Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1
    Lang Lang ist offline

    Erbärmliche Versuche Charaktere übertrieben sympathisch zu machen

    Kennt ihr das, wenn ihr einen Film schaut und der Regisseur versucht mit allen erbärmlichen Mitteln den Hauptdarsteller unglaublich sympathisch darzustellen, um nicht zu sagen Gott gleich. Ich nenne jetzt zwei Filme:

    12 Round mit John Cena. Die Szene im Final-Fight als seine Frau Extra nach erwähnen muss, das sie dies nicht tun wollte aber dazu gezwungen wurde. Hier wird der Zuschauer für sehr blöd gehalten. Es war ja völlig klar das sie dazu gezwungen wird, konnte man immerhin merhmals sehen. Aber der Regisseur dachte sich wohl: "hmm, die Trottel von Zuschauer haben vielleicht nicht genau hingesehen wir müssen sie sympathisch machen".

    Und jetzt was brutales. Armored. Leute, diesen Film müsst ihr euch reinziehen. So einen zwanghaften Versuch einen Charakter als DER PERFEKTE MENSCH darzustellen habt ihr nicht gesehen wenn ihr diesen Film nicht gesehen habt. Der Hauptdarsteller will seine FREUNDE und sogar seinen besten Freund, der sich um ihn und seinen kleinen Bruder gekümmert hatte als ihre Eltern starben, an die Polizei verraten! Warum? Sein bester Freund braucht das Geld, er arbeiter sein Jahrzehnte und hat es nun Satt. Also entschließt er, Geldtransporter vom Beruf, einen Überfall zu täuschen um das Geld zu nehmen. Er bietet den Hautpdarsteller mitzumachen, es wäre Tod sicher und er solle an seinem kleinen Bruder denken denn das Jugendamt will ihn mitnehmen weil der Hauptdarsteller die Miete nicht bezahlen kann. Der Hauptdarsteller, so ehrenhaft wie er ist, lehnt natürlich sofort ab. Dann macht er aber doch mit und muss mehrmals erwähnen, dass es keine Tote geben soll. Er will nur das Geld. Der Regisseur wollte mit der ersten Absage und der Bitte ohne Tote dem Zuschauer das Gefühl vermitteln, dass der Hauptdarsteller ein ehrenmann ist. Also, alles läuft nach Plan. 90% des Plans sind ausgeführt. Dummerweise sieht ein Penner zu wie sie versuchen das Geld zu entpacken. Sie überlegen was sie tun sollen, es bleibt keine andere Wahl als den Penner zu töten. Was macht der Hauptdarsteller? Er sperrt sich im Panzer Transportwagen und will mit dem Geld nicht raus. Er will alles der Polizei verraten. Das Geld der so tollen Bank ist einfach wichtiger als die Freunde, und 30 Jahre Knast ist auch angenehmer als den Penner zu töten und das Geld zu nehmen.

    Bei sowas frage ich mich: Wer hat dem Regisseur ins Hirn geschissen?

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    Erbärmliche Versuche Charaktere übertrieben sympathisch zu machen

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  3. #2
    RNY RNY ist offline
    Avatar von RNY

    AW: Erbärmliche Versuche Charaktere übertrieben sympathisch zu ma

    Wenn Du damit meinst dass es nervt wenn einem übertrieben eine "moralische" Botschaft vermittelt werden möchte, dann verstehe ich Dich.

    Aber es kommt auch immer ein wenig auf die Produktion an. Die Amerikaner sind ja für Ihren Pathos bekannt. Und dort können zwar 1000 Leute in einem Film/Serie erschossen werden, aber man sieht dafür keine Brüste, oder jemanden der Zigaretten raucht

    Ähnliche Phänomene gibt es auch bei Asiatischen Filmen.

    Durch diese Brechstange gibt es dann unfreiwillig komische/nervige Szenen in Filmen/Serien:

    - Overacting
    - unlogisches bzw. unrealistisches Handeln von Personen
    - Kitsch

    Sowas nervt meistens auch, vor allem wenn es offensichtlich ist.

  4. #3
    Eisuke261990 Eisuke261990 ist offline
    Avatar von Eisuke261990

    AW: Erbärmliche Versuche Charaktere übertrieben sympathisch zu ma

    Ich würde das Problem etwas erweitern.
    Schauspieler sind meistens nicht in der Lage die Rollen zuspielen, die ihnen auferlegt sind, weil die Verantwortlichen nicht wirklich geguckt haben, wer für die jeweiligen Rollen am besten passt. Dem entsprechend gibt es wenige Charaktere, die man wirklich sympatisch findet, obwohl sie den guten Geist im Film repräsentieren.
    Gleiches trifft aber auch auf Bösewichte zu. Es gibt wenige Fälle, wo man den Bösewicht auch seine Boshaftigkeit abkauft, bzw. anfängt den Bösewicht zu hassen (meistens ist man aber eher von ihm genervt, da er im Film wichtiger dargestellt wird, als er den Anschein macht). Beste Beispiele für relativ gutgetroffene Bösewichte sind z.B. aus den neueren Batman Filmen Joker oder Bane, die durch ihre guten Schauspieler aber auch dank des guten Drehbuches profitiert haben.

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