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  1. #61
    Poseidon Poseidon ist offline
    Avatar von Poseidon

    Der neue linke Rassismus

    Zitat Ten Beitrag anzeigen
    Ja. Das ist aber soziale Diskriminierung Aufgrund der sozialen Schicht, die jemand angehört, die es gibt und Studien belegen das auch. Das ist aber ein Unterschied zur Diskriminierung in Bezug auf die Nationalität.
    Woher sollen die Lehrer wissen, dass ihre Eltern kein Abi haben? Achja... sie sind Ausländer also haben sie kein Abi. Also können sie nicht helfen....

    das ist Diskriminierung in Bezug auf die Abstammung und hat mit den sozialen Begebenheiten nichts mehr zu tun.

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    Der neue linke Rassismus

    Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
  3. #62
    Knollo Knollo ist offline
    Avatar von Knollo

    Der neue linke Rassismus

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Schade ich war wohl zu naiv zu glauben man könne hier ernsthaft diskutieren.
    Mich wundert es gerade nicht.
    Das fängt bei der Thread-Erstellung bereits an. Da werden Videos als Diskussionsgrundlage in den Thread geworfen, dazu noch ein paar weiterführende Artikel und dann findet man - als jemand der die ganzen externen Quellen nun nicht konsumiert - gefühlt zusammenhanglose Absätze, die teils wirklich unterirdisch dämliche Aussagen haben.

    Im Grunde genommen könnte dein Thread, wie von vielen angedeutet, ein gutes und interessantes Thema sein und spannenden Gesprächsstoff liefern. Alledings hast du dies von vorne herein kaputt gemacht. Aussagen wie "Mimimi" sind zwar abwertend, an manchen Stellen aber das einzige, was man da denken kann. Hinzu kommt an anderer Stelle dezenter Rassismus und Unmenschlichkeit, der von dir ausgeht. Das ganze mit einer Priese "beleidigt sein" garniert. Ohne Witz: Lese Mal deine Beiträge und versuche nur einen Funken zu reflektieren. Du müsstest selbst merken, dass du es selber verbockt hast. Denn grundsätzlich gäbe es Ansätze, über die man diskutieren kann und mit denen du Recht hast. Doch am Ende wurden zu viele Zutaten erst unter den Achseln gerieben und dann in den Topf geworfen. Das funktioniert so nicht.

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Es wird häufig von Migranten angenommen, dass sie wegen ihrer Herkunft benachteiligt werden.
    In der Realität gibt es mehr als genügend Situationen, wo dies auch stattfindet. Das ist leider Realität und daran lässt sich nichts leugnen. Und es hilft da auch nicht, wenn man andere Beispiele nennt, wonach es auch Deutsche oder sonst wer nicht leicht haben. Das Leid des Täters rechtfertigt noch lange nicht die Ungerechtigkeit gegenüber dem Opfer. Aber mit solch einer Argumentation kommt man hier daher.


    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Als Migrant hast du das Privileg dich unbegründet in eine Opferrolle zu begeben. Als Nicht-Migrant hast du nicht dieses Privileg.
    Diese Aussagen sind aber ein Witz, oder? Du behauptest allen ernstes, ein Migrant hat das Privileg ein Opfer zu sein?
    Das wäre in etwas so, als würde ich dir das "Privileg" zusprechen, dich in die Opferrolle des Schwulen überall raus reden zu dürfen. Denn Schwule werden ja teilweise diskriminiert und geächtet. Und das darf der arme Heterosexuelle ja doof finden, denn er hat diesen Vorteil ja nicht.

    Alter Schwede, es ist schon gewaltig hart, was du teilweise von dir gibst.

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Als Türke hast du die Medien hinter dir wenn jemand Türken als Kümmelhändler verunglimpft. Als Deutscher ist es den Medien egal wenn Deutsche als Köterrasse bezeichnet werden.
    Das klingt schon wieder so, als würdest du den Türken/Migranten dies vorwerfen. Aber das Problem liegt teils bei den Medien, vor allem aber auch bei den Bürgern. Denn die Medien sind es, die gezielt gewisse Themen aufgreifen und bewusst eine Stimmung verbreiten, damit die Nachrichten sich besser verkaufen. Aber der Bürger ist es, der ja genau diese Dinge will. Würde er es nicht wollen, und das ist der Großteil der Bürger, dann würden die Medien auch nicht mehr existieren können.

    Skandale, Empörungen, Schuldige (egal wo für und ob gebraucht) und ähnliches sind es doch, die gesucht werden. Wenn ein Migrant gegen die Wand furzt, wird er gleich als Schwerverbrecher abgestempelt. Wenn jemand in der U-Bahn Unterführung zusammengeschlagen wird, dann wird gleich gefragt, ob es Migranten gewesen sind (Rassismus) und sobald das nicht der Fall ist, interessiert es niemanden und kommt nicht in die Zeitung oder wird diskutiert. Unsere Mitmenschen - ja, sie sind meistens weiß, sind es - die diese Medien wollen.


    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Ein anderes Beispiel. Ein deutscher Schüler geht auf eine Schule in Berlin und ist in seiner Klasse der einzige Nicht-Migrant. Sowas gibt es mittlerweile oft in Deutschland. Er wird von seinen Mitschülern gemobbt, weil er Deutscher ist. Diese Fälle werden in den Medien weitgehenst totgeschwiegen, weil sie nicht in ein bestimmtes Bild passen. Und dann beschwert man sich hier als Migrant weil man möglicherweise angeblich eine Wohnung nicht wegen seiner Herkunft bekommt.
    Das Thema Medien habe ich ja oben erklärt, es will der Deutsche nicht lesen. Da sind nicht die Medien dran schuld, sondern der Deutsche, den es nicht interessiert.
    Aber der letzte Satz von dir ist schon ekelhaft. Du regst dich darüber auf, dass ein Migrant sich beschwert, wenn er keine Wohnung findet. Und es klingt als dürfe er es nicht, weil es ja Klasse gibt, in denen nur ein Deutsche sitzt? Du dürftest selbst merken, wie dämlich dieser Vergleich ist, oder? Du vergleichst Äpfel mit Birnen, in diesem Falle zwei vollkommen unterschiedliche Themen. Und zeigst uns perfekt, wie Rassismus aussehen kann. Der Migrant - eine Gruppierung von Menschen - solle sich nicht darüber beschweren, wenn er keine Wohnung findet. Für den Deutschen/weißen wäre es aber in Ordnung?


    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Es gibt eine strukturelle Deutschenfeindlichkeit in Deutschland, während man als Migrant die Institutionen auf seiner Seite hat.
    Es gibt Menschen, die sich für Minderheiten einsetzen. Und das auch nur, weil es viele Arschlöcher und Rassistischen in Deutschland gibt, die diesen Menschen ohne es selbst verschuldet zu haben, keine Chance geben und diverse Schuld zuweisen. Ganz gleich ob offen oder subtil.

    Es gibt auch da Menschen, zu genüge, die blind nach Links laufen und dabei die selben Fehler machen. Das Thema wäre sogar interessant gewesen, würde man es auch so angehen, dass es Thema bleibt.

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Ich hätte Verständnis dafür, wenn jemand aufgrund seiner Herkunft eine Wohnung nicht bekommen würde.
    Du beschwerst dich über den linken Rassismus, befürwortest aber Rassismus in gewissen Formen?


    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Man muss sich als Deutscher ständig anhören wie rassistisch wir doch seien.
    In deinem Falle würde es eher heißen: "Man muss sich als Rassist ständig anhören wie rassistisch wir doch seien."
    Bitte nicht falsch verstehen, aber du hast hier mehrfach mehr oder weniger starke rassistische Aussagen getätigt und führst die nächste subtile Form von Rassismus an, in dem du davon sprichst "als Deutscher..." ständig als Rassist beschimpfst zu werden. Aber nein: Das kommt nicht, weil du Deutsche bist. Sondern weil du rassistische Äußerungen von dir gibst.

    Oder wie Forest Gump seine Mutter so schön sagte: "Dumm ist der, der dummes tut".
    Bedeutet, dass die eigene Tat für diese Aussage verantwortlich ist.

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Dabei ist Deutschland eines der offensten und tolerantesten Länder der Welt. Man muss sich auch die Frage stellen wieso soviele Migranten hier hinziehen, wenn wir doch so schlimme Rassisten sind.
    Geht es jetzt um den linken Rassismus oder um Flüchtlingspolitik?
    Warum die hier her kommen? Weil wir Wirtschaftlich gesehen besser dastehen, als die meisten anderen Länder. Kaum ein Land ist so reich und hat einen so hohen Lebensstandard wie wir. Und wenn man dann aus einem schlechteren Land kommt, ist es nicht ungewöhnlich, wenn man in ein besseres ziehen möchte. Und vor allem dann, wenn man um sein Leben bangen muss, dann sind solche Gedanken der Mentalität zweitrangig. Und in anderen Ländern bekommt man auch nicht alles, wie diesen mehr oder weniger ausgeprägten Fremdenhass, mit. Vor allem ist das in dieser Form eine Sache, die sich erst in den letzten Jahre so stark entwickelt hat.


    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Wieso sollte man jemanden wegen seiner Herkunft anders bewerten? Ich habe ein halbes Jahr an einem Gymnasium ausgeholfen. In einer Matheklasse war ein Junge mit offensichtlichem Migrationshintergrund. Arda hieß er.
    Er war ein Topschüler. Er hatte Talent. Ich habe ihm eine glatte 1 gegeben. Ich sehe keinen Grund ihn anders zu bewerten. Geschieht dies denn bewusst oder unbewusst?
    Solche Taten, die ganz normal sind, sind aber kein Argument dafür, dass man kein Rassist sei. Leider wird das immer wieder erwähnt. "Ich bin kein Rassist, denn ich habe Mal einen Türkischen Freund gehabt/Döner gegessen/mal einem schwarzen Bettler Geld in die Mütze geworfen....
    Rassismus muss nicht immer 100% auf jeden Menschen erfolgen. Es reicht schon, wenn man allen "Migranten", "Türken" oder anderen Nationalitäten/Gruppierungen direkt negative Dinge unterstellt.

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Ich mache keinen Unterschied zwischen Migranten und Nicht Migranten.
    Öäääh, wait?
    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Ich hätte Verständnis dafür, wenn jemand aufgrund seiner Herkunft eine Wohnung nicht bekommen würde.
    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Als Migrant hast du das Privileg dich unbegründet in eine Opferrolle zu begeben.



    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Mich nervt es wenn ich in meinem Heimatland plötzlich alle möglichen Sprachen höre und ich die Menschen in meiner Umgebung nicht mehr verstehe. Ich fühle mich deshaöb in deutschen Großstädten nicht mehr wohl und meine Kapazitäten reichen nicht um neben englisch und französisch auch noch Türkisch und Arabisch zu lernen.
    In dem Falle liegt das Problem bei dir, denn DU hast ein Problem mit Menschen, die dir NICHT weh tun oder dich einschränken.
    "Leben und leben lassen" - danach solltest du leben und das solltest gerade DU verstehen. Denn als Homosexueller gibt es mehr als genügend Leute und Situationen, in denen sich andere ein Urteil darüber bilden, wie deine Neigung ist... und es geht anderen einen SCHEISSDRECK an, welche Neigungen du hast, ob du einen anderen Mann küsst oder ob du Klingonisch im Supermarkt sprichst.

  4. #63
    Rufflemuffin

    Der neue linke Rassismus

    Zitat Poseidon Beitrag anzeigen
    Woher sollen die Lehrer wissen, dass ihre Eltern kein Abi haben? Achja... sie sind Ausländer also haben sie kein Abi. Also können sie nicht helfen....

    das ist Diskriminierung in Bezug auf die Abstammung und hat mit den sozialen Begebenheiten nichts mehr zu tun.
    Ich meine, dass die Abschlüsse der Eltern irgendwo vermerkt sind, bin mir da aber nicht ganz sicher.

    Ich komme aus einer Arbeiterfamilie, das traf aber auf die meisten zu. Sozial gab es zwischen den Kindern mit Gymnasialempfehlung und mir keine großen Unterschiede. Drei von ihnen kannte ich näher, da ich mit zweien eng befreundet war und ein Kind in meiner direkten Nachbarschaft lebte. Schlecht gestellt waren wir auch nie und finanzielle Probleme, dass wir Hilfe in Anspruch hätten nehmen müssen, hatten wir auch keine.

  5. #64
    Cao Cao

    Der neue linke Rassismus

    Diskriminierung ist ein allgegenwärtiges Problem. Das gibt es natürlich sowohl bei Menschen mit Migrationshintergrund, als auch bei Menschen aus sozialschwachen Schichten (Kann ich ein Lied von singen), oder auch bei Menschen mit Behinderungen, etc. Randgruppen allgemein haben in dieser Gesellschaft des öfteren mal gefühlt die Arschkarte.
    Es gibt natürlich Menschen die nutzen dies aus um sich in eine Opferrolle zu bringen, aber ich bezweifle das dies mittlerweile Standart wäre.

    Rassismus von links. Kann das überhaupt Rassismus sein, wenn man sein eigenes Volk benachteiligt? Ich kenne ein paar "Linke" die tatsächlich Anti-Deutsch eingestellt sind, ist also dementsprechend ein nicht unbekanntes Phänomen.

  6. #65
    Ten

    Der neue linke Rassismus

    Zitat Cao Cao Beitrag anzeigen
    Rassismus von links. Kann das überhaupt Rassismus sein, wenn man sein eigenes Volk benachteiligt? Ich kenne ein paar "Linke" die tatsächlich Anti-Deutsch eingestellt sind, ist also dementsprechend ein nicht unbekanntes Phänomen.
    Kurz und knapp: Ja.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus

  7. #66
    Cao Cao

    Der neue linke Rassismus

    Zitat Ten Beitrag anzeigen
    Konnte dazu jetzt nichts rauslesen, hab aber was anderes noch mal gefunden was interessant sein dürfte, wo wir hier schon das Thema hatten ab wann eine Aussage rassistisch wäre:

    Kritik an der Verwendung des Begriffs

    Fredrickson bemerkt, dass der Begriff „Rassismus“ häufig unpräzise und unreflektiert verwendet würde, um die feindseligen oder negativen Gefühle eines „Volkes“ oder einer ethnischen Gruppe gegenüber einer anderen und die aus dieser Einstellung resultierenden Handlungsweisen zu beschreiben (Fredrickson, S. 9).[6] Auf einem Workshop „Neue Begriffe für die Einwanderungsgesellschaft“ einigten sich 2013 die Teilnehmer der Gruppe „Rassismus“ darauf, dass Fälle von Rassismus dann vorlägen, wenn Menschen aufgrund von Zuschreibungen diskriminiert oder verfolgt würden. Rassistisches Denken gehe von der unveränderlichen Zugehörigkeit des Menschen zu einer Gruppe aus, die als der „eigenen“ Gruppe des Zuschreibenden unterlegen bewertet werde.[54]
    Kurt Horstmann schlug vor, nicht jegliche Diskriminierung irgendwelcher Gruppen als Rassismus zu bezeichnen, und hält es für angebracht, etwa in der Flüchtlingsforschung auf den Ausdruck „Rassismus“ zu verzichten und stattdessen auf die Begriffe „Fremdenfeindlichkeit“, „Xenophobie“, „Ausländerfeindlichkeit“ und dergleichen auszuweichen.[55]

  8. #67
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    Der neue linke Rassismus

    Zitat Ten Beitrag anzeigen
    Oder halt auch nicht:
    Dabei betrachten Rassisten alle Menschen, die ihren eigenen Merkmalen möglichst ähnlich sind, grundsätzlich als höherwertig, während alle anderen (oftmals abgestuft) als geringerwertig diskriminiert werden.
    Da die Benachteiligung des eigenen Volkes sich also gerade gegen Menschen richtet, die eher genauso sind, wie man selbst, wäre man demzufolge kein Rassist.

    @Cao Cao
    Natürlich werden da Begriffe miteinander verworfen und durcheinander geworfen.
    Ob man nun aber Rassist ist oder Ausländerhasser - spielt dieser Unterschied in den Diskussionen wirklich eine Rolle, bzw. würde einen Unterschied machen?

  9. #68
    Cao Cao

    Der neue linke Rassismus

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen

    @Cao Cao
    Natürlich werden da Begriffe miteinander verworfen und durcheinander geworfen.
    Ob man nun aber Rassist ist oder Ausländerhasser - spielt dieser Unterschied in den Diskussionen wirklich eine Rolle, bzw. würde einen Unterschied machen?
    Der Fachlichkeit halber ja. Du wirst ja auch wohl kaum einen "Nationalisten" mit einen "Nationalsozialisten" unter einen Hut packen
    Gut, zwischen rassistisch und ausländerfeindlich ist kein allzugroßer Unterschied, wobei: Ein Ausländer kann auch ein Deutscher sein der wo anders geboren ist. Allgemein finde ich die Verwendung des Wortes Ausländer fehlplatziert.

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Da die Benachteiligung des eigenen Volkes sich also gerade gegen Menschen richtet, die eher genauso sind, wie man selbst, wäre man demzufolge kein Rassist.
    Gibts dafür ein anderes Wort? Normal ist das ja auch nicht.

  10. #69
    Ten

    Der neue linke Rassismus

    Zitat Cao Cao Beitrag anzeigen
    Gut, zwischen rassistisch und ausländerfeindlich ist kein allzugroßer Unterschied.
    Hä was redest du da bitte. Rassismus richtet sich gegen eine Gruppe Aufgrund derer Merkmale die auf eine gemeinsame Abstammung hindeuten. Zum einen kann sich das auch gegen die eigene "Rasse" richten, zum Anderen ist Ausländer ein Ethnien übergeordneter Begriff und passt daher nicht.

    Das Problem das viele Leute haben ist das die Begriffe in Deutschland praktisch äquivalent benutzt werden.

    Zitat Jonny Knox
    Da die Benachteiligung des eigenen Volkes sich also gerade gegen Menschen richtet, die eher genauso sind, wie man selbst, wäre man demzufolge kein Rassist..
    Das was du zitierst ist nur eine operative Schlussfolgerung, nicht die eigentliche Definition. Natürlich kann sich Rassismus auch gegen die eigene Rasse richten.

  11. #70
    Cao Cao

    Der neue linke Rassismus

    Zitat Ten Beitrag anzeigen
    Hä was redest du da bitte. Rassismus richtet sich gegen eine Gruppe Aufgrund derer Merkmale die auf eine gemeinsame Abstammung hindeuten. Zum einen kann sich das auch gegen die eigene "Rasse" richten, zum Anderen ist Ausländer ein Ethnien übergeordneter Begriff und passt daher nicht.
    Es ist insofern kein großer Unterschied das sich beide Begriffe auf Gruppen beziehen die außerhalb leben/von außerhalb kommen.
    Ich selbst habe das Wort Ausländer in der Schule allerdings so gelernt das es sich auf im Ausland befindliche Leute bezieht die dort Leben. Der Schwede in Schweden ist ein Ausländer, der Türke in der Türkei ist ein Ausländer, etc. Ausländer wird allerdings hier eher dafür gegen Leute verwendet, die hier leben und eben nicht deutsch sind, bzw. würde man nach einer Extreme wie der "Rassenlehre" gehen, eine andere Rasse wären. Deshalb sagte ich btw. auch das "Ausländer" als Begriff meiner Meinung nach fehlplatziert ist.
    Die richtige Bezeichnung für Leute die nicht "bio-deutscher" Abstammung wären, kenne ich unter Immigranten, oder Immigranten die hier geboren sind und/oder einen deutschen Pass haben, wären Deutsche mit Migrationshintergrund. Deshalb nutze ich das Wort "Ausländer" auch eigentlich gar nicht bzw. selten.



    Zitat Ten Beitrag anzeigen
    Das Problem das viele Leute haben ist das die Begriffe in Deutschland praktisch äquivalent benutzt werden.
    Stimme ich ansonsten zu.

  12. #71
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    Der neue linke Rassismus

    Zitat Ten Beitrag anzeigen
    Das was du zitierst ist nur eine operative Schlussfolgerung, nicht die eigentliche Definition. Natürlich kann sich Rassismus auch gegen die eigene Rasse richten.
    Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine gemeinsame Abstammung vermuten lassen – als sogenannte „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden.
    Das "Volk" um das es in Cao Caos Frage ging, ist aber nun mal keine Rasse. Schon allein deshalb, weil im "Volk" diverse Ethnien, Hautfarben, Kulturen etc. vorhanden sind.
    Wenn man also Rassismus gegen das eigene Volk bejaht. (und wir reden hier in diesem Thread ja von der Situation in Deutschland), dann sieht man als das Volk nur Menschen einer Rasse an, die sich klar abgrenzen lässt (also die deutsche, arische Herrenrasse). Dem ist in der Praxis aber nun mal nicht so.

  13. #72
    Poseidon Poseidon ist offline
    Avatar von Poseidon

    Der neue linke Rassismus

    Zitat Ten Beitrag anzeigen
    Kurz und Knapp: Nein.

    Einträge aus selbigen Artikel:
    In den Augen der Geschichte jedenfalls bleibt der Rassismus lediglich ein anderes Beispiel für die Verfolgung von Minderheiten zum Vorteil derer, die an der Macht sind“

    1965 definiert die UNO im Internationalen Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung den Begriff der „Rassendiskriminierung“ als jede auf der Rasse, der Hautfarbe, der Abstammung, dem nationalen Ursprung oder dem Volkstum beruhende Unterscheidung, Ausschließung, Beschränkung oder Bevorzugung, die zum Ziel oder zur Folge hat, dass dadurch ein gleichberechtigtes Anerkennen, Genießen oder Ausüben von Menschenrechten und Grundfreiheiten im politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen oder jedem sonstigen Bereich des öffentlichen Lebens vereitelt oder beeinträchtigt wird.“

    Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz definiert Rassismus als „die Überzeugung, dass ein Beweggrund wie Rasse, Hautfarbe, Sprache, Religion, Staatsangehörigkeit oder nationale oder ethnische Herkunft die Missachtung einer Person oder Personengruppe oder das Gefühl der Überlegenheit gegenüber einer Person oder Personengruppe rechtfertigt“



    Für Rassismus muss es eine rassische oder ethnische Grundlage geben, auf Grund dieser ein Überlegenheitsgefühl ausgedrückt wird.
    Gegen das eigene Volk kann es sich also nicht richten, da die Ethnie die gleiche ist und somit dies nicht der Grund ist.

  14. #73
    Quietscheente Quietscheente ist offline
    Avatar von Quietscheente

    Der neue linke Rassismus

    Zitat Poseidon Beitrag anzeigen
    1965 definiert die UNO im Internationalen Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung den Begriff der „Rassendiskriminierung“ als „jede auf der Rasse, der Hautfarbe, der Abstammung, dem nationalen Ursprung oder dem Volkstum beruhende Unterscheidung, Ausschließung, Beschränkung oder Bevorzugung, die zum Ziel oder zur Folge hat, dass dadurch ein gleichberechtigtes Anerkennen, Genießen oder Ausüben von Menschenrechten und Grundfreiheiten im politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen oder jedem sonstigen Bereich des öffentlichen Lebens vereitelt oder beeinträchtigt wird.
    Wenn man diese Definition heranführt, sind die 99% der "metwo" Erfahrungen ("Auf dem Amt wurde ich nach einem Deutschnachweis gefragt") aber kein Rassismus. Das ist halt vor allem aus völkerrechtlicher Perspektive interessant, wenn ein Staat gegenüber bestimmter Ethnien in der Bevölkerung vorgeht.

    Zitat Poseidon Beitrag anzeigen
    1965 definiert die UNO im Internationalen Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung den Für Rassismus muss es eine rassische oder ethnische Grundlage geben, auf Grund dieser ein Überlegenheitsgefühl ausgedrückt wird.
    Nochmal, die Definition der UNO ist doch in unserer Gesellschaft fast völlig unerheblich, das mag für Rassendiskriminierung in den USA oder Südafrika (während der Rassentrennung und Apartheid) gelten, aber es gibt hier keine staatliche Segregation. Unter dieser Definition gibt es keine "Rassendiskriminierung" (von dir hier analog als Rassismus verwendet) in Deutschland.

    Dazu hast du jetzt nichts mehr geschrieben, aber diese ganzen neuen SJW-Definitionen wie die angebliche Voraussetzung des Vorhandenseins eines Machtgefälles halte ich zusätzlich für völlig bescheuert. Das vertieft die Gräben nur noch mehr. Wenn ein "biodeutsches" Kind in der Klasse Teil einer Minderheit ist und systematisch aufgrund des "Deutschseins" benachteiligt oder ausgegrenzt wird, ist das selbstverständlich auch rassistisch.

  15. #74
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

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    Da war es wieder.. Social Justice Warrior

  16. #75
    Quietscheente Quietscheente ist offline
    Avatar von Quietscheente

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    Zitat vieraeugigerZyklop Beitrag anzeigen
    Da war es wieder.. Social Justice Warrior
    Und? Ich könnte auch sagen "von linken NGOs und Twitter-Spezis". Passt dir das besser?

  17. #76
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    Der neue linke Rassismus

    Zitat TheRealHook Beitrag anzeigen
    Und? Ich könnte auch sagen "von linken NGOs und Twitter-Spezis". Passt dir das besser?
    Nope. Ich finde diese Begriffe sind nur alle furchtbar lächerlich.

  18. #77
    Quietscheente Quietscheente ist offline
    Avatar von Quietscheente

    Der neue linke Rassismus

    Zitat vieraeugigerZyklop Beitrag anzeigen
    Nope. Ich finde diese Begriffe sind nur alle furchtbar lächerlich.
    Ach und "Alt-Right" und "Rechtspopulismus" (auch von dir schon gelesen) sind es nicht?

  19. #78
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

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    Zitat TheRealHook Beitrag anzeigen
    Ach und "Alt-Right" und "Rechtspopulismus" (auch von dir schon gelesen) sind es nicht?
    Habe ich nie geschrieben. Weiss noch nicht mal was sie genau bedeuten

    Ersteres klingt genauso blöd
    Zweiteres klingt zumindest nach einem real existierenden Wort

  20. #79
    Quietscheente Quietscheente ist offline
    Avatar von Quietscheente

    Der neue linke Rassismus

    Dann hat mir meine Erinnerung wohl einen Streich gespielt, sorry. "AfD" durfte doch in den Medien lange genug nur mit dem Adjektiv "rechtspopulistisch" verwendet werden, von daher wundert mich das doch

    Sprache ändert sich halt und manche (Kampf-)Begriffe wie "Political Correctness" gab es halt vor 20 Jahren noch nicht. "Googeln" war von ein paar Jahren ja auch kein festsehender Begriff und jetzt sagt man das eben. Ist mir ein Rätsel, wieso du dich da jedes mal dran aufhängst. Ich werde solche Wörter auch weiterhin verwenden.

  21. #80
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    Der neue linke Rassismus

    Zitat TheRealHook Beitrag anzeigen
    Dann hat mir meine Erinnerung wohl einen Streich gespielt, sorry. "AfD" durfte doch in den Medien lange genug nur mit dem Adjektiv "rechtspopulistisch" verwendet werden, von daher wundert mich das doch

    Sprache ändert sich halt und manche (Kampf-)Begriffe wie "Political Correctness" gab es halt vor 20 Jahren noch nicht. "Googeln" war von ein paar Jahren ja auch kein festsehender Begriff und jetzt sagt man das eben. Ist mir ein Rätsel, wieso du dich da jedes mal dran aufhängst. Ich werde solche Wörter auch weiterhin verwenden.
    Kannst du ja auch. Und ich finde sie weiterhin lächerlich. Gerade SJW klingt für mich nach Superheld oder Wrestler

    Selbst Political Correctness finde ich bescheuert weil das deutsche dazu nicht viel länger ist. Mögen moderne Begriffe sein. Aber man muss nicht alles moderne toll finden, oder?

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