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  1. #1
    TrueValue TrueValue ist gerade online
    Avatar von TrueValue

    Inklusion von behinderten Kindern an Schulen

    Momentan ist das Thema Inklusion von behinderten Kindern an öffentlichen Schulen aktuell. Laut Artikel 24 der UN Konvention ist jedoch nicht festgelegt wie diese Inklusion erfolgen soll.
    Daher meine Frage an euch:
    Seit ihr dafür geistig und körperlich behinderte Kinder in öffentliche Schulen zu integrieren, oder wäre es für die Kinder besser an einer separaten Schule unterrichtet zu werden?
    Unterscheidet ihr hierbei zwischen körperlichen und geistigen Behinderungen? Machen diese einen Unterschied?
    Ich freue mich auf Antworten.

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    Inklusion von behinderten Kindern an Schulen

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  3. #2
    Aurel-

    AW: Inklusion von behinderten Kindern an Schulen

    Es ist zwar schon einige Jahre her: Wir hatten früher auf dem Gym. in der 5-8 Klasse jemanden mit einer geistigen Behinderung bei uns in der Klasse. Ich weiß nicht genau was er hatte, jedenfalls musste dafür ein extra Betreuer mit - da er extrem viel Aufmerksamkeit brauchte und zwischendurch Anfälle hatte. Das hat jeden Tag den Lernfluss extrem gestört. Auf Klage vieler Eltern musste er dann auf eine andere Schule wechseln. Ich bin klar dagegen das sowas wie eine Inklusion stattfindet . Das ist eine Zumutung - für beide Seiten. Auf der einen Seite natürlich für die, die ständig Aufgrund der besonderen Rücksicht beim Lernstoff zurückstecken müssen, auf der anderen Seite aber auch für den, mit der Behinderung. Ich denke in den wenigsten Klassen wird eine Behinderung auf besondere Gegenliebe stoßen. Hänseln und Mobben nimmt ja auch heute schon ungeahnte Ausmaße an. Ein Außenseiter wird es auf jeden fall bleiben.

    Auch denke ich das die Lehrer - trotz einer eventuellen Hilfskraft damit überfordert sein werden. Ich glaube jeder wird Wissen das es schon genug Probleme durch nicht behinderte Kinder auf den Schulen gibt.

    Liebe Grüße

    Aurel

  4. #3
    Altair92 Altair92 ist offline
    Avatar von Altair92

    AW: Inklusion von behinderten Kindern an Schulen

    ich hab zwar das wort inklusion noch nie gehört, aber gebe trotzdem ma meinen senf dazu. Kinder die körperlich behindert sind, sollten nicht auf eine seperate schule gehen, da sie ja vom verstand her wahrscheinlich schlauer sind als manch anderer, aber das ist ein anderes thema. Zu mal auch jede schule so gebaut werden soll, das sie jeder betreten kann und sich fortbewegen kann, wie es sich für ein öffentliches gebäude auch gehört.

    zu den geistig behinderten kindern, kann ich nicht viel sagen. ab wann ist man eig geistig behindert? ich mein, wenn das nur so ein geringer teil ist, der die behinderung ausmacht dann können die auch an ne ich sag jez normale schule gehen aber wenn es doch schwerwiegender ist, dann lieber auf eine seperate.

    vll kann ja einer mir hier noch erklären, ab wann man geistig behindert ist?

  5. #4
    mogry mogry ist offline
    Avatar von mogry

    AW: Inklusion von behinderten Kindern an Schulen

    Hab das wort auch noch nie gehört aber ich für die trennung.

  6. #5
    TrueValue TrueValue ist gerade online
    Avatar von TrueValue

    AW: Inklusion von behinderten Kindern an Schulen

    Google hilft
    Das Wort Inklusion (lateinisch inclusio, „der Einschluss“) bedeutet Einbeziehung, Einschluss, Einbeschlossenheit, Dazugehörigkeit
    Quelle: Wikipedia

  7. #6
    Samyra

    AW: Inklusion von behinderten Kindern an Schulen

    Aber Latein wird ja so überbewertet, nicht wahr... ^^

    Zum Thema:
    Ich denke das hängt von der jeweiligen Person ab, ob sowas sinnvoll ist oder nicht. Wenn das Mitkommen im Unterricht kein Problem ist, warum nicht. Und wenn das nicht der Fall ist, wird derjenige mehr davon haben, wenn er eine besondere Förderung erhält.

  8. #7
    Lilliane Lilliane ist offline

    AW: Inklusion von behinderten Kindern an Schulen

    Ich denke es kommt auf den Grad der Behinderung an. Ein Rollstuhlfahrer zB. kann genau so gut sein Abi machen wie jeder andere. Nur wenn es für den behinderten selbst eine zumutung ist jeden Tag die gesunden Menschen um sich zu sehen, wäre ich für eine Trennung. Bei Geistig behinderten sich die Sache schon wieder ganz anders, wie weit geht die behinderung? Ist es für ihn und seine Mitmenschen, eine starke Belastung? Ist es für ihn möglich auf andere zuzu gehen (teamfähig)? Und versteht er den Stoff der durch genommen wird?

  9. #8
    Tianshi Tianshi ist offline
    Avatar von Tianshi

    AW: Inklusion von behinderten Kindern an Schulen

    Solange es eine körperliche Behinderung ist, spricht eigentlich nichts dagegen!
    Bei einer geistigen Behinderung eher nicht da die doch mehr aufmerksamkeit brauchen. In der nähe von uns ist eine Caritas einrichtung
    was eben eine solche Förderschule ist und da sind meist auf 5 behinderte 2-3 Betreuer/inen die darauf acht geben.

    Wobei man nicht vergessen sollte, selbst normale Kinder werden gemobbt weil sie nur etwas eigen sind oder nicht so wollen wie der Rest.
    Was ist dann erst bei den "schwächeren"?

  10. #9
    TrueValue TrueValue ist gerade online
    Avatar von TrueValue

    AW: Inklusion von behinderten Kindern an Schulen

    Zwischenfrage: Was machen wir wenn die Schulen nicht behindertengerecht gebaut sind (also nur mit Treppen, kein Aufzug etc).
    Sollte man diese dann dazu zwingen (laut UN Verordnung) ihre Schulen diesbezüglich auszubauen?

  11. #10
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    AW: Inklusion von behinderten Kindern an Schulen

    Zitat Samyra Beitrag anzeigen
    Ich denke das hängt von der jeweiligen Person ab, ob sowas sinnvoll ist oder nicht. Wenn das Mitkommen im Unterricht kein Problem ist, warum nicht. Und wenn das nicht der Fall ist, wird derjenige mehr davon haben, wenn er eine besondere Förderung erhält.
    Genau so sehe ich das auch. Es gibt Down-Kinder, die bis ca. 14, 15 genau dasselbe können wie nicht behinderte. Es gibt schwach geistig behinderte und stark geistig behinderte Kinder. Es gibt Kinder mit einem steifen Bein und Kinder, die unter mehr oder weniger großer Lernschwäche leiden. Es gibt blitzgescheite Blinde und zurückgebliebene Taube. Und und und. Manchen bringt es viel, mit nicht behinderten zusammen zu sein. Andere lernen besser in einer Behindertengruppe. Und falls möglich, sollte das Kind auch selbst mit entscheiden. Der grundsätzliche Weg sollte jedenfalls allen offen stehen. Was ich im Moment nicht so gut finde ist, dass Eltern eine integrative Beschulung derzeit auf Biegen und Brechen durchsetzen können. Dabei gibt es auch viele behinderte Kinder, die gar nicht an eine "normale" Schule wollen. Hier sollte zumindest die Einholung einer ärztlichen und pädagogischen Empfehlung zur Pflicht gemacht werden.

    Zitat TrueValue Beitrag anzeigen
    Zwischenfrage: Was machen wir wenn die Schulen nicht behindertengerecht gebaut sind (also nur mit Treppen, kein Aufzug etc).
    Sollte man diese dann dazu zwingen (laut UN Verordnung) ihre Schulen diesbezüglich auszubauen?
    Ja. Es ist ein Unding, wenn Schulen nicht behindertengerecht sind. Denn damit werden nicht nur behinderte Kinder, sondern auch behinderte Lehrer und behinderte Eltern ausgesperrt. Ein Aufzug nützt nicht nur dem Rollifahrer, sondern auch dem Asthmatiker oder dem Großvater, der seine Enkelin abholt. Die Barrierefreiheit ist übrigens bereits jetzt in Deutschland Gesetz (steht meines Wissens im SGB IX); die Schulen müssen also ohnehin entsprechend nachrüsten. Und das ist gut so.

  12. #11
    Der Schmied von Kochel Der Schmied von Kochel ist offline
    Avatar von Der Schmied von Kochel

    AW: Inklusion von behinderten Kindern an Schulen

    Neben hänseln oder behinderten-gerechten Schulen werfe ich einfach mal die pragmatische Behauptung in den Raum, dass unter Umständen das Lerntempo oder sogar -niveau der gesamten Klasse darunter leiden kann. Was dann und wie findet man heraus ob der/die geistig Behinderte den Anforderungen gerecht wird? Eine auf Teufel komm raus "Inklusion" kann auch in umgekehrter Diskriminierung enden, denn kein Rektor will sich dann den Schuh des "Rausschmeißers" anziehen.

  13. #12
    Nicoletta Nicoletta ist offline

    AW: Inklusion von behinderten Kindern an Schulen

    @Samyra: Durchaus eine lateinische Bezeichnung die sehr gut durch deutsche Begriffe ersetzbar ist.

    Ich halte eine (Re)Integration behinderter Kinder für völlig verfrüht. Zunächst einmal sind die Regelschulen weder baulich noch von der Ausbildung der Lehrer her in der Lage die besonderen Bedürfnisse behinderter Kinder zu erkennen und darauf einzugehen. es ist - wie schon Fleischfresse anmerkte - überhaupt keine Perspektive für Lehrer, behinderten wie nicht-nehinderten Schülern ein Kind mit besonderem Fürsorge- oder Förderbedarf in eine Klasse mit 30 Schülern zu schicken, zu Lehrern, die dafür nicht ausgebildet sind und oftmals schon allein mit nicht-behinderten Schülern überfordert sind.

    Bisher steht ohnehin nur die Entwicklungsstörunge in Sprache und Lernen zur Debatte - und hier meines Wissens nach auch nur im Grundschulbereich. Durch den immensen Anteil Migrantenkinder steht die Sprachkompetenz ohnehin schon auf einem Niveau das kaum noch akzeptierbar ist. Was wenn nun sprachbehinderte Kinder zusätzlich den Lernfortschritt verlangsamen. Aus genau diesen Gründen wurden in den frühen 80ern behinderte Kinder aus den Regelschulen ausgegliedert.


    Hinzu kommt: Was ist mit Körper- oder Sehbehinderten, Blinden, Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten oder geistiger Behinderung? Bisher gibt es für Kinder mit diesen Behinderungen spezialisierte Förderschulen. Die Forderung „Eine Schule für alle!“ lässt einen belastbaren Zeitplan vermissen - ganz besondes für die betroffenen Kinder. Außerdem vermisse ich hier den Aufschrei gegen die Zweiteilung der Eingliederung. Erst Lern- und Sprachbehinderte Kinder - ist das denn politisch korrekt? Wird diese Gruppe Kinder für leichter integrierbar gehalten werden als andere?

    An baulichen Anforderungen kommen neben Barrierefreiheit ja auch noch immense Kosten auf die Regelschulen zu, damit z.B. sprachbehinderte Kinder auch behindertengerecht lernen können. Ein simples Beispiel das jeder Förderlehrer kennt: Ein Kind das „G“ nicht richtig ausspricht. Es gibt etliche Ursachen für eine verzögerte Sprachentwicklung, dieses hypothetische Kind hat z.B.Schwierigkeiten, Wörter richtig zu verstehen. Um diesem Problem zu begegnen, sind an Förderschulen Akustikdecken eingebaut und es wird für extra kleine Klassen gesorgt um Nebengeräusche so gering wie möglich zu halten. Allein an diesem Beispiel wird schon klar, das weder die Ausbildung von allgemein bildenden Lehrern dazu geeignet ist behinderte Kinder in Regelschulen einzubinden als auch, dass es gar nicht genügend Mittel gibt Schulen so umzubauen dass sie den Bedürfnissen behinderter Kinder gerecht werden.

    Ganz davon abgesehen, dass die sehr gut ausgestatteten Förderschulen erst mit sehr viel Geld auf diese Anforderungen hin ge- bzw. umgebaut wurden.

  14. #13
    deifel deifel ist offline
    Avatar von deifel

    Eingliederung von behinderten Kindern in normale Schulen

    Hallo Leute,

    lange Zeit war ich nicht mehr so aktiv. Nun hab ich mal wieder ein Thema das mich beschäftigt.
    Nach aktuellem Schulgesetz, können Eltern ihre Kinder auch wenn diese behindert / benachteiligt sind, in allgemeinen Schulen eingliedern lassen. Ich denke das birgt viele Schwierigkeiten, wie verhalten sich diese Kinder in Notsituationen wie Feuerarlarm (nur ein Beispiel) und werden unsere Feuerwehrleute darauf vorbereitet, werden Mediziner, die Lehrer und die Schüler darauf vorbereitet? Ich habe in diesem Zusammenhang ein Interessantes Projekt gefunden, das wohl unsere Schüler darauf vorbereiten soll:

    https://www.startnext.de/fuenf-finger

    Was denkt ihr und wie würdet ihr es finden das diese Kinder mit euren in die Klasse gehen oder habt ihr vielleicht sogar ein Kind das davon profitiert.

  15. #14
    Octavian

    AW: Eingliederung von behinderten Kindern in normale Schulen

    Kinder sind grausam und die Welt ist kein Ponyhof. Gerade geistig behinderte Kinder haben spezielle Bedürfnisse und können weder mit dem Lerntempo noch mit der sozialen Interaktion zwischen den Kindern Schritt halten. Inklusion solcher Kinder ist ein Wunschtraum realitätsfremder Pädagogen, mit der Wirklichkeit hat das nichts zu tun.

    Behinderte Kinder sollten meines Erachtens in speziellen Einrichtungen auf den Alltag vorbereitet werden, um später so gut wie möglich alleine zurechtzukommen. Das Ziel einer klassischen Schullaufbahn ist nun mal ein Abschluss (Haupt/Real/Abitur) und für die meisten geistig behinderten Kinder ist dieses Ziel unmöglich zu erreichen. Wieso sollte man diese Kinder also noch zusätzlich frustrieren und unter Druck setzen?

    Weshalb du auf die Crowdfunding-Kampagne verweist, kann ich nicht nachvollziehen, mir kommt das vor wie Werbung. Mit so einem Buch ist meiner Meinung nach auch keinem Kind geholfen, von dem merkwürdigen Finanzierungsplan mal ganz zu schweigen.

  16. #15
    deifel deifel ist offline
    Avatar von deifel

    AW: Eingliederung von behinderten Kindern in normale Schulen

    Nun ja Octavian, wie sieht es aus wenn ein Kind zb. ein Asberger-Syndrom hat und somit zwar verhaltensauffällig ist, jedoch den Lernstoff problemlos verarbeiten kann. Die ganze Zeit wurden diese Kinder in eine Nische gedrängt und hatten in ihrem Leben nicht mehr so viele Chancen. Das können die Eltern jetzt ändern.
    Noch dazu werden immer mehr Kinder als nicht normal eingestuft, nicht aber weil sie anderes wären als die Gernerationen zuvor, sondern da sich die Grenze zwischen normal und nicht normal laut lehrbuch immer weiter verschiebt.

    Zu dem Projekt, ich finde es sehr interessant, da es Brücken bauen, verständniss schaffen und Vorurteile abbauen soll. Wenn man sich zu diesem Thema informiert findet man einfach nicht viel und daher finde ich es interessant.
    Deine Ansicht finde ich ziemlich stark in eine Richtung, hattest du schon mit Behinderten zu tun? Und wie oft?
    Vielleicht wäre deine Ansicht offener, wärst du in der Jugend mit so etwas vorbereitet worden und wären solche Kinder in deiner Klasse gewesen.
    In Deutschland lernen wir eben nicht mit behinderten Menschen umzugehen.
    Und diese Indoktrination merke ich ebenfalls bei mir sehr stark, lege sie aber langsam ab.

  17. #16
    Octavian

    AW: Eingliederung von behinderten Kindern in normale Schulen

    Das Asperger-Syndrom ist keine geistige Behinderung. Mit behinderten Kindern hatte und habe ich tatsächlich nie wirklich viel zu tun. Ich finde natürlich den Umgang mit geistig behinderten Menschen in der Gesellschaft auch nicht optimal, allerdings sehe ich von meiner Warte aus keinen Vorteil für das (behinderte) Kind, wenn es in eine normale Schulklasse kommt. Es wird dem Unterricht nicht folgen können und einfach kein "normales" Kind sein, dass an Konversationen und Spielen gleichberechtigt teilnehmen kann.

    Wenn dann noch persönliche Betreuer dazu kommen, versinken die Kinder völlig in einer Blase die nicht die Realität abbildet. Ich bin 13 Jahre zur Schule gegangen und habe gesehen, wozu Kinder fähig sind. Selbst nicht behinderte Kinder die nur "merkwürdig" waren hatten schon genug zu kämpfen, trotz all dem Mobbing-Bla-Bla seitens der Lehrer - ich weiß genau, dass es für behinderte Kinder nicht einfacher wäre, im Gegenteil.

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es funktioniert. Und die "Experimentalkinder", die jetzt als erste Versuchsobjekte herhalten müssen tun mir ernsthaft leid.

  18. #17
    deifel deifel ist offline
    Avatar von deifel

    AW: Eingliederung von behinderten Kindern in normale Schulen

    Ein wenig muss ich dir wiedersprechen, Asperger-Kinder finden sich nur zu schnell auf einer Sonderschule wieder, wenn die Eltern nicht aufpassen.
    In letzter Zeit werde Asperger und viele andere immer schneller mit einem Schwerbehindertenausweiß ausgestattet.

    Dieses Gesetzt gilt eben für alle und nicht nur für (ja welche meinst du genau?). Es bleibt immer aucheine Entscheidung der Eltern, aber bis jetzt ging ein ein diagnostizierter Asperger nach der Grundschule zur Sonderschule. Wenn es nicht festgestellt wurde, aber in der Familie bekannt war sieht es anders aus, aber das waren dann nur ganz leichte Formen.

  19. #18
    svenSZonia svenSZonia ist offline
    Avatar von svenSZonia

    AW: Eingliederung von behinderten Kindern in normale Schulen

    Find ich nicht gut, da behinderte Kinder spezielle Betreuung brauchen.
    Desweiteren könnten sich die normalen Kids gestört fühlen und sich
    über das behinderte Kind lustig machen.
    Theoretisch hört es sich zwar gut, schön und sozial an.
    Praktisch wird, denke ich, genau das Gegenteil eintreten.

    Normale Lehrer sind schon mit normalen Kids überfordert...

  20. #19
    Terence Skill Terence Skill ist offline
    Avatar von Terence Skill

    AW: Eingliederung von behinderten Kindern in normale Schulen

    Zitat deifel Beitrag anzeigen
    Hallo Leute,

    lange Zeit war ich nicht mehr so aktiv. Nun hab ich mal wieder ein Thema das mich beschäftigt.
    Nach aktuellem Schulgesetz, können Eltern ihre Kinder auch wenn diese behindert / benachteiligt sind, in allgemeinen Schulen eingliedern lassen. Ich denke das birgt viele Schwierigkeiten, wie verhalten sich diese Kinder in Notsituationen wie Feuerarlarm (nur ein Beispiel) und werden unsere Feuerwehrleute darauf vorbereitet, werden Mediziner, die Lehrer und die Schüler darauf vorbereitet? Ich habe in diesem Zusammenhang ein Interessantes Projekt gefunden, das wohl unsere Schüler darauf vorbereiten soll:

    https://www.startnext.de/fuenf-finger

    Was denkt ihr und wie würdet ihr es finden das diese Kinder mit euren in die Klasse gehen oder habt ihr vielleicht sogar ein Kind das davon profitiert.
    was soll den der sinn dahinter sein? das wäre für alle beteiligten ein rückschritt. zum einen brauchen behinderte menschen einen ausgebildeten betreuer, zum anderen ganz individuelle therapien und ansätze neues erlernen und verarbeiten zu können. all das ist in einer normalen schule nicht gegeben. ich denke jedes kind sollte in eine maximal förderliche einrichtung für jenes gehen. für ein behindertes kind ist das mit sicherheit nicht die schule auf der die masse lernt. dort hält es im endeffekt wohl nur die anderen schüler im stoff auf und macht sich selbst das leben schwer indem es von den anderen kindern mit sicherheit gemobbt würde. was auch vollkommen normal ist, den es sind ebend kinder. in dem alter ist es überhauptnicht möglich entsprechend differenziert mit dem thema umzugehen.
    ausserdem soll man kinder ruhig kinder sein lassen und sie so lang wie möglich unbeschwert durchs leben gehen zu lassen. getreu dem bibelzitat in meiner signatur: wer wissen erlangt, erlangt auch sorgen

  21. #20
    Eisuke261990 Eisuke261990 ist offline
    Avatar von Eisuke261990

    AW: Eingliederung von behinderten Kindern in normale Schulen

    Zitat svenSZonia Beitrag anzeigen
    Normale Lehrer sind schon mit normalen Kids überfordert...
    Wichtiger Punkt, der hier etwas außeracht gelassen wurde.
    Die Lehrer! Die meisten sind nicht geschult für diese Situation und die meisten kommen damit auch nicht klar. Viele wissen nicht, wie sie auf solche Kinder eingehen sollen ohne dass der Unterricht oder das Niveau der Klasse drunter leidet. Ich bekomme das immer wieder von jungen Lehrern und auch Studenten in den Lehrerpraktika mit, die Angst davor haben ein behindertes Kind in der Klasse zu haben, da sie einfach nicht wissen, wie sie mit so was in der Realität umgehen sollen.

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