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  1. #21
    Giant Giant ist offline
    Avatar von Giant

    Wohnungsknappheit

    Die Wohnungssuche in Münster ist schrecklich, vor allem als alleinstehender. Ich habe echt kein Bock 30-50% fürs wohnen auszugeben.
    Ich habe zwar gesucht letztes Jahr im Herbst, aber es war einfach zu brutal teuer.

    Hatte das Glück, bei meiner Oma einziehen zu können. Die hat bis dahin alleine in einem Haus gelebt, das obere Stockwerk war jetzt 4 Jahre leer, da meine Oma kein Bock auf fremde Mieter hatte.
    So ist das Win-Win. Sie hat mit ihren 88 wieder mehr Sicherheit, da der Enkel mit im Haus wohnt und ich zahle nur 360€ Miete.

    Wohne jetzt allerdings auch im Dorf 40km entfernt von meinem Arbeitsort, allerdings habe ich mich dort gut eingelebt.

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    Wohnungsknappheit

    Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
  3. #22
    marcusio marcusio ist offline
    Avatar von marcusio

    Wohnungsknappheit

    Zitat Yieva Beitrag anzeigen
    Ich persönlich finde es immer besser und sicherer, wenn man ehrlich bleibt, denn ich bezweifle, dass es gut für euer Verhältnis ist, wenn dein Vermieter sich von dir übergangen fühlt. Ich kenne die genaue Rechtslage nicht, aber eigentlich ist es normal, dass man den Vermieter über die Hundehaltung informiert und der diese genehmigen muss. Es fühlt sich doch auch viel besser an, wenn es offiziell genehmigt ist.
    ja, du hast schon recht. man will natürlich kein schlechtes verhältnis zu seinem vermieter. bei unserer jetzigen wohnung sind hunde sogar erlaubt, zumindest haben hier viele einen hund.


    Zitat Yieva Beitrag anzeigen
    Ich habe bisher in 6 verschiedenen Wohnungen gelebt, 3 davon waren mit Vermieter und 3 mit Hausverwaltung. Mit allen Vermietern habe ich ausschließlich schlechte Erfahrungen (Öffnen meiner Post, Beschädigung meines Eigentums und der Versuch mir unrechtmäßige Kosten aufzudrücken) erlebt. Bei den Wohnungsgesellschaften hingegen gab es kaum etwas zu beanstanden, bis auf dass man es einmal wochenlang verpeilte, mir meine Rest-Kaution zurückzuzahlen. Ich würde demnach immer die Hausverwaltung vorziehen. Je anonymer desto besser. Vonovia z.B. hat hier einen sehr schlechten Ruf, war bei uns aber immer sehr schnell und zuverlässig, wenn es um Reparaturen und dergleichen ging. Außerdem sind die Mietkosten im Rahmen, während einige Vermieter Wahnvorstellungen haben.
    das ist krass. ich hatte bisher immer nur vermieter und eigentlich gute erfahrungen bis auf den rentner mit der einliegerwohnung. vonovia vermietet hier auch. vielleicht kann ich mich bei denen mal umsehen.


    Zitat Yieva Beitrag anzeigen
    Oh doch, dass kann ich mir sehr gut vorstellen. Wir haben insgesamt 4 Wohnungen angeschaut. Die erste hat uns sehr gut gefallen, wurde dann aber an ukrainische Flüchtlinge vergeben. Die zweite war ein ziemlich ungewöhnlicher Altbau aus dem 13. Jahrhundert, der irgendwie ein leicht gruseliges Ambiente hatte, weil es mitten in der Wohnung noch Überreste von einem alten Aufzug gab, unter anderem ein riesiges Rad unter der Decke. Ich bin mir sicher, dass es dort gespukt hat. Da die Wohnung nur über ellenlange Wendeltreppen und schmale Gänge zu erreichen war, wäre ein Umzug dorthin aber ohnehin unmöglich gewesen. Nummer 3 war dann so ziemlich die schlimmste Wohnung, die ich je gesehen habe. Direkt schräg über einem Porno-Kino und im Hinterhof eine Kita, was eine sehr weirde Kombo ist. Es stank nach Katzenpisse, die Heizungen hingen oben an der Wand und sie hatte anstatt der 3 1/2 ausgeschriebenen Zimmer nur 2. Das Geilste war aber, dass die Wohnung in keinem Zimmer Licht hatte und die Besichtigung um 18 Uhr im Winter war. Überall irrten Leute mit ihren Handy-Taschenlampen herum. Der Vermieter dieser Bruchbude war obendrein derjenige, der am meisten Unterlagen gefordert hat. Am besten Gewicht, BH-Größe, Lieblingsfarbe und Kotprobe einfordern, aber selbst die reinste Baracke zur Verfügung stellen.
    boah ich weiss genau was du meinst. dolche besichtigungen sind die reinste freak show. es ist zwar zeitverschwendung aber immerhin hat man hinterher was lustiges zu berichten. porno kino und kindergarten ist schon lustig. und das denke ich mir eben auch, die wollen alles fordern, aber haben selbst gar nichts zu bieten. frech ist das.


    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Nun, das hab ich auch nicht geschrieben, dass man Ausweiskopien oder Kopien eines Gehaltsnachweises gleich beim ersten Anschreiben hinzufügen soll. Ich möchte allerdings halt schon eine Vorstellung haben, was die Person oder das Paar ungefähr als Einkommen pro Monat zur Verfügung hat, damit ich eine Vorstellung hab, ob die Wohnung überhaupt mal finanziell tragfähig ist.
    Und natürlich hat man als Interessent auch einen ersten Eindruck von der Wohnung: Durch Bilder und eine Beschreibung der Wohnung. Als Vermieter hab ich zu dem Zeitpunkt, wo der Interessent die Wohnung schon betrachten kann und möglicherweise als ungeeignet einstuft, überhaupt keine Informationen über den Interessenten. Selbst wenn der Interessent sich entscheidet, die Wohnung ist für ihn geeignet, habe ich noch überhaupt keinen Eindruck von ihm - den gewinne ich dann durch sein Anschreiben. Und das trennt halt auch einfach die Spreu vom Weizen - ich kann als Vermieter auch mit 0-Bock Einstellung rangehen und ein Bild vom Grundriss posten und "Hi - vermiete Wohnung" als Beschreibung einstellen. Was hat man als Mietinteressent dann für einen Eindruck vom Vermieter und der Wohnung? Oder ich stell halt 10, 15 Bilder ein und beschreibe die Wohnung in allen wesentlichen Punkten.
    wohnung und anzeige gehen manchmal aber um welten auseinander. nicht selten werden dann symbobilder einer ähnlichen wohnung angezeigt oder es gibt sogar falschangaben. wäre ja schön wenn alle vermieter so ein ehrliches und informatives angebot bereitstellen.

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Das ist reiner Populismus. Wenn dem so wäre - wieso arbeitest Du dann überhaupt noch?
    Habe noch niemand gefunden, der angeblich neidisch auf Hartz IV-Bezieher war, und tatsächlich seine Arbeit aufgegeben hat.

    Bei allem berechtigten Frust über den Wohnungsmangel sollte man trotzdem bei der Wahrheit bleiben.
    sie hat doch aber recht mit dem was sie sagt. letztens war erst ein bericht bei stern tv darüber ob das bürger geld wohl ausreichend ist.
    https://www.youtube.com/watch?v=1jZoH0bXLcA
    die frau hat 1700 euro NACH allen abzügen zur verfügung. davon können manche nur träumen. ehrlich gesagt ist das die summe die meine freundin ungefähr als berufsanfängerin verdient. nur das bei ihr davon miete und nebenkosten und alles bezahlt werden muss. gut nun haben wir keine kinder, aber mit so einer summe sollte man gut auskommen. und dann beschwert die sich noch und geht zur tafel etc. was sollen denn menschen sagen die alleine dastehen und dann noch sogar arbeiten. mich ärgert sowas wirklich.
    Zitat Altair92 Beitrag anzeigen
    Also einen wirklichen Tipp kann ich dir nicht geben. Schätze man benötigt ein bisschen Glück bei der Suche und dann sollte man entweder mehr als 3,50 Mark verdienen oder eine relative sichere Arbeit haben.
    Anfang 2020 hab ich, obwohl mein Arbeitsvertrag grade erst frisch unterschrieben war, ne Wohnung bekommen. Mitten in Hamburg,2 Zimmer auf 56m² und 600€ warm. Und das obwohl da gut was los war. Ich kann und konnte es mir nur durch meine Arbeit erklären.

    Naja, mittlerweile wohne ich mit meiner Freundin, südlich an der Grenze zu Hamburg. 3 Zimmer auf 76m², 2 Parkplätze für 860€ warm. Also auch wenn euch die Decke auf den Kopf fällt, wieso nicht erstmal in der Wohnung bleiben? Du legst erstmal den Grundpfeiler für deine Selbständige Tätigkeit und deine Freundin versucht erstmal etwas im Berufsleben Fuß zu fassen. In 1-2 Jahren, sieht die Welt dann vll anders aus. Ob besser oder schlechter, wer weiß das schon.
    ja, wir versuchen schon, es etwas entspannter zu sehen aber man denkt halt oft daran wie schön es wäre jetzt endlich neu zu beginnen.
    bei meiner freundin haben die vermieter bisher nicht so das problem gesehen aber die selbstständigkeit ist für viele ein no-go. obwohl es seit fast einem jahr wirklich gut läuft und ich mehr verdiene als zu meiner angestellten zeit.

  4. #23
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline
    Avatar von HardAndSoft

    Wohnungsknappheit

    Zitat marcusio Beitrag anzeigen
    sie hat doch aber recht mit dem was sie sagt. letztens war erst ein bericht bei stern tv darüber ob das bürger geld wohl ausreichend ist.
    https://www.youtube.com/watch?v=1jZoH0bXLcA
    die frau hat 1700 euro NACH allen abzügen zur verfügung. davon können manche nur träumen. ehrlich gesagt ist das die summe die meine freundin ungefähr als berufsanfängerin verdient. nur das bei ihr davon miete und nebenkosten und alles bezahlt werden muss. gut nun haben wir keine kinder, aber mit so einer summe sollte man gut auskommen. und dann beschwert die sich noch und geht zur tafel etc. was sollen denn menschen sagen die alleine dastehen und dann noch sogar arbeiten. mich ärgert sowas wirklich.
    Die sollten zusammen mit ihrer Gewerkschaft für angemessene Löhne auf die Straße gehen, weil das Lohniveau in Deutschland für die unteren Einkommensgruppen definitiv zu niedrig ist. Aber die sollten nicht mit dem Finger auf Hartz IV-Empfänger zeigen.

  5. #24
    Thaddaeus Thaddaeus ist offline
    Avatar von Thaddaeus

    Wohnungsknappheit

    Zitat Ezio Beitrag anzeigen
    Sorry, ich kenne genug Hartzies die es reichlich reingeschoben kriegen.
    Sorry, aber das ist einfach grober Unfug.
    Die Regelsätze kannst du dir ansehen, die sind ziemlich klar und eindeutig geregelt und gelten für alle in ganz Deutschland gleich. Da bekommt man eben und überprüfbar nichts reingeschoben und schon sowieso nicht "reichlich".

    Unterschiede gibts regional "nur" für das Wohnen. So wird für ne Wohnung in München mehr vom Amt bezahlt als in z.B. Chemnitz und auch das ist ja irgendwo verständlich, wenn man sich die üblichen Preise hier und dort ansieht.

  6. #25
    Thaddaeus Thaddaeus ist offline
    Avatar von Thaddaeus

    Wohnungsknappheit

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Die sollten zusammen mit ihrer Gewerkschaft für angemessene Löhne auf die Straße gehen, weil das Lohniveau in Deutschland für die unteren Einkommensgruppen definitiv zu niedrig ist.
    Das Grundrecht des Streiks gilt nur für Arbeitnehmer, deren Verhältnis tariflich (also mit Tarifvertrag) geregelt ist.
    Das gilt für die meisten Menschen also im Niedriglohnsektor eher nicht. Die haben nämlich sehr häufig keinen Tarifvertrag.

  7. #26
    Quietscheente Quietscheente ist offline
    Avatar von Quietscheente

    Wohnungsknappheit

    Zitat Thaddaeus Beitrag anzeigen
    Sorry, aber das ist einfach grober Unfug.
    Hi Scrypton. 4 Personen werden, inkl. Wohnung, in München bis 3.200€ bezahlt, dafür muss ein Alleinverdiener in Stklasse IV 62.000€ verdienen. In Deutschland lohnt arbeiten mit kleinen Gehältern kaum, erst recht nicht mit Kindern, dafür ist Hartzen einfach zu attraktiv.

  8. #27
    Thaddaeus Thaddaeus ist offline
    Avatar von Thaddaeus

    Wohnungsknappheit

    Zitat Quietscheente Beitrag anzeigen
    4 Personen werden, inkl. Wohnung, in München bis 3.200€ bezahlt
    Bei diesem Beispiel gingen dann aber ~1.200€ alleine für die Buttokaltmiete weg.
    Dazu kommen noch Neben- und Heizkosten.

    Netto bekommt dann also jeder so um die ~600€ ausgezahlt?
    Ich bitte dich. Das sind Beträge, womit sich eine populistische Behauptung wie jene (nämlich dass die "reichlich reingeschoben" kriegen) eher nicht bestätigen lässt.

    Zitat Quietscheente Beitrag anzeigen
    In Deutschland lohnt arbeiten mit kleinen Gehältern kaum
    Es hat sicherlich auch niemand geäußert, dass sich das arbeiten mit kleinen Gehältern wahnsinnig lohnen würde... natürlich sollte der Mehrwert deutlich spürbarer sein.

  9. #28
    frable frable ist offline
    Avatar von frable

    Wohnungsknappheit

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Die sollten zusammen mit ihrer Gewerkschaft für angemessene Löhne auf die Straße gehen, weil das Lohniveau in Deutschland für die unteren Einkommensgruppen definitiv zu niedrig ist. Aber die sollten nicht mit dem Finger auf Hartz IV-Empfänger zeigen.
    Auch hier sollte Kritik erlaubt sein. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass es den Menschen in Deutschland auf Dauer zu leicht gemacht wird und man dafür, dass mein keine Leistung erbringt, Geld bekommt. Mir geht es nicht um Menschen, die wirklich darauf angewiesen sind. Mir geht es um all diejenigen, die einfach kein bock haben und davon gibt es nicht wenige. Denen wird es hier deutlich zu leicht gemacht! Selbst wenn jeder Arbeitnehmer 1500 Euro mehr hätte als ein Bürgergeldempfänger, würde ich Kritik äußern. Darum geht es mir nicht. Mir geht es rein um den Fakt, dass man bei uns als - ich überspitze mal ein wenig - nutzloser Teil der Gesellschaft trotzdem 'gut' leben kann. Dennoch bin ich bei dir, als das ich das Bürgergeld nicht für zu hoch empfinde. Es sind vielmehr die Regelungen drumherum.

    Edit: Das nächste Thema wäre, warum sind so wenig Menschen in einer Gewerkschaft. Als Geringverdiener kann ich das durchaus verstehen. Eine Gewerkschaftsmitgliedschaft kostet Geld und Gewerkschaften haben in den vergangenen Jahren wahrlich nicht wirklich viel für den Arbeitnehmer getan. Es es kam noch dicker. Unser tolles Modell der Zeitarbeit wurde sogar von den Gewerkschaften in einer für den Arbeitnehmer negativen Form unterstützt. Da verliert man auf Dauer vielleicht das Vertrauen.

    Wobei es natürlich auch gute Gewerkschaften gibt. Aber ich will hier nicht von einem Thema zu anderen springen .

    Zitat Thaddaeus Beitrag anzeigen
    Bei diesem Beispiel gingen dann aber ~1.200€ alleine für die Buttokaltmiete weg.
    Dazu kommen noch Neben- und Heizkosten.

    Netto bekommt dann also jeder so um die ~600€ ausgezahlt?
    Ich bitte dich. Das sind Beträge, womit sich eine populistische Behauptung wie jene (nämlich dass die "reichlich reingeschoben" kriegen) eher nicht bestätigen lässt.

    Es hat sicherlich auch niemand geäußert, dass sich das arbeiten mit kleinen Gehältern wahnsinnig lohnen würde... natürlich sollte der Mehrwert deutlich spürbarer sein.
    Nicht nur Kritiker, auch Arbeitnehmer argumentieren zunehmend, dass es sich für viele Geringverdiener nicht mehr lohnt einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, da sie durch das Bürgergeld einen vergleichbaren oder z.T. sogar höheren Lebensstandard erreichen können als durch ihr Einkommen. Dies liegt vor allem an zwei Faktoren: der Höhe des Regelsatzes und der Karenzzeit für Vermögen.
    Der Regelsatz des Bürgergeldes beträgt seit Januar laut Gesetz 502 Euro. Das ist der Regelsatz für Alleinstehende. Hinzu kommen noch die Kosten für Unterkunft und Heizung, die in tatsächlicher Höhe übernommen werden. Bei einer Familie mit zwei Kindern kommt da schon ein bisschen was zusammen. Hinzu kommt, dass den Kindern von Arbeitslosen Dinge wie Klassenfahrten, Schulbücher, Beitrag für den Fußballverein, Bustickets etc.. bezahlt werden. Die Kinder können natürlich nichts dafür, dass die Eltern, aus welchen Grund auch immer, arbeitslos sind. Aber das sind ebenfalls Werte, die man mit einrechnen muss. Generell ist das Bürgergeld eine durchaus soziale und gute Regelung, wird es ausgenutzt, dann weckt das Unmut. Das kann ich verstehen.

    Hinzu kommt die Karenzzeit. Die besagt, dass im ersten Jahr des Bürgergeldbezugs das Vermögen der Leistungsberechtigten nur berücksichtigt wird, wenn es erheblich ist. Das ist der Fall, wenn die Summe 40.000 Euro für die Antragstellerin oder den Antragsteller übersteigt. Für jede weitere Person in der Bedarfsgemeinschaft gilt ein Freibetrag von 15.000 Euro. Wer also ein gewisses Vermögen hat, kann dieses im ersten Jahr behalten und trotzdem Bürgergeld beziehen. Das ist, insbesondere bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit, durchaus fair. Schade, dass die Zeit der Einzahlung nirgends Berücksichtigung findet.

    Generell sind diese Regelungen gut. Unser Staat geht vom ehrlichen Bürger aus, der unverschuldet in die Arbeitslosigkeit rutsch und versucht, so schnell wie möglich wieder Arbeit zu finden. Leider stimmt dies nicht immer mit der Realität überein. Diese Regelungen führen dazu, dass die Grenze zwischen Arbeitern und Menschen, die nicht arbeiten gehen, immer kleiner wird. Denn wer wenig verdient oder nur Teilzeit arbeitet, muss sein Einkommen mit dem Bürgergeld aufstocken und verliert dadurch einen Teil seines Freibetrags. Wer gar nicht arbeitet oder nur geringfügig beschäftigt ist, bekommt das volle Bürgergeld ohne Abzüge und kann sein Vermögen behalten. Dies kann zu einer Abwärtsspirale führen: Wer weniger arbeitet oder gar nicht mehr arbeitet, verliert seine Qualifikationen und seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sinken weiter. Wer mehr arbeitet oder sich weiterbildet, erhält weniger staatliche Unterstützung und muss mehr Steuern zahlen. Dadurch entsteht ein geringerer Anreiz zur Erwerbstätigkeit und zur beruflichen Weiterentwicklung.

    Das Bürgergeld dient dazu, Menschen in der Grundsicherung zu fördern und zu fordern. Es soll den Menschen mehr finanzielle Sicherheit geben und ihnen mehr Respekt entgegenbringen. Allerdings macht man es denjenigen, die keine Lust haben, deutlich zu einfach. Die häufigste Kritik bezieht sicher mehrheitlich auf all jene, die eben keines Lust haben und nicht auf Personengruppen die wirklich nicht (mehr) arbeiten können. Aus diesem Grund kann ich gewisse Kritik daran schon verstehen. Ich glaube niemand ist generell gegen diese Form der sozialen Absicherung, vor allem nicht für Personengruppen die es wirklich brauchen. Was aber nicht sein darf, dass es Menschen gibt die keine Lust haben und dauerhaft nicht arbeiten gehen oder, dass Arbeitnehmer tatsächlich darüber nachdenken ihre Arbeit auszugeben, da sie mit dem Bürgergeld ein besseres Leben haben. Selbst wenn am Ende etwas weniger Geld Netto auf dem Konto ist, hat man die Unkosten und den Stress, den die Arbeit mit sich bringt, nicht mehr. Da hat das System eine deutliche Lücke und der Unmut kommt nicht von Menschen, die unverschuldet hineinrutschen. Den Unmut darüber befeuern Menschen, die sich auf den Rücken der Gesellschaft ein laues Leben machen.

  10. #29
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline
    Avatar von HardAndSoft

    Wohnungsknappheit

    Zitat frable Beitrag anzeigen
    Mir geht es nicht um Menschen, die wirklich darauf angewiesen sind. Mir geht es um all diejenigen, die einfach kein bock haben und davon gibt es nicht wenige. Denen wird es hier deutlich zu leicht gemacht! Selbst wenn jeder Arbeitnehmer 1500 Euro mehr hätte als ein Bürgergeldempfänger, würde ich Kritik äußern. Darum geht es mir nicht. Mir geht es rein um den Fakt, dass man bei uns als - ich überspitze mal ein wenig - nutzloser Teil der Gesellschaft trotzdem 'gut' leben kann. Dennoch bin ich bei dir, als das ich das Bürgergeld nicht für zu hoch empfinde. Es sind vielmehr die Regelungen drumherum.
    Wie sehen die Hartz IV-Bezieher aus, die laut Deiner These einfach "keinen Bock auf Arbeiten" haben? Vielfach so:

    Jeder dritte Hartz-IV-Empfänger ist psychisch krank. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einem Forschungsbericht feststellte, leiden bis zu 40 Prozent der Empfänger von Hartz IV an einer psychischen Erkrankung. Psychische Erkrankungen treten bei Hartz IV Empfängern in leichten und schweren Formen auf und wirken sich häufig negativ auf die Arbeitssituation aus. Ein Großteil der Betroffenen leidet dabei unter Depressionen. Der Forschungsbericht der IAB lässt erkennen, dass psychiatrische Diagnosen bei Empfängern von Hartz IV deutlich häufiger vorkommen, als bei Beschäftigten.

    Für die betroffenen Arbeitslosen gestaltet sich die Situation am Arbeitsmarkt besonders schwierig, denn viele von ihnen schaffen es nicht mehr, aus dem Kreislauf auszubrechen und einer regulären Arbeit nachzugehen. Es fehlt vielen Arbeitgebern an Verständnis und Geduld, um psychisch Kranke überhaupt zu beschäftigen. Erschwerend hinzu kommt, dass sich gerade auch die Arbeitslosigkeit nicht förderlich auf die Psyche auswirkt, was wiederum zu Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen führen kann oder eine schon bestehende psychische Erkrankung verstärkt.
    Die Forscher haben auch Arbeitsvermittler in Jobcentern befragt. Diese schätzten den Anteil der psychisch kranken Hartz-IV-Betroffenen in Interviews auf 5 bis 40 Prozent. Fallmanager der Behörde gehen sogar bei der Hälfte bis zu zwei Dritteln aller Hartz-IV-Empfänger von psychischen Problemen aus.
    https://infothek-gesundheit.de/viele...-depressionen/
    https://www.focus.de/perspektiven/ge..._12535264.html
    https://www.aerztezeitung.de/Medizin...he-279870.html


    Die Entgleisung mit dem "nutzlosen Teil der Gesellschaft" lasse ich mal so stehen. Niemand ist nutzlos. So etwas darf nicht mal als Scherz oder "überspitzt" über die Lippen kommen. Hierzu sollten mal diejenigen im Forum sprechen, die bereits einmal Hartz IV bezogen haben.

  11. #30
    Zimtrone Zimtrone ist offline

    Wohnungsknappheit

    Zitat Thaddaeus Beitrag anzeigen
    Bei diesem Beispiel gingen dann aber ~1.200€ alleine für die Buttokaltmiete weg.
    Dazu kommen noch Neben- und Heizkosten.

    Netto bekommt dann also jeder so um die ~600€ ausgezahlt?
    Ich bitte dich. Das sind Beträge, womit sich eine populistische Behauptung wie jene (nämlich dass die "reichlich reingeschoben" kriegen) eher nicht bestätigen lässt.

    Es hat sicherlich auch niemand geäußert, dass sich das arbeiten mit kleinen Gehältern wahnsinnig lohnen würde... natürlich sollte der Mehrwert deutlich spürbarer sein.
    Ich glaube, die meisten die denken, dass das Bürgergeld gut zum Leben ausreichen würde, waren selbst nie in solcher Lage oder berechnen irgendetwas falsch.

    Die Realität sagt: billiges und ungesundes essen, kein Fahrgeld, kaum Geld für vorhandes Auto, nichts da mit reisen, billigste Klamotten, Stromkosten die so richtig weh tun, kaum Geld für private Versicherungen, kaum Geld um auszugehen, kaum Geld für gescheite Möbel, private bezahlte Medikamente können zu teuer sein, kaum Geld für Hobbies oder Unterhaltungselektronik, keine richtige Möglichkeit Geld zu sparen.

    Die, die noch nie langzeit arbeitslos waren, stellen sich das alles viel zu einfach vor. Nicht selten hört man auch, wie gut es den arbeitslosen finanziell gehen würde. Auch denken nicht wenige, dass Paare/Eheleute/WGs finanziell besser dastehen als arbeitslose Singles. Oder dass man anhand eines Kindes vierstellige Summen mehr erhält....

    Gegenüber den Mindestlohn Verdiener stimmt es ja vielleicht zum Teil: arbeiten lohnt sich manchmal nicht so stark. Aber diese Einstellung der ahnungslosen Menschen, die behaupten, den arbeitslosen würde es ja gut gehen und sie hätten ein menschenwürdiges Leben macht jemanden, der selbst mal langzeit berufsunfähig war, echt wütend.

    Zu der Familien Thematik: Jemand, der 1200€ Bürgergeld bezieht, ist genauso arm wenn er später eine Familie gründet. Wenn er einen Partner hat der ebenfalls Leistungen bezieht, kommen da insgesamt nur schlappe 400-500€ dazu. Von diesen 1600-1700€ müssen zwei erwachsene Menschen leben. Selbst nur eine einzige Person, die im Mindestlohn Bereich arbeitet, verdient nicht so viel weniger - und nochmal: hier müssen zwei Leute sich das Geld teilen, was eine einzige Person ohnehin schon als Geringverdiener verdient! Und jetzt soll mal wieder einer dieser gefühlt Millionen Menschen sagen, das Bürgergeld wäre zu hoch.... Das ist vollkommen Bullshit. Dabei habe ich die Inflation vollständig ausgelassen.... Das Essen z.B wird immer teuer, was man auch nicht vergessen darf.

    Und jetzt kommen wir zu den Kindern. Natürlich erhält man für pro Kind wieder paar hundert Euro drauf, aber auch als normaler Arbeiter gibt's ja einen finanziellen Zuschlag - Kindergeld. So viel reicher werden die Bürgergeld Empfänger im Gegensatz zu den Arbeitern schon nicht, wenn sie Kinder bekommen. Zudem sei gesagt: ein Arbeiter hat mit höherer Wahrscheinlichkeit Luxussachen wie Auto, schönere Wohnung, Geld für Unterhaltung usw, womit die Kinder insgesamt ein qualitativeres Leben führen können. Doch bei Bürgergeld reicht das Geld höchstens aus um den Kindern Nahrung, Kleidung und billige Spielsachen zu kaufen. Ein Kind einer arbeitslosen Familie wird es finanziell immer schwieriger haben als andere Kinder, was sich vor allem in der Schule auch emotional negativ auswirken kann. Das Kind bekommt weniger als andere. Und am Ende belastet das auch die arbeitslosen Eltern.

    Wer kein vernünftiges, gesundes und unterhaltsames Leben möchte und auch seinen Kindern kein richtiges Leben bieten möchte, der könnte in der Tat mit dem Bürgergeld zurechtkommen. Aber für normale Dinge reicht es nun mal nicht aus. Schon gar nicht wenn man auch für die Kinder sparen möchte.

    Beispiel: Es beschweren sich Familien, die netto gemeinsam mehr als 3000€-4000€ verdienen über zu wenig Geld. Was sollen dann die arbeitslosen mit ihren insgesamt 1600€ sagen? "Ja ihr habt alle Recht, uns geht's echt gut" ? Blödsinn. Das Bürgergeld ist fast nie ausreichend - ob für faule oder unschuldige: zufrieden ist wohl keiner (also so, wie die Gesellschaft es ihnen immer wieder vorwirft)

    Die 50€, die vor 3 Monaten dazu gekommen sind, beeinflussen nahezu gar nichts. Diese Thematik ob das nun zu hoch sein, ist doch eine direkte Beleidigung gegenüber allen armen Menschen. Bei 500€ würde ich den Aufschrei ja wenigstens noch verstehen, aber die +50€ erfüllen kaum einen Zweck. Es ist objektiv betrachtet viel zu wenig, um ein spürbar besseres Leben haben zu können. Die Summe ist einfach lächerlich.

  12. #31
    marcusio marcusio ist offline
    Avatar von marcusio

    Wohnungsknappheit

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Die sollten zusammen mit ihrer Gewerkschaft für angemessene Löhne auf die Straße gehen, weil das Lohniveau in Deutschland für die unteren Einkommensgruppen definitiv zu niedrig ist. Aber die sollten nicht mit dem Finger auf Hartz IV-Empfänger zeigen.
    es hat doch nicht jeder arbeitnehmer ne gewerkschaft, die hinter ihm steht. ich kenne ehrlich gesagt kaum leute die noch nach tarifvertrag bezahlt werden. gerade in kreativen berufen oder solchen bei denen man keine entsprechende ausbildung braucht. es gibt einfach sehr viele menschen die da keine lobby haben.

    Zitat Zimtrone Beitrag anzeigen
    Ich glaube, die meisten die denken, dass das Bürgergeld gut zum Leben ausreichen würde, waren selbst nie in solcher Lage oder berechnen irgendetwas falsch.

    Die Realität sagt: billiges und ungesundes essen, kein Fahrgeld, kaum Geld für vorhandes Auto, nichts da mit reisen, billigste Klamotten, Stromkosten die so richtig weh tun, kaum Geld für private Versicherungen, kaum Geld um auszugehen, kaum Geld für gescheite Möbel, private bezahlte Medikamente können zu teuer sein, kaum Geld für Hobbies oder Unterhaltungselektronik, keine richtige Möglichkeit Geld zu sparen.

    Die, die noch nie langzeit arbeitslos waren, stellen sich das alles viel zu einfach vor. Nicht selten hört man auch, wie gut es den arbeitslosen finanziell gehen würde. Auch denken nicht wenige, dass Paare/Eheleute/WGs finanziell besser dastehen als arbeitslose Singles. Oder dass man anhand eines Kindes vierstellige Summen mehr erhält....

    Gegenüber den Mindestlohn Verdiener stimmt es ja vielleicht zum Teil: arbeiten lohnt sich manchmal nicht so stark. Aber diese Einstellung der ahnungslosen Menschen, die behaupten, den arbeitslosen würde es ja gut gehen und sie hätten ein menschenwürdiges Leben macht jemanden, der selbst mal langzeit berufsunfähig war, echt wütend.

    Zu der Familien Thematik: Jemand, der 1200€ Bürgergeld bezieht, ist genauso arm wenn er später eine Familie gründet. Wenn er einen Partner hat der ebenfalls Leistungen bezieht, kommen da insgesamt nur schlappe 400-500€ dazu. Von diesen 1600-1700€ müssen zwei erwachsene Menschen leben. Selbst nur eine einzige Person, die im Mindestlohn Bereich arbeitet, verdient nicht so viel weniger - und nochmal: hier müssen zwei Leute sich das Geld teilen, was eine einzige Person ohnehin schon als Geringverdiener verdient! Und jetzt soll mal wieder einer dieser gefühlt Millionen Menschen sagen, das Bürgergeld wäre zu hoch.... Das ist vollkommen Bullshit. Dabei habe ich die Inflation vollständig ausgelassen.... Das Essen z.B wird immer teuer, was man auch nicht vergessen darf.

    Und jetzt kommen wir zu den Kindern. Natürlich erhält man für pro Kind wieder paar hundert Euro drauf, aber auch als normaler Arbeiter gibt's ja einen finanziellen Zuschlag - Kindergeld. So viel reicher werden die Bürgergeld Empfänger im Gegensatz zu den Arbeitern schon nicht, wenn sie Kinder bekommen. Zudem sei gesagt: ein Arbeiter hat mit höherer Wahrscheinlichkeit Luxussachen wie Auto, schönere Wohnung, Geld für Unterhaltung usw, womit die Kinder insgesamt ein qualitativeres Leben führen können. Doch bei Bürgergeld reicht das Geld höchstens aus um den Kindern Nahrung, Kleidung und billige Spielsachen zu kaufen. Ein Kind einer arbeitslosen Familie wird es finanziell immer schwieriger haben als andere Kinder, was sich vor allem in der Schule auch emotional negativ auswirken kann. Das Kind bekommt weniger als andere. Und am Ende belastet das auch die arbeitslosen Eltern.

    Wer kein vernünftiges, gesundes und unterhaltsames Leben möchte und auch seinen Kindern kein richtiges Leben bieten möchte, der könnte in der Tat mit dem Bürgergeld zurechtkommen. Aber für normale Dinge reicht es nun mal nicht aus. Schon gar nicht wenn man auch für die Kinder sparen möchte.

    Beispiel: Es beschweren sich Familien, die netto gemeinsam mehr als 3000€-4000€ verdienen über zu wenig Geld. Was sollen dann die arbeitslosen mit ihren insgesamt 1600€ sagen? "Ja ihr habt alle Recht, uns geht's echt gut" ? Blödsinn. Das Bürgergeld ist fast nie ausreichend - ob für faule oder unschuldige: zufrieden ist wohl keiner (also so, wie die Gesellschaft es ihnen immer wieder vorwirft)
    woher kommt denn die annahme, dass man sich mit bürgergeld ein geiles leben machen sollte? das ist eine grundsicherung, nicht mehr nicht weniger. es geht nicht darum wie die made im speck zu leben sondern dass die grundbedürfnisse aufgefangen werden. und dazu zählen bestimmt nicht urlaub und unterhaltungselektronik. ziel sollte es sein die leute wieder in den arbeitsmarkt einzugliedern.
    und es geht jetzt nicht um leute die nicht arbeiten können weil sie krank sind. da sollte man sowieso viel mehr unterscheiden.


    Zitat Zimtrone Beitrag anzeigen
    Die 50€, die vor 3 Monaten dazu gekommen sind, beeinflussen nahezu gar nichts. Diese Thematik ob das nun zu hoch sein, ist doch eine direkte Beleidigung gegenüber allen armen Menschen. Bei 500€ würde ich den Aufschrei ja wenigstens noch verstehen, aber die +50€ erfüllen kaum einen Zweck. Es ist objektiv betrachtet viel zu wenig, um ein spürbar besseres Leben haben zu können. Die Summe ist einfach lächerlich.
    das ist ne gehaltserhöhung von fast 100 euro brutto fürs nichtstun.darüber würde sich so mancher freuen. wenn das nahezu gar nichts bringt, können die das gern an mich überweisen. das ist fast ein wocheneinkauf.

  13. #32
    Yieva Yieva ist offline
    Avatar von Yieva

    Wohnungsknappheit

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Wie sehen die Hartz IV-Bezieher aus, die laut Deiner These einfach "keinen Bock auf Arbeiten" haben?
    Ich kenne tatsächlich einige Menschen persönlich, die absolut jede Möglichkeit ausnutzen, das Jobcenter abzuziehen und das aufs Gröbste auszureizen. Da wird dann sogar damit kokettiert, wie man sich am besten vor Maßnahmen drückt oder bei Zwangsbewerbungen garantiert nicht eingestellt wird. Arbeiten lohnt sich oft nicht, gerade wenn du sehr lange in der Untätigkeitsspirale festsitzt, wenn du aufgrund mangelnder Berufserfahrung und Qualifikationen keine großen Erwartungen bezüglich deines Gehalts haben kannst. Das Schlimmste ist, dass es sogar irgendwie nachvollziehbar ist. Warum solltest du dich täglich abrackern, wenn es am Ende auf das Gleiche oder eben nicht viel mehr hinausläuft. Das machen nur Menschen, die den Stolz haben oder die ihre Untätigkeit selbst nicht aushalten. Und für diese Menschen ist es dann schwer zu ertragen, dass sie so einen Lebensstil dann mitfinanzieren.
    Ich persönlich ärgere mich nicht mehr darüber. Ich finde, Arbeit schafft auch Lebensqualität. Das Gefühl, etwas für sein eigenes Geld getan zu haben und sich schöne Dinge davon zu ermöglichen ist viel wert. Man steht mitten im Leben. Wäre nur schön, wenn wirklich alle Berufe so fair bezahlt wären, dass jeder halbwegs sorgenfrei leben kann, ohne auf Unterstützung angewiesen sein zu müssen.

  14. #33
    Ezio Ezio ist offline
    Avatar von Ezio

    Wohnungsknappheit

    Zitat Thaddaeus Beitrag anzeigen
    Sorry, aber das ist einfach grober Unfug.
    Die Regelsätze kannst du dir ansehen, die sind ziemlich klar und eindeutig geregelt und gelten für alle in ganz Deutschland gleich. Da bekommt man eben und überprüfbar nichts reingeschoben und schon sowieso nicht "reichlich".

    Unterschiede gibts regional "nur" für das Wohnen. So wird für ne Wohnung in München mehr vom Amt bezahlt als in z.B. Chemnitz und auch das ist ja irgendwo verständlich, wenn man sich die üblichen Preise hier und dort ansieht.
    Komm her und ich zeige dir die Hartzies, die regelmässig mit teuren Markenklamotten, dem neuesten IPhone und nem dicken Auto rumfahren. Die es in der Butze schön warm haben, weil sie die Heizung aufdrehen können wie sie wollen, weil Vater Staat die Nachzahlungen für Gas und Strom übernimmt. Ich zeig dir die Leute, die schon wieder neue Elektrogeräte bezahlt bekommen haben oder die die fette Zahnarztrechnung für Zahnersatz bezahlt bekommen haben. Es geht nicht um den Regelsatz. DAS habe ich mit keinem Wort gesagt, das warst du. Sondern um all die anderen Zuwendungen. Vielleicht, Scripton, solltest du nicht anderen die Worte in den Mund legen. Hast du nicht eigentlich nen Dauerbann? Entweder du redest vernünftig mit mir oder du unterlässt es.

  15. #34
    frable frable ist offline
    Avatar von frable

    Wohnungsknappheit

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Wie sehen die Hartz IV-Bezieher aus, die laut Deiner These einfach "keinen Bock auf Arbeiten" haben? Vielfach so:



    https://infothek-gesundheit.de/viele...-depressionen/
    https://www.focus.de/perspektiven/ge..._12535264.html
    https://www.aerztezeitung.de/Medizin...he-279870.html


    Die Entgleisung mit dem "nutzlosen Teil der Gesellschaft" lasse ich mal so stehen. Niemand ist nutzlos. So etwas darf nicht mal als Scherz oder "überspitzt" über die Lippen kommen. Hierzu sollten mal diejenigen im Forum sprechen, die bereits einmal Hartz IV bezogen haben.
    Ich bin mitten im Ruhrpott aufgewachsen und kenne zig Arbeitslose. Die sind nicht alle krank noch sonst was. Vor 10 Jahren sind die allermeisten nebenbei schwarz arbeiten gegangen… Manche haben schlichtweg kein Bock. Häufig bereits nach der Schule haben sich diese Menschen dazu entschieden nicht arbeiten zu gehen. Viele von denen sind dann früh Eltern geworden und machen letztlich nichts, außer Geld vom Staat zu beziehen. Während Freunde von mir, Handwerker, kaum die Möglichkeit haben eine Familie zu gründen, weil es durch die Lebenshaltungskosten immer schwieriger wird. Es gibt halt beides, Menschen die nicht können und Menschen die nicht wollen. Da ziehe ich die Grenze. Mein Beispiel stellt nur einen kleinen Ausschnitt dar, das ist mir natürlich bewusst.

    Es ist in Deutschland zu einfach, mit dem Hintern zuhause zu bleiben und nichts zu tun. Das ist einfach meine Meinung. Ich sag nicht, dass das universell richtig ist. Das kann man gerne anders sehen. Ich betone aber nochmal, dass ich nicht der Meinung bin, dass man den Menschen zu viel Geld zahlt. Das nicht. Ich bin der Meinung, dass es ein Problem des Systems ist. Ich unterstütze gerne all jene die aus berechtigten Gründen nicht mehr arbeiten können oder den Job verloren haben.

    Du kannst es gerne als Entgleisung sehen. Leider gibt es aber Menschen, überall auf der Welt, die der Gesellschaft keinen Beitrag leisten wollen. Da habe ich eine klare Meinung zu.

  16. #35
    Thaddaeus Thaddaeus ist offline
    Avatar von Thaddaeus

    Wohnungsknappheit

    Zitat Ezio Beitrag anzeigen
    Komm her und ich zeige dir die Hartzies, die regelmässig mit teuren Markenklamotten, dem neuesten IPhone und nem dicken Auto rumfahren.
    Ok, wann und wo?
    "Normale" Hartz-Empfänger, so sie sich dieses Geld nicht über illegale Machenschaften hinzu "erwirtschaften", können sich "dicke" Autos und neueste iPhones nämlich nicht leisten, weil das Geld für diese Dinge einfach nicht da ist. Da musst du dich auch nicht so großartig aufplustern, das bringt nämlich nichts.

    Zitat Ezio Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um den Regelsatz. DAS habe ich mit keinem Wort gesagt, das warst du. Sondern um all die anderen Zuwendungen.
    Auch die "anderen Zuwendungen", also die zusätzlichen Leistungen ermöglichen nicht die Dinge, die hier behauptet werden. Auch diese sind nämlich ebenso strikt geregelt: Neue Elektrogeräte müssen bewilligt werden, dürfen festgelegte Preise nicht überschreiten, können auch erst nach fixen Zeitspannen (z.B. nach Defekt) wieder neu beantragt werden. Dinge wie Mikrowellen, Kaffeemaschinen, Fernseher usw. gehören außerdem schon grundsätzlich nicht zu den Dingen (Grundausstattung), die erstattet werden.


    Zitat Ezio Beitrag anzeigen
    Hast du nicht eigentlich nen Dauerbann? Entweder du redest vernünftig mit mir oder du unterlässt es.
    Es ist so eine Eigenheit in Forend, immer mal wieder zu unterstellen, jemand wäre eigentlich jemand anderes. Aufgrund des Verhaltens einiger User auch nicht völlig unverständlich, aber einen leicht paranoiden touch hat es ab und an schon. Letztendlich auch ein Stück weit witzig, wenn es einen selbst trifft. Fun fact, das letzte mal, als mir eine falsche Identität vorgeworfen wurde, dachte jemand ich wäre der stalkende Ex-Mann einer anderen Foren-Userin.
    Hauptsache ich weiß, wer ich bin.

  17. #36
    Thaddaeus Thaddaeus ist offline
    Avatar von Thaddaeus

    Wohnungsknappheit

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Die Entgleisung mit dem "nutzlosen Teil der Gesellschaft" lasse ich mal so stehen. Niemand ist nutzlos.
    Naja, doch.
    Es lässt sich nicht abstreiten, dass es diese Menschen, wie sie in manchen fremdschämenden TV-Sendungen erscheinen, auch wirklich gibt. Die nicht arbeiten wollen und sich genüsslich auf dem Geld vom Amt ausruhen. Auf so ein Geschmeiß könnte ich durchaus verzichten.

  18. #37
    Quietscheente Quietscheente ist offline
    Avatar von Quietscheente

    Wohnungsknappheit

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Die sollten zusammen mit ihrer Gewerkschaft für angemessene Löhne auf die Straße gehen, weil das Lohniveau in Deutschland für die unteren Einkommensgruppen definitiv zu niedrig ist. Aber die sollten nicht mit dem Finger auf Hartz IV-Empfänger zeigen.
    Die Netto-Löhne sind doch erst wegen der Abgabe, die es für so ein Sozialparadies braucht, so niedrig. Die Freibeträge müssten einfach viel, viel höher sein, und die Progression erst viel später anfangen.

  19. #38
    frable frable ist offline
    Avatar von frable

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    Zitat Thaddaeus Beitrag anzeigen
    Naja, doch.
    Es lässt sich nicht abstreiten, dass es diese Menschen, wie sie in manchen fremdschämenden TV-Sendungen erscheinen, auch wirklich gibt. Die nicht arbeiten wollen und sich genüsslich auf dem Geld vom Amt ausruhen. Auf so ein Geschmeiß könnte ich durchaus verzichten.
    Und genau und nur von diesen Menschen habe ich gesprochen.
    Zitat Quietscheente Beitrag anzeigen
    Die Netto-Löhne sind doch erst wegen der Abgabe, die es für so ein Sozialparadies braucht, so niedrig. Die Freibeträge müssten einfach viel, viel höher sein, und die Progression erst viel später anfangen.
    Für Menschen mit wenig Einkommen ist es in Deutschland oft schwierig, ein ausreichendes Einkommen zu erzielen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten oder Rücklagen zu bilden. Die meisten haben häufig keinen Anspruch auf Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld oder Wohngeld und müssen sich oft mit mehreren Jobs über Wasser halten. Zudem sind sie von der Rentenversicherungspflicht befreit oder können sich nur auf Antrag befreien lassen, was ihre spätere Altersvorsorge gefährdet. Das ist ein Teufelskreis.

    Im internationalen Vergleich zahlen Arbeiter in Deutschland relativ hohe Abgaben und Steuern. Laut einer Studie der OECD aus dem Jahr 2019 lag die durchschnittliche Abgabenquote für einen Alleinstehenden ohne Kinder mit einem Bruttoeinkommen von 50 Prozent des Durchschnittseinkommens - also eher Menschen die wenig verdienen - bei 38 Prozent in Deutschland. Das war der zweithöchste Wert unter den 36 OECD-Ländern nach Belgien mit 40 Prozent. Zum Vergleich: In den USA betrug die Abgabenquote für diese Gruppe nur 23 Prozent, in Großbritannien 26 Prozent und in Frankreich 28 Prozent.

  20. #39
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline
    Avatar von HardAndSoft

    Wohnungsknappheit

    Zitat Ezio Beitrag anzeigen
    Und nein, ich bekomme keinen WBS. Ich hab damals alles versucht, damit ich so schnell wie möglich aus der Wohnung raus konnte. Ich bekäme heute nicht einmal mehr Wohngeld. Es gab eine Zeit, in der ich länger arbeitslos war. Trotz, dass ich noch Zeitungen ausgetragen habe und obendrauf grade mal 30 Euro Wohngeldzuschuss erhalten habe (da war mein Gehalt nur halb so hoch wie heute!), reichte das Geld nur für Toastbrot und Tütensuppe. Aber mehr Wohngeld...nope. Auch meine GEZ durfte ich fleißig weiter bezahlen, weil ich immer noch drüber war. Zum Glück waren das nur ein paar Monate.

    Zitat Ezio Beitrag anzeigen
    Sorry, ich kenne genug Hartzies die es reichlich reingeschoben kriegen. Sei es Personen aus dem eigen Verwandtschaftskreis oder Nachbarschaft und die sich obendrauf noch damit brüsten. Aber schön dass du mich als Lügner hinstellst. Ich hab immer viel von dir gehalten, aber da hört es jetzt auf. Lebe mein Leben, mach meine Erfahrungen und DANN kannst du urteilen, aber nicht vorher.

    Ist das nicht ein Widerspruch? Der WBS ist einkommensabhängig. Auf der einen Seite verdienst Du noch zu viel, um einen WBS zu erhalten. Obwohl es bei Dir nur für Tütensuppen reicht. Auf der anderen Seite „bekommen es Leute hinten und vorne reingeschoben“, die ja offenbar noch weniger Einkommen als Du haben. Entweder Deine Tütensuppen sind zu teuer im Einkauf, oder Deine Geschichte kann nicht stimmen. Sofern die Leute wirklich nur von Hartz IV leben.


    Zitat frable Beitrag anzeigen
    Nicht nur Kritiker, auch Arbeitnehmer argumentieren zunehmend, dass es sich für viele Geringverdiener nicht mehr lohnt einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, da sie durch das Bürgergeld einen vergleichbaren oder z.T. sogar höheren Lebensstandard erreichen können als durch ihr Einkommen. Dies liegt vor allem an zwei Faktoren: der Höhe des Regelsatzes und der Karenzzeit für Vermögen.
    Das ist falsch. Das liegt einzig und alleine daran, dass die Arbeitnehmer zumindest in den unteren Lohngruppen nicht fair bezahlt werden. Wer einen Vollzeitjob ausübt, soll davon auch leben können. Deine Argumentation geht hingegen von der Schere im Kopf aus: „Uiuiui, hohe Löhne sind böse!“. Während absurd hohe Rekordgewinne der Konzerne anscheinend nicht böse sind.




    Was beinhaltet der Regelsatz für den Haushaltsvorstand?

    Kategorie Bürgergeld-Satz 2023 in Euro
    Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren 174,19
    Bekleidung und Schuhe 41,65
    Wohnen einschl. Energie, Instandhaltung 42,55
    Einrichtungs-, Haushaltsgegenstände 30,57
    Gesundheitspflege 19,16
    Verkehr 45,02
    Nachrichtenübermittlung 44,88
    Freizeit, Unterhaltung, Kultur 48,89
    Bildungswesen 1,81
    Beherbergungs- / Gaststättendienstleistung 13,11
    Andere Waren und Dienstleistungen 40,06
    Insgesamt 502

    Folgendes gibt es noch extra:
    - Kosten einer angemessenen Unterkunft
    - Erstausstattung eines Haushaltes (nur bei Neugründung eines Haushaltes, nicht bei Umzug)
    - Mehrtägige Klassenfahrten (eintägige sind im Regelsatz enthalten)
    - Mehrbedarf bei Schwangerschaft, Alleinerziehenden, erwerbsfähige Behinderte und medizinisch notwendige kostenaufwändige Ernährung

    Das war’s. Und jetzt sollte jeder mal überlegen, ob er von 174,19 EUR im Monat sein Essen finanzieren könnte. Oder von 42,55 Euro seine Stromrechnung bezahlen könnte. Und der Verkehrsanteil reicht nicht mal für das 49-Euro-Ticket.

    Quelle: https://www.sozialhilfe24.de/

    Zitat Yieva Beitrag anzeigen
    Ich kenne tatsächlich einige Menschen persönlich, die absolut jede Möglichkeit ausnutzen, das Jobcenter abzuziehen und das aufs Gröbste auszureizen. Da wird dann sogar damit kokettiert, wie man sich am besten vor Maßnahmen drückt oder bei Zwangsbewerbungen garantiert nicht eingestellt wird. Arbeiten lohnt sich oft nicht, gerade wenn du sehr lange in der Untätigkeitsspirale festsitzt, wenn du aufgrund mangelnder Berufserfahrung und Qualifikationen keine großen Erwartungen bezüglich deines Gehalts haben kannst. Das Schlimmste ist, dass es sogar irgendwie nachvollziehbar ist. Warum solltest du dich täglich abrackern, wenn es am Ende auf das Gleiche oder eben nicht viel mehr hinausläuft.
    Da wären wir dann wieder bei dem Thema, dass die Gehälter zu niedrig sind.

    Zitat Ezio Beitrag anzeigen
    Komm her und ich zeige dir die Hartzies, die regelmässig mit teuren Markenklamotten, dem neuesten IPhone und nem dicken Auto rumfahren.
    Glaubst Du denn, das „dicke Auto“ wurde vom Regelsatz bezahlt? Sicherlich nicht. Was Du hier beschreibst, sind keine arbeitslosen Hartz IV-Empfänger. Das sind kriminelle Arbeitnehmer, die den Staat gleich zweifach betrügen: Einmal, indem sie durch Schwarzarbeit ihre Sozialangaben und Steuern hinterziehen. Und zum anderen, indem sie unberechtigterweise Hartz IV beantragen. Personen, denen gar kein Hartz IV zusteht, sind aber äußerst ungeeignet als Grundlage, um über Hartz IV zu sprechen. Es gibt schließlich auch immer wieder Angestellte, die ihr Gehalt durch Unterschlagungen aufbessern. Ich nehme aber nicht den kriminellen Arbeitnehmer mit Unterschlagungshintergrund, um zu argumentieren dass die Gehälter allgemein zu hoch seien, weil die Unterschlager Porsche fahren.
    Zitat frable Beitrag anzeigen
    Vor 10 Jahren sind die allermeisten nebenbei schwarz arbeiten gegangen…
    Auch Du argumentierst mit Kriminellen, denen gar kein Hartz IV zusteht, um über Hartz IV zu urteilen.
    Zitat Thaddaeus Beitrag anzeigen
    Auf so ein Geschmeiß könnte ich durchaus verzichten.
    Entmenschlichung ist wenig hilfreich – ich erinnere an die Menschenwürde aus Artikel 1. Entweder den Leuten steht das Geld zu, oder eben nicht. Wir können gerne darüber diskutieren, ob wir vielleicht im Lande ein Vollzugsdefizit haben, um Schwarzarbeit aufzudecken und zu unterbinden. Über Menschenwürde lässt sich allerdings nicht verhandeln.
    Zitat frable Beitrag anzeigen
    Im internationalen Vergleich zahlen Arbeiter in Deutschland relativ hohe Abgaben und Steuern. Laut einer Studie der OECD aus dem Jahr 2019 lag die durchschnittliche Abgabenquote für einen Alleinstehenden ohne Kinder mit einem Bruttoeinkommen von 50 Prozent des Durchschnittseinkommens - also eher Menschen die wenig verdienen - bei 38 Prozent in Deutschland. Das war der zweithöchste Wert unter den 36 OECD-Ländern nach Belgien mit 40 Prozent. Zum Vergleich: In den USA betrug die Abgabenquote für diese Gruppe nur 23 Prozent, in Großbritannien 26 Prozent und in Frankreich 28 Prozent.
    Das ist eine nutzlose Statistik, weil sie nicht dagegen abwiegt, was der Arbeitnehmer denn für sein Geld zurück bekommt. Zum Beispiel an sozialer Sicherheit. Genau so gut könnte man sagen, im Vergleich kostet Porsche und BMW mehr als Hyundai und Skoda, und dann fordern dass Porsche seine Preise senkt.

  21. #40
    swagni swagni ist offline

    Wohnungsknappheit

    Bildungswesen 1,81
    Nachrichtenübermittlung 44,88
    Gott, ist das traurig.

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