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  1. #181
    Tsao

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Natürlich nicht.

    Wo kommen wir denn hin, wenn Kabarettisten nicht andere Religionen und Kulturen auf die Schulter nehmen können?
    Wenn Herr Nuhr sich nur über Christen, Ungläubige oder Deutsche lustig machen würde, wäre es diesem Pack egal, denn in deren Augen ist sowieso alles unislamische nichts wert.

    Dass ausgerechnet ein Salafist ihn als Hassprediger bezeichnet, ist mehr als lächerlich.
    Mal schauen wie lange es sich die Deutschen noch gefallen lassen werden, dass dieser Staat immer mehr Platz für den ISlam machen muss, weil unsere Politik absolut deutschenfeindlich ist.

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    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
  3. #182
    Mizzy Mizzy ist offline
    Avatar von Mizzy

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Ich kenne nicht viel von Nuhr. Aber Comedy sollte als das verstanden werden, was es ist. Egal gegen wen es geht, es ist Satire. Wenn sich jemand nur gegen eine Gruppierung äußert kann ich zwar verstehen, dass das sehr einseitig rüberkommt, aber dann muss sich jeder selbst fragen ob er sich das anhören mag oder nicht.
    Also nein, ich finde solche Anklagen übertrieben.

  4. #183
    Zylinder Zylinder ist offline
    Avatar von Zylinder

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Zitat Mizzy Beitrag anzeigen
    Ich kenne nicht viel von Nuhr. Aber Comedy sollte als das verstanden werden, was es ist. Egal gegen wen es geht, es ist Satire. Wenn sich jemand nur gegen eine Gruppierung äußert kann ich zwar verstehen, dass das sehr einseitig rüberkommt, aber dann muss sich jeder selbst fragen ob er sich das anhören mag oder nicht.
    Also nein, ich finde solche Anklagen übertrieben.
    Er spricht sich nicht nur gegen eine Gruppierung aus, er ist grundsätzlich gegen Religionen. Nur so am Rande.

  5. #184
    Mizzy Mizzy ist offline
    Avatar von Mizzy

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Ich meinte das vor allem allgemein, wenn jemand mal einseitig wird egal in welche Richtung. Um etwas über Nuhr zu sagen kenne ich ihn wie gesagt zu wenig.

  6. #185
    Zylinder Zylinder ist offline
    Avatar von Zylinder

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Trotz der relativ plumpen Schreibweise, hat dieser einige Fragen in mir aufgeworfen und ich habe das Bedürfnis diesen Artikel hierein zu posten. Könnte ja sein, dass ich nicht der einzige bin, der in dem Artikel einige interessante Ansätze findet und vielleicht lassen sich auch einige Passagen widerlegen, aber Vorsicht: Ausdrücke wie "Wahre Moslems" sind hier fehl am Platze!

    IS-Terror: Islam und Islamismus manchmal zwei Seiten einer Medaille - Nachrichten Debatte - Henryk M. Broder - DIE WELT

  7. #186
    Tsao

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Manche User hier sind in ihrer links-grünen Mentalität derartig verblendet und manipuliert, dass sie alles und jeden tolerieren, außer eben Bio-Deutsche, die eine extreme Gefahr in der Islamisierung des Westens sehen.

    Wenn ich mir den Thread "Sind Homos pervers und entartet" so anschaue, dann sind sich viele hier Forum wohl einig, dass Homosexuelle nicht ausgegrenzt werden sollten.
    Nur wie sehen das unsere muslimischen Freunde in Europa wohl? Die hassen Homosexuelle mehr als Un- oder Andersgläubige, und sowas sollen wir dann auch tolerieren?
    Es gibt natürlich säkulare, also gemäßigte Muslime, die den Koran nicht so ernst nehmen, aber mittlerweile gibt es immer mehr dieser radikaleren Muslime hier in Deutschland, und das sind nicht nur Salafisten.

    In den islamisch geprägten Ländern werden Menschen unterdrückt, vor allem Frauen, es wird gesteinigt, Anders- und Ungläubige verfolgt, Zwangsverheiratung von Kindern oder Genitalverstümmelungen an jenen werden vollzogen, und alles was unsere muslimischen Menschen hier in Deutschland dazu sagen ist: "Das hat mit dem Islam nichts zu tun". Ja ist klar!

    Es wird langsam aber sicher Zeit den Islam zu verbieten, denn in meinen Augen ist dies eine der schlimmsten Ideologien in dieser Welt, die den Schutzmantel Religion angenommen hat, um unantastbar zu sein.
    Ein Buch, das zum Mord von Anders- und Ungläubigen anstiftet, sollte gänzlich verboten werden. Und die Salafisten dürfen ungehindert solch ein Buch auch noch auf der Straße unter die Leute bringen, es ist unfassbar.

    Von radikalen Juden oder Christen habe ich jedenfalls in den letzten 20-30 Jahren nichts gehört. Es gibt immer nur Probleme mit dem Islam...

  8. #187
    Gilligan Gilligan ist offline
    Avatar von Gilligan

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Zitat Tsao Beitrag anzeigen
    ...Genitalverstümmelungen an jenen werden vollzogen, und alles was unsere muslimischen Menschen hier in Deutschland dazu sagen ist: "Das hat mit dem Islam nichts zu tun". Ja ist klar!
    eine zeitlang fragte ich mich auch wieso seitens der gemäßigten muslime in deutschland nicht mal häufiger eine klare stellungnahme kommt. aber mal ehrlich, das wurde mir auch erst später bewusst, wieso sollten sie. wir sehen auch nicht ein, uns für alles irgendwie "zu rechtfertigen". bestes beispiel rechtsextremistische übergriffe von deutschen. das ist ja in der sache an sich vergleichbar. keiner würde nur daran denken sich für völlig selbstverständlich inakzeptable gräueltaten zu rechtfertigen, die durch gruppierungen verursacht werden, die sich einer anderen gruppe selbst zuweisen.

    ich finde zu selbstverständlichkeiten muss man sich nicht alle nasenlang äußern.

  9. #188
    Issomad Issomad ist offline
    Avatar von Issomad

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Ich finde auch nicht, dass jeder Moslem jetzt ständig ein Schild um den Hals tragen muss, auf dem steht 'Ich entschuldige mich für alle Greueltaten, die im Namen meiner Religion begangen wurden!'.

    Es gibt viele verschiedene Religionsströmungen im Islam, die auch noch größtenteils miteinander verfeindet sind. Man kann nicht jemanden für die Taten eines anderen verantwortlich machen. Man kann nicht einen Schiiten für die Hetze eines Salafisten büßen lassen. So etwas verbietet unser gesunder Menschenverstand und unser Gerechtigkeitsgefühl. Wenn wir mit der Kollektivbestrafung anfangen, sind wir nicht besser als die Islamisten ...

    Zudem gab es Aktionen und Demonstrationen von Seiten der gemäßigten Muslime gegen Islamisten. Das wird nur nicht so breitgetreten von den Medien wie der xte Bericht über denselben totgetretenen Deutschen ...

  10. #189
    Jaycee Jaycee ist offline

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Was ich mir wünschen würde, wäre eine große Demonstration gegen die IS mit einer großen Beteiligung von Leuten islamischen Glaubens. Erstens, um ein Zeichen zu setzen für jene, die gemäßigte Moslems in die Kritik gegenüber Radikalen miteinbeziehen und zweitens um zu zeigen, dass sie mit der Extreme nichts zu tun haben wollen. Ich würde diese Demo ebenfalls besuchen und unterstützen und sehr gerne würde ich mich auf jene berufen, wenn Leute pauschale Kritik am Islam üben um diese Verallgemeinerung aufzubrechen. http://media.tumblr.com/tumblr_m9gck7lX2y1qzckow.gif

    Soweit ich mich erinnere, habe ich aus der islamischen Gemeinde leider noch keine solche Reaktionen erlebt. Hier in Bielefeld gab es letztens eine von Yeziden organisierte Demonstration, die vorwiegend gegen Erdogan und IS demonstriert haben. Das hat mich sehr gefreut und daran habe ich natürlich auch teilgenommen. http://media.tumblr.com/tumblr_m9gct8HYvv1qzckow.gif

  11. #190
    Issomad Issomad ist offline
    Avatar von Issomad

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Pfft, es findet ständig irgendwo eine Demo gegen die IS statt, einfach mal die Augen aufmachen. Die Demos sind auch nicht streng nach Kurden, Jesiden, Türken, Aleviten oder so unterteilt, sondern bunt gemischt ...

    Was meinst du wohl, wieviele Muslime an dieser Großdemo in Düsseldorf teilgenommen haben ? Ach ja, 80 % der Muslime in Deutschland sind sowieso unorganisiert und keiner Gemeinschaft zugehörig. Da kann keine Organisation für sie sprechen ...


  12. #191
    Calc Calc ist offline
    Avatar von Calc

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Ob Demos oder nicht, es ändert ja nichts an der Grundproblematik mit dieser Religion. Ich finde der Artikel vom Smutje hat es ganz gut auf den Punkt gebracht.

  13. #192
    Jaycee Jaycee ist offline

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Zitat Issomad Beitrag anzeigen
    Pfft, es findet ständig irgendwo eine Demo gegen die IS statt, einfach mal die Augen aufmachen. Die Demos sind auch nicht streng nach Kurden, Jesiden, Türken, Aleviten oder so unterteilt, sondern bunt gemischt ...
    Im verlinkten Video wird eine kurdische Demonstration gezeigt. Der Hintergrund ist der, dass deren Lanzleute jetzt gerade von der IS abgemetzelt werden. Verständlich. Ich aber möchte gerne eine Demonstration von Moslems sehen, also von Leuten, deren Religion nicht Angriffsziel der IS ist. http://media.tumblr.com/tumblr_m9gcveIckR1qzckow.gif

    Was meinst du wohl, wieviele Muslime an dieser Großdemo in Düsseldorf teilgenommen haben ?
    Diese suggestive Frage ist nun nicht gerade ein überzeugendes Argument. http://media.tumblr.com/tumblr_m9gckz0sJR1qzckow.gif

  14. #193
    Octavian

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Für welche Landsleute sollen die Kurden denn kämpfen?

    Persönlich bin ich der Meinung, dass man den politischen Islam sehr differenziert betrachten muss. Der Westen hat viele Despoten in Nahost, Nordafrika und anderen Gebieten in denen es jetzt rumpelt eingesetzt. Die Ressentiments die in der islamischen Welt gegen den Westen bestehen sind weit verbreitet und haben eine lange Geschichte. Khomeni z.B. sah in den Vereinigten Staaten den "Großen Satan", unter anderem auch aufgrund der überall eingesetzten Marionetten-Machthaber.

    Die Wut der arabischen Welt muss also erstmal verstanden werden, weil die Ereignisse, die jetzt stattfinden und stattgefunden haben nicht monokausal sind. Auch das Interesse der europäischen und amerikanischen Außenpolitik hat sich weitesgehend auf funktionierenden Handel, sprich Ressourcenfluss und Sicherung des Handels beschränkt. Interveniert hat man fast immer nur aus Eigeninteresse um eben diese Handelsstrukturen zu schützen oder zu erweitern - der humanitäre Gedanke war fast immer nur ein vorgeschobener Grund.

    Die Palästinenser, Syrer, Libyer, (...) fühlen sich nachvollziehbar im Stich gelassen. Die ganze Geschichte geht weiter bis zur Zeit der Kreuzzüge und ist deutlich vielschichtiger als ein einzelner Koranvers der zum Töten der Ungläubigen aufruft. Ich könnte jetzt noch weiter ausholen, das würde allerdings den Rahmen sprengen. Wen es ernsthaft interessiert, von Bernard Lewis gibt es ein recht interessantes Buch, das man in Hinblick auf den Autor allerdings kritisch lesen sollte.

    Komplexe Zusammenhänge kann ein Dieter Nuhr halt leider nicht in 5 Minuten Kabarett runter rasseln, wär auch nicht so witzig und die Stammtischgänger könnten sich nicht mehr so richtig empören. Wird man ja wohl noch sagen dürfen!

  15. #194
    Jaycee Jaycee ist offline

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Zitat Octavian Beitrag anzeigen
    Für welche Landsleute sollen die Kurden denn kämpfen?
    Yeziden... http://media.tumblr.com/tumblr_m9gcl3DN2F1qzckow.gif

    Persönlich bin ich der Meinung, dass man den politischen Islam sehr differenziert betrachten muss. Der Westen hat viele Despoten in Nahost, Nordafrika und anderen Gebieten in denen es jetzt rumpelt eingesetzt. Die Ressentiments die in der islamischen Welt gegen den Westen bestehen sind weit verbreitet und haben eine lange Geschichte. Khomeni z.B. sah in den Vereinigten Staaten den "Großen Satan", unter anderem auch aufgrund der überall eingesetzten Marionetten-Machthaber.

    Die Wut der arabischen Welt muss also erstmal verstanden werden, weil die Ereignisse, die jetzt stattfinden und stattgefunden haben nicht monokausal sind. Auch das Interesse der europäischen und amerikanischen Außenpolitik hat sich weitesgehend auf funktionierenden Handel, sprich Ressourcenfluss und Sicherung des Handels beschränkt. Interveniert hat man fast immer nur aus Eigeninteresse um eben diese Handelsstrukturen zu schützen oder zu erweitern - der humanitäre Gedanke war fast immer nur ein vorgeschobener Grund.

    Die Palästinenser, Syrer, Libyer, (...) fühlen sich nachvollziehbar im Stich gelassen. Die ganze Geschichte geht weiter bis zur Zeit der Kreuzzüge und ist deutlich vielschichtiger als ein einzelner Koranvers der zum Töten der Ungläubigen aufruft. Ich könnte jetzt noch weiter ausholen, das würde allerdings den Rahmen sprengen. Wen es ernsthaft interessiert, von Bernard Lewis gibt es ein recht interessantes Buch, das man in Hinblick auf den Autor allerdings kritisch lesen sollte.
    Natürlich ist die Geschichte vielschichtiger als ein einzelner Vers aus dem Koran. Das bezweifelt niemand. Dennoch haben die von dir beschriebenen Vorgänge keinen direkten Zusammenhang zu den fundamentalen Grundzügen des Islams. Den Koran und den gewaltbereiten Islam gab es bereits vor dem "Westen". Man kann auch eine chronologische Entwicklung im Koran erkennen. Je mehr Macht Mohammed gewann, desto weniger musste er diese rechtfertigen, sodass er schließlich Stämme aus dem bloßen Grund angriff, dass sie noch nicht Teil seines wachsenden Imperiums waren. Mohamed hat in den letzten zehn Jahren seines Lebens 65 Feldzüge organisiert und davon 27 persönlich angeführt. Nach seinem Tod zog sein Nachfolger sofort zu Felde gegen zuvor verbündeten Stämme, die nun ihrer eigenen Wege gehen wollten. Letzten Endes konnte durch das Blutvergießen und die Gewalt das islamische Imperium zusammenhalten werden. Das Blutvergießen geht dann noch weiter, aber ich will nicht zu tief in die Geschichte eingehen. Aber wie du siehst, Gewalt und Krieg gab es auch schon vor dem Einwirken des "Westens".
    Anders formuliert: Solange Muhammad in Mekka war, hatte er nur sehr wenige Anhänger und musste sich entsprechend bedeckt halten - sonst hätten in die Mekkaner wahrscheinlich umgebracht. Daher war er friedensbereit. Nachdem er in Medina die Macht ergriffen und genug erfolgreiche Raubzüge unternommen hatte, brauchte er keinen Frieden mehr zu halten und tat es folglich auch nicht. Krieg war ergiebiger. Was dann geschah, habe ich soeben erläutert.

    Nüchterne historische Fakten, die zeigen dass nicht nur der Westen für destruktiven Krieg zuständig ist. Differenzierte Betrachtung kann man lediglich erreichen in dem man alle Möglichkeiten skeptisch beleuchtet... wobei ich ernsthaft bezweifle, ob eine differenzierte Betrachtung etwas mit Schuldzuweisungen mithilfe vereinfachter Feindbilder wie dem "Westen" oder dem "Islam"zu tun hat. Daher verstehe ich nicht, welche Wut zu verstehen wäre und was das mit dem Thema zu tun hat. http://media.tumblr.com/tumblr_m9gct8HYvv1qzckow.gif

    Dass es verschiedene islamische Strömungen gibt, bezweifelt auch kein Mensch mit einem rationalen Verstand und gemäßigte Moslems schütze ich sehr gerne vor Verallgemeinerungen. Genau deswegen spreche ich auch eine der wichtigsten Personen des Islams an: Mohammed. Ich finde, ihn zu betrachten, kann eine Menge Antworten auf den Islam liefern, war und ist er schließlich der wichtigste Prophet der Religion und mitverantwortlich für das, was im Koran steht.
    Das ist auch viel aussagekräftiger als "den Islam" oder alle Anhänger unreflektiert zu kritisieren. http://media.tumblr.com/tumblr_m9gcraReGL1qzckow.gif

    Komplexe Zusammenhänge kann ein Dieter Nuhr halt leider nicht in 5 Minuten Kabarett runter rasseln, wär auch nicht so witzig und die Stammtischgänger könnten sich nicht mehr so richtig empören. Wird man ja wohl noch sagen dürfen!
    Die Frage ist, ob Dieter Nuhr überhaupt komplexe Zusammenhänge erklären will? Ich glaube nicht, schließlich ist er, wie du bereits erwähnt hast, Kabarett. Was ist ein Kabarettist? Jemand, der Witze macht. Und was sind Witze? Übertreibungen, Einseitigkeiten, auf die Pointe getriebene Vor- und Schnellurteile. Wer sich durch Witze persönlich beleidigt sieht, hat da ganz wichtige Punkte von Humor nicht richtig verstanden. Erwartest du in einem Auftritt eines Kabarettisten politische Abhandlungen? http://media.tumblr.com/tumblr_m9gck4P2Jf1qzckow.gif Das wäre dann wohl Utopie.

  16. #195
    Octavian

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Mir ist durchaus bewusst, wofür die Kurden kämpfen. Landsleute fand ich in dem Zusammenhang nur sehr unpassend.

    Welche Wut? Vielleicht die Wut über die Repressionen, unter denen ein Großteil der Bevölkerung durch die eingesetzten Diktatoren zu leiden hatte? Vielleicht weil man seit Jahrzehnten Krieg in diese Länder bringt? Interventionen im Irak, Afghanistan und induzierte Konflikte in Syrien, Libyen und zig anderen muslimischen Nationen. Dafür ist der Westen meist hauptverantwortlich, zumindest aber immer beteiligt.

    Der "Islamische Staat" ist grausam, aber das sind eben auch die Geister die wir riefen. Auch die Waffen mit denen dort gekämpft wird sind nicht vom Himmel gefallen, sondern wurden z.B. bei der Invasion der Sowjets von der CIA und anderen Organisationen an die Mudschahiddin geliefert. Natürlich gibt es jetzt entsprechend andere Kanäle, aber "Rebellen" kommen normalerweise nicht an Kampfpanzer und schwere Waffen in dem Umfang in dem der IS ausgestattet ist.

    Es geht doch überhaupt nicht um Schuldzuweisungen oder Brutstätten für den IS, sondern schlicht darum, dass der "Terror" zu einem großen Teil hausgemacht, bzw. Konsequenz aus den dort eingesetzten Systemen, Herrschern und Strukturen ist. Natürlich kann es ohne Islam keinen islamischen Staat geben und die Legitimation für die Taten der IS-Kämpfer werden aus dem Koran gezogen, das ist völlig klar. Der Islam wurde mit dem Schwert verbreitet und entsprechend hoch ist das Identifikationspotential des Korans für die Kämpfer.

    Ziel kann jetzt aber nur sein, den IS zu bekämpfen und ein System zu etablieren, dass die Menschen dort wirklich wollen. Ein "islamisches Imperium" hat es übrigens nie gegeben, soviel noch zu deiner Geschichtsstunde.

  17. #196
    Jaycee Jaycee ist offline

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Zitat Octavian Beitrag anzeigen
    Welche Wut? Vielleicht die Wut über die Repressionen, unter denen ein Großteil der Bevölkerung durch die eingesetzten Diktatoren zu leiden hatte? Vielleicht weil man seit Jahrzehnten Krieg in diese Länder bringt? Interventionen im Irak, Afghanistan und induzierte Konflikte in Syrien, Libyen und zig anderen muslimischen Nationen. Dafür ist der Westen meist hauptverantwortlich, zumindest aber immer beteiligt.

    Der "Islamische Staat" ist grausam, aber das sind eben auch die Geister die wir riefen. Auch die Waffen mit denen dort gekämpft wird sind nicht vom Himmel gefallen, sondern wurden z.B. bei der Invasion der Sowjets von der CIA und anderen Organisationen an die Mudschahiddin geliefert. Natürlich gibt es jetzt entsprechend andere Kanäle, aber "Rebellen" kommen normalerweise nicht an Kampfpanzer und schwere Waffen in dem Umfang in dem der IS ausgestattet ist.

    Es geht doch überhaupt nicht um Schuldzuweisungen oder Brutstätten für den IS, sondern schlicht darum, dass der "Terror" zu einem großen Teil hausgemacht, bzw. Konsequenz aus den dort eingesetzten Systemen, Herrschern und Strukturen ist. Natürlich kann es ohne Islam keinen islamischen Staat geben und die Legitimation für die Taten der IS-Kämpfer werden aus dem Koran gezogen, das ist völlig klar. Der Islam wurde mit dem Schwert verbreitet und entsprechend hoch ist das Identifikationspotential des Korans für die Kämpfer.
    Ich verstehe und gegen diese Ausführung von Ereignissen habe ich auch keine Einwände. Ich habe den Kontext zur Debatte nicht verstanden und tue es jetzt immer noch nicht so recht. Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen der Gewalt des Islams zu Zeiten des Propheten und zu den Einwirkungen des von dir genannten "Westens". Dein Text macht isoliert zur Thematik über den Islam Sinn, aber nun Linien zu ziehen, die schon lange vorher da waren, halte ich für den falschen Ansatz. Glaubst du, ohne der von dir genannten Ereignisse hätte der Islam hätte eine andere Entwicklung unternommen? Ich glaube nicht. Durch die Jahrhunderte wurde er - wie du treffend beschrieben hast - mit dem Schwert verbreitet und zwar ruhelos bis heute. Allerdings benutzt man nun modern Waffen, da hast du recht. Aber völlig egal, ob diese Waffen aus dem Westen kommen oder nicht, es ändert nichts am Wesen des heiligen Propheten und Vorbild Mohammed - welcher als Antrieb und Motivation dazu dient, den Islam durch Gewalt erst verbreiten zu wollen.

    Ich bin der Ansicht, um das ganze Bild verstehen zu können, muss man das Fundament aushebeln. http://media.tumblr.com/tumblr_m9gcm3GGDG1qzckow.gif

    Ziel kann jetzt aber nur sein, den IS zu bekämpfen und ein System zu etablieren, dass die Menschen dort wirklich wollen. Ein "islamisches Imperium" hat es übrigens nie gegeben, soviel noch zu deiner Geschichtsstunde.
    Natürlich gab es ein islamisches Weltreich. http://media.tumblr.com/tumblr_m9gckqGtPc1qzckow.gif

  18. #197
    Octavian

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Zitat Jaycee Beitrag anzeigen
    Natürlich gab es ein islamisches Weltreich.
    Das hab ich auch nie bezweifelt.

  19. #198
    Jaycee Jaycee ist offline

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Zitat Octavian Beitrag anzeigen
    Das hab ich auch nie bezweifelt.
    Ein Imperium ist ein Weltreich. Ich verwende die beiden Begriffe zurecht als Synonyme.

  20. #199
    Octavian

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Ein Weltreich aber kein Imperium.

  21. #200
    Jaycee Jaycee ist offline

    AW: Fragen und Antworten über den Islam

    Zitat Octavian Beitrag anzeigen
    Ein Weltreich aber kein Imperium.
    Klar handelt es sich um ein Imperium, dieser Begriff ist in diesem Kontext absolut zulässig. Ich bin oft über den Begriff Imperium gestoßen, als ich mich in das Thema eingelesen habe. Ich würde keinen Begriff nutzen, wenn er nicht ganz bestimmt in den Kontext des jeweiligen Subjektes passt.

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