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  1. #81
    Gilligan Gilligan ist offline
    Avatar von Gilligan

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Die gibts heute und gabs schon vor 14 Jahren. Vor 14 Jahren hatte BMW schon den BMW 7er Hydrogen mit Wasserstoffantrieb auf dem Markt. Den konnte man für damalige Verhältnisse leasen von BMW als Flottenfahrzeug und damit auch selbst fahren. Nach dem 7er BMW Hydrogen wurde das Ziel von BMW nichtmehr verfolgt. Ich würde behaupten, es hatte sich als Flop rausgestellt. Bis heute. Wer trägt nun die Schuld? BMW?
    Willst du heute ein Auto mit Alternativen Antrieb? Auch kein Problem. Hol dir einen Mini E. Einen Elektrosmart. Hol dir einen Tesla. Es gibt die Autos, es gibt sie alle, es gibt sie mit Alternativen. Demnächst kommt das erste Brennstoffzellenauto mit. Ob sie gekauft werden und in Mengen, das wage ich zu bezweifeln. Öl ist und bleibt für die nächsten 40 Jahre sicherlich das Hauptmerkmal in Motoren für Fahrzeugen, genauso wie Öl auch in Turbinen für Flugzeugen weiterhin für die nächsten 40 Jahre verwendet werden wird. Unseren Energiehunger komplett mit Alternativen zu decken, wird in den nächsten 40 Jahren sehr schwer. Ein Liter Öl hat 10 kwh Energie in sich. Wenn ich das jetzt in Strom umrechne: Ein Altbaugebäude braucht 30.000 kwh Energie zum Beheizen im Winter. Kalkuliere ich das auf einen Strompreis von 22 Cent runter, liegen wir bei einer Heizkosten von 6.600 Euro. Der Strom wird aus Kohle gewonnen, aus Gas, die Verluste über die Stromleitungen und das Stromnetz sind vorhanden genauso wie die Wärmeverluste bei der Erzeugung des Strom aus Kohle und Gas. Allein wenn wir heute unser Stromnetz umstellen werden auf komplett Alternativen, müssten wir die Menge an erzeugten Strom aus Kohle erstmal mit Alternativen ersetzen. Das wird ein Aufwand, der auch die nächsten 20 Jahre nicht sehr leicht zu meistern ist, hier "grün" zu werden. Und solange du ein Auto mit Strom tankst, der mit Gas oder Kohle hergestellt wurde, ist dein grünes Auto mit den Alternativen dann doch recht ungrün.
    Btw: Auch Audi entwickelt an Alternativen, die bieten nächstes Jahr eine ganze neue Palette an. Wenn es dich interessiert, such mal nach Audi Balanced Mobility.
    Der Fahrzeugindustrie hier den Buhmann zuzuschieben, ist definitiv fehl am Platze.
    Was sind dann die Alternativen? Photovoltaikzellen zu fördern, staatlich und mit einem sicheren Stromverkaufswert von um die 50ct pro kwh für den Privatbürger? Den die Stromindustrie aufkaufen muss? Wenn da beim Strom noch ein Gewinn überbleiben soll, muss der Strompreis hier minimum 80-90 Cent/kwh betragen. Denn die Netzverluste sind vorhanden, der Staat will noch einen Happen Stromsteuer und dann bleiben vielleicht noch 5 Cent Gewinn über. Ist das das Ziel? Ich denke nicht. Einen Strompreis von 90 Cent/kwh würde sogar jegliches Elektroauto noch 5x unrentabler machen.
    Und was sind dann die Alternativen? Die kostenmäßig mithalten können? Gibts heute kaum welche. Wie gesagt: der Spritpreis heute ist in Kaufkraft gemessen günstiger als vor 30 Jahren.
    richtig, sag ich ja. es ist nicht konkurrenzfähig, weil zu lange gepennt wurde. was sind schon 14 jahre. bmw hatte vor 14 jahren hybridantriebe. das hätte vor 40 jahren angegangen werden müssen, dann wäre es heute konkurrenzfähig und eine alternative. die jetzt erhältlichen fahrzeuge kann sich doch kaum einer leisten und sind, bzgl. e-mobilen, alleine wegen ihrer ausdauer, keine alternative. zudem ist die infrastruktur zu schlecht ausgebaut. batterien zu teuer. das kommt jetzt erst alles ins rollen, hätte aber schon vor 25 jahren passieren müssen, oder noch früher. ich sagte ja, das ist nicht nur die industrie schuld, sondern auch die politik.

    zu den sozialversicherungen noch kurz:
    das prinzip, dass ich gezwungen bin beiträge zu zahlen, obwohl ich nie, oder äußerst selten davon einen nutzen habe, besteht hier auch. genau wie beim semesterticket. also ist es in der hinsicht das selbe. ob nun alle einzahlen oder nicht ist ja für die fairness recht latte, wenn man es auf ein indiviuum bezieht.

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    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
  3. #82
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zitat Gilligan Beitrag anzeigen
    richtig, sag ich ja. es ist nicht konkurrenzfähig, weil zu lange gepennt wurde. was sind schon 14 jahre. bmw hatte vor 14 jahren hybridantriebe. das hätte vor 40 jahren angegangen werden müssen, dann wäre es heute konkurrenzfähig und eine alternative.
    Anders wird ein Schuh draus. Hybridantrieb ungleich Hydrogenfahrzeug. 14 Jahre sind ein ganzer Haufen. Das Teil war damals Serienreif. Weißt du, wie lange Forschung und Entwicklung in neuen Fahrzeugen stecken? Mit Versuchsfahrten etc., bis die mal in die Serie gehen? Es ist zumeist Jahre zuvor schon bekannt, wann ein neues Auto rauskommt und wann es welches Modell ersetzen wird. Beim 3er BMW wusste man es schon 2010, dass der ersetzt wird. Und meistens erfährt man es, wenn man die ganzen Erlkönige rumfahren sieht. Davor wird aber das ganze Sortiment entickelt und internen Tests unterzogen. Der Aufwand, bis so ein Auto mal fertig ist, fertig für Testfahrer auf der Straße zu fahren, ist enorm. Und dann ist das Auto immernoch nicht serienreif. Der 7er Hydrogen (=Wasserstoffantrieb) war damals Ende der 90er Jahre komplett Serienreif, konnte man leasen von BMW selbst. Da steckt ewige Forschung und Entwicklung dahinter, bis das Teil serienreif wurde. Und trotzdem hatte man als Normalo kein Interesse daran. Öl und Benzin war für damalige Verhältnisse immernoch günstig, ich kann mich noch gut an 1998/1999 erinnern, als dann das erste mal eine 1 beim Diesel vorne dran stand. Bis dahin kostete der Liter Diesel zumeist noch zwischen 90 und 99 Pfennig! Da haben sich Alternativen schon gleich 3x nicht rentiert.
    Konkurrenzfähig werden sie heute und wohl in Zukunft allemale trotzdem nicht. Der Strom kostet trotzdem ein Satz X, der unabhängig von der Autoindustrie ist. Und man kann Wasserstoff nur durch Spaltung von Wasser oder durch Vergasung herstellen. Also braucht man entweder Strom oder Gas dazu. Strom wird heute nach wie vor noch aus Gas gewonnen. Sinn = 0. Auch bei Elektroautos. Das ganze wird nur grüner, wenn man das Stromnetz umbaut und ausbaut, und die Möglichkeiten abzuschöpfen, bedarf z.B. auch einiges an Kompromissen. So wäre es vielleicht ratsam, wenn nicht bei jeder noch geplanten neuen Stromtrasse - die 380kV Leitungen - ständig Bürgerinitiativen dagegen sich wehren würden, wie die Bürger im Ilmkreis gegen die 380 kV Leitung, die den Strom vom Osten der Republik mit neuen Trassen in den Süden bringen soll. Da wird nun seit 5 Jahren sich exzessiv mit Demos gegen den Trassenausbau gewehrt. So wird das nie was mit der Stromwende. Und solange es da keine Stromwende gibt, indem Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, brauchen wir auch gar nicht über Elektroautos oder Wasserstoffautos reden, wofür im Endeffekt Gas und Kohle zur Stromerzeugung für Autos verwendet wird. Denn die Erzeugung von Strom aus den beiden Energieträgern hat einen extremen Energieverlust zur Folge, die Einspeisung ins Netzt bringt Energieverluste - Netzverluste - und dann kannst du erst mit Strom selbst Autofahren. Ein Unding, wenn man nur mal überlegt. Und das mit Autos, die Reichweiten von 80km haben. Sensationell. Und auch hier werden sich keine enormen Besserungen mehr ergeben. Ein Liter Öl hat halt nunmal ca. 10kwh an Energiegehalt. Die umweltfreundliche Lösung gibt es leider nicht.

    die jetzt erhältlichen fahrzeuge kann sich doch kaum einer leisten und sind, bzgl. e-mobilen, alleine wegen ihrer ausdauer, keine alternative. zudem ist die infrastruktur zu schlecht ausgebaut. batterien zu teuer. das kommt jetzt erst alles ins rollen, hätte aber schon vor 25 jahren passieren müssen, oder noch früher. ich sagte ja, das ist nicht nur die industrie schuld, sondern auch die politik.
    Weil es - wie gesagt - überall anders Einsparpotenziale gibt, womit man mit extrem wenig Geld enorme Effizienzsteigerungen rausholen kann, wie z.B. Solarenergie zur Warmwasseraufbereitung und bessere Gebäudedämmungen und andere Heizsysteme. Den Automobilherstellern den Buhman zuzuschieben ist es sich extrem leicht zu machen. Mit dem Finger auf andere Deuten und den schuldigen suchen, und wenn man keine Argumente mehr hat dann auf das "Dann müssen halt Alternativen her" - "natürlich günstiger als die jetzigen Lösungen" ist nicht gerade die Art der Argumentation, die man stehenlassen kann und sollte. Es gibt Alternativen, klar sind diese teurer. Die Herstellung allein kostet das X-Fache eines simplen Motors. Die Batterien in einem Elektroauto machen den Großteil der Kosten überhaupt aus. Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren ist das eben genau andesrum.
    Man kann nur viel einsparen, wo viel verbraucht wird. Das ist halt so. 10% Einsparung von 2500 Liter sind nennenswert. 10% Einsparung von 3,8 Litern nicht gerade. Und da ändert auch jegliches "Da muss man die Effizienz verbessern" oder "da muss man nach Alternativen suchen" nichts dran. Die Welt ist nicht so einfach, wie man es hier in dem Fall gerne hätte.

    zu den sozialversicherungen noch kurz:
    das prinzip, dass ich gezwungen bin beiträge zu zahlen, obwohl ich nie, oder äußerst selten davon einen nutzen habe, besteht hier auch. genau wie beim semesterticket. also ist es in der hinsicht das selbe. ob nun alle einzahlen oder nicht ist ja für die fairness recht latte, wenn man es auf ein indiviuum bezieht.
    Naja. Du kannst, wenn du arbeitest, jederzeit deinen Job kündigen und Arbeitslosengeld empfangen, oder du wirst gekündigt und erhältst Arbeitslosengeld. Das geschieht in Deutschland alles andere als Selten, jährlich werden mehrere Millionen Jobs gekündigt. Da gabs mal ne Quelle von Destatis, die finde ich leider nichtmehr, die hatte unser Makroökonomieprofessor mal eingebaut. Die Sozialversicherungen sind da, dass du abgesichert bist. In deinem Leben wirst du sie definitiv des Öfteren brauchen. Du kannst auch jederzeit krank werden oder ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen - der Großteil der Bürger tut das MINDESTENS 2x im Jahr mit dem Zahnarzt und der Großteil der Bürger ist im Jahr mindestens noch 1-2x so beim Arzt, wegen irgendwelchen Verletzungen oder Schnupfen. Zu behaupten, die Krankenversicherungen würden nicht genutzt werden, ist einfach nicht korrekt. Der Unterschied ist nur: Jeder, der krank wird, kann zum Arzt gehen. Bei meinen Bekannten wie gesagt: Hier kann keiner mit dem Bus fahren. Es existiert schlicht und ergreifend keine Busverbindung zur Uni, trotzdem müssen sie Semesterticket bezahlen. Solidarität ist etwas ganz anderes, als das Semesterticket, und es ist etwas grundlegendes, damit man das begreift.
    Es ist zwar schön, dass du es verteidigst, weil du persönliche Vorteile daraus ziehst, aber deshalb sollte man es nicht als etwas darstellen und titulieren, was es definitiv nicht ist. Wenn ich die Möglichkeiten hätte, es zu nutzen, würde ich es auch tun. Ich empfinde das ganze trotzdem als eine Frechheit, dass man es Leute zahlen lässt, die davon ÜBERHAUPT keinen Nutzen haben und denen man jeglichen Nutzen davon untersagt. Das wäre, wie gesagt, als würdest du dein Leben lang in die Krankenversicherung einzahlen und beim Krankheitsfall würde man dich nicht behandeln. Wird nirgends in irgendeinem Solidaritätssystem so gehandhabt. Nirgends. Das macht man nur beim Semesterticket in der Uni, nämlich denen zu helfen, dies überhaupt nicht nötig haben, und die zur Kasse zu bitten, denen 50 Euro pro Semester schon weh tun. Sorry, aber das ist eine Frechheit und Unerhöhrtheit, was da mit den Semestertickets gemacht wird, die erstmal seinesgleichen suchen muss, in so einem Land, wo man einen auf Sozial und Solidarisch macht. Die Sozialversicherungen sind - wie gesagt - ein ganz anderes System.

  4. #83
    Gilligan Gilligan ist offline
    Avatar von Gilligan

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    die 380kV Leitungen - ständig Bürgerinitiativen dagegen sich wehren würden
    für mich auch nachvollziehbar. schließlich schaden die leitungen der gesundheit, aber richtig auch, dass das zeit kostet und die wende verzögert. meine undurchdachte idee wäre ja die leitungen genau da zu verlegen, wo beispielsweise autobahnen verlaufen, geht sicher auch nicht immer, wenn ich nur ans ruhrgebiet bzw. stadtautobahnen denke.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Weil es - wie gesagt - überall anders Einsparpotenziale gibt, womit man mit extrem wenig Geld enorme Effizienzsteigerungen rausholen kann, wie z.B. Solarenergie zur Warmwasseraufbereitung und bessere Gebäudedämmungen und andere Heizsysteme. Den Automobilherstellern den Buhman zuzuschieben ist es sich extrem leicht zu machen. Mit dem Finger auf andere Deuten und den schuldigen suchen, und wenn man keine Argumente mehr hat dann auf das "Dann müssen halt Alternativen her" - "natürlich günstiger als die jetzigen Lösungen" ist nicht gerade die Art der Argumentation, die man stehenlassen kann und sollte. Es gibt Alternativen, klar sind diese teurer. Die Herstellung allein kostet das X-Fache eines simplen Motors. Die Batterien in einem Elektroauto machen den Großteil der Kosten überhaupt aus. Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren ist das eben genau andesrum.
    Man kann nur viel einsparen, wo viel verbraucht wird. Das ist halt so. 10% Einsparung von 2500 Liter sind nennenswert. 10% Einsparung von 3,8 Litern nicht gerade. Und da ändert auch jegliches "Da muss man die Effizienz verbessern" oder "da muss man nach Alternativen suchen" nichts dran. Die Welt ist nicht so einfach, wie man es hier in dem Fall gerne hätte.
    man kann unreife infrastruktur bei e-mobilen etc. aber doch nicht damit rechtfertigen, weil es potenzielle andere einsparmöglichkeiten gibt, die nebenbei ebenso unzureichend genutzt werden. oder wie soll ich dein "weil" interpretieren? fakt ist, öl ist vergangenheit mit absehbarem ende, und es ist höchste zeit alternativen reif zu machen und das an jeder front. da ist seitens der industrie und der politik eifer notwendig. dass da auch gerade von der politik zu wenig passiert lässt sich ja bei jeglichen klimasitzungen beobachten. aber politik und industrie ist ja viel zu oft leider nicht trennbar.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Naja. Du kannst, wenn du arbeitest, jederzeit deinen Job kündigen und Arbeitslosengeld empfangen, oder du wirst gekündigt und erhältst Arbeitslosengeld. Das geschieht in Deutschland alles andere als Selten, jährlich werden mehrere Millionen Jobs gekündigt. Da gabs mal ne Quelle von Destatis, die finde ich leider nichtmehr, die hatte unser Makroökonomieprofessor mal eingebaut. Die Sozialversicherungen sind da, dass du abgesichert bist. In deinem Leben wirst du sie definitiv des Öfteren brauchen. Du kannst auch jederzeit krank werden oder ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen - der Großteil der Bürger tut das MINDESTENS 2x im Jahr mit dem Zahnarzt und der Großteil der Bürger ist im Jahr mindestens noch 1-2x so beim Arzt, wegen irgendwelchen Verletzungen oder Schnupfen. Zu behaupten, die Krankenversicherungen würden nicht genutzt werden, ist einfach nicht korrekt. Der Unterschied ist nur: Jeder, der krank wird, kann zum Arzt gehen. Bei meinen Bekannten wie gesagt: Hier kann keiner mit dem Bus fahren. Es existiert schlicht und ergreifend keine Busverbindung zur Uni, trotzdem müssen sie Semesterticket bezahlen. Solidarität ist etwas ganz anderes, als das Semesterticket, und es ist etwas grundlegendes, damit man das begreift.
    Es ist zwar schön, dass du es verteidigst, weil du persönliche Vorteile daraus ziehst, aber deshalb sollte man es nicht als etwas darstellen und titulieren, was es definitiv nicht ist. Wenn ich die Möglichkeiten hätte, es zu nutzen, würde ich es auch tun. Ich empfinde das ganze trotzdem als eine Frechheit, dass man es Leute zahlen lässt, die davon ÜBERHAUPT keinen Nutzen haben und denen man jeglichen Nutzen davon untersagt. Das wäre, wie gesagt, als würdest du dein Leben lang in die Krankenversicherung einzahlen und beim Krankheitsfall würde man dich nicht behandeln. Wird nirgends in irgendeinem Solidaritätssystem so gehandhabt. Nirgends. Das macht man nur beim Semesterticket in der Uni, nämlich denen zu helfen, dies überhaupt nicht nötig haben, und die zur Kasse zu bitten, denen 50 Euro pro Semester schon weh tun. Sorry, aber das ist eine Frechheit und Unerhöhrtheit, was da mit den Semestertickets gemacht wird, die erstmal seinesgleichen suchen muss, in so einem Land, wo man einen auf Sozial und Solidarisch macht. Die Sozialversicherungen sind - wie gesagt - ein ganz anderes System.
    natürlich wird das genutzt, dennoch ändert das nichts daran, dass man in der regel, außer ausnahmen, ein nettozahler ist. gerade beim rentensystem. zudem habe ich nicht gesagt, dass KV nicht genutzt wird. nur wenn ich sie nicht nutzen würde, müsste ich zahlen. übrigens: der solidaritätszuschlag ist im prinzip auch das gleiche, zumindest war er es von der idee. jeder zahlt, der aufbau ost kommt nur einer personengruppe "zu gute", zumindest im engen sinne. und jetzt komm mir nicht mit lkws die ware transportieren.
    ansonsten, wie zu sehen ist, sehe ich das leicht anders und ich finde es als äußerst gute sache an, das hat auch nichts mit persönlichem nutzen daraus ziehen zu tun. eine sache die jedem studenten vorteile schafft, auch wenn man eben eine sache aus dem topf nicht nutzt oder nicht nutzen kann. denn auf der anderen seite nutzt du andere dinge aus dem topf, sei es auch nur ein tutorium was besucht wird oder sonst was universitäres, so gleicht sich alles irgendwie aus. zudem könnte ich auch weiter hergeholte argumente dafür hervorbringen. man denke nur an viele stundenten, denen durch das semesterticket erst ein studium ermöglicht wird. super beitrag für die gesellschaft weit hergeholt aber korrekt.

    achso: zudem sind fälle wie du, die die ÖPV nicht nutzen können an einer hochschule wohl eher die ausnahme. genau wie es im KV-system wohl die ausnahme ist, dass jemand so gut wie nie KV in anspruch nimmt. aber da die mehrheiten die systeme nutzen und nutzen können/müssen, ist es hervorragend.

  5. #84
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zitat Gilligan Beitrag anzeigen
    für mich auch nachvollziehbar. schließlich schaden die leitungen der gesundheit, aber richtig auch, dass das zeit kostet und die wende verzögert. meine undurchdachte idee wäre ja die leitungen genau da zu verlegen, wo beispielsweise autobahnen verlaufen, geht sicher auch nicht immer, wenn ich nur ans ruhrgebiet bzw. stadtautobahnen denke.
    Es gibt Studien, dass diese Leitungen keinen Einfluss auf die Gesundheit haben. Genauso wie es Studien gibt, dass die Telefon-Masten keinen Einfluss auf die Gesundheit haben. Die Macht der Einbildung lässt uns nur nichtmehr schlafen. Das beste Beispiel hierfür war die Telekom Austria (glaub ich wars) die mal einen Masten in einen Ort aufgestellt hat, die Bürger haben sich dann seither wegen Schlafproblemen bei der entsprechenden Firma beschwert und dann kam als Antwort: Wie schlimm muss das erst werden, wenn wir die Dinger dann endlich einschalten?
    Das einzige, was diese Leitungen tun, ist die Landschaft verschandeln. Es ist wichtig, nicht um jede Ortschaft 30km Schleifen zu bauen. Je größer Der Umweg, desto mehr Geld kostet die Leitung. Je größer der Umweg, desto mehr Netzverluste treten auf. Logisch?
    Diese Bürgerinitiativen sind einfach - um es auf den Punkt zu bringen - dämlich und sowas von kontraproduktiv, das kann sich kein Mensch vorstellen. Ohne Netzleitungen von Nord nach Süd nützen sämtliche Offshore-Parks überhaupt nichts und können auch keine Energie erzeugen. Wozu dann auch, wenn die Energie nicht ankommt, wo sie hin muss? Und solche Bürgerinitiativen siehst du permanent, wenn du ein wenig googelst. Wie gesagt, die älteste mir bekannte geht seit über 5 Jarhen und ist die im Ilmkreis, wo aktiv gegen den Netzausbau vorgegangen wird, mit allen Mitteln. Vorneweg: Am meisten beteiligt daran sind die Linken und Grünen. Eine himmlische Kombination. Jene, die so auf die Energiewende schreien.

    man kann unreife infrastruktur bei e-mobilen etc. aber doch nicht damit rechtfertigen, weil es potenzielle andere einsparmöglichkeiten gibt, die nebenbei ebenso unzureichend genutzt werden. oder wie soll ich dein "weil" interpretieren? fakt ist, öl ist vergangenheit mit absehbarem ende, und es ist höchste zeit alternativen reif zu machen und das an jeder front. da ist seitens der industrie und der politik eifer notwendig. dass da auch gerade von der politik zu wenig passiert lässt sich ja bei jeglichen klimasitzungen beobachten. aber politik und industrie ist ja viel zu oft leider nicht trennbar.
    Dann nenne uns doch deine Vorschläge, wie wir das in den Griff nehmen sollten, wenn es doch so einfach ist . Meine Beiträge hierzu habe ich größtenteils genannt, ich kann nicht mehr machen, als das ganze nochmal zu wiederholen. Und das bringt nichts, es steht ja schon da. Öl und Gas werden - zumindestens in meiner Generation, die sich die nächsten 40 Jahre damit beschäftigt - nach wie vor Hauptenergieträger sein, so viel Realitätssinn muss man halt einfach haben, das so hinzunehmen. Energie kommt nämlich nicht aus der Steckdose, Energie muss erzeugt werden. Und wenn ich Elektroautos als Beispiel hernehme, dann brauchen die Energie. Und die wird in Deutschland überwiegend mit Kohle und Gas erzeugt, und zu einem Bruchteil noch aus Atomkraftwerken und erneuerbaren Energien.

    natürlich wird das genutzt, dennoch ändert das nichts daran, dass man in der regel, außer ausnahmen, ein nettozahler ist. gerade beim rentensystem. zudem habe ich nicht gesagt, dass KV nicht genutzt wird. nur wenn ich sie nicht nutzen würde, müsste ich zahlen. übrigens: der solidaritätszuschlag ist im prinzip auch das gleiche, zumindest war er es von der idee. jeder zahlt, der aufbau ost kommt nur einer personengruppe "zu gute", zumindest im engen sinne. und jetzt komm mir nicht mit lkws die ware transportieren.
    Richtig. Der Solidaritätszuschlag ist auch so eine Sauererei, die mit dem Semesterticket vergleichbar ist. Beides finde ich nicht in Ordnung. Beides finde ich gehört sich abgeschafft. Der Unterschied beim Soli und Semesterticket ist: Diejenigen, die wenig verdienen, zahlen kaum Soli bis gar keinen Soli. Diejenigen Studenten, die sich keine Wohnung in der Stadt leisten können, zahlen Semesterticket und deren Spritkosten on top noch.

    ansonsten, wie zu sehen ist, sehe ich das leicht anders und ich finde es als äußerst gute sache an, das hat auch nichts mit persönlichem nutzen daraus ziehen zu tun. eine sache die jedem studenten vorteile schafft, auch wenn man eben eine sache aus dem topf nicht nutzt oder nicht nutzen kann. denn auf der anderen seite nutzt du andere dinge aus dem topf, sei es auch nur ein tutorium was besucht wird oder sonst was universitäres, so gleicht sich alles irgendwie aus. zudem könnte ich auch weiter hergeholte argumente dafür hervorbringen. man denke nur an viele stundenten, denen durch das semesterticket erst ein studium ermöglicht wird. super beitrag für die gesellschaft weit hergeholt aber korrekt.
    Sehr weit hergeholt. Dein Fall, bei denen durch ein Semesterticket, was in einem Wohnort vielleicht 30 Euro pro Monat kostet, ein Studium ermöglicht wird. Soso. Das ist weit hergeholt. Und nein, die Fälle, die KEINEN ÖPNV in Anspruch nehmen können von meiner Uni sind in der Überzahl und überwiegend aus ländlicher Gegend. Diejenigen, die den in Anspruch nehmen, sind in 99,9% der Fälle sponsored by Daddy mit Wohnung in der Stadt - meist auch zu dem Zweck, ständig einen auf Party zu machen am Abend, wofür der Bus verwendet wird (den ich mit meinen Beiträgen bezahle! - genauso wie andere, die die Beiträge wirklich nötig haben! Und falls du jetzt behauptest, das sei die Ausnahme: No, definitiv nicht. Die Zahl, die das so handhaben, kenne ich nur zu gut und ist in der Überzahl. Wenn man mal bei und in Regensburg so in die Dult oder Kneipen oder andere Treffpunkte hinsieht, wird man zu 90% Studenten vorfinden) Es ist und bleibt eine Sauerei, wie man Leute etwas zahlen lassen kann und muss, die keinen Anspruch darauf haben. Es wäre das gleiche, als würde ich im Saturn einen Fernseher kaufen und bezahlen und die Verkäuferin nimmt ihn mir dann weg und sagt: Sie haben leider keinen Anspruch darauf. Da zahlen Leute etwas, die überhaupt keinen Nutzen davon haben und das nicht verwenden können. Meistens noch Leute, die sich sowies keine Wohnung leisten können in der Stadt, im Gegensatz zu den Studenten, die extra in die Stadt ziehen. Das ist einfach nichts anderes als eine Unverschämtheit und Ungerechtigkeit hoch 3. Und nichts anderes. Wer sowas verteidigt - mit Worten wie Solidarisch oder Sozial - verteidigt es mit etwas, was es nicht ist. Die Semestertickets sind nämlich nicht umsonst so günstig, weil alle Leute sie benutzen. Das kannst du vergessen. Es ist und bleibt ein Zahlen derjenigen, die sowieso sich keine Wohnung in der schönen Stadt leisten können, für diejenigen, die kein Problem haben sich ne Wohnung in der Stadt zu finanzieren. Und das ist in 95% der Fällen so. Leute wie du sind wohl eher eine Ausnahme.
    Es ist im Endeffekt nichts anderes, als die neue GEMA oder GEZ Ordnung es besagt, dass in Zukunft jeder Haushalt, unabhängig ob er Radio/TV/sonstige GEZ oder GEMA-Pflichtigen Geräte hat oder nicht hat, die entsprechenden Gebühren zu entrichten hat. Ist in meinen Augen genauso ungerecht. Das ist das, was das Semesterticket aber schon seit Jahren macht. Irgendwie denke ich, wirst du kein FAN von der neuen GEZ Ordnung sein.
    Wie gesagt. Der Großteil meiner Bekannten war zu Anfang gezwungen, mit dem Auto zur Uni zu fahren zwecks mangelnde Busverbindungen. Ein großer Teil davon kann das nun allerdings schon verwenden, weil sich die meisten eine Wohnung in der Stadt gesucht haben. Der Rest fährt immernoch mit dem Auto rein (50km One-Way!).
    Been there, done that, got the T-Shirt.

  6. #85
    Gilligan Gilligan ist offline
    Avatar von Gilligan

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Dann nenne uns doch deine Vorschläge, wie wir das in den Griff nehmen sollten, wenn es doch so einfach ist .
    weiß grad nicht wo ich gesagt habe, dass das einfach sei. ich habe auch glaube ich nicht behauptet, dass ich ne lösung hätte, wie man ernergiewende im generellen und die problematik des öls schnell und vor allem kostenreduzierend in die tüte bekommt. muss ich auch nicht. ich habe keine lösung. das was ich sage, dass man hätte die entwicklung politisch und industriell schon seit jahrzehnten mehr hätte fördern müssen, sind rein spekulativ wenn ich behaupte, dass man dadurch heute im größeren stil vom öl weg wäre.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Meine Beiträge hierzu habe ich größtenteils genannt, ich kann nicht mehr machen, als das ganze nochmal zu wiederholen. Und das bringt nichts, es steht ja schon da. Öl und Gas werden - zumindestens in meiner Generation, die sich die nächsten 40 Jahre damit beschäftigt - nach wie vor Hauptenergieträger sein, so viel Realitätssinn muss man halt einfach haben, das so hinzunehmen. Energie kommt nämlich nicht aus der Steckdose, Energie muss erzeugt werden. Und wenn ich Elektroautos als Beispiel hernehme, dann brauchen die Energie. Und die wird in Deutschland überwiegend mit Kohle und Gas erzeugt, und zu einem Bruchteil noch aus Atomkraftwerken und erneuerbaren Energien.
    das habe ich auch nicht in frage gestellt. denn dass das so sein wird, ist mir auch klar. falsch ist es dennoch.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Sehr weit hergeholt. Dein Fall, bei denen durch ein Semesterticket, was in einem Wohnort vielleicht 30 Euro pro Monat kostet, ein Studium ermöglicht wird. Soso. Das ist weit hergeholt.
    sag ich doch weit hergeholt .

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen

    Und nein, die Fälle, die KEINEN ÖPNV in Anspruch nehmen können von meiner Uni sind in der Überzahl und überwiegend aus ländlicher Gegend. Diejenigen, die den in Anspruch nehmen, sind in 99,9% der Fälle sponsored by Daddy mit Wohnung in der Stadt - meist auch zu dem Zweck, ständig einen auf Party zu machen am Abend, wofür der Bus verwendet wird (den ich mit meinen Beiträgen bezahle! - genauso wie andere, die die Beiträge wirklich nötig haben! Und falls du jetzt behauptest, das sei die Ausnahme: No, definitiv nicht. Die Zahl, die das so handhaben, kenne ich nur zu gut und ist in der Überzahl.
    ich kanns zwar nicht wiederlegen, aber dennoch würd ich das stark anzweifeln. aber gut. und das du mit deinen beiträgen extra buslinien finanzierst, weiß auch nicht. die linien gibt es bestimmt nicht nur wegen der studenten. aber kann natürlich sein. hast du eigentlich in regensburg noch nie eine bahn oder bus genutzt um von a nach b zu gelangen? sei es auch nur ne strecke von 500 metern? selbst wenn ich das ticket nicht nutzen müsste auf grund meines wohortes auf dem land, würde ich das ticket dennoch nutzen um z.b. mit dem auto in die stadt zu fahren, es fern von der innenstadt zu parken um dann von dort mit den ÖPV zur uni zu kommen. das wäre zumindest klug denke ich, da man sich parkplatzsuche und staus in der innenstadt ersparen würde. mir fällt aber grad ein, dass die gegebenheiten in regensburg dies vielleicht gar nicht so erforderlich machen würden. wie groß ist regensburg.... mal wiki fragen... ja ok ist natürlich auch alles ne ganz andere dimension als köln.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Wenn man mal bei und in Regensburg so in die Dult oder Kneipen oder andere Treffpunkte hinsieht, wird man zu 90% Studenten vorfinden)
    was bei ner studentenstadt aber auch irgendwo normal ist.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Es ist und bleibt eine Sauerei, wie man Leute etwas zahlen lassen kann und muss, die keinen Anspruch darauf haben. Es wäre das gleiche, als würde ich im Saturn einen Fernseher kaufen und bezahlen und die Verkäuferin nimmt ihn mir dann weg und sagt: Sie haben leider keinen Anspruch darauf. Da zahlen Leute etwas, die überhaupt keinen Nutzen davon haben und das nicht verwenden können. Meistens noch Leute, die sich sowies keine Wohnung leisten können in der Stadt, im Gegensatz zu den Studenten, die extra in die Stadt ziehen. Das ist einfach nichts anderes als eine Unverschämtheit und Ungerechtigkeit hoch 3. Und nichts anderes. Wer sowas verteidigt - mit Worten wie Solidarisch oder Sozial - verteidigt es mit etwas, was es nicht ist. Die Semestertickets sind nämlich nicht umsonst so günstig, weil alle Leute sie benutzen. Das kannst du vergessen. Es ist und bleibt ein Zahlen derjenigen, die sowieso sich keine Wohnung in der schönen Stadt leisten können, für diejenigen, die kein Problem haben sich ne Wohnung in der Stadt zu finanzieren. Und das ist in 95% der Fällen so. Leute wie du sind wohl eher eine Ausnahme.
    städteabhängig. in kön sieht es sicher anders aus. meine umgebung sieht nämlich genau gegenteilig zu deiner aus. dort geht der großteil meiner komillitonen, die mit mir 2008 angefangen haben arbeiten wohnen teils teils in köln direkt und nutzen durchweg die ÖPV und damit das semesterticket. auch die, die außerhalb von köln wohnen, egal ob sie keine direkte verbindung von der haustür haben, spätestens in köln selber wird das ticket regelmäßig genutzt, da man von einem hörsaal zum anderen gerne mal 3 oder 4 stationen mit bus bzw. bahn zurücklegen muss. aber wie gesagt, andere dimensionen in köln als in regensburg.

    und ich bleib dabei. nicht nur das semesterticket ist so günstig weil es alle zahlen, sondern alles was mit dem studienbeitrag bezahlt wird ist so günstig, weil ihn alle zahlen, sei es das mensaessen, oder diverse beratungseinrichtungen des asta. ob die leute es nun nutzen oder nicht. die die das eine nicht nutzen, nutzen das andere. von daher gute sache und alles gleicht sich irgendwo aus. wenn man nun natürlich gar nichts nutzen will, gut dann kann man natürlich stenkern. ich jedenfalls habe bereits beratungsstellen genutzt (recht und bafög), mensaessen und semesterticket. dafür aber z.b. noch nie die fahrradwerkstatt. die wohl nur von in köln lebenden studenten genutzt wird. die brauchen für reparaturen außer vergünstigtes material nichts zahlen. da reg ich mich auch nicht drüber auf obwohl ich das nicht nutzen kann. oder die vergünstigten studentenwohnungen kann ich auch nicht nutzen (theoretisch vielleicht schon, wäre aber ein minusgeschäft).

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Wie gesagt. Der Großteil meiner Bekannten war zu Anfang gezwungen, mit dem Auto zur Uni zu fahren zwecks mangelnde Busverbindungen. Ein großer Teil davon kann das nun allerdings schon verwenden, weil sich die meisten eine Wohnung in der Stadt gesucht haben. Der Rest fährt immernoch mit dem Auto rein (50km One-Way!).
    Been there, done that, got the T-Shirt.
    mein lieber scholli ihr müsst aber wirklich im letzten loch wohnen. ich mein zum nächsten bahnhof in der stadt kanns doch nicht so weit sein. ich dachte ich wohne am a rsch der welt, aber da bin ich mit meinen 25 km zum bahnhof in mönchengladbach ja noch sehr gut bedient.

  7. #86
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zitat Gilligan Beitrag anzeigen
    weiß grad nicht wo ich gesagt habe, dass das einfach sei. ich habe auch glaube ich nicht behauptet, dass ich ne lösung hätte, wie man ernergiewende im generellen und die problematik des öls schnell und vor allem kostenreduzierend in die tüte bekommt. muss ich auch nicht. ich habe keine lösung. das was ich sage, dass man hätte die entwicklung politisch und industriell schon seit jahrzehnten mehr hätte fördern müssen, sind rein spekulativ wenn ich behaupte, dass man dadurch heute im größeren stil vom öl weg wäre.
    Dass es spekulativ ist, stimmt. Und nicht nur das. Es ist einfach falsch. Man hätte sich vor 30 oder 40 Jahren keine Alternative leisten können. Öl war vor 30 oder 40 Jahren das günstigste, was man als Energieträger bekommen konnte, und auch das wirtschaftlichste. Heute ist man immernoch beim Öl. Rate mal, wieso? Würde bei uns nicht 1 Euro Steuer aufm Liter Sprit sein, würde sich heute noch nichtmal annähernd irgend ein Elektroauto rentieren. Und auch sämtliche Techniken, die 0,5 oder 1 Liter Sprit auf 100km einsparen, würden sich nicht im Ansatz rentieren, weil sämtliche Forschungsinvestitionen in diesen Richtungen im Endeffekt nur mit draufzahlen einhergehen würde. Was kostet denn der Liter Heizöl ? Wenns günstig ist 70 Cent, wenns teuer ist 95 Cent. 1 Liter Heizöl enthält 10kwh Energie. Das wären in Strom gerechnet 2,20 Euro.


    das habe ich auch nicht in frage gestellt. denn dass das so sein wird, ist mir auch klar. falsch ist es dennoch.
    Tja. Dass es falsch ist, mag schon sein. Aber die Alternative dagegen gibts im Endeffekt nicht. Jegliche Alternative würde - zumindestens für einige Jahre - unser Leben sehr stark erschweren. Für den ein oder anderen kein großes Ding. Die Mehrheit möchte das allerdings nicht. Die Steuern auf dem Sprit erschweren heute auch schon einigen das Leben - am meisten den Pendlern.

    ich kanns zwar nicht wiederlegen, aber dennoch würd ich das stark anzweifeln. aber gut. und das du mit deinen beiträgen extra buslinien finanzierst, weiß auch nicht. die linien gibt es bestimmt nicht nur wegen der studenten. aber kann natürlich sein. hast du eigentlich in regensburg noch nie eine bahn oder bus genutzt um von a nach b zu gelangen? sei es auch nur ne strecke von 500 metern?
    Im Endeffekt ist es eine Mischkalkulation. Alles ist eine Mischkalkulation. Man weiß, dass niemals alle Studenten den Bus benutzen werden und würden. Wir haben in Regensburg allein an unserer Uni 20.000 Studenten. Die FH hat wohl nochmal mindestens die Hälfte. Die Kapazitäten der Busse würden wohl nichtmal die hälfte aller Studenten verkraften. Das ist einfach mal Realität. Die Parkhäuser bei uns an der Uni sind voll, genauso wie die Busse.

    selbst wenn ich das ticket nicht nutzen müsste auf grund meines wohortes auf dem land, würde ich das ticket dennoch nutzen um z.b. mit dem auto in die stadt zu fahren, es fern von der innenstadt zu parken um dann von dort mit den ÖPV zur uni zu kommen. das wäre zumindest klug denke ich, da man sich parkplatzsuche und staus in der innenstadt ersparen würde. mir fällt aber grad ein, dass die gegebenheiten in regensburg dies vielleicht gar nicht so erforderlich machen würden. wie groß ist regensburg.... mal wiki fragen... ja ok ist natürlich auch alles ne ganz andere dimension als köln.
    Sorry, aber auch der Bus steht beim Stau im Stau . Das ist kein Grund. Wäre schon eine enorme Seltenheit, wenn öffentliche Verkehrsmittel mal schneller zum Ziel kommen würden als private. Allein die ganzen Haltestellen.
    Und nein, ich habe keine Verwendung für solch ein Ticket. Regensburg ist - bis auf den Berufsverkehr - immer akzeptabel ausgebaut, sodass man nicht so lange Staus hat. In den Berufszeiten ist das zwar anders, aber dann fährt man halt 10 Minuten eher los, dann geht man dem ganzen aus dem Weg.

    städteabhängig. in kön sieht es sicher anders aus. meine umgebung sieht nämlich genau gegenteilig zu deiner aus. dort geht der großteil meiner komillitonen, die mit mir 2008 angefangen haben arbeiten wohnen teils teils in köln direkt und nutzen durchweg die ÖPV und damit das semesterticket. auch die, die außerhalb von köln wohnen, egal ob sie keine direkte verbindung von der haustür haben, spätestens in köln selber wird das ticket regelmäßig genutzt, da man von einem hörsaal zum anderen gerne mal 3 oder 4 stationen mit bus bzw. bahn zurücklegen muss. aber wie gesagt, andere dimensionen in köln als in regensburg.
    Dann macht das ganze natürlich Sinn. Wenn die Uni entsprechend groß ist, ist das ja okay. Aber gut, wir fassen an unserer Uni "nur" knapp über 20.000 Studenten.

    und ich bleib dabei. nicht nur das semesterticket ist so günstig weil es alle zahlen, sondern alles was mit dem studienbeitrag bezahlt wird ist so günstig, weil ihn alle zahlen, sei es das mensaessen, oder diverse beratungseinrichtungen des asta. ob die leute es nun nutzen oder nicht. die die das eine nicht nutzen, nutzen das andere. von daher gute sache und alles gleicht sich irgendwo aus. wenn man nun natürlich gar nichts nutzen will, gut dann kann man natürlich stenkern.
    Sorry. Aber eine Uni hat eine Zusammensetzung, wo deine Studiengebühren überall hingehen. Und das macht nicht das "weil alle das nutzen" günstig, sondern weil eben "viele das nicht nutzen und nicht nutzen können". Wenn alle unsere 20.000 Studenten die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen würden an der Uni, würde das Busunternehmen sofort pleite gehen, weil jeder Student im Endeffekt knapp 10 euro/Semester zahlt an Gebühren für den Bus - Semesterticket. Das sind dann halt 200.000 Euro im Monat für die Busverbindungen, aber dafür müsste man wesentlich mehr Fahrer, mehr Busse und damit mehr Sprit und Diesel verfahren und alle Kosten, die damit noch einhergehen. Ferienpersonal/Personal in Krankheitsfällen. Na dann Prost Mahlzeit.

    ich jedenfalls habe bereits beratungsstellen genutzt (recht und bafög), mensaessen und semesterticket. dafür aber z.b. noch nie die fahrradwerkstatt. die wohl nur von in köln lebenden studenten genutzt wird. die brauchen für reparaturen außer vergünstigtes material nichts zahlen. da reg ich mich auch nicht drüber auf obwohl ich das nicht nutzen kann. oder die vergünstigten studentenwohnungen kann ich auch nicht nutzen (theoretisch vielleicht schon, wäre aber ein minusgeschäft).
    Über sowas reg ich mich auch nicht auf. Ich reg mich über das Semesterticket auf, weil ich es nicht nutzen kann. Ich zahle dafür und KANN es nicht nutzen, egal wie sehr ich mich darüber ärgere. Wenn mein Fahrrad kaputt ist, kann ich zur Uni fahren und kann es reparieren lassen. Wenn ich rechtliche Probleme habe, kann ich es beanspruchen. Das Semesterticket KANN ich nicht beanspruchen oder verwenden. ich zahle für etwas, was ich nicht verwenden kann - das ist beim Rest nicht so. Insofern - nein, deine Beispiele sind nicht vergleichbar. Beim Rest könnte ich ja, wenn ich wollte.

    lieber scholli ihr müsst aber wirklich im letzten loch wohnen. ich mein zum nächsten bahnhof in der stadt kanns doch nicht so weit sein. ich dachte ich wohne am a rsch der welt, aber da bin ich mit meinen 25 km zum bahnhof in mönchengladbach ja noch sehr gut bedient.
    Jau. Ein Bahnhof steht schon da. Nur das Semesterticket zählt nich für den Zug. Das Zugticket würde mich - wie meinen Cousin - gut 150 Euro im Monat nochmal on top kosten zum Hauptbahnhof. Von da an könnte ich dann das Semesterticket verwenden. Mit dem Zug dauert die Fahrt zur Uni dann für die lächerlichen 50km dank Umsteigen und Warten auf den Bus um die 2 Stunden.
    Wie gesagt. So wie das Semesterticket bei UNS gehandhabt wird, ist es einfach nur lächerlich, weder solidarisch noch irgendetwas SONST. Es ist einfach ein Alimentieren für einige, wenige, die sowieso durch Wohnung in Uni-Nähe schon bevorteilt sind, zu Lasten aller anderen, die es nicht nutzen können. Im Endeffekt eine Sauerei, aber gut, kann man nix machen. Wenn man studieren will, muss man das halt zahlen, da führt kein Weg dran vorbei. Man wollte das schon mal abschaffen bei uns, die Uni zumindestens, aber einige Studentenvertretungen haben sich dafür ausgesprochen, dass das so bleibt. Jan, 26 und Biologiestudent z.B. und Phillipp, 28 und was weiß ich, was der studiert. Hat bestimmt auch was damit zu tun, weil man dann mit dem Bus von der Wohnung in Regensburg auch schön wenn Dult ist jeden Tag zur Dult hinkommt .

  8. #87
    Gilligan Gilligan ist offline
    Avatar von Gilligan

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    ja also es geht ja fast nur noch ums semesterticket .
    abschließend noch kurz:
    köln ist alleine von der uni mehr als doppel so groß glaube derzeit fast 43000 studenten. dann noch die fh, die sporthochschule und ne private fh. und dann auch noch von der einwohnerzahl. also alles gar nicht vergleichbar. auch die sache mit dem stau. die busse und bahnen stehen nicht im stau, da sie in der regel eigene fahrbahnen in köln haben.

  9. #88
    keldana keldana ist offline
    Avatar von keldana

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    ich bin der Meinung, das wir sowas hier bekommen werden:

    Zum Nachtanken: Redox-Flow-Batterien

    der Artikel ist schon von 2009 ... aber das ist es halt. Tanken wie bisher ... also eben auch schnell "nachladen".

  10. #89
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zitat keldana Beitrag anzeigen
    ich bin der Meinung, das wir sowas hier bekommen werden:

    Zum Nachtanken: Redox-Flow-Batterien

    der Artikel ist schon von 2009 ... aber das ist es halt. Tanken wie bisher ... also eben auch schnell "nachladen".
    Und alle 25km einen Tankstopp... Wirklich lustig wird das dann auf der Autobahn erstmal...
    Sorry, aber alles was Reichweiten von unter 200km fasst, sind heute nichtmehr tragbar. Und 200km sind schon fast zu kurz. Und dann nicht die Herstellerangaben mit 200km im Labor, bei optimalen Straßenbedingungen, Wetter und ganz lahmer Fahrt. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sowas auch nur annähernd Realität werden könnte, bei so geringen Reichweiten. Jeglichen Vertreter zahlt man dann im Endeffekt nur noch fürs Tanken.
    Die Zukunft für die nächsten 20-30 Jahre liegt definitiv weiterhin im Öl und Gas. So viel Realitätssinn muss man halt einfach habe. Dass in Autos dann eine Mischform aus Öl und Gas als Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen wird, ist ziemlich sicher - und die Automobilindustrie wappnet sich schon für diesen Weg.
    Und was danach kommt: Keine Ahnung, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass wir jemals mit Elektroautos rumschippern werden. Elektroautos haben sehr viele herbe Nachteile, die man nicht einfach wett machen kann. Hohes Gewicht für Batterien und ungünstige Temperaturverhältnisse für Batterien hierzulande sind ebenfalls noch nachteilig.

  11. #90
    keldana keldana ist offline
    Avatar von keldana

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Wie sagt man doch so schön ... wer lesen kann ist klar im Vorteil:

    Größter Nachteil der Technik: Sie speichert deutlich weniger Energie als Lithium-Ionen-Akkus. Die Reichweite der Autos würde daher nur etwa ein Viertel betragen, rund 25 Kilometer. Die Fraunhofer-Forscher konnten die Reichweite nun "auf das Vier- bis Fünffache steigern" und kommen damit "in die Nähe der Lithium-Ionen-Akkus", so Noack.
    2009 schon in der Nähe von Lithium-Ionen-Akkus. Und mal ehrlich ... wenn etwas "neues" kommen soll, dann wird es nur über ein solches System gehen. Also ein System, indem man den "Treibstoff" ähnlich schnell wie heute "tanken" kann.

    Das die nächsten 20-30 Jahre vermutlich noch im Verbrennungsmotor mit Öl liegen werden hat überdies niemand in Zweifel gezogen. Wir sollten halt nur schauen, dass die Wissenschaft schnell genug für die Alternative ist, BEVOR das Öl ausgeht.

  12. #91
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zitat keldana Beitrag anzeigen
    Wie sagt man doch so schön ... wer lesen kann ist klar im Vorteil:



    2009 schon in der Nähe von Lithium-Ionen-Akkus. Und mal ehrlich ... wenn etwas "neues" kommen soll, dann wird es nur über ein solches System gehen. Also ein System, indem man den "Treibstoff" ähnlich schnell wie heute "tanken" kann.

    Das die nächsten 20-30 Jahre vermutlich noch im Verbrennungsmotor mit Öl liegen werden hat überdies niemand in Zweifel gezogen. Wir sollten halt nur schauen, dass die Wissenschaft schnell genug für die Alternative ist, BEVOR das Öl ausgeht.
    Auch die Reichweite von Lithium-Ionen Akkus oder den 100km die du hier nennst, sind Reichweiten, die bei optimalen Außentemperaturen gemessen sind. Das heißt weder -20° oder -10° noch +20° oder +30°. Wenn du für solche Temperaturen noch Heizung/Klimaanlage benötigst, kannst du zusehen, wie deine Reichweite hier auf 1/4 wieder schrumpft. Es ist im Endeffekt wie die Werksangaben beim normalen Auto. Nur hier noch viel schlimmer, weil z.B. der Winter enorme Effekte auf die Reichweite hat, weil du dein Heizgebläse dann aufdrehst bei -15° und diese Wärme nicht über Abwärme (wie bei einem Verbrennungsmotor) zur Verfügung gestellt wird, sondern über deine Batterien und den Elektromotor erzeugt werden muss.
    Das ganze hat - wie schon gesagt - nach wie vor herbe Nachteile, auch diese nette "Technik". Es wird spannend, was kommt, aber schon vor 100 Jahren konnte sich der E-Motor nicht durchsetzen. Geschweigedenn, dass es bei unserem derzeitigen und zukünftigen Strommix überhaupt sinnvoll wäre, sich ein E-Auto anzuschaffen, dessen Strom dann mittels Kohle produziert wird, via Netzverlusten über Stromleitungen weitergeleitet wird und dann wieder mit Aufladeverlusten an Tankstellen oder beim trauten Heim aufgeladen wird. Da ist ja fast jeder Verbrennungsmotor unterm Strich noch effizienter.

  13. #92
    keldana keldana ist offline
    Avatar von keldana

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Dann erklär uns doch mal bitte, wo Du im Jahr 2100 noch Öl hernimmst ??? Biokraftstoff wird aufgrund von mehr als 10 Milliarden Menschen nicht funktionieren, weil die Anbauflächen für Nahrung gebraucht werden. Auch Erdgas wird bis dahin zur Neige gegangen sein ... und was willst Du dann anderes nehmen ???

  14. #93
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zitat keldana Beitrag anzeigen
    Dann erklär uns doch mal bitte, wo Du im Jahr 2100 noch Öl hernimmst ??? Biokraftstoff wird aufgrund von mehr als 10 Milliarden Menschen nicht funktionieren, weil die Anbauflächen für Nahrung gebraucht werden. Auch Erdgas wird bis dahin zur Neige gegangen sein ... und was willst Du dann anderes nehmen ???
    Sry, aber Energieträger bestehen nicht nur aus Öl, Gas oder Akkus. Was man bis dahin als Alternative nimmt, ist mir persönlich piep egal. Das wird sich bis dahin auch leicht rausstellen. Bis dahin baut man vermutlich ein Wasserstoffnetz aus, womit man bei Offshore-Parks mit dem dort erzeugten Strom aus Windkraftanlagen Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff spaltet und via Ex-Gasleitungen durch ganz Deutschland schickt. Oder was weiß ich. 2100 sind 88 Jahre. Ein unüberblickbarer Zeitraum, was bis dahin passieren wird. Du wirst nichtmal definitiv sagen können, was in 2020 passiert, und willst dann bis ins Jahr 2100 vorstoßen? Sorry, aber jeglicher Realitätssinn sollte das eigentlich schon ausschließen.
    Die größten Alternativen zum Öl werden sich in diesem Jahrhundert noch herausstellen. Und das werden die werden, die am wirtschaftlichsten und bequemsten sind. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es Sinn und Zweck sein kann, alle 25km oder 50km Bremsflüssigkeiten zu tauschen auf Autobahnen o.ä.. Was dann in dieser Theorie mit Flugzeugen passieren soll oder mit Schiffen, wird noch um einiges amüsanter.

  15. #94
    keldana keldana ist offline
    Avatar von keldana

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Ein hoch entzündliches / explosives Gas ? Na wunderbar ... und dann kommen noch die ganzen "Verluste" bei der Umwandlung dazu.

    Also da ist es doch wirklich sehr viel wahrscheinlicher, dass es Stromautos sein werden, die selbstredend bis dahin noch wesentlich effizienter geworden sind. Und hier von Bremsflüssigkeit zu sprechen und dabei km-Angaben zu benutzen, die Anno 2009 schon erreicht worden sind, entlarven Dein Posting auch bereits als fernab jeden Realitättssinns.

  16. #95
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zitat keldana Beitrag anzeigen
    Ein hoch entzündliches / explosives Gas ? Na wunderbar ... und dann kommen noch die ganzen "Verluste" bei der Umwandlung dazu.

    Also da ist es doch wirklich sehr viel wahrscheinlicher, dass es Stromautos sein werden, die selbstredend bis dahin noch wesentlich effizienter geworden sind. Und hier von Bremsflüssigkeit zu sprechen und dabei km-Angaben zu benutzen, die Anno 2009 schon erreicht worden sind, entlarven Dein Posting auch bereits als fernab jeden Realitättssinns.
    Chemie war wohl nicht deine Stärke, hm?
    Auch beim Strom gibt es hohe und enorme Einbußen. Netzverluste beispielsweise. Verluste beim Auftanken der Akkus. Nur um diese beiden Beispiele hier zu verwenden. Allein die beiden Verlustarten hier machen jeglichen Verlust beim Umwandeln von Strom in Wasserstoff kaum nennenswert. Nicht zu vergessen, dass Wasserstoff wohl ein Energiespeicher sein könnte und werden könnte - das nur mal am Rande.
    Sorry, aber nur weil ich einen Schreibfehler in meinen Text eingebaut hab, disqualifizierst du meinen ganzen Beitrag? Interessante Logik.
    Ich halte es trotzdem weit entfernt von jeglicher überschaubarkeit, sich ausmalen zu wollen, wie die Welt in 88 Jahren aussehen wird... Vor 30 Jahren konnte man sich noch nichtmal vorstellen, dass es sowas wie Forumla überhaupt gibt. Internet war da in der Bevölkerung ein nicht existenter Begriff. Genauso wie man wohl in der Bevölkerung kaum wusste, was Photovoltaik ist. Und das ist ein Zeitraum von 30 Jahren. Und dann willst du fast das 3-Fache davon überblicken und rumrätseln, was da kommt... Und dann mit dem Stand von heute. Elektroautos haben sich vor 100 Jahren schon nicht durchgesetzt und tun es heute ebenso noch nicht. Ob sie es in 100 Jahren werden, weiß der Geier. Und was in 100 Jahren die Energiequelle zur Fortbewegung ist, weiß der genauso gut.

  17. #96
    Issomad Issomad ist offline
    Avatar von Issomad

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zitat keldana Beitrag anzeigen
    Dann erklär uns doch mal bitte, wo Du im Jahr 2100 noch Öl hernimmst ??? Biokraftstoff wird aufgrund von mehr als 10 Milliarden Menschen nicht funktionieren, weil die Anbauflächen für Nahrung gebraucht werden. Auch Erdgas wird bis dahin zur Neige gegangen sein ... und was willst Du dann anderes nehmen ???
    Die Gentechnik ist so weit fortgeschritten, dass man Mikroorganismen darauf programmieren kann, Treibstoff aus beliebiger Biomasse (mit Hilfe von Sonnenlicht) herzustellen. Das wäre zugleich eine Lösung für unser Müllproblem. Diese Anlagen können durchaus in unwirtlichen Gegenden mit hoher Sonneneinstrahlung angelegt werden, wo sowieso keine Nahrung angebaut werden kann ...

    Man wird immer einen Weg finden, man ist langfristig nicht auf die exzessive Ausbeutung der Rohstoffreserven angewiesen. Biomasse geht ja global nicht verloren, sie wird nur umgewandelt. Neue Methoden werden sich durchsetzen, wenn der Rohstoffabbau zu teuer und nicht mehr rentabel wird ...

    Natürlich muss man die Bevölkerungsexplosion stoppen und den Nahverkehr effizienter gestalten, damit der Treibstoffbedarf nicht ins unermessliche steigt ...

  18. #97
    keldana keldana ist offline
    Avatar von keldana

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Chemie war wohl nicht deine Stärke, hm?
    Sagen wir mal so ... meine Note in Chemie war immer 1 oder 2, ich habe mich schon fuer Chemie interessiert, als ich ich das Fach selbst noch nicht hatte (durch grossen Bruder) und arbeite seit 1994 in der chemischen Industrie in einem Chemieberuf.

    Keine Ahnung, ob Du schon mal irgendwo Dein Alter beschrieben hattest, aber ich habe so den Eindruck, als haette ich Knallgasreaktionen schon durchgefuehrt, als Du noch mit Baukloetzen gespielt hast.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Auch beim Strom gibt es hohe und enorme Einbußen. Netzverluste beispielsweise. Verluste beim Auftanken der Akkus. Nur um diese beiden Beispiele hier zu verwenden. Allein die beiden Verlustarten hier machen jeglichen Verlust beim Umwandeln von Strom in Wasserstoff kaum nennenswert. Nicht zu vergessen, dass Wasserstoff wohl ein Energiespeicher sein könnte und werden könnte - das nur mal am Rande.
    Wie gesagt ... Wasserstoff zu benutzen (in der breiten Masse) ist aus meiner Sicht viel zu gefaehrlich und schwierig (Diffusion aufgrund der Molekuelgroesse). Erdgas ist zwar auch brennbar, aber bei Wasserstoff braucht man fuer gleiche Energiemengen 3 Mal soviel oder muss es deutlich hoeher verdichten.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Sorry, aber nur weil ich einen Schreibfehler in meinen Text eingebaut hab, disqualifizierst du meinen ganzen Beitrag? Interessante Logik.
    Ich disqualifiziere den Beitrag, weil Du mit einer km_Angabe von 2009 dagegen argumentierst. Sollte es irgendwann mal so sein, dass wir eine ernste Alternative FERTIG haben, ist es wohl 2025 oder spaeter. Die Entwicklung bis dahin laesst sich nicht vorassehen.

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Ich halte es trotzdem weit entfernt von jeglicher überschaubarkeit, sich ausmalen zu wollen, wie die Welt in 88 Jahren aussehen wird... Vor 30 Jahren konnte man sich noch nichtmal vorstellen, dass es sowas wie Forumla überhaupt gibt. Internet war da in der Bevölkerung ein nicht existenter Begriff. Genauso wie man wohl in der Bevölkerung kaum wusste, was Photovoltaik ist. Und das ist ein Zeitraum von 30 Jahren. Und dann willst du fast das 3-Fache davon überblicken und rumrätseln, was da kommt... Und dann mit dem Stand von heute. Elektroautos haben sich vor 100 Jahren schon nicht durchgesetzt und tun es heute ebenso noch nicht. Ob sie es in 100 Jahren werden, weiß der Geier. Und was in 100 Jahren die Energiequelle zur Fortbewegung ist, weiß der genauso gut.
    Fakt duerfte sein, dass unsere Erdoelvorkommen, die derzeit Verwendung als Sprit finden, bis dahin aufgebraucht sind und wir Alternativen brauchen.

    Und ja ... dieses Topic ist dafuer da zu raetseln. Oder willst Du mir sagen, dass es auf die Frage in der Ueberschrift nur eine einzige, einfach und unabwendbare Antwort gibt ?

    Zitat Issomad Beitrag anzeigen
    Die Gentechnik ist so weit fortgeschritten, dass man Mikroorganismen darauf programmieren kann, Treibstoff aus beliebiger Biomasse (mit Hilfe von Sonnenlicht) herzustellen. Das wäre zugleich eine Lösung für unser Müllproblem. Diese Anlagen können durchaus in unwirtlichen Gegenden mit hoher Sonneneinstrahlung angelegt werden, wo sowieso keine Nahrung angebaut werden kann ...
    Das klingt ja super. Mit Gentechnik kenne ich mich aber zuwenig aus. Aber aus unserem ^Muell^ mittels Bakterien neuen Treibstoff zu gewinnen haette etwas.

    Da wird es dann wahrscheinlich auf dem ^Patentmarkt^ bald Kriege darum geben, wer welches Bakterium wofuer benutzen darf.

  19. #98
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zitat keldana Beitrag anzeigen
    Sagen wir mal so ... meine Note in Chemie war immer 1 oder 2, ich habe mich schon fuer Chemie interessiert, als ich ich das Fach selbst noch nicht hatte (durch grossen Bruder) und arbeite seit 1994 in der chemischen Industrie in einem Chemieberuf.

    Keine Ahnung, ob Du schon mal irgendwo Dein Alter beschrieben hattest, aber ich habe so den Eindruck, als haette ich Knallgasreaktionen schon durchgefuehrt, als Du noch mit Baukloetzen gespielt hast.
    Schön. Dann dürftest du ja auch wissen, wieso wir in Ottomotoren Benzin füllen, und nicht Wasser.
    Klar ist Wasserstoff explosiv und gefährlich. Benzin ist das aber auch. Auch Benzin ist brennbar und explosiv. Die Gefahren, die von Wasserstoff ausgehen würden, sind nicht so extrem, wie es immer dargestellt wird. Auch bei Erdgas versucht man ständig die Gefahren ins unermessliche zu treiben, den Medien zur Folge. Es gibt Studien, dass der Wasserstoffeinsatz - zumindestens bei Flugzeugen aufgrund der Gasförmigkeit - bei Abstürzen wesentlich mehr Sicherheitsvorteile hätte, als Kerosin selbst.
    Wie gesagt. Es ist für mich eine Vermutung. Heute benutzt man teilweise in Busverbindungen schon Wasserstoff als Brennstoff. In den nächsten Jahren werden demnächst ein paar Schiffe mit Wasserstoff als Brennstoff ausgesattet, die dann in den Betrieb gehen. Das führt zum Einen zu einer verbesserten Klimabilanz, zum anderen ist es kostengünstiger. Und auch die Luftfahrtbranche tüftelt an E-Triebwerken und Wasserstofftriebwerken - zumindestens für Hilfsturbinen. Dem ganzen die Zukunft abzusprechen, halte ich für absurd. Schön, wenn du in dieser Branche arbeitest, dann kennst du dich ja immerhin aus.


    gesagt ... Wasserstoff zu benutzen (in der breiten Masse) ist aus meiner Sicht viel zu gefaehrlich und schwierig (Diffusion aufgrund der Molekuelgroesse). Erdgas ist zwar auch brennbar, aber bei Wasserstoff braucht man fuer gleiche Energiemengen 3 Mal soviel oder muss es deutlich hoeher verdichten.
    Man hat heute schon Tanks entwickelt, bei denen die Diffusion stark begrenzt wurde. Das mit der Diffusion war das Problem der BMW Flotte vor der Jahrtausendwende. Dort hatte man schon 7er BMWs mit Wasserstoffverbrennungsmotoren ausgestattet, serienreif, fertig zum Leasen. Heute sind die Schwachstellen hierfür - zumindestens hieß es in Berichten so - beseitigt. Es ist und bleibt mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit trotzdem eine Form des Energiespeichers, zumindestens aus heutiger Sicht. Wasserstoff wird genauso auch schon in Serie produziert, von einigen Firmen. Auch aufgrund von Fortbewegung, aber das erwähnte ich ja schon.

    Ich disqualifiziere den Beitrag, weil Du mit einer km_Angabe von 2009 dagegen argumentierst. Sollte es irgendwann mal so sein, dass wir eine ernste Alternative FERTIG haben, ist es wohl 2025 oder spaeter. Die Entwicklung bis dahin laesst sich nicht vorassehen.
    Korrekt. Das lässt sich nicht voraussehen. Vielleicht wird es auch Neuerungen geben, die jegliches Energieproblem lösen werden in 80 Jahren. . Das kann man nicht voraussehen, und Spekulationen hierzu sind auch umsonst und Verschwendung. Das ist ein Problem. Wir können uns gerne unterhalten, was realistisch in den nächsten 10-15 Jahren passieren wird. Alles, was über diesen Zeitraum hinaus geht, kann man sowieso kaum mehr vorhersehen. Sogar die 10-Jahresprognosen der Erneuerbaren Energien hat man in Deutschland insgesamt enorm unterschätzt und sind deswegen auch falsch. Man kann keine Entwicklung festlegen, die so enorme Zeitspannen in Anspruch nimmt.




    klingt ja super. Mit Gentechnik kenne ich mich aber zuwenig aus. Aber aus unserem ^Muell^ mittels Bakterien neuen Treibstoff zu gewinnen haette etwas.

    Da wird es dann wahrscheinlich auf dem ^Patentmarkt^ bald Kriege darum geben, wer welches Bakterium wofuer benutzen darf.
    Das Patent, aus Müll Diesel herzustellen, gibt es schon länger. Das Problem dabei ist: Müll besteht meistens aus Kunststoff. Dafür hat man davor Öl verwendet, z.B. in Plastik. Es ist also keine Energielösung. Es ist nur eine Art Recycling oder zumindestens die Restenergie besser zu verwenden.
    Das mit der Gentechnik und Biogas hierzu mag schon funktionieren - vielleicht auch eine Lösung. Vielleicht wird es allerdings auch eine Mischform aus allem werden. Wer weiß.

  20. #99
    Sebi82 Sebi82 ist offline

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Zur Ausgangsfrage:

    Dafür muss man erstmal andere Intressen in Betracht ziehen.
    Ich lege z.B sehr viel wert auf schönes und gemütliches Wohnen. Ebenso nehm ich mir ein grossteil des Gehalts zum Shoppen im Monat. Heisst ich zahl lieber 800 € Miete als Normalverdiener und gönne mir für 400 € diverse Sachen, als ein Auto zufahren. Der Rest geht für Essen, Telefon etc. drauf.
    Würde ich auf die beiden Sachen teils verzichten, könnte ich mir auch ein Auto leisten.
    ...Also würde ich schon sagen, dass ein Auto für ein Normalverdiener immer noch locker im bereich des machbaren liegt. Trotz der steigenden Preise wird das Autofahren wohl niemals Luxus werden.

  21. #100
    keldana keldana ist offline
    Avatar von keldana

    AW: Autofahren - bald ein Privileg Besserverdienender

    Wie gesagt ... Wasserstoff funktioniert ... das wissen wir ja, nur halte ich es in der breiten Masse für den "normalen" Autofahrer für zu gefährlich. Bei einem Flugzeug hat hoffentlich nur gut geschultes Personal "Zugriff" auf die Tanks etc. ... aber man muß halt die Technik auch sicher genug für Oma Erna und den Voll-Proll haben. Und das sehe ich noch nicht.

    Ansonsten finde ich ein bißchen spekulieren auch über einen Zeitraum von 80 Jahren gar nicht schlimm. Klar, kann massig passieren, bis dahin (sieht man ja auch in den letzten 80 Jahren). Dann kann wirklich eine Menge passieren.

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