmen im Leben der Menschen seit Jahren einen immer größeren Stellenwert ein. Insbesondere bei der Jugend, die mit Instagram, TikTok und Co. ja inzwischen aufwächst. Bei mir ging es im Alter mit 14 Jahren mit den ersten Foren los, was ja auch schon eine Art Vorläufer der heutigen sozialen Medien ist. Auch wenn natürlich in einem völlig anderen Format und meiner Meinung nach mit einem konstruktiveren Hintergrund. Dann kam irgendwann wer-kennt-wen.de, wo man sich dann auch mit Leuten aus seinem Umfeld vernetzten konnte. StudiVZ usw. hatte ich damals nie genutzt. Über die Jahre wurde WKW dann von Facebook abgelöst, da habe ich mich lange gegen gewehrt, aber dann doch irgendwann angemeldet. Alle bisher genannten Plattformen gibt es nicht mehr oder sind längst nicht mehr in Mode. Heute halten sich die meisten Menschen auf TikTok und Co. auf. Ich selbst nutzte davon nur noch Instagram. Am Anfang um meinen Leuten zu folgen und zu sehen, was sie so machen und wo sie ihren Urlaub verbringen. Dann nach und nach folgte ich auch dem ein oder anderen Musiker oder Fußballverein. Alles noch im Rahmen, da ich meistens maximal 1x am Tag, die neusten Stories gecheckt habe. Richtig mies wurde es aber dann irgendwann, als ich angefangen habe Reels zu nutzen. Diese sind ja mehr oder weniger das Pendant zu den Videos auf TikTok. Ich muss echt sagen, dass ich am Anfang überhaupt nicht gemerkt habe, wie viel Zeit mit dem Schauen der Videos drauf ging. Mal waren es halbwegs interessante Sachen (Kochrezepte oder wissenschaftliche Berichte), dann aber wieder völlig blödsinniges Zeug, bis hin zu Videos, die ich gar nicht sehen will (schwere Verkehrsunfälle, Menschen die in die Fluten gerissen werden usw.)

    Ich muss zugeben, dass sich bei mir schon eine gewisse Sucht entwickelt hat. Gerade abends habe ich manchmal nach dem heimkommen, erstmal eine Stunde unnötig in sozialen Medien versenkt. Zum Glück nicht jeden Abend und auch mal Tage gar nicht, aber trotzdem hat es mich zunehmend genervt, da der Mehrwert daraus sehr überschaubar war. Gestern habe ich dann tatsächlich Instagram zum ersten Mal gelöscht. Ich würde zwar gerne noch die News von meinen Freunden und Bekannten sehen, aber der negative Effekt vom Rest der App war in meinen Augen einfach zu groß.

    Ich finde das Thema aber unfassbar spannend. Wie es die Gesellschaft verändert und welche Einflüsse es auf die Menschheit hat. Gerade in Bezug auf Verhaltensweisen und Schönheitsideale, die durch die sozialen Medien suggeriert werden. Es gibt zu dem Thema mittlerweile auch viele interessante Berichte und Studien, die ich nach und nach hier zur Diskussion stellen will.

    Zu Beginn würden mich aber eure Erfahrungen interessieren. Wie und welche sozialen Medien nutzt ihr?

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    Instagram, TikTok, Social Media & Co.

    Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
  3. #2
    Max Farron Max Farron ist offline
    Avatar von Max Farron

    Instagram, TikTok, Social Media & Co.

    Ich versuche mich immer mehr von Social Media zu entfernen. Facebook benutze ich gar nicht mehr, lediglich den Messenger, da schreibe ich hin und wieder mit meinem Vater und meinem Bruder.
    Instagram habe ich tatsächlich auch am Wochenende das erste Mal gelöscht. Das wird definitiv auch so bleiben.
    Ich hab es jetzt nicht übermäßig viel benutzt, aber jede Minute ist schon verschwendet gewesen.
    Ansonsten benutze ich aktuell noch relativ viel Twitter. Ist ein guter Zeitvertreib auf der Arbeit.
    Das wars auch schon an Apps. Von TikTok habe ich mich immer erfolgreich fern gehalten. Diese 10 Sekunden Videos können mir echt gestohlen bleiben...

  4. #3
    Knollo Knollo ist offline
    Avatar von Knollo

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    Ich war und bin schon immer ein Freund von Foren gewesen.
    Allerdings werden diese immer Kleiner und die Mitglieder immer weniger, es daher schwieriger, sich dort noch ausreichend auszutauschen.

    Facebook habe ich mir irgendwann angetan, weil alles es gemacht habe und um den Kontakt zu halten.
    Mir hat es aber nicht gefallen, dass es immer nur ein Zeitstempel war, der nach einem Tag dann verschwunden ist. Hat man ein Thema in den Raum geworfen, war es am nächsten Tag weg und die Diskussionen und Dialoge sind dadurch auf ein geringes Maß gefallen. Das hat mir nicht gefallen aber mit den Jahren wurde es dann die Haupt-Plattform.

    Dann wurde man von allen Seiten mit Instagram zugeballert und irgendwann habe ich es mir angetan. Ich teile dort wie auch auf Facebook meine Themen zum angeln, wodurch man dann eine gewisse Reichtweite bekommt. Allerdings ist das dort so dermaßen oberflächlich, dass man maximal ein "glückwunsch" zu hören bekommen, jeglicher Dialog aber nicht statt findet. Auch hier verschwindet alles, nur kann man dort noch weniger als auf Facebook reden.

    Lange dagegen gewehrt und jeden verurteilt der es nutzt, habe ich TikTok. Irgendwann habe ich mir einen Kanal dort gemacht, da ich einen für die Musik-Lizenzen verwenden darf, die ich monatlich bezahle da ich Videos produziere. In erster Linie für YouTube. Dann habe ich ein paar Sachen hochgeladen und war verwundert und begeistert davon, wie steil die Videos gingen. Für meine Verhältnisse mal eben ein paar Videos die über 100.000, teils bis über 250.000 Aufrufe hatten. Das hat natürlich motiviert. Ich schaue mir da mittlerweile auch viel an, obwohl es echt auch nervt, da einem viel Mist und vor allem Frauen mit wenig an gezeigt werden, was ich gar nicht sehen will! Aber abseits der Videos anschauen, ist das eine doch recht leblose Plattform, da hier noch weniger Kommunikation stattfindet.

  5. #4
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline
    Avatar von HardAndSoft

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    Ausser auf Forumla habe ich in keinem sozialen Medium einen Account, und auch die letzten 35 Jahre nirgendwo einen gehabt.
    Den letzten Account hatte ich 1988 in einer Mailbox, damals BBS genannt, mit meinem brandneuen 300 Baud-Modem. Natürlich anonym. Das sah damals noch aus wie Bildschirmtext-Seiten.

    Habe gerne auf Twitter mitgelesen, aber einen Account werde ich dafür niemals anlegen. Momentan überlege ich, einen Mastodon-Account anzulegen, aber bisher reicht mir mitlesen.

    Datenschutz war mir schon zu Schulzeiten in den 70ern enorm wichtig, und mir war immer klar, dass man soziale Medien mit seiner Privatsphäre bezahlt. Deshalb habe ich stets darauf verzichtet.

  6. #5
    Yieva Yieva ist offline
    Avatar von Yieva

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    Ich finde, es kommt immer sehr darauf an, was man selbst aus der Plattform macht. Ich habe mich lange Zeit geweigert, mich intensiv mit den jüngsten Plattformen zu beschäftigen, allerdings bin ich beruflich irgendwann dort hinein gerutscht, sodass ich mich zwangsläufig damit auseinandergesetzt habe. Am Anfang fand ich es sehr unangenehm, weil der Algorithmus einem alles mögliche ausspielt, eben auch Dinge, die man nicht sehen möchte. Inzwischen nutze ich aber gerne Instagram, weil es sich hervorragend mit meinem Hobby vereinbaren lässt. Ich mache nämlich leidenschaftlich gerne hochwertige Fotos von meinem Hund und stecke viel Zeit in die Bildbearbeitung. Ich folge abseits des Freundeskreises ausschließlich Leuten, die das gleiche Hobby teilen und ich habe schon so viele Tipps und Inspiration für meine eigenen Bilder daraus schöpfen können. Die Community ist absolut friedlich und unterstützt einander sehr. Habe vor einiger Zeit auch damit angefangen, einige Clips zu erstellen. Wenn man visuell kreativ unterwegs ist, eignet sich die Plattform wirklich gut, um seine Werke mit anderen zu teilen und sich auszutauschen.
    Ich kenne aber auch die negativen Seiten, denn auch wenn man gezielt nur einer "Bubble" folgt, verirren sich manchmal toxische Inhalte in den Feed. Beispielsweise Videos von irgendwelchen Frauen, die ihre völlig normale Nase zu einem winzigen Michael-Jackson-Näschen umoperieren lassen und das Ganze wird dann als "Glow up" gefeiert. Ich bin da sehr resistent gegen. Allerdings habe ich eine Freundin, die durch Instagram und den ganzen Schönheitswahn regelrecht durchgedreht ist. Sie ist in einer super-toxischen Beziehung und ihr Partner unterstützt diesen ganzen Wahn noch, weil er diese ganzen unrealistischen Bilder idealisiert. Jetzt hat sie angefangen, sich für ihn und diese Gesellschaftsideale unters Messer zu legen. Gleichzeitig verteufelt sie aber Social Media und die ganzen Filter. Ich sehe da durchaus auch eine Gefahr für labile Menschen. Andererseits kann jeder selbst entscheiden, in welchen Kreisen er sich aufhält. Wenn man bestimmte Dinge konsumiert, ist die Gefahr auch größer, dort hinein zu geraten.

  7. #6
    Streuner Streuner ist offline
    Avatar von Streuner

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    Bis auf Facebook (das ich halt nur wegen bestimmter Leute nutze) bin ich auf keinem sozialen Netzwerk mehr aktiv. Ich habe noch einen Instagram-Account, den ich so gut wie nutze, weil ich mich dort nicht wohlfühle, von TikTok&Co. halte ich nichts. Zu viel Geschwurbel und zu viele Halbwahrheiten, die dort verbreitet werden, mit irgendwelchen AfDlern und Verschwörungsnasen, die ihre absurden Theorien nicht einmal gescheit zu belegen imstande bin, gebe ich mich ungern ab. Derartiges dummes Gewäsch verdirbt mir die Laune, demzufolge meide ich Orte wie die Pest, wo die Gefahr besteht, auf Individuen dieser Art in größerer Zahl zu treffen.

  8. #7
    Xastor Xastor ist offline
    Avatar von Xastor

    Instagram, TikTok, Social Media & Co.

    Zitat David007 Beitrag anzeigen
    Wie und welche sozialen Medien nutzt ihr?
    Ich halte mich meistens aus sozialen Netzwerken eher fern. Ich habe zwar früher oft Skype (welches ich noch selten nutze) und MSN Messenger von Microsoft (welches ja später abgelöst wurde) benutzt. Später kam zwar Facebook und Discord dazu. Ersteres nutze ich höchstens 2 oder 3 Mal im Jahr, da mich einfach null interessiert was manche "privat" von sich posten. Selbiges Problem warum ich auch nie TikTok, Instagramm und Co nie nutze. Ich hab bei den sozialen Medien einfach gemerkt, dass die Menschen viel zu sehr zu viel von ihrer eigenen Privatsphäre "öffentlich" preisgeben (zB man postet Dinge über ihre Tiere oder ihre Kinder/Babys). Das ist nie so mein Ding gewesen und wird es auch nie meine Welt sein.

    Besonders schlimm finde ich einfach, dass es leider Menschen gibt, die durch diese sozialen Medien gesponsert werden oder sehr stark nach Aufmerksamkeit "schreien". Das mag für die jüngere (und kommende) Generation Standard sein, aber wenn ich mir so recht überlege, dann ist das auch ein gefährliches Spiel, da auch die Gefahr besteht von Spinnern bedrängt zu werden oder schlimmer noch von Stalkern am Ende verfolgt zu werden. Ähnlich wie bei Promis, wenn die von Paprazzi ständig an der Backe haben.

    Ne ne, ich mag meine Ruhe und meine Privatsphäre teile ich auch nicht und das geht normalerweise auch niemandem was an. Es sei denn, ich habe mal Lust und gebe nur kleine Eckdaten von mir aus, was aber auch recht selten ist.

  9. #8
    David007 David007 ist offline

    Instagram, TikTok, Social Media & Co.

    Für Instagram und Facebook soll es nun bald ein werbefreies Abo geben. Ich nutze zwar noch beides regelmäßig, aber bin definitiv nicht bereit dafür Geld zu bezahlen. Vor der Werbung der ganzen Influencer und Co. ist man dann ja trotzdem nicht geschützt.

    Facebook ohne Werbung - für 10 Euro

    „Mindestens 10 Euro monatlich und dafür keine Werbung: Die Facebook-Mutter Meta erwägt einem Bericht zufolge die Einführung eines Abos zur werbefreien Nutzung von Facebook. Wer weitere Dienste, wie etwa Instagram nutzt, soll dafür zusätzlich zahlen.“

    Zum ganzen Bericht -> https://www.tagesschau.de/wirtschaft...k-abo-100.html

  10. #9
    Xastor Xastor ist offline
    Avatar von Xastor

    Instagram, TikTok, Social Media & Co.

    Das werden übrigends die wenigsten machen wollen, um so was Unsinniges zu bezahlen. Die verdienen ja schon so eine Menge genug und müssen auch nicht dementsprechend noch auch für Abo was verlangen wollen. Ich nutze zwar sowieso weder das Eine noch das Andere, aber ich finde schon dreist, was manche nach all den Jahren immer noch was verlangen und das jetzt nicht nur von Facebook oder Instagramm. Klar, Werbung nervt, aber man kann das verschmerzen. Weniger würde man verschmerzen, wenn das Geld weg ist.^^

  11. #10
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    Instagram, TikTok, Social Media & Co.

    Das ausnutzen der Kundendaten bringt wohl nicht mehr genug Geld.

  12. #11
    Kanye Kanye ist offline
    Avatar von Kanye

    Instagram, TikTok, Social Media & Co.

    Werbefrei bedeutet in dem Zusammenhang auch, dass die eigenen Daten bei diesem Abo nicht für Werbezwecke verarbeitet werden. Ein kostenpflichtiges Opt-Out sozusagen, um den europäischen Datenschutzregeln zu genügen, in dem man den Nutzern nun eine Wahl gibt. Die große Einnahmequelle wird das für Meta eher nicht werden.

  13. #12
    frable frable ist offline
    Avatar von frable

    Instagram, TikTok, Social Media & Co.

    Ich muss sagen, dass ich Facebook damals (2011) genutzt habe, um mit Leuten in Kontakt zu bleiben. Zu dieser Zeit habe ich über das heutige Ausmaß nichtmal ansatzweise nachgedacht. In der heutige Zeit mag ich diese ganzen sozialen Medien nicht mehr nutzen. Mir vergeht da die Lust, da es einfach zu viel Blödsinn gibt. Gefühlt macht jeder irgendwelche Videos und möchte dort Influencer werden. Das geht mir gehörige auf den Keks und ich kann mich nur davor "retten", wenn ich es einfach nicht habe bzw. nutze. Wobei man ehrlich sein muss, selbst wenn man die sozialen Medien nicht selber nutzt kann man dem nicht völlig entgehen. Mein einziger Vorteil ist dann: Wenn die Leute irgendwo sind, dann kenne ich die nicht.

  14. #13
    David007 David007 ist offline

    Instagram, TikTok, Social Media & Co.

    Ich möchte mal eine Erfahrung teilen. Wenn mich jemand fragen würde, dann müsste ich wahrscheinlich zugeben, dass inzwischen eine gewisse Sucht nach dem Smartphone, aber auch vor allem nach Instagram vorliegt. Da bin ich bei weitem kein Einzelfall und es gibt vermutlich noch viele Personen, bei denen das deutlich ausgeprägter ist. Trotzdem habe ich in den letzten Monaten gar nicht mehr bewusst wahrgenommen, dass ich wirklich ständig prüfe, ob es bei Instagram etwas neues gibt und ich mich teilweise in den Reels auch wirklich verloren habe. Wie gesagt, alles noch in keinem vollkommen krankhaften Rahmen, aber doch so, dass ich festgestellt habe, dass es mir nicht gut tut. Nicht nur, dass es ein absoluter Zeitfresser ist, es macht auch etwas mit der eigenen Stimmung. Je nachdem wie der Algorithmus tickt, bekomme ich Reels angezeigt, bei denen ich mich unterbewusst doch mit dem Lebensstil oder Eigenschaften der Influencer vergleiche.

    Vor knapp 10 Tagen habe ich die App nun gelöscht und merke, dass ich nicht nur deutlich fokussierter, sondern auch allgemein etwas entspannter bin. Die 30-40 Minuten, die ich z.B. nach Feierabend erstmal alle neuen Stories und Reels gecheckt habe, sind nun wieder für andere Dinge frei. Es ist echt extrem und ich hätte nie gedacht, dass es so einen großen Effekt hat, da man die App ja doch häufig auch eher unterbewusst nutzt. Ich finde es auch super schwer, die App wirklich nur bewusst für ein paar Minuten zu nutzen. Im Gegenteil zu Facebook oder auch hier dem Forum, haben die Reels einfach den Nachteil, dass sie nie enden und es immer und immer weitergeht. Das der Entwickler das genauso haben will, ist natürlich klar, aber das macht es dem Konsument wirklich schwer, damit aufzuhören oder nur in einem gewissen Rahmen zu nutzen.

    Zwar ist es auch schade, dass ich von einigen Leuten weniger mitbekomme und auch dem ein oder anderen wirklich interessanten Influencer nicht mehr folge, so überwiegen am Ende doch die Vorteile. Mein Ziel ist es dauerhaft die App wirklich nur noch eingeschränkt zu nutzen, wobei das durch die genannten Gründe natürlich eher schwer wird.

    Wie geht ihr mit Instagram und TikTok um? Verbringt ihr viel Zeit dort oder habt ihr euch im Griff und könnt wirklich nach wenigen Minuten aufhören?

  15. #14
    Max Farron Max Farron ist offline
    Avatar von Max Farron

    Instagram, TikTok, Social Media & Co.

    Bei mir war das sehr ähnlich wie bei dir, nach der Arbeit oder in meiner Mittagspause habe ich oft Zeit damit verschwendet, mir irgendeinen Mist auf Instagram anzusehen. TikTok hatte ich nie benutzt und Instagram habe ich jetzt schon vor paar Monaten gelöscht. So seit Anfang des Jahres ungefähr habe ich gar nichts mehr damit am Hut. Ich bin zwar manchmal noch auf Twitter unterwegs aber das ist halt einfach was anderes. Leute, die ich da tatsächlich verfolge und Inhalte von sehen will, posten da und auch nur das lasse ich mir anzeigen.
    Seit ich kein Instagram mehr benutze bin ich auch deutlich weniger am Smartphone, was für mich persönlich sehr positiv ist. Ich benutze es eigentlich nur, wenn ich grade jemanden erreichen will, oder mir auf Youtube etwas anzusehen. Oder wenn ich grade wieder im Mangahype bin. Dann lese ich gerne auch am Smartphone.

  16. #15
    Worry Worry ist offline

    Instagram, TikTok, Social Media & Co.

    Auch ich habe mich bis vor drei Jahren standhaft geweigert, soziale Medien zu nutzen. (Bis auf dieses Forum hier und YouTube). In den "Teufelskreis" von FB bin ich durch eine Kochgruppe gekommen, dort ging ohne FB gar nichts. Keine Rezepte, keine Gutscheine, kein Austausch. "Und wenn ich schon mal soweit bin, dann bleibe ich gleich da", sprach ich, und wühlte mich auch durch diese Reels, immer mehr und immer länger. Ganze Abende gingen dabei d´rauf. Ich schaue diese Reels heute noch, am Liebsten die Fails mit diesen aufgetakelten Tussen, die irgendwie "auf die Schnauze fallen". (Vielleicht ist auch ein wenig Neid dabei, weil sie so aussehen).

    Jetzt bin ich nur noch in zwei Auswanderergruppen, in der die Neuigkeiten der Insel schnell verfügbar sind, und ich bekomme dort immer wieder wertvolle Infos oder kann inziwschen selber helfen.

    Und seit Beginn Corona hat mich YouTube immer noch im Griff. Damal hat ein Rechtsanwalt aufgeklärt, was die deutsche Regierung so beschließt, und was das bedeutet. Ich bin dann d´rangeblieben, habe alles über die "Impfungen" gesucht, immer weiter gegraben. Es war schon eine Sucht. Allerdings hat es mich vor Schlmmem bewaht.

    Bevor ich im Nov. 22 nach Spanien ausgewandert bin, habe ich dort sehr viel Hintergundinformationen bekommen, die die ÖRR den Bürgern vorenthalten haben, es war gut, da zu eruieren.

    Seit ich umgezogen bin, interessiert mich YouTube auch kaum noch, die deutsche Politik ist nicht mehr die meine, und ich schaue nur morgens, ob sich die Ampel oder wer sonst, wieder irgendwo hineingeritten hat. Allerdings rege ich mich nicht mehr auf, sondern schüttle nur noch den Kopf.

  17. #16
    Magisk Magisk ist offline
    Avatar von Magisk

    Instagram, TikTok, Social Media & Co.

    Zitat Max Farron Beitrag anzeigen
    Bei mir war das sehr ähnlich wie bei dir, nach der Arbeit oder in meiner Mittagspause habe ich oft Zeit damit verschwendet, mir irgendeinen Mist auf Instagram anzusehen. TikTok hatte ich nie benutzt und Instagram habe ich jetzt schon vor paar Monaten gelöscht. So seit Anfang des Jahres ungefähr habe ich gar nichts mehr damit am Hut. Ich bin zwar manchmal noch auf Twitter unterwegs aber das ist halt einfach was anderes. Leute, die ich da tatsächlich verfolge und Inhalte von sehen will, posten da und auch nur das lasse ich mir anzeigen.
    Seit ich kein Instagram mehr benutze bin ich auch deutlich weniger am Smartphone, was für mich persönlich sehr positiv ist. Ich benutze es eigentlich nur, wenn ich grade jemanden erreichen will, oder mir auf Youtube etwas anzusehen. Oder wenn ich grade wieder im Mangahype bin. Dann lese ich gerne auch am Smartphone.
    Das sieht auch bei mir aktuell so aus. Ich habe in den letzten zwei, drei Jahren meine täglichen Fahrten zur Arbeit und von dort nach Hause in der Straßenbahn und im Zug gerne damit verbracht, durch Instagram und Twitter zu scrollen und habe zu manchen Themen auf Twitter auch manchmal etwas geschrieben oder mich auf eine Konversation dort eingelassen. Spätestens als Twitter zu X wurde habe ich es von meinem Smartphone deinstalliert und auch aus meinen Lesezeichen am PC entfernt und war seither vielleicht noch drei oder vier Mal dort, ohne mich anzumelden. Instagram habe ich ebenfalls vor gut einem dreiviertel Jahr von meinem Handy gelöscht. TikTok habe ich genauso immer schon gemieden und auf Facebook habe ich zwar einen Account, auf dem ich aber seit 2022 nicht mehr aktiv war.

    Seither benutze auch ich mein Smartphone unterwegs nur noch, um mit Personen zu schreiben oder hauptsächlich, um Musik zu hören und dabei mein Umfeld auszublenden. Das gute dabei ist, dass man dazu dann auch ein wenig die Augen schließen kann, was dem genannten Effekt zu Gute kommt. Und klar, manchmal begegnet mir auch irgendetwas, was mich tierisch interessiert, das ich dann unbedingt nachschauen möchte. Aber ich bin froh, dass ich Social Media größtenteils verlassen habe.

  18. #17
    Volchok Volchok ist gerade online
    Avatar von Volchok

    Instagram, TikTok, Social Media & Co.

    Zitat David007 Beitrag anzeigen
    Ich möchte mal eine Erfahrung teilen. Wenn mich jemand fragen würde, dann müsste ich wahrscheinlich zugeben, dass inzwischen eine gewisse Sucht nach dem Smartphone, aber auch vor allem nach Instagram vorliegt. Da bin ich bei weitem kein Einzelfall und es gibt vermutlich noch viele Personen, bei denen das deutlich ausgeprägter ist. Trotzdem habe ich in den letzten Monaten gar nicht mehr bewusst wahrgenommen, dass ich wirklich ständig prüfe, ob es bei Instagram etwas neues gibt und ich mich teilweise in den Reels auch wirklich verloren habe. Wie gesagt, alles noch in keinem vollkommen krankhaften Rahmen, aber doch so, dass ich festgestellt habe, dass es mir nicht gut tut. Nicht nur, dass es ein absoluter Zeitfresser ist, es macht auch etwas mit der eigenen Stimmung. Je nachdem wie der Algorithmus tickt, bekomme ich Reels angezeigt, bei denen ich mich unterbewusst doch mit dem Lebensstil oder Eigenschaften der Influencer vergleiche.

    Vor knapp 10 Tagen habe ich die App nun gelöscht und merke, dass ich nicht nur deutlich fokussierter, sondern auch allgemein etwas entspannter bin. Die 30-40 Minuten, die ich z.B. nach Feierabend erstmal alle neuen Stories und Reels gecheckt habe, sind nun wieder für andere Dinge frei. Es ist echt extrem und ich hätte nie gedacht, dass es so einen großen Effekt hat, da man die App ja doch häufig auch eher unterbewusst nutzt. Ich finde es auch super schwer, die App wirklich nur bewusst für ein paar Minuten zu nutzen. Im Gegenteil zu Facebook oder auch hier dem Forum, haben die Reels einfach den Nachteil, dass sie nie enden und es immer und immer weitergeht. Das der Entwickler das genauso haben will, ist natürlich klar, aber das macht es dem Konsument wirklich schwer, damit aufzuhören oder nur in einem gewissen Rahmen zu nutzen.

    Zwar ist es auch schade, dass ich von einigen Leuten weniger mitbekomme und auch dem ein oder anderen wirklich interessanten Influencer nicht mehr folge, so überwiegen am Ende doch die Vorteile. Mein Ziel ist es dauerhaft die App wirklich nur noch eingeschränkt zu nutzen, wobei das durch die genannten Gründe natürlich eher schwer wird.

    Wie geht ihr mit Instagram und TikTok um? Verbringt ihr viel Zeit dort oder habt ihr euch im Griff und könnt wirklich nach wenigen Minuten aufhören?
    Spannende Debatte!
    Ich persönlich bin nur bei Facebook und Instagram.

    Ich würde aber behaupten das ich meinen Konsum dort sehr gut im Griff habe.
    Facebook , dort haben wir uns btw ja auch, ist für mich so gut wie Tod.
    Das nutze ich mittlerweile eigentlich nurnoch als Geburtstagskalender

    Instagram finde ich persönlich noch sehr cool, allerdings nur die Bilder und Stories.
    Dieser ganze Reel Kram interessiert mich persönlich null, auch wenn ich an manchen Tagen bestimmt 20 Stück geschickt bekomme.
    Während ich bei Facebook glaube so 1650 Freunde habe, folge ich bei Instagram bewusst nur so 300, einfach weil die meisten Leute mich nicht mehr interessieren
    Ich schaue sehr häufig dort vorbei, allerdings wirklich immer nur kurz. 2-3 Min.
    Zwar komme ich bestimmt auch auf 30-40 min täglich, von mir aus auch ne Stunde aber das juckt mich nicht, weil ich bewusst nur dann schaue, wenn ich grad wirklich Freilauf habe.

    Zu TikTok oder Snapchat sage ich jetzt mal nichts grossartiges.
    Hart zuzugeben das man älter wird aber mit diesen Reels, Snaps, Filtern, usw... kann ich wirklich null anfangen.

    Einerseits interessant und irgendwie schade zugleich, das soooo viele nichtsnutze mit irgendwelchem Schrott da tatsächlich Kohle verdienen, wenn nicht sogar reich werden.
    Auch hier ein interessantes Beispiel. Eine alte Bekannte von mir ist tatsächlich Influencer auf TikTok.
    Spannend hier, auf Facebook kriegt sie 20-30 Likes und auf TikTok hat sie hundertausende Follower und Millionen von Views

    Und die Muddi sieht nicht mal gut aus

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