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  1. #741
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Das Tempolimit rückt näher. Zumindest, wenn es nach der deutschen Umweltministerkonferenz geht.

    Um Ressourcen zu sparen, stimmten die Länderminister zudem auch für ein Tempolimit auf Autobahnen. "Wir müssen Klimaschutz auch durch ein Tempolimit mit voranbringen", sagte Lies. Zwar hätten Bayern und Nordrhein-Westfalen in einer Protokollnotiz vermerkt, dass sie die Wirkung eines Tempolimits für begrenzt hielten und dieses "aus Gründen der Verhältnismäßigkeit" nicht mittrügen. Der Beschluss, der auch weitere Punkte zum Klimaschutz und zu den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine enthält, sei aber einstimmig auch mit den Stimmen dieser beiden Bundesländer gefasst worden, sagte Lies.
    https://www.heise.de/news/Umweltmini...u-7079033.html

    Bayern und NRW sind die Länder mit den meisten Staukilometern bundesweit; dort kann man ohnehin oft nur langsam fahren (versucht mal, an einem normalen Wochentag morgens nach Düsseldorf oder Köln zu fahren ... ). Umso seltsamer, dass ausgerechnet diese Bundesländer gegen ein Tempolimit sind.
    https://de.statista.com/statistik/da...undeslaendern/

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  3. #742
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Umso seltsamer, dass ausgerechnet diese Bundesländer gegen ein Tempolimit sind.
    Vielleicht ja aus dem Grund, weil in Bayern nicht nur um 7 Uhr und 17 Uhr Auto gefahren wird, sondern auch an den restlichen 22 Stunden des Tages und auch an Wochenenden ohne Stau. Fahr mal Wochentags um 10 von München raus - da zeigt dir das Verkehrsleitsystem kein Tempolimit an. Fahr nach München rein, viel Spaß.

  4. #743
    Bieberpelz Bieberpelz ist offline
    Avatar von Bieberpelz

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Umso seltsamer, dass ausgerechnet diese Bundesländer gegen ein Tempolimit sind.
    Staus lösen sich schneller auf, wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung besteht und entstehen viel schneller, wenn langsamer gefahren werden muss.
    Klingt daher plausibel und ist eben auch genau das, was ich immer wieder beobachte.

  5. #744
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat Bieberpelz Beitrag anzeigen
    Staus lösen sich schneller auf, wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung besteht und entstehen viel schneller, wenn langsamer gefahren werden muss.
    Klingt daher plausibel und ist eben auch genau das, was ich immer wieder beobachte.
    Das ist völlig unbelegt. Es kommt nicht auf hohe, sondern auf gleichmässige Geschwindigkeit an. Sowohl Drängler als auch Schleicher tragen das ihrige dazu bei. Wobei Lkws eine gewisse Höchstgeschwindigkeit haben. Wenn alle im Lkw-Tempo fahren, sollte es also besser laufen.

    Das Hauptproblem von Staus ist ein Sättigungsproblem. Auf einem Kilometer Straße ist nur ein gewisser begrenzter Raum vorhanden, der den Autos zur Verfügung steht. Typischerweise liegt die Kapazität einer Straße bei 1500 bis 2500 Fahrzeugen pro Stunde und Spur, wenn sich die Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von 80-100 km/h bewegen. Schnelleres und langsameres Fahren verringert die Kapazität.
    https://www.zukunft-mobilitaet.net/3...s-phantomstau/

  6. #745
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Das ist völlig unbelegt. Es kommt nicht auf hohe, sondern auf gleichmässige Geschwindigkeit an. Sowohl Drängler als auch Schleicher tragen das ihrige dazu bei. Wobei Lkws eine gewisse Höchstgeschwindigkeit haben. Wenn alle im Lkw-Tempo fahren, sollte es also besser laufen.
    Man könnte alternativ - wie z.B. in den USA - auch einfach für LKWs höhere Geschwindigkeiten auf Autobahnen und Bundesstraßen zulassen

  7. #746
    Vachyn Vachyn ist offline
    Avatar von Vachyn

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat Bieberpelz Beitrag anzeigen
    Staus lösen sich schneller auf, wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung besteht und entstehen viel schneller, wenn langsamer gefahren werden muss.
    Klingt daher plausibel und ist eben auch genau das, was ich immer wieder beobachte.
    Wo hast das denn her? Der Verkehrsfluss ist meines Wissens nach deutlich anfälliger in einem System mit hohen Geschwindigkeitsunterschieden der unterschiedlichen Teilnehmer. Die Staus aus dem Nichts entstehen dann zB deutlich leichter. Es ist also zu erwarten, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung den Verkehrsfluss verbessert! Es klingt für mich also absolut nicht plausibel, was du schreibst.

  8. #747
    Der Schmied von Kochel Der Schmied von Kochel ist offline
    Avatar von Der Schmied von Kochel

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Man könnte alternativ - wie z.B. in den USA - auch einfach für LKWs höhere Geschwindigkeiten auf Autobahnen und Bundesstraßen zulassen
    Finde ich großartig die Idee, wenn wir eins brauchen, dann sind das noch mehr Vitalis aus Rumänien und Jesus von den Philippinen die in ihren rollenden Todesfallen auf Stauenden auffahren oder schlechtere Wartung an den Gerätschaften durchführen, als Mel Gibson jenseits der Donnerkuppel. Gebrochene Felgen, rissige Blattfedern, wässrige Bremsflüssigkeit, alles beste Voraussetzungen das Tempolimit für zig Tonnen Ladung auf Reifen ohne Profil zu erhöhen.

  9. #748
    TheBRS TheBRS ist offline
    Avatar von TheBRS

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat Vachyn Beitrag anzeigen
    Wo hast das denn her? Der Verkehrsfluss ist meines Wissens nach deutlich anfälliger in einem System mit hohen Geschwindigkeitsunterschieden der unterschiedlichen Teilnehmer. Die Staus aus dem Nichts entstehen dann zB deutlich leichter.
    Ja logisch, nur sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es eben nicht (oder nur sehr selten) der Mercedes mit 180 auf der linken Spur ist, der den Stau verursacht sondern die Gurken, die mit 110 über eine Strecke von 3 Kilometern an LKW vorbeizuckeln und jeden hinten dran zum Bremsen zwingen. Anstatt rasch vorbeizuziehen und wieder auf die rechte Spur zu wechseln, wenn man erkennt, dass man andere ausbremst.

    Aber das wäre zu viel verlangt!

  10. #749
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat TheBRS Beitrag anzeigen
    Ja logisch, nur sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es eben nicht (oder nur sehr selten) der Mercedes mit 180 auf der linken Spur ist, der den Stau verursacht sondern die Gurken, die mit 110 über eine Strecke von 3 Kilometern an LKW vorbeizuckeln und jeden hinten dran zum Bremsen zwingen. Anstatt rasch vorbeizuziehen und wieder auf die rechte Spur zu wechseln, wenn man erkennt, dass man andere ausbremst.

    Aber das wäre zu viel verlangt!
    Genau das wurde schon mindestens zwei Mal erwähnt. Aber Empörung ist am schönsten, wenn sie künstlich ist.

  11. #750
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat TheBRS Beitrag anzeigen
    Ja logisch, nur sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es eben nicht (oder nur sehr selten) der Mercedes mit 180 auf der linken Spur ist, der den Stau verursacht sondern die Gurken, die mit 110 über eine Strecke von 3 Kilometern an LKW vorbeizuckeln und jeden hinten dran zum Bremsen zwingen. Anstatt rasch vorbeizuziehen und wieder auf die rechte Spur zu wechseln, wenn man erkennt, dass man andere ausbremst.

    Aber das wäre zu viel verlangt!
    Also wer mit 110 am 80 km/h fahrenden LKW 3km braucht....


    Da sind es dann eher die Elefantenrennen die sowas verursachen.

  12. #751
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat vieraeugigerZyklop Beitrag anzeigen
    Also wer mit 110 am 80 km/h fahrenden LKW 3km braucht....
    Da sind es dann eher die Elefantenrennen die sowas verursachen.
    Das stimmt. Meiner Erfahrung nach sind aber die Leute, die mit 100 und 110 am LKW vorbeifahren auch diejenigen, die dann den LKW in 500 Meter Entfernung auch noch überholen wollen und dann eben nicht das Rechtsfahrgebot einhalten, weil "ich überhol ja noch" und "wenn ich schon mal auf der linken Spur drüben bin... praktische Sache". Rechts überholen ist in Deutschland ja verboten, wäre in vielen Fällen aber geboten, weil wenn ich jemanden Rechts überholen kann problemlos, hat er meiner Ansicht nach das Rechtsfahrgebot mindestens sträflich missachtet. Aber auch hier wieder: Ich hab noch nie gesehen, dass jemand von der Polizei rausgezogen wurde, weil er das Rechtsfahrgebot nicht einhält.

    Zitat Der Schmied von Kochel Beitrag anzeigen
    Finde ich großartig die Idee, wenn wir eins brauchen, dann sind das noch mehr Vitalis aus Rumänien und Jesus von den Philippinen die in ihren rollenden Todesfallen auf Stauenden auffahren oder schlechtere Wartung an den Gerätschaften durchführen, als Mel Gibson jenseits der Donnerkuppel. Gebrochene Felgen, rissige Blattfedern, wässrige Bremsflüssigkeit, alles beste Voraussetzungen das Tempolimit für zig Tonnen Ladung auf Reifen ohne Profil zu erhöhen.
    Oder man könnte alternativ auch einfach die Polizei von genau denjenigen Blitzern, die hauptsächlich dazu dienen, den Autofahrer finanziell abzuzocken, natürlich nur aus den Gründen der "Verkehrssicherheit" abziehen - und stattdessen dann tatsächlich die Beamten dazu einteilen, der von dir angesprochenen technischen Verkehrstüchtigkeit von Vitali und Jesus nachzugehen, hm?

    Mir ist dieses Geschwindigkeits-Summelsurium in Deutschland ohnehin suspekt. Mofa darf 25, E-Bike darf auch 25, wenn ich flott trete kann das E-Bike aber mehr als 25. Roller darf 45, so Aixam-Kisten, die von weiterer Entfernung wie ein "erwachsenes" Auto aussehen auf der Landstraße dürfen auch nur 45. Kann man die Dinger nicht auf 55 einstellen, damit die wenigstens innerorts nicht den Verkehr behindern? Immerhin sind die 32kmh beim Traktor und die 80kmh bei der 125er unter 18 Jahren schon mal weg.
    Und noch spannender wird es dann mit LKW. Ein LKW mit bis zu 3,5 Tonnen Gewicht darf auf der Landstraße 100 fahren. Ein LKW mit 3,5 bis 7,5 Tonnen Gewicht darf 80 fahren. Mit mehr als 7,5 Tonnen Gewicht noch 60. Außer natürlich du hast einen Anhänger dran bei einem LKW mit mehr als 3,5 Tonnen, dann darfst du außerorts auch nur noch 60. Außer natürlich wiederum, du bist auf einer Kraftfahrstraße, die so gekennzeichnet ist - manch eine Bundesstraße ist z.B. eine Kraftfahrstraße. Wer überlegt sich so einen Stuss? Kann man's in diesem Land nicht einfach mal simpel gestalten?

  13. #752
    Jonny Knox Jonny Knox ist offline
    Avatar von Jonny Knox

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat Blizzard_Black Beitrag anzeigen
    Aber auch hier wieder: Ich hab noch nie gesehen, dass jemand von der Polizei rausgezogen wurde, weil er das Rechtsfahrgebot nicht einhält.
    Und wenn du es nicht gesehen hast, ist es auch noch nie passiert.

    Ansonsten steht ja jedem frei, der nicht allein im Auto unterwegs ist, dass der/die Mitfahrer(in) die Linksschleicherei dokumentiert und man halt Anzeige erstattet. Spätestens wenn nachfahrende Fahrzeuge behindert werden, weil trotz Möglichkeit die rechte Fahrspur nicht genutzt wird, liegt ja ein Verstoß gegen die StVO vor und dann kann es auch mal einen Punkt in der Bierstadt geben. Aber "wo kein Kläger, da kein Richter" und als denunzierender Blockwart will man halt auch nicht gelten. Dann braucht man sich aber auch nicht wundern, wenn die Leute unverbesserlich links kleben bleiben.

  14. #753
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat Jonny Knox Beitrag anzeigen
    Und wenn du es nicht gesehen hast, ist es auch noch nie passiert.

    Ansonsten steht ja jedem frei, der nicht allein im Auto unterwegs ist, dass der/die Mitfahrer(in) die Linksschleicherei dokumentiert und man halt Anzeige erstattet. Spätestens wenn nachfahrende Fahrzeuge behindert werden, weil trotz Möglichkeit die rechte Fahrspur nicht genutzt wird, liegt ja ein Verstoß gegen die StVO vor und dann kann es auch mal einen Punkt in der Bierstadt geben. Aber "wo kein Kläger, da kein Richter" und als denunzierender Blockwart will man halt auch nicht gelten. Dann braucht man sich aber auch nicht wundern, wenn die Leute unverbesserlich links kleben bleiben.
    Wie du schon sagst: Wenn man nicht allein im Auto unterwegs ist. Das ist schonmal die erste Voraussetzung, ansonsten steht es erstmal "Aussage gegen Aussage" und verläuft sowieso im Sande. Aber mal angenommen man hat einen Beifahrer im Auto: Wie stehen denn die Chancen, dass die Anzeige tatsächlich verfolgt wird und nicht im Sande verläuft oder wegen Geringfügigkeit eingestellt wird?
    Und andererseits ziemlich enttäuschend, wenn die Polizei auf Hilfsscheriffs angewiesen ist, weil man keine Zeit hat für solche Tätigkeiten, denn man muss ja in irgend nem T5 drinnen hocken und in irgend ner 80er Zone blitzen, in der ein Verkehrsschild extrem unübersichtlich angebracht wurde und nicht selten Autofahrer dann mit 100 unterwegs sind. Oder wie auf der A72 beim Rasthof Vogtland Jahrelang n 100er Schild 300 Meter vorm Blitzer aufbauen und 300 Meter vorm 130er Schild danach, dass die Geschwindigkeitsbeschränkung für ganze 600 Meter gilt, natürlich nur so lange, wie auch geblitzt wird. Jede Woche war das so, die Strecke bin ich mehrmals die Woche gefahren. Kein Wunder, dass dann Personal fehlt, das sich um sinnvolle Angelegenheiten kümmern könnte.

  15. #754
    Vachyn Vachyn ist offline
    Avatar von Vachyn

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat TheBRS Beitrag anzeigen
    Ja logisch, nur sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es eben nicht (oder nur sehr selten) der Mercedes mit 180 auf der linken Spur ist, der den Stau verursacht sondern die Gurken, die mit 110 über eine Strecke von 3 Kilometern an LKW vorbeizuckeln und jeden hinten dran zum Bremsen zwingen. Anstatt rasch vorbeizuziehen und wieder auf die rechte Spur zu wechseln, wenn man erkennt, dass man andere ausbremst.

    Aber das wäre zu viel verlangt!
    Es ist sehr wohl der Mercedes mit 180 auf der linken Spur, der mit seinem hohen Tempo Unruhe in das System Verkehr bringt. Den Stau, den er dadurch potenziell verursacht, bekommt er aber nicht mehr mit.

    Der 110 km/h Fahrer auf der 2-Spurigen verursacht meist nur eine kleine Schlange, über die sich ein paar Hanseln dann vll aufregen, die sich aber meist schnell wieder auflöst.

  16. #755
    Blizzard_Black Blizzard_Black ist offline

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat Vachyn Beitrag anzeigen
    Es ist sehr wohl der Mercedes mit 180 auf der linken Spur, der mit seinem hohen Tempo Unruhe in das System Verkehr bringt. Den Stau, den er dadurch potenziell verursacht, bekommt er aber nicht mehr mit.

    Der 110 km/h Fahrer auf der 2-Spurigen verursacht meist nur eine kleine Schlange, über die sich ein paar Hanseln dann vll aufregen, die sich aber meist schnell wieder auflöst.
    Ich hab beim plötzlichen Stau eher weniger den 180kmh fahrenden Mercedes Fahrer in Verdacht - gibt es tatsächlich so viele Stellen, wo bei dichtem Verkehr (gibt es dann kein Verkehrsleitsystem auf Autobahnen in Ballungsgebieten?) mit hohem Tempo gefahren werden kann? Ich hab da so meine Zweifel.
    Heute erlebt: Vermutlich Ausländer, jedenfalls Ausfuhrkennzeichen und scheinbar definitiv nicht Ortskundig und kein Navi in Benutzung - Kennt sich nicht aus, wo er abbiegen muss auf dem Autobahnkreuz und bremst auf der rechten Spur (2-spurige Autobahn) bis auf 20kmh ab. Das produziert Stau hinter ihm, wenn das Gebremse losgeht und ausnahmslos jeder stark auf eine Autobahn atypische Geschwindigkeit herunterbremsen muss.

    Auch ist der Begriff "schnell" natürlich sehr dehnbar. Wenn man von Regensburg in Richtung Norden auf der A93 unterwegs ist (erst 80er und dann 120er Zone), dann löst sich der Verkehr bis zur ungefähr 15km weiter entfernten Autobahn-Ausfahrt Teublitz nach wie vor noch nicht auf, und das auch zu Zeiten außerhalb des Stoßverkehrs, weil irgendjemand fährt nämlich immer 5kmh schneller in der Schlange. Der erste 110, und wenn der rechts rüber ist, muss der nächste natürlich mit seinen 115 oder 120 dran vorbei, und kaum sind ein paar Autos vorbei, schert der mit seinen 110 auch wieder aus, weil er wieder irgend nen LKW überholen möchte. Bis man da dran vorbei kommt, ist man eine ganz schöne Strecke unterwegs. Anders sieht es aus auf der Gegenrichtung (Kein Tempolimit mehr seit ungefähr 7, 8 Jahren - vor 15 Jahren war da auch noch 120), da ist bis Regensburg selbst außerhalb des Stoßverkehrs wenig los, Tempolimit 120 beginnt dort erst quasi bei Regensburg selbst - außer natürlich bei schlechten Wetter oder viel Verkehr wird man weiter draußen mittels Verkehrsleitsystem auf 100 oder 80 schon eingebremst.

  17. #756
    TheBRS TheBRS ist offline
    Avatar von TheBRS

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat HardAndSoft Beitrag anzeigen
    Genau das wurde schon mindestens zwei Mal erwähnt. Aber Empörung ist am schönsten, wenn sie künstlich ist.
    Ich empöre mich nicht, das überlasse ich den Moral- und Haltungsaposteln.

    Nein, ich ärgere mich viel mehr darüber, dass es in Deutschland mittlerweile flächendeckend gefordert ist, sich nach unten hin zu orientieren/anzugleichen und/oder den Staat herbeizurufen. Ich bin ein großer Befürworter der maximalen Eigenverantwortung und finde, dass wir so viel Staat wie nötig aber so wenig wie möglich in unserem Leben haben sollen. Demnach halte ich mich daran (oder versuche es täglich bestmöglich) andere nicht zu behindern, weil ich nicht derjenige sein will, der dafür verantwortlich ist, dass sich andere einschränken müssen. Beispielsweise weil ich zu langsam, zu schwach oder schlicht zu blöd bin.
    Auf der anderen Seite des Spektrums gibt aber - so meine Empfindung - eine steigende Anzahl an Bürgern, die grundsätzlich glauben zu jeder Zeit zu allem berechtigt zu sein und auf permanente Solidarität (notfalls mit Hilfe staatlicher Maßnahmen) in jeder Hinsicht pochen. Völlig egal ob man damit Zeit-, Kosten-, Wohlstands-, etc. -Verluste verursacht.

    - Wenn ich ein Problem mit Corona habe, dann trage ich eine Maske und ich isoliere mich bestmöglich. Auf der anderen Seite - zwinker zwinker - gibt es auch Leute die das wiederum nicht einsehen und fordern, dass sich alle anderen daran anzupassen haben, dass ich mit Corona ein Problem habe. Sprich: Jeder soll sich isolieren, alles nur noch mit Maske und Veranstaltungen direkt absagen.

    - Wenn ich ein Problem mit dem Tempo auf der Autobahn habe - weil es mir zu schnell ist - dann meide ich die Autobahn, bleibe auf der rechten und/oder nutze die linke Spur um schnellstmöglich zu überholen und niemanden zu behindern. Auch hier gibt es - zwinker zwinker - wieder Leute, die auch das nicht einsehen und fordern, dass wir das Tempo grundsätzlich einschränken. Einfach nur weil: "Ich finds blöd und andere sollen sich gefälligst daran halten was ich gut finde!"

    - Wenn ich zu blöd für ein Studium (oder das Gymnasium) bin, dann muss ich eben aufgeben und es an den Nagel hängen. Stattdessen werden bei uns die Anforderungen kontinuierlich herabgesetzt (sehr gut abzulesen an der Anzahl der Absolventen).

    - Klimaschutz das Selbe, wenn ich das Klima nachhaltig verbessern möchte, setze ich bei meinem eigenen Verhalten an, beschaffe mir eine Solaranlage, studiere Elektrotechnik/Energiewissenschaften/Physik/Whatever um die Wissenschaft hinsichtlich der Nachhaltigkeit zu stärken. In Deutschland kleben sich irgendwelche Trottel auf die Straße, denn "Ich will, dass andere das machen, was ich fordere...".

    Für mich sind viele Diskussionen - wie auch diese hier - in Deutschland mittlerweile Grundsatzdiskussionen bei denen sich viel mehr die Frage stellt, in wie weit der Mensch noch Verantwortung für sein eigenes Handeln übernehmen muss und was man den Menschen überhaupt noch zumuten darf...

    Zitat vieraeugigerZyklop Beitrag anzeigen
    Also wer mit 110 am 80 km/h fahrenden LKW 3km braucht....


    Da sind es dann eher die Elefantenrennen die sowas verursachen.
    Ich war in meiner Formulierung nicht präzise genug; Ich schrieb "an LKW", damit war also der Plural gemeint sonst hätte ich vermutlich "am LKW" geschrieben. Nein, bei einem LKW hält es sich in der Tag in Grenzen aber das von @Blizzard_Black beschriebene Phänomen ist im Prinzip Alltag auf deutschen Straßen: Ewig auf der linken Spur um aber in aller Ruhe zu überholen.

  18. #757
    vieraeugigerZyklop vieraeugigerZyklop ist offline
    Avatar von vieraeugigerZyklop

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat TheBRS
    - Klimaschutz das Selbe, wenn ich das Klima nachhaltig verbessern möchte, setze ich bei meinem eigenen Verhalten an, beschaffe mir eine Solaranlage, studiere Elektrotechnik/Energiewissenschaften/Physik/Whatever um die Wissenschaft hinsichtlich der Nachhaltigkeit zu stärken. In Deutschland kleben sich irgendwelche Trottel auf die Straße, denn "Ich will, dass andere das machen, was ich fordere...".
    Man könnte meinen das du das ernst zwischen all den anderen Texten.

  19. #758
    Oral B Sonic Compl Oral B Sonic Compl ist offline
    Avatar von Oral B Sonic Compl

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Zitat Vachyn Beitrag anzeigen
    Es ist sehr wohl der Mercedes mit 180 auf der linken Spur, der mit seinem hohen Tempo Unruhe in das System Verkehr bringt. Den Stau, den er dadurch potenziell verursacht, bekommt er aber nicht mehr mit.
    Das müsstest du mir mal genauer erklären. Also der Durchschnitt ist bei so 130-140. Jetzt kommt da ein Mercedes mit 40-50 km/h Differenz von hinten auf der linken Spur an, wird vielleicht von einer älteren Dame in ihrem Ford Ka ausgebremst, bis diese wieder nach rechts zieht und beschleunigt danach wieder auf 180km/h. Die Alte Dame zieht also wieder munter auf die linke Spur und fertig.

    Wo Unruhe, die Stau verursacht?

  20. #759
    HardAndSoft HardAndSoft ist offline

    130 km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen kommt - also vielleicht

    Ich finde die panischen Reaktionen interessant, wenn auch nur andeutungsweise ein Tempolimit näher zu kommen scheint. Da wird dann völlig unverhältnismäßig reagiert und mit allem auf denjenigen eingehauen, der das Tempolimit zur Sprache bringt. Woher diese Panik kommt, wenn soziales Verhalten oder Solidarität gefordert wird, wird noch zu erforschen sein.

    Zitat TheBRS Beitrag anzeigen
    Nein, ich ärgere mich viel mehr darüber, dass es in Deutschland mittlerweile flächendeckend gefordert ist, sich nach unten hin zu orientieren/anzugleichen und/oder den Staat herbeizurufen. Ich bin ein großer Befürworter der maximalen Eigenverantwortung und finde, dass wir so viel Staat wie nötig aber so wenig wie möglich in unserem Leben haben sollen. Demnach halte ich mich daran (oder versuche es täglich bestmöglich) andere nicht zu behindern, weil ich nicht derjenige sein will, der dafür verantwortlich ist, dass sich andere einschränken müssen. Beispielsweise weil ich zu langsam, zu schwach oder schlicht zu blöd bin.
    Eigenverantwortung ist das neue Wort für Egoismus.
    Das menschliche Leben besteht nun mal vollständig darin, sich zugunsten anderer einzuschränken. Weil sich andere auch zu meinen Gunsten einschränken. Das nennt man "sozial". Wer sich nicht einschränken möchte, der handelt asozial. Zu verlangen, dass sich Leute verstecken, die man für "zu langsam, zu schwach oder schlicht " nicht schlau genug hält, damit diese die "Schnellen", "Starken" oder "Schlauen" nicht stören, hatten wir schon mal in der deutschen Geschichte. Wir alle wissen, wie menschenverachtend das ausgegangen ist.

    Zitat TheBRS Beitrag anzeigen
    Auf der anderen Seite des Spektrums gibt aber - so meine Empfindung - eine steigende Anzahl an Bürgern, die grundsätzlich glauben zu jeder Zeit zu allem berechtigt zu sein und auf permanente Solidarität (notfalls mit Hilfe staatlicher Maßnahmen) in jeder Hinsicht pochen. Völlig egal ob man damit Zeit-, Kosten-, Wohlstands-, etc. -Verluste verursacht.
    Auch die Ideologie, Menschen nur nach Kosten zu beurteilen, stammt aus der unseligen Zeit. Solidarität verursacht immer Kosten - sonst gäbe es keine Sozialabgaben. Auch hier wieder reinster Egoismus. Jede Solidarität des einen verursacht Verluste des anderen. Beispiel Mindestlohn: Der Arbeitgeber muss mehr abgeben. Solidarität per se als etwas schlechtes darzustellen, ist eine Eigenschaft des übersteigerten Egoismus.

    Zitat TheBRS Beitrag anzeigen
    - Wenn ich ein Problem mit Corona habe, dann trage ich eine Maske und ich isoliere mich bestmöglich. Auf der anderen Seite - zwinker zwinker - gibt es auch Leute die das wiederum nicht einsehen und fordern, dass sich alle anderen daran anzupassen haben, dass ich mit Corona ein Problem habe. Sprich: Jeder soll sich isolieren, alles nur noch mit Maske und Veranstaltungen direkt absagen.
    Das gehört zwar nicht in diesen Thread (hier soll wohl eine Generalabrechnung stattfinden, weil jemand panische Angst vor Tempolimit hat), aber zum drölfzigsten Male: Der Schutzfaktor, wenn beide Personen eine Maske tragen, ist zig-Mal höher, als wenn nur einer eine Maske trägt. Es gibt also valide wissenschaftliche Argumente für eine Maskenpflicht. Und entgegen Deiner Behauptung fordert niemand, dass sich alle isolieren und alle Veranstaltungen absagen. Es wird nur gefordert, dass dort alle Masken tragen, wo alle Personen hin müssen. Dabei geht es nicht um so Firlefanz wie Konzerte oder Discos oder Biergarten, sondern um Arzt, Krankenhaus, Supermarkt und andere essenzielle Geschäfte. Diese Minimalvorsicht nicht einhalten zu wollen, ist ebenfalls purer Egoismus. Denn die "vulnerablen Gruppen" verzichten ohnehin bereits auf Freizeitveranstaltungen.

    Zitat TheBRS Beitrag anzeigen
    - Wenn ich ein Problem mit dem Tempo auf der Autobahn habe - weil es mir zu schnell ist - dann meide ich die Autobahn, bleibe auf der rechten und/oder nutze die linke Spur um schnellstmöglich zu überholen und niemanden zu behindern. Auch hier gibt es - zwinker zwinker - wieder Leute, die auch das nicht einsehen und fordern, dass wir das Tempo grundsätzlich einschränken. Einfach nur weil: "Ich finds blöd und andere sollen sich gefälligst daran halten was ich gut finde!"
    Das ist völlig am Thema vorbei und obendrein eine Faktenumkehr. Es geht nicht darum, dass jemand das Tempo subjektiv als "zu schnell" empfindet. Oder schnell fahren als "blöd" empfindet. Sondern es geht um Umweltschutz. Umweltschutz mit einer Maßnahme, die die gesamte Welt bereits seit Jahrzehnten eingeführt hat, und für die es eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung gibt. Sowie jede Menge valide wissenschaftliche Erkenntnisse. Diejenigen, die keine Argumente nennen können außer dass sie es "blöd" finden und mantraartig "Freiheit" schreien, sind im Gegenteil die Gegner des Tempolimits.

    Zitat TheBRS Beitrag anzeigen
    - Wenn ich zu blöd für ein Studium (oder das Gymnasium) bin, dann muss ich eben aufgeben und es an den Nagel hängen. Stattdessen werden bei uns die Anforderungen kontinuierlich herabgesetzt (sehr gut abzulesen an der Anzahl der Absolventen).
    Es gibt keine objektive Grenze zwischen "zu blöd" und "nicht zu blöd", wie Du hier suggerierst. Die Anforderungen für einen Schulabschluss sind eine gesellschaftliche Entscheidung und können sich selbstverständlich ändern.
    Das, was Du hier propagierst, ist reichlich aufgeblasenes Elitendenken. FDP/AfD-Kompatibel, aber asozial.

    Zitat TheBRS Beitrag anzeigen
    - Klimaschutz das Selbe, wenn ich das Klima nachhaltig verbessern möchte, setze ich bei meinem eigenen Verhalten an, beschaffe mir eine Solaranlage, studiere Elektrotechnik/Energiewissenschaften/Physik/Whatever um die Wissenschaft hinsichtlich der Nachhaltigkeit zu stärken. In Deutschland kleben sich irgendwelche Trottel auf die Straße, denn "Ich will, dass andere das machen, was ich fordere...".
    Derjenige, der eben noch für Elitendenken votierte, bezeichnet nun studierte Klimawissenschaftler und Schüler bzw. Studenten, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, als "irgendwelche Trottel". Und votiert stattdessen dafür, dass jeder selbst herumwurschelt. Wie es schon die letzten 50 Jahre passiert ist und uns an den Rand des Untegangs gebracht hat. Nur, damit er sein eigenes Verhalten nicht verändern muss. Denn bei "Eigenverantwortung" braucht man nichts zu tun. Bei einer allgemeinen, Staatlichen Planung schon.

    Zum Glück nimmt dieser FDP/AfD-Egoismus in der Bevölkerung langsam ab, wie man z.B. in der NRW-Wahl sehen konnte.

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