Propagandapandabär
~Panda
Das liegt aber im Auftrag der jeweiligen Schule und hat mit Schulreform ja recht wenig zu tun, würde ich behaupten. Ich kann deine Argumente durchaus nachvollziehen.
Sport soll mitunter auch den Teamgeist und das Selbstbewusstsein fördern. Nichts fördert das mehr als ein Teamsport, da hast du recht.
Als wir allerdings Leichtathletik im Sommer hatten (jedes Jahr), wurden bei uns kleinere Gruppen gemacht. Die einen waren gerade mit Leichtathletik dran (Kugelstoßen/Weitsprung etc. pp.), während die anderen Gruppen Fußball spielen konnten, in Eigenregie.
Wie gesagt: Das ganze liegt vielmehr im Ermessen der jeweiligen Schule und der Lehrer, was du ankreidest... Nicht jeder Leher und nicht alle Schulen sind gleich, und es dürfte wohl eher sehr schwer werden, hier einheitliche Maßstäbe zu setzen.
Allerdings: Wieso muss sich ein 55 jähriger oder 60 jähriger Geschichtslehrer mit Informatik o.ä. zwangsweise auskennen? Oder ein Sozialkundelehrer? Der hat meiner Meinung nach andere Stärken, die er nutzt und den Schülern beibringt. Das kommt allerdings meistens erst mit einer gewissen Erfahrung und einem gewissen Alter, dass man mit seinem Fach gut umgehen kann und die Schüler auf Trab halten kann.
In meiner Schule waren die Lehrer die besten (und diejenigen, die ihren Unterricht am interessantesten hielten!), die relativ wenig Ahnung von Informatik hatten und einen Beamer nicht bedienen konnten.
Ich kann nur für mich selbst sprechen, da ich nur meine Schule kannte. Und dort konnte ich eigentlich vom Schulwesen her kaum etwas ankreiden. Das Gymnasium ist dazu da, Allgemeinbildung zu schaffen. Die Allgemeinbildung war mir allemale lieber (weil oberflächlich!), als diese tiefgehenden, unnützen Vorlesungen, die ich jetzt in der Uni habe und bei denen ich jetzt schon weiß: Das ist weder interessant zu wissen, noch fördert es irgendwann meine Bildung/mein Wissen, noch brauche ich das ganze später noch irgendwann mal. Da war mir das aufgesplittete Wissen in der Schule mit Fächern wie Bio, Physik, Psychologie, Astrophysik, Mathe, Geschichte/Sozialkunde etc. pp. doch wesentlich lieber. Denn da wusste ich: Ich lerne etwas über die Welt und von der Welt. In meinem Studium und in den anderen Vorlesungen, die ich bisher besuchte (BWL, Jura) und andere Sachen die ich von meinen Kollegen sehe (Mechatronik/Maschinenbau/Architektur) muss ich nur immer wieder den Kopf schütteln, was da für Stuss gelehrt wird. An der Uni komm ich mir persönlich verarscht vor.
@Käptn'Hook: Diese Kandidaten gibt und gab es aber schon immer. Die Frage die sich stellt: Wieso bekamen deine Kollegen dann überhaupt ihr Abitur? Solche Kollegen sollte man meiner Meinung nach in einem Gymnasium gnadenlos durchfallen lassen. Mittlere Reife Abschluss dann eben, damit kann man immernoch irgendwo hingehen zum Lernen.
Die Arbeitslosigkeit auf fehlende Bildung oder wenig Bildung zurückzuführen, halte ich für verkehrt. Das ganze ist zu komplex, dass man darin einen einzigen Grund ausfindig machen kann. Wie sieht es mit Jobangebot etc. aus? Wenn Arbeitsstellen in Bayern entstehen, hat derjenige in Mecklemburg-Vorpommern eher weniger davon. Wenn man sich mal ansieht, wo die Arbeitslosenquoten in Deutschland am höchsten sind... Merkst du was?