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  1. #1
    Dark E Dark E ist offline
    Avatar von Dark E

    Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Wie wir alle wissen, hat Donald Trump die Präsidentschaftswahl gewonnen.

    Das war wie eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Die einen halten Clinton für das kleinere Übel, die anderen halten wiederum Trump für das kleinere Übel. Eines ist allerdings sicher: Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

    Im Internet gibt es viele News zu Trump.
    Hier möchte ich die Vor- und Nachteile des neuen US-Präsidenten themartisieren.

    Manche Fans von Trump behaupten, die Medien würden nur wegen seiner Außenpolitikpläne negativ über Trump berichten. So ist das allerdings nicht, denn gewisserweise ist Trump wegen seinen populistischen Äußerungen und innenpolitischen Forderungen auch selbst schuld für die negativen Berichterstattungen über ihn und für die Angst vor ihm.


    .
    Überraschend fand ich seine erste Rede als US-Präsident. Dort zeigte er sich, anders als im Wahlkampf, deutlich entspannter und versönlicher.

    https://www.youtube.com/watch?v=EFGuLBsA3HQ





    .
    Was findet ihr bei dem neuen Präsidenten gut und was findet ihr an ihm schlecht?
    Und glaubt ihr, sein Verhalten bleibt so wie er im Wahlkampf war oder wird er sich da entspannter zeigen?
    Und was denkt ihr, was genau ihm zum Wahlerfolg gebracht hat?

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Ich liste mal auf, was ich bei ihm gut und schlecht finde:


    Pro:

    - Was ich gut finde, ist dass Trump anders als seine Parteikollegen versprochen hat, sich in Syrien-Kriege etwas mehr zurück zu halten. Clintons Außenpolitik wäre hingegen viel zu riskant gewesen. Trumps Parteikollegen John McCain und Sarah Palin wären ehrlichgesagt eine schlimmere Gefahr für den Weltfrieden gewesen als Hillary Clinton.
    Trump zeigt jedoch mehr Verständnis gegenüber Putin.

    Trumps Rede in Englisch bei Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=9j-7ADPQVEs
    Lesenswert ist auch der Kommentar von Augstein bei Spiegel-Online: Was für Donald Trump spricht - Kommentar - SPIEGEL ONLINE


    - Trump verspricht auch, die finanzielle Mittel für "Planed Parenthood" zu streichen. Das ist eine Spätabtreibungs-Lobby, die für die Nutzung von abgetriebenen Föten für Forschungszwecke ist. Da hat er jedenfalls bei den amerikanischen Christen gepunktet. Abtreibungen will er nur in Ausnahmefällen zulassen.

    News dazu: https://gloria.tv/article/rEKWVYqiYe9x1R62J8Mu1cNkQ


    - Trump ist auch gegen den umstrittenen transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP.

    News dazu: TTIP: Alle gegen TTIP? Ihr werdet euch noch wundern - Wirtschaft - S


    - Trump ist im Gegensatz zu Clinton ein Verteidiger der traditionellen Definition von Ehe. Da hat er wieder bei den amerikanischen Christen und auch bei den Konservativen gepunktet.


    .
    Contra:


    - Ich befürchte, dass sein Wahlkampf den Rassismus in den USA bestärkt hat.

    News dazu: Rassismus in den USA: Nach Trumps Wahl mehren sich Berichte von Übergriffen |*ZEIT ONLINE


    - Was ich auch schlecht finde, ist, dass er eine Mauer zu Mexiko bauen lassen will, die dann von den Mexikanern bezahlt werden sollte.
    Über eine Mauer lässt sich streiten, aber dass die Mexikaner für die Mauer zahlen sollen, um sich selbst zu isolieren, wie soll sowas ohne Drohung funktionieren?

    News vom 1.09.2016: "Mexiko wird die Mauer bezahlen": Trump zu Besuch beim bösen Nachbarn - n-tv.de
    Mexiko versucht dennoch eine diplomatische Lösung zu finden: Mexiko will trotz Trump-Sieg eng mit USA zusammenarbeiten



    - Trump ist für mehr Waffenrecht in den USA und auch an Schulen. Seine Theorie ist, so Amokläufe zu verhindern. Das ist doch wahnsinnig. Denn so wird er nur das Gegentel erreichen. Das ist gefährlich, besonders bei Streitereien unter Jugendlichen. Andererseits forderte er auch eine Wende beim Waffenrecht an.

    News vom 8.01.2016: Donald Trump will waffenfreie Zonen an Schulen abschaffen - SPIEGEL ONLINE
    News vom 16.06.2016: Debatte um Orlando-Massaker: Trump deutet Wende beim Waffenrecht an - Wahl in Amerika - FAZ



    - Er weigert sich von dem Kukux Klan zu distanzieren. Das ist eine offen rassistische Sekte in den USA. Allerdings sagt er auch, er wisse nichts über diese Sekten und müsse sich informieren. Ich frage mich, ob er es ernst meint oder es nur eine Ausrede ist.

    News dazu: Donald Trump sorgt mit Äußerungen zu Ku Klux Klan für Empörung




    .
    Gemeinsamkeiten von Trump und Clinton - Contra: - Wie gesagt, es war wie eine Wahl zwischen Pest und Cholera.

    - Trump ist für die Beibehaltung der Folterstrafen in Guatanamo inklusive Waterboarding. Okay, seine Vorgänger haben es auch nie wirklich abgeschafft, dennoch sehe ich da keine Besserung.

    News dazu: US-Wahlkampf: Trump will Guantánamo ausbauen


    - Trump ist für die Beibehaltung der Todesstrafe. Clinton aber auch.
    Das widerspricht seiner Pro-Life-Einstellung. Und das macht die USA auch nicht besser als Saudi-Arabien und Erdogans Türkei.

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    Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

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  3. #2
    frable frable ist offline
    Avatar von frable

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Ich befürchte, dass Trump die Rechte und das Leben von Minderheiten beschneidet.

    Nach Wahlsieg Trumps: Die Angst vor der weißen Wut

  4. #3
    Krankfried Krankfried ist offline
    Avatar von Krankfried

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Zitat frable Beitrag anzeigen
    Ich befürchte, dass Trump die Rechte und das Leben von Minderheiten beschneidet.

    Nach Wahlsieg Trumps: Die Angst vor der weißen Wut
    Racial profiling ist neuerdings also rassistisch.

    Soll ich die Kriminalstatistik posten? Soll ich?

    Weiterhin halte ich die Furcht vor dem Supreme Court für unbegründet, wenn diese Entscheidung aus den Fünfzigern aufgehoben wird, gibt es Straßenschlachten, gegen die das BLM-Spiel ein laues Lüftchen war. Und dass die Polizisten, die Schwarze erschießen, das nicht aus Rassismus tun, ist auch nach all den Fällen der letzten Monate intensiv durchgekaut worden, oft waren da Leute mit einem elendiglich langem Vorstrafenregister und einer illegalen Waffe dabei.

    Der Artikel strotzt außerdem vor Rassismus gegen Weiße, das ist ekelerregend.

  5. #4
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Zitat Krankfried Beitrag anzeigen
    Racial profiling ist neuerdings also rassistisch.

    Soll ich die Kriminalstatistik posten? Soll ich?

    Weiterhin halte ich die Furcht vor dem Supreme Court für unbegründet, wenn diese Entscheidung aus den Fünfzigern aufgehoben wird, gibt es Straßenschlachten, gegen die das BLM-Spiel ein laues Lüftchen war. Und dass die Polizisten, die Schwarze erschießen, das nicht aus Rassismus tun, ist auch nach all den Fällen der letzten Monate intensiv durchgekaut worden, oft waren da Leute mit einem elendiglich langem Vorstrafenregister und einer illegalen Waffe dabei.

    Der Artikel strotzt außerdem vor Rassismus gegen Weiße, das ist ekelerregend.
    Ja, racial profiling ist rassistisch. Dass es in sehr seltenen EInzelfällen dennoch zur Anwendung kommen sollte, täuscht darüber nunmal nicht hinweg, da es viel zu oft unbegründet angewandt wird.

    Genau. Alle Kriminell, vorbestraft, unerlaubt bewaffnet und als Schwarze auch noch Auto fahren. Schon allein das ist ja verdächtig. Und bevor die guten weißen Cops die bösen schwarzen Verbrecher abgeknallt haben oder erwürgt haben oder oder, haben sie das natürlich vorher alles gegengecheckt.

    Rassismus gegen Weiße habe ich in dem Artikel nicht gelesen. Aber ist auch schon spät.

  6. #5
    daywalker2609 daywalker2609 ist offline
    Avatar von daywalker2609

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Zitat frable Beitrag anzeigen
    Ich befürchte, dass Trump die Rechte und das Leben von Minderheiten beschneidet.

    Nach Wahlsieg Trumps: Die Angst vor der weißen Wut
    Ich kann mir vorstellen das er das vor hat, ebenso die Pressefreiheit mächtig einschränken will, dass aber nur beim Versuch bleiben wird. Immerhin kann er das ja nicht alleine durch bringen.

  7. #6
    Krankfried Krankfried ist offline
    Avatar von Krankfried

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Ja, racial profiling ist rassistisch. Dass es in sehr seltenen EInzelfällen dennoch zur Anwendung kommen sollte, täuscht darüber nunmal nicht hinweg, da es viel zu oft unbegründet angewandt wird.

    Genau. Alle Kriminell, vorbestraft, unerlaubt bewaffnet und als Schwarze auch noch Auto fahren. Schon allein das ist ja verdächtig. Und bevor die guten weißen Cops die bösen schwarzen Verbrecher abgeknallt haben oder erwürgt haben oder oder, haben sie das natürlich vorher alles gegengecheckt.

    Rassismus gegen Weiße habe ich in dem Artikel nicht gelesen. Aber ist auch schon spät.
    Nun, in vielen Fällen hat man die Afroamerikaner angehalten und sie haben die Anweisungen der Cops (unter denen natürlich auch oft Schwarze sind) nicht befolgt (Die Hände so halten, dass man sie sehen kann etc.). Die Polizisten sind dort so trainiert, dass sie bei Verdacht auf plötzlichen Waffengebrauch aus Eigenschutz sofort center mass schießen, darum geben sie diese Anweisungen auch an Leute, die angehalten werden. Im Nachhinein stellte sich bei einem Gutteil der Toten, die als Anlass für die Rassenunruhen dienten, heraus, dass sie dieses Register und manchmal eine Waffe dabei hatten. Selbst im Fall Martin, den Obama prompt als "Sohn, den er nie hatte" titulierte, endete das Ganze mit Freispruch, weil die Umstände (Einbrüche in der Gegend, Martin rannte sofort weg) als ausreichend für Freispruch und die Faktenlage für Totschlag (geschweige denn Mord, bestenfalls mit rassistischem Motiv) als unzureichend.

    Ich erachte es auch deahalb nicht als unfair, weil ich mich selbst in die Lage hineindenke. Wenn Innviertler sehr überdurchschnittlich Gewaltverbrechen in Wien verüben und man mich aus irgendeinem Grund (was weiß ich, wegen des Dialekts?) als solchen gleich erkennt und darum verstärkt kontrolliert, werde ich sagen "Jo mei, bo uns han hoid leida vui Brunzkepf" ("Tja, bei uns gibt es leider nun einmal viele Idioten). Die Gründe für diese starken Kriminalitätsraten sind bekannt, Armut, niedriger sozialer Status und ein Problem der Afro-Gesellschaft mit Identität und Personen mit Vorbildwirkung, aber die Zahlen an sich sprechen leider eine sehr deutliche Sprache - die Polizisten würden wohl nicht so scharf reagieren, wenn sie nicht so ihre Erfahrungen damit hätten.

    Den Rassismus (und auch Sexismus) orte ich in Formulierungen wie "Horrorkabinett gekränkter weißer Männlichkeit." Machen wir das doch einmal mit schwarzer Weiblichkeit in einer Michelle Obama-Präsidentschaft. Wie wäre es dann für dich zu lesen? Da wird "Weiß" und "Männlich" fast synonym mit "von Natur aus böse, rassistisch und fadchistisch" verwendet. Qualitätsjournalismus geht anders.

    Trump hat die Wahl seit vier Tagen in der Tasche und wird schon als neuer Hitler dargestellt, das ist doch keine Art.

  8. #7
    frable frable ist offline
    Avatar von frable

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Ich habe ehrlich gesagt den erst besten Artikel genommen; mir ging es nur nochmal zu zeigen, dass Trump ganz deutlich Minderheiten diffamiert hat. Man muss nur Google nutzen, da findet man hundert weitere Artikel oder dir ein paar Reden von Herrn Trump anhören. Er äußerte sich dahingehend ja immer wieder abfällig. Das er sich oft genug abwertend über Minderheiten geäußert hat ist ja auch kein Geheimnis. Der Artikel mag da vielleicht nicht zu 100% der passendste sein, meine Aussage aber schon!

    Wobei ich den Artikel nicht so schlimm finde wie du ihn darstellst. Aber gut, dass mag deine Meinung sein. Ich kann verstehen und kenne sogar einige, die sich von ihm als baldigen Präsidenten bedroht fühlen und denen das Thema auch emotional sehr nahe geht. Ganz ehrlich, ich kann es auch verstehen.

  9. #8
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Zitat Krankfried Beitrag anzeigen
    Nun, in vielen Fällen hat man die Afroamerikaner angehalten und sie haben die Anweisungen der Cops (unter denen natürlich auch oft Schwarze sind) nicht befolgt (Die Hände so halten, dass man sie sehen kann etc.). Die Polizisten sind dort so trainiert, dass sie bei Verdacht auf plötzlichen Waffengebrauch aus Eigenschutz sofort center mass schießen, darum geben sie diese Anweisungen auch an Leute, die angehalten werden. Im Nachhinein stellte sich bei einem Gutteil der Toten, die als Anlass für die Rassenunruhen dienten, heraus, dass sie dieses Register und manchmal eine Waffe dabei hatten. Selbst im Fall Martin, den Obama prompt als "Sohn, den er nie hatte" titulierte, endete das Ganze mit Freispruch, weil die Umstände (Einbrüche in der Gegend, Martin rannte sofort weg) als ausreichend für Freispruch und die Faktenlage für Totschlag (geschweige denn Mord, bestenfalls mit rassistischem Motiv) als unzureichend.
    Quellen?



    Ich erachte es auch deahalb nicht als unfair, weil ich mich selbst in die Lage hineindenke. Wenn Innviertler sehr überdurchschnittlich Gewaltverbrechen in Wien verüben und man mich aus irgendeinem Grund (was weiß ich, wegen des Dialekts?) als solchen gleich erkennt und darum verstärkt kontrolliert, werde ich sagen "Jo mei, bo uns han hoid leida vui Brunzkepf" ("Tja, bei uns gibt es leider nun einmal viele Idioten). Die Gründe für diese starken Kriminalitätsraten sind bekannt, Armut, niedriger sozialer Status und ein Problem der Afro-Gesellschaft mit Identität und Personen mit Vorbildwirkung, aber die Zahlen an sich sprechen leider eine sehr deutliche Sprache - die Polizisten würden wohl nicht so scharf reagieren, wenn sie nicht so ihre Erfahrungen damit hätten.
    Dass es eine stärkere Kriminalität unter von Afroamerikanern gibt, ist natürlich deren vielfach höheren Chancenlosigkeit in der Gesellschaft zuzusprechen. Auch die anderen Gründe sind ja nichts neues. Wobei hier auch wieder die Frage nach Ursache und Wirkung zu stellen wäre. Afroamerikaner bekommen ja nicht deshalb keine Chancen, weil sie kriminell sind (grob verallgemeinert ausgedrückt, trifft natürlich nicht auf alle zu), sondern sie erhalten durch die diskriminierende und vorverurteilende Gesellschaft keine Chancen.

    Nicht zuletzt werden Afroamerikaner natürlich auch viel eher für verübte Verbrechen schuldig gesprochen, während sich bei weißen Angeklagten doch immer wieder Schlupflöcher finden oder sich eine (dann zumeist größtenteils durch Weiße besetzte) Jury nicht auf ein Urteil einigen kann.

    Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass es nicht auch Weiße gibt, die bei einer Polizeikontrolle nicht alle Anweisungen genau befolgen, vorbestraft sind oder eine unrechtmäßige Waffe bei sich führen. Grundsätzlich dürfte es sich wohl einfach ("einfach") um ein Problem nicht nur der us-amerikanischen Polizei, sondern der Gesellschaft allgemein handeln, dass gegenüber Minderheiten große Ressentiments herrschen und demzufolge von diesen auch viel eher eine Gefahr angenommen wird - egal ob diese nun tatsächlich besteht oder nicht.

    Den Rassismus (und auch Sexismus) orte ich in Formulierungen wie "Horrorkabinett gekränkter weißer Männlichkeit." Machen wir das doch einmal mit schwarzer Weiblichkeit in einer Michelle Obama-Präsidentschaft. Wie wäre es dann für dich zu lesen? Da wird "Weiß" und "Männlich" fast synonym mit "von Natur aus böse, rassistisch und fadchistisch" verwendet. Qualitätsjournalismus geht anders.
    In diversen Vorberichterstattungen ist aber genau das bei vielen Trump-Wählern durchgeklungen. Bei Markus Lanz z.B. waren häufiger Sätze wie "Die wissen gar nicht, wie es bei uns ist" oder "Der kümmert sich nur um seine Leute" (bezogen auf Obama und Afroamerikaner) zu hören. Natürlich spiegelt das nicht die komplette Breite eines Gesellschaftszweiges wieder. Aber es zeigt eine Tendenz, wie viele Leute der weißen Unter- und Mittelschicht denken dürften.
    Interessanterweise war der Tenor unter Afroamerikanern, dass Obama sich, um eben nicht nur als Präsident der Schwarzen dazustehen, viel zu wenig um sie gekümmert habe. ;-)

    Trump hat die Wahl seit vier Tagen in der Tasche und wird schon als neuer Hitler dargestellt, das ist doch keine Art.
    Die Schuld dafür hat er doch aber selbst zu tragen durch das, was er im Wahlkampf gesagt hat.
    Ich persönlich bin ja auch der Meinung, dass man ihn jetzt erstmal ins Amt kommen lassen und dann schauen sollte, was er da so anstellt.
    Es ist für mich aber auch nicht verwunderlich, dass die Menschen, die das was er gesagt hat, direkt beträfe, schon jetzt Angst haben und nicht erst warten, bis er es dann möglicherweise tatsächlich umsetzt.

  10. #9
    New Meta Knight New Meta Knight ist offline
    Avatar von New Meta Knight

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra


  11. #10
    Steve Steve ist offline
    Avatar von Steve

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Meiner Meinung nach ist das alles vollkommen übertrieben.

    Aber um mal kurz auf den Artikel einzugehen, der weiter oben gepostet wurde.

    Zum Beispiel gab es auch die Angst vor Krieg unter Hillary Clinton. Und das wäre nur ein Beispiel was der Artikel unterschlägt.
    Im Artikel selbst wird Clinton aber als Heilsbringer hingestellt. So als wenn 99,9 Prozent der USA und der Welt hinter Clinton stehen würden. Das ist aber bei weitem nicht der Fall.
    Das wäre im besten Fall 50:50 für Clinton. Die Demokraten sind im Moment nur etwas lauter, da sie ganz offensichtlich die Demokratie noch nicht so ganz verinnerlicht haben. Siehe Gewalt etc.

    Dann noch schnell einen Auszug aus dem Artikel:

    Die Eruption von Fällen von Gewalt und Polizeigewalt gegenüber Schwarzen in den vergangenen Jahren, die vielen Todesfälle, die zum großen Teil ungesühnt blieben, das ist schlimm genug.
    Also Populistischer geht es kaum mehr. Gibt es für solche Behauptungen auch seriöse und einschlägige Quellen?

    Was sind "viele Todesfälle" in dem Fall? Wie es ist es überhaupt dazu gekommen: Tathergang?
    Und in wie fern sind sie zum großen Teil ungesühnt geblieben? Und wie sieht es mit der weißen Bevölkerung aus?
    Fragen über Fragen. Die Fragen lässt der Artikel aber offen. Das ist einfach nur billige Stimmungsmache.

    Rassismus gibt es überall. Gerade in den USA keine seltenheit. Egal ob nun von Schwarz, Braun, Weiß oder Gelb.
    Rassismus ist den USA Alltag. Vor allen unter den ganzen Gangs, die sich überall in den USA breit gemacht haben.

    Auch gibt es eine Stadt in den USA die mehrheitlich von Schwarzen bevölkert wird (lasst mich lügen, ich meine es waren über 80 oder 90 Prozent), wo es ganz offen Rassismus gegen die weiße Bevölkerung gibt. Dazu gibt es auch einen Artikel auf Wikipedia. Leider finde ich den im Moment nicht, da ich den Namen der Stadt nicht mehr weiß. Da ging man auf den Rassismus von Schwarzen gegen Weiße ein. Ich muss mal gucken, dann reiche in den link selbstverständlich nach. Ich meine auch, dass es mal eine Doku darüber gab. Das ist dort drüben also nicht ganz so einfach gestrickt, wie einen die Medien schon fast weiß machen wollen. Im übrigen haben auch Schwarze (und Mexikaner?) Trump gewählt, darauf geht man aber auch (generell) kaum ein. Aber abwarten und gucken wie sich das in den USA entwickelt. Wobei mich das im Grunde kaum interessiert. Die Welt wird sich schließlich ganz normal weiter drehen.

  12. #11
    Vachyn Vachyn ist offline
    Avatar von Vachyn

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Eines von Trumps größten Versprechen und einer der Gründe, warum ihn viele gewählt haben, war gegen das Establishment zu arbeiten. Die nominierten Minister sprechen eine deutlich andere Sprache. Also ich als Trump-Wähler wäre ja schön jetzt ordentlich angepisst.

  13. #12
    PsychoGamer PsychoGamer ist offline
    Avatar von PsychoGamer

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Super... die $35.000 im Monat. Der Typ ist Milliardär & hat nicht $1 Steuern gezahlt.

  14. #13
    frable frable ist offline
    Avatar von frable

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Ich dachte hier geht es lediglich um Pro/Contra Trump. Was hat das mit der Clinton zu tun?

  15. #14
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Zitat frable Beitrag anzeigen
    Ich dachte hier geht es lediglich um Pro/Contra Trump. Was hat das mit der Clinton zu tun?
    War doch im Wahlkampf auch so. ^^ Immer schnell das Thema zu den Verfehlungen von Hillary und Bill wechseln. *g*

  16. #15
    Dark E Dark E ist offline
    Avatar von Dark E

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    in gewisserweise ist Clinton auch selbst schuld für den Erfolg von Trump

    Ein Beispiel wie das die christliche Mitglieder der Partei Democrats sehen:
    Hat Hillary Clintons Haltung zu Abtreibung und Religion ihr die Wahl gekostet?

    Trump war da deutlich dagegen und das brachte ihn besonders bei den Evangelikalen zum Erfolg.

  17. #16
    Kaito Uchiha Kaito Uchiha ist offline
    Avatar von Kaito Uchiha

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Ich habe das Problem dass ich ihn nicht ernst nehmen kann, wobei ich in diesen tagen eh keinen Politiker mehr ernst nehme.
    Naja ma schauen, die Zeit wird zeigen ob es eine gute Wahl war, ich lass mich überraschen, wenigstens versteht sich Trump scheinbar mit Putin, das ist doch eigentlich was gutes.

  18. #17
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Zunächst mal möchte ich etwas richtig stellen:

    Zitat Dark E Beitrag anzeigen
    - Trump verspricht auch, die finanzielle Mittel für "Planed Parenthood" zu streichen. Das ist eine Spätabtreibungs-Lobby, die für die Nutzung von abgetriebenen Föten für Forschungszwecke ist. Da hat er jedenfalls bei den amerikanischen Christen gepunktet. Abtreibungen will er nur in Ausnahmefällen zulassen.
    Das beruht gemäß Wikipedia auf einer Lüge der militanten Abtreibungsgegner. Planned Parenthood ist sozusagen das amerikanische ProFamilia. Dort haben ein paar Abtreibungsgegner sich als Biotech-Firma ausgegeben und mit versteckter Kamera versucht, Fötengewebe zu erwerben. Dabei sind sie natürlich abgeblitzt. Das entstandene Video haben sie aber dann so umgeschnitten, dass es doch nach erfolgreichem Kauf aussah. Der Vorwurf wurde anschließend von mehreren Staatsanwaltschaften untersucht und als Lüge verworfen, das Video von Gutachtern als Fälschung entlarvt. Die Fundi-Christen in den USA scheinen allerdings faktenresistent zu sein.
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Planned_Parenthood


    Gut wird Trump sicherlich für die Deutsche Bank sein. Die wurde noch im Wahlkampf zu mehreren Milliarden Dollar Strafzahlung verdonnert; zur Zeit streitet man mit der Finanzaufsicht über die Höhe der Strafe. Man munkelt, das sei ein Wahlkampfmanöver der Demokraten gewesen, um eine starke Hand gegenüber den Banken zu zeigen - man habe sich aber an keine amerikanische Bank rangetraut.
    Das pikante daran: Die Deutsche Bank ist Trumps größter Gläubiger.
    Ich erwarte also eine mehr symbolische Strafe.

    Das mit der Ausweisung der Illegalen wird er sich auch noch sehr überlegen müssen. Wer macht denn dann bei seinen Milliardärsfreunden so billig den Haushalt, wenn die Einwanderer alle weg sind?

    Dass Trump auch gegen Freihandelsabkommen ist, bedeutet zunächst das Ende von TTIP. Es kann aber auch bedeuten, dass er die bestehenden Abkommen aufkündigt. Und die BRD ist nun mal eine Exportnation; ein Ausfuhrverbot oder Strafzölle für die USA würde uns hart treffen.

    Immerhin will er sich nicht mit Russland und China anlegen. Vor Russland hat er Respekt, und den Chinesen gehören riesige Dollarreserven. Die könnten die USA in wenigen Wochen pleite machen; das wird er begreifen. Im nahen Osten kann er das Engagement der Amerikaner nicht zurückfahren, denn er wird schnell merken, dass der ganze Reichtum Amerikas auf den Bodenschätzen (Öl, seltene Erden usw.) des nahen Ostens beruht. Sich dort herauszuziehen, wäre wirtschaftlicher Selbstmord.

    Insofern glaube ich nicht, dass die Wahl von Donald Trump viel an der tatsächlichen US-Außenpolitik ändern wird.

    Was ich dagegen für gefährlich halte, ist die Zerstörung der politischen Kultur. Trump spricht rassistische und homophobe Gedankengänge laut aus. Damit werden solche Positionen weltweit wieder salonfähig. Ob sich die Welt nach Trump von den Langzeitfolgen dieses politischen Umdenkens erholen wird, muss die Zeit zeigen.

    Dazu kommt die sture Leugnung des Klimawandels. Wenn die USA ihre Verschmutzungsprogramme wieder aufdrehen, dann wird das ein Signal für den Rest der Welt sein. Der so beschleunigte Klimwandel wiederum wird für die USA eine riesige finanzielle Belastung: Schon jetzt verursachen die jährlichen Hurricanes viele Milliarden Dollar Schaden. Das wird zukünftig sehr viel mehr werden. Leider hat noch kein US-Präsident begriffen, dass selbst Atombomben nichts gegen die Naturgewalten ausrichten können.

  19. #18
    New Meta Knight New Meta Knight ist offline
    Avatar von New Meta Knight

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    homophobe Gedankengänge
    Ähhhh, was?





    Trump hat Nichts gegen Schwule, das war Clinton. Die Frau wurde auch von Ländern finanziert, in denen Schwule gesteinigt oder eingesperrt werden.
    Woher kommt dieser Stereotyp nochmal, dass Trump der Homophobe ist? Über Rassismus lässt sich diskutieren, aber Trump war für Mitglieder der LGBT-Community schon immer die mit Abstand bessere Wahl. Der Mann liebt Amerikaner, da spielt die Sexualität keine Rolle.

  20. #19
    TheCat TheCat ist offline
    Avatar von TheCat

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Zitat Dark E Beitrag anzeigen
    in gewisserweise ist Clinton auch selbst schuld für den Erfolg von Trump
    Clinton hat Mitschuld an ihrer Niederlage, allerdings nicht wegen ihrer Haltung zu bestimmten Themen, sondern wegen vorschneller Siegessicherheit.

    Sie hat nicht mal mehr in den Staaten Rally gemacht, in denen sie verloren hat. Sie dachte, sie hätte die in der Tasche. Sie hat kaum noch eigene Polls erstellen lassen, sie dachte sie läge weit vorne. Sie hat Trump in den Debatten kaum etwas entgegengesetzt, sie hat ihn zu wenig ernst genommen. Es reicht nicht eine Frau zu sein um von Frauen gewählt zu werden, die Mehrheit der Frauen hat Trump gewählt und das obwohl er sich zuvor so extrem sexistisch geäußert hat. Man muss die Leute auf der Straße abholen und nicht nur im eigenen sozialen Milieu um sie zu erreichen.
    So viel Überheblichkeit kann dann eben nach hinten los gehen.

  21. #20
    Krankfried Krankfried ist offline
    Avatar von Krankfried

    AW: Trump als Präsident - NEWS - Pro & Contra

    Zitat New Meta Knight Beitrag anzeigen
    Ähhhh, was?





    Trump hat Nichts gegen Schwule, das war Clinton. Die Frau wurde auch von Ländern finanziert, in denen Schwule gesteinigt oder eingesperrt werden.
    Woher kommt dieser Stereotyp nochmal, dass Trump der Homophobe ist? Über Rassismus lässt sich diskutieren, aber Trump war für Mitglieder der LGBT-Community schon immer die mit Abstand bessere Wahl. Der Mann liebt Amerikaner, da spielt die Sexualität keine Rolle.
    Und bei der Homo-Ehe hat er sich leider schon den ersten Umfaller geleistet, die bleibt laut ihm. :/

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