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  1. #961
    Krankfried Krankfried ist offline
    Avatar von Krankfried

    AW: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen


    Purismus ist eine Sache, mit der viele Regisseure wenig Freude haben. Es gibt sehr viele Filme, deren Bildsprache in allen Belangen fein ausziseliert ist, dazu gehören beispielsweise die des pedantischen Stanley Kubrick, der Szenen tausende Male neu drehen ließ, um sie perfekt hinzubekommen, oder mitunter auch die Quentin Tarantinos, dessen kontrasthaltige, verspielt geschmückte Räume auch dann einen Augenschmaus darstellen, wenn man die sonstigen Macken des Regisseurs nicht so sehr schätzt.

    Als krasses Kontrastprogramm hierzu positioniert sich "The Revenant". Wo andere Filme ein sich vor Verzierungen geradezu überschlagendes viktorianisches Gebäude sind, ist der Wiedergänger das cineastische Äquivalent zum Brutalismus: Rohe, naturbelassene (im wahrsten Wortsinn) Bilder, welche die Besetzung zum Nebendarsteller degradieren. Die allumfassende und unbarmherzige Mutter Natur ist das Sternchen dieser Show, frei nach Churchill ertränkt und erstickt sie Schauspieler und Zuschauer zugleich in Blut, Schweiß, Tränen und viel Schnee. In all ihrer Kaltherzigkeit demonstriert sie auf eindrucksvolle Weise, wie viel Bildgewalt man mit so wenig Aufwand hinbekommt, ohne, dass ein einziger Drehort irgendwie unrealistisch gewählt wurde. Dazu kommt der weitgehende Verzicht auf jegliche Dialoge, die nicht zwingend für die Geschichte notwendig sind, der jedoch exakt dem Mantra entspricht, das dahinter steht. Alleine das macht The Revenant für mich schon oscarreif. Aber gehen wir ein wenig weiter.

    Die Handlung gestaltet sich relativ hanebüchen, da die Geschichte des echten, hier von DiCaprio verkörperten Hugh Glass ja auch nicht mehr neu ist. Alles läuft auf den schon von Anfang an offensichtlichen Konflikt zwischen ihm und John Fitzgerald (Tom Hardy) hinaus, ein wenig Indianer hier, dazwischen noch eine Prise Nebencharaktere wie den Captain, der als einziger Mensch in der gefrorenen Hölle den Anschein des zivilisierten Menschen wahrt und Will Poulter, dem man die Rolle des naiven Jungen gut abnimmt, mit Augenmaß eingestreut, schon hat sich die Sache. Etwas forciert wirkt die Hintergrundgeschichte des Protagonisten, der dann im Endeffekt nichts anderes tut, als eine sehr, sehr lange Folge Bear Grylls im verschneiten Westen zu drehen. Unvermeidlich kommt der Eindruck auf, dass DiCaprio, der bei der Academy ewig Ausgelassene, es nun wirklich darauf anlegt, den begehrten gelben Mann bald stemmen zu dürfen. Das mag andere ärgern. Mich nicht.

    Iñárritu lässt sich aber Zeit mit dem Film, sehr viel Zeit sogar. Knapp drei Stunden verbringt man im Kino, und ich muss ehrlich gestehen, dass ich im Mittelteil, der leider ein wenig durchhängt kurz einnickte - das nehme ich allerdings auf meine Kappe, da ich zu diesem Zeitpunkt seit fünf Uhr morgens wach und nach einer Zwölf-Stunden-Schicht Rettungsdienst schon hundemüde war. Richtig in die Länge gewalzt wird, wenn mal nichts los ist, wobei die Macht der Stille zum Zug kommt. Positiv zu erwähnen ist die Tatsache, dass auf das heutzutage so übliche Einschieben einer politischen Botschaft mit dem Holzhammer verzichtet wurde; vor dem großen Ganzen, der Wildnis, sind Indianer und weißer Mann gleich, gleich brutal und gleich verzweifelt. Es kommt zu keiner Wertung oder Bewertung der einen oder anderen Seite, was dem eingangs erwähnten Charakter des Films entspricht.

    Ein Pornofilm für die Augen ist der Rückkehrer geworden. Kein besonders anspruchsvolles Kino, aber das will es auch gar nicht sein und man täte gut daran, es auch entsprechend zu behandeln. Hineinsetzen, die stimmungsvolle Kulisse aus Weiß, Braun, Blutrot und hin und da einigen Tupfern Grün und Blau genießen, so entfaltet sich der Besuch im Lichtspielhaus über lange, lange Zeit, bis man sich selbst im überheizten Saal unvermittelt tiefer in den über den Sitz geworfenen Mantel kuschelt, so tief fährt einem die Kälte auf der Leinwand in die Glieder Um am Ende erneut eine meiner gern verwendeten Essensmetaphern zu verwenden, ist The Revenant ein Besuch in Tirol, bei dem man sich von Einheimischen beraten lässt, die Touristenfallen meidet und ein gutes Lokal sucht, in dem rustikale Hausmannskost serviert wird, welche aber dennoch mundet. Für Kunstliebhaber ist es ein Bruegel, für Automobilisten ein Lada Niva. Welchen Begriff man auch verwenden mag, mein Urteil lautet auf:

    Achteinhalb von zehn Blutflecken im Schnee.

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  3. #962
    TrueValue TrueValue ist offline
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    The Revenant

    Als der Bildschirm schwarz wurde und in simpler weißer Schrift der Name des Direktor Innaritu erschien, begleitet von melancholischem Klavier und Geigen war es wieder um mich geschehen. Innaritu hat es erneut geschafft mich zu faszinieren, mich für seinen Film, seine Kunst zu begeistern. Und wenn ein Film Kunst ist, dann ist es The Revenant.

    Innaritus Werdegang begann mit Amores Perros und 21 Gramm, bei denen es sich hauptsächlich um das psychische Leiden von diversen Protagonisten dreht. Diese Leidensserie wurde in Babel und Biutiful weitergeführt, um dann für Birdman unterbrochen zu werden. Doch mit The Revenant folgt der Regisseur wieder seinen alten Wegen, auch wenn es nun mehr um das physische Leiden geht.
    Und wie gelitten wird. Leonardo DiCaprio spielt die Rolle des zurückgelassenen Trappers mit solch einer Überzeugung, dass es schwer fällt sich von ihm abzuwenden. Gebannt starrt man auf den Bildschirm und erlebt jeden Schmerz selbst mit. Als Kontrast zu all dem Leid, dem Schmerz und der Gewalt stehen wunderschöne Naturaufnahmen und Settings, die einen sprachlos zurücklassen.
    Ich habe noch nie solche Aufnahmen gesehen und Innaritu präsentiert sie uns mit einer so hohen Frequenz, dass man schon die nächste Aufnahme bestaunt, obwohl man sich an der letzten noch gar nicht satt sehen konnte. Innaritu präsentiert hier das mit Abstand beste visuelle Erlebnis, dass das Kino je gesehen hat.

    Die Schauspieler spielen alle auf einem absolut überdurchschnittlichen Niveau, vor Allem DiCaprio und Hardy sind Weltklasse und haben einen Oscar mehr als verdient. Was die Darsteller für diesen Film durchleiden mussten - ich will es mir gar nicht vorstellen. Die Geschichte ist zwischendurch etwas zäh und vor allem vorhersehbar aber das tut dem Erlebnis keinen Abbruch. The Revenant soll nicht mit einer grandiosen Story herausstechen, dass Erlebnis ist es, was hier zählt. Fast drei Stunden leidet man mit DiCaprio mit, drei Stunden, die einem wie eine Ewigkeit vorkommen. Sicherlich wird es viele geben, die das an dem Film bemängeln aber in meinen Augen ist es gerade das, was den Film so ausmacht. Wäre der Film auch nur eine Minute kürzer, wäre die Erfahrung bereits verändert, denn jede Minute bindet mich mehr an den Hauptcharakter, lässt mich mehr mitfühlen und mitleiden.
    Innaritus The Revenant ist nicht nur ein simpler Film, er ist eine Offenbarung.

    9/10

  4. #963
    Fred Stiller Fred Stiller ist offline
    Avatar von Fred Stiller

    AW: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen

    Ebenfalls "The Revenant" und ich mache es kurz:

    Optisch hat mir dieser Film wirklich gut gefallen. Die Landschaftsaufnahmen und die dementsprechende Zeit (um 1820 nChr) kommen gut rüber.
    Der Regisseur nutzt wenige Schnitte und eine leichte Wackelkamera. Sehr schön.

    Ansonsten ist es ein typisches Rachedrama mit einem sehr guten Leonardo di Caprio. Man leidet ständig mit ihm.

    Ansonsten, gerade im Mittelteil, war er eher öde.
    Auch das Ende kam trotz der langen Lauflänge eher plötzlich. Hätte man insgesamt spannender machen können, daher nur 6 von 10 Repitiergewehre meinerseits.

  5. #964
    Krankfried Krankfried ist offline
    Avatar von Krankfried

    AW: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen

    Zitat Fred Stiller Beitrag anzeigen
    Repitiergewehre
    Nein.

  6. #965
    Mr. Burns Mr. Burns ist offline
    Avatar von Mr. Burns

    AW: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen

    Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen

    Der Clou (1973)

    Angesiedelt im Chicago von 1936 geht es in "Der Clou" um zwei kleine Gauner, die sich, um einen gemeinsamen Freund und Partner zu rächen, mit dem König der Unterwelt anlegen. Sie wagen ein riskantes Spiel mit hohem Einsatz.

    "Der Clou" gilt als absoluter Klassiker und einer der filmischen Väter des Gaunerfilm-Genres. Bei der Academy räumt der Streifen richtig ab und erhielt ganze sieben Goldjungen, darunter die für den Besten Film, das Beste Drehbuch und die Beste Regie. Das Drehbuch ist gut durchdacht und wartet mit einigen Überraschungen und Wendungen auf. Die Trickbetrügerbande schafft es, die Sympathien der Zuschauer für sich zu gewinnen, auch wenn freilich bei ihrem Plan, dem Bösewicht eins auszuwischen, nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Der Racheplan ist so raffiniert und die Handlung des Films so stringent, dass der insgesamt sehr ruhige und auf Actionsequenzen verzichtende Streifen trotzdem nie langweilig wird. Mit dem Cast (Robert Redford, Paul Newmen, Robert Shaw u.a.) mag der durchschnittliche heutige Kinogänger nicht mehr viel anzufangen wissen, doch damals, in den frühen 1970er Jahren, waren die Genannten Topstars, die ihre Rolle durchweg glaubwürdig spielen. Zudem hat "Der Clou" (Original-Titel: "The Sting") eine der besten Film Themes aller Zeiten: "The Entertainer".

    Fazit: Eine amüsante Zeitreise in die 1930er Jahre, die aus dem an sich wenig spektakulären Plot das bestmögliche herausholt.

    8,5 von 10 Taschenspielertricks

  7. #966
    daywalker2609 daywalker2609 ist offline
    Avatar von daywalker2609

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    Kingsman- The Secret Service 9/10 Punkten

    Was soll ich sagen? Ich habe immer gehört wie gut der Film sein soll, ihn aber noch nicht gesehen. Da ich heute nichts vor hatte, habe ich mir die Blu Ray von nen Freund ausgeliehen und ja der Film ist wirklich grandios. Sicherlich er ist jetzt kein realistischer Actionfilm, aber das will er gar nicht sein. Es soll eine Hommage an die alten James Bond Filme sein, mit Superschurken und da ist der Film besser als die heutigen Bonds. Grade mit den Gadgets und eben auch den Gentleman Verhalten, sowie den Superschurken ist der Film einfach eine grandiose Hommage an die alten Bondfilme. Ebenso ist der Film extrem unterhaltsam, und er trifft mit seinem Comic Reliefs genau den Punkt. Einen Punkt ziehe ich den Film aber ab, da der Hauptdasteller ein wenig verloren wirkt und die Handlung an einigen Stellen leicht vorhersehbar ist.

  8. #967
    Krankfried Krankfried ist offline
    Avatar von Krankfried

    AW: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen


    Käsiges Achtzigerjahre-Actionkino hat nicht nur Fans, ist aber definitiv ein eigenes Genre. Muskelberge, die den Bildschirm zum Bersten bringen und dem Zuschauer Testosteronvergiftung bescheren, so viel NATO-Ausrüstung, dass sich waffenbegeisterte Rednecks die Palme wedeln und "Haaaaail to the Chief" anstimmen, Pionierarbeit in der Science-Fiction und natürlich die kurzen und prägnanten Macho-Bonmots, allen voran "AHHLLL BE BECK". Als Musterknabe seiner Zunft hat der Predator zu gelten, der all diese Eigenschaften ineinander verknüpft und wohl einen der besten und sehenswertesten Streifen dieser legendären Episode der Filmgeschichte darstellt.

    Die Ausgangsbedingungen sind relativ hanebüchen. Ein bis an die Zähne bewaffnetes Rettungskommando aus abgehärteten Vietnamveteranen unter der Führung des von der steirischen Eiche Schwarzenegger verkörperten Major Schäfer soll mit Unterstützung eines alten CIA-Kumpels in einer Nacht- und Nebelaktion einen in einer mittel/südamerikanischen Bananenrepublik vermissten Minister aus den Fängen von Aufständischen befreien. Allein schon das Aufgebot an Elitesoldaten sollte dem Film im anglo-amerikanischen Raum als Einstufung ein "M" für "Manly" beschert haben. Dazu noch Bleischleudern, die sich gewaschen haben (die mehrläufige M134, normalerweise ein stationär montiertes Geschütz, die Jesse Ventura mit sich schleppt, ist schon Filmgeschichte an und für sich) Wenn da noch markige Sprüche wie die Rede vom "GODDAMN SEXUAL TYRANNOSAURUS", der männlichste Handschlag aller Zeiten oder die trockene Bemerkung, man hätte keine Zeit zu bluten, nachgeschoben werden , hat das definitiv was, aber es sieht vorerst doch eher nach einer 08/15-Dschungel-Guerilla-Verwurstung aus, bis die Jäger zu den Gejagten werden - bis ER die Bühne betritt.

    Er, das ist der Predator. Dieser außerirdische Großwildjäger gibt sich nur mit den stärksten Gegnern zufrieden, und rückt ihnen mit allerlei hochtechnologischen Boshaftigkeiten, seiner Wärmesicht, durch die wir des Öfteren einen Blick auf Schäfers nach dem Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip schrumpfenden Trupp werfen dürfen und seiner fürchterlichen Fähigkeit, Stimmen zu imitieren zu Leibe. Und auch mit der unendlichen Spannung, die er dem Film verleiht. Nur dem Ding aus einer anderen Welt ist das vorher in dieser Intensität gelungen, doch obwohl diesem Film die klaustrophobische Stimmung der Nostromo fehlt, tut das dichte Dschungeldickicht sein Übriges - und auch die härtesten Jungs bekommen dabei weiche Knie. Sehr schön die Szene, in der der von der sengenden Hitze des Dschungels schwitzende Mac versucht, sich zu rasieren, um wieder runterzukommen, und prompt seine Wange blutig schneidet. Nach einem Finale, in dem Schwarzenegger wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis stellt, weshalb er neben Stallone als Gesicht dieser Gattung dient und in dem der Zuschauer endlich das wahre Gesicht des außerirdischen Sportsmannes sieht, ist eine popkulturelle Legende geboren.

    Das absolute Highlight der goldenen Ära des Actionkinos. Für die damalige Zeit bahnbrechende Spezialeffekte, ein Gegenspieler mit Kultstatus, eine Besetzung, die dem Wort "Muskel" eine neue Bedeutung gibt....es passt einfach alles. Das ist so ein Film, den ich mir immer und immer wieder anschauen kann.

    Zehn von zehn Schweißtropfen.

  9. #968
    Mr. Burns Mr. Burns ist offline
    Avatar von Mr. Burns

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    The Revenant (2016)

    Hugh Glass, ein weißer Tramper, der unter Indianern lebt, führt eine Horde Felljäger durch die Wildnis Amerikas. Nach einem drastischen Zwischenfall jedoch wird er entgegen der Abmachung seiner Kumpanen mit schwersten Verletzungen in der erbarmungslosen Eishölle Amerikas zurückgelassen. Mit unerbittlichem Überlebenswillen schwört er Rache und kämpft einen Kampf, den er eigentlich nicht gewinnen kann.

    Anfangs noch als Geheimtipp gehandelt, ist mittlerweile auch die breite Masse der Kinobesucher dank Mund-zu-Mund-Propaganda und vor allem der beeindruckenden zwölf Oscar-Nominierungen auf den Film von Alejandro G. Iñárritu aufmerksam geworden. Bei so vielen Nominierungen kann der Film kein Mainstream-Titel sein und ja: "The Revenant" ist definitiv ein besonderer Film. Das liegt allerdings weniger an der Handlung, die sich recht kurz zusammenfassen lässt und nicht wirklich komplex ist, sondern nach meiner Ansicht an drei anderen Elementen. Erstens: Die Optik. Die Naturaufnahmen sind atemberaubend, die Kulisse fantastisch gewählt und die Kostüme gelungen. Alles mit einer wunderbaren Kameraführung hervorragend eingefangen. Von der ersten bis zur letzten Minute ein frostiger Look. Zweitens: Der Realismus. Das Überleben in der Wildnis ist absolut authentisch dargestellt. Glass' Überlebenskampf, die Maßnahmen, die er ergreifen muss, die Kampfszenen. All das ist so realistisch, so gewalttätig und so blutig dargestellt, dass es bisweilen kaum zu ertragen ist. Unweigerlich kommt beim Zuschauer die Frage auf, wie man sich selbst in so einer Situation verhalten würde: Aufgeben und sterben oder weiterkämpfen und überleben? Drittens: Di Caprios Schauspiel. Für seine Hauptrolle in "The Revenant" muss und wird Leonardo Di Caprio seinen längst überfälligen Oscar bekommen. Wie in sämtlichen Kritiken Konsens, verkörpert er die Rolle des Hugh Glass ausgezeichnet. Ganz großes Kino! Der Rest des Casts macht seine Sache gut, fällt aber verglichen mit Leos Performance etwas ab.

    Einige Argumente also, warum "The Revenant" ein sehr guter Film ist. Aber ist der Film, wie von so vielen Kritikern angepriesen, wirklich ein Meisterwerk? Nach meinem Dafürhalten muss diese Frage eher mit "nein" beantwortet werden. Wie zu Beginn angedeutet, bietet die Handlung wenig Tiefgang und ist, vor allem gegen Ende hin, auch recht vorhersehbar. Auf einen Twist wartet man vergeblich. Zudem ist das Survival-Drama letztlich "nur" ein Rachefilm. Der Film dauert etwas über zweieinhalb Stunden, geht gefühlt aber eher an die drei Stunden. Gerade im mittleren Abschnitt ist der Streifen an einigen Stellen doch etwas zu langatmig. Jetzt werden einige einwenden, dass dies bewusst so gemacht ist, um die Odyssee des Hugh Glass nacherleben zu können. Das ist sicherlich richtig. Doch dem entgegne ich wiederum: Wenn ich mit An- und Abfahrt, der Werbung und dem Spielfilm rund dreieinhalb Stunden meiner Freizeit investiere und bei einem ohnehin teuren Ticket noch Überlängenzuschlag zahle, möchte ich auch durchgehend unterhalten werden.

    Fazit: "The Revenant" ist ein außergewöhnlicher Film, der dem Zuschauer vor allem dank der Optik und der schauspielerischen Leistung des Hauptdarstellers ein tolles Kinoerlebnis bietet. Der Film wird sicherlich einige Goldjungen abräumen und das auch zurecht. Storytechnisch gibt es aber bessere Streifen, wie z.B. (um bei bei Di Caprio Filmen zu bleiben) Shutter Island oder Departed.

    8 von 10 Überlebenskünstler

  10. #969
    Worry Worry ist offline

    AW: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen

    The Revenant

    Auch ich habe mich in mein Lieblingskino, welches mit dem Auto ca. 45 Minuten entfernt liegt, begeben, um dieses schon am Anfang sagenumwobene "Meisterwerk" zu genießen. Und ich schließe mich im Grundtenor @Mr. Burns an.

    Der Inhalt ist nun hinlänglich bekannt, daher schenke ich mir diese Ausführung, meine aber, daß dieser Film das Wort "Meisterwerk" in keiner Weise verdient hat. Eine glanzvolle Leistung von Leonardo Di Caprio ist unbestritten, dennoch hätte diesen Part auch Brad Pitt sicher genauso grandios gemeistert. Ein Hollywoodschauspieler muß solche Rollen spielen können, sonst gehört er eben nicht in die erste Riege in Hollywood.

    Die Naturaufnahmen waren wundervoll anzusehen, wobei "Everest" "The Revenant" um Längen schlägt. Dennoch überkam mich im Kino öfter mal das Verlangen nach einer Tasse heißen Tees. Die Handlung an sich könnte sich real so ereignen, wenn ein Mann so sehr auf Rache sinnt. (Es gibt ja auch Mütter, die ganze Autos anheben, wenn ihr Kind darunter liegt).

    Insgesamt war auch mir die Handlung zu langatmig, eine halbe Stunde weniger hätte es durchaus getan, so hätte ich wenigstens im "Strikees" noch einem Burrito auf die Enttäuschung einhelfen können.

    Fazit: Durchschnittlicher Film, zu lang, ein grandioser Di Caprio.

    6 von 10 Lagerfeuern

  11. #970
    Mr. Burns Mr. Burns ist offline
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    The Hateful Eight (2016)

    Inmitten eines Wintersturms versuchen die Insassen einer Mehrgespannkutsche Schutz in Minnies Miederwarenladen zu finden. Auf dem Weg dorthin, müssen wider Erwarten unerwartete Gäste mit an Bord genommen werden. Auch die Geschehnisse, die sich am designierten Unterschlupf ereigenen, entbehren jedweder Vorausschau. Und das nicht nur für die Neuankömmlinge...

    Da ist es nun also, Quentin Tarantinos lang erwartetes achtes Werk. Befürchtungen, es könne sich um einen uninspirierten Western-Abklatsch von Tarantinos 7. Film, "Django Unchained", handeln, wurden bereits durch die Trailer zerstreut. "The Hateful Eight" geht in eine ganz andere Richtung und hat - abgesehen vom Western-Setting, bezogen auf das Drehbuch wenig mit Django gemein. Die meisten Parallelen gibt es zu Tarantinos Erstlingswerk "Reservoir Dogs", wenn man den Einschätzungen diverser Cineasten Glauben schenken will. Nichtsdestotrotz setzt Tarantino in seinem neusten Streifen einige seiner bekannten Stilmittel ein, weswegen Fans des Kultregisseurs auf ihre Kosten kommen dürften. Das ist zunächst die Chronologie. Wie bei Tarantino üblich, ist die Handlung in Kapitel aufgeteilt, die aber - und auch das findet man in seinen bisherigen Filmen immer wieder - nicht immer chronologisch verlaufen.

    Das nächste bekannte Stilmittel sind die scheinbar belanglosen und sich ziehenden Dialoge, die aber - und das ist eine ganz große Stärke des Films - absolut unterhaltsam und überdies wie immer politisch unkorrekt sind. Als Zuschauer weiß man nie, welche Aussagen nun tatsächlich belanglos sind und welche im Laufe des Films noch eine Rolle spielen könnten. Das fesselt und sorgt dafür, dass der Film trotz seiner Laufzeit von ca. 2 3/4 Stunden nicht langweilig wird. Aufmerksame Leser meiner Rezensionen werden wissen, dass mir filmische Überlängen oft ein Dorn im Auge sind und meistens zu Punktabzug in der Wertung führen. Wie etwa jüngst bei dem Survival-Drama "The Revenant". Dass dies bei den Hateful Eight nicht der Fall ist, spricht eindeutig für das starke Drehbuch. Dieses ist schlüssig, gut durchdacht und wartet mit der ein oder anderen Überraschung auf. Erwähnenswert ist zudem, dass der Film als Kammerspiel inszeniert ist, welches sich größtenteils in einem Raum abspielt. Bevor die abscheulichen Acht aber in „Minnies Miederwarenladen“ unterkommen, präsentiert uns Tarantino in den ersten beiden Kapiteln des Films eine wunderbare Kulisse, die den verschneiten Western sehr gut rüberbringt und ähnlich wie bei "The Revenant" dafür sorgt, dass man als Zuschauer im Kino mit den Charakteren "mitfriert".

    Ebenfalls stark ist die schauspielerische Leistung. Von den Hateful Eight stechen vor allem Samuel L. Jackson und Kurt Russel heraus, wobei es natürlich klar ist, dass nicht alle acht Akteure die gleiche charakterliche Tiefe haben können. Dennoch hat jeder Charakter mindestens eine Besonderheit - sei es nun optisch oder charakterlich - die ihn von den anderen unterscheidet, weswegen alle Figuren einen guten Wiedererkennungswert haben. Ein Akteur, der nicht zu den Hateful Eight gehört, später ins Geschehen eingreift und eine durchaus wichtige Rolle spielt, ist leider eine Fehlbesetzung. Die Filmmusik ist eher ruhig und unauffällig und bietet nicht die Kracher und Ohrwürmer, wie sie beispielsweise "Django Unchained" hatte.

    Nun aber zurück zu den Tarantino-typischen Stilmitteln: Eines wurde noch nicht genannt, prägt aber gerade die zweite Hälfte des Films ganz entscheidend: die explizite Gewaltdarstellung. "The Hateful Eight" ist nichts für zarte Gemüter, denn es gibt mehrere üble Splatter-Szenen, in denen literweise Blut fließt. Hier muss dem Filmkritiker Peter Vertreter uneingeschränkt zugestimmt werden, wenn er kritisiert, dass Tarantino "die beinnahe schon verstörenden Bilder über die Spitze treibt". Ähnlich äußerte sich YouTube-Kritiker Robert Hofmann (DVDKritik). Verstörend ist auch eine in Rückblende gezeigte Szene, in der zwar kein Blut fließt, die aber so abartig ist, dass Tarantino besser darauf verzichtet hätte. Bei "Inglourious Basterds" und "Django Unchained" konnte man die übertriebene Gewalt noch damit rechtfertigen, dass sie sich gegen Nazis bzw. Sklaventreiber richtete. Bei diesem Streifen fällt die Rechtfertigung schwerer. Wie "The Hateful Eight" vor diesem Hintergrund eine FSK 16 Freigabe erhalten konnte, ist völlig unerklärlich.

    Fazit: "The Hateful Eight" ist ein besonderer Film, der allen Tarantino-Fans, aber auch allen anderen Kinogängern, die kein Problem mit expliziter Gewaltdarstellung haben, uneingeschränkt empfehlt werden kann. Der Streifen wird sicherlich wie die meisten anderen Tarantino-Filme auch Kultstatus erreichen. Insgesamt hat der Film aber nicht ganz den Tiefgang eines "Inglourious Basterds" oder "Django Unchainend", weswegen es zusammen mit den angesprochenen Kritikpunkten zu geringfügigen Abzügen in der Gesamtwertung kommt.

    8,5 von 10 Nigger

    Achja, bevor mir jemand Rassimus unterstellt: Der Begriff kam laut IMDb im Film 90x vor (für mich gefühlt sogar noch öfter), ist also nicht auf meinen Mist gewachsen.

  12. #971
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

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    Ein Riskanter Plan ( USA 2012)

    Aufgrund des interessanten Plotswollte ich diesen Film schon seit Release mal schauen. Da dieser nun schon ca. ein halbes Jahr in meiner Amazon Video Watchlist hängt, haben wir ihn uns heute mal zur Brust genommen.

    Handlung:
    Ein Mann steht auf einem Sims von einem Hochhaus. Keiner weiss wer er ist und warum er da steht. Er verlangt nach einer bestimmten Suizidspezialisten der Polizei. Kann sie ihn überreden nicht zu springen? Warum will er springen? Und vor allem.....Wird er springen.

    Kritik:

    Ja, da haben wir den von mir lange aufgeschobenen Film. Ich sage vorweg das ich nicht verstehe, das ich ihn nicht schon eher geguckt habe. Der Plot hat viel Potenzial und dieses nutzt er auch aus. Von Anfang bis Ende empfand ich den Film als durchgehend spannend. Wie die Suizidexpertin, gespielt von Elizabeth Banks, wird man auch als Zuschauer nur Häppchenweise mit Infos gefüttert. Hat mir sehr gut gefallen. Ein paar kleinere Logiklöcher kann man Aufgrund der Spannung durchaus ignorieren, vor allem da der Film auch vielen Wendungen daherkommt, von denen man die einen oder andere auch mal erahnen kann.

    Der Cast ist super aufgelegt. Mit Leuten wie Sam Worthington, Jamie Bell, Elizabeth Banks, Ed Harris und Anthony Mackie haben wir auch Leute dabei die ich durchweg sympathisch finde.

    Gegen Ende gab es aber leider einen Moment den ich doch dann etwas übertrieben und dadurch lächerlich fand. Um euch verdeutlichen was ich meine wenn ihr ihn seht oder gesehen habt...er hat was mit Anlauf zu tun.

    Das ist das einzig große Ding das ich dem Film ankreide. Ansonsten gibt es von mir eine klare Empfehlung.

    9/10 Selbstmörder

  13. #972
    Pazu Pazu ist offline
    Avatar von Pazu

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    Creed - Rocky's Legacy

    Wie bei seinem Vater (Apollo Creed) und dessen gutem Freund Rocky Balboa (Sylvester Stallone) liegt auch Adonis Johnson (Michael B. Jordan) das Boxen im Blut und möchte ebenfalls eines Tages ein Champion sein. Jedoch fehlt ihm das nötige Training und vor allem die richtige Einstellung. Also sucht Adonis Rocky auf und bittet ihn, sein Trainer zu werden. Adonis Johnson beginnt als Underdog, der sich nach oben kämpft und mit den Problemen der realen Welt konfrontiert wird. Das Leben als Boxer fällt ihm schwer, da er dank seiner Sturheit und Naivität oft in Auseinandersetzungen gelangt.


    Genau wie die alten Rocky-Filme ist Creed - Rocky's Legacy ein Film übers Boxen. Es geht darum, dass Adonis den richtigen Weg finden muss und der Welt beweisen will, dass er mehr ist als nur Creeds Sohn. Creed - Rocky's Legacy ist das was Rocky immer war, ein Film das seine höhen und tiefen hat. Es macht die Reihe weder besser noch schlechter. Entweder man mag es oder man mag es nicht. Das Motto "Immer wieder aufstehen, egal wie hart man fällt" ist auch in diesem Teil ein wichtiger Faktor. Das Konzept ist ganz einfach: Zwei Generationen, eine Leidenschaft: Rocky der alte, kranke Trainer, macht Adonis fit für seine Zukunft. Zusammen haben beide einen harten Kampf vor sich.


    Ich fand den Film sehr unterhaltsam und motivierend. Man spürt die Nostalgie, es ist als würde man ein Reboot von Rocky 1 schauen. Auch die Schauspieler haben grossartige Arbeit geleistet!



    8 von 10

  14. #973
    Worry Worry ist offline

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    Die 5. Welle


    Handlung: Der Film erzählt, nach einer Jugendbuch-Vorlage von Rick Yancey, wie Aliens dabei sind, die Erde zu übernehmen und jedes menschliche Leben ausrotten. Vier Angriffswellen haben bereits stattgefunden, in der ersten wurde die komplette Stromversorgung lahmgelegt, in der zweiten mehrere Tsunamis ausgelöst, in der dritten Welle wurde ein mutierter, zumeist tödlicher Vogelvirus unter den Menschen verbreitet, und in der vierten Welle sind die Aliens, im Film „die Anderen“ genannt, in der Lage, menschliche Gestalt anzunehmen, sodaß sie von den echten Menschen nicht zu unterscheiden sind.

    Inmitten dieses Desasters werden Cassie und ihr Bruder Sammy während einer Evakuierung getrennt, und Cassie begibt sich auf die abenteuerliche Suche nach ihrem kleinen Bruder.
    Unterwegs begegnet sie dem geheimnisvollen Ethan..
    Spoiler öffnen


    Die Handlungstrang bleibt flüssig und spannend, die drei Wellen wurden in kurzen, aber prägnanten Sequenzen gezeigt, sodaß man nachvollziehen kann, daß sich die Erdbevölkerung so dezimiert hat.

    Nachvollziehen kann man auch noch, daß sich Cassie auf die Suche nach ihrem Bruder begibt, die ganzen „Zufälle“ allerdings nicht mehr..
    Spoiler öffnen

    Der Plan der 5. Welle der „Anderen“, ist ebenso perfide wie genial, alleine das macht den Film schon sehenswert, regt dazu an, mal darüber nachzudenken, wie es heute schon in unserer Welt aussieht.

    Fazit: Mich hat der Film von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt, trotz einiger dicker Logikfehler.

    Daher von mir, mit viel gutem Willen

    6 von 10 Wellen



    Regression


    Handlung: In einer Kleinstadt in Minnesota in den 90er Jahren ermittelt Polizist Bruce Kenner, (Ethan Hawke) zusammen mit einem Psychologen in einem Fall, in dem ein Vater seine Tochter Angela im Rahmen von Teufelsanbetungsritualen mehrfach mißbraucht haben soll.

    Die völlig verstörte und verschüchterte Angela vertraut sich nach und nach dem Polizisten an und offenbart immer mehr Details von den Vergewaltigungen.

    In der in düsteren Bildern präsentierten Handlung driftet Bruce immer mehr von der Wirklichkeit in den Wahn, bis er selber nicht mehr weiß, ob der Teufel tatsächlich sein Werk vollbringt, er verliert den Bezug zur Wirklichkeit und wird von Ängsten gepeinigt. Auch der hinzugezogene Psychologe ist wenig hilfreich, auch er ist verunsichert.

    Fazit: Ich war wie gefesselt von dem Film, der unheimlichen Stimmung, die der Film aufbaut und bis zur letzten Sequenz hält. Eine sehenswerte Leistung von Ethan Hawke, wie er vom rational denkenden Polizisten zu einem verängstigten Zweifler wird.

    Die Auflösung ist in meinen Augen einfach nur perfide, unvorstellbar, daß ein Mädchen „sowas“ vermag. Obwohl in diesem Streifen nicht alles logisch nachvollziehbar ist, ist er doch spannend und eine sehr gute Studie zu der Hysterie, die mit Teufelskulten einhergeht, ein Film, welcher sich von den vielen Machwerken um Satanskulte deutlich abhebt.

    Von mir daher 8 von 10 Kreuzen

  15. #974
    Worry Worry ist offline

    AW: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen

    Gegen jeden Zweifel

    Handlung: Der Fernsehreporter C.J. Nicolas, (Jesse Metcalfe) verdächtigt den honorierten Staatsanwalt Mark Hunter, (unschlagbar arrogant dargestellt von Michael Douglas), in seinen Prozessen Beweismittel gefälscht zu haben, anhand von gefakten DNS-Proben soll er seine letzten 17 Prozesse gewonnen haben.

    C.J. will den Staatsanwalt überführen und spannt seinen Journalistenkollegen Corey Finley für einen Plan ein, in dem C.J. in einem aktuellen ungelösten Mordfall selbst Beweismittel manipuliert. In sorgsamer Kleinarbeit sammelt er Fakten und fälscht Beweismittel, und läßt dieses dokumentieren und speichert alles auf einer DVD.

    C.J.`s Plan gelingt, er wird des Mordes angeklagt, währenddessen wird aber sein Kollege Corey ermordet und die entlastende DVD wird vernichtet. Nun können ihm nur noch zwei Menschen helfen, die Assistentin Hunters, Ella, (Amber Temblyn), ( mit der C.J. inzwischen ein Liebesverhältnis hat), und der Polizist Ben Nickersen, (Orlando Jones), die aber beide an C.J.` Unschuld zweifeln. So hat Hunter alle Trümpfe in der Hand und C.J.`s Uhr bis zur Hinrichtung tickt....

    Fazit: Als ich den Film gesehen habe, war es für mich keine Überraschung, daß Corey ermordet wurde die Beweis-DVD verschwunden war und C.J. nun im Todestrackt sitzt. Es war auch keine Überraschung, daß Ellie ihm letztendlich hilft, die Sache aufzuklären. Dennoch ein spannender Weg bis dahin.

    Eine Überraschung war allerdings der Schluß, nie wäre ich auf den Gedanken gekommen, daß.... Tja, das müßt Ihr selber sehen...

    Es loht sich unbedingt, diesen Streifen auzuleihen, Spannung von der ersten Minute an, glaubwürdige Charaktere, überraschende Wendungen und ein genialer Schluß.

    Von mir daher 9 von 10 Beweisen

  16. #975
    Krankfried Krankfried ist offline
    Avatar von Krankfried

    AW: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen


    Hier hätte eine fundierte Kritik stehen sollen, aber die hat mir das Forum leider gelöscht. Daher komme ich gleich zum Urteil:

    9/10 Brettern im Türrahmen

  17. #976
    keldana keldana ist offline
    Avatar von keldana

    AW: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen

    Terminator Genisys

    Die Erde im Jahr 2029: John Connor (Jason Clarke), Anführer der Rebellion des menschlichen Widerstands,
    führt einen erbitterten Krieg gegen das übermächtige Maschinen-Imperium von Skynet. Um seine Mutter Sarah Connor (Emilia Clarke) vor einem Killer-Cyborg zu schützen
    und damit seine eigene Existenz sowie die Zukunft der Menschheit zu retten, schickt John seinen loyalen Freund und Mitstreiter Kyle Reese (Jai Courtney) zurück ins Jahr 1984.

    Fazit: Aufgrund einer Alterseinstufung "ab 12 Jahren" (der Ur-Film war ab 18) hatte ich so meine Bedenken, bezüglich dieses Films. Aber letztlich zu Unrecht. Denn der Film hat Humor, jede Menge Action und es ist nicht schlimm, das kaum Blut fließt.

    9/10 Kampfrobotern

  18. #977
    daywalker2609 daywalker2609 ist offline
    Avatar von daywalker2609

    AW: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen

    Da gehen unsere Meinungen aber extrem weit auseinander.

  19. #978
    Mr. Burns Mr. Burns ist offline
    Avatar von Mr. Burns

    AW: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen

    Zitat daywalker2609 Beitrag anzeigen
    Da gehen unsere Meinungen aber extrem weit auseinander.
    Die Wertung zu einem Film, über den ich fast ausschließlich negatives gehört habe, wundert mich auch etwas, aber so gehen die Meinungen nunmal auseinander.

  20. #979
    daywalker2609 daywalker2609 ist offline
    Avatar von daywalker2609

    AW: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen

    Zitat Mr. Burns Beitrag anzeigen
    Die Wertung zu einem Film, über den ich fast ausschließlich negatives gehört habe, wundert mich auch etwas, aber so gehen die Meinungen nunmal auseinander.
    Natürlich gehen die Meinungen das auseinander, es soll auch keine Kritik an seiner Kritik sein, nur eine 9/10 Punkten ist für diesen " Film" extrem. Das wäre als wenn man Batman und Robin eine 11/10 geben würde.

  21. #980
    MightyMartinez MightyMartinez ist offline

    AW: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen

    Zitat daywalker2609 Beitrag anzeigen
    Natürlich gehen die Meinungen das auseinander, es soll auch keine Kritik an seiner Kritik sein, nur eine 9/10 Punkten ist für diesen " Film" extrem. Das wäre als wenn man Batman und Robin eine 11/10 geben würde.
    Bitte erwähne nicht diesen Film. Es tut noch zu stark weh

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