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  1. #1
    Valen Valen ist offline
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    Wie uns die Massenmedien politisch korrekt erziehen wollen

    Volkspädagogen Wie uns die Massenmedien politisch korrekt erziehen wollen



    In seinem Buch „Volkspädagogen – Wie uns die Massenmedien politisch korrekt erziehen wollen“ Beschreibt der Autor Udo Ulfkotte wie die Massenmedien (mit diesen meint er so ziemlich alle großen Verlage und Sender) den deutschen Bürger zu erziehen und in die gewünschte Richtung der Politiker zu bringen versuchen.

    Bereits auf den ersten Seiten wird darauf hingewiesen das alle namentlich in dem Buch genannten Personen eine Nähe zu Eliteorganisationen abstreiten, ebenso das sie sich von diesen nicht korrumpieren lassen und keine Verbindungen zu Geheimdiensten hätten. Dieser Hinweis befindet sich zudem am Anfang eines jeden Kapitels. Desweiteren weist der Autor darauf hin, dass viele der 500 angegebenen Internetquellen gelöscht oder geändert werden können.

    Im ersten Drittel des Buches wirft der Autor den Leitmedien vor käuflich zu sein. Journalisten seien nichts weiter als willige Propagandahelfer der Politiker. Sie würden über Themen einseitig berichten und nicht differenziert. Journalisten würden nur das wiedergeben was ihre Geldgeber in einem guten Licht dastehen lassen würde. So beschreibt er unter anderem das in Medien oft von rechtsextremen Taten bis zum Überfluss berichtet wird, wenn aber Straftaten von linksextremen oder islamistischen Tätern begangen würden, dann würden die Leitmedien dies nur am Rande erwähnen. Somit würden die Leitmedien in den Köpfen der Bevölkerung das Bild eines verstärkten Auftretens von rechtsextremen Straftaten vermitteln.

    Im dritten Kapitel folgt dann der Übergang wie diese Leitmedien mit dem geschaffenen vermittelten Bild helfen Andersdenkende Menschen „Sozial zu vernichten“ Hier nennt der Autor als Beispiel u. a. etwa die ehemalige AfD Politikerin Frauke Petry, den ehemaligen SPD Politiker Thilo Sarrazin und den Historiker und Professor Jörg Baberowski. Alle diese Personen seien von den Medien fertig gemacht worden weil sie eine andere Meinung als Merkel und ihre Paladine hätten. Die Leitmedien hätten diesen Personen jedes Wort so verdreht das der Durchschnittsbürger sie nur noch als Böse hätte sehen können.

    Im vierten Kapitel wird den Politikern schließlich vorgeworfen das sie organisierten Kindesmissbrauch betreiben. Dies sei auch der Grund weshalb viele deutsche Politiker so oft nach Afghanistan fliegen, denn laut dem Autor gehört es zur Afghanischen Kultur Kinder zu missbrauchen, dies sei eine lange Tradition. Unter dem Namen Bacha bazi würden hauptsächlich Jungen in Afghanistan wie Sexobjekte weitergereicht werden. Der Autor unterstellt also in diesem Kapitel das viele deutsche Politiker pädophil sind, tatsächlich werden aber in diesem Zusammenhang von dem Autor keine Namen genannt wie es bei anderen Dingen im Buch der Fall ist.

    In den letzten Abschnitten des Buches folgt schließlich die so genannte „Meinungsmache der Mainstream Medien“ hier beschreibt der Autor wie die Medien versuchen den deutschen Bürger zu beeinflussen, wie bestimmte Wörter stigmatisiert werden und der so genannte Genderwahn in die Sprache Einzug hält. Der Autor beklagt sich darüber das viele Frauen bei positiven Bezeichnungen wie z. B. PolitikerInnen, ForscherInnen oder ÄrztInnen zufrieden sind, aber bei negativen wie TerrorstInnen, FolterknechtInnen oder MörderInnen keine große Begeisterung an den Tag legen. Im Schlusswort heißt es dann noch das die Aussichten der Bevölkerung nicht so düster seien wie es den Anschein hat, da immer mehr Menschen aufwachen würden.

    Mein Fazit

    Der Schreibstil des Buches ist sehr einfach gehalten, daher ist es auch leicht und schnell zu lesen, im Vergleich zu anderen Büchern. Das der Autor bei jedem Kapitel jedoch darauf hinweist das die genannten Personen bestreiten eine Verbindung zu Eliten und Geheimdiensten zu haben, sowie das viele der angegebenen Internetquellen gelöscht oder verändert werden können, lässt schon leichte Zweifel an Ernsthaftigkeit entstehen. Für ein Sach- bzw. Aufklärungsbuch, was es sein will, ist es meiner Meinung nach etwas zum Teil provokant geschrieben. Udo Ulfkotte mag mit manchen seiner Behauptungen durchaus Recht haben, wie z. B. das Journalisten käuflich sind. Es ist aber auch irgendwie verständlich das eine Zeitung einem großen Geldgeber wohlwollend gegenüber steht und über negative Ereignisse was diesen betrifft nur am Rande berichtet. Die Hand die einen Füttert beißt man halt nicht, ob dies nun der Sinn einer Zeitung ist sei mal dahingestellt. Auch das die Medien über bestimmt Straftätergruppen intensiver berichten als über andere ist auch kein großes Geheimnis.
    Mit der Unterstellung der Pädophilie der deutschen Politiker lehnt sich der Autor meiner Meinung nach aber sehr weit aus dem Fenster zumal er hier nur von Politikern schreibt, aber konkret keine benennt. Beim lesen dieser Passage musste ich irgendwie an die alte Geschichten über Juden und ihre angeblichen Kindesmordrituale denken. Es gibt zwischen beiden Aussagen gewisse Parallelen, es werden schaurige Geschichten erzählt, bei den Juden das sie Kinder in Ritualen ermordeten und bei den deutschen Politikern das sie Kinder organisiert missbrauchen würden. Mir scheint es so dass der Autor mit diesen Vorwürfen eher die Stimmung der Leser aufheizen will. Daher sollte man dieses Buch sehr kritisch lesen und sich dann über das Thema seine eigene Meinung bilden.

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  3. #2
    Der Schmied von Kochel Der Schmied von Kochel ist offline
    Avatar von Der Schmied von Kochel

    Wie uns die Massenmedien politisch korrekt erziehen wollen

    Zitat Valen Beitrag anzeigen
    Es gibt zwischen beiden Aussagen gewisse Parallelen, es werden schaurige Geschichten erzählt, bei den Juden das sie Kinder in Ritualen ermordeten und bei den deutschen Politikern das sie Kinder organisiert missbrauchen würden. Mir scheint es so dass der Autor mit diesen Vorwürfen eher die Stimmung der Leser aufheizen will. Daher sollte man dieses Buch sehr kritisch lesen und sich dann über das Thema seine eigene Meinung bilden.
    Genau das war Ulfkottes' einzige Absicht zu Lebenszeiten, provozieren. Wie man so schön sagt, über die Toten nur Gutes, also: es ist gut, dass er tot ist.

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