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  1. #1
    Bieberpelz Bieberpelz ist offline

    Dunkirk (2017)


    INFOS:
    Titel: Dunkirk
    Länge: 107 Minuten
    FSK: FSK 12
    Ausstrahlung: 2017
    Regie: Christopher Nolan
    Genre: Kriegsfilm
    Dunkirk ist ein historischer Kriegsfilm von Christopher Nolan.
    [...]
    Dunkirk erzählt von der Operation Dynamo, der bis dahin größten militärischen Rettungsaktion der Weltgeschichte, bei der während der Schlacht von Dünkirchen im Zweiten Weltkrieg fast das gesamte britische Expeditionskorps aus der von deutschen Truppen eingekesselten Stadt Dünkirchen (engl.: Dunkirk) über den Ärmelkanal evakuiert werden konnte.
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkirk_(2017)

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    Dunkirk (2017)

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  3. #2
    Bieberpelz Bieberpelz ist offline

    Dunkirk (2017)

    Christopher Nolan - unter anderem bekannt für die Batman Trilogie, Interstellar, Memento und anderen großartigen Filmen - hat wieder zugeschlagen und die Kritiker feiern den Film. Für mich grund genug mir den Film im Kino anzuschauen. Bisher wurde man bei ihm in der Regie nicht enttäuscht. Auch wenn Kriegsfilme nicht mein Ding sind - so bin ich da ganz frei und lasse mich darauf ein. Heute Abend geht es ins Kino.

    Hat ihn schon jemand gesehen?

  4. #3
    Nevixx Nevixx ist offline

    Dunkirk (2017)

    Hab ihn im Kino vor ca 2 Wochen gesehen.

    Sehr kurzweiliger, interessant gestaltener, nicht realitätsverschönender, super Film.

  5. #4
    Jay Jay ist offline

    Dunkirk (2017)

    positiv

    - technische Aspekte wie starke Kameraführung
    - unglaublich realistische Soundkulisse und Action Sequenzen
    - ein Soundtrack, der den Spannungspegel aufrecht erhält, den Zuschauer zu dirigieren weiß (mein Herz hat phasenweise wirklich mit dem Soundtrack gepocht) und auch einen narrativen Charakter einnimmt (meiner Meinung nach Hans Zimmers bisheriges Magnum Opus)
    - nicht-chronologische, mehrperspektivische Erzählweise

    neutral

    - schwache Charakter Zeichnung, jedoch vom erzählerischen Aspekt mehr als vertretbar → dadurch immersiveres Kriegsgefühl (du bist einer der zigtausend Männer, keine One Hero Geschichte)
    - Setting und Prämisse Nolan-untypisch, eventuell nicht für jedermann, wobei sehr atypisch an das Genre herangegangen wird

    Ich würde 8.749 / 10 Shepard Töne geben

    EDIT @Bieberpelz Wo schaust du den Film denn? Digital 4k oder vielleicht sogar 70mm? Darin dreht Nolan dankbarerweise ja seine Filme noch

  6. #5
    Bieberpelz Bieberpelz ist offline

    Dunkirk (2017)

    Zitat JTG Beitrag anzeigen
    EDIT @Bieberpelz Wo schaust du den Film denn? Digital 4k oder vielleicht sogar 70mm? Darin dreht Nolan dankbarerweise ja seine Filme noch
    Mit der Technologie dahinter kenne ich mich nicht aus.
    Ich erinnere mich aber daran, dass The Hateful Eight wohl in 70mm gedreht worden ist und den Film fand ich unglaublich schlecht und besagtes Stilmittel - das dass Bild noch kleiner war soweit ich weiß - ziemlich dämlich.

    Schaue in Lingen im Kino - keine Ahnung wie es da abgespielt wird.

  7. #6
    -NieR- -NieR- ist offline

    Dunkirk (2017)

    Den Film will ich auch sehen. Mag seine Filme sehr, außer Interstellar, und werde mir diesen auch anschauen, wenn ich kann

  8. #7
    Bieberpelz Bieberpelz ist offline

    Dunkirk (2017)

    Zitat -NieR- Beitrag anzeigen
    Den Film will ich auch sehen. Mag seine Filme sehr, außer Interstellar, und werde mir diesen auch anschauen, wenn ich kann
    Ich fand auch den ziemlich gut.
    Er hatte seine Schwächen - wo man sich fragt ob es nicht anders besser gewesen wäre - aber Idee und Umsetzung waren ansonsten echt gelungen. Muss ich mir noch mal geben, sollte ich auf meine Liste schreiben

  9. #8
    Diva Diva ist offline

    Dunkirk (2017)

    Hans Zimmer Soundtracks sammle ich seit Jahren, egal zu welchem Film.
    Der Film selber ist höchstwahrscheinlich gut bis brilliant, aber Kriegsfilme sind einfach nicht meins.

    Und der Soundtrack ist wirklich, wirklich krass hart genial.

  10. #9
    Jay Jay ist offline

    Dunkirk (2017)

    Zitat Bieberpelz Beitrag anzeigen
    Mit der Technologie dahinter kenne ich mich nicht aus.
    Ich erinnere mich aber daran, dass The Hateful Eight wohl in 70mm gedreht worden ist und den Film fand ich unglaublich schlecht und besagtes Stilmittel - das dass Bild noch kleiner war soweit ich weiß - ziemlich dämlich.

    Schaue in Lingen im Kino - keine Ahnung wie es da abgespielt wird.
    Ich bin auch nicht so der Technikexperte. Ich weiß nur, dass 70 mm ein größeres und besseres Bild macht und man es darin schauen sollte, wenn sich einem die Möglichkeit bietet. Aber @TheRealHook kann uns da bestimmt näher erleuchten

    Zitat Diva Beitrag anzeigen
    Hans Zimmer Soundtracks sammle ich seit Jahren, egal zu welchem Film.
    Der Film selber ist höchstwahrscheinlich gut bis brilliant, aber Kriegsfilme sind einfach nicht meins.

    Und der Soundtrack ist wirklich, wirklich krass hart genial.
    Bin auch nicht so der Fan von Kriegsfilmen, weil viele eklig patriotisch sind oder mit Halbwahrheiten um sich werfen. Aber Dunkirk war da echt erfrischend anders, wie von Nolan zu erwarten

  11. #10
    Diva Diva ist offline

    Dunkirk (2017)

    Zitat JTG Beitrag anzeigen
    Aber Dunkirk war da echt erfrischend anders, wie von Nolan zu erwarten
    Mag schon sein, und ich will dem Film auch nichts absprechen oder so, ist halt trotzdem nicht so meins.

    Aber der Soundtrack - wie immer ein Mindblower, da Hans Zimmer. Echt jedes seiner Musikstücke, egal welcher Film, Volltreffer und bäm.

  12. #11
    TheRealHook TheRealHook ist offline

    Dunkirk (2017)

    Zitat JTG Beitrag anzeigen
    Aber @TheRealHook kann uns da bestimmt näher erleuchten
    Auf 70mm passen halt viel mehr Informationen. Filme werden im Kino typischerweise in 2K gezeigt, 70mm entspricht, laut Imax, bis zu ca. 16k. Es ist halt einfach ein bisschen was besonderes. Ob es den Film jetzt wirklich visuell aufwertet, sei mal dahingestellt. War auf jeden Fall sehr eindrucksvoll, aber das wäre es bestimmt auch in FullHD gewesen.

  13. #12
    Mr. Burns Mr. Burns ist offline

    Dunkirk (2017)

    Zitat JTG Beitrag anzeigen
    positiv

    - technische Aspekte wie starke Kameraführung
    - unglaublich realistische Soundkulisse und Action Sequenzen
    - ein Soundtrack, der den Spannungspegel aufrecht erhält, den Zuschauer zu dirigieren weiß (mein Herz hat phasenweise wirklich mit dem Soundtrack gepocht) und auch einen narrativen Charakter einnimmt (meiner Meinung nach Hans Zimmers bisheriges Magnum Opus)
    - nicht-chronologische, mehrperspektivische Erzählweise

    neutral

    - schwache Charakter Zeichnung, jedoch vom erzählerischen Aspekt mehr als vertretbar → dadurch immersiveres Kriegsgefühl (du bist einer der zigtausend Männer, keine One Hero Geschichte)
    - Setting und Prämisse Nolan-untypisch, eventuell nicht für jedermann, wobei sehr atypisch an das Genre herangegangen wird

    Ich würde 8.749 / 10 Shepard Töne geben

    EDIT @Bieberpelz Wo schaust du den Film denn? Digital 4k oder vielleicht sogar 70mm? Darin dreht Nolan dankbarerweise ja seine Filme noch
    Die Zusammenfassung trifft es sehr gut, finde ich.
    Habe den Film letztes Wochenende gesehen. Meine Kritik dazu ist im Hobbykritiker-Thread: Hobbykritiker - Diesen Film habe ich zuletzt gesehen

  14. #13
    Melemona Melemona ist offline

    Dunkirk (2017)

    Der Film klingt interessant, werde ich mir auch anschauen Weiß aber noch nicht wann.
    Bin ja gespannt ob er für mich zu langweilig sein wird oder doch erfrischend ^^

  15. #14
    TheRealHook TheRealHook ist offline

    Dunkirk (2017)

    Zitat Melemona Beitrag anzeigen
    Bin ja gespannt ob er für mich zu langweilig sein wird oder doch erfrischend ^^
    Also ohne zu spoilern: Der Film ist sehr langsam und wird noch langsamer erzählt. "Unterhaltung" liegt vor allem in der Atmosphäre.

  16. #15
    Bieberpelz Bieberpelz ist offline

    Dunkirk (2017)

    Langsam ist der Film nicht, wie ich finde, es wird aber eben nicht viel erzählt weshalb die Quintessenz langsam erzählt ist.
    Man schaut erst einmal zu, wird von der Musik getragen und erhält dadurch eine beklemmende Stimmung. Man weiß erst nicht, was der Film einem sagen will und manch einer ist aufgrund der Zeitsprünge vorerst verwirrt.
    Aber unabhängig dessen ist man dabei und fiebert und fühlt mit.

    Gut ist vor allem, dass kein Mensch zu stark thematisiert wird. Obwohl man einigen Menschen folgt und mitfiebert, erhält man kaum eine Geschichte zur Person. Und das ist auch gut so und sehr gelungen. Denn man erlebt das Leid eines Krieges aus Sicht mehrerer ohne den einzelnen zu sehr zu thematisieren. Der Film hat vor allem danach viel potential für Diskussionen, auch wenn ihn mancher erst einmal für sich verdauen mag.

    Insgesamt ist der Film bei uns unterschiedlich weggenommen. Einer fand ihn großartig, ich fand ihn ganz okay und finde ihn nach einer Diskussion und Überlegungen darüber, wie er umgesetzt worden ist, noch mal einen ticken besser und einer konnte nicht ganz so gut was damit anfangen.

    Gelohnt hat es sich schon, ob ich ihn ein zweites Mal sehen muss... Ich weiß es nicht. Ich hätte auch vermutet, dass er mir besser gefällt und mich während des schauen mehr abholt. Das hat er aber komischerweise erst nach dem Film inkl. Diskussion darüber getan.

    Für mich 7 von 10 Boote

  17. #16
    robbie robbie ist offline

    Dunkirk (2017)

    Auweh, ich fand den Film ziemlich mittelmäßig.
    Dabei feiere ich Nolan-Filme normalerweise.

    Ich fand die Inszenierung schwach. Klar, Nolan wollte laut eigenen Angaben bewusst so gut als möglich auf CGI verzichten.
    Das zieht aber mit sich, dass die 400.000 Gestrandeten aussahen wie 2500 Gestrandete. Dass die große Rettungsaktion der tausenden Privatboote aussah wie ein Ausflug von 12 Booten....das hat die monumentale Größe und Dramatik des Ereignisses einfach komplett untergraben.
    Man war ja richtig überrascht, als der General am Ende sagte "super 300.000 Kameraden konnten wir retten".

    Dass er bewusst nicht zu viel Hintergrund zu den Charakteren anbot, damit man sie nicht als Hauptfiguren sieht, sondern nur als herausgepickte Beispiele aller leidenden Soldaten....hat für mich zur Folge gehabt, dass ich einfach null mitfiebern konnte. Es war mir eigentlich (vielleicht mit Ausnahme von Tom Hardy) jeder so ziemlich egal.
    Gerade auch der Typ, der mit allen möglichen unfairen Mitteln versuchte, sich an seinen in Schlange wartenden Kameraden vorbei zu schummeln. Da hoffte ich sogar eher, dass er scheitert.

    Klar, Kameraführung und Musik waren schon ziemlich großartig.
    Inhaltlich fand ich den Film allerdings ziemlich schlecht dargestellt.

  18. #17
    daywalker2609 daywalker2609 ist offline

    Dunkirk (2017)

    Zitat robbie Beitrag anzeigen
    Auweh, ich fand den Film ziemlich mittelmäßig.
    Dabei feiere ich Nolan-Filme normalerweise.

    Ich fand die Inszenierung schwach. Klar, Nolan wollte laut eigenen Angaben bewusst so gut als möglich auf CGI verzichten.
    Das zieht aber mit sich, dass die 400.000 Gestrandeten aussahen wie 2500 Gestrandete. Dass die große Rettungsaktion der tausenden Privatboote aussah wie ein Ausflug von 12 Booten....das hat die monumentale Größe und Dramatik des Ereignisses einfach komplett untergraben.
    Man war ja richtig überrascht, als der General am Ende sagte "super 300.000 Kameraden konnten wir retten".

    Dass er bewusst nicht zu viel Hintergrund zu den Charakteren anbot, damit man sie nicht als Hauptfiguren sieht, sondern nur als herausgepickte Beispiele aller leidenden Soldaten....hat für mich zur Folge gehabt, dass ich einfach null mitfiebern konnte. Es war mir eigentlich (vielleicht mit Ausnahme von Tom Hardy) jeder so ziemlich egal.
    Gerade auch der Typ, der mit allen möglichen unfairen Mitteln versuchte, sich an seinen in Schlange wartenden Kameraden vorbei zu schummeln. Da hoffte ich sogar eher, dass er scheitert.

    Klar, Kameraführung und Musik waren schon ziemlich großartig.
    Inhaltlich fand ich den Film allerdings ziemlich schlecht dargestellt.
    Ich fand Dunkirk hingegen großartig, einfach weil man den Kampf ums Überleben gespürt hat. Das war richtig intensiv und vor allem das man den Feind nicht gesehen hat, man dennoch die ausweglose Situationen wirklich fühlen konnte, war schon großartig. Aber ich habe ihn auch im Kino gesehen, wo die Atmosphäre sicherlich eine ganz andere war.

  19. #18
    Eisuke261990 Eisuke261990 ist offline

    Dunkirk (2017)

    Zitat robbie Beitrag anzeigen
    Auweh, ich fand den Film ziemlich mittelmäßig.
    Dabei feiere ich Nolan-Filme normalerweise.

    Ich fand die Inszenierung schwach. Klar, Nolan wollte laut eigenen Angaben bewusst so gut als möglich auf CGI verzichten.
    Das zieht aber mit sich, dass die 400.000 Gestrandeten aussahen wie 2500 Gestrandete. Dass die große Rettungsaktion der tausenden Privatboote aussah wie ein Ausflug von 12 Booten....das hat die monumentale Größe und Dramatik des Ereignisses einfach komplett untergraben.
    Man war ja richtig überrascht, als der General am Ende sagte "super 300.000 Kameraden konnten wir retten".

    Dass er bewusst nicht zu viel Hintergrund zu den Charakteren anbot, damit man sie nicht als Hauptfiguren sieht, sondern nur als herausgepickte Beispiele aller leidenden Soldaten....hat für mich zur Folge gehabt, dass ich einfach null mitfiebern konnte. Es war mir eigentlich (vielleicht mit Ausnahme von Tom Hardy) jeder so ziemlich egal.
    Gerade auch der Typ, der mit allen möglichen unfairen Mitteln versuchte, sich an seinen in Schlange wartenden Kameraden vorbei zu schummeln. Da hoffte ich sogar eher, dass er scheitert.

    Klar, Kameraführung und Musik waren schon ziemlich großartig.
    Inhaltlich fand ich den Film allerdings ziemlich schlecht dargestellt.
    Kann deine Meinung schon nachvollziehen.
    Aber Nerdkultur hat mal herausgearbeitet, wieso der Film was besonderes ist.



    Man muss daher den Film nicht mögen, sollte ihn als Werk aber respektieren.

  20. #19
    robbie robbie ist offline

    Dunkirk (2017)

    Zitat Eisuke261990 Beitrag anzeigen
    Aber Nerdkultur hat mal herausgearbeitet, wieso der Film was besonderes ist.
    Für mich müsste dieser Satz eher heißen:
    Nerdkultur hat mal eine Interpretation versucht, warum man den Film als etwas Besonderes sehen kann.

    Ich bin ja durchaus in der Lage, einen Film zu "respektieren", obwohl er mir nicht besonders gefällt.
    In diesem Fall respektiere ich aber viel mehr den Versuch, den Nolan wagte, einen guten Film zu erschaffen. Allerdings finde ich, dass er mit seinem Versuch gescheitert ist.

    Das mag vielleicht auch zu hart ausgedrückt sein, vielleicht tue ich dem Film Unrecht.
    Ich mag das Thema an sich und ich mag Nolan, deshalb hab ich mir viel erwartet.
    Ich meine, der Film war auch noch für acht Oscars nominiert.
    Klar hat das meine Hoffnungen erweckt.
    Die drei Oscars, die man schließlich abgeräumt hat finde ich durchaus gerechtfertigt.

    Ansonsten finde ich halt, dass das Experiment mit der Charakterzeichnung nicht funktioniert hat.
    Für mich hat es, wie oben beschrieben, nicht bewirkt, dass ich die ausgewählten Charaktere als beispielhafte Leidende des großen Ganzen sehe. Für mich baute sich dadurch einfach nie Spannung auf, weil es letztlich zu wenig konsequent war.
    Auch die Erzählweise mit Zeitsprüngen und unterschiedlich schnell erzählten Handlungssträngen hat man mMn in anderen Werken schon besser gesehen.

  21. #20
    Eisuke261990 Eisuke261990 ist offline

    Dunkirk (2017)

    Zitat robbie Beitrag anzeigen
    Für mich müsste dieser Satz eher heißen:
    Nerdkultur hat mal eine Interpretation versucht, warum man den Film als etwas Besonderes sehen kann.

    Ich bin ja durchaus in der Lage, einen Film zu "respektieren", obwohl er mir nicht besonders gefällt.
    In diesem Fall respektiere ich aber viel mehr den Versuch, den Nolan wagte, einen guten Film zu erschaffen. Allerdings finde ich, dass er mit seinem Versuch gescheitert ist.

    Das mag vielleicht auch zu hart ausgedrückt sein, vielleicht tue ich dem Film Unrecht.
    Ich mag das Thema an sich und ich mag Nolan, deshalb hab ich mir viel erwartet.
    Ich meine, der Film war auch noch für acht Oscars nominiert.
    Klar hat das meine Hoffnungen erweckt.
    Die drei Oscars, die man schließlich abgeräumt hat finde ich durchaus gerechtfertigt.

    Ansonsten finde ich halt, dass das Experiment mit der Charakterzeichnung nicht funktioniert hat.
    Für mich hat es, wie oben beschrieben, nicht bewirkt, dass ich die ausgewählten Charaktere als beispielhafte Leidende des großen Ganzen sehe. Für mich baute sich dadurch einfach nie Spannung auf, weil es letztlich zu wenig konsequent war.
    Auch die Erzählweise mit Zeitsprüngen und unterschiedlich schnell erzählten Handlungssträngen hat man mMn in anderen Werken schon besser gesehen.
    Ist ja okay, dass so es so siehst. Ich sehe es auch eher so wie es z.B. Nerdkultur dar gelegt hat.
    Und deswegen funktioniert er wohl für einige auch nicht, weil er eben was anderes. Ist zwar einfach herunter gebrochen - aber so kann man das Problem des Films am besten beschreiben.

    Ich würde ihn aber trotzdem nicht als mittelmäßigen Film bezeichnen. Da gabs in den letzten Wochen und Monaten deutlich mehr Filme, die unnötigerweise gehyped worden sind und diesem Hype nicht gerecht wurden.

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