Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    ReTtEr ReTtEr ist offline
    Avatar von ReTtEr

    Eschede - 10 Jahre danach

    Am 03.06.98 verunglückte ein ICE in Eschede. Dabei starben 101 Personen, 105 wurden verletzt. Tagelang hatte man die Berichterstattung in Fernsehen und Zeitungen verfolgen können. Ich selber bin damals nicht ausgerückt, da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht im Rettungsdienst tätig war. Hab aber von vielen Kollegen erfahren, dass es ziemlich heftig gewesen sein muss. Bin froh, dass ich das Ganze nicht persönlich miterleben musste.

    Wie könnt ihr euch noch daran erinnern? Wo wart ihr gerade, als ihr davon erfahren habt?

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    Eschede - 10 Jahre danach

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  3. #2
    Engel Engel ist offline
    Avatar von Engel

    AW: Eschede - 10 Jahre danach

    Da hab ich noch garnicht gelebt, aber ich habe neulich im Fernsehen einen Bericht darüber gesehen. Schon erschreckend, was da damals passiert ist und was noch schlimmer ist, finde ich, das dies hätte verhindert werden können. Sowas ist traurig; und es war echt berührend, wo sie da die angehörigen gezeigt haben oder die, die es überlebt haben.

    Das es viele Helfer mitgenommen hat, haben die auch gezeigt - manche waren Jahrelang danach noch in Psychologischer Betreuung, ebenso die angehörigen der Toten. U.a haben die auch eine 10 jährige gezeigt, die ebenfalls in dem ICE gewesen war und die ihre Mutter bei dem Zugunglück verloren hat. Sowas ist alles andere schön

  4. #3
    $!TH_Player $!TH_Player ist offline
    Avatar von $!TH_Player

    AW: Eschede - 10 Jahre danach

    Zitat bLoody_angeL Beitrag anzeigen
    Da hab ich noch garnicht gelebt, aber ich habe neulich im Fernsehen einen Bericht darüber gesehen. Schon erschreckend, was da damals passiert ist und was noch schlimmer ist, finde ich, das dies hätte verhindert werden können. Sowas ist traurig; und es war echt berührend, wo sie da die angehörigen gezeigt haben oder die, die es überlebt haben.

    Das es viele Helfer mitgenommen hat, haben die auch gezeigt - manche waren Jahrelang danach noch in Psychologischer Betreuung, ebenso die angehörigen der Toten. U.a haben die auch eine 10 jährige gezeigt, die ebenfalls in dem ICE gewesen war und die ihre Mutter bei dem Zugunglück verloren hat. Sowas ist alles andere schön

    xD nicht gelebt O.o. Du bist Jahrgang 92.

    Also ich war da noch zu klein um Nachrichten zu verfolgen. Habe aber mal auf N24 eine Doku angeguckt. War ziemlich krass.

  5. #4
    Engel Engel ist offline
    Avatar von Engel

    AW: Eschede - 10 Jahre danach

    ach damn. xD
    ich hab 88 gelesen.

    Aber trotzdem hab ich da nicht viel von mitbekommen bzw. kann ich mich kaum daran erinnern, das soetwas war. Hatte schon immer ein miserables Gedächnis.

  6. #5
    Akiho Akiho ist offline
    Avatar von Akiho

    AW: Eschede - 10 Jahre danach

    Hab nichts mitbekommen. Aber vielleicht hab ichs auch einfach nur vergessen. Kinder in dem Alter denken ja meistens ohnehin nur "Ja und?" und dann ist es wieder aus dem Gedächtnis draußen

  7. #6
    horst45 horst45 ist offline
    Avatar von horst45

    AW: Eschede - 10 Jahre danach

    Ich kann mich an die Geschichte nicht mehr eirnnern - ich war damals grade 8.

    Jedoch habe ich vor ein par Wochen auf N24 einen Bericht dazu gesehn - schreckliche Sache! Viele der Helfer hatten, lt diesem Bericht, noch Jahre danach psychische Probleme.


    Aber: Wie hätte ews verhindert werden können? Ich meine nicht nur theoretisch sondern auch praktisch? Es wurden meines Wissens nach keine Fehler o.ä. seitens der Bahn gemacht.
    Wenn ich mich recht entsinne war die Ursache ein Ermüdungsbruch an einem Rad, diesen konnte man von außen nicht erkennen und die (damals noch ganz neue) Ultraschalltechnik steckte noch in den Kinderschuhen und war alles adnere als verlässlig.

  8. #7
    ReTtEr ReTtEr ist offline
    Avatar von ReTtEr

    AW: Eschede - 10 Jahre danach

    Zitat horst45 Beitrag anzeigen
    Viele der Helfer hatten, lt diesem Bericht, noch Jahre danach psychische Probleme.

    Das stimmt, viele konnten ihren Job garnicht mehr weitermachen und Einer hatte kurz danch Suizid begangen. Ist aber auch kein Wunder, wenn man hört, dass einige Leute teilweise bis in das Erdreich geschleudert wurden.

    Was ich viel schlimmer finde, ist, dass die DB den Rettungskräften Druck gemacht hat, sie sollen möglichst schnell die Strecke frei räumen, sodass sie wieder befahren werden kann. Und das nach 2 Tagen. Menschenrettung geht ja wohl vor einer freien Strecke.

    Wer nochmal alles nachlesen will:

    http://magazine.web.de/de/themen/nac...3361FwUAF.html

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