Umfrageergebnis anzeigen: Flüchtlinge aufnehmen?

Teilnehmer
32. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, aber nur so...

    18 56,25%
  • Nein, weil...

    14 43,75%
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Ergebnis 1 bis 20 von 5256
  1. #1
    Memorandum

    Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Flüchtlinge aufnehme: Ja oder nein? Nicht nur aus gegebenen politischen Anlass ein sehr interessant Thema.


    Die hohe politische Brisanz des Themas wurde auch bei uns im Forum sehr schnell deutlich. Nicht nur in diesem Thread, allein die Fülle an anderen Threads zeigt, dass die Leute sehr viel Interesse an diesem Thema haben. Doch in den letzten Wochen hat sich speziell dieses Thema in eine Richtung entwickelt die wir nicht wollen. Dazu möchte ich eines nochmal deutlich sagen: Wir akzeptieren hier jede politische Meinung. Ihr dürft für oder gegen die Flüchtlingspolitik sein, wenn ihr denn sachliche und vernünftige Argumente habt. Zuletzt war dieses Thema einfach nur noch eine Ansammlung von Zeitungsartikeln, Internetseiten und Statistiken die die jeweilige Meinung untermauern sollten. Die Fronten sind allerdings so verhärtet das niemand einen schritt auf den anderen zu macht und auch in Zukunft nicht zu machen wird. Irgendwann ist man an einem Punkt, an dem man akzeptieren muss das der Gegenüber nicht meiner Meinung ist. SO ist dann in der Politik, es gibt nicht die eine ‚richtige‘ Meinung. An diesem Punkt sind wir aktuell.


    Davon ausgehend möchte ich diesem Thema eine frische Eingangsthese verleihen. Was ich auf keinen Fall möchte ist, dass wir uns hier nicht mehr über das Thema unterhalten. Ich möchte aber zu einem respektvollen miteinander und gegenseitige Toleranz auch bei anderen Meinungen aufrufen.


    Dieses Thema hat die Überschrift Flüchtlinge aufnehmen: Ja oder nein? Genau hier möchte ich anknüpfen und klar definierte linke und rechte Grenzen geben, damit wir nicht wieder in seitenlangen Zitatschlachten enden. Besonders vor dem Hintergrund der Übergriffe in Köln wird dieses Thema nun sehr spannend.


    Flüchtlinge in Deutschland! Welche Rahmenbedingung müssten erfüllt sein damit ihr dem positiv gegenübersteht oder sprecht ihr euch ganz und gar dagegen aus (gerne auch utopisch)? Egal welche Meinung ihr habt, begründet diese - sachlich (!). Habt ihr vielleicht eine Idee, wie man das gesamte Konzept der Flüchtlingspolitik verbessern kann? Was muss oder soll sich ändern, damit es eurer Meinung nach funktionieren kann?


    Ich merke an dieser Stelle an. Sobald irgendwelche unsachlichen Beiträge kommen, lösche ich diese und vermerke mein Vorgehen bei dem jeweiligen User auf der Pinnwand. Kommt das zu häufig vor, sprechen wir ein ernstes Wörtchen .
    Hinsichtlich der sich immer weiter zuspitzenden Lage an den Grenzen Europas (Calais, Lampedusa etc.) in Sachen Flüchtlinge, die aus Syrien, Nord-Afrika usw. versuchen zu uns zu kommen, wollte ich mal von euch hören inwiefern ihr der Meinung seid, dass unsere Gesellschaft Flüchtlinge aufnehmen kann bzw. soll, und wenn ja welche?

    Ich persönlich bin der Meinung, dass man selbst Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen kann, jedoch unter den richtigen Bedingungen. Eine Ghetto-Bildung mit ungeahnten Zukunftsaussichten wünscht sich wirklich niemand. Eine Integration, welche als Bedingung an das Aufenthalts-Recht geknüpft werden sollte, wäre für mich der richtige Weg. Jedenfalls für Wirtschaftsflüchtlinge.

    Manch einer argumentiert, dass unsere Regierung zu stümperhaft ist um solche Vorgehensweisen nachhaltig durchzuführen. Das kann für mich aber nicht heißen aus diesem Grund gleich alle Menschen abzuweisen, die zu uns kommen möchten, weil sie keine andere Perspektive mehr sehen.

    Also, stimmt ab - Ja, aufnehmen oder Nein, nicht aufnehmen... Aber bitte mit ausführlicher Begründung welche Gruppen schon oder welche nicht!

    Darüber wie viele Menschen aufgenommen werden können oder sollen, soll hier nicht diskutiert werden, da niemand mit Sicherheit sagen kann, was passieren würde, wenn man die Grenzen komplett öffnen würde (welche Mengen kommen würden).

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    Anzeige ist offline

    Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

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  3. #2
    Gilligan Gilligan ist offline

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    ja, aber unter strenger prüfung, dass die ankömmlinge auch wirklich bedürftig sind. bedürftig ist vielleicht das falsche wort, da man damit in der regel wirtschaftliche verhältnisse in verbindung bringt. daher muss man sagen überprüfung, ob die ankömmlinge tatsächlich berechtigt sind, hier asyl zu beantragen. d.h. also es muss sicher sein, dass die umstände im herkunftsland und in deren persönlichen verhältnissen den asylantrag berechtigen.

    auf jedenfall ist es crass wie viel hohles geschwätz man mittlerweile von deutschen bürgern im tv sieht und hört, die sich darüber vor der kamera aufregen, dass in ihrer gemeinde flüchtlinge untergebracht werden. und überhaupt, was wollen die hier in deutschland? die haben doch alle ein handy, also kann es denen ja gar nicht so schlecht gehen. die wollen doch nur auf unsere kosten hier urlaub machen

    ich frage mich welcher emotionale schalter den menschen eigentlich fehlt, dass die in ihrer rage null einfühlungsvermögen an den tag bringen können.

    zu oft wird vergessen, wie teuer eine solche flucht für die ankömmlinge ist bzw. war. ich denke, zahlen kenne ich dazu nicht, dass wirtschaftliche flucht einen gar nicht so hohen anteil an den gesamten fluchtgründen hat, wie es häufig unterstellt wird.

    jedenfalls kann man froh sein, dass derzeit sommer in deutschland ist. wird es winter und die unterbringung der ankömmlinge ist dann immer noch so problematisch und man muss auf zelte ausweichen wird es noch prekärer.

    die unterbringung ist sowieso das größte problem. darin liegt in meinen augen auch mit das große problem wieso in der gesellschaft flüchtlinge als so negativ angesehen werden. es findet eine isolation von flüchtlingen statt. die kommen in ihre container oder mehrfamilienblocks und zeltcamps, gut ok, letzteres in der regel als erststation. aber viele finale unterbringungsmöglichkeiten liegen abseits bzw. am rande der städte wo flüchtlinge nur unter sich sind. isoliert von den einheimischen in ghetto-ähnlichen zuständen. viel mehr müsste man die einheimischen und die flüchtlinge mischen. aber dafür fehlt in den städten bezahlbarer wohnraum. so bleibt man sich aber eben fremd und es besteht kaum grund sich quasi kennenzulernen und zu sehen, dass flüchtlinge auch nur normale menschen mit crasser lebensgeschichte sind.

    bei der diskussion hier: verwechselt mir bitte nicht übliche einwanderung mit flüchtlingen.

  4. #3
    zenzra zenzra ist offline

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Meine Meinung:

    Auch Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen - allerdings mit strengen Integrationszwang! Verpflichtende Sprachkurse und Weiterbildungen, ansonsten dürfen sie wieder nach Hause.

    1. Wäre es eine Chance dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.
    2. Baut man den Leuten so wirklich eine Zukunft auf, fern von Dosenbier im Park.
    3. Siebt man wirkliche "Sozialschmarotzer" so aus, auch wenn ich denke, dass es gar nicht so viele sind wie immer gerne behauptet wird.
    4. RICHTIGE Integration, wenn Deutschland aus dem Desaster mit den damaligen türkischen Gastarbeitern nicht gelernt hat, dann geht es hier wirklich bergab. Es war damals fatal so wenig wert auf richtige Integration zu legen, heute haben wir dadurch Parallelgesellschaften und aufblühenden Rassismus. Dies muss dieses mal anders laufen.

  5. #4
    Koper Koper ist offline

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Ich hasse das Wort Integration. Wisst ihr was das für mich bedeutet? Anpassen. Und zwar muss bzw. kann sich nur eine Seite anpassen, die Flüchtlinge, die Ausländer.
    Wir müssen uns auch an die Flüchtlinge anpassen, bzw. uns in deren Lage versetzen können. Aber das können viele Bürger nicht.

    Wenn man schon sowas in den Medien mitbekommt, wie Gilligan oben schön geschrieben hat...
    Zitat Gilligan Beitrag anzeigen
    auf jedenfall ist es crass wie viel hohles geschwätz man mittlerweile von deutschen bürgern im tv sieht und hört, die sich darüber vor der kamera aufregen, dass in ihrer gemeinde flüchtlinge untergebracht werden. und überhaupt, was wollen die hier in deutschland? die haben doch alle ein handy, also kann es denen ja gar nicht so schlecht gehen. die wollen doch nur auf unsere kosten hier urlaub machen

    ich frage mich welcher emotionale schalter den menschen eigentlich fehlt, dass die in ihrer rage null einfühlungsvermögen an den tag bringen können.
    dann frage ich mich echt, in welchem Land wir leben.

    Uns fehlt das Denken. Sorry, wenn ich alle in einen Haufen packe, aber ihr wisst schon wie ich das meine, hoffentlich.

  6. #5
    zenzra zenzra ist offline

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Zitat Koper Beitrag anzeigen
    Ich hasse das Wort Integration. Wisst ihr was das für mich bedeutet? Anpassen. Und zwar muss bzw. kann sich nur eine Seite anpassen, die Flüchtlinge, die Ausländer.
    Wir müssen uns auch an die Flüchtlinge anpassen, bzw. uns in deren Lage versetzen können. Aber das können viele Bürger nicht.
    Also mich kannste wirklich in die Linke Ecke einordnen - sollen sie alle ihre Religion ausleben, ihrer Kultur treu sein, aber man hat verdammt nochmal diese Sprache flüssig zu beherrschen und sich zu bilden um einen vernünftigen Job auszuüben zu können, das kann doch nicht zu viel verlangt sein?

  7. #6
    Krankfried Krankfried ist offline

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Ja

    Bis die Lage im Nahostkonflikt sich entspannt hat, den Kriegsopfern Vorrang geben.

    Eine EU-Quote einführen, damit nicht Ungarn 3000 Flüchtlinge auf 100 000 Einwohner hat und die Slowakei 9.

    Die weinerlichen Windbeutel ignorieren, die "Flüchtlingsheime ja, aber nicht bei mir" herumposaunen.

    Verbindliche Deutschkurse für alle, die bleiben wollen.

    Und ganz wichtig: Dem verdammten IS mal in aller Deutlichkeit den Krieg erklären. In der "Festung Europa" sitzen und genüsslich zuschauen, während da unten geschlachtet wird, geht nicht.

  8. #7
    Koper Koper ist offline

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Zitat zenzra Beitrag anzeigen
    Also mich kannste wirklich in die Linke Ecke einordnen - sollen sie alle ihre Religion ausleben, ihrer Kultur treu sein, aber man hat verdammt nochmal diese Sprache flüssig zu beherrschen und sich zu bilden um einen vernünftigen Job auszuüben zu können, das kann doch nicht zu viel verlangt sein?
    Das sollte in der Regel aber auch die Motivation von jedem sein, ganz egal in welchem Land man sich befindet, nämlich sich zu bilden und nicht immer auf einer Stufe zu bleiben. Wird aber einem Flüchtling/Ausländer dabei wie uns Deutschen geholfen eine gute Bildung zu bekommen, oder gar einen guten Job?

    Jaein. Es werden Sekundarschulen geöffnet, um so jeden eine bessere Bildung zu bieten. Bringen diese Schule was? Ich denke eher nicht. Wenn man alle in einen Haufen wirft und auch zwingt die Klasse nicht zu wiederholen, kann man nicht von guter Bildung sprechen, wenn so die Lücken nicht gefüllt werden.

    So kann auch niemand einen guten Job ausüben.

    @Sprache: Unsere Sprache ist schwer, aber auch da bin ich mit dir. Jeder sollte die Sprache beherrschen, wenn man schon in Deutschland lebt. In unserer Gesellschaft landet man aber in einer Drecks-Schublade (Vorurteile), wenn man gut deutsch spricht, aber einen Akzent hat, oder vielleicht mal Grammatikfehler macht. Ich denke so ist einem auch nicht richtig geholfen, wenn man immer auf solche Fehler aufmerksam macht, die einen runtermachen. Das demotiviert mehr meines Erachtens nach.

  9. #8
    zenzra zenzra ist offline

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Zitat Koper Beitrag anzeigen
    Das sollte in der Regel aber auch die Motivation von jedem sein, ganz egal in welchem Land man sich befindet, nämlich sich zu bilden und nicht immer auf einer Stufe zu bleiben. Wird aber einem Flüchtling/Ausländer dabei wie uns Deutschen geholfen eine gute Bildung zu bekommen, oder gar einen guten Job?

    Jaein. Es werden Sekundarschulen geöffnet, um so jeden eine bessere Bildung zu bieten. Bringen diese Schule was? Ich denke eher nicht. Wenn man alle in einen Haufen wirft und auch zwingt die Klasse nicht zu wiederholen, kann man nicht von guter Bildung sprechen, wenn so die Lücken nicht gefüllt werden.

    So kann auch niemand einen guten Job ausüben.

    @Sprache: Unsere Sprache ist schwer, aber auch da bin ich mit dir. Jeder sollte die Sprache beherrschen, wenn man schon in Deutschland lebt. In unserer Gesellschaft landet man aber in einer Drecks-Schublade (Vorurteile), wenn man gut deutsch spricht, aber einen Akzent hat, oder vielleicht mal Grammatikfehler macht. Ich denke so ist einem auch nicht richtig geholfen, wenn man immer auf solche Fehler aufmerksam macht, die einen runtermachen. Das demotiviert mehr meines Erachtens nach.
    Naja auf Intuitionen kann man sich schlecht verlassen, bin dann doch mehr für feste Gesetze

    Es ist ja immer eine Sache von beiden Parteien, wenn man solche "Bildungszwänge" verordnet, dann muss man natürlich auch vernünftige Angebote haben, da stimme ich dir zu.

    Und die Sprache ist für mich kein Thema, man geht ja nicht schnell Zigaretten kaufen sondern beginnt sozusagen ein neues Leben, da sollte man bereit sein die Sprache perfekt zu lernen - egal wie schwer sie ist...weil das ist wirklich der wichtigste Punkt, du kannst noch so viel fachliches Wissen haben, wenn du die Sprache nicht beherrschst gucken die Leute auf dich herab und denken du wärst ungebildet, das ist einfach so, so sind die Menschen.

  10. #9
    Sn@keEater Sn@keEater ist offline

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Heilkles Thema. Vor allem hier in Osten Deutschland woher ich komme ( Dresden) wird man gerne gleich als Nazi betitelt wenn ich sich gegen Flüchtlinge ausspricht... Ich persönlich sage es mal so: Eine gewisse menge an Flüchtlingen ok. Und ich kann die Menschen verstehen die hier her wollen.

    Auf der anderen Seite > Wir haben kein Platz mehr! Das Zeltlager in Dresden platzt aus allen nähten weil man dort die Menschen in engsten Raum zusammenstellt. Das die dort die Stühle um die Ohren werfen ich kein wunder wenn im engsten Raum Streit eskaliert. Zumal > haben wir nicht selber sorgen & Probleme? Daher: So langsam sollte man wirklich Stop sagen.

  11. #10
    Memorandum

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Zitat Koper Beitrag anzeigen
    Das sollte in der Regel aber auch die Motivation von jedem sein, ganz egal in welchem Land man sich befindet, nämlich sich zu bilden und nicht immer auf einer Stufe zu bleiben. Wird aber einem Flüchtling/Ausländer dabei wie uns Deutschen geholfen eine gute Bildung zu bekommen, oder gar einen guten Job?

    Jaein. Es werden Sekundarschulen geöffnet, um so jeden eine bessere Bildung zu bieten. Bringen diese Schule was? Ich denke eher nicht. Wenn man alle in einen Haufen wirft und auch zwingt die Klasse nicht zu wiederholen, kann man nicht von guter Bildung sprechen, wenn so die Lücken nicht gefüllt werden.

    So kann auch niemand einen guten Job ausüben.

    @Sprache: Unsere Sprache ist schwer, aber auch da bin ich mit dir. Jeder sollte die Sprache beherrschen, wenn man schon in Deutschland lebt. In unserer Gesellschaft landet man aber in einer Drecks-Schublade (Vorurteile), wenn man gut deutsch spricht, aber einen Akzent hat, oder vielleicht mal Grammatikfehler macht. Ich denke so ist einem auch nicht richtig geholfen, wenn man immer auf solche Fehler aufmerksam macht, die einen runtermachen. Das demotiviert mehr meines Erachtens nach.
    Du sprichst hier aber schon über Ansätze und Wege wie das ganze bewerkstelligt werden sollte, bzw. sprichst Probleme bei der momentanen Handhabe an. Das heißt auch von dir ein ja, oder? Wie dieser Integrations-, Aufnahme- und Willkommensprozess gestaltet werden sollte, ist eine ganz komplexe Sache, mit der sich eigentlich so ziemlich jeder mal kurz beschäftigen sollte - das geht uns schließlich alle was an.

    Bin nur in einem Punkt nicht deiner Meinung: Dem IS den Krieg erklären. Ist jetzt zwar OT aber es würde keinem geholfen wenn man ein zweites Afghanistan eröffnet und die ganze Region noch weiter destabilisiert. Man kann auch nicht einfach a la USA sagen, "So wir helfen jetzt, hier kommt unsere Bundeswehr!" Dafür braucht es Mandate und und und... Zum Glück, wenn du mich fragst. Es wird jetzt schon genug ohne solche Mandate getan. Und selbst mit solchen Aufträgen bzw. Mandaten seitens der Uno, wurden Schweinerein höchsten Ausmaßes in manchen Staaten angerichtet.
    @Sn@keEater Ich hatte ausdrücklich darum gebeten dass hier nicht um die Menge der aufzunehmenden Flüchtlinge gesprochen werden soll, so eine Diskussion führt zu nichts. Demnach würde ich deinen Kommentar erstmal als "Nein, weil schon genug da sind" deuten.

  12. #11
    TrueValue TrueValue ist offline

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Meine Meinung:
    Wirkliche Flüchtlinge aufnehmen aber so gut es geht im EU Raum verteilen. Ostländer sind auch sicher, aber alle kommen zu uns, weil es hier Geld gibt. Wenn ganz Europa bereit wäre mehr Flüchtlinge aufzunehmen wäre die Situation in Deutschland entspannter.

    Zu Wirtschaftsflüchtlingen:
    Im Grunde auch willkommen aber ich bin wie Zenzra der Meinung, dass ein Deutschkurs Pflicht sein muss und spätestens nach 2 - 3 Jahren ohne Job geht´s wieder ab nach Hause. Das sollte genug Zeit sein, um einen Beruf zu finden und sei es nur etwas kleineres. Ich kenne einen jungen Mann aus Bulgarien, der innerhalb eines Jahres sehr gut deutsch gelernt hat und im Schwimmbad an der Verkaufstheke gearbeitet hat. Gerne mehr davon! Zeigt auch, dass es möglich ist.
    Jeder der den Deutschkurs verweigert sollte wieder rausgeworfen werden, genauso Leute die nach 3 Jahren ohne Job sind (außer zu alt etc, hier muss man individuell entscheiden können).

  13. #12
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Es ist ein großes Versäumnis dieser Regierung, noch kein Zuwanderungsgesetz auf den Weg gebracht zu haben.
    Warum sind denn die Auffanglager so voll? Weil diese Regierung gedacht hat, Italien, Griechenland und die Türkei würden ewig alle Flüchtlinge aufnehmen, ohne dass Europa finanzielle Unterstützung leistet. Es fehlen einfach die Konzepte zur zügigen Verteilung und Integration.

    Die meisten Flüchtlinge (egal ob Krieg oder Armut) möchten sich integrieren und hier arbeiten und leben.
    Den Trägern von Integrationskursen wird seit Jahren die Bude eingelaufen; von Leuten die möglichst schnell Sprache und Gebräuche kennen lernen möchten.
    Und wir haben weder genug Facharbeiter und Handwerker um unsere tägliche Versorgung zu sichern, noch genug Kinder, um unsere Rente zu sichern.

    Ich wäre dafür,
    - Kriegsflüchtlingen Asyl zu gewähren, und
    - denjenigen Armutsflüchtlingen eine neue Heimat zu geben, die hier innerhalb eines Jahres einen Job gefunden haben.
    Damit die Flüchtlinge dabei nicht erpressbar sind, zählen nur Jobs mit Mindestlohn und drüber.

    Nebeneffekt: Wer hier arbeitet, der hat keine Zeit zum radikalisieren. Die radikalen waren immer Leute mit Tagesfreizeit, also Arbeitslose und Studenten. Daher zählt eine reine Studienaufnahme für mich nicht als Job mit Aufenthaltsberechtigung.

  14. #13
    Onimusha Onimusha ist offline

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Wirtschaftsflüchtlinge müssen sofort raus, sowie es eigentlich schon geregelt ist. Jeder der ohne Unterlagen kommt muss sofort raus. Nur weil es in paar afrikanischen Ländern Probleme mit paar Terror-Gruppen gibt, sind es noch lange keine Kriegsgebiete.
    Nur Kriegsflüchtlinge und politisch verfolgte haben Anspruch, der Rest darf gar nicht erst ins Land, falls sie irgendwie reinkommen, einfach wieder raus kicken und warnen, falls die nochmal illegal ankommen: mit einer Kugel regeln.
    Klingt hart, so ist aber die Welt und es ist inakzeptabel dass die afrikanischen Slums nach Europa verlagert werden, geht absolut nicht. Mir sind die Probleme dieser Menschen scheiß egal den unser Land sowie ganz Europa hat mehr als genug eigene Probleme.





    Komplett Asozial, bringen andere(Europäer) in Lebensgefahr, bedrohen, bespucken und berauben diese auch noch. Nicht zu vergessen dass die noch alles zerlegen... Straßenbau ist nicht billig.

  15. #14
    gamefreake89 gamefreake89 ist offline

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    @TrueValue
    Das Problem ist, nur Anerkannte Flüchtlinge bekommen einen Deutschkurs bezahlt alle anderen müssen entweder selber zahlen(was zwischen 800€-3000€ kosten kann) oder hoffen das es soziales projekt in ihrer nähe gibt.Ich würde es sehr begrüßen wenn jeder asylant sofort einen Deutschkurs bekommt entweder stark vergünstigt oder gratis,von mir aus sogar verpflichtend.Leider sieht die realität momentan anderst aus.
    @Onimusha
    Was für ein Polemischer beitrag
    Klar Boko haram ist nur halb so schlimm Nigeria: Boko Haram tötet mehr als 20 Menschen | ZEIT ONLINE die töten ja nur regelmässig ganze dörfer .Eine terror Grupierung welche jeden tag in dein haus kommen kann um dich zu töten und dann deine kinder ,wahlweise in die sklaverei zu schicken oder zu kindersoldaten auszubilden ist ja auch kein grund zu fliehen.

  16. #15
    Volchok Volchok ist gerade online

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Grundsätzlich ja....
    Wobei die Menge schon wieder ein Witz ist.

    Hätte man ruhig etwas ausgewogener auf einige EU Länder verteilen können. Aber hey , .... Hier gibt's ja noch 2800 € Begrüssungsgeld.

  17. #16
    Memorandum

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Es ist ein großes Versäumnis dieser Regierung, noch kein Zuwanderungsgesetz auf den Weg gebracht zu haben.
    Warum sind denn die Auffanglager so voll? Weil diese Regierung gedacht hat, Italien, Griechenland und die Türkei würden ewig alle Flüchtlinge aufnehmen, ohne dass Europa finanzielle Unterstützung leistet. Es fehlen einfach die Konzepte zur zügigen Verteilung und Integration.
    Es gibt sehr wohl ein solches Gesetz, was es nicht gibt, ist soweit ich weiß ein Zuwanderungsgesetz im eigentlichen Sinne. Wir reden hier von Flüchtlingen und Asylanten, nicht von Zuwanderern.

    @TrueValue Es kommen gefühlt alle zu uns, weil wir mit am zahlungskräftigsten sind und es zunächst etwas kostet diese Leute aufzunehmen, da sie eben erstmal Flüchtlinge sind und keine Arbeitskräfte. Ich bin der Meinung wenn man die Verfahren drastisch verschnellert bzw. verbessert (Deutschland ist hier europäisches Schlusslicht!!), sollte man auch die anderen ärmeren EU-Staaten mehr in die Pflicht nehmen.

    Aber hier ein Beispiel, wir sind nicht die einzigen: http://www.tagesschau.de/ausland/flu...nland-107.html Im Gegenteil, wir haben noch Glück geographisch nicht an der Grenze Europas zu liegen. Staaten wie der Libanon verkraften mehr als 1,5 Millionen Flüchtlinge, mehr als ein Drittel der eigenen Bevölkerung. http://www.zeit.de/2015/17/flucht-ziel-libanon-aufnahme Die Bundesregierung schätzt so weit ich weiß den Anstieg der Flüchtlinge im Jahr 2015 auf 300.000 für Deutschland.


    Zitat Onimusha Beitrag anzeigen
    mit einer Kugel regeln.
    Wenn ich so etwas schon lese. Deine Meinung, jaja ich weiß. Meine Meinung dazu ist, dann bist du, der so verfahren würde, nicht besser als die Terroristen vor denen sie fliehen. Denn vor was fliehen sie? Vor Gewalt.

    Außerdem, in Syrien herrscht auch "nur" - wie du sagst - ein Bürgerkrieg, auch kein konventioneller Krieg zwischen zwei Staaten. Wir schreiben das Jahr 2015, die meisten von diesen Flüchtlingen fliehen aufgrund von extremistischen Gruppen aus ihrer Heimat.

    Niemand möchte eine Ghetto-Bildung in Europa, das hatte ich schon im Eingangspost deutlich gemacht. Europa hat genug eigene Probleme, einige davon sind verursacht durch niedrige Geburtenrate, Fachkräftemangel etc. Aus der irrigen Angst Ausländer überfluten Europa soll man die Augen vor Lösungen verschließen, welche allen Nutzen bringen könnten?

    Das ist nicht zu Ende gedacht, sondern bekämpft einen möglichen Weg zum Ziel.

  18. #17
    JokerofDarkness

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Nein, weil wir erst einmal Herr der Lage mit dem werden müssen, was hier ist. Sämtliche Institutionen sind extrem überfordert angesichts der Flüchtlingsströme. Dafür müsste sich aber mal in der Politik jemand aufraffen und drastische Züge an den Tag legen. Alles vom Balkan, plus alles was nicht arbeiten oder sich nicht integrieren will kann wieder nach Hause gehen - sofort. Die angebliche Fachkräftelüge bzgl. syrischer Flüchtlinge muss zudem ein Ende haben, denn die verstopfen schlicht unsere Behörden, da Anspruch auf ALG II. Diesen können die aber zum großen Teil gar nicht erfüllen, weil sie weder ihre Fachkenntnisse nachweisen, noch Sprachkenntnisse für dieses Land vorweisen können.

    Des Weiteren wächst der Unmut in der Bevölkerung und damit meine ich nicht rechtsgerichtetes Pöbeln. Von daher sollte man lieber besser mal etwas in diese Richtung tun, anstatt die Kommunen mit diversen Flüchtlingsströmen zu überlasten sowie unser Sozialsystem weiter zu belasten.

  19. #18
    Cao Cao Cao Cao ist gerade online

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Ein weiteres Problem sehe ich durch die arbeitssuchenden Asylbewerbern.
    Welche Arbeitgeber würden diese genau so gut bezahlen wie deutsche Bürger?
    Sie werden mit Dumpinglöhnen abgespeißt, was auch für die Deutschen den Nachteil hat:

    Der arbeitet für weniger Geld als du, arbeitet aber mehr.

    Irgendwann müssen wir uns dann an deren Gehälter anpassen. Das macht Deutschland aber kaputt. Nur weil die zu 5 in einer Wohnung wohnen und dadurch die Unkosten trotz weniger Gehalt abdecken könnten, wäre das bei einzelne nicht der Fall.

    Es darf auf keinesfalls so enden, das alle nur noch den Mindestlohn erhalten.

  20. #19
    Memorandum

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Zitat Cao Cao Beitrag anzeigen
    Ein weiteres Problem sehe ich durch die arbeitssuchenden Asylbewerbern.
    Welche Arbeitgeber würden diese genau so gut bezahlen wie deutsche Bürger?
    Sie werden mit Dumpinglöhnen abgespeißt, was auch für die Deutschen den Nachteil hat:

    Der arbeitet für weniger Geld als du, arbeitet aber mehr.

    Irgendwann müssen wir uns dann an deren Gehälter anpassen. Das macht Deutschland aber kaputt. Nur weil die zu 5 in einer Wohnung wohnen und dadurch die Unkosten trotz weniger Gehalt abdecken könnten, wäre das bei einzelne nicht der Fall.

    Es darf auf keinesfalls so enden, das alle nur noch den Mindestlohn erhalten.
    Wenn sie bei gleichen Deutschkenntnissen und bei gleicher Ausbildung weniger bekommen ist das Diskriminierung und somit verboten Wenn ein Asylsuchender eine Stelle bekommt für die niedrige Anforderungen gelten, bekommt er die gleiche Stelle wie sie ein Deutscher bekommen würde. Es werden schließlich nicht neue Stellen "erfunden", speziell für diese Menschen.

  21. #20
    Calc Calc ist offline

    AW: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein?

    Zitat zenzra Beitrag anzeigen
    1. Wäre es eine Chance dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.
    Nein wäre es nicht ! Warum plappert ihr der Politik eigentlich nach dem Mund ?! Ist ja nicht auszuhalten.

    Es gibt beim Fachkräftemangel kein Zahlen- sondern ein Qualitätsproblem.
    Dazu braucht man sich nur mal die aktuellen Zahlen vor Augen halten. Laut Statista Stand 2015:

    - 545.000 unbesetzte Arbeitsplätze in Deutschland
    - 2.870.000 Arbeitslose in Deutschland

    Das heißt wir haben bereits heute über 5-mal soviele Arbeitslose wie Verfügbare Stellen. Und bei der Betrachtung muss man auch noch folgendes berücksichtigen: Auf dem Markt bei offenen Stellen konkurrieren nicht nur Arbeitslose untereinander sondern die konkurrieren auch mit dem existieren Fachkräftemarkt, sprich mit Leuten die sich beruflich verändern oder eine neue Herausforderung suchen. Die meisten Stellen werden nämlich nicht an Arbeitslose vergeben sondern es findet objektiv betrachtet ein kontinuierlicher Arbeitsplatzaustausch statt von Leuten die sich aus einer Anstellung heraus bewerben.

    Du löst mit dem Zustrom nicht das Qualitätsproblem von bei Fachkräften sondern du belastest den Arbeitsmarkt gering Qualifizierter und die Sozialkassen. Nichts anderes.
    Es gibt auch genug Statistiken darüber, die aufzeigen, dass ein Großteil von Fachkräften bzw. ein genereller Bildungsaufstieg bei Migration (die Masse! Ausnahmen gibt es immer) oft erst in zweiter viel öfter aber erst in dritter oder vierter Generation gelingt. Ein 25 Jährigen Schwarzafrikander machst du in diesem Leben zu keiner Deutschen Fachkraft mehr. Bis der nämlich adäquat ausgebildet ist und Deutsch spricht, ist der 35 und konkurriert dann mit 19 Jährigen oder mit Leuten die schon über 10 Jahre Berufserfahrung haben auf einem Arbeitsmarkt der ohnehin schon sehr angespannt ist.

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